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Savour Canada: Blaubeer-Bruschetta 0

Savour Canada: Blaubeer-Bruschetta

Blaubeer-Blaubeer-Bruschetta, eine Leckerei, die zu jedem Essen passt. Ob als Vorspeise oder Hauptgericht, die frechen Früchtchen präsentieren sich mit den Tomaten von ihrer besten Seite.

Savour Canada: Blaubeer-Bruschetta

Savour Canada: Blaubeer-Bruschetta. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Blaubeer-Bruschetta

Zutaten für 4 Personen

100 g wilde Blaubeeren aus Kanada (TK)
4 EL Olivenöl
12 Scheiben Ciabatta-Brot
8 mittelgroße Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer
Zucker
1 EL Balsamico-Essig

Zubereitung

Blaubeeren auftauen lassen. Inzwischen 3 Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Brotscheiben darin goldbraun anbraten.
Tomaten putzen, waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Tomatenviertel in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Basilikum waschen, trocken-tupfen und die Blätter abzupfen. Basilikum, bis auf einige Blätter zum Garnieren, in feine Streifen schneiden.
Tomaten, Knoblauch und Basilikumstreifen mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Essig und 1 Esslöffel Olivenöl darunter heben. Blaubeeren vorsichtig unterheben. Tomaten-Blaubeer-Masse gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen.
Mit restlichem Basilikum garniert servieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Nährwerte pro Portion:
Energie: 274,7 kcal / 1153,3 kJ
Fett: 16,2 g
Kohlenhydrate: 26,9 g
Eiweiß: 4,8 g

Aug 15
Themen
Reisen

British Columbias coole Küsten 0

Malerische, charaktervolle Orte am Meer zu finden, ist in British Columbia ein Leichtes. Kein Wunder: Die westlichste Provinz Kanadas verfügt über etwa 25.000 Kilometer Pazifikküste, darunter ca. 40.000 Inseln und Inselchen, und über eine sehr entspannte Lebensart. Wir stellen heute fünf dieser Orte vor, die typisch und dennoch überraschend anders sind:

British Columbias coole Küsten

Steveston – Gulf of Georgia Cannery © Tourism Richmond

  • Cowichan Bay: Standort für nachhaltige Genießer
  • Tofino: Sehnsuchtsort – nicht nur für Surfer und Strandläufer
  • Prince Rupert – Ausgangsort für Wildlife-Sucher
  • Powell River: Rückzugsort für Kreative
  • Stevesto: Fischerort am Rande der Großstadt.

Cowichan Bay: Standort für nachhaltige Genießer
Einwohner: 2.500
Must-Do: Ein „Euro“-Brot der Bäckerei True Grain versuchen

Das kleine Dorf an Vancouver Islands Ostküste mit seinen schwimmenden Wohnungen und Stelzenhäusern lässt es schon seit langer Zeit ruhig angehen; ein Tribut an die Landschaft des Cowichan Valley, die gefühlt irgendwo zwischen schwedischen Schären, Allgäu und Kaiserstuhl liegt. Künstler, Handwerker und Bauernfamilien haben die historischen Gebäude dieses einstigen Handelszentrums der Hudson’s Bay Company zu neuem Leben erweckt und stellen handgemachte Käse, Weine in kleinen Chargen sowie Biobrot aus selbstgemahlenem Mehl her. Wer nicht gerade schlemmt, macht eine gemütliche Kajaktour, geht Wale beobachten, Segler begrüßen, oder hält Ausschau nach den etwa 200 verschiedenen Vogelarten.
2009 wurde Cowichan Bay zur ersten Cittaslow Nordamerikas gekürt. Ziel dieser „langsamen Städte“ ist es, die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern, einheimische Spezialitäten und Produkte sowie kulturelle Vielfalt zu fördern und dabei gleichzeitig den ländlichen Lebensstil zu bewahren. Einige der besten und gefragtesten Köche, Wein- und Biobauern kommen aus Cowichan Bay, ca. eine Stunde nördlich von Victoria.
Info: cowichanbay.com, slowcowichan.com, truegrain.ca

Tofino: Sehnsuchtsort – nicht nur für Surfer und Strandläufer
Einwohner: 2.000
Must-Do: Seetang-Bier und Lengdorsch-Burger kosten

Wenn es einen populären Küstenort gibt, von dem jedermann schwärmt, dann ist es Tofino an Vancouver Islands wilder Westküste. Es ist wirklich schwer, die Kombination aus weitläufigen Sandstränden (z.B. Long Beach), idealen Surfbedingungen, märchenhaften, von samtig-grünen Moosen und Flechten durchdrungenen Zedernwäldern, legerem Hipster-Lifestyle und kreativem Geist zu überbieten.

Dieser beliebte Ort ist nicht nur malerisch: Es gibt witzige Food Trucks und innovative Glasobjektkünstler, und vor der Haustüre lockt der unberührte und ursprüngliche Clayoquot Sound. In Tofino geht man wandern, Wale beobachten, badet in natürlichen Thermalquellen oder lernt Surfen. Im Winter reisen meist Stammgäste an die Westküste, um die spektakulären Stürme zu beobachten, die über dem Pazifik tosen.
Wer es noch entspannter mag, wohnt weiter südlich im 40 Kilometer entfernt gelegenen Ucluet. Die Landschaft hier ist etwas felsiger, ansonsten gelten die gleichen Attribute.
Und selbstverständlich trifft man an der gesamten Westküste auch auf das Erbe der First Nations: Die junge Generation lässt die Traditionen ihrer Ahnen u.a. in Form von bildender Kunst oder Naturführungen weiterleben.
Info: tourismtofino.com, shelterrestaurant.com

Prince Rupert: Ausgangsort für Wildlife-Sucher
Einwohner: 12.500
Must-Do: Kaffee an der Cow Bay Marina und einen Drink in Charley’s Lounge genießen

Für die Menschen in Prince Rupert ist der Anblick von Rotwild in der Innenstadt genauso normal wie der von vorbeiziehenden Buckelwalen oder von Grizzlys, die vom Ufer aus Lachse jagen. Ein guter Ausgangspunkt also für ein Abenteuer in der Natur und für Tierbeobachtungen an British Columbias Nordwestküste, nahe der Grenze zu Alaska. Prince Rupert, das auf Kaien Island liegt, ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden und oft hinter Nebelschleiern verborgen. Letztere sind der großartigen Lage bzw. Nähe zum Skeena River und der Fjord-, Berg- und Regenwaldlandschaft „geschuldet“, was aber auch grandiose Regenbogen zur Folge hat. Die Menschen in Prince Rupert sind bodenständig und, wie an der gesamten Westküste, Besuchern gegenüber sehr offen. Wer also nicht gerade an der Cow Bay Marina ins Gespräch vertieft ist, taucht im Museum of Northern BC in die Geschichte der First Nations ein, macht einen Ausflug zum Angeln oder zu den Bären ins Schutzgebiet Khutzeymateen Grizzly Sanctuary.
Info: cowbaymarina.ca, cresthotel.bc.ca/dining-2/charleys-lounge, museumofnorthernbc.com, env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/khutzeymateen

Powell River: Rückzugsort für Kreative
Einwohner: 13.000
Must-Do: Einen Film im Patricia Theatre ansehen, Kanadas ältestes Lichtspielhaus (1928), das noch in Betrieb ist

Vor mehr als einem Jahrzehnt sagten ein paar Kreative Powell River eine Zukunft als einer der nächsten „Hotspots“ voraus. Sie zogen selbst in die Kleinstadt, die einst der weltgrößte Lieferant von Zeitungspapierrollen war, und verwandelten sie in einen trendigen Küstenort mit großer Kunst- und Festivalszene. Powell River liegt am nördlichen Ende der Sunshine Coast mit ihren Wäldern, Bergen und Sandstränden – eine ruhige Gegend, in die sich gerne Rentner und andere Berufsaussteiger zurückziehen. Wer nicht gerade in den umgestalteten Fabrikgebäuden in einer Galerie, einem Geschäft oder Café unterwegs ist, paddelt mit dem Kajak zu den nahe gelegenen Inseln Savary und Cortes, wandert auf dem Sunshine Coast Trail von Hütte zu Hütte oder geht tauchen. Oder aber genießt ein Craft-Bier belgischer Art bei Townsite Brewing.
Info: powellriver.info, patriciatheatre.com, townsitebrewing.com

Steveston: Fischerort am Rande der Großstadt
Einwohner: 25.000
Must-Do: Frische Seeigel direkt am Pier genießen

Das Küstenstädtchen Steveston war in den 1900er Jahren – auch aufgrund japanischer Einwanderer – der größte Fischereihafen der Region mit angeschlossener Lachsverarbeitung in der Gulf of Georgia Cannery. Auch wenn er heute offiziell zur Großstadt Richmond gehört, ist das Flair des Fischerortes noch deutlich spür- und sichtbar. Am Hafen mit seinen insgesamt etwa 600 Fischerbooten (die größte Fischereiflotte Kanadas) verkaufen die Fischer noch immer Garnelen, Heilbut, Krebse und Lachs direkt am Pier. Lohnenswert ein Besuch der National Historic Sites Gulf of Georgia Cannery und Britannia Shipyards: Die Originalgebäude bieten den idealen Hintergrund, um Besuchern die Fischerei-Geschichte der Region auf lebendige Weise zu erzählen.
Info: visitrichmondbc.com, gulfofgeorgiacannery.org, richmond.ca/culture/sites/britannia/about.htm

Tipps zur Reisevorbereitung: Die spektakulären Gebirgslandschaften, der Pazifik, über 800 Parks und Naturschutzgebiete und nicht zuletzt die Wildtiere wie Bären, Elche und Wale sind die Hauptgründe, warum British Columbia ein beliebtes Reiseziel ist. Wer einen Urlaub in BC plant, sollte sich also stets bewusst sein, dass die Natur hier nicht nur allgegenwärtig, sondern der englische Begriff „wilderness“, d.h. „Wildnis“ sehr treffend ist. Eine gute Vorbereitung mit den drei „Ps“ ist daher wichtig: Planen, Packen (das Richtige), Physis (Training und die eigenen Grenzen kennen). Hier bietet die englischsprachige Webseite Adventuresmart interessante und hilfreiche Tipps zu fast allen Outdoorthemen – unterteilt in Land-, Wasser- und Wintersportaktivitäten sowie Reiseplanung allgemein – jeweils mit weiterführenden Links. www.adventuresmart.ca

© Destination Canada

Die “Canadian National Exhibition 2017” in Toronto 0

Jedes Jahr im Sommer findet in Toronto eine großartige Messe mit vielen Attraktionen statt, die “Canadian National Exhibition” oder auch CNE. Die CNE erhielt sogar das “Eco Logo” ,welches dafür steht, dass sie die ökologischste und “grünste” Messe in Nordamerika ist.
Sie eine der größten Messen in Kanada bekannt und lockt jährlich mehrere Millionen Besucher nach Toronto. Auf dem Programm steht auch in diesem Jahr – zwischen dem 18. August und dem 4. September – eine unglaubliche Vielfalt von bunten und zum Teil interaktiven Erlebnissen. Überall gibt es Live Konzerte, Comedy Shows, kulinarische Köstlichkeiten, man kann sein Glück im Casino versuchen und danach die Gewinne nach Herzenslust auf dieser Veranstaltung ausgeben. Für Kinder gibt es die Kids World mit lustigen Figuren und Tieren.

Das Programm kann sich sehen lassen

Die Auswahl an Karussells und Achterbahnen im Kirmes Bereich ist beeindruckend. Eine dieser Achterbahnen ist das “Himalaya” und ist – wie man sich bei diesem Namen schon vorstellen kann – schwindelerregend hoch. Der Wagen fährt mit extremer Geschwindigkeit durch Gipfel und Täler, vorwärts und rückwärts, begleitet von Sirenen, blinkenden Lichter und lauter Musik. Ganz sicher nichts für schwache Nerven! Der “Sky Ride” ist eine sehr viel gemächlichere Alternative. Bis zu 40 Fuß über dem Boden schweben die Gondeln, die die Besucher quer über die Veranstaltungsfläche transportieren. Natürlich gibt es auch verschiedene Riesenräder und unzählige tolle Karussells, Autoscooter und viele andere unterhaltsame Angebote für Kinder.
Ein riesiger Erfolg war im letzten Jahr eine spektakuläre Show mit einer Mischung aus Luftakrobatik und Eistanz. Auch dieses Jahr können sich die Besucher auf diese großartige Darbietung freuen. Auch die Flug Show über dem Lake Ontario ist ein absolutes Spektakel. Flugzeuge der kanadischen Airforce werden hier am Labour Day Wochenende dem staunenden Publikum ihre Kunststücke vorführen.

Das CNE Casino und die “Gaming Garage”

Ein Besuch im CNE Casino lohnt sich in jedem Fall: Dort gibt es auch in diesem Jahr wieder Blackjack, Roulette und verschiedene Pokerspiele – und das Casino verfügt sogar über einen privaten Texas Hold ‚em Pokersaal. Hier findet ein hochklassiges Hold´em Pokerturnier mit einem Preisgeld von 160.000 Dollar statt. Während der CNE ist auch der Patio des Casinos geöffnet, in dem sich ein Restaurant befindet und Live Unterhaltung stattfindet.
Zum ersten mal auf der CNE wird es an drei Tagen spannend für die Freunde von Videospielen. Die “CNE Gaming Garage” wird der Ort sein, an dem die Fans E-Sports und Pinball spielen und tolle Preise gewinnen können. An diesen Tagen werden auf der CNE auch Entwickler von Videospielen vorgestellt, es gibt eine gigantische Auswahl von Spielen zum Ausprobieren. Wer Casino Spiele im Allslots Online Casino mag, wird hier auf seine Kosten kommen. In der Gaming Garage wird auch die “Grandmaster Challenge” im Schach stattfinden, bei der man als Besucher gegen einen professionellen Schachspieler antreten kann.

Ein kulinarisches Paradies

Auch in Sachen “Food” ist die CNE das reinste Paradies. An jeder Ecke findet man Spezialitäten und Köstlichkeiten und es gibt zahlreiche Themen Veranstaltungen, zum Beispiel ein Showkochen mit bekannten Chefs, eine Party mit traditionellen Gerichten von der “East Coast”, und das “Ribs Fest” präsentiert leckerste Spare Ribs. Es findet ein VIP Lobster Dinner statt – und natürlich darf ein Bierfest nicht fehlen!

Die CNE ist in jedem Fall einen Besuch wert! Viel Spaß in Toronto!

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 29+30/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 29+30/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 29+30/2017, 25. Juli 2017

  • Julie Payette wird neue Generalgouverneurin von Kanada
  • Kanadische Notenbank hebt Leitzins leicht an
  • Kanadier leben länger
  • Alice Merton mit wichtigem Musikpreis ausgezeichnet
  • Kanadische Künstler auf der documenta 14
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Julie Payette wird neue Generalgouverneurin von Kanada

Die ehemalige Astronautin Julie Payette wird neue Generalgouverneurin Kanadas. Queen Elizabeth II bestätigte Mitte Juli den Vorschlag des kanadischen Premierminister Justin Trudeau. Somit wird die 53-jährige Montréalerin die 29. Stellvertreterin der britischen Krone auf kanadischem Boden.

Von September an wird damit zum vierten Mal eine Frau das Amt innehaben; sie löst den Rechtswissenschaftler David Johnston ab, der das Amt seit 2010 innehat.

Payette hat Elektrotechnik und Informatik studiert und war seit 1992 für die Canadian Space Agency tätig. 1999 flog sie zur Internationalen Raumstation ISS – sie war der erste Astronaut aus Kanada, der die ISS betrat. 2009 flog sie erneut zur Raumstation.

Als zentrale kanadische Werte bezeichnete Payette bei ihrem ersten Auftritt als designierte Generalgouverneurin „Toleranz, Offenheit und Zusammenarbeit“. Ihr zukünftiges Amt werde sie mit großer Demut erfüllen.

Kanadische Notenbank hebt Leitzins leicht an

Die kanadische Notenbank hat zum ersten Mal seit sieben Jahren den Leitzins erhöht. Der Satz wurde von 0,5 Prozent um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent erhöht. Grund dafür ist die positive Entwicklung der kanadischen Wirtschaft und die Aussicht auf ein über dem Potenzial liegenden Wirtschaftswachstum.

Mit der Zinserhöhung werden auch die Kosten für Hypotheken, Immobilienkrediten und anderen Darlehen leicht anziehen.

Kanadas Wirtschaft habe sich robust gezeigt, sagten die Währungshüter. Sie erklärten auch die Krise aufgrund der niedrigen Ölpreise für beendet und verwiesen darauf, dass das Wirtschaftswachstum sich über viele Branchen und Regionen hinweg ziehe.

Kanadier leben länger

Die Kanadier werden immer älter. Das kanadische Statistikamt gab Mitte Juli bekannt, dass neusten Daten zufolge die Lebenserwartung für Frauen um 1,6 Monate auf ein durchschnittliches Alter von 83,8 Jahren gestiegen sei. Männer werden inzwischen 2,4 Monate älter als bei der letzten Erhebung und können im Schnitt mit einem Alter von 79,6 Jahren rechnen.

In den 150 Jahren seines Bestehens hat sich die Lebenserwartung der Kanadier damit nahezu verdoppelt. Die Daten des ersten Zensus’ aus dem Jahr 1871 gaben das durchschnittlich erreichte Alter von Frauen mit 43,7 Jahren und das der Männer mit 41,4 Jahren an.

Für den Anstieg sind viele Faktoren verantwortlich, darunter sauberes Trinkwasser, Impfungen, medizinische Fortschritte, bessere Ernährung und auch sportliche Aktivitäten.

Im Vergleich mit den 40 Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Economic Co-operation and Development, OECD) liegen die kanadischen Frauen mit ihrer Lebenserwartung damit an 13. Stelle, die Männer an 11.

Alice Merton mit wichtigem Musikpreis ausgezeichnet

Alice Merton ist dieses Jahr mit dem Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) ausgezeichnet worden. Verliehen wird der Preis im September in Hamburg.

Alice Merton ist die Tochter einer Deutschen und eines Briten und wuchs in Oakville in Kanada auf. Studiert hat sie Komposition und Songwriting an der Popakademie Baden-Württemberg. Ihre erste Single „No Roots“ landete auf Platz der deutschen Charts.

Der VDKD-Preis würdigt jedes Jahr bedeutende junge Musiker oder Ensembles aus dem Bereich der E- oder U-Musik, die zur „Entwicklung eines innovativen, hochwertigen und vielfältigen Musiklebens in Deutschland beitragen“.

In der Begründung der Jury hieß es, die Stimme von Alice Merton nehme einen vom ersten Ton an gefangen. Live überzeuge die Sängerin „mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz und Musikalität“. „Von Alice Merton ist in Zukunft viel zu erwarten, sie besitzt internationale Qualität – man darf gespannt sein auf künftige Songs und ihre Karriere als Musikerin, die sicherlich bald weite Kreise ziehen wird“, so die VDKD-Juroren. Beim Reeperbahn-Festival in Hamburg im September 2017 wird Alice Merton live zu sehen sein.

Kanadische Künstler auf der documenta 14

Vier kanadische Künstlerinnen und Künstler stellen dieses Jahr bei der documenta 14 aus. Die Show in Athen lief bis zum 16. Juni, die documenta in Kassel hat am 10. Juni eröffnet und ist noch bis zum 17. September zu sehen. Aus Kanada mit dabei sind Rebecca Belmore, Banu Cennetoğlu, Moyra Davey und der im März verstorbene Künstler Beau Dick. Darüber hinaus sind im d14-Rahmenprogramm „TV Politics“ Alanis Obomsawin und Isuma Productions zu sehen. Teil des Rahmenprogramms „Under the Mango Tree“ ist die Wood Land School.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Kunst aus Kanada in Deutschland

Derzeit finden in Deutschland folgende Ausstellungen mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Noch bis zum 27.07.: Ausstellung von Natalie Daoust im Rahmen von „Planet 9“ in der Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1, 64293 Darmstadt.

Die immersive Arbeit Haptic Field (2.0) von Chris Salter & TeZ ist noch bis zum 31. Juli bei „Limits of Knowing“ zu sehen. Gropius Bau in der Niederkirchnerstraße 7 in 10963 Berlin.

Noch bis zum 20.08. ist Joshua Schwebel in einer Gruppenausstellung zu sehen im Haus am Lützowplatz, Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V., Lützowplatz 9, 10785 Berlin. www.hal-berlin.de

Noch bis zum 2.09. zeigt Porcino in der ChertLüdde Galerie Anna M. Szaflarski in der Ritterstraße 2a in 10969 Berlin.

Bis zum 3.09. ist die große Retrospektive von Liz Magor im Kunstverein in Hamburg zu sehen. Klosterwall 23, 20095 Hamburg, www.kunstverein.de

Shannon Bool stellt im Rahmen der Jubiläumsausstellung „Portikus XXX“ noch bis zum 1.10. im Dom St. Bartholomäus, Domplatz 1, Frankfurt aus.

Noch bis zum 1.10.: Abbas Akhavan. Einzelausstellung in der Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60, 81675 München. www.villastuck.de

Noch bis zum 15.10.: Alice Teichert: Zwischen den Zeilen. Einzelausstellung im St.-Annen-Museum. St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck. www.st-annen-museum.de

Bis 31. Dezember: Lynne Marsh. Gruppenausstellung. Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-126, 10969 Berlin. www.berlinischegalerie.de

Noch bis zum 7.01.2018 stellt Emmy Skensved in einer Gruppenausstellung im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe aus. www.zkm.de

VORSCHAU

Galerie Buchholz zeigt vom 30. August bis zum 21. Oktober Arbeiten von Moyra Davey. Fasanenstraße 30, 10719 Berlin. www.galeriebuchholz.de

Musik und Theater aus Kanada in Deutschland

Im Rahmen des internationalen Sommerfests auf Kampnagel in Hamburg entwirft Josh Dolgin gemeinsam mit Fred Wesley, dem Hamburger Kaiser Quartett und weiteren kanadischen Ausnahmekünstlern einen Musical-Abend, bei dem Puppenspiel, Theater, Tanz und Live-Musik in einen Flow kommen wie in den goldenen Zeiten der Broadway Musicals (Premiere 10.08.2017). In Kooperation mit dem Elbphilharmonie Sommer ist auch der exzentrische Musiker Rufus Wainwright zu Gast, der schillernd Welten zwischen queerem Pop und Oper verrückt (25.08.2017). www.kampnagel.de/internationales-sommerfestival/

Während der Ruhrtriennale ist die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan sowohl in der Titelrolle der Musiktheaterproduktion „Pelléas et Mélisande“ (Premiere 18.08.2017) als auch zu einem Abend mit Eric Saties „Socrate“ (20.08.2017) zu erleben. www.ruhrtriennale.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Webmaster: Andrea Boegner, E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 27+28/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 27+28/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 27+28/2017, 11. Juli 2017

  • Trudeau lobt Zusammenarbeit mit Merkel und Macron
  • CETA tritt im September in Kraft
  • Kanada ist beliebtestes Land der Welt
  • IMO nimmt kanadischen Vorschlag zum Schutz der Arktis an
  • Kanada fördert weibliche Entrepreneurs in Entwicklungsländern
  • Kanadische Künstler auf der documenta 14
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Trudeau lobt Zusammenarbeit mit Merkel und Macron

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat in einem Gespräch mit dem deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Rande des G20-Gipfels in Hamburg betont, dass er in zentralen Fragen und beim Kurs gegen populistische Strömungen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron übereinstimme.

Die deutsche Kanzlerin bezeichnete Trudeau als Vorbild. An ihr schätze er ihre lange Erfahrung und ihre Sicht der Dinge. „Ihr liegt dran, die Welt nachhaltig für die kommenden Generationen zu verändern“, so Trudeau. Er habe gelernt, ihr genau zuzuhören, bekannte Trudeau.

CETA tritt im September in Kraft

Das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA wird am 21. September dieses Jahres vorläufig in Kraft treten. Das teilte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 8. Juli über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Weite Teile des Vertragswerks, über das die beiden Partner jahrelang verhandelt hatten, werden dann bereits angewandt, auch wenn noch nicht alle EU-Staaten den Pakt ratifiziert haben.

CETA war im Oktober 2016 von der EU und Kanada unterzeichnet worden. Ziel des Abkommen ist es, Zölle und Handelsschranken abzubauen, Normen und Standards anzugleichen und langfristig Arbeitsplätze zu schaffen.

Kanada ist beliebtestes Land der Welt

Laut der gerade veröffentlichten Untersuchung des New Yorker Reputation Institute ist Kanada das beliebteste Land der Welt. 55 Länder wurden für den Country RepTrak Report untersucht – und Kanada schnitt nach 2011, 2012, 2013 und 2015 erneut am besten ab. Auf dem zweiten Platz liegt die Schweiz, gefolgt von Schweden auf dem dritten Rang.

Den Ausschlag gaben die Schönheit und die Sicherheit des Landes, der aktive Lebensstil und die Freundlichkeit seiner Einwohner. Auch als Studienland ist Kanada beliebt. Nur in Sachen „Arbeitsland“ schnitt die Schweiz besser ab.

„Der Ruf eines Landes hat direkte Auswirkungen auf den Tourismus, die Exporte und das Interesse ausländischer Investoren“, sagte Fernando Prado, geschäftsführender Gesellschafter des Reputation Institute.

IMO nimmt kanadischen Vorschlag zum Schutz der Arktis an

Die Internationale Maritime Organisation (International Maritime Organization) der Vereinten Nationen hat Anfang Juli während einer Sitzung in London einen kanadischen Vorschlag angenommen, mit dem langfristig die Gefährdung der Arktis durch Schweröl abgemildert werden sollen. Die Partner wollen darauf hinarbeiten, dass Schiffe, die die Arktis kreuzen, weder Schweröl transportieren noch damit betrieben werden dürfen.

Ein ähnliches Verbot existiert bereits für die Antarktis. Derzeit fahren 75 Prozent der Schiffe, die die Arktis queren, mit Schweröl. Auslaufendes Öl kann dem verletzlichen Ökosystem enormen Schaden zufügen.

Der kanadische Plan mit dem Titel „Maßnahmen zur Risikominimierung beim Gebrauch und Transport von Schweröl als Schiffstreibstoff in arktischen Gewässern“ wurde von Finnland, Deutschland, Island, den Niederlanden, Norwegen und den USA mitgetragen.

Kanada fördert weibliche Entrepreneurs in Entwicklungsländern

Kanada will weibliche Unternehmerinnen in Entwicklungsländern noch stärker als bisher unterstützen. Das gab der kanadische Premierminister Justin Trudeau während des G20-Gipfels in Hamburg bekannt.

Unternehmerinnen schaffen Jobs, tragen zur Geschlechtergerechtigkeit und zum Wirtschaftswachstum in ihren Ländern zum Wohle aller bei. Trotz ihrer wichtigen Rolle ist ihnen in vielen Fällen aber der Zugang zu Krediten verwehrt. Darüber hinaus werden sie von juristischen, politischen und sozialen Schranken behindert.

Kanada steuert nun 20 Millionen Dollar für die Women Entrepreneurs Finance Initiative (We-Fi) der Weltbank bei. Insgesamt verfügt diese Initiative über 200 Millionen Dollar, zu denen weitere 800 Millionen Dollar an Privatkapital beigesteuert werden sollen.

Mit dem Geld sollen kleine und mittlere Unternehmen, die von Frauen geführt werden, unterstützt und weitere Projekte und Programme, die Frauen fördern, finanziert werden.

Kanadische Künstler auf der documenta 14

Vier kanadische Künstlerinnen und Künstler stellen dieses Jahr bei der documenta 14 aus. Die Show in Athen lief bis zum 16. Juni, die documenta in Kassel hat am 10. Juni eröffnet und ist noch bis zum 17. September zu sehen. Aus Kanada mit dabei sind Rebecca Belmore, Banu Cennetoğlu, Moyra Davey und der im März verstorbene Künstler Beau Dick. Darüber hinaus sind im d14-Rahmenprogramm „TV Politics“ Alanis Obomsawin und Isuma Productions zu sehen. Teil des Rahmenprogramms „Under the Mango Tree“ ist die Wood Land School.

Integration: Streethockey-Turnier in Berlin

In Berlin findet am 15. Juli ein „Interkulturelles Streethockey-Turnier“ statt. Organisiert wird es vom Kanadier Ben Froese, der mit diesem Turnier nicht nur dem kanadischen Volkssport frönt, sondern der auch eine politische Botschaft vermitteln will. Nach der Aufnahme von mehr als einer Million Flüchtlinge im Jahr 2015 steht Deutschland vor der Herausforderung, die neuen Mitbürger bei der Integration zu unterstützen. Ziel des Turniers ist es, Neu- und Altbürger miteinander bekannt zu machen und durch den Sport eine kreative Lösung für Integration zu finden.

„Wir sind begeistert, dass wir durch den Sport verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammenbringen können“, sagt Froese. Leute, die normalerweise nichts miteinander zu tun hätten, bekämen durch das Turnier die Gelegenheit dazu.

Froese geht es darum, „eine multikulturelle Atmosphäre“ zu schaffen, indem in jedem Team Leute unterschiedlicher Herkunft zusammenspielten. Veranstaltet wird das Turnier auf dem Tempelhofer Feld. Auf der Landebahn in der Nähe des Haupteinganges an der Oderstraße wird es drei Spielfelder geben.

Die Spieler treffen sich um 11 Uhr. Die Siegerehrung ist für den Nachmittag vorgesehen. Begleitet wird das sportliche Event von Flüchtlingen, die in mehreren Zelten Speisen aus ihren Herkunftsländern anbieten.

Die Anmeldung zum Turnier ist kostenlos, es müssen sich jedoch alle Spieler über die Facebookseite registrieren (indem sie unter „Veranstaltungen“ auf „Teilnehmen“ klicken): www.facebook.com/berlinstreethockey. Weitere Infos gibt es unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

11. Juli – Berlin – Der kanadische Autor Omar El Akkad liest aus seinem ersten Roman „American War“, der Ende Juli bei S. Fischer Verlage erscheinen wird (Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié). Anschließend steht der Autor für Gespräche zur Verfügung. Ort: Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei. Einlass ab 18:30 Uhr. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und planen Sie genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle am Eingang ein.

15. Juli – Berlin – Streethockeyturnier auf dem Tempelhofer Feld. Ab 11 Uhr. Kostenloste Anmeldung unter www.facebook.com/berlinstreethockey

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Im Juli finden in Deutschland folgende Ausstellung mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Noch bis zum 15.07.: Emma LaMorte. Ashley Berlin, Oranienstraße 37, 10999 Berlin. www.ashleyberlin.de

Noch bis zum 18.07. ist Oliver Husain in einer Gruppenausstellung in der Kleinen Humboldt-Galerie, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. www.kleinehumboldtgalerie.de, zu sehen.

Noch bis zum 22.07. ist eine Arbeit von Emma Waltraut Howes in der Gruppenausstellung “Hidden Lines of Space” zu sehen im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 40, 10119 Berlin, www.hiddenlinesofspace.org

Noch bis zum 27.07.: Natalie Daoust in einer Gruppenausstellung in der Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1, 64293 Darmstadt.

Chris Saltzer & TeZ ist in einer Einzelausstellung noch bis zum 31. Juli zu sehen. Gropius Bau in der Niederkirchnerstraße 7 in 10963 Berlin.

Noch bis zum 20.08. ist Joshua Schwebel in einer Gruppenausstellung zu sehen im Haus am Lützowplatz, Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V., Lützowplatz 9, 10785 Berlin. www.hal-berlin.de

Noch bis zum 26.08. werden Arbeiten von David Hartt gezeigt in der Galerie Thomas Schulte, Charlottenstr. 24, 10117 Berlin, www.galeriethomasschulte.de

Noch bis zum 2.09. zeigt Porcino in der ChertLüdde Galerie Anna M. Szaflarski in der Ritterstraße 2a in 10969 Berlin.

Bis zum 3.09. ist Liz Liz Magor in einer Einzelausstellung im Kunstverein in Hamburg zu sehen. Klosterwall 23, 20095 Hamburg, www.kunstverein.de

Shannon Bool stellt in einer Gruppenausstellung noch bis zum 1.10. im Dom Frankfurt, Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Städelschule aus.

Noch bis zum 1.10.: Abbas Akhavan. Einzelausstellung in der Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60, 81675 München. www.villastuck.de

Noch bis zum 15.10.: Alice Teichert: Zwischen den Zeilen. Einzelausstellung im St.-Annen-Museum. St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck. www.st-annen-museum.de

Bis 31. Dezember: Lynne Marsh. Gruppenausstellung. Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-126, 10969 Berlin. www.berlinischegalerie.de

Noch bis zum 7.01.2018 stellt Emmy Skensved in einer Gruppenausstellung im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe aus. www.zkm.de

VORSCHAU

Moyra Davey ist vom 30. August bis zum 21. Oktober in einer Einzelausstellung zu sehen. Galerie Buchholz, Fasanenstraße 30, 10719 Berlin. www.galeriebuchholz.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin, Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

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