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Archiv der Blogeinträge von: Alfred Pradel

Der Kampf gegen die Radikalisierung: eine globale Aufgabe 0

Am morgigen Sonntag findet in Québec eine Konferenz mit dem Thema „Radikalisierung junger Menschen über das Internet statt. Zu diesem Thema hat die Generaldirektorin der UNESCO, Frau Irina Bokova gemeinsam mit der Québecer Ministerin für internationale Beziehungen und Francophonie, Frau Christine St-Pierre einen offenen Brief verfasst und unterzeichnet, dessen Wortlaut wir nachfolgend veröffentlichen.

Der Kampf gegen die Radikalisierung: eine globale Aufgabe 

Der Kampf gegen die Radikalisierung: eine globale Aufgabe

In einer sich verändernden Welt, in der sich nationale Grenzen auflösen, die Menschen zunehmend gleichberechtigten Zugang zu Wissen haben und ihre Meinungen untereinander einfach per Klick austauschen können, sich Ideen im Cyberspace schnell verbreiten und die ganze Welt nur eine Fingerbewegung entfernt ist, müssen wir uns auf das besinnen, was uns miteinander verbindet und was uns inspiriert, besser zu werden. Angesichts der grauenvollen Gewalt, die ganze Kontinente überzieht, sind Solidarität und Anteilnahme unabdingbar, um dieses sich ausbreitende Phänomen zu stoppen. Die Radikalisierung greift Raum in ganz unterschiedlichen Umfeldern und betrifft alle Gesellschaften, unabhängig von Geschlecht, Ethnizität oder Status. Um sie zu bekämpfen, brauchen wir vor allem Offenheit und Dialog.

Die Regierung von Québec und das Programm „Information für alle“ (Information for All Programme, IFAP) der UNESCO haben daher beschlossen, gemeinsam eine internationale Konferenz abzuhalten, um das Phänomen der Radikalisierung genauer zu verstehen und konkrete Maßnahmen gegen dessen weitere Ausbreitung zu entwickeln. Ziel der Konferenz wird es unter anderem sein, die Vorgehensweisen der Extremisten im Internet aufzudecken, mit denen sie neue Anhänger zu gewinnen versuchen, und zu bestimmen, mit welchen Mitteln gegen deren kriminelle Aktionen gezielt und wirksam vorgegangen werden kann. Die Konferenz mit dem Titel „Das Internet und die Radikalisierung der Jugend: vorbeugen, handeln und gemeinsam leben“ findet vom 30. Oktober bis zum 1. November 2016 in Québec (Stadt) − Weltkulturerbe der UNESCO – statt.

Der Kampf gegen die Radikalisierung: eine globale Aufgabe

Das Internet ist ein großartiges Medium des Dialogs zwischen den Kulturen und des Wissensaustauschs, ein Ort der Entdeckung und Offenlegung, wo Meinungsfreiheit gelebt werden und sich entwickeln kann. Aber das Internet hat zugleich eine dunklere Seite; auch Extremismus kann sich hier entfalten und gefährdete bzw. leicht beeinflussbare Personen erreichen. So sind Jugendliche aufgrund ihrer Risikofreudigkeit und ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren, oft leichte Beute für bestimmte Bewegungen, denen es dann gelingt, sie für eine scheinbar ehrenhafte und aufregende Sache zu gewinnen.

Es sind aber auch die jungen Generationen, die der Radikalisierung dauerhaft ein Ende setzen können. Wir müssen sie daher einbeziehen, sie fragen und ihnen zuhören; vor allem aber müssen wir ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben, damit sie engagierte und wachsame Internetnutzer werden können. Wir müssen sie ermutigen, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der Toleranz, universelle Menschenrechte und Menschenwürde maßgebend sind.

Der Kampf gegen die Radikalisierung ist eine globale Aufgabe, die nur mit offenem und engagiertem Dialog gelingen kann. In diesem Sinne bauen die Ziele der Konferenz auf dem Aktionsplan zur Prävention von gewalttätigem Extremismus auf, der am 15. Januar 2016 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, vorgestellt wurde. Während die Experten und Forscher mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen auf diesem Gebiet dazu beitragen, den Kampf gegen die Radikalisierung noch effektiver zu führen, können wir selbst in unseren diversen Netzwerken jeden Tag auch einen Beitrag leisten: indem wir zuhören, Anteil nehmen und miteinander kommunizieren. Wir müssen über unsere Herausforderungen reden, unsere Erfahrungen entmystifizieren, unsere Erlebnisse miteinander teilen – kurz: Wir müssen mit dem Thema Radikalisierung offen umgehen.

Lasst uns eine klare und positive Botschaft in die Welt bringen. Lasst uns in dieser schwierigen Situation vereint bleiben, offen aufeinander zugehen und unsere Unterschiede als Reichtum verstehen, den es zu entdecken und wertzuschätzen gilt.

Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO

Christine St-Pierre, Ministerin für internationale Beziehungen und Frankophonie von Québec

http://en.unesco.org/ConfQcUNESCO/home

http://www.mrif.gouv.qc.ca/fr/radicalisation

 

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary 0

Der kanadische Kult-Cocktail ist zu unrecht außerhalb des Landes weitgehend unbekannt

Es war in Alberta im Jahr 1969. Walter Chell, Gastronomon und Leiter eines neuen italienischen Restaurants im Calgary Inn (heute das Westin Hotel), wollte seinen Gästen zur Eröffnung eine besondere Spezialität servieren. Er kreierte einen Cocktail ähnlich der Bloody Mary. Der Caesar Cocktail oder Bloody Caesar war geboren. Wer nach dem Lesen des Artikels auf den Geschmack kommt, die Grundzutat Clamato gibt es jetzt in „Mein-Kanada-Shop.com“ zu kaufen.

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Ein besonderer Cocktail aus Kanada, der Caesar. Foto: cookincanuck.com.

Allerdings verwendete Chell keinen normalen Tomatensaft, sondern Clamato, eine Mischung aus Tomaten- und Muschelbrühe. Diese Mischung macht den Caesar Cocktail besonders würzig. Weitere Zutaten sind Wodka, Worcestershire-Sauce, Gewürze und eine scharfe Sosse, zum Beispiel Tabasco. Serviert wird der Coacktail in einem mit Selleriesalz umrandeten Glas mit Eis, einer Stange Staudensellerie und einer Limettenspalte.

350 Millionen des in Kanada sehr beliebten Cocktails werden jedes Jahr serviert, wobei das Mischungsverhältnis Wodka zu Clamato variieren kann. Leider bleibt der tolle Cocktail mit dem besonderen Geschmack bis heute ein kanadischer Geheimtipp, in anderen Ländern ist er praktisch unbekannt.

Inspiriert zu der Mischung Tomatensaft und Muschelbrühe wurde der aus Italien stammende Walter Chell durch Spaghetti Vongole, von sich ebenfalls Tomatensosse und Muscheln finden. Er dachte sich, dass diese Mischung auch in einem Getränk gut schmecken könnte. Seiner italienischen Abstammung verdankt der Cocktail auch seinen Namen, Caesar.

Den Namen Bloody Caesar verdankt der Cocktail einem Engländer, Stammgast im Calgary Inn, der nach einigen Verkostungen ausrief, „das ist ein verdammt guter blutiger Cäsar“. LAut Walter Chell lief das besondere Getränk sofort sehr gut an. Zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 wurde sogar eine Petition gestartet, den Caesar Cocktail zum Nationalen Getränk zu erklären und der damalige Bürgermeister von Calgary, Dave Bronconnier erklärte den 13. Mai 2009 zum „Caesar Tag“ der Stadt.

Außerhalb Kanadas ist der Caesar praktisch unbekannt. In den Vereinigten Staaten ist er in der Regel nur an Bars entlang der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten erhältlich. Das liegt vielfach daran, dass man Clamato selten außerhalb Kanadas kaufen kann. Oftmals überwiegt das Bedenken, dass die Muschelbrühe das Getränk zu stark dominiert und man greift zur Bloody Mary. Zu unrecht eigentlich.

Zur Geschichte des Clamato

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Clamato, eine Grundzutat des Caesar Cocktail. Foto: Mein-Kanada-Shop.

Clamato, eine Mischung aus Tomatensaft und Muschelbrühe wurde 1966 von Mott’s, einem US-amerikanischen Safthersteller (gehört heute zur Dr Pepper Snapple Group) entwickelt. Bis 1969 lief das Geschäft mehr schlecht als recht, aber mit der Entwicklung des Caesar Cocktail durch Walter Chell und die entsprechende Vermarktung zogen auch die Verkäufe von Clamato an. Clamato wird in erster Linie als Grundlage für alkoholische Mischgetränke verwendet. Die größten Absatzmärkte sind Kanada und Mexiko. Obwohl in den USA hergestellt, wird das Getränk dort weniger verkauft.
Mott’s hält organisiert jährlich den „Best Caesar in Town“ Wettbewerb. Dieser ist Bestandteil des Prince Edward Island International Shellfish Festival. Als Varianten gibt es Caesars mit Ahornsirup, oder mit Speck aromatisierten Wodka.

Solltet ihr jetzt auf den Geschmack gekommen sein, neugierig auf den besonderen Cocktail, dann könnt ihr die Grundzutat Clamato hier einkaufen.

Und hier gibt es das Rezept für den Caesar Cocktail, die Zutaten beziehen sich auf vier Cocktails. Wer nur einen oder zwei Cocktails zubereitent, die Zutatenliste entsprechend teilen.

The Caesar Cocktail, aka the Canadian Bloody Mary
Das Rezept stammt von Cookin Canuck. http://www.cookincanuck.com

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Zutaten:

Selleriesalz zum Garnieren der Gläser
1 Limette, in 4 Spalten geschnitten
Eiswürfel
180 ml Vodka
950 ml Clamato
Worcestershire Sosse
Tabasco
4 Stangen Staudensellerie
optional: mit Piment gefüllte Oliven

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Das Besondere probieren? Wie wär’s mit dem 1969 kreierten Caesar Cocktail aus Kanada. Foto: cookincanuck.com.

Zubereitung:

Selleriesalz auf eine Platte streuen. Den Rand des Cocktailglases mit einer Limettenspalte anfeuchten, dann in das Selleriesalz eintauchen. Eiswürfel in das Glas füllen, darauf den Wodka gießen. Zum Schluss mit Clamato auffüllen. Worcestershire Sosse und Tabasco sowie Gewürze wie Pfeffer dazu, Menge nach Wunsch. Den Cocktail aufrühren. Das Glas mit einer Limettenspalte und einer Stange Staudensellerie, optional einer mit Piment gefüllten Olive garnieren.

Servieren. Wohl bekomms.

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Sieht das nicht köstlich aus? Foto: cookincanuck.com

Clamato und andere tolle Artikel aus Kanada gibt’s bei:

https://www.mein-kanada-shop.com/

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 43+44/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 43+44/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 43+44/2016, 25. Oktober 2016

  • UN-Generalsekretär hebt indigenes Wissen hervor
  • Ontarios Städte haben großes Potential für Fahrradverkehr
  • Kanadische Firma stellt pflanzliches Isolationsmaterial her
  • Videos: Kanada in 120 Sekunden
  • RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland


UN-Generalsekretär hebt indigenes Wissen hervor

Das traditionelle Wissen der Indigenen vom harmonischen Zusammenleben mit der Natur kann zur Verhinderung des Klimawandels beitragen. Das sagte der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in einer Dankesrede, die er anlässlich der Verleihung des Arctic Circle Prize 2016 hielt.

Er wies darauf hin, dass die Ureinwohner im hohen Norden seit Jahrhunderten zur Diversität und zur Nachhaltigkeit in der Arktis beigetragen hätten. Und doch seien sie, wie die Entwicklungsländer, die ebenfalls am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich seien, als erstes und am härtesten von seinen ernsten Auswirkungen betroffen, und zwar in Hinblick auf ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und ihre Menschenrechte, erklärte Ban Ki-Monn den 2.000 Delegierten, die sich für den Arctic Circle versammelt hatten.

„Ureinwohner haben ein jahrhundertealtes Wissen über das Leben im Einklang mit der Natur“, sagte der Generalsekretär. „Wir sollten aus dieser Weisheit lernen.“ Ban Ki-Moon forderte die Weltgemeinschaft auf, die Rechte der Ureinwohner zu bewahren und ihren Beitrag zum Klimaschutz anzuerkennen.

Ban Ki-Moon wurde für seine Vorreiterrolle für das internationale Klimaabkommen ausgezeichnet. Er hatte die Staats- und Regierungschefs an den Verhandlungstisch gebracht.

Ontarios Städte haben großes Potential für Fahrradverkehr

In den Ballungsgebieten um Toronto und Hamilton werden jeden einzelnen Tag rund 14 Millionen Fahrten unternommen. Ein Drittel dieser Fahrten könnte mit dem Rad erledigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Stadtplanern der Ryerson University, die im Auftrag des Verkehrsunternehmens der Provinz Ontario unternommen wurde.

Mehr als die Hälfte der Fahrten, so die Forscher, seien mit zwischen einem und drei Kilometern sehr kurz. Damit könnten sie sehr wohl mit dem Fahrrad unternommen werden. Darüber hinaus sind nur 30 Prozent der Fahrradfahrer Frauen; Jugendliche fahren nur in etwas mehr als einem Prozent der Fälle mit dem Rad zur Schule oder zur Arbeit, obwohl 27 Prozent der Strecken mit dem Rad zurückgelegt werden sollten.

Die Forscher haben eine Reihe von Kriterien aufgestellt, die zur Förderung des Fahrradverkehrs beitragen sollen. Ihr Augenmerk haben sie vor allem auf Zubringerfahrten zu Bahnstationen sowie auf die Förderung des Fahrradverkehrs von Frauen und Jugendlichen gelegt.

Kanadische Firma stellt pflanzliches Isolationsmaterial her

Ein kanadisches Unternehmen aus Québec hat ein wärmedämmendes pflanzliches Material für die Füllung von Winterkleidung entdeckt, das die tierischen Eiderdaunen ersetzen könnte. Eiderdaunen haben zwar eine hervorragende Dämmqualität, die sich für dein Einsatz in Winterjacken und Winterdecken oder Schlafsäcken prädestiniert. Aber Eiderdaunen sind teuer, und sie können auch nicht in unbegrenzter Menge produziert werden, weil die von der Eiderente stammenden Daunen häufig direkt aus den Nestern der Tiere gesammelt werden, die in unzulänglichen Gebieten in der Arktis leben. Die Kanadier setzen nun auf den Flaum der Seidenpflanze.

Dass dieser isolierende Eigenschaften hat und darüber hinaus auch noch bei Nässe funktioniert, ist schon seit sehr langer Zeit bekannt. Das Problem war eher das Sammeln und die industrielle Verarbeitung des Flaums. Jetzt wurde ein Verfahren entwickelt, um den Flaum in Winterkleidung zu verarbeiten. Der Vorteil der Seidenpflanze ist, dass sie so gut wie überall wächst und nicht anspruchslos ist. Es handelt sich also um einen nachwachsenden Rohstoff. Zwei Winterjacken, eine für Männer, eine für Frauen, werden nun bereits von der Firma Fibres Monark vertrieben.

Videos: Kanada in 120 Sekunden

Radio Canada International hat auf seiner Website eine Reihe von zweiminütigen Videos veröffentlicht, die über die 13 Provinzen und über das zweitgrößte Land der Welt informieren. Das Versprechen lautet: Erfahren Sie mehr über Kanada – auf eine andere Art.

Die Videos sind abrufbar unter http://www.rcinet.ca/canada-in-120-seconds

RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD will mit seiner Programminitiative RISE professional 2017 Studierende aus den beiden nordamerikanischen Ländern mit deutschen Unternehmen zusammenbringen.

Interessierte Unternehmer aus Deutschland können vom 1. Oktober bis zum 30. November 2016 ihre Stellenangeboten beim DAAD online einreichen.

Die Praktika sollten mindestens zehn Wochen laufen. Der DAAD unterstützt die ausgewählten nordamerikanischen Stipendiatinnen/Stipendiaten mit einer monatlichen Rate in Höhe von 150 Euro für Undergraduates, 250 Euro für MA-Studenten und 500 Euro für PhD-Studenten. Darüber hinaus wird ein Reisekostenzuschuss in Höhe von 800 Euro gezahlt und 80 Prozent der Kursgebühren für selbst gesuchte Sprachkurse übernommen.

Die Studierenden werden Kranken-, Unfall- und Privathaftpflicht versichert. Zudem beantragt der DAAD die Freistellung von der Arbeitsgenehmigung für alle nicht EU-Bürger. Die teilnehmende Arbeitgeber verpflichten sich im Gegenzug, eine Praktikumsvergütung von mindestens 500 Euro netto pro Monat zu übernehmen.

Annkristin Ermel ST23 Nordamerika, RISE-Programme Deutscher Akademischer Austauschdienst Kennedyallee 50 53175 Bonn Tel.: +49 228/882-104
E-Mail: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

26. Oktober – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Restaurant 12 Apostel, Georgenstraße 2, 10117 Berlin.

29. Oktober – Hamburg – Halloween Party ab 21 Uhr im Sports (Vereinsgaststätte des SC Wentorf). Am Sportplatz 10, Wentorf bei Hamburg. Verkleidung erwünscht (aber nicht zwingend vorgeschrieben)
Der Eintritt ist frei! Für gute Musik sorgt DJ Tom. Anmeldung bitte direkt beim Wirt, damit er planen kann. Mail: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

30. Oktober – Stuttgart – KANADATAG der SK Touristik. Infos zu allen Provinzen Kanadas, Diashows, Infostände, Live-Musik und persönlicher Beratung an den SK-Ständen. Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen, 10 bis 18 Uhr.

6. November – Münster – KANADATAG der SK Touristik. Infos zu allen Provinzen Kanadas, Diashows, Infostände, Live-Musik und persönlicher Beratung an den SK-Ständen. Haus der Begegnung, Hohe Geist 8, 48163 Münster Albachten, 10 bis 18 Uhr.

18. November bis 18. Dezember – Düsseldorf – CIRQUE DU SOLEIL – Amaluna. Tickets: https://www.cirquedusoleil.com/de/amaluna

25. November – Bonn – Pre-Christmas-Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. Ab 19 Uhr im Churfürstensaal II des Hotel Bristol, Prinz-Albert-Str. 2, 53113 Bonn. Das Drei-Gänge-Menu kostet 29,50 Euro pro Person, immatrikulierte DKG-Studierende zahlen 12 Euro. DKG Summer-Job-Studenten werden über ihre Kanada-Erlebnisse berichten. Vorgestellt wird Alexandra Dold, die künftige Leiterin der DKG-Region Rheinland. Anmeldungen bitte bis zum 15. November 2016 an: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

10. Dezember – Düsseldorf – Family Christmas Party im Restaurant Hirschchen, Alt Pempelfort 2, 40211 Düsseldorf. Beginn: 17.30 Uhr. Anmeldung über http://www.kanadatreff.com/W5V0x

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstrasse zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

The Museum of Longing and Failure. Einzelausstellung noch bis zum 30.10.2016

Eröffnung: 06.10.2016, 19 Uhr. Künstlerhaus Bethanien. Kottbusser Str. 10. 10999 Berlin. http://www.bethanien.de

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung vom 29.10.2016 bis 08.01.2017. Eröffnung: 28.10.2016, 19.30 Uhr. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017.  Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org
REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter  http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin  Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121

Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017 0

Ein Jahr Reisen und Arbeiten mit dem WHV

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Viel Glück bei der Verlosung eines Working Holiday Visums für Kanada 2017.

Bereits seit dem vergangenen Montag, 17. Oktober 2017 ist der Pool für die Bewerbung um die Vergabe eines Working Holiday Visum (WHV) für Kanada für das Jahr 2017 geöffnet.
Wie im Jahr 2016 von der kanadischen Regierung begonnen, werden auch die WHV für das Jahr 2017 nicht nach dem System „wer zuerst kommt, malt zuerst“, sondern in einem Losverfahren vergeben.
Mit dem WHV können junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren Kanada, das Land, seine Menschen, Landschaften und Städte hautnah erleben. Ist das WHV vergeben, kann sich der Inhaber bis zu einem Jahr im Land aufhalten, Reisen und mit Arbeiten, zum Beispiel auf einer Farm das nötige Urlaubsgeld verdienen.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Mit dem WHV arbeiten, zum Beispiel auf einer Weinfarm in Ontario oder BC. Foto: apr

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Es gilt schnell zu sein, denn in den vergangenen Jahren wurden jeweils 4200 Visas an Deutsche vergeben. Ob sich die Ausnahme 2016, in diesem Jahr wurden nochmals 1000 Visas nachgeschoben, also 5200 vergeben, nochmals wiederholt, ist nicht sicher. Auf jeden Fall holt Kanada in der Beliebtheit der WHV-Anträge weltweit auf und rangiert hinter der Nummer eins, Australien an zweiter Stelle.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Natürlich Land, Menschen, Landschaften und Städte kennenlernen. Foto: apr

Für die Beantragung des Working Holiday Visum benötigt man folgende Unterlagen:

  • einen gültigen Reisepass, der mindestens ein Tag länger gültig ist als die geplante Reisedauer
  • eine gültige Kreditkarte zur Zahlung des Visa. Die Gebühren betragen derzeit 250 CAD, umgerechnet ungefähr 172 Euro.
  • ein englischer Lebenslauf nach der IEC-Vorlage
  • ein Passfoto
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als 3 Monate alt ist. Dies kann im Rathaus der Wohnortgemeinde beantragt werden

Informationen zum Working Holiday Visum gibt es hier: (alle Informationen in englischer Sprache)

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/eligibility.asp?country=de&cat=wh

Hier wird das Visum auch beantragt, der Fragebogen ausgefüllt. Eine Anleitung zum Vervollständigen des IEC-Profiles (Bewerberprofil) findet man hier:

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/submit-profile.asp

Ist es dann geschafft, die Mitteilung über die Zusage gekommen, dann kann man mit dem WHV für ein Jahr nach Kanada einreisen, wenn man:

  • deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und einen Wohnsitz in Deutschland hat
  • zwischen 18 und 35 Jahre alt ist
  • einen gültigen Reisepass hat
  • finanzielle Mittel in Höhe von 2500 Can$ nachweisen kann
  • ein Rückflugticket nachweist, oder die Mittel, dass man ein solches erwerben kann

Wenn es in der ersten Runde nicht klappt, nicht verzagen, das Profil, die Bewerbung bleibt im Pool, bis das gesamte Kontingent für deutsche Antragsteller ausgeschöpft ist.

Wie ein Jahr in Kanada mit dem WHV aussehen kann, das hat Larissa Schrader in ihrem Blog wunderschön dokumentiert:  http://larissaschrader.wixsite.com/larissagoestocanada

Neue Einreiseregelung für Kanada

Seit 2016 gilt für eine neue Einreiseregelungen für Kanada, das die elektronische Einreiseerlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) eingeführt hat. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf.
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Weitere interessante und wichtige Informationen zum WHV Kanada findet man hier:

http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-kanada.php

Faszination Kanada wünscht allen jungen Menschen, die sich für ein Working Holiday Visum für das Jahr 2017 bewerben, VIEL GLÜCK.

Okt 21
Themen
Reisen

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler 0

Die Skiparadiese eröffnen mit Openings die Skisaison 2016/2017

„Winter in Kanada“, wer kennt ihn nicht, den Evergreen, den Elisa Gabbai im Original gesungen hat. Und in der Tat, der Winter 2016/2017 steht im Traumland vor der Tür, die Skigebiete erwarten mit Openings ihre Gäste. Skifahren in Kanada ist ein besonderer Traum, der Champagne Powder lässt jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Nachfolgend stellen wir euch die bekanntesten Skigebiete Kanadas vor. Darüber hinaus gibt es im ganzen Land schöne Skiresorts.
Wir wünschen allen Skifahrern, die sich in das weiße Paradies Kanada begeben „Ski Heil“.

Big White Ski Resort
Skigebiet Big White – Traumhafter Champagner Powder und Sonnenschein im größten Skigebiet Kanadas

Big White ist ein herrliches, noch nicht sehr bekanntes Skigebiet, das sich im Norden des Okanagan Tales in der kanadischen Provinz British Columbia befindet. Das Ski Resort Big White in den Rocky Mountains ist der Favorit der Kanadier und zählt laut Ski Canada Magazin zu den drei qualitativ besten Skigebieten der Welt.

Charakteristisch für dieses Skigebiet ist die harmonische Bergwelt (bis 2400 Meter) mit einer faszinierenden Weite. Eine pulvrige Schneehöhe von sieben Metern, modernste Liftanlagen („New Snow Ghost Express“) und angenehme durchschnittliche Tagestemperaturen von minus 2 Grad machen das Big White Ski Resort zu einem Skiparadies für Familien, Genußskifahrer und Freerider. Neben zahlreichen leichten bis mittelschweren Pisten gibt es auch herausfordernde, rasante Abfahrten („The Cliff“) für Skiprofis. Das „Ski in-Ski out“ des Big White Resort hat den angenehmen Vorteil, dass alle Einrichtungen zu Fuß erreichbar sind.

Das große Opening in Big White beginnt am 24. November.

Weitere Informationen: http://www.bigwhite.com/

 

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.bigwhite.com/

Kicking Horse Mountain Resort
Skiabenteuer im hochalpinen Pulverschnee

Das Kicking Horse Mountain Resort liegt zehn Kilometer außerhalb der Stadt Golden in der Provinz British Columbia (Westkanada). Gerne hätten die einheimischen Skiprofis den herrlich leichten und trockenen Tiefschnee für sich behalten. Aber das Skigebiet an den Osthängen der Purcell Montains entwickelte sich von der kleinen „Whitetooth Area“ zu einem Traum-Skigelände mit „Super Bowl“ und einer hervorragenden Schneequalität. Das 2.756 Hektar große Kicking Horse Mountain Resort besitzt mit 1260 Metern den drittgrößten Höhenunterschied der kanadischen Skigebiete.

Beliebt ist die Hochgeschwindigkeits-Gondel, der „Golden Eagle Express“, der diese Höhendifferenz innerhalb von zwölf Minuten überwindet. Auf 2350 Meter Höhe befindet sich das höchst gelegene kanadische Bergrestaurant „Eagle’s Eye“, von dem die Gäste einen fantastischen Ausblick auf die schneebedeckte Hochgebirgslandschaft haben. Wenn auch immer mehr Familien sich für das Kicking Horse Mountain Resort mit seinen vielseitigen (Unterkunfts-) Möglichkeiten begeistern, die meisten Pisten sind sogenannte „schwarze Pisten“. Skiexperten und Profi-Snowboarder schwärmen von dem abenteuerlichen und noch nicht überlaufenen Kicking Horse Mountain Resort.

Die offizielle Eröffnung der Wintersaison 2016/2017 findet am Freitag, 9. Dezember statt.

Weitere Informationen: http://kickinghorseresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://kickinghorseresort.com/

Lake Louise Ski Area
Größtes Skigebiet in den Rocky Mountains

Mitten im beeindruckenden Banff Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in Kanada, liegt Lake Louise. Dieses kleine Dorf in der Provinz Alberta liegt etwa 45 Kilometer von Banff selbst entfernt. In der Region um den Lake Louise befindet sich eines der schönsten Skigebiete der Welt.

Auf 139 Pisten können Skifahrer und Snowboarder am Lake Louise ihrem Sport nachgehen. 25% der Pisten sind für Anfänger, 45% für durchschnittliche und 30% für fortgeschrittene Fahrer ausgelegt. Deswegen ist das Skigebiet auch gut für Familien und Gruppen mit unterschiedlichem Fahrniveau geeignet. Alle Strecken sind auch für Snowboardfahrer zugelassen. Die längste Piste misst acht Kilometer. Das gesamte Skigebiet umfasst 17 Quadratkilometer und liegt in bis zu 2,637 Metern Höhe. Mit neun Lifts kann diese Distanz überwunden werden, drei davon sind so genannte „High-Speed-Lifts“ und befördern die Sportler in beeindruckender Geschwindigkeit nach oben. Wem das dennoch zu lange dauert, kann sich auch für das „Heliskiing“ entscheiden. Dabei wird der Skifahrer mit einem Helikopter auf den Berg gebracht und kann dort im unberührten Tiefschnee fahren.

Die Lake Louise Abfahrt ist seit einigen Jahren wieder fester Bestandteil des World Cups. Sie gehört zu den Top 5 der schnellsten Strecken. Während einige Stellen technische Herausforderungen bieten, sind viele Teile flüssig zu fahren und auch einige Sprünge hat diese Abfahrt zu bieten. Eine optimale Linienführung ist besonders dann wichtig, wenn es mit einem Sprung in ein Waldstück übergeht. Der Schluss bietet optimale Bedingungen zum Gleiten. Neben den klassischen Wintersportarten kann im Skigebiet von Lake Louise zum Beispiel auch Schlittschuh gelaufen oder eine Fahrt im Hundeschlitten gewagt werden.

Das große Skiopening in der Lake Louise Ski Area startet am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skilouise.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skilouise.com/

Revelstoke Mountain Resort
Skigebiet Revelstoke (Kanada) – ein Paradies für Heliskiing im Pulverschnee

Das Revelstoke Mountain Resort (RMR) wurde im Jahr 2007 an den Westhängen des Mackenzies im Südosten des kanadischen Bundesstaates British Columbia eröffnet. Mit 52 Pisten und herrlich trockenem Pulverschnee („Champagner Powder“) bietet Revelstoke ein Skierlebnis der Superklasse. Etwa sechs Kilometer südöstlich des Städtchens Revelstoke beginnt mit dem Selkirh-Gebirge eine fantastische Skiregion für mehr oder weniger extreme Tiefschneefahrer (Freerider) und Snowboarder. Die Wintersportler gelangen mit einer Achter-Gondel auf den fast 2460 Meter hohen Gipfel des Mount Mackenzie. Zu den besonderen Attraktionen des sich im schnellen Aufbau befindlichen Skigebietes sind die Helikopter unterstützten Skitouren durch die weiße kanadische Wildnis.

Die Skisaison dauert in Revelstoke Mountain von Dezember bis April. Dabei können durchaus Schneehöhen von bis zu 18 Metern vom Himmel fallen. Als beste Urlaubszeit gilt die Zeit von Januar bis Ende März. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Winter minus 5 Grad Celsius. Es kann aber auch vorkommen, bei minus 20 Grad Celsius von der Berghütte aus zur Abfahrt zu starten.

Im Revelstoke Mountain Resort startet die Saison am 3. Dezember.

Weitere Informationen: http://www.revelstokemountainresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Ski Marmot Basin
Faszinierende Schneewelt

Der Marmot Basin nahe Jasper liegt in den kanadischen Rocky Mountains in der Provinz Alberta. Vom Calgary Airport ist Jasper etwa 430km entfernt, vom bekannten Skiort Banff ca. 250km. Reist man über Banff an, erlebt man schon auf dem Weg (über den bekannten Icefields Parkway) nach Jasper die grandiose Natur. Marmot Basin bietet Ski- und Snowboardvergnügen mitten im Jasper Nationalpark.

Das Skigebiet Marmot Basin erstreckt sich über eine Fläche von 678 ha. Hier finden sich 84 km präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade sowie diverse Tiefschneevarianten. Die meisten Pisten sind im mittleren Schwierigkeitsgrad (rote Pisten), jedoch findet auch der versierte Skiläufer seinen Spaß. Die „Charleys Bowl“ hat fast 50 Grad Hangneigung, aber auch „Dupres Bowl“ und „Dupres Chutes“ bietet einige Runs. Buckelpisten bietet die „Caribou Ridge.“ Das Skigebiet erstreckt sich auf einer Höhe von knapp 1700 m bis über 2600 m. Schneesicherheit mit herrlichem Pulverschnee, wie überall in den Rocky Mountains, ist von Anfang November bis Ende April gegeben.

Skiopening im Ski Marmot Basin ist am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skimarmot.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skimarmot.com

Sun Peaks Ski Resort
Skigebiet Sun Peaks – Ein junges Top-Resort mit drei Skibergen

Strahlendes Winterwetter, blauer Himmel und ein herrlich pulvriger Schnee – dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um das relativ neue, aber bereits drittgrößte Ski Resort von Westkanada. Die 117 Abfahrten sind von den drei Bergen der Kootenay Rockies, dem 3100 Meter hohen Tod Mountain (benannt nach dem Pelzhändler John Tod), dem Sundance Mountain und dem Mount Morrissey umgeben. Das Skifahren in den Rocky Mountains hat auf begeisterte Skifahrer eine magnetische Wirkung. Sun Peaks Resort bietet eine fantastische Landschaft, abwechslungsreiche Pisten verschiedener Schwiergkeitsgrade, Heliskiing und für Snowboarder Terrain Parks von hoher Qualität. Ein weiteres Plus ist das komfortable „Skin in /Ski out“, von dem mit Auszeichnung versehenen gemütlichen Bergdorf ausgehend. Auch das Winterleben rund um das Skifahren, mit gutem Après Ski und Nachtleben sowie hoher Kinderfreundlichkeit, ist im Skigebiet Sun Peaks fantastisch.

Die Skipisten sind mit ein bis zwei Liftfahrten vom idyllischen Ortskern aus zu erreichen. Dann befinden sich die Skifahrer und Snowboarder in einer tief verschneiten Winterlandschaft mit einem bei durchschnittlich minus 5 bis minus 10 Grad Celsius wunderbar leichtem Pulverschnee. Die jährliche Schneehöhe beträgt fünf Meter. Die neun modernen Liftanlagen lassen keine Warteschlangen aufkommen. Die Wintersaison erstreckt sich vom November bis in den April hinein. Die längste Abfahrt mit 8 Kilometern, durchsetzt mit Buckel- und Tiefschneepisten, ist ein besonderes Skivergnügen.

Das Sun Peaks Resort besitzt mit 881 Metern den größten Höhenunterschied zwischen Gipfelhöhe (2.080m) und Liftbasis (1.199 Metern) von allen Skigebieten in ganz British Columbia. Das bedeutet herrlich lange Abfahrten in einem Gebiet mit 2000 Sonnenstunden. Die trockene Luft ermöglicht die tollen Schneeverhältnisse, den sogenannten „Champagner Powder.“ Die Pisten eignen sich für Skifahrer verschiedenen Könnens. Für Skianfänger gibt es in Sun Peaks 33 Prozent leichte Pisten (blaue Markierung), 56 Prozent der Abfahrten eignen sich für Fortgeschrittene (rot) und 11 Prozent beinhalten anspruchsvolle schwarze Formationen für die Skiprofis.

Das zweitgrößte Skiresort öffnet für die Wintersaison am 19. November.

Weitere Informationen: http://www.sunpeaksresort.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: www.sunpeaksresort.com

Sunshine Village Ski and Snowboard Resort Banff

Kanada besitzt nicht nur unbeschreiblich schöne Naturlandschaften, sondern auch schneesichere Skigebiete von Weltklasse. Dazu gehört das Skigebiet Banff Sunshine Village der Region Alberta in den kanadischen Rocky Mountains, inmitten eines herrlichen Nationalparks. Es handelt sich dabei um ein endloses Skiterrain im Herzen der weißen, alpinen Wildnis mit einem beeindruckenden Gebirgs-Panorama. Banff Sunshine Village bietet von Mitte November bis fast Ende Mai die längste Skisaison sowie seit über 75 Jahren ein Tief- und Pulverschnee-Dorado für Ski- und Snowboardfahrer. Das Skigebiet liegt in einer Höhe von 1658 bis 2730 Metern und verfügt über 3000 Hektar Skipiste und 80 Kilometer Abfahrtsstrecke verschiedener Schwierigkeitsgrade. Den Skifahrer erwarten mehr als neun Meter natürlicher Schnee, High-Speed Lifte und ein lebendiges Après-Ski.

Internationale Bekanntheit erlangte die Skiregion Banff Sunshine Village im Zuge der Olympischen Winterspiele im Jahre 1988 in der Nähe von Calgary. Von der hervorragenden Schneequalität profitieren auch die Profi-Skifahrer (Nicht-Olympiateilnehmer) mit ihren rasanten Abfahrten sowie die Anfänger des Skisports. Das Skigebiet bietet 18 Kilometer Skipiste der leichteren Kategorie (blaue Markierung), 25 Kilometer mittelschwere Pisten (rote Markierung) und 37 Kilometer Abfahrten mit einem hohen Schwierigkeitsgrad (schwarze Piste) sowie eine Rennstrecke und einen Funpark. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem ortskundigen Ski-Guide oder mittels Ski-Safari die verschiedenen Ski-Areale kennenzulernen. Den Aufstieg erleichtern eine Gondelbahn, mehrere (Hochgeschwindigkeits-) lifte und zwei Schlepplifte. Mit dem Tri-Area Skipass erwirbt man die Berechtigung, in allen drei Banff-Skigebiete (Sunshine Village, Mount Norquay und Lake Louise) die Lifte zu benutzen und die Pisten hinab zu wedeln. Das in den Rocky Mountains herrschende trockene Klima sorgt für wunderbare Schnee- und Abfahrtsbedingungen. Eine der steilsten Abfahrten in den Rocky Mountains ist der sogenannte „Delirium Drive“ mit einem durchschnittlichen Gefälle von 39 Grad. Manche Pistenabschnitte können sogar bis zu 50 Grad Gefälle besitzen.

Skiopening ist am 11. November.

Mehr Informationen: http://www.skibanff.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.skibanff.com/

Whistler Blackcomb
Facettenreiche Pisten und eisblaue Gletscher

Whistler Blackcomb war offizielles Skigebiet der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Vancouver 2010. Das mehrfach zur „Number One“ der nordamerikanischen Ski-Resorts gekürte Whistler Blackcomb Mountain liegt in der kanadischen Provinz British Columbia, an der Pazifikküste in Kanadas Westen. Skifahrer aus aller Welt sind begeistert von der Vielfalt der Gebirgslandschaft im größten Skigebietes von Nordamerika sowie den langen Pisten mit unterschiedlichen Herausforderungen an die Technik der Skifahrer. Während Whistler Mountain Resort mit Abfahrten mit einer Länge von bis zu 11 Kilometern für alle Könnerstufen und den Familien-Skiurlaub geeignet ist, ist Blackcomb ein Adrenalin-Dorado für sportliche und versierte Skifahrer. Mit den Blackcomb Helikoptern und zertifizieren Heliskiing-Guides man die atemberaubenden Gletscher-Areale und unberührten Tiefschneegebieten der küstennahen Gebirgsketten (Coast Mountains) erfahren.

Die faszinierendsten und schneesichersten Pisten Kanadas liegen in den Coast Mountains, in den Wintersportorten rund um Vancouver. Dazu zählt das weiter östlich gelegene Whistler, eines der bedeutensten Skiorte. Der Einfluss des arktischen Klimas sorgt für die Schneesicherheit und den Pulverschnee. Der Schnee ist allerdings nicht immer so „pulvrig“ wie in anderen Skiregionen Kanadas, aber eine Wonne für Tiefschnee-Fahrer. Die Wintersaison in Whistler Blackcomb dauert von Dezember bis Mai. Beim Blackcomb Resort handelt es sich auch um ein Sommerskigebiet, in dem bis in den Juni hinein auf dem weiten, offenen Gletscher das Skifahren und Snowboarden möglich ist.

Whistler Blackcomb eröffnet seine Wintersaison am 24. November.

Weitere Informationen: https://www.whistlerblackcomb.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.whistlerblackcomb.com

 

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