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Archiv der Blogeinträge von: Alfred Pradel

Interview mit Ben Caplan 0

Ben Caplan am Keyboard. Foto: apr

Ben Caplan am Keyboard. Foto: apr

Am Rande seines Konzertes im Club Manufaktur in Schorndorf haben wir uns mit Ben Caplan unterhalten.

Ben, herzlichen Dank, dass wir Dich hier in Schorndorf bei einem Deiner Konzerte begleiten dürfen.

360° FasziKa: Das heutige Konzert in Schorndorf ist das letzte Konzert Deiner Tour durch neun deutsche Städte. Wie gefällt es Dir Deutschland?

Ben Caplan: Ich liebe Deutschland und hier auf Tour zu gehen. Es ist sehr schön in Deutschland

360° FasziKa: Hattest Du Zeit, die Städte, ihr Innenleben und ihre Kultur kennenzulernen?

Ben Caplan: Ich hatte leider nur wenig Zeit, um die Orte meiner Auftritte richtig kennenzulernen. Die Tour fordert meinen kompletten Einsatz (Anm. der Red.: Ben Caplan ist sein eigener Manager). Dies ist meine fünfte Tour in Deutschland, so konnte ich schon einige Städte etwas kennenlernen. Daher weiß ich, wo es ein nettes Café 04oder eine nette Bar gibt und wo ich zum Ausspannen gut spazieren gehen kann.

360° FasziKa: Du bist in einer rauen, aber warmherzigen Provinz Nova Scotia aufgewachsen. Halifax ist Deine Heimat. Wie oft kommst Du nach Hause?

Ben Caplan: Ich bin insgesamt ein bis zwei Monate, aber nicht am Stück, im Jahr zuhause. Diese Zeit nutze ich zum Ausspannen, hole mir neue Inspirationen und arbeite auch an neuen Songs

360° FasziKa: Was zeichnet die Atlantik-Provinz Nova Scotia aus?

Ben Caplan: Es sind die Menschen in der Provinz. Es leben großartige Menschen in Nova Scotia. Die Landschaften hier sind spektakulär. Meine Heimatstadt Halifax ist eine tolle Stadt. In nur 20 Minuten bist du mit dem Fahrrad an einem See. Innerhalb von 30 Minuten bist du am wundervollen Atlantik-Strand. Und das Zentrum von Halifax ist einfach der Wahnsinn. Halifax ist ein Ort um zu Leben. Die Stadt ist nicht zu groß, hat aber fünf oder sechs Universitäten, eine vielfältige Kultur und es ist die größte Stadt an der Ostküste Kanadas. Zudem ist Halifax ein Magnet für die kulturellen Institutionen und Museen.

360° FasziKa: Wann hast Du mit Deiner Musik und Band angefangen zu spielen?

Ben Caplan: Wir haben im Jahr 2005 begonnen zu spielen. Da fanden die ersten musikalischen Experimente statt. „The Casual Smokers“ ist keine feste Band, die Besetzung wechselt immer wieder durch.

360° FasziKa: Wie kam der Name der Band „The Casual Smokers“ zustande?

Ben Caplan: (schmunzelt) Das ist eigentlich sehr einfach. In den Anfangszeiten der Band, als wir verschiedenste Musikstile und Sounds ausprobierten, haben wir Nächte zu Tagen gemacht. Wir waren damals noch Schüler und Studenten. Stundenlang haben wir geprobt, in den Pausen sehr viel geraucht und über einen Bandnamen sinniert. Und irgendwann kamen wir dann eben beim Rauchen auf „The Casual Smokers“.

360° Faszination Kanada im Gespräch mit dem kanadischen Künstler. Von links Alfred Pradel, Ben Caplan, Tobias Barth.

360° Faszination Kanada im Gespräch mit dem kanadischen Künstler. Von links Alfred Pradel, Ben Caplan, Tobias Barth.

360° FasziKa: Du wirst als charismatischer Charmeur, als Piano-Zerstörer, Madman und Poet bezeichnet. Treffen diese Attribute auf Dich zu?

Ben Caplan: Ich hoffe das! All das versuche ich als Künstler zu sein und auf der Bühne mit meinem Publikum zu leben. Es ist eine faire Beschreibung.

360° FasziKa: Auf dem Cover Deines zweiten Albums „Birds With Broken Wings“ sieht man Dich an einem nebligen See stehen, der Blick in die Ferne gerichtet. Das Cover erinnert an ein Gemälde des deutschen Frühromantikers Casper David Friedrich. Spiegelt dieses Bild Dein inneres Seelenleben?

Ben Caplan: Ja, absolut. Ich verbringe viel Zeit, um mein Leben zu reflektieren. Das Interessante am Bild, das Casper David Friedrich nachempfindet, das ist die Wahrnehmung des einsamen Denkers, mit weitem Blick in eine schöne Landschaft. Hierbei stelle ich mir aber auch die Frage, was machen wir gerade mit unserer Welt, was geschieht mit unserer Welt. Für das Coverbild hatte ich drei Versionen im Stile Caspar David Friedrichs zur Auswahl, es vergrößert sich, wenn man das CD-Case aufklappt.

360° FasziKa: Wann werden wir Dich wieder Deutschland sehen? Hast Du eine persönliche Message an Deine deutschen Fans?

Ben Caplan: Ich werde im August wieder in Deutschland auf Tour sein. Dann auf Festivals und in Clubs. Kanada ist nicht nur eine „Identität“, eine Kultur. Es ist eine Mischung von vielen verschiedenen Identitäten und Kulturen. Wenn Du mein Album hörst, ist auch dieses eine Mischung von verschiedenen Identitäten. Ganz kanadisch eben! Es ist schön, wenn meine Fans einmal dieses Gefühl vor Ort erleben können. Welcome to Canada!

Lieber Ben, vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Dir für Deine weiteren Tour-Termine, unter anderem in der Schweiz und in Irland, alles Gute. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im August.

Ben Caplan – Ein Poet und Piano-Zerstörer aus Nova Scotia 0

Der kanadische Musiker gastierte auf seiner Wintertour in neun deutschen Städten

Ben Caplan mit Taryn Kawaja im Club Manufaktur in Schorndorf. Foto: apr

Ben Caplan mit Taryn Kawaja im Club Manufaktur in Schorndorf. Foto: apr

Mann, was für ein Bartwuchs. Das sind die ersten Gedanken, wenn man Ben Caplan begegnet. Der sympathische Nova Scotian, Bartträger lange bevor der Begriff Hipster geboren wurde, in Hamilton, Ontario geboren und aufgewachsen, hat zunächst Philosophie studiert. Schnell hat Ben Caplan gemerkt, dass er seine Gedanken lieber in seinen Liedern weitergibt, als in Diskussionen oder schriftlichen Abhandlungen.

In dieser Woche ging seine Tour durch neun deutsche Städte zu Ende, zum Abschluss trat der Künstler im Club Manufaktur im württembergischen Schorndorf auf. Und die 300 Fans oder erwartungsvollen Gäste im Club mit Kultstatus wurden nicht enttäuscht. Ben Caplan und seine an diesem Abend musikalische Partnerin Taryn Kawaja begeisterten vom ersten bis zum letzten Song. Songs aus den Alben „In The Time Of The Great Remembering“ und „Birds With Broken Wings“ sowie zum Abschluss Louis Armstrongs „What a wonderful world“ zeigten das umfangreiche Repertoire des kanadischen Künstlers. „Birds with broken wings“, „Beautiful“, „Seed of love“, „Drift apart“ und viele andere Songs rissen mit.

Ob Ballade oder Call-and-response-Refrains, Ben Caplan lebt seine Musik. Foto: apr

Ob Ballade oder Call-and-response-Refrains, Ben Caplan lebt seine Musik. Foto: apr

Ob mit Gitarre oder am Keyboard, die poetischen Balladen, die Gypsi-Hymnen, leichter Folk und schweres Stampfen, Flehen und Schreien fanden Zugang in die Gehörgänge und die Herzen der Gäste. Die raue, aber stets warme und herzliche Seele des Sängers aus Atlantik-Kanada kam ein ums andere Mal zum Vorschein.
Wer nicht als Fan gekommen war, der ging als Fan und wird wiederkommen. Ben Caplans Auftritt war ein Wechselbad, vom kindlichen Song bis zu lauten Call-and-response-Refrains, die einen vielstimmigen Widerhall im Publikum fanden.

Auch als Alleinunterhalter mit dem Humor eines Atlantik-Kanadiers riss Ben Caplan sein Publikum mit. Foto: apr

Auch als Alleinunterhalter mit dem Humor eines Atlantik-Kanadiers riss Ben Caplan sein Publikum mit. Foto: apr

Mit John Allen hat Ben Caplan einen
grandiosen Support mit auf Tour genommen

In vielen seiner Songs hatte der Kanadier in der aus Neufundland stammenden und jetzt ebenfalls in Nova Scotia lebenden Sängerin und Instrumentalistin Taryn Kawaja eine passende Begleitung. Einfühlsam und mit klarer Stimme ergänzte sie die rauchige, an den jungen Tom Jones erinnernden Stimme Caplans und sorgte für Gänsehaut. Auf jeden Fall und das haben uns viele Anwesende bestätigt, das Konzert war ein Genuss. Tolle Songs, vorgetragen von einem besonderen Mann, mit einem tiefen Gespür für Songs, einer umwerfenden Stimme, mit dem Talent eines großen Showmanns – und eben dem unglaublichen Bart. Man wird von diesem großartigen Künstler noch viel hören. Im August kehrt er wieder nach Deutschland zurück, dann stehen Festivals und Clubkonzerte auf dem Programm.

John Allen, mehr als ein Support. Der Hamburger lieferte eine Klasse-Show ab. Foto: apr

John Allen, mehr als ein Support. Der Hamburger lieferte eine Klasse-Show ab. Foto: apr

Auch einen passenden, grandiosen Support hat sich Ben Caplan gebucht. Der Hamburger John Allen verstand es, das Publikum mit eigenständiger Musik und feinsinnigem Humor auf eine Klangreise mitzunehmen. Alles andere als ein sogenannter Einheizer, nein, Allen könnte durchaus auch alleine ein Konzert stemmen. Und, so wie er in Schorndorf von der Bühne verabschiedet wurde, dürfte es nur noch eine Frage kurzer Zeit sein, bis man ihn alleine beziehungsweise als Haupt-Act einer kleinen Tour sehen wird.

Weitere Informationen zu den Künstlern

Ben Caplan – http://bencaplan.ca/

John Allen – http://john-allen.de/

Tary Kawaja – https://tarynkawaja.bandcamp.com/

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

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Neu­ig­kei­ten aus Kanada — Canada News im

Kanada-Newsletter 5+6/2016, 2. Februar 2016

  • Wahlversprechen „neue Offenheit“: Trudeau in neuer Interview-Form
  • Neuer Innovationspreis in Kanada
  • Trudeau: Geschlechtergerechtigkeit sollte 2016 Selbstverständlichkeit sein
  • Weltrangliste I: Kanada ist zweitbestes Land der Welt
  • Weltrangliste II: Korruptionsindex veröffentlicht
  • Weltrangliste III: Toronto ist Nummer 1
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft
  • Kanada auf der Transmediale
  • Termine

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Wahlversprechen „neue Offenheit“: Trudeau in neuer Interview-Form

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Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich zu einer ganz neuen Art von Interview mit der Canadian Broadcasting Corporation (CBC) bereiterklärt. Nachdem Trudeau im Wahlkampf mehr Offenheit und Transparenz versprochen hatte, hatte die CBC vorgeschlagen, das Interview mit dem Regierungschef nicht in der bislang praktizierten Form abzuhalten, bei der ein sogenannter News-Anchor den Premierminister alleine interviewt.

Statt dessen trafen zehn von der CBC ausgewählte Kanadier zu einem jeweils zehnminütigen Interview mit Trudeau zusammen und besprachen je ein drängendes Thema mit dem Regierungschef. Diese Interviews wurden aufgezeichnet und in voller Länge ins Internet gestellt.

Zusätzlich aber führte CBC-Newsanchor Peter Mansbridge mit Trudeau ein weiteres Gespräch über die Highlights aus diesen zehn Interviews, und zwar vor einem Publikum im Parlamentsgebäude. Ausgestrahlt wurde die „neue“ Interviewform am 31. Januar.

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Neuer Innovationspreis in Kanada

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Der kanadische Generalgouverneur David Johnston hat einen neuen Preis ins Leben gerufen: Den Gouvernor General’s Prize for Innovation. Damit will der Vertreter der britischen Königin in Kanada die Innovationskultur in Kanada erneuern. Voraussichtlich im Mai 2016 werden sechs Preise an die innovativsten Kanadier vergeben werden. Nominiert werden die Kandidaten von den gut 40 Partnern – Stiftungen, Institutionen oder Unternehmen –, die eigene Innovationspreise vergeben. Diese sollen ihre besten Kandidaten für den Preis des Generalgouverneurs vorschlagen. Aus dieser Liste werden dann bis zu 20 Vorschläge ausgewählt, die von einer Jury bewertet werden. Einer der Preise ist für einen Kandidaten unter 30 Jahre reserviert.

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Trudeau: Geschlechtergerechtigkeit sollte 2016 Selbstverständlichkeit sein

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Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat während des Weltwirtschaftsforums in Davos an einer Podiumsdiskussion zu Geschlechtergerechtigkeit teilgenommen. Mit Melinda Gates, Sheryl Sandberg von Facebook, der Businessfrau Zhan Xin und Jonas Prising, dem CEO der ManPower-Gruppe diskutierte Trudeau darüber, was noch getan werden müsse, um die Geschlechtergerechtigkeit in Wirtschaft und Politik umzusetzen.

Die kanadische Moderatorin Lyse Doucet erinnerte ihren Regierungschef auch daran, dass er zwar das geschlechtergerechteste Kabinett der Welt installiert hätte, Kanada aber auf dem Global Gender Gap Report 2015 des Weltwirtschaftsforums nur den 30. Platz einnähme. Trudeau gab zu, dass noch viel mehr getan werden müsse, um das Ziel der Parität zu erreichen – dass er und die Liberalen aber auch im Vorfeld der Wahlen sehr aktiv gewesen seien, um mehr Frauen davon zu überzeugen, für das Parlament zu kandidieren.

„Die Kraft jeder Gesellschaft hängt von der vollständigen Teilhabe aller seiner Bürger ab – die Frauen eingeschlossen“, erklärte Trudeau. Sich für Geschlechtergerechtigkeit und das Vorankommen der Frauenrechte einzusetzen, sollte 2016 eine Selbstverständlichkeit sein.

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Weltrangliste I: Kanada ist zweitbestes Land der Welt

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Deutschland ist das beste Land der Welt – zumindest laut Ranking des U.S. News & World Report, der Wharton School von der Universität von Pennsylvania und BAV Consulting. Auf dem zweiten Platz landete Kanada vor Großbritannien (3) und den USA (4). Insgesamt 60 Länder wurden in 24 Kategorien bewertet, und zwar von mehr als 16.000 Menschen in 36 Ländern auf dem amerikanischen Kontinent, in Asien, Europa und Afrika – darunter auch 4.500 Führungspersönlichkeiten.

Für Deutschland sprachen vor allem seine starke Wirtschaft, die niedrige Arbeitslosenquote, seine allgemeine Beliebtheit und einige Qualitätsunternehmen. Aber auch Kanzlerin Merkel scheint die Mehrheit der Befragten nachhaltig beeindruckt zu haben. Dass Kanada dem Ranking entsprechend das zweitbeste Land der Welt wurde, hat es vor allem seiner Lebensqualität zu verdanken.

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Weltrangliste II: Korruptionsindex veröffentlicht

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Kanada liegt dem neusten Korruptions-Index zufolge auf Platz 9 der am wenigsten korrupten Länder der Welt – nur einen Platz vor Deutschland, das es auf den 10. Rang schaffte. Nach wie vor auf dem ersten Platz liegt Dänemark – es ist das am wenigsten korrupte Land der Welt, gefolgt von Finnland und Schweden auf Platz 2 und 3. Deutschland konnte sich vom 12. auf den 10. Platz verbessern. Unter die ersten zehn Länder schafften es außer Kanada nur Neuseeland und Singapur als nicht-europäische Länder.

Zwar geht aus dem Bericht von Transparency International hervor, dass die die Korruption weltweit rückläufig sei. Doch in zwei Dritteln der Staaten sei sie immer noch ein unverändert großes Problem. Besonders korrupt sind laut Transparency Länder, in denen bewaffnete Konflikte herrschen wie Afghanistan, Irak, Libyen oder dem Sudan. Die Schlusslichter der Liste sind Nordkorea und Somalia.

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Weltrangliste III: Toronto ist Nummer 1

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Toronto ist die attraktivste Stadt der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt der Safe City Index 2015, den die britische Zeitung The Economist jährlich herausgibt. Nirgendwo sonst in den 50 untersuchten Städten lebt man so gut wie in der kanadischen Metropole. Auf Platz 2 liegt übrigens ebenfalls eine kanadische Stadt: Montréal. Platz 3 und 4 gehen nach Europa, nämlich nach Amsterdam und Stockholm.

Bewertet wurden die Städte in vier Kategorien, nämlich digitale Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und persönliche Sicherheit. Maßgeblich für die Wertung in den einzelnen Kategorien waren mehrere Kriterien, unter anderem die politischen Rahmenbedingungen oder die Ausgaben für die jeweiligen Kategorien.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Ab dem 15. März 2016 gelten neue Einreiseregelungen für Reisen nach Kanada. Zu diesem Zeitpunkt führt Kanada die elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Ab dem 15. März gelten folgende Regelungen:

– Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents) benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.

– Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents) benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.

– Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen, benötigen eine eTA.

– Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen, brauchen derzeit noch keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Nach wie vor gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer für die Einreise nach Kanada, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta-facts-de.asp?utm_source=mission-eng&utm_medium=website

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Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft

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Die Botschaft von Kanada bietet über das ganze Jahr mehrere Praktikantenstellen in diversen Abteilungen an: Kultur, Medien, Öffentlichkeitsarbeit und akademische Beziehungen, Politik, Wirtschaft- und Finanzwesen. Die Praktika dauern drei Monate (Vollzeit) und laufen, in der Regel, von Januar bis März, von April bis Juni und von Juli bis September und von Oktober bis Dezember. Alle Praktika werden mit 450 Euro monatlich vergütet.

Die Praktika richten sich an Bachelor- oder Masterabsolventen mit geeigneten Studienfächern sowie ersten praktischen Erfahrungen.Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind in der Regel für alle Praktika unabdingbar.

Die konkreten Anforderungen, Inhalte und Bewerbungsmodalitäten der verschiedenen Bereiche sind auf unserer Homepage www.kanada.de unter Praktika zu finden.

Noch können sich Interessenten für Praktika im Jahr 2016 bewerben.

 

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Kanada auf der Transmediale

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2. Februar – Berlin – Transmediale Marshall-McLuhan-Lecture 2016 von Sara Diamond: Anxious too See Changes …18.30 – 20.00 Uhr. Moderiert von Jamie Allen. Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin

5. Februar – Berlin – Einführung in das McLuhan-Archiv mit Steffi Winkler. 14.00 – 15.00 Uhr. Botschaft von Kanada am Leipziger Platz. Öffnungszeiten während der Transmediale am 5. und 6. Februar 14-18 Uhr.

6. Februar – Berlin – McLuminations im Marshall-McLuhan-Salon: Global Village Anxiety. Mit Baruch Gottlieb, Andrew Clement und Steffi Winkler. 14-16 Uhr. Botschaft von Kanada am Leipziger Platz, 10117 Berlin.

4. Februar – HKW Auditorium: Andrew Clement: Panel Tacit Futures #1: Building Snowden Archives. 21:00 Uhr.

4. Februar – HKW K1: Baruch Gottlieb: Talk Panic Room Session: Imbalanced Technology. 14:00

4. Februar – HKW Auditorium: Dr. Evan Light: Panel Tacit Futures #1: Building Snowden Archi. 21. Uhr.

5. Februar – HKW 2 – Workshop: Tacit Futures #2: Connecting Snowden Archives. 11:00

HKW K2

6. Februar – HKW – Hybrid Event Off-the-cloud Zone. 11:00

6. Februar – HKW Auditorium: David Lyon: Keynote Conversation Anxious to Secur. 17:30

Festival der experimentellen Musik CTM:

2. Februar: Jerusalem in my Heart. 20.30 Uhr HAU

6. Februar: Night Lovell. 23 Uhr YAAM.

6. Februar: Eric Mattson. 12 Uhr Kunstquartier Bethanien, Projektraum

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Termine

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Noch bis zum 27. Februar – Deutschland – Die Singer/Songwriterin Christina Martin auf Deutschlandtournee. 7.2.16 – Birkenried, Gundelfingen; 12.2.16 – c.ult, Bielefeld; 8.2.16 – Kofferfabrik, Fürth; 19.2.16 – Folktreff Bonndorf, Bonndorf; 20.2.16 – Schaukelpferd, Baiersbronn; 21.2.16 – Hafen 2, Offenbach; 24.2.16 – Whiskey Bar, Barrensteiner; 25.2.16 – Wunderbar Weitewelt , Eppstein; 26.2.16 – Franks Bodega, Großkarlbach; 27.2.16 – ars musica, München. http://www.christinamartin.net/

2. Februar – Berlin und Schorndorf – Ben Caplan spielt in der Manufaktur, Schondorf.

4. Februar – Hamburg – MapleTable®. 19 Uhr, Deichstraße 23, Nähe Rödingsmarkt.

9. bis 13. Februar – Deutschland – City and Colour auf Tour. 9.2.2016 – Docks, Hamburg; 10.2.2016 – Huxley’s, Berlin; 11.2.2016 – Theaterfabrik, München; 13.2.2015 – Live Music Hall, Köln. http://www.cityandcolour.com
17. bis 21. Februar – Deutschland – Grimes – 17.2.2016 – Astra Kulturhaus, Berlin; 18.2.2016 – Docks, Hamburg; 20.2.2016 – Gibson, Frankfurt am Main; 21.2.2016 – Live Music Hall, Köln. http://www.grimesmusic.com/
20. bis 25. Februar – Deutschland – Jessy Lanza auf Tour. 20.2.16 – Ritournelle @ Kammerspiele, München; 24.2.16 – Uebel & Gefährlich; 25.2.16 – Berghain, Berlin. http://jessylanza.com/
20., 24. und 25. Februar – Deutschland – Junior Boys. 20.2.2016 – Kammerspiele Festival, München; 24.2.2016 – Uebel & Gefährlich, Hamburg; 25.2.2016- Berghain, Berlin. http://www.juniorboys.ca/

25. Februar – Berlin – Start der Veranstaltungsreihe „Book and you“ von Moïra Seba und Jennifer Dummer mit einer Lesung der Québecer Autorin Élise Turcotte im Berliner Kochatelier Ratatoullie, Ackerstraße 2 in 10115 Berlin.

12. März – Düsseldorf – Weinverkostung im Rahmen der „ProWein goes City“ in der Champagner-Galerie & plaisir im stilwerk, Grünstr. 15 in 40212 Düsseldorf. Präsentiert werden französische Weine der Spitzenklasse mit sieben renommierten Châteaux aus dem Großraum Bordeaux, zwei Weingütern aus dem Burgund und vierzehn Winzern aus Kanada. Ab 16 Uhr, bei Eintritt wird ein Weinglas für 5 Euro erworben, die Verköstigung ist frei.

KUNST AUS KANADA IN DEUTSCHLAND

Bis 7. Februar 2016 – Wolfsburg – Jeremy Shaw in der Gruppenausstellung „Verborgene Kräfte“. Kunstverein Wolfsburg. Schlossstr. 8. 38448 Wolfsburg. 
http://www.kunstverein-wolfsburg.de/ausstellungen/

Noch bis 6. März 2016 – Düsseldorf – Agnes Martin. Retrospektive. K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Grabbeplatz 5, 40213 Düsseldorf. http://www.kunstsammlung.de/

VORSCHAU

8. April – Bonn – MapleTable der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft ab 19 Uhr im Bonner „Bundeshäuschen“. Oberkasseler Ufer 4. Anmeldung bis zum 29. März über E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

10. April – Düsseldorf – „MEETUP FOR CANADIANS“. Alle Kanadierinnen und Kanadier und natürlich auch alle diejenigen mit einer doppelten kanadischen Staatsbürgerschaft sind herzlich eingeladen, sich bei einem sonntäglichen Brunch im Eigelstein im Düsseldorfer Medienhafen (Hammer Straße) untereinander auszutauschen und kennenzulernen. Der Brunch kostet 17,90 Euro / Person. Die Bezahlung erfolgt vor Ort. Anschließend besteht zum Beispiel die Möglichkeit an einer Bootsrundfahrt auf dem Rhein mit der Weißen Flotte. Anmeldungen über http://www.kanadatreff.com/events/meetup-for-canadians-kickoff-in-duesseldorf/. Anmeldeschluss ist der 3. April 2016!

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf www.kanada.de

 

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

 

Jan 31
Themen
Reisen

ZipZone Peachland – genialer Nervenkitzel im Okanagan Valley 0

Von Kelowna oder Penticton aus geht es in kurzer Zeit hinein ins Abenteuer

Spaß am langen Draht, hoch über der Schlucht und das für die ganze Familie. Dies bietet die ZipZone Peachland, am Okanagan Lake zwischen Kelowna und Penticton gelegen. Das ZipZone-Team engagiert sich in vorbildlicher Weise auch im sozialen Bereich, so für ein Programm zur Erforschung des Brustkrebs. Toll dabei für weibliche Besucher, für sie gibt es ein „Bare in the Air-Programm“, Zipling im Eva-Kostüm zu erleben.

ZipZone

Der Nervenkitzel kann beginnen. Foto: ZipZone

Es ist ein Vergnügen der besonderen Art, Zipling im Okanagan Valley, ein besonderer Spaß am Seil, hoch über der Deep Creek Gorge.

Mit 116 Metern über Grund und einer Gesamtlänge von 2,1 Kilometern ist die ZipZone Peachland die höchste und schnellste Freestyle Zipline Kanadas.

Die Seilbahnen können von Kindern und Erwachsenen von 32 bis 125 Kilogramm alleine genutzt werden, Altersbeschränkungen gibt es keine. Kinder unter 32 Kilogramm Körpergewicht können mit einem Guide im Tandem über die Schlucht schweben.
Die Touren meistern, Landschaft erleben und einen Familientag genießen, zweieinhalb Stunden dauern die Lines, für den Rest des Tages kann man noch einiges erleben (siehe Tipps am Ende dieses Posts).

Die Touren

Das absolut geniale und süchtig machende Zipling kann in einer 2-, 4- oder 6-Line Tour genossen werden. Grand Slam ist die Eagle Six Line Tour, hat man sie absolviert, kann man sich zurecht als Adler fühlen.

ZipZone

Absoluter Spaßfaktor – garantiert. Foto: ZipZone

Die Falcon Four Line Tour hat das Zeug, einen zum Falken werden zu lassen, zeigen sie in fast 80 Metern Höhe am „Big Chill“ ihre Freestyle Moves. Die Tour ist ideal für Familien.

Die Kestrel Two Line Tour bietet in einer Stunde alles, was nachhaltiger Nervenkitzel braucht. „The Bucket Lister“ ist mit 116 Metern über Grund die höchste Freestyle Zipline Kanadas. Während man in der Höhe den freien Flug genießt, kann es durchaus sein, dass unter einem Weißkopfseeadler kreisen.

„Speed Freak“ ist die längste und schnellste Seilrutsche im Okanagan Valley. 550 Meter, die es in sich haben. Sie schreien unwillkürlich auf, wenn die Wände der Schlucht an ihnen vorbei rasen.

ZipZone

Das Abenteuer mit der Action-Kamera der Nachwelt erhalten. Foto: ZipZone

Für alle, die sich nicht ans Seil wagen wollen, gibt es die Spectator Tour. Zu Fuß begleitet man die Ziplinge und schaut über den Rand der Schlucht. Puzzlearium, Spiele, Hindernis-Parcours und Picknickbereich laden ein, den Tag zu genießen.

Im Eva-Kostüm können Frauen die ZipZone bei der „Bare in the Air“ absolvieren, allerdings wird eine Spende von mindestens 200 Can$ zum Eintrittspreis erhoben, die der Canadian Breast Cancer Research Foundation zugute kommen.

Als neueste Attraktion kann man sich wie beim Bungee-Sprung von einer Plattform über der Schlucht stürzen.

ZipZone

Spaß am Seil mit Blick auf die Landschaft. Foto: ZipZone

Informationen

ZipZone
5875 Brenda Mines Rd
Peachland
BC V0H 1X0, Kanada
Telefon:+1 855-947-9663
http://www.zipzone.ca/

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Gästeservice
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Taylor Henrich – Begegnung mit einer sympathischen Kanadierin 0

Taylor Henrich – Die aus Calgary stammende Skispringerin startete beim World-Cup in Oberstdorf

Im vergangenen Jahr hat sie in Oberstdorf die erste Podestplatzierung einer kanadischen Skispringerin überhaupt erreicht. In diesem Jahr ist Taylor Henrich, die 20-jährige, aus Calgary stammende Sportlerin erneut mit der kanadischen Mannschaft an den Start gegangen, sie fühlt sich auf der Oberstdorfer Schanze sichtlich wohl. Wir haben die sympathische Nordische Skisportlerin begleitet.

Taylor Henrich ©apr

Eine sympathische Sportlerin aus Kanada in Oberstdorf, Taylor Henrich. Foto: Alfred Pradel

„Ich liebe Oberstdorf, ich liebe diese Schanze“, sagte Taylor Henrich am Samstag nach dem Springen in der Erdinger-Arena. Sie war sehr locker in das Springen gegangen, hatte sich als einzige der kanadischen Springerinnen am Freitag qualifiziert. Die sympathische Calgarian, der man immer mit einem Lachen im Gesicht begegnet, hatte sich im ersten Durchgang mit 91,5 Metern und 95,6 Punkten auf Rang 22 gesetzt.
Damit war die letztjährige Drittplatzierte zufrieden, denn das Leistungsvermögen der Springerinnen ist in dieser Saison sehr zusammengewachsen, was auch die Trainer bestätigen. „Wenn du nicht 100 Prozent schaffst, bist Du nicht vorne mit dabei“, sagt zum Beispiel Andreas Bauer, der deutsche Bundestrainer.
Nicht ganz konnte sie die Weite im zweiten Durchgang halten, 90 Meter, aber 111,2 Punkte standen am Ende auf dem Tableau. In der Gesamtabrechnung bedeutet dies 206,8 Punkte und Platz 23.

Taylor Henrich ©apr

Nach dem Probesprung zufrieden. Foto: Alfred Pradel

Im Sonntagswettbewerb musste sich Taylor Henrich wie alle anderen Springerinnen mit starkem Regen und Rückenwind auseinandersetzen. Aber die Skispringerin trotzte dem schlechten Wetter. Mit 88,5 Metern und 108,3 Punkten belegte sie den 20. Rang. Damit war sie für den zweiten Durchgang qualifiziert. Diese Platzierung belegte sie dann auch nach dem zweiten Durchgang, bei dem sie 88 Meter stand. Insgesamt kann die Kanadierin nach dem Wochenende nicht ganz zufrieden sein, aber schon in der kommenden Woche wartet die große Sprungschanze in Oslo auf dem Holmenkollen.
„Darauf freue ich mich schon sehr, das Fliegen von dieser großen Schanze ist ein besonderes Erlebnis.“

Taylor Henrich ©apr

Analyse mit der Betreuerin. Foto: Alfred Pradel

Zur Person

Taylor Henrich

Taylor Henrich.©apr

Taylor Henrich Foto: Alfred Pradel

Geburtstag: 1. November 1995 (Skorpion)
Geburtsort: Calgary, Alberta
Heimatstadt: Calgary, Alberta

Ski: Fischer
Ski Club: Altius Nordic Ski Club
National Trainer: Gregor Linsig

http://www.fis-ski.com/ski-jumping/athletes/athlete=henrich-taylor-147314/

Taylor Henrich ©apr

Da war noch mehr drin. Foto: Alfred Pradel

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