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Archiv der Blogeinträge von: Janine Breuer-Kolo

Feb 17
Themen
Reisen

Digby – Scallop Capital of the World 0

Der Hafen von Digby. Foto: JBK

Der Hafen von Digby. Foto: JBK

Digby – Scallop Capital of the World, auch die Kanadier haben’s ja mit Superlativen. Welthauptstadt der Kammmuscheln. Mit rund 2.000 Einwohnern und jährlichem Scallop Days Festival! Ok. Vorneweg: ich habe keine probiert. Wie immer zu wenig Zeit für alles. Aber, das bringt mir Saskia bei, die holländische Hostelbesitzerin, das ist eine wichtige Lektion beim Reisen: ganz entspannt auch mal Sachen ausfallen lassen. Wirklich alles kann man auf Reisen sowieso nicht sehen, machen oder probieren.

Digby. Foto: JBK

Digby. Foto: JBK

Für Whale Watching bin ich zu früh, für die Scallop Days und das riesige Bikerfestival auch. Die älteste europäische Siedlung Kanadas, das Annapolis Royal, ist ohne Auto zu weit. Dafür nimmt mich Saskia am Abend mit zu ihrem Lieblingsplatz. Point Prim Lighthouse. Saskia fotografiert gerne, am liebsten die Sonnenuntergänge am Leuchtturm. Vor Ort verstehe ich, warum.

Digby liegt direkt an der Bay of Fundy mit dem weltgrößten Tidenhub

Digby liegt im Annapolis Valley in Nova Scotia, ca. 2,5 Autostunden westlich von Halifax. Direkt in der Bay of Fundy, mit einem der – Achtung, wieder Superlativ!- weltgrößten Tidenhube. Wer Provinzenhopping machen möchte: Per Fähre geht’s rüber nach Saint John, New Brunswick.  Mit dem  öffentlichen Bus (Kings Transit) kommt man für 3,50 CAD in die Universitätsstadt Wolfville (NS). Eine holprige, etwas längere aber wunderschöne Fahrt über die Dörfer!

Digby

Photo Credit: Saskia Geerts, Digby 2014

Achja. Und als Geheimtipp vom Hostel: manchmal nimmt der nette Mailman einen oder zwei Fahrgäste mit nach Brier Island, die an Digby grenzende Landzunge und Ausgangspunkt für Walbeobachtungen, klein und heimelig. Erreicht man sonst mit dem Auto und zwei kurzen Fährfahrten. Auch das habe ich leider in meinen anderthalb Tagen Digby nicht geschafft. Habe es dafür ganz entspannt auf die Liste für’s nächste Mal gesetzt. Vielleicht ja auch was für Eure Reiseliste…

Der Yukon Quest startet 0

Ganz nah dran an den Rennstars des Yukon Quest! Das 1.000 Meilen Hundeschlittenrennen sucht noch Volunteers. Wie wär’s?
Start ist am morgigen Samstag, 6. Februar in Alaska, Finishwoche vom
15. – 20. Februar im Yukon.

Der Yukon Quest startet

An der Startlinie zum Whitehorse Yukon Quest 2015. Foto: Janine Breuer-Kolo (JBK)

http://www.yukonquest.com/support-yq/volunteer-yukon-quest

-38 Grad zeigt das Thermometer in Whitehorse, es ist Anfang Februar 2015. Ich habe mich als Volunteer für den Yukon Quest beworben. In zwei Tagen startet das berühmte Schlittenhunderennen von Whitehorse nach Fairbanks, Alaska! 1.000 Meilen für die Musher (Schlittenführer) und die Hunde! Tage in Schnee und Eis und Kälte. Wir sind eine lustige Gruppe Freiwilliger, aus Kanada, den USA, Skandinavien, Frankreich, Österreich, Deutschland. Die einen helfen bei Vorträgen, organisieren Fahrten zu den Checkpoints auf der Strecke, kochen Kaffee, verkaufen Merchandising, kümmern sich um die Hunde. Meine Gruppe baut den Start auf. Mit Sicherheitszäunen, Werbebannern, Bereichen für Musher und Zuschauer. Viele kommen seit Jahren. Die ganze Stadt scheint voller Hunde, Handler (kümmern sich um die Hunde) und Musher, der Quest ist Thema überall.  Am Starttag bin ich im Security team, ich stehe direkt neben den aufgeregten Hunden, die sich freuen wie verrückt und endlich los rennen wollen. Die Spannung ist fast greifbar in der klirrend kalten Luft.

Der Yukon Quest startet

Brent Sass, Quest Gewinner 2015 startet am Checkpoint Dawson City am Klondike River. Foto: JBK

Danach reisen einige Freiwillige weiter, helfen unterwegs an den Checkpoints, wo Hunde und Musher Zwangsruhepausen einlegen und die Hunde tierärztlich versorgt werden. Irgendwer fährt eigentlich immer, auch Fotografen und Journalisten, Zuschauer und Angehörige und viele freuen sich über Mitfahrer und Spritbeteiligung.

Hotels oder couchsurfing muss man sich selber organisieren.

Ich fahre mit bis in die Goldgräberstadt Dawson City. So so schön. Schon die Fahrt durch die verschneite Weite des Yukon, unbeschreiblich.

Der Yukon Quest startet

Janine Breuer-Kolo am Yokon Quest-Start in Whitehorse im Februar 2015.
Foto: JBK

Und genauso das Gefühl, auf Reisen dazu zu gehören, zu einem tollen Event und tollen Menschen, die das auf die Beine stellen. Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust?

Mehr Infos und den Kontakt findet Ihr hier: http://www.yukonquest.com/support-yq/volunteer-yukon-quest

Der Yukon Quest startet

Die Musher starten in Whitehorse in den 1000 MeilenYukon Quest. Foto: JBK

Der Yukon Quest startet

Vorbereitungen für den Quest 2015. Foto: JBK

Der Yukon Quest startet

Schlitten packen für’s große 1000 Meilen-Abenteuer. Foto: JBK

Jan 30
Themen
Reisen

FROSTival New Brunswick 0

FROSTival New Brunswick – Es ist wieder Zeit für Winterfestivals in ganz Kanada, bei denen man sich mit Freunden oder Familie auf vielen Events bespaßen kann!  Ein großes in Atlantikkanada ist das FROSTival in Fredericton, der Hauptstadt von New Brunswick.

Künstler werden bei den Frostival Eisskulpturen Workshops

Vom 21. Januar bis zum 14. Februar 2016 gibt’s hier volles Programm! Bei Temperaturen aktuell knapp unter 0 Grad warten unter anderem Shivering Songs-Konzerte zum rhythmischen Mitbibbern, Frostival Eisskulpturen Workshops, Schneeschuhwandern bei Mondlicht, Eishockey, Pferdeschlittenfahrten, Snowga Class (Yoga im Schnee), Whiskytasting für die innere Wärme und Strickgruppen für Wärmendes von außen.

Frostfestival New Brunswick

Photo Credit: New Brunswick Tourism

Den ganzen Eventplan findet Ihr hier: http://www.tourismfredericton.ca/en/thingstodo/FROSTivalCalendar.asp

Jan 28
Themen
Reisen

Little Manitou Lake, Saskatchewan – Das tote Meer von Kanada 0

Little Manitou Lake, Saskatchewan – Das tote Meer von Kanada. Es gibt über 100.000 Seen und Flüsse in der Prärieprovinz Saskatchewan. Einer davon wird gerne als „Totes Meer“ von Kanada bezeichnet: im Little Manitou Lake ist der Salzgehalt so hoch, dass man sich einfach ins Wasser legen und treiben lassen kann. Wer mag, nimmt sich was zu lesen mit!

Litte Manitou Lake

Photo Credit: Robin Esrock

Süd-östlich von Saskatoon ist man in etwa 1,5 Autostunden da. Von Regina sind es etwa 2 Stunden nord-westlich bis Watrous. Gut, das Tote Meer in Israel zum Beispiel wäre aus Deutschland schneller zu erreichen. Aber was sind da schon ein paar Flugstunden mehr für Kanadafans… Und falls die Anreise doch anstrengend werden sollte, macht ja nichts. Man landet ja direkt in der Entspannung am Little Manitou Lake und am Manitou Beach.

Das mineralstoffhaltige Wasser und der Schlamm sind wie ein kleiner extra Urlaub für die Haut. Gut gegen Sonnenbrand und kleinere Verletzungen, Boost für’s Immunsystem, entspannend für Muskeln und Nerven. Wunderwasser. Wussten schon die Cree Indianer. Und wer sich die Auszeit gerne etwas schicker gönnen möchte: direkt am Little Manitou Lake gibt’s ein großes Spa Hotel, für längere Aufenthalte oder einzelne Wellnesstage mit Massagen und Anwendungen.  Insgesamt wohl ein guter Ort zum Treibenlassen.

Informationen unter:

http://www.canadianbucketlist.com/experiences/manitou/

http://watrousmanitou.com/

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