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Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017 0

Ein Jahr Reisen und Arbeiten mit dem WHV

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Viel Glück bei der Verlosung eines Working Holiday Visums für Kanada 2017.

Bereits seit dem vergangenen Montag, 17. Oktober 2017 ist der Pool für die Bewerbung um die Vergabe eines Working Holiday Visum (WHV) für Kanada für das Jahr 2017 geöffnet.
Wie im Jahr 2016 von der kanadischen Regierung begonnen, werden auch die WHV für das Jahr 2017 nicht nach dem System „wer zuerst kommt, malt zuerst“, sondern in einem Losverfahren vergeben.
Mit dem WHV können junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren Kanada, das Land, seine Menschen, Landschaften und Städte hautnah erleben. Ist das WHV vergeben, kann sich der Inhaber bis zu einem Jahr im Land aufhalten, Reisen und mit Arbeiten, zum Beispiel auf einer Farm das nötige Urlaubsgeld verdienen.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Mit dem WHV arbeiten, zum Beispiel auf einer Weinfarm in Ontario oder BC. Foto: apr

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Es gilt schnell zu sein, denn in den vergangenen Jahren wurden jeweils 4200 Visas an Deutsche vergeben. Ob sich die Ausnahme 2016, in diesem Jahr wurden nochmals 1000 Visas nachgeschoben, also 5200 vergeben, nochmals wiederholt, ist nicht sicher. Auf jeden Fall holt Kanada in der Beliebtheit der WHV-Anträge weltweit auf und rangiert hinter der Nummer eins, Australien an zweiter Stelle.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Natürlich Land, Menschen, Landschaften und Städte kennenlernen. Foto: apr

Für die Beantragung des Working Holiday Visum benötigt man folgende Unterlagen:

  • einen gültigen Reisepass, der mindestens ein Tag länger gültig ist als die geplante Reisedauer
  • eine gültige Kreditkarte zur Zahlung des Visa. Die Gebühren betragen derzeit 250 CAD, umgerechnet ungefähr 172 Euro.
  • ein englischer Lebenslauf nach der IEC-Vorlage
  • ein Passfoto
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als 3 Monate alt ist. Dies kann im Rathaus der Wohnortgemeinde beantragt werden

Informationen zum Working Holiday Visum gibt es hier: (alle Informationen in englischer Sprache)

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/eligibility.asp?country=de&cat=wh

Hier wird das Visum auch beantragt, der Fragebogen ausgefüllt. Eine Anleitung zum Vervollständigen des IEC-Profiles (Bewerberprofil) findet man hier:

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/submit-profile.asp

Ist es dann geschafft, die Mitteilung über die Zusage gekommen, dann kann man mit dem WHV für ein Jahr nach Kanada einreisen, wenn man:

  • deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und einen Wohnsitz in Deutschland hat
  • zwischen 18 und 35 Jahre alt ist
  • einen gültigen Reisepass hat
  • finanzielle Mittel in Höhe von 2500 Can$ nachweisen kann
  • ein Rückflugticket nachweist, oder die Mittel, dass man ein solches erwerben kann

Wenn es in der ersten Runde nicht klappt, nicht verzagen, das Profil, die Bewerbung bleibt im Pool, bis das gesamte Kontingent für deutsche Antragsteller ausgeschöpft ist.

Wie ein Jahr in Kanada mit dem WHV aussehen kann, das hat Larissa Schrader in ihrem Blog wunderschön dokumentiert:  http://larissaschrader.wixsite.com/larissagoestocanada

Neue Einreiseregelung für Kanada

Seit 2016 gilt für eine neue Einreiseregelungen für Kanada, das die elektronische Einreiseerlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) eingeführt hat. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf.
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Weitere interessante und wichtige Informationen zum WHV Kanada findet man hier:

http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-kanada.php

Faszination Kanada wünscht allen jungen Menschen, die sich für ein Working Holiday Visum für das Jahr 2017 bewerben, VIEL GLÜCK.

Okt 21
Themen
Reisen

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler 0

Die Skiparadiese eröffnen mit Openings die Skisaison 2016/2017

„Winter in Kanada“, wer kennt ihn nicht, den Evergreen, den Elisa Gabbai im Original gesungen hat. Und in der Tat, der Winter 2016/2017 steht im Traumland vor der Tür, die Skigebiete erwarten mit Openings ihre Gäste. Skifahren in Kanada ist ein besonderer Traum, der Champagne Powder lässt jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Nachfolgend stellen wir euch die bekanntesten Skigebiete Kanadas vor. Darüber hinaus gibt es im ganzen Land schöne Skiresorts.
Wir wünschen allen Skifahrern, die sich in das weiße Paradies Kanada begeben „Ski Heil“.

Big White Ski Resort
Skigebiet Big White – Traumhafter Champagner Powder und Sonnenschein im größten Skigebiet Kanadas

Big White ist ein herrliches, noch nicht sehr bekanntes Skigebiet, das sich im Norden des Okanagan Tales in der kanadischen Provinz British Columbia befindet. Das Ski Resort Big White in den Rocky Mountains ist der Favorit der Kanadier und zählt laut Ski Canada Magazin zu den drei qualitativ besten Skigebieten der Welt.

Charakteristisch für dieses Skigebiet ist die harmonische Bergwelt (bis 2400 Meter) mit einer faszinierenden Weite. Eine pulvrige Schneehöhe von sieben Metern, modernste Liftanlagen („New Snow Ghost Express“) und angenehme durchschnittliche Tagestemperaturen von minus 2 Grad machen das Big White Ski Resort zu einem Skiparadies für Familien, Genußskifahrer und Freerider. Neben zahlreichen leichten bis mittelschweren Pisten gibt es auch herausfordernde, rasante Abfahrten („The Cliff“) für Skiprofis. Das „Ski in-Ski out“ des Big White Resort hat den angenehmen Vorteil, dass alle Einrichtungen zu Fuß erreichbar sind.

Das große Opening in Big White beginnt am 24. November.

Weitere Informationen: http://www.bigwhite.com/

 

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.bigwhite.com/

Kicking Horse Mountain Resort
Skiabenteuer im hochalpinen Pulverschnee

Das Kicking Horse Mountain Resort liegt zehn Kilometer außerhalb der Stadt Golden in der Provinz British Columbia (Westkanada). Gerne hätten die einheimischen Skiprofis den herrlich leichten und trockenen Tiefschnee für sich behalten. Aber das Skigebiet an den Osthängen der Purcell Montains entwickelte sich von der kleinen „Whitetooth Area“ zu einem Traum-Skigelände mit „Super Bowl“ und einer hervorragenden Schneequalität. Das 2.756 Hektar große Kicking Horse Mountain Resort besitzt mit 1260 Metern den drittgrößten Höhenunterschied der kanadischen Skigebiete.

Beliebt ist die Hochgeschwindigkeits-Gondel, der „Golden Eagle Express“, der diese Höhendifferenz innerhalb von zwölf Minuten überwindet. Auf 2350 Meter Höhe befindet sich das höchst gelegene kanadische Bergrestaurant „Eagle’s Eye“, von dem die Gäste einen fantastischen Ausblick auf die schneebedeckte Hochgebirgslandschaft haben. Wenn auch immer mehr Familien sich für das Kicking Horse Mountain Resort mit seinen vielseitigen (Unterkunfts-) Möglichkeiten begeistern, die meisten Pisten sind sogenannte „schwarze Pisten“. Skiexperten und Profi-Snowboarder schwärmen von dem abenteuerlichen und noch nicht überlaufenen Kicking Horse Mountain Resort.

Die offizielle Eröffnung der Wintersaison 2016/2017 findet am Freitag, 9. Dezember statt.

Weitere Informationen: http://kickinghorseresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://kickinghorseresort.com/

Lake Louise Ski Area
Größtes Skigebiet in den Rocky Mountains

Mitten im beeindruckenden Banff Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in Kanada, liegt Lake Louise. Dieses kleine Dorf in der Provinz Alberta liegt etwa 45 Kilometer von Banff selbst entfernt. In der Region um den Lake Louise befindet sich eines der schönsten Skigebiete der Welt.

Auf 139 Pisten können Skifahrer und Snowboarder am Lake Louise ihrem Sport nachgehen. 25% der Pisten sind für Anfänger, 45% für durchschnittliche und 30% für fortgeschrittene Fahrer ausgelegt. Deswegen ist das Skigebiet auch gut für Familien und Gruppen mit unterschiedlichem Fahrniveau geeignet. Alle Strecken sind auch für Snowboardfahrer zugelassen. Die längste Piste misst acht Kilometer. Das gesamte Skigebiet umfasst 17 Quadratkilometer und liegt in bis zu 2,637 Metern Höhe. Mit neun Lifts kann diese Distanz überwunden werden, drei davon sind so genannte „High-Speed-Lifts“ und befördern die Sportler in beeindruckender Geschwindigkeit nach oben. Wem das dennoch zu lange dauert, kann sich auch für das „Heliskiing“ entscheiden. Dabei wird der Skifahrer mit einem Helikopter auf den Berg gebracht und kann dort im unberührten Tiefschnee fahren.

Die Lake Louise Abfahrt ist seit einigen Jahren wieder fester Bestandteil des World Cups. Sie gehört zu den Top 5 der schnellsten Strecken. Während einige Stellen technische Herausforderungen bieten, sind viele Teile flüssig zu fahren und auch einige Sprünge hat diese Abfahrt zu bieten. Eine optimale Linienführung ist besonders dann wichtig, wenn es mit einem Sprung in ein Waldstück übergeht. Der Schluss bietet optimale Bedingungen zum Gleiten. Neben den klassischen Wintersportarten kann im Skigebiet von Lake Louise zum Beispiel auch Schlittschuh gelaufen oder eine Fahrt im Hundeschlitten gewagt werden.

Das große Skiopening in der Lake Louise Ski Area startet am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skilouise.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skilouise.com/

Revelstoke Mountain Resort
Skigebiet Revelstoke (Kanada) – ein Paradies für Heliskiing im Pulverschnee

Das Revelstoke Mountain Resort (RMR) wurde im Jahr 2007 an den Westhängen des Mackenzies im Südosten des kanadischen Bundesstaates British Columbia eröffnet. Mit 52 Pisten und herrlich trockenem Pulverschnee („Champagner Powder“) bietet Revelstoke ein Skierlebnis der Superklasse. Etwa sechs Kilometer südöstlich des Städtchens Revelstoke beginnt mit dem Selkirh-Gebirge eine fantastische Skiregion für mehr oder weniger extreme Tiefschneefahrer (Freerider) und Snowboarder. Die Wintersportler gelangen mit einer Achter-Gondel auf den fast 2460 Meter hohen Gipfel des Mount Mackenzie. Zu den besonderen Attraktionen des sich im schnellen Aufbau befindlichen Skigebietes sind die Helikopter unterstützten Skitouren durch die weiße kanadische Wildnis.

Die Skisaison dauert in Revelstoke Mountain von Dezember bis April. Dabei können durchaus Schneehöhen von bis zu 18 Metern vom Himmel fallen. Als beste Urlaubszeit gilt die Zeit von Januar bis Ende März. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Winter minus 5 Grad Celsius. Es kann aber auch vorkommen, bei minus 20 Grad Celsius von der Berghütte aus zur Abfahrt zu starten.

Im Revelstoke Mountain Resort startet die Saison am 3. Dezember.

Weitere Informationen: http://www.revelstokemountainresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Ski Marmot Basin
Faszinierende Schneewelt

Der Marmot Basin nahe Jasper liegt in den kanadischen Rocky Mountains in der Provinz Alberta. Vom Calgary Airport ist Jasper etwa 430km entfernt, vom bekannten Skiort Banff ca. 250km. Reist man über Banff an, erlebt man schon auf dem Weg (über den bekannten Icefields Parkway) nach Jasper die grandiose Natur. Marmot Basin bietet Ski- und Snowboardvergnügen mitten im Jasper Nationalpark.

Das Skigebiet Marmot Basin erstreckt sich über eine Fläche von 678 ha. Hier finden sich 84 km präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade sowie diverse Tiefschneevarianten. Die meisten Pisten sind im mittleren Schwierigkeitsgrad (rote Pisten), jedoch findet auch der versierte Skiläufer seinen Spaß. Die „Charleys Bowl“ hat fast 50 Grad Hangneigung, aber auch „Dupres Bowl“ und „Dupres Chutes“ bietet einige Runs. Buckelpisten bietet die „Caribou Ridge.“ Das Skigebiet erstreckt sich auf einer Höhe von knapp 1700 m bis über 2600 m. Schneesicherheit mit herrlichem Pulverschnee, wie überall in den Rocky Mountains, ist von Anfang November bis Ende April gegeben.

Skiopening im Ski Marmot Basin ist am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skimarmot.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skimarmot.com

Sun Peaks Ski Resort
Skigebiet Sun Peaks – Ein junges Top-Resort mit drei Skibergen

Strahlendes Winterwetter, blauer Himmel und ein herrlich pulvriger Schnee – dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um das relativ neue, aber bereits drittgrößte Ski Resort von Westkanada. Die 117 Abfahrten sind von den drei Bergen der Kootenay Rockies, dem 3100 Meter hohen Tod Mountain (benannt nach dem Pelzhändler John Tod), dem Sundance Mountain und dem Mount Morrissey umgeben. Das Skifahren in den Rocky Mountains hat auf begeisterte Skifahrer eine magnetische Wirkung. Sun Peaks Resort bietet eine fantastische Landschaft, abwechslungsreiche Pisten verschiedener Schwiergkeitsgrade, Heliskiing und für Snowboarder Terrain Parks von hoher Qualität. Ein weiteres Plus ist das komfortable „Skin in /Ski out“, von dem mit Auszeichnung versehenen gemütlichen Bergdorf ausgehend. Auch das Winterleben rund um das Skifahren, mit gutem Après Ski und Nachtleben sowie hoher Kinderfreundlichkeit, ist im Skigebiet Sun Peaks fantastisch.

Die Skipisten sind mit ein bis zwei Liftfahrten vom idyllischen Ortskern aus zu erreichen. Dann befinden sich die Skifahrer und Snowboarder in einer tief verschneiten Winterlandschaft mit einem bei durchschnittlich minus 5 bis minus 10 Grad Celsius wunderbar leichtem Pulverschnee. Die jährliche Schneehöhe beträgt fünf Meter. Die neun modernen Liftanlagen lassen keine Warteschlangen aufkommen. Die Wintersaison erstreckt sich vom November bis in den April hinein. Die längste Abfahrt mit 8 Kilometern, durchsetzt mit Buckel- und Tiefschneepisten, ist ein besonderes Skivergnügen.

Das Sun Peaks Resort besitzt mit 881 Metern den größten Höhenunterschied zwischen Gipfelhöhe (2.080m) und Liftbasis (1.199 Metern) von allen Skigebieten in ganz British Columbia. Das bedeutet herrlich lange Abfahrten in einem Gebiet mit 2000 Sonnenstunden. Die trockene Luft ermöglicht die tollen Schneeverhältnisse, den sogenannten „Champagner Powder.“ Die Pisten eignen sich für Skifahrer verschiedenen Könnens. Für Skianfänger gibt es in Sun Peaks 33 Prozent leichte Pisten (blaue Markierung), 56 Prozent der Abfahrten eignen sich für Fortgeschrittene (rot) und 11 Prozent beinhalten anspruchsvolle schwarze Formationen für die Skiprofis.

Das zweitgrößte Skiresort öffnet für die Wintersaison am 19. November.

Weitere Informationen: http://www.sunpeaksresort.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: www.sunpeaksresort.com

Sunshine Village Ski and Snowboard Resort Banff

Kanada besitzt nicht nur unbeschreiblich schöne Naturlandschaften, sondern auch schneesichere Skigebiete von Weltklasse. Dazu gehört das Skigebiet Banff Sunshine Village der Region Alberta in den kanadischen Rocky Mountains, inmitten eines herrlichen Nationalparks. Es handelt sich dabei um ein endloses Skiterrain im Herzen der weißen, alpinen Wildnis mit einem beeindruckenden Gebirgs-Panorama. Banff Sunshine Village bietet von Mitte November bis fast Ende Mai die längste Skisaison sowie seit über 75 Jahren ein Tief- und Pulverschnee-Dorado für Ski- und Snowboardfahrer. Das Skigebiet liegt in einer Höhe von 1658 bis 2730 Metern und verfügt über 3000 Hektar Skipiste und 80 Kilometer Abfahrtsstrecke verschiedener Schwierigkeitsgrade. Den Skifahrer erwarten mehr als neun Meter natürlicher Schnee, High-Speed Lifte und ein lebendiges Après-Ski.

Internationale Bekanntheit erlangte die Skiregion Banff Sunshine Village im Zuge der Olympischen Winterspiele im Jahre 1988 in der Nähe von Calgary. Von der hervorragenden Schneequalität profitieren auch die Profi-Skifahrer (Nicht-Olympiateilnehmer) mit ihren rasanten Abfahrten sowie die Anfänger des Skisports. Das Skigebiet bietet 18 Kilometer Skipiste der leichteren Kategorie (blaue Markierung), 25 Kilometer mittelschwere Pisten (rote Markierung) und 37 Kilometer Abfahrten mit einem hohen Schwierigkeitsgrad (schwarze Piste) sowie eine Rennstrecke und einen Funpark. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem ortskundigen Ski-Guide oder mittels Ski-Safari die verschiedenen Ski-Areale kennenzulernen. Den Aufstieg erleichtern eine Gondelbahn, mehrere (Hochgeschwindigkeits-) lifte und zwei Schlepplifte. Mit dem Tri-Area Skipass erwirbt man die Berechtigung, in allen drei Banff-Skigebiete (Sunshine Village, Mount Norquay und Lake Louise) die Lifte zu benutzen und die Pisten hinab zu wedeln. Das in den Rocky Mountains herrschende trockene Klima sorgt für wunderbare Schnee- und Abfahrtsbedingungen. Eine der steilsten Abfahrten in den Rocky Mountains ist der sogenannte „Delirium Drive“ mit einem durchschnittlichen Gefälle von 39 Grad. Manche Pistenabschnitte können sogar bis zu 50 Grad Gefälle besitzen.

Skiopening ist am 11. November.

Mehr Informationen: http://www.skibanff.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.skibanff.com/

Whistler Blackcomb
Facettenreiche Pisten und eisblaue Gletscher

Whistler Blackcomb war offizielles Skigebiet der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Vancouver 2010. Das mehrfach zur „Number One“ der nordamerikanischen Ski-Resorts gekürte Whistler Blackcomb Mountain liegt in der kanadischen Provinz British Columbia, an der Pazifikküste in Kanadas Westen. Skifahrer aus aller Welt sind begeistert von der Vielfalt der Gebirgslandschaft im größten Skigebietes von Nordamerika sowie den langen Pisten mit unterschiedlichen Herausforderungen an die Technik der Skifahrer. Während Whistler Mountain Resort mit Abfahrten mit einer Länge von bis zu 11 Kilometern für alle Könnerstufen und den Familien-Skiurlaub geeignet ist, ist Blackcomb ein Adrenalin-Dorado für sportliche und versierte Skifahrer. Mit den Blackcomb Helikoptern und zertifizieren Heliskiing-Guides man die atemberaubenden Gletscher-Areale und unberührten Tiefschneegebieten der küstennahen Gebirgsketten (Coast Mountains) erfahren.

Die faszinierendsten und schneesichersten Pisten Kanadas liegen in den Coast Mountains, in den Wintersportorten rund um Vancouver. Dazu zählt das weiter östlich gelegene Whistler, eines der bedeutensten Skiorte. Der Einfluss des arktischen Klimas sorgt für die Schneesicherheit und den Pulverschnee. Der Schnee ist allerdings nicht immer so „pulvrig“ wie in anderen Skiregionen Kanadas, aber eine Wonne für Tiefschnee-Fahrer. Die Wintersaison in Whistler Blackcomb dauert von Dezember bis Mai. Beim Blackcomb Resort handelt es sich auch um ein Sommerskigebiet, in dem bis in den Juni hinein auf dem weiten, offenen Gletscher das Skifahren und Snowboarden möglich ist.

Whistler Blackcomb eröffnet seine Wintersaison am 24. November.

Weitere Informationen: https://www.whistlerblackcomb.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.whistlerblackcomb.com

 

Okt 14
Themen
Reisen

Die Niagara-Fälle – ein Naturwunder der besonderen Art 0

Sie gehören zu den größten Wasserfällen der Erde und sie begeistern jedes Jahr Millionen Besucher, die Niagara-Fälle. Der Niagara-Fluss, der den Eriesee und den Ontariosee verbindet stürzt an dieser Stelle über drei Fälle in die Tiefe. Der Fluss gehört gemessen an seiner Länge von nur 57 Kilometern zu den wasserreichsten der Erde. Die Entstehung der Fälle ist einer geologischen Besonderheit in der Region zu verdanken.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das geologische Profil der Niagara Fälle. Schema: © Baedeker

Es begann vor über 12.000 Jahren als am Ende der letzten Eiszeit die Großen Seen, die Great Lakes entstanden. Fünf unterschiedlich große Seen, alle mit einander verbunden, bilden ein so riesiges Süßwassersytem, dass sogar Gezeiten bemerkbar sind.
Als Überlauf zwischen Erie- und Ontariosee entstand der Niagara-Fluss. Durch die Besonderheit des Gesteins, weicher Schieferstein liegt unter einer harten Schicht von Dolomit und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses entstanden in erdgeschichtlich sehr kurzen Zeit die Niagara-Fälle.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das Profil der Großen Seen mit den Niagara Fällen zwischen Erie- und Ontariosee.

Die Kraft des Wassers wusch den weichen Schieferstein aus, bis das darüber liegende harte Gestein einbrach. So bewegten sich die Fälle pro Jahr um einen Meter zurück in Richtung Eriesee, bis heute sind es elf Kilometer, die sich die Fälle vom Ufer des Ontariosees entfernt haben. Nördlich der heutigen Niagarafälle fraß sich das Wasser innerhalb weniger Stunden durch extrem weiches Gestein, die Whirlpool Rapids enstanden. An dieser Stelle ändert der Niagara-River seine Flussrichtung um ca. 90° von Nord-West nach Nord-Ost und bildet dabei ein annähernd kreisförmiges Wirbelbecken, den Whirlpool. Die Whirlpool Rapids des Niagara-River mit bis zu 10,7 Metern Wassertiefe und einer Fließgeschwindigkeit von 35 km/h gehören zu den wildesten, beeindruckendsten und gefährlichsten Wildwassern der Welt (Kategorie 6).

Zurück zu den Niagara-Fällen, eigentlich die eigentlich drei Fälle sind. Geteilt durch Goat-Island fällt der Fluss auf US-amerikanischer Seite über die American-Falls und dem Bridal Veil, dem kleinen Brautschleier-Fall. Eigentlich sind die American-Falls zwei Meter höher als die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite. Ein gigantischer Felssturz verringerte die Fallhöhe jedoch auf 21 Meter. Die American-Falls sind 328 Meter breit, der kanadische Nachbar stolze 675 Meter. Die Horseshoe-Falls sind derzeit 54 Meter hoch. Nicht die Größe der Fälle machen sie zu einer Attraktion, es sind die Massen an Wasser, die über ihre Kante stürzen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

American Falls und Breidal Veil. Foto: apr

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Horseshoe-Falls mit Maid of the Mist-Boot. Foto: apr

Allerdings, so wie die Indianer die Niagara-Fälle sahen, als mystischer Ort, als überwältigendes Naturschauspiel, so sieht es heute nicht mehr aus. Pater Louis Hennepin, der als erster Weißer 1678 die Fälle sah, sank noch überwältigt auf die Knie. Heute sind die Fälle, die pro Jahr über 14 Millionen Besucher, darunter viele Honeymooner anlocken, von Hotels, Casinos, Museen und allerlei touristischen Attraktionen eingekreist, nachdem bereits im Jahr 1800 die touristische Erschließung begann. Seit 1846 fahren die „Maid of the Mist“-Boote auf dem Fluss zu den Fällen. Sowohl Kanada als auch die USA haben die Niagara-Fälle zu Naturparks deklariert, UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Fälle bis heute nicht.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Beeindruckende Wassermassen. Foto: apr

Seit den 1950er Jahren werden dem Fluss oberhalb der Fälle große Mengen an Wasser (bis zu 4.500 Kubikmeter pro Sekunde) für die Gewinnung elektrischer Energie abgezweigt. Insgesamt 2,5 Megawatt können die Kraftwerke mit dem Flusswasser erzeugen. Trotz geringeren Wassers, dass über die Fälle geht, bleiben die Niagara-Fälle ein besonderes Schauspiel. Positiver Nebeneffekt, die Fälle wandern nur noch ungefähr vier Zentimeter pro Jahr in Richtung Eriesee. Nachdem die Niagara-Fälle den gleichnamigen Fluss unschiffbar machten, wurde 1932 mit der Eröffnung des knapp 44 Kilometer langen Wellandkanals ein durchgehender Schifffahrtsweg vom Mississippi bis zum Atlantik geschaffen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Whirlpool mit Spanish Aerocar. Foto: apr

Beiderseits der Fälle sind die Schwesterstädte Niagara Falls entstanden, die kanadische Schwester hat 82.000 Einwohner, die auf US-Seite 54.000. Bekannt wurde Niagara Falls im Staat New York insbesondere durch den Marilyn Monroe Film „Niagara“.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Welland-Kanal. Foto: apr

Rund um die beiden Städte finden sich insbesondere auf kanadischer Seite interessante Orte, die es zu entdecken gilt. Botanische Gärten, der Marine Park und wer sehr guten kanadischen Wein genießen will, die Niagara Peninsula, ein großes Obst- und Weinanbaugebiet. Dem Fluss entlang fahren kann man über den Niagara-Parkway.

Die Entstehung der Fälle, ihre Geschichte kann man bei der Journey behind the Falls erleben.

http://www.niagaraparks.com/niagara-falls-attractions/journey-behind-the-falls.html

Die Internetseiten der Schwesterstädte Niagara Falls Ontario und New York:

www.niagarafalls.ca

www.niagarafallsusa.org

Die Seite der Maid of the Mist-Boote (deutsch):

http://www.maidofthemist.com/de/the-maid-experience/maid-history/

 

 

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 40+41/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 40+41/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 40+41/2016, 11. Oktober 2016

  • Kanada wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020
  • German Canadian Concourse am 17. November in Berlin
  • re:thinking tomorrow: Frauen in Führungsrollen
  • Neue Direktverbindung Berlin-Toronto ab Sommer 2017
  • Mehr als 16.400 Hektar Wald in Kanada unter Naturschutz
  • Highschool-Informationstage in Hamburg, Bonn und Darmstadt
  • Austauschprogramm des Medienboards Berlin-Brandenburg und Toronto Film Festival
  • RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland—————————————————————-
    Kanada wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020
    —————————————————————-Kanada wird 2020 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, und Mélanie Joly, Ministerin für das Kulturerbe Kanadas, Anfang Oktober in Frankfurt.Für Kanada wird es das erste Großprojekt, das englisch- und französischsprachige Verlage und Autoren gemeinsam tragen. Da sowohl Englisch als auch Französisch offizielle Landessprachen sind, wird die Zweisprachigkeit ein Fokus des Auftritts sein. Dementsprechend werden Autoren beider Sprachen 2020 nach Frankfurt kommen. Auch Vertreter der indigenen Völker Kanadas werden anwesend sein.Die Frankfurter Buchmesse ist international die wichtigste und größte Messe des Literaturmarktes mit jährlich rund 275.000 Besuchern und 10.000 Medienvertretern. Als Ehrengastland wird Kanada 2020 einen eigenen Pavillon während der Messe betreiben. Dort kann das Land seine reiche Literaturszene vorstellen.In Kanada gibt es derzeit rund 1.500 Verlagshäuser, wobei 95 Prozent des gesamten Branchenumsatzes von 300 Verlagen erwirtschaftet wird. Etwa 10.000 Titel erscheinen jährlich neu.—————————————————————-
    German Canadian Concourse am 17. November in Berlin
    —————————————————————-Zum fünften Mal findet in Berlin am 17. November der German Canadian Concourse statt. Unter dem Titel „Across the data pond – analyzing a sea of ocean data“ werden sich die Teilnehmer dieses Mal mit den Ozeanen beschäftigen.

    Als Meeresanrainer arbeiten Kanada und Deutschland in vielen Bereichen – wissenschaftlich, wirtschaftlich und forschend – zu maritimen Themen zusammen. Sie tauschen Daten und Forschungsergebnisse aus und unterhalten gemeinsame Programme. Die fünfte Auflage des German Canadian Concourse wird sich mit der bestehenden Zusammenarbeit sowie Ausblicken auf zukünftige Partnerschaften in den Feldern Forschung & Entwicklung, Wissenschaft & Innovation sowie „Entrepreneurial eco-systems“ befassen.

    Der German Canadian Concourse fand 2012 zum ersten Mal statt; die Veranstaltung verbindet eine Konferenz mit einer Exkursion. Während der Konferenz können die Teilnehmer sich zu einem transatlantischen Thema austauschen, die Exkursion stellt den praktischen Bezug zum Thema her.

    Die Veranstaltung findet in der Botschaft von Kanada in Deutschland statt, die Registrierung ist bereits eröffnet. Weitere Infos unter http://www.germancanadianconcourse.org/gcc2016

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    re:thinking tomorrow: Frauen in Führungsrollen
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    Frauen führen einige der mächtigsten Staaten der Welt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die britische Premierministerin Theresa May sind prominente Beispiele. Dennoch sind Frauen in vielen Bereichen unterrepräsentiert.

    Über die Frage, was getan werden muss, um das zu ändern, diskutieren am 18. Oktober ab 18.30 Uhr in der Reihe re:thinking tomorrow unter dem Titel „Women at the top in international affairs: success and challenges in leadership“ die Botschafterin von Kanada in Deutschland Marie Gervais-Vidricaire,
    der deutsche Diplomat Cyril Nunn, Beauftragter für Menschenrechte, Internationale Entwicklung und Soziales im Auswärtigen Amt, Patricia O’Donovan, die ehemalige Generaldirektorin der Internationalen Arbeitsorganisation und Nina Hall von der Hertie School of Governance. Moderiert wird die Diskussion von Sarah Harman von der Deutschen Welle.

    Die Veranstaltungsreihe re:thinking tomorrow wird gemeinsam von der Deutschen Welle und der Hertie School of Governance veranstaltet. Die Anmeldung ist bereits eröffnet: https://www.hertie-school.org/index.php?id=3061

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    Neue Direktverbindung Berlin-Toronto ab Sommer 2017
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    Vom Sommer des kommenden Jahres an wird es eine neue direkte Flugverbindung von Berlin nach Kanada geben. Air Canada Rouge wird ab Mitte 2017 vier Mal die Woche direkt von der deutschen Hauptstadt nach Toronto fliegen. Dienstags, mittwochs, freitags und sonntags soll es nach Unternehmensangabe jeweils um 14.15 Uhr in Berlin losgehen, die Landung in Toronto ist für 17 Uhr Ortszeit vorgesehen. Die Gegenrichtung wird jeweils montags, dienstags, donnerstags und samstags um 22.30 Uhr bedient. In Berlin werden die Maschinen um 12.35 Uhr Ortszeit eintreffen.

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    Mehr als 16.400 Hektar Wald in Kanada unter Naturschutz
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    Ende September hat in Kanada die „National Forest Week“ stattgefunden. Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen wurde auf die Bedeutung der kanadischen Wälder für das Ökosystem und das weltweite Klima hingewiesen.

    Die kanadische Naturschutzbehörde Nature Conservancy of Canada stellte 25 neue Projekte zum Schutz der Wälder vor. Schon jetzt stehen mehr als 16.400 Hektar Wald in Kanada unter Naturschutz.

    Die National Forst Week sei eine gute Gelegenheit um auf die Bedeutung des Waldschutzes hinzuweisen, erklärte Nature-Conservancy-of-Canada-Sprecher Andrew Holland. Vor allem, „weil sie auf so unterschiedliche Weise dazu beitragen, die Luft und das Wasser zu klären“.

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    Highschool-Informationstage in Hamburg, Bonn und Darmstadt
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    Im November informiert das Unternehmen ec.se an mehreren Tagen über Möglichkeiten eines Schulaustausches mit Kanada. In Hamburg, Bonn und Darmstadt finden sogenannte Highschool-Informationstage statt.

    Hamburg: Freitag, 11.11.2016, Beginn: 18:30 Uhr, Ort: Amerikazentrum Hamburg e. V, Am Sandtorkai 48 / Hafencity

    Bonn: Samstag, 12.11.2016, Beginn: 18:30 Uhr, Ort: Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9

    Darmstadt: Sonntag, 13.11.2016, Beginn: 16:00 Uhr, Ort: Welcome Hotel, Karolinenplatz 4

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    RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen
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    Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD will mit seiner Programminitiative RISE professional 2017 Studierende aus den beiden nordamerikanischen Ländern mit deutschen Unternehmen zusammenbringen.

    Interessierte Unternehmer aus Deutschland können vom 1. Oktober bis zum 30. November 2016 ihre Stellenangeboten beim DAAD online einreichen.

    Die Praktika sollten mindestens zehn Wochen laufen. Der DAAD unterstützt die ausgewählten nordamerikanischen Stipendiatinnen/Stipendiaten mit einer monatlichen Rate in Höhe von 150 Euro für Undergraduates, 250 Euro für MA-Studenten und 500 Euro für PhD-Studenten. Darüber hinaus wird ein Reisekostenzuschuss in Höhe von 800 Euro gezahlt und 80 Prozent der Kursgebühren für selbst gesuchte Sprachkurse übernommen.

    Die Studierenden werden Kranken-, Unfall- und Privathaftpflicht versichert. Zudem beantragt der DAAD die Freistellung von der Arbeitsgenehmigung für alle nicht EU-Bürger. Die teilnehmende Arbeitgeber verpflichten sich im Gegenzug, eine Praktikumsvergütung von mindestens 500 Euro netto pro Monat zu übernehmen.

    Annkristin Erme ST23 Nordamerika, RISE-Programm Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kennedyallee 5, 53175 Bonn, Tel.: +49 228/882-104,
    E-Mail: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

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    eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
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    Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

    Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf—————————————————————-
    Termine
    —————————————————————-13. Oktober – Köln – Europäisch-kanadisches Handelsabkommen CETA: Vortrag Dr. Kempen http://www.kanadatreff.com/events/europaeisch-kanadisches-freihandelsabkommen-ceta-vortrag-prof-dr-kempen/13. bis 15. Oktober – Berlin – International Symposium “All the Beauty of the World. The Western Market for non-European Artefacts (18th-20th century)”. Timothy Brook von der University of British Columbia in Vancouver hält am 13. Oktober um 18.30 Uhr den Hauptvortrag “The Economy of Taste in Ming China. Buyer and Dealer in the Art and Artefact Trade (1609-1616)”. Ort: Bauakademie am Schinkelplatz | 10117 Berlin. Weitere Infos unter http://www.fokum.org/conference-2016/29. Oktober – Hamburg – Halloween Party ab 21 Uhr im Sports (Vereinsgaststätte des SC Wentorf). Am Sportplatz 10, Wentorf bei Hamburg. Verkleidung erwünscht (aber nicht zwingend vorgeschrieben)
    Der Eintritt ist frei! Für gute Musik sorgt DJ Tom. Anmeldung bitte direkt beim Wirt, damit er planen kann. E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

    30. Oktober – Stuttgart – KANADATAG der SK Touristik. Infos zu allen Provinzen Kanadas, Diashows, Infostände, Live-Musik und persönlicher Beratung an den SK-Ständen. Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen, 10 bis 18 Uhr.

    6. November – Münster – KANADATAG der SK Touristik. Infos zu allen Provinzen Kanadas, Diashows, Infostände, Live-Musik und persönlicher Beratung an den SK-Ständen. Haus der Begegnung, Hohe Geist 8, 48163 Münster Albachten, 10 bis 18 Uhr.

    18. November bis 18. Dezember – Düsseldorf – CIRQUE DU SOLEIL – Amaluna. Tickets: https://www.cirquedusoleil.com/de/amaluna

    10. Dezember – Düsseldorf – Family Christmas Party im Restaurant Hirschchen, Alt Pempelfort 2, 40211 Düsseldorf. Beginn: 17.30 Uhr. Anmeldung über http://www.kanadatreff.com/W5V0x

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    Kunst aus Kanada in Deutschland
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    Seit Ende August gibt es auf der Traumstrasse zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

    The Museum of Longing and Failure. Einzelausstellung: 07.10. bis 30.10.2016
    Eröffnung: 06.10.2016, 19 Uhr. Künstlerhaus Bethanien. Kottbusser Str. 10. 10999 Berlin. http://www.bethanien.de

    Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung vom 29.10.2016 bis 08.01.2017. Eröffnung: 28.10.2016, 19.30 Uhr. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

    Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

    Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

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    Filme aus Kanada in Deutschland
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    Noch bis zum 23.10. läuft in Berlin die DOKU.ARTS. www.doku-arts.de. Am 14.10. wird Kandahar Journals I Louie Palu, Devin Gallagher I Afghanistan, Kanada, USA 2014 I 76:00 Min. gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit Louie Palu.

    Auf dem 26. Film Festival Cologne (noch bis zum 14.10.) wird „Einfach das Ende der Welt“ von Xavier Dolan (Frankreich, Kanada 2015 | 95:00 Min.) gezeigt. http://www.cologne-conference.de

    Vom 18. bis zum 23.10. laufen auf den 27. Lesbisch Schwulen Filmtagen in Hamburg folgende Filme aus Kanada:
    18.10. bis 23.10.2016
    Gastprogramm — BE/LONGING Diasporic Queer Lenses in Canada
    The Jungle Boy | John Greyson | Kanada 1985 | 15:00 Min.
    Chinese Characters | Richard Fung | Kanada 1986| 20:00 Min.
    Two/Doh | Michelle Mohabeer | Kanada 1996 | 5:00 Min.
    A Girl Named Kai | Kai Ling Xue | Kanada 2004 | 9:00 Min.
    The Daisy Chain | Kevin D Min.Souza| Kanada 1998 | 15:00 Min.
    Encounter with a Stranger | Atif Siddiqi | Kanada 1998 | 6:00 Min.
    My German Boyfriend | Wayne Yung | Kanada 2004 | 18:00 Min.
    Queer Video Art Exhibition
    Famous Diamonds | Daniel McIntyre | Kanada 2016 | 7:00 Min.
    Hers is still a Dark Cave: Crawling toward a Queer Horizon | Allyson Mitchell/Deirdre Logue | Kanada 2016 | 24:32 Min.
    Gastprogramm – Made in Pakistan
    As I Remember | Saqib Noman | Kanada 2015 | 29:00 Min.
    Wettbewerb
    Pop-up Porno: M4M | Stephen Dunn | Kanada 2015 | 4:00 Min.
    Les Méduses/Inner Jellyfishes | Marc-Antoine Lemire | Kanada 2015 | 24:00 Min.
    Handsome & Majestic | Jeff Petry/Nathan Drillot | Kanada 2015 | 12:00 Min.
    Spielfilm
    Almost Adults | Sarah Rotella | Kanada 2016 | 90:00 Min.
    Closet Monster | Stephen Dunn | Kanada 2015 | 90:00 Min.
    Dokumentarfilme
    A Gay Girl in Damascus: The Amina Profile | Sophie Deraspe | Kanada 2015 | 84:00 Min.
    Welcome to this House | Barbara Hammer | USA, Brasilien und Kanada 2015 | 79:00 Min.
    http://www.lsf-hamburg.de

    REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

    Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

    Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

    Weitere Termine auf http://www.kanada.de

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    Impressum

    BOTSCHAFT VON KANADA
    Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
    Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

    Leipziger Platz 17, 10117 Berlin  Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
    Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Okt 09
Themen
Natur

Into the Tempered Rainforest 0

Kurz vor Port Hardy biege ich auf eine logging road (Schotterstraßen, die Zubringer zu den Baumfällgebieten sind). Sie dehnt sich wie ein Flusssystem aus und verästelt sich in immer weitere Seitenarme. 50-60 km Waldgebiet liegen vor mir. Kanada ist der größte oder zweitgrößte Holz“produzent“ der Welt (je nach Quelle). Britisch Kolumbien ist zu 68% bewaldet und die Holzwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Britisch Kolumbien.

Von Andreas Janthur

Into the Tempered Rainforest

Auf den Logging Roads.

Inmitten des Straßennetzes liegt Holberg, ein kleiner Holzfällerort. Eine Tanke mit angeschlossenem Tante-Emma-Laden, eine Bar, ein Mini Post office, ein paar Häuser und das Areal der Logging Company mit schwerem Gerät. Ich rolle mit einem Halbplatten vor die Tankstelle. Miloš, der Ladenbesitzer schüttelt lächelnd den Kopf, zu viel Druck auf den Reifen, kaum Profil und nicht für das Gewicht meines Campers ausgelegt. „Gute Reifen sind mit das wichtigste hier“ sagt er, während er den Reifen flickt. Im Reifenwechseln bin ich mittlerweile Profi. Gäbe es ein Seepferdchen in Jacking (etwas mit dem Wagenheber anheben), würde ich es in Angriff nehmen. Hochjacken, sichern, was unterlegen, weiterjacken. Bei mir sind es bislang Pfosten und Trucks gewesen, aber alles ist denkbar. Haus zu klein? Dann jacken wir es doch hoch, bauen einen zweiten Stock drunter und setzen das alte Haus drauf.

Into the Tempered Rainforest

Wundervoller Regenwald an Kanadas Westküste.

Aber zurück zum Hier und Jetzt. Ich befinde mich wieder auf dem Weg, ein geliehenes Reserverad (meins passt nicht, wie ich bei dieser Gelegenheit feststellen musste), ein Kompressor für den Zigarettenanzünder und ein Funkgerät für den Notfall im Gepäck . Das Funkgerät ist für eine 2-Tage-Wanderung im Cape Scott Provincial Park gedacht, damit ich notfalls die Küstenwache erreichen kann. „Da ist nämlich niemand außer Dir im Januar. Keine Ranger und keine anderen Wanderer.“ Ich weiß nicht, ob ich die Sorge teilen soll, es soll keine schwere Strecke sein, aber ich bin dankbar für die Hilfsbereitschaft. Mein Ziel ist der Leuchtturm von Cape Scott. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde zwei Mal versucht das Gebiet zu besiedeln, was aber beide Male scheiterte. Zu beschwerlich war der Weg, zu abgelegen das Gebiet, mangelnde Einnahmequellen, so dass die meisten es nach wenigen Jahren wieder verließen, obwohl zeitweilig 600 Personen dort lebten. Die Natur hat sich alles zurück geholt. Wo einst Holzhäuser standen ist fast nichts zu sehen, außer ein paar rostiger Gerätschaften. Der Pfad zum Leuchtturm ist nicht schwer, aber sehr schlammig und rutschig. Der Name tempered rainforest (gemäßigter Regenwald) macht dem Gebiet Ehre, nur zur 2-Tagestour nicht, worüber ich sehr glücklich bin. Nichtsdestotrotz steht 5 km vor dem Leuchtturm alles wadenhoch unter Wasser. Wetlands. Ich springe noch 100 m von matschigem Flecken zu matschigem Flecken bis es nicht mehr geht, ziehe die Schuhe aus und steige ins Wasser, es ist eiskalt und sticht an den Füßen. Wenige Minuten wate ich so durch die Gegend, aber da das Ende nicht absehbar ist und ich meine Füße nicht mehr spüre, kehre ich um und wandere an eine andere Bucht wo ich zelte. Die See ist ruhig, aber ihre Kraft lässt sich erahnen. Am oberen Teil des Strandes liegen riesige Baumstämme wie abgewetzte Zahnstocher durcheinander, hingeworfen von der Kraft der Wellen.

Into the Tempered Rainforest

Im Inneren des Regenwaldes.

Als ich wieder aus dem Park komme, treffe ich Chris. Er hat zottlige schottische Hochlandrinder und wohnt auf einer abgelegen Farm nahe des Parks. Auf seinem Handy zeigt er Bilder von gestellten Pumas. 130 kg schwere Katzen, die auch Hochlandrinder reißen können. Tatzen fast so groß wie seine Hand. Ich bin froh, dass ich keiner begegnet bin. Chris hat mal eine Nacht im Generatorschuppen verbracht, weil daneben ein Puma saß und er nicht ins Haus zurück konnte.

Tags darauf hat mich der Asphalt wieder – ohne Panne diesmal.

Impressionen:

Alle Bilder dieses Beitrages © Andreas Janthur

Über den Autoren Andreas Janthur:

Andreas Janthur

Andreas Janthur

Hat Medieninformatik in Wernigerode und Madrid studiert. Standbein ist Berlin, zur Zeit arbeitet er Kanada. Für Projekte ist Janthur weltweit tätig. Die Sprachen Englisch und Spanisch beherrscht er als Fremdsprache auf Arbeitsniveau.
Andreas Janthur kann in folgenden Bereichen tätig sein: Konzeption und Beratung von Filmprojekten, Umsetzung von gestalterisch ansprechenden und hochwertigen Aufnahmen, Filmschnitt und Animationen, Postproduktion von Live-Action-Inhalten für Fulldomefilme.

http://andreasjanthur.de/

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