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Sep 23
Themen
Natur

Naturwunder Carcross desert – die kleinste Wüste der Welt 0

Ein besonderes Naturereignis im kanadischen Yukon

Sie misst gerade einmal 2,6 Quadratkilometer und ist damit vollkommen zu Recht die „kleinste Wüste der Welt“. Die Rede ist von der legendären Carcross desert im kanadischen Yukon. Zu finden ist die Attraktion mitten in der Prärie Yukons, nördlich der gleichnamigen Ortschaft Carcross, einem kleinen kanadischen Dorf mit gerade einmal 290 Einwohnern.

Naturwunder Carcross desert - die kleinste Wüste der Welt

Carcross desert, Yukon, Kanada. Wknight94/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Carcross Desert – die Wüste, die eigentlich keine Wüste ist

Als die „kleinste Wüste der Welt“ ist sie in die Geschichtsbücher eingegangen. Doch der Name ist häufig irreführend. Eine richtige Wüste wie die Sahara, die Patagonische Wüste oder die Syrische Wüste ist Carcross desert nämlich nicht. Klimatisch gesehen ist es hier für eine richtige Wüste viel zu feucht. Lediglich ihrer Optik hat sie ihren Namen zu verdanken. So findet man hier eine Ansammlung von Sanddünen vor, die im Laufe der Jahrhunderte aus den getrockneten Sedimenten eines eiszeitlichen Sees hervorgegangen sind. Die sandige und für kanadische Verhältnisse ausgesprochen trockene Umgebung macht sie einer Wüstenlandschaft  zum Verwechseln ähnlich, sodass die Bezeichnung „Carcross desert“ durchaus Sinn ergibt. Die Wüste, die eigentlich keine Wüste ist, zieht jährlich Besucher aus aller Welt an, die sich das ungewöhnliche Naturschauspiel inmitten Kanadas keinesfalls entgehen lassen wollen. Gerade für sportliche Aktivitäten wie Hiking, Snowboarden und Skifahren scheint sie wie gemacht.

Carcross Desert – ihre Entstehungsgeschichte

Entstanden ist das Naturspektakel vor rund 115.000 bis 110.000 Jahren in der letzten Eiszeit, auch Kältezeit genannt, als sich Gletscherseen gebildet und dabei große Mengen an Schwemmsand hinterlassen haben. Nach der Austrocknung der Seen blieben lediglich große Sanddünen zurück. Heute stammt der Sand hauptsächlich vom nahegelegenem Bennett Lake, der regelmäßig vom Wind in die „kleine Wüste“ geweht wird. Neben ihrem vergleichsweise milden Klima unterscheidet sich die Region auch hinsichtlich ihrer Vegetation von einer richtigen Wüstenlandschaft. So wachsen in den Dünen zahlreiche Pflanzenarten wie etwa Lupinen und Walzen-Seggen, die nicht gerade als gewöhnlich zu bezeichnen sind.
Insgesamt ist die Landschaft der Carcross desert aber wesentlich karger und trockener als die von umliegenden Gebieten. Das lässt sich auf den sogenannten „rain shadow effect“ zurückführen. Wegen der nahegelegenen Berge bekommt die „kanadische Wüste“ Yukons weitaus weniger Regen ab als benachbarte Bereiche. Mit diesem außergewöhnlichen geologischen Effekt lässt sich auch die spezielle Vegetation erklären. Insbesondere die Walzen-Segge, eine seltene eurasische Pflanzenart, die in Nordamerika in lediglich vier weiteren Regionen vorkommt, scheint von den ungewöhnlichen Klimabedingungen zu profitieren.

Naturwunder Carcross desert - die kleinste Wüste der Welt

Die Carcross Desert im Winter.

„Die kleinste Wüste der Welt“ – ein Naturschutzgebiet?

Wegen ihrer einzigartigen Konditionen würde man vermuten, die „kleinste Wüste der Welt“ wäre längst zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Doch dem ist nicht so. Im Jahre 1992 hatte die Regierung Yukons zwar versucht, sie offiziell zum Naturschutzgebiet erklären zu lassen, Sandboarder hatten das Vorhaben aber erfolgreich abgewehrt, um in den Sanddünen weiterhin ihrer sportlichen Aktivität „Sandboarding“ nachgehen zu können. Dennoch ist die Carcross desert als eine der größten Attraktionen Kanadas inzwischen ein gut geschütztes Gebiet, das sich ausgezeichnet zum Wandern, Picknicken sowie im Winter zum Skifahren und Snowboarden eignet.

Sep 21
Themen
Natur

Der Mackenzie River-Ein machtvoller Strom in Kanadas Norden 0

Ein gewaltiger Wegbegleiter vom Great Slave Lake bis zur Beaufort See

Der Mackenzie River-Ein machtvoller Strom in Kanadas Norden

Die Karte zeigt das gewaltige Einzugsgebiet des Mackenzie Rivers. Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2

Flüsse in Deutschland und auch in den meisten Gebieten Europas sind Zwerge gegen die Seen- und Flusslandschaft Kanadas. Einer der eindrucksvollsten unter ihnen ist der Mackenzie River, der längste und größte Fluss Kanadas. Überhaupt gibt es nur einen einzigen größeren Fluss in Nordamerika, den Mississippi.

Das Einzugsgebiet des 1903 Kilometer langen Stromes beträgt 1.805.200 km²

Der Mackenzie River beginnt an der westlichen Spitze des Großen Sklavensees. Er hat etliche Nebenflüsse und viele große Seen in seinem riesigen Einzugsgebiet. Sein Ende ist erst der arktische Ozean (Beaufort See) im Norden. Ortschaften am Mackenzie River sind zwar rar und eher klein, reichen aber dem Kanada-Touristen, denn in dieser rauen Gegend geht es in der Regel nicht um Städteurlaub, sondern um Erlebnisse und Begegnungen mit der weiten Natur.
Tsiigehtchic („Öffnung des Eisenflusses“) und Tulita sind die einzigen Gemeinden, die heute, durch die Anbindung von Straßen, wachsen. Andere Siedlungen wie das Fort Good Hope oder Wrigley wachsen nicht. Die Natur ist hier in all ihrer Ursprünglichkeit nahezu unberührt und gerade Good Hope erfreut sich an (verhältnismäßig) regem Tourismus. Die größte Siedlung, Fort Simpson, hat 1200 Einwohner und eignet sich gut für Übernachtungen und um Vorräte aufzufüllen.

Viele Ortschaften entlang des Mackenzie Rivers sind im Winter über die berühmten Iceroads erreichbar

Viele dieser Ortschaften sind im Winter über Eisbrücken oder sogenannte „Iceroads“ zu erreichen, über die vorher unbedingt Erkundungen eingeholt werden sollten. Leichter ist die Anreise in der Regel mit dem Flugzeug. Dies ist schneller und tendenziell bequemer, dazu kommt die Aussicht über das Land. Die Perspektive aus dem Auto ist eine ganz andere und zuweilen schönere: Die Fahrt an den Flussufern und entlang der Szenerie dieser mal weißen, oft grünen Landschaften ist ein weltweit einzigartiges Erlebnis. Er durchquert im Norden die Küstenebene und das Delta, genannt „Beaufortsee“, und schlängelt sich Richtung Süden durch einen Teil der Rocky Mountains, sowie durch die Franklin Mountains und teilt sich in den Athabasca River und den Finlay River, die, je nach Interpretation, zur Gesamtlänge des Mackenzie gezählt werden. Dann ist der Strom stolze 4241 km lang.

Der Mackenzie River-Ein machtvoller Strom in Kanadas Norden

Die gewaltigen Uferböschungen des Mackenzie Rivers beeindrucken den Besucher des Stromes. Foto: Adam Jones, Ph.D./https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Am Ufer des Stroms zieht der majestätische Weißkopf-Seeadler seine Kreise, Elche, Bärenmarder und Wölfe können  hier angetroffen und beobachtet werden. Das Gebiet um dem Mackenzie River ist daher bei Hobbyfotografen, Naturfilmern und Wandertouristen sehr beliebt. Ansonsten ist die Befahrung des Mackenzie River vor allem für geübten Kanu- und Kajaksportlern ein besonderes Abenteuer.

 

Sep 19
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Reisen

Abgelegene Wildnis – ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss 0

Cabin Abenteuer im Yukon Territory bei Timberlane Wilderness Adventures

Wer einmal ein besonderes Abenteuer erleben will, dem kann man nur eine geraume Zeit im Yukon Territory empfehlen. Der Urlauber findet eine absolut abgelegene Wildnis, die keine Kompromisse zulässt und doch eine familiäre Umgebung vor. Wo man dies alles findet? Bei Kelly und Heather Hougen und ihren Cabins der Timberlane Wilderness Adventures. Beide sind im Yukon geboren und aufgewachsen, kennen und lieben die Umgebung, in denen ein urbaner Mensch zurück zur Natur kehren kann.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Winterlicher Blick auf die Lodge von Kelly und Heather Hougen. Foto: T.Barth

Einen Tag bevor das Cabin Abenteuer begann, kamen wir in Whitehorse an. Nach einer Nacht im Hotel vor Ort holte uns Kelly persönlich ab. Auf ging’s, rund eine Stunde Fahrzeit in Richtung Haines Junction am Alaska Highway. Aber, dann waren wir immer noch nicht da. Es geht noch ungefähr 16 Kilometer weit in die Wildnis zu den Cabins. Im Winter kommt man mit dem Skidoo bei Kelly und Heather an, im Sommer mit dem Quad. Noch besser, aber kostspieliger geht’s direkt mit dem Wasserflugzeug von Whitehorse an den See. Das kostet dann 500 Can$ pro Person. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, einmal die Umgebung aus der Luft zu erkunden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Herzlich Willkommen bei Timberlane Wilderness Adventures. Foto: T.Barth

Bei uns ist es Winter, zu 95 Prozent fuhren wir mit dem Skidoo durch traumhafte Wälder. Es ging auf und ab, alle Konzentration war auf das Fahrzeug fokusiert. Aber es war spannend und machte Spaß auf mehr. Angekommen bei den Cabins, erkundeten wir das erste Mal die Umgebung. Wir entdeckten das Private Cabin, das von Kelly und Heather und ihrer Familie bewohnt wird. Hier gab es für die Gäste Leckeres zu Essen, auf Wunsch gibt es bei den Beiden Vollverpflegung. Im Sommer kann man sich selbst verpflegen, zum Beispiel mit leckerem Fisch aus dem See. Ein Kühlschrank sowie eine kleine Küche mit Gasherd sind vorhanden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Die Cabins sind gemütlich eingerichtet und ausgestattet. Foto: T.Barth

Auch das Cabin selbst verspricht für einen verwöhnten Menschen Abenteuer, es wird mit Holz beheizt, fließend kaltes Wasser gibt’s im Sommer, sonst holt man sich sein Wasser aus dem See. Im Winter gibt es das Naß erst, nachdem man ein Loch in’s Eis gebohrt hat. Will heißen, wir haben uns ein Loch gebohrt und
schön freigehalten.
Zwei Queensize-Betten und zwei Einzelbetten laden im Cabin bis zu sechs Personen ein. Wir waren angekommen in einer wunderschönen Umgebung, wir genossen die Stille und die Ruhe auf der Cabin-Lodge, die im Jahr 2012 gestartet ist. Kelly und Heather haben aber schon vorher über Jahre hinweg Gäste bei sich privat aufgenommen.

Bei unserem Wintertrip sind wir am zweiten Tag zu einem Skidoo-Trip aufgebrochen, der uns zu einem schönen Aussichtspunkt gebracht hat. Von hier aus konnten wir Bisons, Elche und Dallschafe beobachten und fotografieren. Mittags und Abends verbrachten wir gemeinsam am Lagerfeuer. Heather, eine First Nation kann wunderbare Geschichten aus und über den Yukon erzählen, dazu genossen wir einen kleinen Snack. Die erlebten Eindrücke gingen so tief, dass wir gerne die Ruhezeit am Mittag annahmen. Es musste erst alles verarbeitet werden, was wir fernab der Zivilisation erleben. Abends genossen wir ein leckeres Dinner, auch hier ging der Gesprächsstoff nie aus.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Abenteuer ist im Sommer und im Winter garantiert. Foto: T.Barth

Kelly und Heather freuen sich, dass immer mehr junge Menschen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren das Cabin Abenteuer erleben wollen. Sie suchen eine persönliche Herausforderung, sind aber mit einem Boot, mit Angeln und Handtüchern sowie anderen Annehmlichkeiten bestens versorgt. Aber, was wollen die Besucher den in der Wildnis erleben? „Im Winter natürlich zuerst die fasziniernden Nordlichter, dann das Abenteuer Skidoo“, erzählt Kelly, „und wer still sitzen kann, und das gegebenenfalls sehr lange, der geht auch mal zum Eisfischen auf den See.“
Im Sommmer lädt ebenfalls der herrliche See ein, zum Angeln, Boot oder Kanu fahren. Auch gilt es die umliegenden Wälder und die Umgebung zu erkunden, Pilze und Beeren zu sammeln. Es ist ein besonderes Abenteuer, dass man bei Kelly und Heather erleben kann. Und man kann deren Motto bei Timberline Wilderness Adventures Ltd. in sich aufnehmen und verinnerlichen, „comfortable wilderness living at its finest.“

Mehr Informationen gibt’s unter:

www.timberlineyukon.com

Finanzen während Reisen nach Kanada 0

Kanada – Sicher und sorglos reisen

Endlose Wälder, klare Seen, schneebedeckte Berge und authentische Metropolen – ohne Zweifel gehört Kanada zu den schönsten Reisezielen der Erde. Nicht nur Individualreisende, die mit dem Mietwagen oder Wohnmobile das riesige Land erkunden, sind auf sichere Zahlungsmittel angewiesen. Auch für die Fahrt mit der Bahn, einem Schiff, für die Unterkunft oder einfach nur zum Shopping sollte man immer über die nötigen Zahlungsmittel verfügen. Das ist nicht besonders schwierig, denn es gibt zahlreiche individuelle und flexible Möglichkeiten.

Zahlungsmittel in Kanada

Vor einer Reise nach Kanada stellt sich natürlich die Frage, welche Zahlungsmittel im Land eingesetzt werden können. Und das möglichst kostensparend und geringen Kursverlusten. Gängiges Zahlungsmittel ist, wie auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent, die Kreditkarte. Natürlich wird überall Bargeld angenommen, dennoch ist es ohne Kreditkarte so gut wie unmöglich ein Hotelzimmer zu buchen oder einen Mietwagen zu leihen. Die Landeswährung ist der kanadische Dollar (CAD).
So gut wie alle Kreditkarten werden akzeptiert. Mit der Kombination Kreditkarte plus Geheimzahl kann man an jedem kanadischen Geldautomaten kanadische Dollar abheben. Dafür berechnen die Kreditkarten-Unternehmen eine Gebühr. Für Reisende ist es empfehlenswert sich vor Reiseantritt nach der Höhe der Gebühren zu erkundigen und ggf. eine Geheimzahl zu beantragen. Problematisch kann es bei alten Kreditkarten mit einem Magnetstreifen werden. Es kann sein, dass diese Karten nicht mehr funktionieren, weil die neuen Karten mit einem Mikrochip ausgestattet sind. Wichtig ist, dass V-Plus Logo auf der Karte. Ob Ihre Karte in Kanada zu verwenden ist, erfahren Sie bei ihrer Kreditkartengesellschaft. Die entsprechenden Logos sind an den Geldautomaten angebracht.
Mit der deutschen ec-Karte kommt man in der Regel nicht weit. Nur an wenigen Automaten bekommt man mit dieser Karte an Bargeld, wenn es gelingt, ist es außerdem sehr teuer. Wenig willkommen sind auch Reiseschecks, die in Kanada kaum noch angenommen werden. Preisgünstiger ist es, vor der Abreise einige kanadische Dollar von der heimischen Bank mitzunehmen und vor Ort mit der Kreditkarte zu bezahlen oder Geld aus dem Automaten zu ziehen. Kanadische Dollar gibt es in Stückelungen von 5, 10, 20, 50 und 100er Scheinen. An Geldautomaten werden Banknoten meistens nur als 20-Dollar Noten ausgegeben. An Münzen sind im Umlauf: 1, 5 (genannt: Nickel), 10 (Dime), 25 (Quarter) und 50 Cent sowie 1 (Loonie) und 2 (Toonie) Dollar. Beim Barkauf wird auf volle fünf Cent auf- oder abgerundet so dass die 1-Cent Münze praktisch überflüssig ist.
Euro in kanadische Dollar zu wechseln ist schon am Flughafen möglich, bessere Kurse bekommt man bei Banken oder Wechselstuben in den meisten Städten.

Was tun bei Diebstahl oder Verlust?

Verglichen mit den USA gilt Kanada als recht sicheres Reiseland. Trotzdem gelten auch hier die üblichen Sicherheitsmerkmale, wie zum Beispiel die getrennte Aufbewahrung von Karte und PIN. Bargeld sollte man tagsüber an belebten Orten abheben. Wird eine Kreditkarte gestohlen oder geht verloren, haben die Kartengesellschaften spezielle Rufnummern bereitgestellt, um die Karte unverzüglich sperren zu lassen. Natürlich sollte diese Notrufnummer immer mitgeführt werden.
Um die Zeit bis zur Ausstellung einer neuen Karte und damit einen finanziellen Engpass zu überbrücken, kann man sich zum Beispiel Finanztransferdienste wie Western Union oder Azimo in Anspruch nehmen. Mit Azimo kann man Geld an private Personen, Unternehmen schicken. Das funktioniert einfach, schnell und komfortabel. Für die Bezahlung der Dienstleistung können verschiedene Bankkarten benutzt werden. Reguliert wird Azimo von der britischen Finanzaufsichtsbehörde.
Eine Anweisung kann auf verschiedenen Wegen den Empfänger erreichen und kann beispielsweise an einer der mehr als 200000 Zahlstellen in Empfang genommen werden. Sobald der Transfer in die Wege geleitet wurde, ist die Transaktion auf einem Dashboard zu verfolgen. Normalerweise dauert es nicht mehr als einen Tag, bis das Geld beim Empfänger ist. Das ist in jedem Fall besser, als tagelang auf eine neue Kreditkarte zu warten.

Royale Visite in British Columbia und im Yukon 0

Prinz William und Herzogin Katherine besuchen zum zweiten Mal Kanada

Royale Visite in British Columbia und im Yukon

Auf der zweiten Reise nach Kanada werden der Herzog und die Herzogin von Cambridge von ihren Kindern George und Charlotte begleitet. Foto: Kensington Palace

Zwischen dem 24. September und dem 1. Oktober besuchen Prinz William und Herzogin Catherine, der Herzog und die Herzogin von Cambridge Kanada. Es ist ihre zweite Reise nach Kanada. 2011, kurz nach der Hochzeit führte sie die erste Reise nach Prince Edward Island und in die  Northwest Territories.

Mit ihrer royalen Visite im Jahr des 90. Geburtstags von Queen Elisabeth II. folgen sie einer Einladung von Premierminister Justin Trudeau. Die Tour durch British Columbia wird den Herzog und die Herzogin von Cambridge zunächst nach Victoria, der Hauptstadt der Pazifik-Provinz führen. Dort kommen die Beiden am Nachmittag des 24. Septembers an. 30 Termine werden die Royals in der Woche ihres Kanada-Aufenhaltes absolvieren. Eine arbeitsreiche Tour, auf der sie von ihren Kindern George und Charlotte begleitet werden, erwartet die Royals.

Offiziell eröffnet wird der Besuch nach der Begrüßung auf dem Flughafen Victorias im Parlamentsgebäude. Dabei wird eine neue Plakette zur Ehren der Aghanistan-Veteranen der kanadischen Armee vorgestellt. Die offizielle Begrüßung wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Am Abend finden noch Treffen und Gespräche mit hochrangigen kanadischen Persönlichkeiten statt.

Die Royals werden die Schönheiten der Pazifik-Provinz hautnah erleben

Am nächsten Morgen werden der Herzog und die Herzogin mit dem Wasserflugzeug von Victoria nach Vancouver reisen. Dort werden sie im Hafen im Herzen der Stadt landen. Ein Willkommens-Parcour der Bürger findet auf der Jack Poole Plaza am Vancouver Trade and Convention Centre statt. Von hier aus werden die Royal zu einer Tour mit vielen verschiedenen Terminen starten, werden soziale und kulturelle Projekte in der Stadt besuchen.
Zurück in Victoria wird das royale Paar am 26. September zu einem der schönsten Tage ihrer Tour aufbrechen, wenn es in den Great Bear Rainforest geht, dem größten Regenwald der Welt. Nach einem Rundflug im Wasserflugzeug über das riesige Regenwaldgebiet werden William und Kate feierlich von Mitgliedern der Heiltsuk First Nations Gemeinschaft begrüßt. Am Abend laden der Herzog und die Herzogin zu einem Empfang im Government House ein.

Im Okanagan Valley werden die königlichen Hoheiten mit den Produkten des wunderschönen Tales verwöhnt 

Am 27. September fliegen die königlichen Hoheiten nach Kelowna im wunderschönen Okanagan Valley. Dort besuchen sie den Okanagan Campus der University of British Columbia (UBC). Die UBC ist eine der besten Forschungsuniversitäten der Welt und feierte kürzlich ihr hundertjähriges Bestehen. Der Campus in Kelowna wurde vor einem Jahrzehnt eröffnet. Er beheimatet derzeit 600 aktuelle Forschungsprojekte und 8.000 Studenten. Ein Besuch des „Taste of British Columbia Festival“ in der Mission Hill Winery schließt sich an. Die Okanagan Region produziert Weltklasse-Wein, Käse und andere Leckereien, die das Paar probieren wird.

Im Yukon folgen William und Kate den Spuren von
Queen Elisabeth II. und Prinz Phillip 

Am Abend geht es für die Königlichen Hoheiten weiter nach Whitehorse im Yukon weiter. Am 28. September stehen Termine an und die Royals werden die Schönheiten des Yukon kennen lernen. Mit dem Besuch des MacBride Museum und dem darin enthaltenen Telegraphenamt folgt das junge Paar den Spuren von Königin Elisabeth II. und Prinz Phillip, die Whitehorse im Jahr 1959 besuchten.

Carcross am Klondike Highway ist eine weitere Station. Auch hier werden William und Kate den First Nations der Carcross / Tagish begegnen. Der Besuch eines Kinderfestes in Victoria und private Familienzeit entspannen die Reise etwas, bevor es am 30. September nach Haida Gwaii geht, in den Archipel an der Nordküste von British Columbia, der die Heimat der Haida-Nation ist. Mit einem traditionellen Haida Kanu wird das Paar zum Strand am Haida Heritage Centre und Museum zu paddeln, wo sie offiziell begrüßt werden. Der Herzog und die Herzogin werden dann die Ehre haben, offiziell das neue Haida Gwaii Krankenhaus und Pflegezentrum zu eröffnen.

Nach einer von vielen Termine begleitenden Woche endet der zweite Besuch in Kanada mit einer Zeremonie 

Am 1. Oktober haben die königlichen Hoheiten einen vielbeschäftigten letzten Tag erleben. Viele Terminen an verschiedenen Orten sind zu absolvieren, bevor das Paar nach einer offiziellen Abschiedszeremonie mit einer Maschine der Royal Canadian Air Force Kanada verlassen wird.

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