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Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit Basmatireis.

Entenbrust mit Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

1 walnussgroßes Stück Ingwer
4 EL Mirin (aus dem Asienbedarf)
4 EL Sojasauce
2 EL Zucker
Cayennepfeffer
2 Entenbrustfilets
1 EL Öl
300 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
4 EL Blaubeersaft
100 ml Entenfond (aus dem Glas)
2 TL Speisestärke
1 Prise Salz
200 g grüner Thaispargel

Zubereitung

Ingwer schälen und fein hacken. Mirin, Sojasauce und Zucker 5 Minuten köcheln lassen. Mit Cayennepfeffer würzen. Abkühlen lassen. Entenbrüste mit der Marinade einreiben. Abgedeckt ca. 1-2 Stunden marinieren lassen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Entenbrüste leicht trocken tupfen. Entenbrüste von beiden Seiten kurz anbraten. Mit der Hautseite nach oben in eine feuerfeste Form legen. Pfanne für die Blaubeersauce beiseite stellen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft: 180 Grad) ca. 15 Minuten braten.
Blaubeeren in die Pfanne geben und unter Rühren auftauen. Übrige Marinade und Entenfond zugeben und aufkochen. Stärke mit wenig kaltem Wasser verquirlen. In die Sauce einrühren und einmal aufkochen. Mit 1 Prise Salz abschmecken.
Entenbrust vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen. Thaispargel abspülen, die Enden abschneiden und in Salzwasser 3-5 Minuten garen. Spargel abgießen. Entenbrust aufschneiden und zusammen mit der Blaubeersauce und dem Spargel anrichten.

Zubereitungszeit

30 Minuten + Marinierzeit

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 335 kcal / 1402 kJ
Eiweiß: 35,7 g
Fett: 13 g
Kohlenhydrate: 16 g

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 47+48/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 47+48/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 47+48/2016, 22. November 2016

  • Leonard Cohen ist tot
  • 1,5 Milliarden für Meeresschutz
  • Kanada testet Gezeitenkraftwerke
  • Botschaftsangehöriger Detlef Engler ausgezeichnet
  • Exzellenz-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen für Québec-Studien
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Filme aus Kanada in Deutschland
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Leonard Cohen ist tot

Mit großer Anteilnahme hat die Welt auf den Tod des kanadischen Singer und Songwriters Leonard Cohen reagiert, der am 7. November in seinem Haus in Los Angeles verstarb. Vor seinem Wohnsitz im kanadische Montréal versammelten sich Fans, legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau würdigte seinen Landsmann als außergewöhnlichen Mann aus Montréal, der sowohl als Poet als auch als Sänger zu höchstem künstlerischen Ruhm aufstieg. „Leonard Cohen ist heute immer noch so bedeutend wie in den 1960er Jahren“, sagte Trudeau. „Seine Fähigkeit, die große Bandbreite an menschlichen Gefühlen heraufzubeschwören, macht ihn zu einem der einflussreichsten und nachhaltigsten Musiker aller Zeiten.“

Erst vor einem Monat hatte Cohen sein letztes Album „You want it darker“ veröffentlicht. Er wurde wenige Tage nach seinem Tod auf einem Montréaler Friedhof beigesetzt.

1,5 Milliarden für Meeresschutz

Die kanadische Regierung unter Premierminister Justin Trudeau hat 1,5 Milliarden Dollar für den Meeresschutz bereitgestellt. In den kommenden fünf Jahren sollen mit dem Geld die drei Anrainer-Meere und die Küsten Kanadas geschützt werden vor „den Schäden, die die Schifffahrt und die Verschmutzung verursachen“, erklärte Trudeau Anfang November in Vancouver. Entwickelt werden soll auch ein ganzes Meeresschutzsystem und neuen Methoden, um auf die Verschmutzung der Ozeane durch Öllecks oder ganze Ölpesten zu reagieren.

Kanada testet Gezeitenkraftwerke

Vor der Ostküsste Kanadas ist vor wenigen Tagen erneut eine Turbine gigantischen Ausmaßes versenkt worden, die von nun an bis zu zwei Megawatt Strom erzeugen soll. Einem Bericht der Branchenwebsite energiezukunft.eu zufolge testen derzeit fünf Firmen in der Bay of Fundy im Atlantik Gezeitenkraftwerke.

Gezeitenkraftwerke machen sich den natürlichen Tidenhub des Meeres zunutze. Die Technik gilt als besonders umweltverträglich und wartungsarm – und vor allem als zuverlässig. Im Gegensatz zu Sonne und Wind, deren Auftreten nicht vorhersagbar ist, folgt die Bewegung des Meeres festen Regeln der Natur.

Das erste Gezeitenkraftwerk der Welt wurde schon 1967 in Rance in Frankreich in Betrieb genommen. Das World Energy Council in London geht davon aus, dass Gezeitenkraftwerke den Strom für bis zu 250 Millionen Menschen erzeugen könnten.

Botschaftsangehöriger Detlef Engler ausgezeichnet

Detlef Engler, der Leitende Beauftragte für Investitionen in der Botschaft von Kanada in Berlin, hat den President’s Award der kanadischen Vereinigung der Wirtschaftsentwickler (Economic Developers Association of Canada, EDAC) erhalten. Der Preis für Herrn Engler war der erste EDAC-Preis, der an einen Wirtschaftsbeauftragten vergeben wurde.

Geehrt wurde Detlef Engler für seinen unermüdlichen Einsatz als Wirtschaftsbeauftragter. In dieser Zeit habe er eng mit den kanadischen Provinzen und Gemeinden zusammengearbeitet und erfolgreich Investoren aus Deutschland nach Kanada vermittelt.

Exzellenz-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen für Québec-Studien

Noch bis zum 15. Dezember können sich NachwuchswissenschaftlerInnen, die an einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universität eine hervorragende Abschlussarbeit im Bereich der Québec-Studien eingereicht oder eine wissenschaftliche Arbeit (Monographie, Sammlung, Nachschlagewerk o.ä.) in derselben Disziplin publiziert haben, um den Prix d’Excellence du Gouvernement du Québec bewerben.

Der Preis wird jährlich von der Gesellschaft für Kanada-Studien (GKS) in Kooperation mit der Association internationale des études québécoises (AIÉQ) vergeben und ist mit 3.000 kanadischen Dollar dotiert.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen finden sich unter
http://www.kanada-studien.org/forderpreise/forderprogramme/

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD will mit seiner Programminitiative RISE professional 2017 Studierende aus den beiden nordamerikanischen Ländern mit deutschen Unternehmen zusammenbringen.

Interessierte Unternehmer aus Deutschland können vom 1. Oktober bis zum 30. November 2016 ihre Stellenangebote beim DAAD online einreichen.

Die Praktika sollten mindestens zehn Wochen laufen. Der DAAD unterstützt die ausgewählten nordamerikanischen Stipendiatinnen/Stipendiaten mit einer monatlichen Rate in Höhe von 150 Euro für Undergraduates, 250 Euro für MA-Studenten und 500 Euro für PhD-Studenten. Darüber hinaus wird ein Reisekostenzuschuss in Höhe von 800 Euro gezahlt und 80 Prozent der Kursgebühren für selbst gesuchte Sprachkurse übernommen.

Die Studierenden werden Kranken-, Unfall- und Privathaftpflicht versichert. Zudem beantragt der DAAD die Freistellung von der Arbeitsgenehmigung für alle nicht EU-Bürger. Die teilnehmenden Arbeitgeber verpflichten sich im Gegenzug, eine Praktikumsvergütung von mindestens 500 Euro netto pro Monat zu übernehmen.

Annkristin Ermel ST23 Nordamerika, RISE-Programme Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Tel.: +49 228/882-104,
E-Mail: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!
    Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

Noch bis 18. Dezember – Düsseldorf – Der CIRQUE DU SOLEIL ist mit seiner Show Amaluna in Düsseldorf zu sehen. Tickets unter https://www.cirquedusoleil.com/de/amaluna

22. November – Augsburg – Panel-Diskussion der „Initiative Junge Transatlantiker“ und des Kanada-Instituts der Universität Augsburg.

23. November – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Chagall, Georgenstraße 4, 10117 Berlin. Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/656525424508471/
Das Event auf WordPress: http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

24. November – Trier – Infoveranstaltung „Arbeiten und reisen (in) Kanada Studieren“. Mit Einführungsvorträgen aus den Bereichen Tourismus, Kunst, Musik & Literatur sowie Studium und Work&Travel in Kanada. 16-18.30 Uhr. Veranstaltet von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG) und dem Zentrum für Kanada-Studien an der Universität Trier (ZKS). Ort: Universität Trier.

24. November – Dresden – Maple Meeting in der Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

25. November – Esslingen am Necker – Duchess Says aus Montréal. Komma

25. November – Bonn – Pre-Christmas-Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. Ab 19 Uhr im Churfürstensaal II des Hotel Bristol, Prinz-Albert-Str. 2, 53113 Bonn. Das Drei-Gänge-Menu kostet 29,50 Euro pro Person, immatrikulierte DKG-Studierende zahlen 12 Euro. DKG Summer-Job-Studenten werden über ihre Kanada-Erlebnisse berichten. Vorgestellt wird Alexandra Dold, die künftige Leiterin der DKG-Region Rheinland. Anmeldungen bitte bis zum 15. November 2016 an: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

26. November – Stuttgart – KANADATREFF in Tim´s Barbecue (Emil-Kiemlen Weg 51, 70376 Stuttgart) ab 17:30 Uhr. Anmeldungen willkommen per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

29. November – Québec-Stammtisch in Berlin. Um 19.00 Uhr in der FilmBar #кџиѕтваг, Boddinstraße 10, 12053 Berlin

30. November – Berlin – Lesung von Raziel Reid mit anschließender Fragerunde: „When Everything Feels Like the Movies. Der Eintritt ist frei, Beginn ist 16 Uhr. Registrierung wird erbeten an http://www.mcluhan-salon.de/index.php?&page_name=calendar&action=&aspect=event_registration&event_id=138. Weitere Informationen unter: http://www.mcluhan-salon.de/index.php?cookieCheck=1&page_name=calendar&tab=1&month=11&year=2016&lang=en#news_138. Ort: Leipziger Platz 17, 10117 Berlin

1. Dezember – Hamburg – Weihnachts-MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstraße 23. Bitte anmelden unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

10. Dezember – Düsseldorf – Family Christmas Party im Restaurant Hirschchen, Alt Pempelfort 2, 40211 Düsseldorf. Beginn: 17.30 Uhr. Anmeldung über http://www.kanadatreff.com/W5V0x

12. Dezember – München – Vortragsveranstaltung der DKG Oberbayern-München mit Klaus Prömpers „Europa-Nordamerika: Kanada im Wandel. 1 Jahr Regierung Justin Trudeau“. Ab 19:00 Uhr. Ort: Amerikahaus, Barer Straße 19a, München.

13. Dezember – Frankfurt – Seminar „Wirtschaftsstandort Kanada“. In Zusammenarbeit mit Export Development Canada (EDC), der IHK Frankfurt am Main und der Deutschen Botschaft in Berlin, wird die AHK Kanada ein Seminar zu Chancen und Möglichkeiten im kanadischen Markt veranstalten. Die Vormittags-Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten der IHK Frankfurt am Main stattfinden. Fokus-Thema wird zudem das Handelsabkommen CETA sein. Teilnehmer erhalten einen allgemeinen Überblick zum kanadischen Markt, und hören Erfahrungs- und Expertenberichte von bereits in Kanada ansässigen Unternehmen. Ab 9 Uhr. Informationen zum Programm und Registrierung: http://kanada.ahk.de/veranstaltungen/deutschland/seminars/eventansicht/events/ceta-seminar/

15. Dezember – Christmas Party der DKG Oberbayern-München. Ort: Kanadisches Konsulat, Tal 29, München. 18 Uhr

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin, Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Nov 21
Themen
Natur

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier 0

Der große Arbeits- und Wasserhund begeistert durch angeborene Charakterzüge

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Schon ganz klein ein Großer, der Neufundländer.

Der Neufundländer bezeugt die lange zurück liegende Besiedelungsgeschichte des Nordosten Kanadas. In der imposanten Hunderasse spiegeln sich neben den einheimischen Hunderasse der Eingeborenen auch die um das Jahr 1100 mit den Wikingern angesiedelten großen schwarzen Bärenhunden. Europäische Fischer brachten weitere Rassen mit auf das Festland, die an der Gestaltung und Auffrischung der Rassen mitwirkten.

Allerdings war der Neufundländer schon zu Zeiten der Kolonisation um das Jahr 1610 herum als eigenständige Rasse geboren. Die imposante Größe, seine kräftige Bemuskelung haben es dem Neufundländer gestattet, an Land schwere Lasten zu ziehen und dabei die extremen klimatischen Bedingungen zu ertragen. Auch als Wasser- und Rettungshund trotzt er den Gefahren des Meeres. Der Neufundländer ist als Rasse von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt. Der Hund kommt ist in den Farben Schwarz, Weiss-Schwarz und Braun zugelassen.

In der FCI sind die Farben wie folgt beschrieben:

Schwarz: Die herkömmliche Farbe des Neufundländers ist schwarz. Der Farbton soll so einheitlich wie möglich sein, aber ein leichter Schimmer wie von Sonnenbrand istzulässig. Weisse Abzeichen an der Brust, an den Zehen und / oder an der Spitze der Rute sind erlaubt.
Weiss-schwarz: Diese Varietät ist für die Rasse von historischer Bedeutung. Zu bevorzugen sind ein schwarzer Kopf mit weisser Belsse, die sich bis zum Fang hin erstreckt, ein schwarzer Sattel mit gleichmässigen Abzeichen und eine schwarze Kruppe mit schwarzer Oberseite der Rute. Alles Übrige muss weiss sein und darf ein Minimum an Tüpfelung aufweisen. Aus den weiss-schwarzen Neufundländern ist im 20.. Jahrhundert die eigenständige Hunderasse „Landseer“ entstanden.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Ein enger Verwandter des weiss-schwarzen Neufundländers, der Landseer. Foto unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Braun: Diese Farbe geht von schokoladenfarben bis zu bronzefarben. Weisse Abzeichen sind an der Brust, auf den Zehen und / oder an der Spitze der Rute zulässig.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Auch mit braunem Fell eine stattliche Erscheinung. Foto: Peter Ludes / https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2

Der Neufundländer ist ein stattlicher Hund, kein Zwingerhund und kein Hund für eine kleine Wohnung. Die Widerristhöhe beträgt bei erwachsenen Rüden im Durchschnitt 71 Zentimeter, bei Hündinnen 66. Ein erwachsener Rüde wiegt im Durchschnitt 68 Kilogramm, eine Hündin 54. Die freundlichen, wunderhübschen Tiere, wahre Kanadier werden ungefähr 10 Jahre alt. Er gilt als freundlich, ausgeglichen und ruhig. Aggresivität und scheues Verhalten werden als Fehler im Rassestandard bezeichnet.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Die großen Hunde, wahre Kanadier lieben die Wasserarbeit.

Der Neufundländer ist ein Fischer- und Rettungshund, er verfügt über eine ausgeprägte Wasserpassion. Der Hund besitzt eine hohe Intelligenz, er muss also beschäftigt werden. Er ist kein Tier für bequeme Schönwettermenschen. Auch ist der Neufundländer kein Diener seines Herrn, vielmehr ist er eine der wenigen Hunderassen, die in der Lage sind selbständig zu handeln, was viele belegte Menschenrettungen aus dem Wasser, aber auch an Land, bezeugen.
Der Neufundländer ist ein wahrer Familienhund, der bei seinen Menschen sein will. Er ist im Umgang mit Kindern ein sehr geduldiger Hund, ein Freund, der immer an der Seite ist.

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit einem Baguette oder Salzkartoffeln.

Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce - leckeres zur Winterzeit

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

750 g ausgelöster Kasselerrücken
1 EL Ingwermarmelade
1-2 TL Sojasauce
2 Radicchio (ca. 400 g)
2 rote Zwiebeln
1 EL Öl
Salz, Pfeffer
400 ml Bratenfond (aus dem Glas)
150 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
1 EL Speisestärke
2-3 EL Calvados
1 Prise Zucker
nach Belieben Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

Kasseler auf die Fettpfanne des Backofens setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft 180 Grad) 15 Minuten braten. Hitze auf 180 Grad (Gas: Stufe 2-3, Umluft: 160 Grad) herunterschalten. Marmelade mit Sojasauce verrühren, den Braten damit bepinseln und weitere 20-25 Minuten braten.
Radicchio putzen, abspülen und vierteln. Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden. Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin anbraten. Radicchio zugeben und 3-4 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen.
Kasseler von der Fettpfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Bratensatz mit Bratenfond lösen, durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Blaubeeren zugeben und 2-3 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Stärke mit Calvados verrühren und in die Sauce einrühren. Unter Rühren einmal aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Kasseler in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Radicchio und der Sauce anrichten. Nach Belieben mit Petersilie garniert anrichten.

Zubereitungszeit

45 Minuten

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 374 kcal / 1561 kJ
Eiweiß: 34,1 g
Fett: 18,5 g
Kohlenhydrate: 13,2 g

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen 0

Trinkwasserkonzerne wie Nestlé & Co. sollen weniger Flaschen abfüllen dürfen

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Foto: © Bottled Water von Daniel Orth/https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Es klingt schon fast zynisch, dass Trinkwasserkonzerne in allen Regionen der Welt billigst Grundwasser abzapfen und in Flaschen abfüllen, die dann teuer zu bezahlen sind. Diese Situation hat in manchen Gegenden schon dazu geführt, dass Haushalte auf die Verwendung von Flaschenwasser angewiesen sind. Die kanadische Provinz Ontario will nun offenbar mit einem zweijährigen Moratorium gegensteuern.

Genau 3,71 unschlagbare Kanadische Dollar (circa 2,50 Euro) zahlen Trinkwasserkonzerne in der kanadischen Provinz für abgezapftes Grundwasser – pro eine Million Liter Wasser! Schaut man dann in das Regal eines Lebensmittelgeschäftes, bekommt man ungefähr 24 0,5 Liter Flaschen für denselben Preis zurück. Gegen dieses Vorgehen von Nestlé & Co. regt sich nun in den betroffenen Regionen Widerstand, zumal auch in Ontario Gegenden von zunehmender, auch den Grundwasserspiegel betreffenden Trockenphasen betroffen sind.

Die Provinzregierung Ontarios erwägt nun ein zweijähriges Moratorium für die Erschließung neuer Quellen und verschärfte Regeln für die Entnahme des Wassers. Das könnte für die Konzerne bedeuten, dass sie in Zukunft weniger Grundwasser in Flaschen abfüllen dürfen, oder in Trockenzeiten gar keines mehr.

Dieses Moratorium würde auch Bedenken der Bevölkerung betroffener Gebiete aufnehmen. So gab es in einer Kleinstadt im September Proteste, als Nestlé eine Grundwasserquelle kaufte, die eigentlich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde dient. Tritt das Moratorium in Kraft, dürfte in den kommenden zwei Jahren kein Wasser abgefüllt werden.
„Angesichts eines sich wandelnden Klimas und insbesondere der Folgen von Dürre und Bevölkerungswachstum, möchten wir mit der Bevölkerung von Ontario zusammen arbeiten um sicherzustellen, dass wir diese lebenswichtigen Ressource richtig schützen“, sagte Glen Murray, Ontarios Umwelt- und Klimawandelminster, laut der Zeitung The Guardian. Mit dem Stopp der Abfüllpläne würde sich die Provinzregierung auch mehr Zeit geben, die Grundwasserbestände und den Zustand des Grundwassers eingehend und detailliert zu erforschen.

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Label der Nestlé Trinkwassersparte. Foto: http://logos.wikia.com/wiki/Pure_Life

Auch sollen die Lizenzen für die Grundwasserentnahme reglementiert werden. So sollen die Fördergenehmigungen auf fünf statt bisher zehn Jahre befristet werden. Ob der Entnahmepreis als Regulator dienen soll, steht noch nicht fest, nach wie vor zahlen Konzerne 3, 71 can$ pro eine Million Liter entnommenem Wasser. Auch sollen Konzerne gesetzlich zur Reduktion der Entnahmemenge im Falle einer Dürrezeit gezwungen werden.

Noch bis zum 1. Dezember können sich Bürger Ontarios zum Vorschlag des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel (Ministry of the Environment and Climate Change, MOECC), äußern, ihn kommentieren, bewerten oder hinterfragen. Alle Meinungsäußerungen werden laut Ministerium „als Teil des Entscheidungsfindungsprozesses berücksichtigt“.

„Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“

Auch in Ontarios Provinzregierung scheint es ein Umdenken in der Grundwasserfrage gegenüber den Trinkwasserkonzernen zu geben. „Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“, sagte Ontarios Premier Kathleen Wynne (Liberale) dem Guardian zufolge.

Wir werden die Entwicklung in dieser wichtigen Frage weiter verfolgen.

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