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Savour Canada: Blaubeer-Ketchup für große und kleine Grillgourmets 0

Savour Canada: Blaubeer-Ketchup für große und kleine Grillgourmets

Die Grillsaison ist eröffnet

Grillen gehört zum Sommer und der Sommer gehört zum Grillen. Wer verwöhnt nicht gerne sich und seine Freunde mit leckerem Essen vom Grill. Zum leckeren Fleisch vom Grill gehören atemberaubende Sossen mit dem fruchtig-frischen Geschmack der Wilden Blaubeeren aus Kanada.

Wir stellen euch hier nacheinander drei Mal einen Gaumenschmaus für große und kleine Gourmets vor.

Savour Canada: Blaubeer-Ketchup für große und kleine Grillgourmets

Savour Canada: Blaubeer-Ketchup. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Blaubeer-Ketchup

Zutaten für für ca. 680g

400 g Tomaten (aus der Dose)
70 g Tomatenmark
125 g wilde Blaubeeren aus Kanada, abgetropft (aus dem Glas)
2,5 EL Rotweinessig
0,5 EL Balsamico
Saft einer halben Zitrone
1 TL Salz
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Zucker
Pfeffer

Zubereitung

1. Tomaten, Tomatenmark und die abgetropften Heidelbeeren in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Langsam in einem Topf erwärmen und die restlichen Zutaten unter Rühren zugeben.

2. Den Ketchup 5 Minuten köcheln lassen. Nochmals abschmecken und in Marmeladegläser füllen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen und anschließend wieder umdrehen.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Tipp
Wer es etwas schärfer mag, würzt zusätzlich mit Chilipulver.

Nährwerte pro 100 g:
Energie: 40 kcal / 167 kJ
Kohlenhydrate: 7,8 g
Eiweiß: 1 g
Fett: 0,3 g

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 21+22/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 21+22/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 21+22/2017, 30. Mai 2017

  • G7-Gipfel 2018 in Kanada
  • Montréal feiert Geburtstag
  • Kein Rauswurf mehr aus überbuchten Maschinen
  • Kanada wird Fokusland des European Film Market
  • Studie untersucht Essgewohnheiten von Kanadiern
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

G7-Gipfel 2018 in Kanada

Der nächste G7-Gipfel wird in Kanada stattfinden. Zum Abschluss des diesjährigen Treffens der führenden Industrienationen im italienischen Taormina lud Kanadas Regierungschef Justin Trudeau seine Amtskollegen in die Region Charlevoix in Quebéc ein.

Kanada freue sich darauf, den G7-Gipfel 2018 auszurichten, erklärte Justin Trudeau und lobte die lebendige Region, die alles repräsentiere, für das Kanada stehe: „Von der Zweisprachigkeit über kulturelle Diversität bis hin zur atemberaubenden Natur“.

Zum Abschluss des diesjährigen G7-Gipfel in Italien hatte Trudeau das kanadische Engagement für eine grünere Wirtschaft und die Implementierung des Klimaschutzabkommens von Paris erneuert. Er sprach sich auch erneut für das kanadisch-europäische Freihandelskommen CETA und seine volle Umsetzung aus.

Montréal feiert Geburtstag

Mit einer großen Feier hat die kanadische Stadt Montréal Mitte Mai ihren 375. Geburtstag begangen. Der französische Soldat Paul Chomedey de Maisonneuve hatte an jenem Tag eine Gruppe von rund 40 katholischen Missionaren und Siedlern auf die kleine Insel geführt, die heute den Namen Île de Montréal trägt, und errichtete dort am 17. Mai 1642 eine Missionsstation. Die ursprünglich dort lebenden Ureinwohner wehrten sich jahrzehntelang in blutigen Auseinandersetzungen gegen die europäischen Einwanderer, bis 1701 ein gemeinsamer Friedensvertrag unterzeichnet wurde.

In seiner Geburtstagsrede betonte der kanadische Premierminister Justin Trudeau die Diversität der Montréaler und aller Kanadier. Mehr als alle anderen wüssten die Montréaler, dass Vielfalt die Stärke der Kanadier sei, so Trudeau.

Auch Bürgermeister Denis Coderre erinnerte an die großen Opfer, die die Ureinwohner erleiden mussten. „Wir müssen auch der kanadischen Ureinwohner gedenken, die über die Jahrhunderte hinweg unter der großen Einwanderung aus Europa gelitten und die viel beigetragen haben zum Aufbau dieser Gesellschaft“, sagte Coderre. Montréal liege auf dem Land der Irokesen, so Coderre weiter. Man könne Geschichte nicht umschreiben, aber man könne sicherlich zur Versöhnung zwischen den Völkern beitragen.

Kein Rauswurf mehr aus überbuchten Maschinen

Kanada will die Rechte von Flugpassagieren stärken und den Rauswurf aus überbuchten Maschinen gesetzlich verbieten lassen. Nach mehreren Vorfällen bei US-amerikanischen Fluggesellschaften in jüngster Zeit legte Kanadas Verkehrsminister Marc Garneau einen entsprechenden Gesetzentwurf vor.

Sollte der Entwurf durchgehen, hätten Kanadier in Zukunft ein Anrecht auf finanzielle Entschädigung, wenn sie freiwillig auf ihren gebuchten Platz verzichteten. Gegen ihren Willen dürfte ihnen der Zugang zum Flugzeug allerdings nicht verweigert werden.

Das Überbuchen von Flugzeugen ist gängige Praxis, damit die Flüge auch dann ausgelastet sind, wenn einige Passagiere ihren Flug nicht antreten. Wenn doch zu viele Gäste mit gültigen Tickets fliegen wollen, dürfen Fluggesellschaften bislang mehr oder weniger nach Gutdünken Passagieren den Flug verweigern. Wenn der Entwurf verabschiedet wird, soll damit ab 2018 Schluss sein.

Kanada wird Fokusland des European Film Market

Das Fokusland des European Film Market auf der kommenden Berlinale 2018 wird Kanada sein. Festivalleiter Dieter Kosslick nannte diese Entscheidung eine „großartige Gelegenheit“, die Zusammenarbeit zwischen der Berlinale und den kanadischen Filmaktivitäten noch weiter auszubauen.

Auf dem European Film Market werden vor allem Filmrechte verhandelt, aber auch neue Entwicklungen vorgestellt. Der Branchentreff findet kurz nach der Berlinale vom 15. bis zum 23. Februar 2018 statt.

Studie untersucht Essgewohnheiten von Kanadiern

Die Essgewohnheiten erwachsener Kanadier unterscheiden sich deutlich im Hinblick auf Geschlecht, Alter und Einkommensgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Dalhousie Universität unter mehr als 1.000 Kanadiern über 18 Jahre. Beispielsweise tendieren Frauen dreimal mehr dazu, das Frühstück ausfallen zu lassen als Männer. Personen, die weniger als 40.000 Dollar pro Jahr verdienen und zur unteren Bildungsschicht gehören, essen mehr Fast Food und frühstücken seltener.

Die sogenannten Baby Boomer – Menschen, die zwischen 1946 und 1964 auf die Welt gekommen sind – kochen öfter als andere Kanadier. Die sogenannte Generation X, geboren zwischen 1965 und 1976, kocht dagegen eher nicht, kann auch nicht kochen und schämt sich ein bisschen dafür. Die meisten Millennials wiederum, die nach 1976 geboren wurden, würden gerne kochen, haben aber keine Zeit dafür und gehen bei Freunden oder in Restaurants essen.

Die Forscher stellten auch Vermutungen an, warum die Generationengruppen andere Essgewohnheiten an den Tag legen. Bei den Baby Boomern wird vermutet, dass sie einfach mehr Zeit haben als die – vergleichsweise – jüngeren Kanadier. Dass Frauen weniger häufig frühstücken, könnte laut der Forscher daran liegen, dass sie mit der Vorbereitung der Mahlzeiten für ihre Kinder beschäftigt sind und neben ihrer Berufstätigkeit keine Zeit für das eigene Frühstück finden.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

31. Mai – Berlin – Welcome CSSG! Deutsch-Kanadischer Abend in der Vagabund-Brauerei. Die Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V., CSSG (Canadian Summer School in Germany) und Berlasco – Berlin Language School laden Sie herzlich ein. 18.30 bis 22.00 Uhr. Ort: Vagabund-Brauerei, Antwerpener Straße 3, 13353 Berlin-Wedding, U6 – Seestraße / U 9 Leopoldstraße, www.vagabundbrauerei.com. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte per E-Mail an: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

1. Juni – Hamburg – MapleTable® ab 19 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt.

6. bis 13. Juni – Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt – Kiefer Sutherland auf Deutschlandtour. 6.6. Hamburg: Mojo. 7.6. Berlin: Heimathafen. 8.6. München: Technikum. 12.6. Köln: Gloria. 13.6. Frankfurt: Gibson.

10. Juni – Stuttgart – Sommerfest des KANADATREFFS Stuttgart ab 16 Uhr. Ort: DSF Nellingen in der Vogelsangstr. 22 in 73760 Westfildern-Nellingen. Grilllsachen bitte selbst mitbringen! Kontakt: Christine Gotzmann per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

15. Juni – Dresden – Maple Meeting in der Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

21. Juni – Berlin – Podiumsdiskussion anlässlich des Aboriginal Day #NADCanada zum Thema Cultural Learning and Celebration: Computerspiele aus dem Indigenen Nordamerika. 16:00 bis 18:30 Uhr in der Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 19. Juni an. Bitte halten Sie am Eingang Ihren Personalausweis bereit. Die Registrierung beginnt um 15:45 Uhr.
Planen Sie bitte genug Zeit für die Sicherheitsüberprüfung ein.

30. Juni bis 2. Juli – Berlin – DKG-Jahrestreffen 2017 – 150 Jahre Kanada. Freitag, 30. Juni, ab 19:00 Uhr „Warm-up“-Treffen aller DKG-Mitglieder, die schon in Berlin (eingetroffen) sind. Treffpunkt: Lindenbräu (im Sony Center), Bellevuestr. 3, 10784 Berlin. Samstag, 1. Juli: 13.00-14.00 Uhr: Lunch (3-Gänge Buffet) im Restaurant der Urania Berlin e. V. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin. Kostenbeitrag 21 € / Person. 14.00-15:30 Uhr: Mitgliederversammlung in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin, im „Einsteinsaal“. Ab 17:30 Uhr: Canada Day Reception in der Botschaft von Kanada. Adresse: Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Offizieller Festakt mit anschließendem Buffet. (ab 17 Uhr Einlass und Sicherheitskontrollen): 40 € / Person für Mitglieder-Einzelperson; 75 € / Paar für Mitglieder-Paare; 50 € / Person für Nicht-Mitglieder; 30 € für Mitglieder-Studenten. DKG-Werkstudenten des Jahres 2017 frei. Anschließend Canada Day Party im BRLO BRWHOUSE. Adresse: Schöneberger Straße 16, 10963 Berlin (U-Bahnhof Gleisdreieck, U1 & U2) . Sonntag, 2. Juli: 10:40-12:40 Uhr: Führung durch Schloss und Park von Sanssouci in Potsdam. Treffpunkt: Potsdam, Besucherzentrum an der Historischen Mühle. Preis für Eintritt, Führung und Fotoerlaubnis: 12 € p. P. (an die DKG zu zahlen). 11:15-12:15 Uhr: Führung durch Gemäldegalerie in Berlin: „Best of Gemäldegalerie“. Treffpunkt: Matthaikirchplatz, 10785 Berlin. Preis für Führung: 4 € p. P. (an die DKG zu zahlen) Hinzu kommt der (individuelle) Eintrittspreis p. P., der an der Kasse vor Ort zu zahlen ist!!! (Hier gibt es Ermäßigung für Studenten)

1. Juli – Wentorf – Canada-Day-BBQ des MapleTable®. Die Feier beginnt um 16 Uhr in Wentorf „Zur Alten 16“. Hamburger Landstraße 28b, www.zuralten16.de. Unkosten pro Person: 25 Euro. Die Getränke müssen selbst bezahlt werden. Verbindliche Anmeldung bis 28.06. unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Im Mai und Juni finden in Deutschland folgende Ausstellung mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Lauryn Youden in einer Gruppenausstellung ab dem 2.4. Kinderhook & Caracas, Kreuzbergstraße 42E, 10965 Berlin. www.kinderhook-caracas.com

Noch bis zum 9. Juni: Brent Wadden. Zerodayolds. Einzellausstellung. Peres Projects, Karl-Marx-Allee 82, 10243 Berlin. www.peresprojects.com

Noch bis 11. Juni: Jana Sterbak. Life Size/Lebensgröße. Einzelausstellung. Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 51, 47051 Duisberg. www.lehmbruckmuseum.de

Noch bis zum 16. Juni: Kapwani Kiwanga. Linear. Einzelausstellung. Galerie Tanja Wagner, Pohlstraße 64, 10785 Berlin, www.tanjawagner.com

Noch bis zum 17. Juni: Angela Bulloch. Heavy Metal Body. Einzellausstellung. Esther Schipper, Potsdamerstraße 81E, 10785 Berlin. www.estherschipper.com

Noch bis 18. Juni: Nathalie Daoust. Bilder Aus Nordkorea. Einzelausstellung. Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm. www.stadthaus.ulm.de

303h bis zum 24. Juni: Studio for Propositional Cinema. Gruppenausstellung. Tanya Leighton, Kurfürstenstraße 156, 10785 Berlin. www.tanyaleighton.com

Bis 31. Dezember: Lynne Marsh. Gruppenausstellung. Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-126, 10969 Berlin. www.berlinischegalerie.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

Savour Canada: Gemüsesticks mit Blaubeer-Creme 0

Die kleinen blauen Früchtchen aus Kanada sind der Renner, wenn es um leckere Gerichte geht. Dieser Käse-Dip ist ein passender Begleiter für knackige Gemüsesticks.

Savour Canada: Gemüsesticks mit Blaubeer-Creme

Savour Canada: Gemüsesticks mit Blaubeer-Creme. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Gemüsesticks mit Blaubeer-Creme

Zutaten für 1 Portion

2 Stiele Staudensellerie
3 Möhren
80 g Ricotta (ersatzweise Frischkäse)
30 g Gorgonzola
1 EL Blaubeersaft (aus dem Glas)
1 Messerspitze abgeriebene Orangenschale (unbehandelt)
Pfeffer aus der Mühle
100 g wilde Blaubeeren aus Kanada (aus dem Glas)

Zubereitung

Sellerie putzen und abspülen. Möhren schälen und putzen. Beides in fingerlange Sticks schneiden. Gemüse in einer Vorratsdose oder einem Glas verpacken.
Ricotta mit Gorgonzola und Blaubeerflüssigkeit verrühren. Mit abgeriebener Orangenschale und Pfeffer abschmecken. Die Blaubeeren untermengen.

Ein passender Snack für einen gemütlichen Abend mit Freunden, zum Fernsehabend oder als knackiger Begleiter am Arbeitsplatz.

Tipp

Nach Belieben extra dazu Baguette oder Brötchen reichen.

Nährwerte

Pro Portion ca.
Energie: 409 kcal/ 1706 kJ
Eiweiß: 16,9 g
Fett: 21,1 g
Kohlenhydrate: 36 g

Zubereitungszeit: 15 Minuten

 

Mai 21
Themen
Natur

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum 0

Das Museum in Toronto präsentiert weltweit einmalig ein plastiniertes Blauwalherz

Für Wissenschaftler war es eine Tragödie, als im Jahr 2014 acht Blauwale vor der Küste Neufundlands den Tod im Eis fanden. Zwei der größten Säugetiere der Welt strandeten vor den Städten Rocky Harbour and Trout River. So bot der Tod der Tiere eine Chance, mehr über die immer noch geheimnisvollen großen Wale zu erfahren. Und ein Blauwalherz so zu präparieren, dass es im ROM, dem Royal Ontario Museum einem großen Publikum dauerhaft präsentiert werden kann. Und hier kam dann die in der brandenburgischen Niederlausitz liegende Stadt Guben ins Spiel.

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Von Januar bis März 2017 wurde das noch weiche, plastinierte Herz in Position gebracht, so dass es lebensecht präsentiert werden kann.           Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Als die mächtigen Meeressäuger im Mai 2014 in der Nähe der beiden in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador liegenden Städte Rocky Harbour und Trout River strandeten, war es für die Wissenschaft eine Tragödie, denn insgesamt acht der imposanten Tiere verloren ihr Leben. Auf nur noch 200 bis 400 Tiere wird die Population der Blauwale vor der kanadischen Atlantikküste geschätzt. Aber die beiden gestrandeten Tiere boten den Wissenschaftler auch einen Einblick in das immer noch geheimnisvolle Leben der größten Säugetiere der Erde.
Ein Team des Royal Ontarion Museum (ROM) nutzte die Gelegenheit und reiste nach Neufundland, um die Tiere unter die Lupe zu nehmen. Schnell kam die Idee auf, Organe, insbesondere das Herz zu erhalten. Aber wie? Aus dem Herz ein Plastinat herstellen? Da mussten alle, die es könnten passen.

Dann jedoch kam nach einer Empfehlung eines US-amerikanischen Plastinators Guben, in der brandenburgischen Niederlausitz gelegen, ins Spiel. Hier hat die Gubener Plastinate GmbH ihren Sitz. Das von Gunther von Hagens gegründete und heute von seinem Sohn Rurik von Hagens geleitete und geführte Institut nahm die Herausforderung an und ließ sich das rund 200 Kilogramm schwere Herz, das einem rund 30 Jahre alten, etwa 24 Meter langen und 90 Tonnen schweren Blauwal-Weibchen entnommen wurde, nach Guben anliefern.

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Ein imposanter Anblick auch für das Team der Gubener Plastinate GmbH, das Blauwalherz aus Neufundland. Foto: © Enrico Werner/GubenerPlastinate GmbH.

Viele Kilo Blut, Wasser und Fett wurden durch Silikon ersetzt

Das war Ende November 2015. In mehr als eineinhalb Jahren harter Arbeit hat das Team der Gubener Plastinate GmbH aus einem Fleischberg, der lange Zeit im Walkadaver war und dessen Verwesung zunächst mit Formalin und Einfrieren gestoppt wurde, wieder ein Organ in seinen originalen Strukturen erschaffen und so weltweit einzigartig, erhalten.
„Man wusste, dass ein Herz des Blauwals sehr groß ist, aber dann war es doch kleiner als erwartet“, sagen Mark Engstrom und Jacqui Miller vom ROM. Beide Wissenschaftler waren sowohl in Neufundland bei der Entnahme des Organs als auch in Guben beim Plastinations- und Präparationsvorgang eingebunden. Aber auch wenn es wissenschaftlich „kleiner als gedacht“ eingeordnet wird, hat das Herz riesige Ausmaße. Gut 1,70 m hoch, eine Aorta in den Abmessungen eines Abflussrohres, das nunmehr fertige Plastinat ist beeindruckend. „So ein Walherz ist ein kleines Kraftwerk, mit jedem Herzschlag werden ungefähr 115 Liter Blut in die Herzkammer gepumpt“, erklärt Jacqui Miller vom ROM, soviel wie in eine Badewanne passt.

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Das Abenteuer Blauwalherz beginnt. Im Bild 2.v.l Dr. Vladimir Chereminskiy, Director of Plastination & Anatomy der GuPla und Leiter des Plastinationsprojektes Blauwalherz.               Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Während eines Besuches im Januar diesen Jahres von Jacqui Miller und Mark Engstrom wurde gemeinsam mit Rurik von Hagens, Sohn des Institutsgründers Gunther von Hagens und Geschäftsführer der Gubener Plastinate GmbH und Dr. Chereminskiy Details besprochen und entschieden ob und wo ein sogenanntes Fenster in den Herzmuskel geschnitten wird. Dies, um dem Museumsbesucher einen tiefen Einblick in das Blauwalherz zu gewähren. „Dieser Auftrag war etwas ganz besonderes, bei einem derart großen Objekt kommen immer neue Herausforderungen auf das Team zu.“

Mehr als 20 Mitarbeiter waren bis Mitte Mai in den Entstehungsprozess eingebunden. Dadurch dass das Herz dem toten Tier erst viele Tage nach dessen Tod entnommen werden konnte und auch zur Sicherung eingefroren war, war die Präparation und korrekte Positionierung der anatomischen Strukturen eine besondere Aufgabe. Aber das Gubener Team hat ganze Arbeit geleistet. Nach dem Aushärten des Herzes zeigen sich nun die Strukturen des Muskels und der Gefäße. Ein tolles, weltweit einzigartiges Anschauungsobjekt ist entstanden. Mittlerweile ist das Blauwalherz in Toronto eingetroffen. Die Mitarbeiter des ROM bereiten nun alles für eine dauerhafte Präsentation der großen Organs im Rahmen einer großen Blauwal-Ausstellung vor. In den kommenden Wochen ist es dann soweit, dann wird in Toronto ein beeindruckendes Werk der Gubener Plastinate GmbH zu sehen sein, mitten im Herzen der Hauptstadt der Provinz Ontario und größten Stadt Kanadas.

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Feinarbeit an den Gefäßen des Blauwalherzes. Zu sehen ist auch die an ein Abflussrohr erinnernde riesige Aorta. Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Großes und schweres Gerät unterstützte das Team der GuPla bei ihrer Arbeit.                           Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Die Besucher aus Toronto lassen sich den Fortschritt bei der Präparation des Blauwalherzes zeigen. V.l. Rurik von Hagens, Dr. Gunther von Hagens und Dr. Chereminskiy.                           Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Mark Engstrom vom Royal Ontario Museum schneidet ein „Fenster“ in das Blauwalherz.         Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Das fertige Präparat bietet einen beeindruckenden Einblick in das Herz des größten Säugetieres der Erde. Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Ein Projekt – ein Team. In einem wahren Kraftakt haben es Teamleiter und Mitarbeiter geschafft, das Blauwalherz kann die Reise nach Kanada antreten.                                                       Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Das Blauwalherz ist in Toronto angekommen. Foto: © Royal Ontario Museum Toronto

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Gubener Plastinate GmbH, die uns das Bildmaterial zur Verfügung gestellt hat und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist. Ein besonderer Dank gilt Anja Woitke vom Gubener Plastinate Team.

Weitere Informationen:

Die Gubener Plastinate GmbH, das Plastinarium und Gunther von Hagens
Gunther von Hagens, 1945 in Alt-Skalden bei Posen im heutigen Polen geboren ist Mediziner und Anatom, ein Grenzgänger, der spätestens mit der im Ausland gefeierten und in Deutschland kontrovers diskutierten Präsentation der KÖRPERWELTEN einem breiten Publikum bekannt wurde. Von Hagens hat die von ihm entwickelte und patentierte Plastination von Organen, ja ganzer Menschen verfeinert und damit sowohl der Medizin als auch der Wissenschaft und Forschung einen neuen Zugang zu Muskeln, Gefäßen und Knochen gegeben. Nie zuvor konnten sich Menschen mit dem Körper, aber auch dem Tod so intensiv auseinander setzen. Damit hatte Gunther von Hagens etwas erschaffen, dass weit über sein Leben hinaus Bestand haben wird. Leider ist der bekannte Anatom seit einigen Jahren erkrankt und nur noch selten in der Öffentlichkeit präsent.

Von Neufundland über Guben ins Royal Ontario Museum

Der Erfinder der Plastination, Gründer der Gubener Plastinate GmbH und sympathische Grenzgänger Gunther von Hagens. Foto: © Enrico Werner/Gubener Plastinate GmbH

Die Gubener Plastinate GmbH, heute von Gunther von Hagens‘ Sohn Rurik geführt und geleitet, stellt Plastinate für Wissenschaft und Forschung, die Ausbildung zukünftiger Mediziner, aber auch für die eigene Ausstellung im PLASTINARIUM und die KÖRPERWELTEN her. Neben den KÖRPERWELTEN, die dem Laien Zugang zur Anatomie verschaffen, indem sie den Menschen ineinzigartiger Weise präsentieren, gibt es mittlerweile auch die „KÖRPERWELTEN der Tiere“.

Das Plastinarium ist über folgenden Kontakt erreichbar: PLASTINARIUM, Uferstraße 26, 03172 Guben, Telefon: 03561-54 74 382, Fax: 03561-54 74 121, E-Mail: info(at)plastinarium.de. Weitere, vertiefende Informationen gibt es hier.

Mehr Informationen zu den KÖRPERWELTEN finden Sie unter www.koerperwelten.de
Zu den Lehrplastinaten der Gubener Plastinate GmbH unter der Marke von Hagens Plastination finden Sie hier weitere Informationen.

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 19+20/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 19+20/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 19+20/2017, 16. Mai 2017

  • Stéphane Dion in Berlin eingetroffen
  • Wasserkraft führend bei grüner Energie in Kanada
  • Gamescom wieder mit Kanada als Partnerland
  • Franklin-Expedition: Forscher wollen nächstes Puzzlestück finden
  • Bergbau-Konferenz in Hagen
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kanadische Filme in Deutschland
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Stéphane Dion in Berlin eingetroffen

Stéphane Dion, der designierte kanadische Botschafter in Deutschland und Sonderbeauftragter des Premierministers für die Europäische Union und Europa, ist in der vergangenen Woche in Deutschland eingetroffen.

Bereits am Freitag hatte Herr Dion seine ersten offiziellen Auftritte und hielt als Festredner den Eröffnungsvortrag beim diesjährigen Forum @ Kanada Haus in der kanadischen Botschaft in Berlin. In seiner Rede hob Dion die bedeutende Rolle von Regierungshandeln für die Förderung umweltfreundlicher Technologien hervor. Die Veranstaltung zum Thema grüner Technologien in Deutschland und Kanada brachte Experten von beiden Seiten des Atlantiks zum Erfahrungsaustausch zusammen.

Am Abend wurde Kanada als erstes Partnerland bei der Preisverleihung der GreenTec Awards gefeiert und der 150. Geburtstag des Landes gewürdigt. Für die renommierten Awards waren mehrere kanadische Unternehmen nominiert, die mit sauberen Produkten und Innovationen für ein zukunftsweisendes Wirtschaften stehen. Für seinen Auftritt wurde dem designierten Botschafter der grüne Teppich ausgerollt. Vor 800 Gästen der Gala pries Herr Dion die Stärke der CleanTech-Branche in Deutschland und verwies auf kanadische Innovationen, darunter Produkte der nominierten Firmen aus Kanada.

Die kanadischen Gewinner der GreenTec Awards waren die Firma Terragon in der Kategorie Reise für die Marktreife eines Produktes zur Energiegewinnung aus Müll auf Kreuzfahrtschiffen, sowie das Unternehmen Ballard Power Systems als Gewinner des Spezial-Preises Kanada für den Einsatz von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb im öffentlichen Nahverkehr.

Eindrücke der GreenTec Awards Gala finden Sie unter: http://www.greentec-awards.com/

Wasserkraft führend bei grüner Energie in Kanada

Kanada bezieht einem gerade veröffentlichten Report der Energiekommission (National Energy Board) zufolge rund zwei Drittel seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Der Großteil davon – 60 Prozent – stammt aus Wasserkraftwerken.

Kanada produziert damit nicht nur zehn Prozent des weltweiten Hydro-Stroms, sondern liegt hierbei nach China auch an zweiter Stelle. Weitere erneuerbare Energiequelle in Kanada sind Windenergie, Biomasse und Solaranlagen.

Nur in fünf Ländern weltweit wird ähnlich viel Strom aus grünen Energiequellen gewonnen: In Norwegen, Neuseeland, Brasilien, Österreich und Dänemark, heißt es in dem Report.

Gamescom wieder mit Kanada als Partnerland

Kanada wird nach 2010 zum zweiten Mal offizielles Partnerland der Gamescom, der bedeutendsten Computerspielmesse der Welt. Das einzige andere Land, das bereits zwei Mal offiziell vertreten war, ist Großbritannien.

Die Messe findet seit 2009 in Köln statt, vorgestellt wird alles rund um interaktive Unterhaltungselektronik, der Schwerpunkt liegt auf Video- und Computerspielen.

Vor allem in den kanadischen Großstädten Toronto, Québec, Montréal und Vancouver hat sich neben großen Studios wie Ubisoft und Electronic Arts eine wichtige Szene aus kleineren Computer- und Videospielentwicklerfirmen angesiedelt. Fast 500 Unternehmen mit mehr als 36.000 Beschäftigten gibt es hier. Kein Wunder, dass Kanada schon bei der ersten Gamescom mit einem eigenen Pavillon vertreten war.

Die Gamescom findet vom 22. bis zum 26. August auf dem Kölner Messegelände statt.

Franklin-Expedition: Forscher wollen nächstes Puzzlestück finden

Die mehr als eineinhalb Jahrhunderte verschollenen Schiffe der Franklin-Expedition, die auf der Suche nach der legendären Nord-West-Passage 1848 verschwand, sind zwar gefunden – 2014 wurde erst die HMS Erebus in der Nähe der O’Reilly-Inseln entdeckt, zwei Jahre später die HMS Terror etwa 60 Seemeilen nördlich davon. Doch was genau sich damals abgespielt hat, ist noch immer unklar.

Mit Hilfe von DNA-Proben wollen Forscher sich dem Rätsel nun einen weiteren Schritt nähern. Die Wissenschaftler analysierten das Erbgut von zwei Dutzend Seemännern der Expedition, die an acht verschiedenen Stellen in der Arktis gefunden worden waren. Wenn sich mit diesem Material heute noch lebende Nachfahren finden ließen, so die Hoffnung, dann könnten den Leichen Namen zugeordnet und damit eventuell bestimmt werden, auf welchen Schiff die jeweiligen Personen ursprünglich gesegelt waren.

Diese Information könnte ein wichtiges Puzzleteil sein für die Antwort auf die Frage nach den Details der Katastrophe. Bis zum Auffinden der HMS Terror war man nämlich lange davon ausgegangen, dass dieses Schiff weiter oben im Norden vom Eis zerquetscht worden war. Nur – die Terror war in der Bucht der King-Williams-Inseln versunken. Offenbar war das Schiff verschlossen und winterfest gemacht worden.

Nach dem Fund des Schiffs 2016 hatten Forscher die Hypothese entwickelt, dass die Mannschaft, die die Terror eigentlich schon zurückgelassen hatte, wieder an Bord gegangen war und versucht hatte, vor dem ewigen Eis nach Süden zu fliehen. Schließlich hätten die Männer das Schiff doch aufgegeben und sich auf die Erebus begeben, um mit den verbleibenden Seeleuten gemeinsam zu entkommen – was, wie bekannt, keinem gelang.

Bergbau-Konferenz in Hagen

Die SIHK zu Hagen organisiert zusammen mit dem German Mining Network der Deutschen Auslandshandelskammern, der Deutschen Rohstoffagentur DERA und dem VDMA eine Internationale Bergbau-Konferenz.

Erwartet werden zahlreiche Experten aus den Bereichen Auslandsbergbau und Rohstoffe, aktuelle Projekte und Geschäftsmöglichkeiten auf den internationalen Rohstoffmärkten Australien, Brasilien, Chile, Kanada, Peru und im Südlichen Afrika. Es bieten sich Chancen, mit Bergbau-Fachleuten in Kontakt zu treten und Hintergrundinformationen zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für ein Engagement im Bergbausektor zu erhalten.

Die Konferenz findet statt am Montag, den 29. Mai 2017, in Hagen. Anmeldung unter: http://www.sihk.de/Veranstaltungen/GermanMining

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

17. Mai – Hannover – Treffen der DKG-Regionalgruppe Niedersachsen in der Ständigen Vertretung am Aegi, Friedrichswall 10, 30159 Hannover. Ab 18.30 Uhr. Weitere Infos über Yvonne Gutenberger: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz
Noch bis 21. Mai – Eishockey WM in Köln und Paris

Noch bis zum 20. Mai – Oberwinter/Remagen – Fotoausstellung von Bryan Adams in den Werkhallen. Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter 0175-410 66 06.

31. Mai – Berlin – Welcome CSSG! Deutsch-Kanadischer Abend in der Vagabund-Brauerei. Die Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V., CSSG (Canadian Summer School in Germany) und Berlasco – Berlin Language School laden Sie herzlich ein. 18.30 bis 22.00 Uhr. Ort: Vagabund-Brauerei, Antwerpener Straße 3, 13353 Berlin-Wedding, U6 – Seestraße / U 9 Leopoldstraße, www.vagabundbrauerei.com. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte per E-Mail an: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

1. Juni – Hamburg – MapleTable® ab 19 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt.

6. bis 13. Juni – Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt – Kiefer Sutherland auf Deutschlandtour. 6.6. Hamburg: Mojo. 7.6. Berlin: Heimathafen. 8.6. München: Technikum. 12.6. Köln: Gloria. 13.6. Frankfurt: Gibson.

10. Juni – Stuttgart – Sommerfest des KANADATREFFS Stuttgart ab 16 Uhr. Ort: DSF Nellingen in der Vogelsangstr. 22 in 73760 Westfildern-Nellingen. Grilllsachen bitte selbst mitbringen! Kontakt: Christine Gotzmann per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

15. Juni – Dresden – Maple Meeting in der Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

16. bis 28. Mai – Potsdam – Potsdamer Tanztage. Unter anderem mit der Compagnie Maire Chouinard, Frédérick Gravel, RUBBERBANDance, Daina Ashbee und Caoline Laurin-Beaucage. Weitere Infos hier http://www.potsdamer-tanztage.de/.

30. Juni bis 2. Juli – Berlin – DKG-Jahrestreffen 2017 – 150 Jahre Kanada. Freitag, 30. Juni, ab 19:00 Uhr „Warm-up“-Treffen aller DKG-Mitglieder, die schon in Berlin (eingetroffen) sind. Treffpunkt: Lindenbräu (im Sony Center), Bellevuestr. 3, 10784 Berlin. Samstag, 1. Juli: 13.00-14.00 Uhr: Lunch (3-Gänge Buffet) im Restaurant der Urania Berlin e. V. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin. Kostenbeitrag 21 € / Person. 14.00-15:30 Uhr: Mitgliederversammlung in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin, im „Einsteinsaal“. Ab 17:30 Uhr: Canada Day Reception in der Botschaft von Kanada. Adresse: Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Offizieller Festakt mit anschließendem Buffet. (ab 17 Uhr Einlass und Sicherheitskontrollen): 40 € / Person für Mitglieder-Einzelperson; 75 € / Paar für Mitglieder-Paare; 50 € / Person für Nicht-Mitglieder; 30 € für Mitglieder-Studenten. DKG-Werkstudenten des Jahres 2017 frei. Anschließend Canada Day Party im BRLO BRWHOUSE. Adresse: Schöneberger Straße 16, 10963 Berlin (U-Bahnhof Gleisdreieck, U1 & U2) . Sonntag, 2. Juli: 10:40-12:40 Uhr: Führung durch Schloss und Park von Sanssouci in Potsdam. Treffpunkt: Potsdam, Besucherzentrum an der Historischen Mühle. Preis für Eintritt, Führung und Fotoerlaubnis: 12 € p. P. (an die DKG zu zahlen). 11:15-12:15 Uhr: Führung durch Gemäldegalerie in Berlin: „Best of Gemäldegalerie“. Treffpunkt: Matthaikirchplatz, 10785 Berlin. Preis für Führung: 4 € p. P. (an die DKG zu zahlen) Hinzu kommt der (individuelle) Eintrittspreis p. P., der an der Kasse vor Ort zu zahlen ist!!! (Hier gibt es Ermäßigung für Studenten)

1. Juli – Wentorf – Canada-Day-BBQ des MapleTable®. Die Feier beginnt um 16 Uhr in Wentorf „Zur Alten 16“. Hamburger Landstraße 28b, www.zuralten16.de. Unkosten pro Person: 25 Euro. Die Getränke müssen selbst bezahlt werden. Verbindliche Anmeldung bis 28.06. unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Im Mai finden in Deutschland folgende Ausstellung mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Lauryn Youden in einer Gruppenausstellung ab dem 2.4. Kinderhook & Caracas, Kreuzbergstraße 42E, 10965 Berlin. www.kinderhook-caracas.com

Noch bis zum 20. Mai: Alex Heilbron. Einzelausstellung: Scent description for a young woman. Ashley Berlin, Oranienstraße 37, 10999 Berlin. www.ashleyberlin.de

Noch bis zum 25. Mai: Feminist Landart Retreat. Einzelausstellung. Acud Macht Neu, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin Mitte. www.acudmachtneu.de

Noch bis zum 27. Mai. Nadia Myre. Einzelausstellung. Art Mûr Leipzig, Spinnereistraße 7, Halle 4b. Leipzig

Noch bis zum 9. Juni: Brent Wadden. Zerodayolds. Einzellausstellung. Peres Projects, Karl-Marx-Allee 82, 10243 Berlin. www.peresprojects.com

Noch bis 11. Juni: Jana Sterbak. Life Size/Lebensgröße. Einzelausstellung. Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 51, 47051 Duisberg. www.lehmbruckmuseum.de

Noch bis zum 16. Juni: Kapwani Kiwanga. Linear. Einzelausstellung. Galerie Tanja Wagner, Pohlstraße 64, 10785 Berlin, www.tanjawagner.com

Noch bis zum 17. Juni: Angela Bulloch. Heavy Metal Body. Einzellausstellung. Esther Schipper, Potsdamerstraße 81E, 10785 Berlin. www.estherschipper.com

Noch bis 18. Juni: Nathalie Daoust. Bilder Aus Nordkorea. Einzelausstellung. Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm. www.stadthaus.ulm.de

Noch bis zum 24. Juni: Studio for Propositional Cinema. Gruppenausstellung. Tanya Leighton, Kurfürstenstraße 156, 10785 Berlin. www.tanyaleighton.com

Bis 31. Dezember: Lynne Marsh. Gruppenausstellung. Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-126, 10969 Berlin. www.berlinischegalerie.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

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Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
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