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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 14+15/2016, April 2016

  • Kanada will Einwanderquote in den kommenden Jahren erhöhen
  • Kanada strebt Sitz im UN-Sicherheitsrat an
  • Nunavut: Ein Museum für das Franklin-Schiff
  • Vice-Gründer ist „Media Person of the Year 2016“
  • McGill University: Elternzeit senkt Säuglingssterblichkeit
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • IRTG schreibt Post-Doc-Stelle in deutsch-kanadischem Forschungsprogramm aus
  • Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Kanada will Einwanderquote in den kommenden Jahren erhöhen

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Kanada will weitere syrische Flüchtlinge aufnehmen, bis Ende des Jahres sollen 35.000 Syrer und rund 10.000 weitere Flüchtlinge in Kanada eine neue Heimat gefunden haben. Laut offiziellen Zahlen wurden bislang schon 26.000 Menschen aufgenommen.

Damit hat das nordamerikanische Land eine Kehrtwende in seiner Einwanderungspolitik eingeleitet, die unter der konservativen Harper-Regierung restriktiv verstanden wurde. Allein dieses Jahr sollen insgesamt 300.000 Einwanderer aufgenommen werden, das entspricht rund einem Prozent der Bevölkerung. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betonte Einwanderungsminister John McCallum die positive Einstellung der Kanadier gegenüber Einwanderern. Auch erklärte der Minister, dass die Einwanderquote in den nächsten Jahren erhöht werden solle – bemerkenswert in einer Zeit, in der die meisten Länder ihre Grenzen gegenüber Neuankömmlingen undurchlässiger machen wollen.

Doch Kanada galt die meiste Zeit als Einwanderungsland schlechthin. Sein Land sei kulturell, politisch und ökonomisch nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Vielfalt so erfolgreich, hat Premierminister Justin Trudeau kürzlich gesagt. Auch McCallum betonte, dass das Miteinander in Kanada für gewöhnlich wunderbar funktionieren würde: „Vielleicht haben wir in Kanada bislang Glück gehabt, vielleicht ist es aber auch ein Verdienst, wir sind jedenfalls erfolgreich gewesen in dem Bemühen eine pluralistische und vielfältige Gesellschaft zu schaffen, in der sehr verschiedene Menschen miteinander auskommen“, so der Minister.

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Kanada strebt Sitz im UN-Sicherheitsrat an

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Kanada strebt einen temporären Sitz im UN-Sicherheitsrat an. Justin Trudeau betonte Mitte März in der UN-Zentrale die Bewerbung Kanadas und warb unter anderem mit der Vorreiterrolle seines Landes in Sachen Klimaschutz, der Aufnahme von 25.000 Flüchtlingen aus Syrien und ebenfalls der Schlüsselrolle, die Kanada in Sachen Frieden und Sicherheit wahrnehmen würde.

„Kanada wird sein Engagement in Friedensoperationen weiter verstärken“, sagte Trudeau, „nicht nur durch die Bereitstellung von Militär, Polizei und Spezialisten, sondern auch durch die Unterstützung ziviler Institutionen, die dazu beitragen, Konflikte zu verhindern, fragile Staaten zu stabilisieren und Gesellschaften nach der Krise zu unterstützen.“

Kanada hat sich 2010 zuletzt um einen temporären Platz im Sicherheitsrat beworben, konnte sich aber nicht gegen Portugal durchsetzen. Nun sei es an der Zeit für Kanada, wieder anzutreten, betonte Trudeau.

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Nunavut: Ein Museum für das Franklin-Schiff

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In der Arktis soll ein Museum für das Franklin-Schiff HMS Erebus und die Artefakte entstehen, die seit der Entdeckung des Schiffes 2014 bereits geborgen werden konnten. Sir John Franklin und seine Crew waren 1848 auf der Suche nach der damals noch legendären Nordwest-Passage in der Arktis verschwunden. Bereits im 19. Jahrhundert hatte es Suchexpeditionen gegeben; und seit 2008 hatte Kanada mehrere Expeditionen ausgeschickt, um Franklins Schiffe zu finden. 2010, bei der zweiten Suchaktion, wurde das Wrack der HMS Investigator gefunden, ein Schiff, das 1854 bei einer Franklin-Suchexpedition im Eis stecken geblieben war und von der Mannschaft verlassen werden musste. Ebenfalls 2010, im Juli, wurden die Leichen dreier Mannschaftsmitglieder in Banks Island’s Mercy Bay in den Northwest Territories entdeckt.

Bei der sechsten Expedition schließlich fand man 2014 – durch einen Zufall – die HMS Erebus: Die Forscher hatten ihre Route ändern müssen, weil ein Wasserweg bereits durch frühes Eis blockiert war. Dabei waren sie auf einer Insel auf ein zehn rund zehn Kilo schweres Eisenstück getroffen, das wohl einmal zu einer Senkvorrichtung für Beiboote gehört hat. Als die Forscher die angrenzenden Wasserwege scannten, stießen sie auf ein Schiffswrack – die HMS Erebus.

Parks Canada erklärte nun fast zwei Jahre später, dass die Behörde gemeinsam mit den Inuit der Kitikmeot-Region, in der das Schiff gefunden wurde, in Gjoa Haven in Nunavut ein Museum erbauen will, um das Schiff und die Artefakte dort zu untersuchen, zu konservieren und auszustellen. Dafür stellt die kanadische Regierung 16,9 Millionen Dollar in den kommenden fünf Jahren bereit.

Darüber hinaus wird Parks Canada auch diesen Sommer wieder eine Suchexpedition ausrichten. Die HMS Terror, das zweite Franklin-Schiff, ist immer noch verschollen.

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Vice-Gründer ist „Media Person of the Year 2016“

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Der Kanadier Shane Smith ist von den Cannes Lions zur „Media Person of the Year 2016“ ernannt worden. Smith hatte 1994 mit zwei Freunden in Montréal ein kostenloses Stadtmagazin gegründet – inzwischen ist Vice ein weltweit führendes Medienunternehmen für Jugendliche. In der Begründung der Jury hieß es, dass Shane nicht nur einen Anteil an der Neuerfindung von News-Dokumentationen habe, sondern auch dafür gesorgt habe, dass aktuelle Themen wie Umwelt und Strafrecht frisch und einfach zugänglich seien. „Als Mann von großem Talent, Diversität und unaufhaltsamen Antriebs ist er ein würdiger Empfänger des Preises“, so die Jury.

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McGill University: Elternzeit senkt Säuglingssterblichkeit

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Bezahlte Elternzeit senkt in Ländern mit niedrigem oder mittleren Einkommen die Säuglingssterblichkeit um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der McGill University und der University of California in Los Angeles. In anderen Worten, so die Forscher, bedeutet das, dass nur ein einziger Monat mehr Elternzeit bis zu acht weniger tote Säuglinge pro 1000 Säuglinge bedeutet. Die Sterblichkeitsrate vor allem der Säuglinge zwischen einem und zwölf Monaten war besonders betroffen.

Nun hat die Studie zwar nicht untersucht, warum sich die Elternzeit auf die Säuglingssterblichkeit auswirkt. Die Wissenschaftler vermuten aber, dass das Stresslevel von Müttern, die sich in bezahlter Elternzeit um ihre Neugeborenen kümmern können, deutlich geringer ist. Sie verhielten sich wohl auch gesünder sich selbst und ihrem Kind gegenüber und würden beispielsweise öfter ausschließlich stillen und ihre Kinder impfen lassen. Auch würden sie eher mit dem Kind zum Arzt gehen, wenn es sich nicht wohlfühle als Mütter, die früh nach der Geburt schon wieder arbeiten müssten.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

· Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.

· Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.

· Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.

· Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen derzeit noch keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

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IRTG schreibt Post-Doc-Stelle in deutsch-kanadischem Forschungsprogramm aus

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Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte International Research Training Group (IRTG) „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“ (Trier, Montréal, Saarbrücken), hat eine Postdoktorandenstelle (TVL 13, 50%) an der Universität Trier oder an der Universität des Saarlands ausgeschrieben. Die Stelle kann sofort angetreten werden und ist bis zum 30. September 2017 befristet. Eine Verlängerung um weitere 18 Monate ist möglich und hängt von der weiteren Förderung durch die DFG ab.

Die International Research Training Group (IRTG) „Diversity“ ist ein deutsch-kanadisches Postdoc-Programm der Uni Trier, der Universität des Saarlands und der Université de Montréal. Geforscht wird auf dem Feld Diversity, Multikulturalismus und Transnationalismus.

Die Bewerbungen können bis zum 15. April 2016 eingereicht werden. Weitere Informationen und Details: http://irtg-diversity.com/index.php?page=now-and-upcoming&article=163

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Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft

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Die Botschaft von Kanada bietet über das ganze Jahr mehrere Praktikantenstellen in diversen Abteilungen an: Kultur, Medien, Öffentlichkeitsarbeit und akademische Beziehungen, Politik, Wirtschaft- und Finanzwesen. Die Praktika dauern drei Monate (Vollzeit) und laufen, in der Regel, von Januar bis März, von April bis Juni und von Juli bis September und von Oktober bis Dezember. Alle Praktika werden mit 450 Euro monatlich vergütet.

Die Praktika richten sich an Bachelor- oder Masterabsolventen mit geeigneten Studienfächern sowie ersten praktischen Erfahrungen.Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind in der Regel für alle Praktika unabdingbar.

Die konkreten Anforderungen, Inhalte und Bewerbungsmodalitäten der verschiedenen Bereiche sind auf unserer Homepage www.kanada.de unter Praktika zu finden.

Noch können sich Interessenten für Praktika im Jahr 2016 bewerben.

 

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Termine

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5. April – Remscheid – MapleTable® der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Bergisch Land: http://www.kanadatreff.com/events/dkg-maple-table-bergisch-land-5/

7. April – Hamburg – MapleTable® im Deichgraf, Deichstraße 23, Nähe Rödingsmarkt. http://www.kanadatreff.com/events/mapletable-hamburg-9/

8. April – Bonn – Die Deutsch-kanadische Gesellschaft lädt zum rheinischen Canadian Maple Table ein. Ab 19 Uhr im Restaurant Bundeshäuschen. Anmeldungen sind noch bis zum 29. März möglich unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Weitere Informationen: http://www.dkg-online.de/the-events/5106/dkg-maple-table-treff/?lang=de

10. April – Düsseldorf – „MEETUP FOR CANADIANS“. Alle Kanadierinnen und Kanadier und natürlich auch alle diejenigen mit einer doppelten kanadischen Staatsbürgerschaft sind herzlich eingeladen, sich bei einem sonntäglichen Brunch im Eigelstein im Düsseldorfer Medienhafen (Hammer Straße) untereinander auszutauschen und kennenzulernen. Der Brunch kostet 17,90 Euro / Person. Die Bezahlung erfolgt vor Ort. Anschließend besteht zum Beispiel die Möglichkeit an einer Bootsrundfahrt auf dem Rhein mit der Weißen Flotte. Anmeldungen über http://www.kanadatreff.com/events/meetup-for-canadians-kickoff-in-duesseldorf/. Anmeldeschluss ist der 3. April 2016!

Noch bis zum 15. April – Tübingen – Fotoausstellung „Canada’s Arctic: Vibrant and Thriving“. In Partnerschaft mit der Royal Canadian Geographical Society und in Kooperation mit der Botschaft von Kanada, der German Canadian Trade Alliance, Canadian Geographic, Leica Boutique Foto Walter Tübingen, The Royal Canadian Geographical Society, Hotel und Restaurant Schloss Weitenburg zeigt das Deutsch-Amerikanische Institut Tübingen Fotos aus dem kanadischen Norden. Jeweils Dienstags bis Freitags 9-18 Uhr. Karlstraße 3, 72072 Tübingen

17. April – Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrkreisstaffellauf der DKG-Rheinland. http://www.kanadatreff.com/events/ahrkreisstaffellauf-dkg-rheinland/

KUNST AUS KANADA IN DEUTSCHLAND

Noch bis 9. April – München – Doppelausstellung von AA Bronson mit Keith Boadwee „Plaid“. Deborah Schamoni, Mauerkircherstraße 186, 1925 München
www.deborahschamoni.com

Noch bis 9. April – München – Doppelausstellung von AA Bronson mit Keith Boadwee „Plaid“. Deborah Schamoni, Mauerkircherstraße 186, 1925 München
www.deborahschamoni.com

Noch bis 10. April – Hamburg – Melanie Gilligan mit „Fluidity“. Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg. www.kunstverein.de

Noch bis 23. April – München – Retrospektive von Rodney Graham. Sammlung Goetz, Oberföhringer Straße 103, 81925 München. www.sammlung-goetz.de

Noch bis 1. Mai – Münster – Jon Rafman in einer Einzelausstellung. Westfälischer Kunstverein, Rothenburg 30, 48143 Münster. www.westfaelischer-kunstverein.de

VORSCHAU

21. Mai – Stuttgart – Kanadatreff im TC BBQ, Emil-Kiemlen-Weg 53, 70376 Stuttgart ab 17:30 Uhr. Anmeldung unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

1. Juli – Hamburg – Canada Day mit der Botschafterin von Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ab 19:00 Uhr im Hamburger Segel-Club, mit einem Barbecue, der Band „Little Country Gentlemen“ und den Bergedorf Boloties. Verbindlicher Anmeldung bis zum 24.06.2016 unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf www.kanada.de

 

Impressum 


BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

Toronto Islands: Naherholungsgebiet für Städter, Touristen und Junggebliebene 0

Ein Vergnügungspark für Familien und Kinder (Centreville), mehrere Strände, Spiel- und Picknickplätze, Jachtclubs, ein kleines Wohngebiet, der Regionalflughafen der Stadt und die älteste Sehenswürdigkeit Torontos, der Leuchtturm von Gibraltar Point aus dem Jahre 1832.

Toronto Islands: Naherholungsgebiet für Städter, Touristen und Junggebliebene

Blick auf Toronto von den Toronto Islands. Foto: Laslovarga/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

All das ist nur einen Steinwurf von Downtown/Old Toronto und der Harbourfront entfernt und befindet sich verteilt auf einer vorgelagerten Inselkette im Lake Ontario, die zudem durch ihre Lage Torontos Hafen schützt. Die Toronto Islands haben sich vor allen Dingen auch aufgrund ihrer zumeist park- und gartenähnlichen Landschaften, der hervorragenden Infrastruktur und den diversen Einrichtungen als Erholungsgebiet und einträgliche Touristenattraktion etabliert und locken jährlich 1,2 Millionen Menschen an.
Wer die Toronto Islands besuchen möchte, kann dies per Fähre oder per Wassertaxi tun. Von der zentralen Anlegestelle, dem Jack Layton Ferry Terminal, gelangt man mit Toronto Ferries direkt zu den verschiedenen Anlaufpunkten nach Hanlan’s Point, Centre Island Park oder Ward’s Island. Private, motorisierte Verkehrsmittel sind hier tabu. Warum also nicht für die Dauer des Aufenthaltes ein Fahrrad mieten? Die kleinen Inseln selbst sind über Wege und Brücken miteinander verbunden. Auch Kanu-, Kajak- oder Paddelbootfahren sind sehr beliebt. Das Amüsement oder die Entspannung oder beides können beginnen!

Weitere Informationen unter: www.torontoisland.com, www.torontoislands.org & www.centreisland.ca

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Der Beacon Hill Park: Das grüne Herz von Downtown Victoria 0

Wer Vancouver Island besucht, macht in der Regel auch einen Abstecher in die an der Südostküste gelegene Stadt Victoria mit ihrem herrlich kanadisch-britischen Charme. Wer vom Stadtleben trotz allem genug hat, der kann das grüne Herz Victorias erkunden.

Beacon Hill Park. Foto: HighInBC/http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/

Beacon Hill Park.
Foto: HighInBC/http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/

Denn der 75 Hektar große Beacon Hill Park, der sich bis ans Ufer der Strait of Juan de Fuca ausbreitet, liegt direkt in Downtown und ist somit von vielen Innenstadthotels ganz leicht zu Fuß oder per Bus oder über den Trans-Canada Highway #1, der westlich am schönen Stadtpark entlang verläuft, zu erreichen. „Mile 0“ befindet des Highways befindet sich an der südwestliche Ecke des Parks.
Viele kleine Seen, anmutige Baumbestände, malerische Blumenbeete und Pflanzungen und pittoreske Brücken, die über kleine Bäche führen, machen den Park zu einer Erholungsoase. Wunderbar lässt es sich hier auf den Trails durch den Park oder entlang der Uferlinie laufen, ob in spazierengehender oder joggender Weise. Zudem gibt es einen kleinen Wasserpark, Spiel- und Sportplätze sowie einen Tennisplatz und einen Streichelzoo, der vor allen Dingen Kinder begeistert.
Es gibt noch eine Besonderheit im Park: Hier steht mit seinen 38,8 Metern der viertgrößte Totempfahl der Welt.

Weitere Informationen unter: www.beaconhillpark.ca & www.victoria.ca/EN/main/departments/parks-rec-culture/parks/beacon-hill.html

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Größer, besser, noch mehr Bier und erstmalig ein Musikprogramm auf drei Bühnen: The Vancouver Craft Beer Festival 2016 0

Jährlich steigt in Vancouver das Craft Beer Festival. Vom 3. bis 5. Juni ist es auch 2016 wieder soweit, auf dem Ausstellungsgelände Pacific National Exhibition (PNE) – und zwar deutlich größer, noch besser und mit noch mehr Bier und Cider (der darf nicht vergessen werden) als zuvor.

Größer, besser, noch mehr Bier

Biervielfalt beim Craft Beer Festival in Vancouver. Foto: Paul Joseph/http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Das Vancouver Craft Beer Festival hat sich zum größten und besten Bierfestival West-Kanadas gemausert und präsentiert über 100 Haus- und Kleinbrauereien und Cider-Hersteller mit ihren insgesamt mehr als 400 Bier- und Cider-Sorten aus ganz Nordamerika.

Und erstmalig gibt es auch eine sogenannte US Brewers Association Section, die zum Probieren einlädt. Ebenfalls zum ersten Mal wird es 2016 ein komplettes, festivalbegleitendes Musikprogramm auf drei Bühnen geben. Der Weekend Pass kostet 95 CAD und garantiert das volle Festivalerlebnis inklusive Express Entry am 4. Und 5. Juni ohne langes Schlagestehen sowie – für die ganz Ungeduldigen – der Berechtigung zum Eintritt bereits eine Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit.

Den Gate Crasher gibt es für 40 CAD und garantiert einen einmaligen, besonders frühen Einlass (eine Stunde vor Festivalbeginn). Ein Ticket für das Main Event schlägt mit 35 CAD zu Buche und berechtigt zum Besuch der Musikkonzerte. Zum Wohle und viel Vergnügen!

Weitere Informationen unter: www.vancouvercraftbeerweek.com

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser: Der Bruce Peninsula National Park 0

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser: Im Süden Ontarios, nicht weit entfernt von der kleinen Gemeinde Tobermory, am nördlichen Ende der Bruce Peninsula, die in den Lake Huron hineinragt, befindet sich der gleichnamige 156 Quadratkilometer große Bruce Peninsula National Park.

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser

Bruce Peninsula National Park. Foto: Wikimedia Commons

Hier schlägt jedes Wanderer- und Camperherz höher, denn die Waldgebiete, in denen Schwarzbären herumstreunen, die uralten Zedern, die dramatischen Klippen- und Felsenlandschaften aus Kalkstein, und der Blick auf das oft tiefblaue, kristallklare Wasser der Georgian Bay des Lake Huron sind atemberaubend schön.

Für jeden Naturbegeisterten ist hier etwas dabei. Im Park gibt es verschiedenste Trails in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hier verläuft auch der berühmte, fast 900 Kilometer lange Bruce Trail – immer entlang der geologisch interessanten Niagara-Schichtstufe – und endet im nahegelegenen Tobermory.

Der Bruce Trail ist der älteste und längste durchgehende Hiking Trail Kanadas. Wer in den Bruce Peninsula National Park kommt, der sollte sich eine Wanderung zu „The Grotto“ nicht entgehen lassen, einer Höhle, die über die Jahrhunderte durch andauernde Erosion, durch das stetige Schlagen der Wellen gegen die Felsen, entstand.

Weitere Informationen unter: www.pc.gc.ca/eng/pn-np/on/bruce/index.aspx

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

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