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Mrz 01
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Vergängliche Kunst auf der Whitehorse International Snow Sculpture Challenge 0

Team Austria kann im Yukon vor der Jury punkten

Ein lustiger Contest im Schnee, der hartes Wasser Kanu Wettbewerb. Foto: Tobias Barth

Ein lustiger Contest im Schnee, der hartes Wasser Kanu Wettbewerb. Foto: Tobias Barth

Seit 1964, also seit 53 Jahren gibt es das Yukon Sourdough Rendevous, ein Winterfest mit vielen Veranstaltungen, Workshops, Konzerten und viel Goldrausch Feeling. Der Spaß für alle kommt nicht zu kurz, ob beim Kanurennen auf Schnee oder beim Axtwerfen. Im Mittelpunkt steht aber die Whitehorse International Snow Sculpture Challenge.

Es steckt viel Arbeit in den leider vergänglichen Kunstwerken aus Schnee. Foto: Tobias Barth

Es steckt viel Arbeit in den leider vergänglichen Kunstwerken aus Schnee. Foto: Tobias Barth

Auf einem großen Platz entstehen, gefertigt von Teams aus aller Welt wunderschöne Skulpturen, die sich sowohl einer Jury als auch dem kritischen Blick des Publikums stellen müssen. Und so kommt es vor, dass der Sieger der Jury und der Sieger des Publikums nicht das gleiche Werk sein muss. So auch 2017, im Jahr des 150. Geburtstages von Kanada und des 75-jährigen Jubiläums des Bestehens des Alaska Highway. „Rendezvous Connecting Canada“ lautete in diesem Jahr das Motto des Yukon Sourdough Rendevous, das am vergangenen Wochenende stattfand.

Auch Ägypten war Thema bei der Whitehorse International Snow Sculpture Challenge. Foto: Tobias Barth

Auch Ägypten war Thema bei der Whitehorse International Snow Sculpture Challenge. Foto: Tobias Barth

Es ist immer viel los auf dem Rendevous Festival, Whitehorse sprüht geradezu vor Lebensfreude. Ob Burlesque Workshops, Hundeschlitten-Demonstration, oder Hard Water Canoe Race, ein Kanurennen im Schnee, den Besuchern wird an den Tagen viel geboten. Immer mitten drin auch die Kinder, an allen Tagen des Festivals gibt es ein Kinderfest mit vielen Attraktionen und gemeinsam mit Mama, Papa und Geschwistern geht’s in die Family Wilderness Survival Challenge. Eine große Feuershow und ein Feuerwerk runden als Höhepunkte das Festival Wochenende ab, so auch am vergangenen Wochenende.

Team Austria, die Sieger der Whitehorse International Snow Sculpture Challenge. Foto: Tobias Barth

Team Austria, die Sieger der Whitehorse International Snow Sculpture Challenge. Foto: Tobias Barth

Ganz im Mittelpunkt standen am vergangenen Wochenende die Skulpturen aus Schnee, die liebevoll in Form gebracht wurden. Von modernen symetrischen Formen über ägyptische Bauwerke bis zu Szenen aus dem Leben reichte das Spektrum der von Jury und Publikum zu bewerteten, leider vergänglichen Kunstwerke.

Skulpturen, vom Gipsmodell in den Schnee, detailgetreu und vergänglich. Foto: Tobias Barth

Skulpturen, vom Gipsmodell in den Schnee, detailgetreu und vergänglich. Foto: Tobias Barth

Mit Sägen, Kellen und Mörtelscheiben gingen die Teams aus aller Welt ans Werk. Viele Stunden wurde in die Werke investiert. Danach stellten sich Künstler und Schneeskulpturen den kritischen Blicken der Jury. Am Ende hatte das „Team Austria“ mit Daniel Holzl, Marco Kirchmair und Nora Linser mit ihrer Skulptur die Nase vorn. Beim Publikum punktete die Skulptur „Ein Küsschen für den Hund“.

Der schöne Beitrag des Teams aus Nordamerika. Foto: Tobias Bart

Der schöne Beitrag des Teams aus Nordamerika. Foto: Tobias Bart

Wer im Winter im Yukon unterwegs ist und einmal Lust auf das Yukon Sourdough Rendevous bekommen hat, der findet hier weitere Informationen.

Der Publikums-Sieger aus anderer Perspektive. Foto: Tobias Barth

Der Publikums-Sieger aus anderer Perspektive. Foto: Tobias Barth

 

„Die vielen Namen der Liebe“ – Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy 0

Die Botschaft von Kanada in Berlin stellt am 16. März gemeinsam mit der in Montreal lebenden Autorin das neue Buch vor

"Die vielen Namen der Liebe" - Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy

Die kanadische Buchautorin Kim Thúy. Foto: © Rafal Maslow

Was ist Heimat, was bedeutet Fremde, wie wird etwas Vertrautes fremd und das Fremde vertraut? Davon und von der Suche nach der eigenen Identität im Spannungsfeld zweier Kulturen erzählt der dritte Roman ‚Vi‘ der kanadischen Autorin Kim Thùy, der im März unter dem Titel ‚Die vielen Namen der Liebe‘ beim Verlag Antje Kunstmann, München, erscheint. Die Autorin wird bei ihrer Lesereise durch Deutschland von der Botschaft von Kanada unterstützt. Am 16. März 2017 ist sie um 16 Uhr zu Gast in der Botschaft.

Über das Buch

"Die vielen Namen der Liebe" - Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy

Vi ist der Name eines jungen Mädchens, welches während des Vietnamkriegs mit ihrer Mutter und ihren drei Brüdern flieht. Sie ist acht Jahre alt, als sie in einem Flüchtlingslager in Malaysia landet und schließlich in Kanada neu beginnt. Erst als erwachsene Frau kehrt sie für eine Weile nach Vietnam zurück, in ein Land, das ihr nach so vielen Jahren fremd geworden ist. Umso stärker ist die Gegenwart der Erinnerungen: an die abgöttische Liebe der Mutter zu ihrem Mann, den sie im entscheidenden Moment zurücklässt, um die Kinder zu retten. An Ha, deren kluge und elegante Freundin, die Vi ermuntert, sich aus der Tradition zu lösen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und an der Geschmack der Sehnsucht, der in all den liebevoll zubereiteten Mahlzeiten der Mutter immer präsent war. Von dieser Sehnsucht und von den vielen Formen der Liebe erzählt Kim Thúy poetisch und anschaulich: „Mein Vorname Vi kündet von der Absicht meiner Eltern, ›die Kleinste zu beschützen‹. Wörtlich übersetzt heiße ich ›winzige Kostbarkeit‹“ – und eine Kostbarkeit ist dieser Roman der Erinnerung an eine fremde Heimat, an Flucht und Ankunft, an Familie und Tradition. Und an die Freiheit, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Die Botschaft von Kanada unterstützt Kim Thúys Lesereise durch Deutschland und freut sich, die Autorin zu einer Veranstaltung in der Botschaft begrüßen zu können. Kim Thúy wird aus dem Roman ‚Vi‘ lesen und Fragen des Publikums beantworten. Die Übersetzerin Brigitte Große wird aus der deutschen Veröffentlichung lesen und die Veranstaltung moderieren.

Die Lesung ist öffentlich. Wir empfehlen sie insbesondere Französisch Studierenden, LehrerInnen und Lehramt Studierenden mit Fokus auf Fremdsprachen. Französisch Kurse sind herzlich eingeladen, sich vorab anzumelden.

Die Veranstaltung findet auf Französisch mit deutscher Übersetzung statt. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind limitiert, deswegen bittet die Botschaft um vorherige Registrierung bis zum 13. März 2017 über den unten stehenden Link. Bitte planen Sie genug Zeit für die Sicherheitsüberprüfung am Eingang ein. Die Autorin signiert im Anschluss. Beginn: 16 Uhr Einlass: ab 15.30 Uhr

Adresse: Botschaft von Kanada in Berlin
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
S/U Potsdamer Platz

Das Buch

Kim Thúy
Die vielen Namen der Liebe
erschienen im Verlag Antje Kunstmann GmbH

144 Seiten
lieferbar ab 08.03.2017
Preis in Deutschland 18,00 Euro

Übersetzt von Andrea Alvermann, Brigitte Große
ISBN 978-3-95614-168-3

http://www.kunstmann.de

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 7+8/2017, 21. Februar 2017

  • Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland
  • Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander
  • „70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow
  • Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland

Als erster kanadischer Premierminister hat Justin Trudeau Mitte Februar vor dem Europäischen Parlament in Straßburg gesprochen und während dieser Rede seine Freude über das Ja des Parlaments zum kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA geäußert. Dies sei erst der Anfang, sagte Trudeau, das Beste komme noch für Kanada und die Europäische Union.

Das Parlament in Straßburg hatte nur einen Tag vor Trudeaus Besuch den Weg für CETA endgültig freigemacht. 408 Abgeordnete stimmten für, 254 gegen den Vertrag, der letzten Oktober von den EU-Staaten und der kanadischen Regierung unterzeichnet worden war. Weite Teile des Abkommens treten bereits im Herbst in Kraft.

Bereits im Vorfeld seiner Reise hatte Trudeau CETA als „das fortschrittlichste Abkommen, das Kanada oder die EU jemals ausgehandelt haben“ bezeichnet. Es setze „einen hohen Standard für zukünftige Freihandelsabkommen“.

In Berlin traf der Kanadier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit dem scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck zusammen. Merkel und Trudeau sprachen über das Handelsabkommen CETA, den Ukraine-Konflikt und den Druck, den die Trump-Regierung gerade auf die Nato ausübt. Der kanadische Premierminister stattete auch dem Holocaust-Mahnmal in der Innenstadt einen Besuch ab. Mit einer Kranzniederlegung gedachte er der sechs Millionen Juden Europas, die während der NS-Zeit von den Nazis und ihren Schergen umgebracht worden waren.

In Begleitung der Kanzlerin legte Trudeau anschließend auf dem Breitscheidplatz eine Rose zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 nieder. Von Berlin aus reiste Trudeau nach Hamburg weiter, wo er mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und weiteren Vertretern der Länder zusammentraf. Am Abend war der Kanadier ausländischer Ehrengast des traditionsreichen Matthiae-Mahls, bei dem sowohl er als auch der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eine Rede hielten. Zuvor hatte sich Trudeau ins Goldene Buch der Hansestadt eingetragen.

Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander

Als wichtig für Wohlstand und Sicherheit und als Modell für den Rest der Welt hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau im Anschluss an sein Treffen mit Donald Trump die Partnerschaft zwischen Kanada und den USA bezeichnet.

Die beiden Staatschefs waren Mitte Februar in Washington zu einem ersten offiziellen Treffen zusammengekommen. Auf der Agenda standen unter anderem der bilaterale und internationale Handel sowie die Sicherheitspolitik.

Trudeau und Trump nahmen nach ihrem Gespräch an einem Runden Tisch weiblicher Führungskräfte teil, während dessen sie die Bildung eines kanadisch-US-amerikanischen Rates für mehr weibliche Unternehmerinnen und Führungskräften bekanntgaben.

„70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow

Im zweiwöchigen Rhythmus bietet der Internet-Radio-Sender ByteFM Freitags das einstündige Programm „Candadian Content“ an, das sich „zu 70 Prozent“ mit kanadischer Musik und weiteren Inhalten aus Kanada beschäftigt. Moderator Fabian Ebelling, der einst Musiksendungen für ein kanadisches Campusradio machte, verfolgt nach wie vor, was sich in kleineren, lokalen Musikszenen in Kanada so tut und hat daraus eine Sendung entwickelt. https://www.byte.fm/sendungen/canadian-content/

Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein

Das Krankenhaus Ottawa hat in Zusammenarbeit mit der Universität Ottawa das erste 3D-Druck-Programm für medizinische Anwendungen in Kanada eröffnet. Es soll vor allem bei komplexen Operationen helfen.

Das in Kanada eingesetzte Verfahren hat sich international bewährt. In den USA beispielsweise werden zur Vorbereitung auf Herzoperationen 3D-Modelle von Herzklappen ausgedruckt. Die gezieltere Vorbereitung soll sowohl den Patienten zu Gute kommen als auch die Operationskosten senken.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

22. Februar – Berlin – Québec-Stammtisch im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Ab 19 Uhr.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

März – Köln, Leipzig, Hamburg, Berlin – Canadian Blast Spring Tour. Mit „Poor Nameless Boy“ aus Regina in Saskatchewan; Declan O’Donovan aus Whitehorse in Yukon und USS aus Toronto in Ontario. 17.03. Köln – Stereo Wonderland; 18.03. Leipzig – Noch Besser Leben; 20.03. Hamburg – Kukuun; 21.03. Berlin – Auster Club

17. März – Bonn – Rheinisches Canadian-Maple-Table Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Rheinland. Restaurant Bundeshäuschen, Oberkasseler Ufer 4, 53227 Bonn

18. März – Düsseldorf – Ice Cidre & Wine-Tasting. Ab 16 Uhr werden im Stilwerk, Grünstraße 15 in Düsseldorf Produkte der einzigen kanadischen Aussteller Domaine Félibre und Burrowing Owl verkostet. Eintritt: 5 Euro

23. März – Dresden – Maple Meeting. Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden. Ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an Karin und Karl wird gebeten(E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz).

26. März – Ahrweiler – Ahrkreisstaffellauf mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/vV3BT

31. März bis 2. April – Köln – Kanada bei der Abenteuer Welt http://www.kanadatreff.com/fIltz

4. April – Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/aSwsW

6. April – Düsseldorf – KANADATREFF: Building Bridges and Making Friends – Begegnung mit Kanada. Um 19 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories 0

Im vierten Teil unserer kleinen Serie über die Tiere und Pflanzen in den Flaggen und Wappen der kanadischen Provinzen und Territorien stellen wir euch die Northwest Territories vor. Das Territorium hat keinen Wahlspruch. Die Nordwest Territorien erstrecken sich über die riesige Fläche von 1.346.106 Quadratkilometern.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories

Die Flagge der Northwest Territories.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories

Das Wappen (Coat of Arms) der Northwest Territories.

Das Wappen der Northwest Territories zeigt im Wappenschild einen schräg rechts geteilten Wellenschnitt. Das Rot im Wappenschild steht für die Tundra im Norden, das Grün für den bewaldeten Süden. Die Trennlinie zeigt symbolisch die Baumgrenze. Goldbarren und Kopf des Polarfuches repräsentieren Bodenschätze und Pelze.
Das Schildhaupt stellt die Nordwestpassage dar Das Helmkleinod besteht aus einer Windrose, die von zwei Narwalen flankiert wird.

Die Tiere im Wappen sind der Polarfuchs und der Narwal.

Der Polarfuchs

Der Polarfuchs oder Eisfuchs (Vulpes lagopus, Syn.: Alopex lagopus) ist eine Fuchsart, die in der nördlichen Polarregion beheimatet ist. Der an den Pfoten dicht bepelzte „hasenfüßige“ Fuchs, wie sein wissenschaftlicher Name lautet, ist ein Fuchs, der nicht nur seinen Pelz im Sommer und Winter wechselt, sondern auch die Farbe. Im Sommer braun und im Tundragebiet perfekt getarnt ist der Polarfuchs im Winter mit seinem makellos weißen Fell fast unsichtbar. Das Sommerfell ähnelt sich bei allen Polarfüchsen, im Winter kristallisieren sich zwei Farbversionen heraus, das weiße und das blaue Winterfell. Die Farbschläge variieren je nach Wurf und geografischem Vorkommen.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories

Ein Polarfuchs im Winterkleid.

In den kanadischen Polarregionen Nunavuts und den Northwest Territories dominieren die weißen Füchse, im Inland kommen lediglich ein Prozent Blaufüchse vor, an der Küste bis zu fünf Prozent der Population.

Der Polarfuchs hält sich nördlich der Waldgrenze auf. Er bevölkert neben Nordkanada und Alaska auch Nordrussland, Nordeuropa und Grönland. Polarfüchse sind sehr beweglich und legen weite Strecken zurück.
Wie die meisten Füchse sind Polarfüchse Beutegreifer und Allesfresser. Seine Hauptmahlzeit sind Lemminge, im Sommer auch brütende Vögel, deren Eier und Küken. Aber auch vor Beeren, Kadavern und in Notzeiten vor dem Kot anderer Tier macht der Lebenskünstler nicht halt.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories

Ein schlafender, junger Polarfuchs im Sommerkleid.

Neben dem Polarwolf und dem Eisbären ist der größte Feind des Polarfuchses der Mensch, der ihn auch heute noch wegen seines dichten Felles jagt. Aber auch Krankheiten wie Tollwut und Parasiten wie der Fuchsbandwurm dezimieren das wunderschöne Tier.

Der Narwal

Der Narwal ist eine Art der Zahnwale. Mit dem Weißwal bildet er die Familie der Gründelwale. Charakteristisch für den Narwal ist der Stoßzahn. Ohne ihn mißt der Narwal vier bis fünf Meter, das männliche Tier wiegt bis zu 1,5 Tonnen, das weiblichen Tier weniger als eine Tonne. Narwale haben keine Finne, die Brustflossen sind kurz und die Fluke ist konvex gebogen. Narwale haben einen nur sehr kleinen und schmalen Mund.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 4 Northwest Territories

Eine Narwal-Schule aus der Luft gesehen.

Herausragendes Merkmal bei den Männchen ist der Stoßzahn, der sich aus einem oberen Eckzahn bildet und gegen den Uhrzeigersinn wachsend aus der Oberlippe herausbricht. Der Stoßzahn eines Narwales kann bis zu drei Meter lang und zehn Kilo schwer werden.

Narwale sind Säugetiere und damit Warmblüter. Gegen die Kälte der arktischen See, der Heimat der Tiere, schützt eine bis zu zehn Zentimeter dicke Speckschicht. Wie Belugas und andere Wale verständigen sich Narwale durch ihren Gesang. Ein Narwal kann bis zu 15 Minuten tauchen. Narwale halten sich stets in der Nähe von Packeis auf und ernähren sich dort von Fischarten, Tintenfische und Krebstiere, die sie mit Lippen und Zunge einsaugen.

Neben dem Mensch sind die Großen Schwertwale, die Orcas die größten Feinde der Narwal. Bis heute werden Narwale von den Inuit Grönlands und Kanadas, allerdings unter strengen Auflagen erlegt. Neben dem Fleisch werden auch die Stoßzähne verwertet.

Savour Canada: Wild Blueberries of North America 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses Gericht passt zu vielen Gelegenheiten, ob solo, ob bei einem Buffet oder einfach als leckeres Fingerfood.

Tandoori-Chicken mit Linsen-Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Wild Blueberries of North America

Savour Canada – Tandoori-Chicken mit Linsen-Blaubeer-Sauce – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen (4 Gläser)

Blaubeer-Feigen-Marmelade:
600 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
500 g Gelierzucker 2:1
3 frische Feigen (ca. 400 g)
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange

Tandoori-Chicken-Sticks:
600 g Hähnchenbrustfilet
1 Beutel Tandoori Tikka (indische Würz-Marinade)
50 g fettarmer Joghurt
1 EL Öl
Salz
Holzspießchen

Für die Sauce:
25 g rote Linsen
100 ml Wasser
4 EL Blaubeer-Feigen-Marmelade
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1-2 Stiele Koriander

Zubereitung

Tiefgefrorene Blaubeeren mit Gelierzucker in einem Topf mischen. Feigen abspülen, klein schneiden und mit der Orangenschale zu den Blaubeeren geben. Nach Packungsanweisung eine Marmelade kochen und in Gläser füllen.
Hähnchenbrust in mundgerechte Würfel schneiden. Tandoori Tikka mit Joghurt verrühren und mit dem Fleisch mischen. Abgedeckt mindestens 1 Stunde marinieren.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hähnchenwürfel aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen und im heißen Öl ringsum ca. 5-6 Minuten braten. Salzen und auf Holzspießchen stecken.
Linsen mit Wasser angießen und zugedeckt 3-4 Minuten weich kochen. Marmelade einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander abbrausen, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Unter die Sauce rühren. Die Chicken-Sticks mit der Linsen-Blaubeer-Sauce zusammen anrichten.

Nährwerte

Pro Glas Blaubeer-Feigen Marmelade ca.:
Energie: 632 kcal / 2649 kJ
Eiweiß: 2,2 g
Fett: 1,4 g
Kohlenhydrate: 149 g

Pro Portion Tandoori-Chicken ca.:
Energie: 251 kcal / 1047 kJ
Eiweiß: 37,4 g
Fett: 4 g
Kohlenhydrate: 15 g
Zubereitungszeit

15 Minuten für die Marmelade + ca. 30 Minuten für die Chicken-Sticks + Wartezeit

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