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150 Jahre Kanada – Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa 0

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Happy Birthday Kanada heißt es in Ottawa ganze zwölf Monate lang. Kanadas Hauptstadt ist das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jubiläum, zahlreiche Feste, Ausstellungen und Performances füllen 2017 den Eventkalender.

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Neben der besonderen Feier zum Canada Day am 1. Juli auf dem Parliament Hill wird einer der Höhepunkte das Picnic on the Bridge sein. Am 2. Juli begegnen sich zum ersten Mal in der Geschichte Kanadas die beiden am Ottawa-River gegenüber liegenden Städte Ottawa und Gatineau zum Picknick auf der Alexandra Bridge – und die ganze Welt ist dazu eingeladen. Für das richtige Ambiente wird die Brücke mit Wiese ausgelegt und mit einem grasgrünen Lichthimmel illuminiert.

Leider ist dieses Event bereits ausverkauft.

Weitere Höhepunkte sind unter anderem:

3. bis 4. März – Red Bull Crashed Ice

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Ice Cross Downhill ist die schnellste Sportart auf den Schlittschuh-Kufen. Mit bis zu 50 Stundenkilometern geht’s durch den anspruchsvollen Parcour.

Ende Juni bis September – Kontinuum

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Nehmt an einem futuristischen Underground-Erlebnis der besonderen Art teil.

1. Juli – C-150 Party

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Am 1. Juli feiern Ottawa 2017 und CIBC im Shaw Centre – Canada’s Meeting Place eine Geburtstags-Party der besonderen Art.

Ende September – Anfang November – Magnificence of Chaudière Falls

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Entdeckt eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Ottawas und taucht an den Chaudière-Fällen in die Kultur der First Nations ein. Im Herbst sind die Fälle besonders beleuchtet und eine Klanginstallation führt in das Algonquin-Erbe der Region.
Die beeindruckende Hommage wird von Ottawa 2017 mit der weltberühmten Produktionsfirma „Moment Factory“ sowie den lokalen First Nations, Metis und Inuit-Gemeinschaften produziert.

Damit man immer auf dem Laufenden bleibt, kann man sich eine Ottawa 2017 App herunterladen:

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Die App gibt es für Android- und Apple-Geräte

https://itunes.apple.com/app/id1178125011

https://play.google.com/store/apps/details?id=bell.ottawa2017

 

 

Alle Bilder und Informationen © http://www.ottawa2017.ca/

 

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 1+2/2017, 10. Januar 2017

  • Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada
  • Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt
  • Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne
  • Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada

Eine Internetleitung von mindestens 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload gilt laut Regulierungsbehörde in Kanada ab sofort als Grundversorgung für alle Haushalte. Alle Bürger hätten einen Anspruch auf eine derartige Breitbandverbindung, erklärte Behördenchef Jean-Pierre Blais von der Canadian Radio-Television and Telecommunications Commission (CRTC) Ende Dezember.

In den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren soll diese Anforderung im ganzen Land umgesetzt werden. Derzeit haben zwei Millionen Haushalte in Kanada – das betrifft rund 18 Prozent der Bevölkerung – einen langsameren Zugang als die Regulierungsbehörde fordert. Bis 2021 soll dieser Anteil auf zehn Prozent sinken.

Erreicht werden soll dies unter anderem mit einem Fond, der über die nächsten fünf Jahre 750 Millionen Dollar für die Breitbandversorgung bereitstellen wird.

Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt

Nur einen Tag vor Heiligabend kam die gute Nachricht: Ein in Kanada entwickelter Ebola-Impfstoff scheint wirksam zu sein. Als „fast 100-prozentig“ wirksam bezeichnete eine Expertin der Weltgesundheitsorganisation WHO das Mittel, mit dem im vergangenen Jahr in Guinea in Westafrika 6.000 Menschen geimpft wurden. Nicht einer davon sei an Ebola erkrankt, wogegen 23 nicht geimpfte Guineer sich mit Ebola infiziert hätten.

Für viele afrikanische Länder könnte der neue Impfstoff, der 2018 auf den Markt kommen soll, Segen bedeuten. Während der letzten großen Ebola-Epidemie in Westafrika, die im Dezember 2013 in Guinea ausbrach und sich über Sierra Leone und Liberia bis nach Mali, Nigeria und Senegal erstreckte, starben von den fast 30.000 Infizierten mehr als 11.300.

Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne

Nachdem der kanadische Hersteller Blackberry aus dem Smartphone-Geschäft ausgestiegen ist, rechnet der zwischenzeitlich schwer angeschlagene Konzern mit einer raschen Erholung. Im September hatte Blackberry angekündigt, selbst keine Geräte mehr entwickeln zu wollen; die Blackberrys hatten nicht mehr mit Androidgeräten und iPhones mithalten können. Inzwischen weiß man, dass ein großer Teil der Blackberry-Smartphones zukünftig vom chinesischen Hersteller TCL gebaut werden.

Blackberrys Umsatz fiel allerdings im letzten Quartal erneut zurück, der Verlust des Konzerns wuchs innerhalb eines Jahres von 89 auf 117 Millionen Dollar. Mit der neuen Konzentration auf das Software-Geschäft unter dem neuen Konzernchef John Chen will man im noch bis Ende Februar 2017 laufenden Geschäftsjahr allerdings – auf bereinigter Basis – einen Gewinn einfahren.

Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt

Forscher der University of Rochester haben eine bisher unbekannte prähistorische Vogelart entdeckt, die vor 90 Millionen Jahren die – heutige – kanadische Arktis bevölkert hat. Damals herrschte dort ein Klima, das mit den klimatischen Verhältnissen des heutigen Nordens von Florida zu vergleiche ist.

Das Vogelfossil aus Nunavut gehört zu den ältesten, die je so hoch im Norden gefunden wurden. Es handelt sich den Forschern zufolge um eine Art Mischung zwischen einer großen Möwe und einem Tauchvogel wie zum Beispiel dem Kormoran. Allerdings hatte der Vogel wahrscheinlich Zähne. Die neue Art wurde auf den Namen Tingmiatornis arctica getauft. „Tingmiat“ heißt in der Sprache der Inuit „die, die fliegen“.

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotionsstipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

 

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße“.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Jan 01
Themen
Natur

Hydrokultur-Reste im Stammesgebiet der Katzie sind 3800 Jahre alt 0

First Nations bauten wilde Pfeilkrautpflanzen als Stärkelieferanten an

Hydrokultur-Reste im Stammesgebiet der Katzie sind 3800 Jahre alt

Im ärchäologischen Gebiet DhRp-52 wurde die 3800 Jahre alte Hydrokultur gefunden. Foto: Katzie Development Limited Partnership

Es ist vermutlich der älteste Garten Nordamerikas und er lag unter Wasser. Archäologen haben an der Fundstätte DhRp-52, 30 Kilometer östlich Vancouvers eine zweigeteilte Kultur gefunden. In der Wasserfläche wurden sogenannte Wapatos angebaut, Pflanzen aus der Gattung der Pfeilkräuter. Die Wapatos gedeihen im schlammigen Wasser und bilden stärkehaltigen Knollen. Sie werden deshalb auch „swamp potatoes“ oder „indian potatoes“ genannt, auch wenn sie mit Kartoffeln nichts zu tun haben.
Die Hydrokultur, in der die Katzie bereits vor 3800 Jahren gezielt wilde Pflanzen angebaut wurde, war zweigeteilt aufgebaut. Im Wasser wurden die Knollen angebaut, auf dem erhöht liegenden Land wohnten die Menschen und verarbeiteten die Knollen.

Hydrokultur-Reste im Stammesgebiet der Katzie sind 3800 Jahre alt

Wapato-Schalen und Grabwerkzeuge, gefunden in DhRp-52. Foto: Katzie Development Limited Partnership

Bei den Ausgrabungen fand das Team um die Archäologin Tanja Hoffmann mehr als 3700 Wapatos. Die Überreste der verarbeiteten Knollen, zumeist die Schalen, sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt und weisen im Inneren noch Stärkereste auf. Bei den Grabungen im Gebiet DhRp-52 wurden auch 150, im Feuer gehärtete Holzwerkzeuge mit kellenförmiger gerundeter Vorderkante gefunden. Diese Werkzeuge wurden offensichtlich zur Ernte der Knollen eingesetzt. Die früher unter Wasser gelegene Anbaufläche selbst war mit Steinen ausgelegt, so dass sich die Knollen nicht zu tief in den Boden eingraben und damit leichter geerntet werden konnten. Das Forscherteam sieht den Fund als Beleg dafür an, dass sich die damalige Jäger- und Sammler-Kultur der ersten Form der Landwirtschaft zuwandten und damals noch unveränderte Wildpflanzen unter kontrollierten Bedingungen gedeihen ließen. Damit verbesserten die Menschen, die nun regelmäßig Zugang zu stärkehaltige Pflanzen hatten, ihre Lebensbedingungen merklich.

Hydrokultur-Reste im Stammesgebiet der Katzie sind 3800 Jahre alt

Sagittaria latifolia, auch Wapato, Swamp Potatoe oder Indian Potate genannt.
Foto:Bouba/https://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License

Die Katzie First Nation lebt heute mit einer Population von ungefähr 500 Personen am Fraser River und im Einzugsgebiet des Pitt Lake. Sie sprechen einen Dialekt des Halkomelem aus der Salish-Sprachfamilie.

Der Original-Artikel erschien im Dezember 2016 unter http://advances.sciencemag.org/content/2/12/e1601282.full

Die Veröffentlichung einer deutschen Zusammenfassung erfolgt als nichtkommerzielle Veröffentlichung unter https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

Dez 22
Themen
Reisen

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar 0

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Camping im Banff-National-Park? Ab Januar sind Plätze reservierbar. Foto: Parks-Canada

Ab Januar 2017 können alle Campingplätze in den kanadischen Nationalparks für den Zeitraum zwischen April 2017 und März 2018 bereits vor Reiseantritt online reserviert werden. Dieser neu eingerichtete Service informiert sowohl über die Öffnungszeiten als auch Verfügbarkeiten der jeweiligen Plätze.

Damit haben im neuen Jahr alle begeisterten Campingurlauber die Möglichkeit, ihre persönliche Reiseroute mit den jeweils bevorzugten Orten fest zu planen und rechtzeitig zu buchen. http://www.pc.gc.ca/eng/voyage-travel/reserve.aspx

In der westkanadischen Provinz Alberta wird das Reservierungssystem in den Nationalparks an den folgenden Tagen freigeschaltet:

  • Jasper National Park: 10. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Banff National Park: 11. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Waterton Lakes National Park: 12. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Elk Island National Park: 12. Januar (16 Uhr MEZ)

2017 feiert Kanada 150 Jahre Unabhängigkeit. Anlässlich dieses Jubiläums haben Reisende freien Eintritt in alle Nationalparks. In Alberta liegen die folgenden fünf: Banff National Park, Jasper National Park, Waterton Lakes National Park, Wood Buffalo National Park und Elk Island National Park.

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Ein besonderes Camping-Erlebnis. Ein Blick auf die Rampart Mountains im Jasper National Park. Foto: Parks Canada/L. Neufeld

Besucher können vorab einen kostenlosen 2017 Parks Canada Discovery Pass online bestellen; pro Fahrzeug ist nur ein Pass erforderlich. http://bit.ly/2gsid98

Informationen: Alberta, die Heimat der Kanadischen Rocky Mountains, ist die viertgrößte Provinz Kanadas mit einem Gebiet von insgesamt 661.185 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von 4,1 Millionen Einwohnern. Alberta befindet sich im kanadischen Westen und ist eine der reichsten Provinzen des Landes. Mit der Kultur der First Nations, den UNESCO-Welterbestätten – Dinosaur Provincial Park, Head-Smashed-In Buffalo Jump, Banff-Jasper National Parks, Waterton Lakes National Park und Wood Buffalo National Park – sowie den Weltstädten Calgary und Edmonton ist Alberta das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel.

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Camping, Lagerfeuer, Zeit für gegrillte Marshmallows. Foto: Parks-Canada/Ryan Bray

Alberta ist über die internationalen Flughäfen von Calgary undEdmonton erreichbar. Reiseplaner und Broschüren der Provinz stehen auf der Website von Travel Alberta unter https://www.travelalberta.com/de/plan-your-trip/vacation-guides/ zum Download zur Verfügung.

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 51+52/2016, 20. Dezember 2016

  • Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an
  • Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
  • Kanada bei PISA-Test weit vorn
  • Franklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie
  • Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Frohe Weihnachten
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an

Im laufenden Aussöhnungsprozess zwischen der kanadischen Obrigkeit und der indigenen Bevölkerung des Landes hat Premierminister Justin Trudeau Mitte Dezember die nächsten Schritte angekündigt. Zuerst einmal soll ein bilateraler Mechanismus zwischen der Regierung und der Versammlung der First Nations und weiterer Ureinwohnergruppen und Räten verstetigt werden. Jedes Jahr soll es eine Versammlung geben, während der man sich über gemeinsame Werte und den Fortschritt des Prozesses verständigen will.

Darüber hinaus will Trudeau ein provisorisches Direktorengremium einrichten, das Empfehlungen für einen nationalen Versöhnungsrat machen soll. Drittens soll die Arbeit des National Centre for Truth and Reconciliation an der Universität von Manitoba mit zehn Millionen Dollar unterstützt werden. Dort wird das Unrecht aufgearbeitet, dass den Ureinwohnern durch die Internatspolitik zugefügt wurde. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert und bis in die 1990er Jahre hinein wurden in diesen Schulen Kinder von Ureinwohnern untergebracht und von ihren Eltern ferngehalten.

Trudeau schloss seine Ankündigung mit den Worten: „Es muss noch viel mehr getan werden, aber ich glaube daran, dass wir einen großen Schritt auf die Erneuerung unseres Verhältnisses mit den Ureinwohnern gegangen sind.“

Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der kanadische Politikwissenschaftler Laurence McFalls ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet worden. McFalls ist einer der Sprecher des deutschen-kanadischen Graduiertenkollegs Diversity der Universitäten Trier, der Universität des Saarlandes und der Universität von Montréal.

McFalls wurde für seinen langjährigen Einsatz für die Deutschland- und DDR-Forschung in Kanada geehrt. So hat er beispielsweise an der Universität von Montréal zur Institutionalisierung der Deutschlandstudien beigetragen und sich in den letzten 25 Jahren an vielen bi- und trinationalen Kooperationen beteiligt.

Kanada bei PISA-Test weit vorn

Bei PISA-Test haben kanadische Schüler sowohl in den Naturwissenschaften als auch in Mathematik und im Lese-Vergleich gut abgeschnitten. Der Schwerpunkt der aktuellen Studie, die von der OECD alle drei Jahre in 72 Ländern abgehalten wird, lag auf den Naturwissenschaften.

Hinter Singapur, Japan und Estland schaffte es Kanada auf den vierten Platz. Beim Lesen platzierte sich Kanada sogar hinter Singapur auf Rand zwei, in Mathematik auf Platz sieben.

Während die kanadischen Mädchen und Jungen bei den Naturwissenschaften gleich gut abschnitten, waren Jungen in Mathematik ein bisschen besser als die Mädchen, die wiederum besser lesen konnten.

eFranklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie

Möglicherweise waren es doch nicht die Konservendosen, die die Mannschaft der letzten Franklin-Expedition ins Verderben stürzte. Seit mehr als 30 Jahren ging die Wissenschaft davon aus, dass die letzten Überlebenden der ins Eis eingeschlossenen Franklin-Schiffe an Bleivergiftungen gestorben waren, die von den mit Blei versiegelten Konservendosen stammte. Blei schädigt das zentrale Nervensystem, was als Erklärung für das merkwürdige Verhalten der Schiffsbesatzungen kurz vor ihrem Tod herangezogen worden war.

Nun aber hat eine Gruppe kanadischer Forscher eine andere Theorie entwickelt, bei der Blei zwar auch eine Rolle spielt, nicht aber die Konservendosen, die bisher als Auslöser der Vergiftung herhalten mussten. Geleitet wurden die Untersuchungen von Dr. Jennie Christensen, Gründerin von TrichAnalytics, einem Unternehmen, das Umwelteinflüsse in Gewebeproben analysiert, in Zusammenarbeit mit der Universität von Saskatchewan, der Universität von Victoria und der Universität von Ottawa.

Die Forscher setzten verschiedene Untersuchungsmethoden ein, darunter die Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse, die Laserablation und die Isotopenanalyse. Untersuchungsgegenstand war ein Daumennagel des Mannschaftsmitglieds John Hartnell, der mit zwei weiteren Seeleuten auf Beechey Island erfroren war. Nägel und Haare eines Menschen speichern während ihres Wachstums Informationen über die Nährstoffversorgung; das oberste Ende des Nagels kann daher Auskunft über einen länger zurückliegenden Zeitraum geben, während der untere Teil am Rand der Nagelhaut erst kürzlich gewachsen ist und somit nur ganz neue Informationen in sich trägt.

Überraschenderweise konnten die Forscher zwar – im gesamten Nagel – eine Bleibelastung nachweisen – die jedoch für die damaligen Verhältnisse in einem völlig normalen und vor allem konstanten Rahmen lag. Nur im untersten Stück, in dem ganz neuen Teil also, ließ sich eine erhöhte Konzentration nachweisen. Dass auch in den Gewebeproben der Leichen, die vor mehr als 30 Jahren untersucht worden waren, extreme Bleikonzentrationen nachgewiesen wurden, begründen die Kanadier damit, dass die Knochen der Seeleute kurz vorm Verhungern das lebenslang gespeicherte Blei ins Gewebe und damit auch in den Nagel abgaben. Das erklärt allerdings nicht die Vergiftungserscheinungen und das dadurch ausgelöste merkwürdige Verhalten der Seeleute, von denen auch alte Inuiterzählungen berichten.

Das könnte aber auch durch einen bereits lange vor der Reise bestehenden akuten Zinkmangel ausgelöst worden sein, so die Forscher. Das Mineral Zink wird vom Körper für den Vitamin-A-Stoffwechsel benötigt. Vitamin A wiederum ist unerlässlich für das Immunsystem. Ohne ausreichend Vitamin A kann der Körper Infektionskrankheiten nicht mehr abwehren. Gleichzeitig führt ein Zink-Mangel zu seltsamen Verhalten, das mit dem bei einer Bleivergiftung verwechselt werden kann. Insofern gehen die Forscher eher davon aus, dass John Hartnell und mit ihm wohlmöglich auch andere Seeleute der Franklin-Expedition nicht an einer Bleivergiftung durch die Konservendosen starben, sondern, geschwächt durch den Zinkmangel und mit ihm einhergehenden Infektionen, verhungerten.

Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen

Saskatoon, Calgary und Winnipeg sind die gesündesten von zehn kanadischen Städten. Sie wurden vom Conference Board of Canada jeweils mit den kanadischen Äquivalent einer 1, einem A, ausgezeichnet.

Auch wenn die kanadischen Städte ungefähr einen gleichen Lebensstandard aufwiesen, gäbe es doch leichte Unterschiede, die für diese Wertung gesorgt haben, hieß es von Seiten des Conference Boards. Ausschlaggebend waren die Zufriedenheit mit dem Leben in der entsprechenden Stadt, die Gesundheit der Bevölkerung, ihr gesunder Lebenswandel und der Zugang zu medizinischen Dienstleistungen.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Frohe Weihnachten

Der Kanada-Newsletter wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Anfang Januar melden wir uns zurück.

Termine

5. Januar 2017 – Hamburg – Neujahrsempfang des MapleTable® im Restaurang Blockbräu. Ab 18 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

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BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
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