Sie möchten an dieser Stelle Ihren Banner sehen? Werben Sie auf Faszination-Kanada.com
Mrz 11
Themen
Reisen

Tobi’s Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse – Tag 1 0

Tobi hat seinen Truck übernommen und wird ihn nun in zwei Etappen von Edmonton nach Whitehorse überführen in seine neue Heimat. Hier sein Bericht vom ersten Tag.

Gestern Morgen, Freitag ging’s los. 2000 Kilometer von Edmonton in Richtung Whitehorse, und das bei angekündigtem Sturm und Schneefall. Aber ich werde in Whitehorse erwartet. Sturm und leichter Schneefall in Edmonton, was wird noch kommen? Aber der Anfang war problemlos. Nach viereinhalb Stunden und 460 Kilometer zurückgelegter Strecke erreichte ich mit Grande Prairie eine Stadt, die es nur wegen der dort lagernden Öl- und Gasvorkommen gibt.

Tobi's Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse - Tag 1

Der Grund meines Roadtrips von Edmonton nach Whitehorse, mein neuer Truck. Foto: Tobias Barth

Noch keine Anzeichen eines Blizzards, Gott sei Dank. Gegen 15.30 Uhr Mittagessen und ich entschied mich, weiter nach Dawson Creek zu fahren. Auf halber Strecke musste die Aufmerksamkeit wieder ein paar Stufen hochgedreht werden, der bis dahin zweigeteilte Highway wird zusammengeführt, es herrscht Gegenverkehr.

Tobi's Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse - Tag 1

Die Meile O auf dem Alaska Highway. Foto: Tobias Barth

In Dawson Creek ließ ich mir es nicht nehmen, kurz die „Meile 0“ des Alaska Highways zu besuchen. Der Highway, der im Weltkriegsjahr 1942 in Rekordzeit von Dawson Creek (BC) bis Delta Junction (Alaska) gebaut wurde, feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Es gibt also noch viele Jubiläen neben dem 150. Geburtstag Kanadas.
Ach ja, auf dem Alaska Highway kommt man immer heim, man kann sich kaum verfahren, denn es gibt auf der ganzen Strecke nur zwei Abbiegungen. Bei 1492 Kilometern Gesamtlänge dann etwas komisch anmutend. Aber die Distanzen in Kanada können sehr lang sein.

Tobi's Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse - Tag 1

Das nächste Mal abbiegen in 393 Kilometern :-) Foto Tobias Barth

Alleine auf dem Highway, schlechtes Wetter, nicht wirklich tolle Sicht, nicht ein Tier neben der Straße, was also tun? Ich habe mich in Dawson Creek entschieden nach Fort St. John weiterzufahren, 130 Kilometer. Dort angekommen, hatte sich die Wetter- und Sichtlage nicht geändert, also nach Fort Nelson, weitere 465 Kilometer. Um 23.10 Uhr heute Nacht bin ich dort angekommen, 1150 Kilometer sind geschafft. Leider mit nur wenigen Impressionen für euch.

Tobi's Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse - Tag 1

Nur wenig los auf dem Highway. Foto: Tobias Barth

Jetzt gut ausschlafen, dann kommt einer der schönsten Abschnitte des Alaska Highways. Northern BC, von Fort Nelson geht’s in Richtung Muncho Lake Provincial Park. Dann Liard Hot Springs und Watson Lake, das sind für mich dann die Höhepunkte des Roadtrips. Wir hören uns.

Tobi's Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse - Tag 1

Entfernungen in Kanada. Foto: Tobias Barth

Wer hat von Euch schon den Alaska Highway befahren? Wer war bereits in den beschrieben Städten? Wenn es Fragen gibt, lasst es mich wissen. Euer Tobi.

Mrz 10
Themen
Reisen

Ein 2000 Kilometer Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse 0

Tobis Abenteuer mit seinem neuen Pickup

Wer im Yukon zu Hause ist muss mobil sein. Und so habe ich mich die letzten Tage an den Rechner gesetzt und nach einem erschwinglichen Pickup Ausschau gehalten.
In Edmonton bin ich dann fündig geworden, habe meinen neuen gebrauchten GMC Sierra 1500 in Empfang genommen, noch ein paar Reparaturen erledigen lassen und nun geht’s wieder in Richtung Heimat Whitehorse.

Ein 2000 Kilometer Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse

Tobis Roadtrip von Edmonton nach Whitehorse. Screenshot Google Maps.

Über 2000 Kilometer wird mich die Reise führen. Dabei werde ich Grande Prairie, Alberta, Dawson Creek, BC und andere Orte streifen und mich von dort melden. Ihr dürft also gespannt sein, denn der Wetterbericht meldet Schnee und Stürme. Bis bald.

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce 0

Die kleinen blauen Früchtchen aus Kanada sind der Renner, wenn es um leckere Gerichte geht. Dieses Gericht eignet sich hervorragend als leckere Vorspeise oder als Snack zu vielen Gelegenheiten.

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Savour Canada – Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Zutaten für 4 Personen

Blaubeersauce:
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Schalotte
1 TL Öl
150 ml Blaubeersaft (aus dem Glas)
40 g Crunchy Erdnusscreme
250 g wilde Blaubeeren aus Kanada (aus dem Glas)
1 gestrichener TL Speisestärke
1 Prise Salz

Satés:
2 doppelte Hähnchenbrustfilets
Salz, Pfeffer
1/2 TL Chinagewürz
1 EL Öl

Zubereitung

Ingwer und Schalotte schälen und fein würfeln. Öl erhitzen. Ingwer und Schalotte darin kurz andünsten. Blaubeersaft und Erdnusscreme einrühren, aufkochen und die abgetropften wilden Blaubeeren zugeben. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser verrühren und in die Blaubeeren einrühren. Einmal gut aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Hähnchenbrustfilets längs in dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Chinagewürz würzen. Die Hähnchenstreifen ziehharmonikaartig auf leicht geölte Holzspieße stecken. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Spieße darin von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Zusammen mit der Blaubeersauce anrichten.

Tipp

Wer die Blaubeer-Erdnuss-Sauce scharf würzen möchte, schmeckt sie zusätzlich mit Sambal Oelek oder geschrotetem Chili ab.

Nährwerte

Pro Portion ca.

Energie: 282 kcal / 1176 kJ
Eiweiß: 33,2 g
Fett: 10,4 g
Kohlenhydrate: 12 g

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Leckere wilde Früchtchen. Foto: Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 9+10/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 9+10/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 9+10/2017, 7. März 2017

  • Lettland ratifiziert CETA als erstes EU-Land
  • Sicherheitsbranche: Geschäftsanbahnungsreise nach Kanada
  • Bester Animationsfilm und bester Tonschnitt: Zwei Oscars gehen nach Kanada
  • Kim Thúy: Lesung und Diskussion in der Botschaft von Kanada
  • Montréal ist Studentenstadt Nummer Eins
  • Kanadische Musik bei den Festspielen MaerzMusik in Berlin
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Lettland ratifiziert CETA als erstes EU-Land

Lettland ist das erste EU-Land, das das Freihandelsabkommen „CETA“ zwischen der EU und Kanada ratifiziert hat. Das Parlament in Riga stimmte am 23. Februar 2017 mit einer klaren Mehrheit für das Abkommen.

Lettlands Außenminister Edgars Rinkēvičs begrüßte die Ratifizierung. Der kanadische Handelsminister François-Philippe Champagne erklärte, er habe keinen Zweifel daran, dass CETA die richtigen Bedingungen für noch mehr gegenseitige vorteilhafte Geschäftsmöglichkeiten schaffen werde.

Das Freihandelsabkommen war nach Jahren der Vorbereitung und Verhandlung im Oktober 2016 von den EU-Staaten und der kanadischen Regierung unterzeichnet worden. Mitte Februar hatte das EU-Parlament in Straßburg mehrheitlich für CETA gestimmt und den Weg für den Freihandel zwischen den beiden Partnerregionen freigemacht. Die anderen 27 EU-Länder müssen das Abkommen noch ratifizieren, weite Teile treten bereits dieses Jahres in Kraft.

Sicherheitsbranche: Geschäftsanbahnungsreise nach Kanada

Unternehmer aus den Branchen Sicherheitstechnik und IT-Sicherheit können sich noch bis zum 10. März zu einer Geschäftsanbahnungsreise der Deutsch-Kanadischen Handelskammer (AHK) und der SIHK zu Hagen anmelden. Die Reise vom 19. bis zum 23. Juni 2017 findet im Rahmen des Markerschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für Kleine und Mittlere Unternehmen statt.

Im Mittelpunkt stehen individuelle Gesprächstermine mit potenziellen Geschäftspartnern aus öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen und Privathaushalten sowie Fachvorträge, Projektbesuche und Netzwerkveranstaltungen. Besonders Hersteller und Dienstleister aus den Bereichen Gebäudemanagement, Überwachungs- und Sensortechnik, IT-Sicherheit, Alarmanlagen, Zugangs- sowie Frühwarnsysteme können in Kanada einen interessanten Absatzmarkt finden.

Anmeldeschluss ist Freitag, 10. März 2017. Weitere Informationen zu der Reise und zur Anmeldung gibt es unter: https://www.sihk.de/international/SIHK-Schwerpunktlaender/Kanada_neu/Aktuelles/811952 oder http://www.german-tech.org/aktuelle-projekte/gab-kanada-zivil-sicherheitstechnologien.

Bester Animationsfilm und bester Tonschnitt: Zwei Oscars gehen nach Kanada

Die Oscars, die meistbeachtete Auszeichnung der Filmbranche, sind vergeben – zwei davon nach Kanada. Alan Barillaro wurde für den Pixar-Animationskurzfilm „Piper“ geehrt. Immerhin drei Kanadier waren in der Kategorie Animation nominiert, neben Barillaro gingen Robert Valley für „Pear Cider and Cigarettes“ und Theodore Ushev für „Blind Vaysha“ ins Rennen.

Der Oscar für den besten Tonschnitt ging an Sylvain Bellemare für den Film „Arrival“, der übrigens von einem weiteren Kanadier aus Montreál, nämlich Denis Villeneuve, gedreht wurde.

Kim Thúy: Lesung und Diskussion in der Botschaft von Kanada

Die kanadische Autorin Kim Thúy ist in Deutschland und wird am 16. März um 16 Uhr in der Botschaft von Kanada in Berlin zu einer Lesung und einer Diskussion erwartet. In ihrem dritten Roman „Vi“, der im März unter dem Titel „Die vielen Namen der Liebe“ auf Deutsch erscheint, erzählt die Kanadierin von der Suche nach Identität im Spannungsfeld zweier Kulturen.

Der Roman handelt von einem jungen Mädchen mit Namen Vi, die als Achtjährige mit ihrer Mutter und ihren drei Brüdern vor dem Vietnamkrieg nach Malaysia und schließlich nach Kanada flieht. Erst als erwachsene Frau kehrt sie für eine Weile nach Vietnam zurück, in ein Land, das ihr nach so vielen Jahren fremd geworden ist.

Umso stärker ist die Gegenwart der Erinnerungen: an die abgöttische Liebe der Mutter zu ihrem Mann, den sie im entscheidenden Moment zurücklässt, um die Kinder zu retten. An Ha, deren kluge und elegante Freundin, die Vi ermuntert, sich aus der Tradition zu lösen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und an den Geschmack der Sehnsucht, der in all den liebevoll zubereiteten Mahlzeiten der Mutter immer präsent war.

Kim Thúy wird aus dem Roman ‚Vi‘ lesen und Fragen des Publikums beantworten. Die Übersetzerin Brigitte Große wird aus der deutschen Veröffentlichung lesen und die Veranstaltung moderieren. Die Veranstaltung findet auf Französisch mit deutscher Übersetzung statt. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind limitiert, eine Registrierung bis zum 13. März 2017 ist vorgesehen: http://bit.ly/2n50rcm

Montréal ist Studentenstadt Nummer Eins

Vier Jahre lang hat sich Paris auf Platz Eins gehalten – doch diesmal hat die Studie „QS Best Student Cities“ die kanadische Stadt Montréal zur besten Studentenstadt der Welt gekürt. Paris wurde auf den zweiten Rang verdrängt, den dritten Platz belegt London.

Es ist vor allem seine Multikulturalität und die Zweisprachigkeit, die Montréal für Studierende so attraktiv macht. Bewertet werden die Universitätsstädte in sechs Kategorien, wobei die sechste Kategorie – die Meinung der Studenten (Student View) – erstmals in der 2016er Befragung auftauchte. Die 18.000 Studierenden weltweit wählten Montréal auf den fünften Platz. Die anderen Kategorien sind das Universitätsranking, die Vielfalt der Studenten, die Attraktivität des Studienorts, die Einbindung lokaler Arbeitgeber und die Erschwinglichkeit des Studienorts für die Studierenden.

Besonders positiv schnitt Montréal ab für die kreative und studentenbezogene Umgebung. Die Stadt lebe mit und für ihre Studierenden, kommentierte ein Student.

Kanadische Musik beim Festival MaerzMusik in Berlin

Vom 16. bis 26. März veranstalten die Berliner Festspiele in diesem Jahr MaerzMusik – Festival für Zeitfragen. In seiner dritten Ausgabe setzt der künstlerische Leiter Berno Odo Polzer in elf komponierten Festivalabenden die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit fort.

Bei MaerzMusik 2017 werden auch Werke des verstorbenen kanadischen Komponisten Claude Vivier sowie der Musiker Chiyoko Szlavnic zu hören sein. Am 20. März wird zunächst Claude Vivier ein Projekt des Ensembles KNM Berlin und MaerzMusik in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut und dem Radialsystem V gewidmet. Chiyoko Szlavnic spielt am 25. März ein Konzert in der Akademie der Künste.

Facebook MaerzMusik: https://www.facebook.com/MaerzMusik/

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

März – Köln, Leipzig, Hamburg, Berlin – Canadian Blast Spring Tour. Mit „Poor Nameless Boy“ aus Regina in Saskatchewan; Declan O’Donovan aus Whitehorse in Yukon und USS aus Toronto in Ontario. 17.03. Köln – Stereo Wonderland; 18.03. Leipzig – Noch Besser Leben; 20.03. Hamburg – Kukuun; 21.03. Berlin – Auster Club

16. März – Berlin – Lesung mit der kanadischen Autorin Kim Thúy in der Botschaft von Kanada, in Zusammenarbeit mit dem Antje Kunstmann Verlag. Anmeldung über http://www.mcluhan-salon.de/de/calendar

16. März – Berlin – „Book and you“ – Literarischer Abend der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft mit Kim Thúy (Montréal) um 19:00 Uhr im „Ratatouille“, Ackerstraße 2 (Kreuzung Torstrasse), 10115 Berlin. Anmeldungen bitte an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

17. März – Bonn – Rheinisches Canadian-Maple-Table Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Rheinland. Restaurant Bundeshäuschen, Oberkasseler Ufer 4, 53227 Bonn. Anmeldung bitte bis zum 8. März an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

18. März – Düsseldorf – Ice Cidre & Wine-Tasting. Ab 16 Uhr werden im Stilwerk, Grünstraße 15 in Düsseldorf Produkte der einzigen kanadischen Aussteller Domaine Félibre und Burrowing Owl verkostet. Eintritt: 5 Euro

20. – 25. März – Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Leipzig – Der Kanadier Guy Delisle ist auf Lesereise in Deutschland mit seinen Graphic Novels „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ und „Geisel“. 20. März, 20 Uhr – Stuttgart, Stadtbibliothek – Café Lesbar, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart. Eintritt: 5 Euro/erm. 3 Euro. | 21. März, 19.30 Uhr – Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main. Eintritt: 5 Euro/erm. 4 Euro | 23. März, 20 Uhr – Berlin, Ex-Rotaprint, Projektraum, Gottschedstraße 4, 13357 Berlin. Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro | 24. März, 20 Uhr – Leipzig, Institute Francais, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig. Eintritt: frei | 25. März, 12.00-12.30 Uhr – Leipzig, Leipziger Buchmesse, ARTE-Podium, Glaskasten, Empore | 15-15.30 Uhr, Forum „Die Unabhängigen“, Halle 5 |20.30 Uhr im Telegraph – Dittrichring 18 – 20, 04109 Leipzig

23. März – Dresden – Maple Meeting. Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden. Ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an Karin und Karl wird gebeten(E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz).

26. März – Ahrweiler – Ahrkreisstaffellauf mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/vV3BT

31. März bis 2. April – Köln – Kanada bei der Abenteuer Welt http://www.kanadatreff.com/fIltz

4. April – Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/aSwsW

6. April – Düsseldorf – KANADATREFF: Building Bridges and Making Friends – Begegnung mit Kanada. Um 19 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße“.

Im März und April finden in Deutschland folgende Ausstellung mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Zin Taylor. Einzelausstellung vom 4.3. bis zum 7.5. im Westfälischen Kunstverein, Rothenburg 30, 48143 Münster. http://www.westfaelischer-kunstverein.de

Ben Schumacher. Einzelausstellung vom 4.3. bis 14.5. im Kunstverein Braunschweig, Lessingplatz 12, 38100 Braunschweig. http://www.kunstverein-bs.de

Nathalie Daoust. Einzelausstellung vom 6.3. bis 18.6. im Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm. http://www.stadthaus.ulm.de

Alex Heilbron. Einzelausstellung vom 28.4. bis 20.5. Die Eröffnung findet am 27.4. von 18 bis 22 Uhr statt im Ashley Berlin, Oranienstraße 37, 10999 Berlin. http://www.ashleyberlin.de

Jana Sterbak. Einzelausstellung. Die Eröffnung ist am 11.3. von 16 bis 19 Uhr im Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 51, 47051 Duisberg. http://www.lehmbruckmuseum.de
Nika Fontaine. Einzelaustellung ab dem 16.3. Ausstellungsort TBC, Organisiert von Wildpalms. Heinrich-Könn-Straße 79, 40625 Düsseldorf, http://www.wild-palms.com

Ben Schumacher in einer Gruppenausstellung vom 24.3. bis zum 7.4. im Oracle, Joachimsthaler Straße 14, 10719 Berlin. http://www.theoracle.works

Lauryn Youden in einer Gruppenausstellung ab dem 2.4. Eröffnet wird am 1.4. von 18 bis 21 Uhr. Kinderhook & Caracas, Kreuzbergstraße 42E, 10965 Berlin. http://www.kinderhook-caracas.com

Angela Bulloch. Einzellausstellung vom 28.4. bis 17.6. Eröffnung am 28.4. von 18 bis 21 Uhr. Esther Schipper, Potsdamer Straße 81E, 10785 Berlin. http://www.estherschipper.com

Brent Wadden, Einzellausstellung von 28.4. bis 9.6. Eröffnung ist am 28.4. von 18 bis 21 Uhr. Peres Projects, Karl-Marx-Allee 82, 10243 Berlin. http://www.peresprojects.com

Nadia Myre. Einzelausstellung 22.4. bis 27.5. Eröffnung am 22.4. von 18 bis 21 Uhr. Art Mûr Leipzig, Spinnereistraße 7, Halle 4b. Leipzig

Marcel Dzama in einer Gruppenausstellung noch bis zum 23.4. im Arp Museum Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen. http://www.arpmuseum.org

Louis-Philippe Scoufaras in einer Einzelausstellung noch bist zum 25.3. in der Xavier la Boulbenne Gallery, Schönleinstraße 5, 10967 Berlin. http://www.xavierlaboulbenne.com

Keeley Haftner in einer Gruppenausstellung noch bis zum 26.3. in den Räumen der Schering Stiftung, Unter den Linden 32-34, 10117 Berlin. http://www.scheringstiftung.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Die neun spannendsten Fragen an …… Musher Olaf Thurau 0

Der gelebte Traum „Abenteuer Yukon“ mit Frau und 35 Schlittenhunden 

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Musher Olaf Thurau mit seiner Frau Diana, die Hunde sind ihr Lebensmittelpunkt. Foto: Tobias Barth

Olaf Thurau und seine Frau Diana wohnen seit sieben Jahren ungefähr 50 Kilometer von Whitehorse entfernt in den Weiten des Yukon. Bereits in Deutschland besaßen die beiden neun Siberian Huskies. In Kanada angekommen kamen nach und nach weitere Hunde, überwiegend Siberian und Alaskan Huskies dazu. Nebenbei entwickelte sich Olaf Thurau zum Musher. Inzwischen halten die beiden, ursprünglich aus Bremerhaven kommend, 35 Tiere auf ihrer kleinen Hundefarm.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Hunde und Musher müssen ein gutes, in sich verwachsenes Team sein, um die Herausforderungen eines Quests bestehen zu können. Foto: Tobias Barth

Der heute 53-jährige hat als Musher viel von Sebastian Schnuelle, dem Yukon-Quest Sieger 2009 und Zweitplatzierten beim Iditarod im selben Jahr, gelernt. Ein Hundeschlittenrennen selbst stellt an Mensch und Tier höchste Ansprüche. Die Herausforderungen auf dem Trail sind groß, die Versorgung von Mensch und Tier muss selbst bei Temperatur von minus 50 Grad und tiefer gewährleistet sein. Problem mit Hunden muss der Musher an Ort und Stelle behandeln und wenn möglich beseitigen. Insgesamt sind Rennen in der polaren Region ein Hobby mit Risiken. Deshalb ist es wichtig, schon vor den Rennen wichtige Informationen zu erhalten.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

In jedem Winkel der Hundefarm spürt man die innige Zuneigung zwischen Mensch und Tier. Foto: Tobias Barth

Olaf selbst fährt mehrere kleine Hundeschlittenrennen im Jahr. Der Quest300 ist für ihn das Highlight der Saison. Der Quest300 hat eine Distanz von 300 Meilen, der YukonQuest 1000. Der Quest300 startet jährlich wechselnd in Whitehorse/Yukon oder in Fairbanks/Alaska. Beim Quest300 sind zwölf Hunde angespannt, beim YukonQuest 14. Der Musher nahm 2013 zum ersten Mal am Q300 teil. Drei weitere folgten 2015, 2016 und nun in diesem Jahr. Die tiefste Temperatur, die er während des Trails gemessen hat, lag 2015 bei minus 52 Grad Celsius.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Olaf Thurau lebt den Traum von Freiheit im Yukon, gemeinsam mit seiner Frau und seinen Hunden. Foto: Tobias Barth

Tobias von Faszination Kanada hat Olaf Thurau nach dem Quest300 interviewt.

Frage: Wie würdest Du Deine Teilnahme beim diesjährigen Quest 300 bewerten?

Olaf: Aus meiner Sicht habe ich das mir selbst gesteckte Ziel beim diesjährigen Quest300 nicht erreicht. Wir gingen in diesem Jahr mit jungen Hunden an den Start. Wir hatten es uns zum Ziel gesetzt, den Hunden viel beizubringen und gemeinsam mit ihnen soweit wie möglich zu kommen. Leider haben wir es nur bis zum ersten Checkpoint geschafft, da sich ein Hund verletzt hat. Im Großen und Ganzen muss ich sagen: Ziel verfehlt.

F: Mit welchen Zielen geht man in ein solches Rennen?

A: Es gibt unterschiedliche Ziele, jeder Musher verfolgt ein anderes. Die meisten gehen nicht an den Start um zu gewinnen. Viele nutzen den Q300, um junge Hunde zu trainieren, um sie an Rennen heranzuführen. Es kommt immer darauf an, was man bei den einzelnen Rennen erreichen möchte. Mein Ziel war möglichst weit zu kommen und den jungen Hunden möglichst viel beizubringen. Am besten das volle Team über die Ziellinie zu bringen. Nur das ist leider nur sehr selten möglich.

F: Hast Du schon mal beim YukonQuest mitgemacht beziehungsweise ist der Quest mit seinen 1000 Meilen ein Ziel für Dich?

A: Nein, bisher bin ich beim YukonQuest noch nicht an den Start gegangen. Das Ziel ist es aber, den Quest zu fahren. Bisher waren weder das Hundeteam noch ich so weit, den Quest mitzufahren. Inzwischen sind wir so weit, dass wir daran denken können. Jedoch sind, bevor an einen Start zu denken ist, einige persönliche und gesundheitliche Herausforderungen zu meistern.

F: Wie sieht die Vorbereitung für Mensch und Tier aus und wie lange muss man sich vorbereiten, um solche einen Trail zu meistern?

A: Die Vorbereitungen sehen immer gleich aus, egal ob für ein kleines, lokales Rennen oder den Q300 oder gar den YukonQuest. Im Sommer versuchen wir so oft wie möglich die Hunde frei laufen zu lassen, raus aus dem Zwinger. Je nach Temperatur versuchen wir, zwei bis dreimal in der Woche ein kurzes Training durchzuziehen. Temperaturen über fünf Grad sind jedoch zum Rennen nicht mehr geeignet. Ideal sind Temperaturen zwischen minus 15 und minus 20 Grad. Wichtig ist, dass die Hunde viel in Bewegung bleiben, damit Herz und Lunge aktiv sind und die Hunde die Kondition nicht verlieren. Teilweise rennen wir im Spätsommer in der Nacht, wenn die Temperaturen stark fallen, meist abends nach der Arbeit. Die Hunde laufen in der Nacht auch besser als tagsüber. Im Sommer spannen wir die Hunde vor ein Quad. Die Hunde müssen dabei auch gegen die Motorbremse ziehen, da das Quad im Leerlauf zu ziehen für sie viel zu leicht wäre. Teilweise müssen wir auch im Winter auf das Quad zurückgreifen, da wir hier in sehr trockenen Regionen sind und in den letzten Jahren oft wenig Schnee lag.

F: Welche Hunderassen spannst Du vor das Quad oder den Schlitten?       

A: Im Großen und Ganzen halten wir reinrassige Siberian und Alaskan Huskies. Der Alaskan Husky ist leider nicht als eigene reinrassige Hunderasse anerkannt, sie ist auf Schnelligkeit, Leistung und Ausdauer getrimmt. Die Alaskans sind die schnellsten Hunde für Langstrecken, bei Sprints werden oftmals für Hundeschlittenrennen trainierte Jagdhunde eingesetzt.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau

Ein Blick zum Dahinschmelzen, geht auch bei Schlittenhunden, die harte Arbeit gewohnt sind. Foto: Tobias Barth

F: Was fressen die Hunde während dem Rennen?

A: Fleisch, Fleisch und Fett. Huhn, Schwein und Rind. Viel Fett wegen der Kalorien, die die Hunde während eines Rennens verbrauchen, bis zu 15.000 pro Tag. Allerdings bekommen die Hunde das Fett nicht während des Rennens, da es zu sehr im Magen liegt und die Hunde belasten würde. Bei den Checkpoints bekommen die Hunde warmes Futter. Teilweise füttern wir sogenannte „Wet-Snacks“, eingeweichtes Hundefutter, das im Schnee ausgelegt wird. Mit dem Futter nehmen die Hunde dann auch Flüssigkeit durch den Schnee auf. Als Snack gibt es auch hin und wieder Bacon-Röllchen. Man lernt bei jedem Rennen dazu, denn wir Musher schauen uns gegenseitig auf den „Teller“.

F: Wie lange kann man einen Hund für solche harten Rennen einsetzen? Wann heißt es für das Tier Abschied zu nehmen vom Hundeschlitten?

A: Man kann die Hunde bereits mit einem Jahr einsetzen. Mental fit für größere Rennen sind die Hunde mit zweieinhalb, drei Jahren. Dann halten sie die Herausforderungen auch durch. Mit acht Jahren geht es dann in den wohlverdienten Hunderuhestand. Allerdings gibt es Tiere, die laufen auch noch mit zehn Jahren noch mit großer Freude, und es gibt Hunde die haben schon früher keine Lust mehr. Ist wie beim Menschen, jeder Hund ist anders.

F: Wie sieht die Verpflegung und die Bekleidung des Mushers aus?

A: Im Checkpoint isst man das, was angeboten wird. Auf den Trails etwas, was man im Wasserbad für das Hundefutter schnell warm machen kann. Ich nehme Bockwurst, Nudeln und anderes, was gut zu vakumieren ist. Ich esse dann immer nebenbei, während ich meine Hunde füttere. Als Musher auf dem Trail hast du immer Hunger und du nimmst selbst bei kurzen Rennen einiges ab.

Bei der Kleidung ziehe ich alles an, was warmhält. Wichtig ist nur, dass man direkt etwas auf der Haut trägt, das den Schweiß wegtransportier, das ist lebenswichtig. Man schwitzt als Musher auch bei minus 40 Grad und wenn man die Oberjacke auszieht, ist sie innen total gefroren, man kann dann den Schweiß als Eis abschütteln. Bei der Oberbekleidung kommen High-End Synthetik und Daunen zum Einsatz. Bei den Socken Wolle, die wärmt auch im nassen Zustand. Ausziehen, auswringen, wieder anziehen, passt.
Ein großes Problem ist, die Hände, die Finger warm zu halten. Ich ziehe große, dicke Fäustlinge an. Wenn es zu kalt ist, nutze ich auch noch Handwärmer. Oberstes Gebot ist, die Hände dürfe nie nass werden. Bei jeder Pause, wenn nach den Hunden geschaut wird, werden die Handschuhe gewechselt, die Hände abgetrocknet. Gott sei Dank hatte ich bisher nur leichte Kälteverbrennungen an den Fingerspitzen und der Nasenspitze. Von größeren Gefrierbränden blieb ich bisher verschont.

F: Wie sieht der Alltag auf Deiner Hundefarm aus? Wie oft werden die Hunde bewegt? Was machen die Hunde, wenn es im Sommer sehr warm ist?

A: Nach dem Aufstehen machen wir die Zwinger und die Hundehütten sauber. Dann erst frühstücken wir und machen uns auf zur Arbeit. Nach dem Feierabend füttern wir die Hunde und machen nochmals sauber. Dann lassen wir die Hunde, wenn es möglich ist, frei laufen. Am Ende des Tages gehe ich nochmals durch die Zwinger und jeder Hund erhält eine Streicheleinheit. An den Wochenenden werden die Hunde angespannt, je nach Wetterlage. Im Sommer weniger, im Winter mehr.              

Vielen Dank für das interessante Interview, herzlichen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg mit euren großartigen, wunderschönen Hunden.

Info

Olaf Thurau und seine Diana leben in der Wildnis des Yukons auf einem kleinen Grundstück in einer Cabin ohne Stromanschluss. Direkt am Haus sind in einem großen ‚Zwinger‘ die Hunde untergebracht. Beide verdienen die Brötchen für ihr tolles, anspruchsvolles Hobby in der Hauptstadt des Yukons, in Whitehorse.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Thema:

http://www.yukonquest.com/about

http://www.yukonquest.info/_musher_thurau.shtml

QR Code Business Card