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Unterwegs im Waterton Lakes National Park: Die erste kommerziell genutzte Ölquelle im Westen Kanadas 0

Unterwegs im Waterton Lakes National Park © Lukester878

Unterwegs im Waterton Lakes National Park © Lukester878

Dort wo die Rocky Mountains auf die Prärie treffen, in Albertas Waterton Lakes National Park, gab es aufgrund enthusiastischer Zeitungsmeldungen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen wahren Öl-Boom in Kanada. Das Gebiet entlang des heutigen Akamina Parkways, einem der Scenic Parkways des Nationalparks, hinein in das Cameron Valley bis zum Cameron Lake war schon lange bekannt für seine natürlichen Erdölvorkommen und seine natürlichen Sickerfelder. (mehr …)

Im Jahr des Pferdes: Hoch zu Ross im Banff National Park 0

2014 ist das Jahr des Pferdes

2014 ist das Jahr des Pferdes © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Laut des chinesischen Kalenders begann am 31. Januar 2014 das Jahr des Pferdes und ist zum einen Symbol für Stabilität, zum anderen für Dynamik aber auch ungezügelter Energie. Ungezügelt soll es in Kanada nicht zugehen, aber wer Kanada mal aus einer neuen Perspektive erleben möchte, der kann das unter anderem im Banff National Park tun. Hier kommen Pferdeliebhaber und Naturbegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. (mehr …)

Vancouver Island – Reiseführer zur schönsten Insel im Pazifik 0

Reiseführer Vancouver Island

Reiseführer Vancouver Island

Besuchen Sie die schönste Insel Kanadas: im Westen die wilde, zerklüftete Pazifikküste mit urwüchsigem Regenwald, im Osten die Badestrände der Touristenorte, im Norden die unerschlossene, pure Wildnis und im Süden das Großstadtflair rund um die Stadt Victoria. Entdecken Sie die ganze Faszination Vancouver Islands und erleben Sie wilde National und Provincial Parks, historische Stätten und eine beeindruckende Landschaft, deren Vielfalt für Kanada einzigartig ist. Dieser Reiseführer führt Sie nicht nur durch den touristisch gut erschlossenen Süden und Osten der Insel, sondern auch in die landschaftlich besonders reizvollen Gebiete an der West- und Nordküste – erst hier können Sie die Einzigartigkeit dieser Insel wirklich erleben: (mehr …)

Aug 27
Themen
Natur
Reisen

Auf dem Yukon unterwegs – Ein Reisebericht 0

Sechs Deutsche erleben Kanadas Norden und den Yukon im Kanu

VON KAI DANGEL

Samstag, 9. August. Wir brechen auf! Sechs Deutsche wollen in drei Kanus den Norden Canadas erleben. Morgens um 10 Uhr werden wir von unserem Kanuverleih eingesammelt und zu Johnsons Crossing gebracht.

Tanja, Jo, Friedhelm, David, me, Robin

Das Kanu-Abenteuer Yukon beginnt. Das Team von links nach rechts: Tanja, Jo, Friedhelm, David, Kai und Robin.

Bis alles Material verpackt ist wird es 13 Uhr, dann endlich sitzen wir im Boot. Der Teslin River mündet nach ca. 150 km Luftlinie in den Yukon. Wir umfahren damit den ca. 50 km langen Lake Laberge, der mit bis zu zwei Meter hohen Wellen zum Albtraum eines jeden Paddlers werden kann.
Das meiste „Wildlife“ bekommen wir hier, auf dem Teslin River, zu sehen. Elche, darunter ein junger Bulle mit ansehlichem Geweih und einige Elchkühe mit ihren Kälbern, Biber, Stachelschweine, eine Otterfamilie, Haubentaucher, verschiedene, springende Fische, Enten, Wildgänse, Eulen, Raben, Falken, und die Könige der Lüfte: Weißkopfseeadler.
Die Bekanntschaft einiger Stechmücken dürfen wir ebenfalls machen. Tierspuren fanden wir am Flussufer zu Hauf und einmal zieht uns das durchdringende Geheule von Wölfen in den Bann.

Dem Ruf des Yukon folgen ........

Dem Ruf des Yukon folgen ……..

Landschaftlich macht der Teslin River auch einiges her. Im Vergleich mit den Flüssen der Heimat, wie beispielsweise unser schwäbischer Neckar, ist er schon einiges größer, obwohl er doch nur ein „kleiner“ Zubringer des Yukons ist. Im Vergleich zu letzterem sind die Schluchten hier und der Teslin River selbst geradezu eng.
Wir campen in der Wildnis, fischen Hecht, und haben jede Menge Proviant, welchen es vor den Bären in Sicherheit zu bringen gilt. Zwar bekommen wir einige Braunbären, auch Mamabären mit ihren Jungtieren, vom Fluss aus zu Gesicht, in den Camps selbst stattet uns glücklicherweise nie einer einen Besuch ab. Lediglich Eichhörnchen wecken uns das ein oder andere mal mit ihrem morgentlichen Geschrei und dem einen oder anderen Tannenzapfenbombardement unserer Zelte. Zweimal täglich gilt es Feuer zu machen. Gekocht wird stets mit Flusswasser und über offener Flamme…

.. am besten im Kanu.

.. am besten im Kanu.

Nach ca. 300 km geht es in den Yukon. Das Wasser wird kälter und die Fliessgeschwindigkeit nimmt von Süden nach Norden gelangend tendenziell zu. Der Yukon selbst fließt mit bis zu 10 Kilometer pro Stunde und lädt dadurch ein, auf dem Kanu die Füße hochzulegen, ein Buch zur Hand zu nehmen oder einfach nur das „Naturkino“ auf sich wirken zu lassen. Sandige Böschungen, felsige Ufer, endlose Waldgebiete – darunter auch verbrannte Flächen in der Größe einiger unserer deutschen Landkreise – und hügelhafte Erhebungen, die zum Erklimmen
einladen und damit grandiose Ausblicke versprechen. Endlose Weiten, saftige Grüns, Wald so fern das Auge reicht und keine Menschenseele weit und breit.

Traumhafte Landschaften.

Traumhafte Landschaften.

In Carmacks halten wir kurz, füllen etwas Proviant auf, und sind schon bald wieder froh auf dem Fluss sein zu dürfen – weg von der Zivilisation. Der Fluss wird noch breiter, die Täler offener, die Landschaft noch atemberaubender. Ab und zu regnet es ein klein wenig. Die Temperatur schwankt zwischen „oben ohne paddeln“ bis hin zu langer Unterwäsche und Daunenjacke tragen. Unter den Gefrierpunkt fällt sie glücklicherweise noch nicht, aber damit kann hier oben um diese Jahreszeit
bereits gerechnet werden.

Begegnungen am Flussufer.

Begegnungen am Flussufer.

Gut 700 km nach dem ersten Paddelstich erreichen wir Dawson City bereits nach zwölf Tagen. Im „Downtown Hotel“ werde ich noch überredet dem Club der „Sourtoe-Küsser“ beizutreten. Dafür muss man einen Hochprozentigen mit sich darin befindenden, abgefrorenen Zehen trinken; inklusive Berührung des Zehens mit den Lippen versteht sich. http://dawsoncity.ca/attraction/sourtoe-cocktail-club/

Runter damit, aber ohne den abgefrorenen Zeh.

Runter damit, aber ohne den abgefrorenen Zeh.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Rückweg nach Whitehorse. Die Kanus wurden in Dawson City zurückgelassen und nach spannenden zwölf Tagen Wildnis wartet die heiße Dusche auf ein gemütliches und langes Stelldichein.

http://kaiarrhea.blogspot.ca

Tolle Spots zum Fischen.

Tolle Spots zum Fischen.

Wunderbare Plätze für das abendliche Dinner.

Wunderbare Plätze für das abendliche Dinner.

Und das Spülen ging auch flott.

Und das Spülen ging auch flott.

Die Campgrounds waren herrlich.

Die Campgrounds waren herrlich.

Die Twelve-Finger-Rapids, eine imposante Kulisse am Fluss.

Die Five-Finger-Rapids, eine imposante Kulisse am Fluss.

08Panorama_Yukon

Das Kanu-Team: Robin, Kai, Tanja, David, Friedhelm and Jo.

Das Kanu-Team: Robin, Kai, Tanja, David, Friedhelm and Jo.

Pferde am Flussufer.

Pferde am Flussufer.

Ein Stachelschwein, schön auf Abstand.

Ein Stachelschwein, schön auf Abstand.

Eulen, Käuze, Adler waren stetige Begleiter auf der Tour.

Eulen, Käuze, Adler waren stetige Begleiter auf der Tour.

Der König der Lüfte, der Weisskopfseeadler.

Der König der Lüfte, der Weisskopfseeadler.

Blick auf den Yukon, der 3000 Kilometer durch herrliche Landschaft mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde fliesst.

Blick auf den Yukon, der 3000 Kilometer durch herrliche Landschaft mit einer maximalen Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde fliesst.

Wundervolle Talabschnitte am Flusslauf.

Wundervolle Talabschnitte am Flusslauf.

 

Sich stetig ändernde Sandbänke und Inseln prägen den Flusslauf.

Sich stetig ändernde Sandbänke und Inseln prägen den Flusslauf.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

 

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

 

Burger King plant Übernahme von Tim Hortons 0

Der US-amerikanische Fleischbrater Burger King will die kanadische
Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons übernehmen. Der neue Firmensitz
der dann drittgrößten Kette mit 18.000 Restaurants in 100 Ländern würde in Kanada entstehen.

Burger King

(Credit: dpa)

Burger King erwägt, den kanadischen Konkurrenten Tim Hortons zu übernehmen und den Firmensitz in das für die günstigeren Unternehmenssteuern bekannte Kanada verlegt werden. Die Gespräche wurden von beiden Unternehmen bestätigt. Mit dem Zusammenschluss würde die drittgrößte Kette mit 18.000 Restaurants in 100 Ländern mit einem Marktwert von 18 Milliarden Dollar entstehen.
Tim Hortons wurde 1964 in Ontario gegründet und hat sich auf Frühstücksspeisen spezialisiert. Namensgeber Tim Horton kam 1974 bei einem Autounfall ums Leben. Sein Partner Ron Joyce übernahm damals das Unternehmen als alleiniger Besitzer,
bevor es 2006 an die Börse ging. Bis 2011 eröffnete es nach eigenen Angaen 4000 Restaurants vor allem in Kanada und den  USA.

Tim Hortons

(Credit: Tim Hortons)

Tim Hortons

(Credit: Reuters)

Burger King wurde 1954 in den USA gegründet. Der bisher in Miami ansässige Hamburger-Brater betreibt in  fast 100 Ländern mehr als 13.000 Restaurants. Gegen die Verlagerung des Firmensitzes nach Kanada dürfte es
vor allen Dingen aus Washington Widerstand geben.

http://www.timhortons.com/

http://www.bk.com/

 

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