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Nov 21
Themen
Natur

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier 0

Der große Arbeits- und Wasserhund begeistert durch angeborene Charakterzüge

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Schon ganz klein ein Großer, der Neufundländer.

Der Neufundländer bezeugt die lange zurück liegende Besiedelungsgeschichte des Nordosten Kanadas. In der imposanten Hunderasse spiegeln sich neben den einheimischen Hunderasse der Eingeborenen auch die um das Jahr 1100 mit den Wikingern angesiedelten großen schwarzen Bärenhunden. Europäische Fischer brachten weitere Rassen mit auf das Festland, die an der Gestaltung und Auffrischung der Rassen mitwirkten.

Allerdings war der Neufundländer schon zu Zeiten der Kolonisation um das Jahr 1610 herum als eigenständige Rasse geboren. Die imposante Größe, seine kräftige Bemuskelung haben es dem Neufundländer gestattet, an Land schwere Lasten zu ziehen und dabei die extremen klimatischen Bedingungen zu ertragen. Auch als Wasser- und Rettungshund trotzt er den Gefahren des Meeres. Der Neufundländer ist als Rasse von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt. Der Hund kommt ist in den Farben Schwarz, Weiss-Schwarz und Braun zugelassen.

In der FCI sind die Farben wie folgt beschrieben:

Schwarz: Die herkömmliche Farbe des Neufundländers ist schwarz. Der Farbton soll so einheitlich wie möglich sein, aber ein leichter Schimmer wie von Sonnenbrand istzulässig. Weisse Abzeichen an der Brust, an den Zehen und / oder an der Spitze der Rute sind erlaubt.
Weiss-schwarz: Diese Varietät ist für die Rasse von historischer Bedeutung. Zu bevorzugen sind ein schwarzer Kopf mit weisser Belsse, die sich bis zum Fang hin erstreckt, ein schwarzer Sattel mit gleichmässigen Abzeichen und eine schwarze Kruppe mit schwarzer Oberseite der Rute. Alles Übrige muss weiss sein und darf ein Minimum an Tüpfelung aufweisen. Aus den weiss-schwarzen Neufundländern ist im 20.. Jahrhundert die eigenständige Hunderasse „Landseer“ entstanden.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Ein enger Verwandter des weiss-schwarzen Neufundländers, der Landseer. Foto unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Braun: Diese Farbe geht von schokoladenfarben bis zu bronzefarben. Weisse Abzeichen sind an der Brust, auf den Zehen und / oder an der Spitze der Rute zulässig.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Auch mit braunem Fell eine stattliche Erscheinung. Foto: Peter Ludes / https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2

Der Neufundländer ist ein stattlicher Hund, kein Zwingerhund und kein Hund für eine kleine Wohnung. Die Widerristhöhe beträgt bei erwachsenen Rüden im Durchschnitt 71 Zentimeter, bei Hündinnen 66. Ein erwachsener Rüde wiegt im Durchschnitt 68 Kilogramm, eine Hündin 54. Die freundlichen, wunderhübschen Tiere, wahre Kanadier werden ungefähr 10 Jahre alt. Er gilt als freundlich, ausgeglichen und ruhig. Aggresivität und scheues Verhalten werden als Fehler im Rassestandard bezeichnet.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Die großen Hunde, wahre Kanadier lieben die Wasserarbeit.

Der Neufundländer ist ein Fischer- und Rettungshund, er verfügt über eine ausgeprägte Wasserpassion. Der Hund besitzt eine hohe Intelligenz, er muss also beschäftigt werden. Er ist kein Tier für bequeme Schönwettermenschen. Auch ist der Neufundländer kein Diener seines Herrn, vielmehr ist er eine der wenigen Hunderassen, die in der Lage sind selbständig zu handeln, was viele belegte Menschenrettungen aus dem Wasser, aber auch an Land, bezeugen.
Der Neufundländer ist ein wahrer Familienhund, der bei seinen Menschen sein will. Er ist im Umgang mit Kindern ein sehr geduldiger Hund, ein Freund, der immer an der Seite ist.

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit einem Baguette oder Salzkartoffeln.

Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce - leckeres zur Winterzeit

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

750 g ausgelöster Kasselerrücken
1 EL Ingwermarmelade
1-2 TL Sojasauce
2 Radicchio (ca. 400 g)
2 rote Zwiebeln
1 EL Öl
Salz, Pfeffer
400 ml Bratenfond (aus dem Glas)
150 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
1 EL Speisestärke
2-3 EL Calvados
1 Prise Zucker
nach Belieben Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

Kasseler auf die Fettpfanne des Backofens setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft 180 Grad) 15 Minuten braten. Hitze auf 180 Grad (Gas: Stufe 2-3, Umluft: 160 Grad) herunterschalten. Marmelade mit Sojasauce verrühren, den Braten damit bepinseln und weitere 20-25 Minuten braten.
Radicchio putzen, abspülen und vierteln. Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden. Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin anbraten. Radicchio zugeben und 3-4 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen.
Kasseler von der Fettpfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Bratensatz mit Bratenfond lösen, durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Blaubeeren zugeben und 2-3 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Stärke mit Calvados verrühren und in die Sauce einrühren. Unter Rühren einmal aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Kasseler in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Radicchio und der Sauce anrichten. Nach Belieben mit Petersilie garniert anrichten.

Zubereitungszeit

45 Minuten

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 374 kcal / 1561 kJ
Eiweiß: 34,1 g
Fett: 18,5 g
Kohlenhydrate: 13,2 g

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen 0

Trinkwasserkonzerne wie Nestlé & Co. sollen weniger Flaschen abfüllen dürfen

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Foto: © Bottled Water von Daniel Orth/https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Es klingt schon fast zynisch, dass Trinkwasserkonzerne in allen Regionen der Welt billigst Grundwasser abzapfen und in Flaschen abfüllen, die dann teuer zu bezahlen sind. Diese Situation hat in manchen Gegenden schon dazu geführt, dass Haushalte auf die Verwendung von Flaschenwasser angewiesen sind. Die kanadische Provinz Ontario will nun offenbar mit einem zweijährigen Moratorium gegensteuern.

Genau 3,71 unschlagbare Kanadische Dollar (circa 2,50 Euro) zahlen Trinkwasserkonzerne in der kanadischen Provinz für abgezapftes Grundwasser – pro eine Million Liter Wasser! Schaut man dann in das Regal eines Lebensmittelgeschäftes, bekommt man ungefähr 24 0,5 Liter Flaschen für denselben Preis zurück. Gegen dieses Vorgehen von Nestlé & Co. regt sich nun in den betroffenen Regionen Widerstand, zumal auch in Ontario Gegenden von zunehmender, auch den Grundwasserspiegel betreffenden Trockenphasen betroffen sind.

Die Provinzregierung Ontarios erwägt nun ein zweijähriges Moratorium für die Erschließung neuer Quellen und verschärfte Regeln für die Entnahme des Wassers. Das könnte für die Konzerne bedeuten, dass sie in Zukunft weniger Grundwasser in Flaschen abfüllen dürfen, oder in Trockenzeiten gar keines mehr.

Dieses Moratorium würde auch Bedenken der Bevölkerung betroffener Gebiete aufnehmen. So gab es in einer Kleinstadt im September Proteste, als Nestlé eine Grundwasserquelle kaufte, die eigentlich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde dient. Tritt das Moratorium in Kraft, dürfte in den kommenden zwei Jahren kein Wasser abgefüllt werden.
„Angesichts eines sich wandelnden Klimas und insbesondere der Folgen von Dürre und Bevölkerungswachstum, möchten wir mit der Bevölkerung von Ontario zusammen arbeiten um sicherzustellen, dass wir diese lebenswichtigen Ressource richtig schützen“, sagte Glen Murray, Ontarios Umwelt- und Klimawandelminster, laut der Zeitung The Guardian. Mit dem Stopp der Abfüllpläne würde sich die Provinzregierung auch mehr Zeit geben, die Grundwasserbestände und den Zustand des Grundwassers eingehend und detailliert zu erforschen.

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Label der Nestlé Trinkwassersparte. Foto: http://logos.wikia.com/wiki/Pure_Life

Auch sollen die Lizenzen für die Grundwasserentnahme reglementiert werden. So sollen die Fördergenehmigungen auf fünf statt bisher zehn Jahre befristet werden. Ob der Entnahmepreis als Regulator dienen soll, steht noch nicht fest, nach wie vor zahlen Konzerne 3, 71 can$ pro eine Million Liter entnommenem Wasser. Auch sollen Konzerne gesetzlich zur Reduktion der Entnahmemenge im Falle einer Dürrezeit gezwungen werden.

Noch bis zum 1. Dezember können sich Bürger Ontarios zum Vorschlag des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel (Ministry of the Environment and Climate Change, MOECC), äußern, ihn kommentieren, bewerten oder hinterfragen. Alle Meinungsäußerungen werden laut Ministerium „als Teil des Entscheidungsfindungsprozesses berücksichtigt“.

„Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“

Auch in Ontarios Provinzregierung scheint es ein Umdenken in der Grundwasserfrage gegenüber den Trinkwasserkonzernen zu geben. „Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“, sagte Ontarios Premier Kathleen Wynne (Liberale) dem Guardian zufolge.

Wir werden die Entwicklung in dieser wichtigen Frage weiter verfolgen.

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot 0

Einer der verehrtesten und produktivsten Visionäre starb mit 82 Jahren in
Los Angeles – Ein Nachruf

Eine besondere Stimme des 20. und 21. Jahrhunderts ist verstummt. Leonard Cohen, kanadischer Dichter, Sänger und Songwriter ist im Alter von 82 Jahren Los Angeles Verstorben. Sony Music Canada teilte mit: „Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songschreiber und Künstler Leonard Cohen gestorben ist. Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionär verloren.“

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot

Leonard Cohen. Foto: Rama/http://www.cecill.info/licences/Licence_CeCILL_V2-en.html

Leonard Cohen ist am 21. September 1934 in Montreal als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie geboren. Schon bald wurde seine lyrische und musikalische Ader sichtbar, Cohen lernte Gitarre spielen und trat in Cafés und Clubs auf. Aber die erste Passion gehörte zunächst dem Schreiben von Gedichten und Romanen. So wurde er 2011 mit dem spanischen Prinz-von-Asturien-Preis für Literatur.
Leonard Cohen war Träger des „Order of Canada“, der höchsten an Zivilpersonen verliehenen Auszeichnung an Menschen, die sich dem Motto „Desiderantes meliorem patriam“ („die ein besseres Vaterland begehren“) verschrieben haben. Québec zeichnete Cohen mit dem „Ordre national du Québec“, dem höchsten Zivilorden der Provinz aus.

1967 begann die Karriere Leonard Cohens als Folksänger und Songwriter. Es entstanden Lieder wie „Suzanne“ und „Chelsea Hotel No. 2“, ein Lied über seine Beziehung mit Janis Joplin. Weitere Lieder, die ihn weltberühmt machten, wie „Hallelujah und „So long Marianne“, folgten.

Viele seiner Lieder gelten als moderne Klassiker.

Cohen hat zuletzt in Los Angeles in der Nähe seiner Kinder gelebt. Der Kanadier hatte erst im letzten Monat sein nunmehr letztes Album „You Want It Darker“ herausgebracht. In seinen letzten Songs hatte sich der Sänger mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander gesetzt. In einem Interview im Magazin New Yorker hatte er jüngst angedeutet, dass er sich dem Sterben nah fühle.

„Ich bin bereit, zu sterben. Ich hoffe nur, es wird nicht zu ungemütlich. Das ist es dann auch schon für mich.“

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot

Leonard Cohen. Foto: Rama/http://www.cecill.info/licences/Licence_CeCILL_V2-en.html

„Nur Bob Dylan hat einen tief greifenderen Einfluss auf seine Generation gehabt und vielleicht nur Paul Simon und seine Landsfrau Joni Mitchell waren auf einer Stufe mit ihm als Songpoet“, urteilte das Musikmagazin Rolling Stone. Die New York Times würdigte Cohen als „einen der bedeutendsten Songschreiber unserer Zeit“.

Hier die zehn Lieder Leonard Cohens für die Ewigkeit:

  • „Suzanne“ (1967)
  • „Bird On The Wire“ (1969)
  • „Famous Blue Raincoat“ (1971)
  • „Lover Lover Lover“ (1974)
  • „Hallelujah“ (1984)
  • „I’m Your Man“ (1988)
  • „You Want It Darker“ (2016)
  • „First We Take Manhattan“ (1988)
  • „So Long, Marianne“ (1967)
  • „Chelsea Hotel No. 2“ (1974)

Hier zwei seiner berühmten Songs auf Video:

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 45+46/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 45+46/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 45+46/2016, 8. November

  • EU-kanadisches Freihandelsabkommen Ceta unterzeichnet
  • Bauen in Kanada soll energieeffizienter werden
  • German Canadian Concourse am 17. November in Berlin
  • Gold für Kochteam aus Kanada
  • RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Filme aus Kanada in Deutschland
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

EU-kanadisches Freihandelsabkommen Ceta unterzeichnet

Nach jahrelangen Verhandlungen ist Ende Oktober das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der Europäischen Union und Kanada unterzeichnet worden. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker besiegelten während des Europäisch-Kanadischen Gipfels das Abkommen mit ihrer Unterschrift.

Trudeau bezeichnete das Abkommen als einen historischen Moment. „Dieses moderne und fortschrittliche Abkommen wird die starken Verbindungen zwischen Kanada und der EU weiter festigen. Auch wird es viele neue Möglichkeiten sowohl für die Kanadier als auch die Europäer schaffen. Es werden neue Märkte für unsere Exporteure entstehen, die Verbraucher profitieren von der größeren Auswahl und den besseren Preisen, und die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder werden gestärkt.“

Bauen in Kanada soll energieeffizienter werden

Die Regierung von Kanada will das energieeffiziente Bauen stärken. Rund 17 Prozent der Treibhausgasemissionen in Kanada werden von Gebäude ausgestoßen. Um seine Klimaschutzziele zu erreichen, will Kanada unter anderem dafür sorgen, dass Gebäude besser gedämmt und energieeffizientere Heizungssysteme verwendet werden.

Dazu sollen unter anderem die Bauvorschriften angepasst werden. Vorbild ist dabei die Europäische Union mit ihrem Standard für energieeffizientes Bauen, der bis 2020 umgesetzt sein soll.

German Canadian Concourse am 17. November in Berlin

Zum fünften Mal findet in Berlin am 17. November der German Canadian Concourse statt. Unter dem Titel „Across the data pond – analyzing a sea of ocean data“ werden sich die Teilnehmer dieses Mal mit den Ozeanen beschäftigen.

Als Meeresanrainer arbeiten Kanada und Deutschland in vielen Bereichen – wissenschaftlich, wirtschaftlich und forschend – zu maritimen Themen zusammen. Sie tauschen Daten und Forschungsergebnisse aus und unterhalten gemeinsame Programme. Die fünfte Auflage des German Canadian Concourse wird sich mit der bestehenden Zusammenarbeit sowie Ausblicken auf zukünftige Partnerschaften in den Feldern Forschung & Entwicklung, Wissenschaft & Innovation sowie „Entrepreneurial eco-systems“ befassen.

Der German Canadian Concourse fand 2012 zum ersten Mal statt; die Veranstaltung verbindet eine Konferenz mit einer Exkursion. Während der Konferenz können die Teilnehmer sich zu einem transatlantischen Thema austauschen, die Exkursion stellt den praktischen Bezug zum Thema her.

Die Veranstaltung findet in der Botschaft von Kanada in Deutschland statt. Registrieren kann man sich unter: http://www.germancanadianconcourse.org/registration. Weitere Infos unter http://www.germancanadianconcourse.org/gcc2016

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerber für die Stipendien müssen an der University of Manitoba eingeschrieben sein. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

Gold für Kochteam aus Kanada

Bei der Internationalen Olympiade der Köche in Erfurt hat Kanada abgeräumt. Ein Kochteam des Culinary Institute of Canada at Holland College in Charlottetown auf den Prince Edward Islands setzte sich gegen 57 Teams aus aller Welt durch und holte zwei Goldmedaillen in den Kategorien „Culinary Arts“ und „Pastry Arts“.

Über den Verlauf von fünf Tagen mussten die Köche dazu je acht Portionen bestehend aus drei verschiedenen Vorspeisen, einem Fünf-Gänge-Menü, vier Petit Fours, vier unterschiedlichen Nachspeisen, eine Platte mit drei Terrinen für acht Personen und vier Varietäten Fingerfood zubereiten.

Die Koch-Olympiade findet im Rahmen der Internationalen Kochkunst-Ausstellung (IKA) statt, die alle vier Jahre in Erfurt abgehalten wird. Das kanadische Team setzte sich aus dem Chefkoch Kevin Boyce und Graduierten der Kochschule zusammen. Ihre Kreationen setzten sich größtenteils aus lokalen Lebensmitteln zusammen.

RISE Professional 2017 – Praktikanten aus den USA und Kanada für deutsche Unternehmen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD will mit seiner Programminitiative RISE professional 2017 Studierende aus den beiden nordamerikanischen Ländern mit deutschen Unternehmen zusammenbringen.

Interessierte Unternehmer aus Deutschland können vom 1. Oktober bis zum 30. November 2016 ihre Stellenangeboten beim DAAD online einreichen.

Die Praktika sollten mindestens zehn Wochen laufen. Der DAAD unterstützt die ausgewählten nordamerikanischen Stipendiatinnen/Stipendiaten mit einer monatlichen Rate in Höhe von 150 Euro für Undergraduates, 250 Euro für MA-Studenten und 500 Euro für PhD-Studenten. Darüber hinaus wird ein Reisekostenzuschuss in Höhe von 800 Euro gezahlt und 80 Prozent der Kursgebühren für selbst gesuchte Sprachkurse übernommen.

Die Studierenden werden Kranken-, Unfall- und Privathaftpflicht versichert. Zudem beantragt der DAAD die Freistellung von der Arbeitsgenehmigung für alle nicht EU-Bürger. Die teilnehmende Arbeitgeber verpflichten sich im Gegenzug, eine Praktikumsvergütung von mindestens 500 Euro netto pro Monat zu übernehmen.

Annkristin Ermel ST23 Nordamerika, RISE-Programme Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kennedyallee 50, 53175 Bonn Tel.: +49 228/882-104 E-Mail: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

10. November – Berlin – Duchess Says aus Montréal. Urban Spree.

18. November bis 18. Dezember – Düsseldorf – CIRQUE DU SOLEIL – Amaluna. Tickets: https://www.cirquedusoleil.com/de/amaluna

18. November – Bad Saarow – MapleTable® Weekend vom 18. bis zum 20. November im Hotel Esplanade, Seestraße 49, 15526 Bad Saarow. Freitags Anreise und gemütliches Beisammensein mit Essen und Klönen in der Pechhütte. Am Samstag planen wir einen Fußmarsch zum nahliegenden Demeterhof mit einer Führung über Hof, Garten und Feld. (Kosten für die gesamte Gruppe 50 Euro ist nicht im Preis enthalten). Anschließend optional eine kleine Schifffahrt auf dem Scharmützelsee. (Kosten pro Person 12 Euro nicht im Preis enthalten). Nachmittags zur freien Verfügung, Spa, Sky oder Spazieren etc. Abends Bildervortrag und anschließend gemeinsames Essen. Ansprechpartner ist die Reservierung, Telefon 033631 432 8250 oder E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz Bei der Buchung bitte nur die Zimmerkategorie sagen, alle anderen Leistungen haben mit der Veranstaltung zu tun, die wir für Euch organisieren werden. Preiskategorien: Zimmer zur Landseite im DZ € 219 ,- (€ 259,- Einzelzimmer). RELAX-Zimmer zur Landseite im DZ € 229,- (€ 277,- Einzelzimmer). VITAL-Zimmer zur Landseite im DZ € 274,- (€ 359,- Einzelzimmer). Zuschlag je Zimmer und Nacht Seeseitenzimmer 20 €. Mehr Info über das Hotel und die allgemeinen Geschäftsbedingungen unter http://www.esplanade-resort.de

22. November – Augsburg – Panel-Diskussion der „Initiative Junge Transatlantiker“ und des Kanada-Instituts der Universität Augsburg.
24. November – Trier – Infoveranstaltung „arbeiten und reisen (in) kanada studieren“. 16:00 – 18.30 Uhr.
24. November – Dresden – Dresden Maple Meeting in der Kurfürstenschänke (An der Frauenkirche 12) um 18:30 Uhr. Anmeldungen per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.
26. November – Stuttgart – KANADATREFF in Tim´s Barbecue (Emil-Kiemlen Weg 51, 70376 Stuttgart) ab 17:30 Uhr. Anmeldungen willkommen per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

24. November – Trier – Infoveranstaltung „Arbeiten und reisen (in) Kanada Studieren“. Mit Einführungsvorträgen aus den Bereichen Tourismus, Kunst, Musik & Literatur sowie Studium und Work&Travel in Kanada. 16-18.30 Uhr. Veranstaltet von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG) und dem Zentrum für Kanada-Studien an der Universität Trier (ZKS). Ort: Universität Trier.

25. November – Esslingen am Necker – Duchess Says aus Montréal. Komma

25. November – Bonn – Pre-Christmas-Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. Ab 19 Uhr im Churfürstensaal II des Hotel Bristol, Prinz-Albert-Str. 2, 53113 Bonn. Das Drei-Gänge-Menu kostet 29,50 Euro pro Person, immatrikulierte DKG-Studierende zahlen 12 Euro. DKG Summer-Job-Studenten werden über ihre Kanada-Erlebnisse berichten. Vorgestellt wird Alexandra Dold, die künftige Leiterin der DKG-Region Rheinland. Anmeldungen bitte bis zum 15. November 2016 an: E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

10. Dezember – Düsseldorf – Family Christmas Party im Restaurant Hirschchen, Alt Pempelfort 2, 40211 Düsseldorf. Beginn: 17.30 Uhr. Anmeldung über http://www.kanadatreff.com/W5V0x

12. Dezember – München – Vortragsveranstaltung der DKG Oberbayern-München mit Klaus Prömpers „Europa-Nordamerika: Kanada im Wandel. 1 Jahr Regierung Justin Trudeau“. Ab 19:00 Uhr. Ort: Amerikahaus, Barer Straße 19a, München.

13. Dezember – Frankfurt – Seminar „Wirtschaftsstandort Kanada“. In Zusammenarbeit mit Export Development Canada (EDC), der IHK Frankfurt am Main und der Deutschen Botschaft in Berlin, wird die AHK Kanada ein Seminar zu Chancen und Möglichkeiten im kanadischen Markt veranstalten. Die Vormittags-Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten der IHK Frankfurt am Main stattfinden. Fokus-Thema wird zudem das Handelsabkommen CETA sein. Teilnehmer erhalten einen allgemeinen Überblick zum kanadischen Markt, und hören Erfahrungs- und Expertenberichte von bereits in Kanada ansässigen Unternehmen. Ab 9 Uhr. Informationen zum Programm und Registrierung: http://kanada.ahk.de/veranstaltungen/deutschland/seminars/eventansicht/events/ceta-seminar/

15. Dezember – Christmas Party der DKG Oberbayern-München. Ort: Kanadisches Konsulat, Tal 29, München. 18 Uhr

Filme aus Kanada in Deutschland

Im November und Dezember sind bei Filmfestivals wieder einige Filme aus Kanada in Deutschland zu sehen. Seit dem 2. November und noch bis zum 9. November laufen in Tübingen und Stuttgart die 33. Französichen Filmtage. Im Internationalen Wettbewerb sind dort zu sehen: Avant Les Rues/Before the Streets | Chloé Leriche | Kanada 2016| 97:00 Min. und Montréal La Blanche – White City | Bachir Bensaddek | Kanada 2016| 90:00 Min.

Noch bis zum 19. November läuft das 65. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Die Reihe International Independent Cinema 2016 zeigt: Iqaluit | Benoît Pilon| Kanada 2016| 103:00 Min. Im Kinderfilmfest läuft: Schneeballschlacht | Jean-François Pouliot| Kanada 2016| 82:00 Min.

Am 11. November startet das 29. Exground Filmfest Wiesbaden. In der Reihe International läuft: It’s Only the End of the World/Einfach das Ende der Welt | Xavier Dolan | Kanada, Frankreich 2016| 95:00 Min. In American Independents wird gezeigt: The Master Cleanse | Bobby Miller | Kanada, USA 2016| 81:00 Min. In der Kurzfilmereihe sind dabei: Voiceless | David Uloth | Kanada 2015| 15:00 Min. und Time to Die/Motherfuckers | Annika Sehn, Jonas Spriestersbach | Kanada, Deutschland 2016|15:00 Min.

Am 15. November startet das 33. Kasseler DOK Fest mit folgenden Langfilmen aus Kanada: Historias de dos que soñaron/Tales of Two Who Dreamt | Andrea Bussmann, Nicolás Pereda| Kanada, Mexiko 2016| 82:00 Min. und Montréal New Wave | Érik Cimon| Kanada 2016| 92:00 Min. Gezeigt werden auch die Kurzfilme: A Boy Needs A Friend | Steven Reinke| Kanada, USA 2015| 22:00 Min.; Clear And No Screws | Brett Story| Kanada 2015| 6:00 Min.; Elle Pis Son Char | Loïc Darses| Kanada 2015| 28:00 Min.; Mia’ | Amanda Strong, Bracken Hanuse Corlett| Kanada 2014| 8:00 Min. und Ondes Et Silence| David Bryant, Karl Lemieux | Kanada 2014| 14:00 Min.

Einen Tag später, am 16. November, starten die 22. Französische Filmtage Leipzig. Auch hier läuft der neue Film von Xavier Dolan: Juste La Fin Du Monde/Einfach das Ende der Welt | Xavier Dolan | Kanada 2016| 95:00 Min.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstrasse zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

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