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Archiv für das Schlagwort: Alberta

Wo die wilden Blumen blüh’n 2

In Alberta blühen auch wilde Rosen

Alberta Wild Rose

Im kleinsten Nationalpark der kanadischen Rocky Mountains, dem Waterton Lakes National Park, gibt es eine beeindruckende Fülle wild wachsender Blumen. Dreißig der Arten findet man sogar nur hier. Das feiert Alberta jeden Sommer mit dem Waterton Wildflower Festival.

2012 findet es bereits zum neunten Mal statt: Vom 16. bis 24. Juni lädt der Nationalpark Besucher zu Erkundungen in der Natur, zu geführten Ausritten, Ausstellungen, Konzerten und Workshops ein. Organisiert wird die blumige und farbenprächtige Veranstaltung vom Touristik-Anbieter Trail of the Great Bear.

Übrigens kann man sich im Waterton Lakes National Park auch Kanu fahren, wilde Tiere beobachten, und auf 240 Kilometern Wanderweg das Hinterland erkunden. Tipp: Der Trail in den Red Rock Canyon, dessen feurig-roten Wände aus 1,5 Milliarden Jahre altem Sedimentgestein bestehen.

www.watertonwildflowers.com

Die besten Hamburger Kanadas 2

Ein Gedicht zwischen zwei Brötchenhälften: gegrillter Schinken, Rindssalami, Gurke, geschmelzte Zwiebeln und AAA Rind (c) m:brgr

Ein Gedicht zwischen zwei Brötchenhälften: gegrillter Schinken, Rindssalami, Gurke, frittierte Zwiebeln und AAA Rind (c) m:brgr

Mit Ranglisten ist das immer so eine Sache: Wer kann schon wirklich von sich behaupten, alle Burgerbratereien Kanadas durchprobiert zu haben? Reader’s Digest hat es trotzdem gewagt und in einem Artikel „Canada’s 8 Greatest Burger Restaurants“ vorgestellt. Hier sind sie:

1. Splitz Grill, Whistler, BC
Hungrige Boarder und Skihasen lieben die üppigen Burger – und dass sie zwischen den Brötchenhälften auch Ausgefallenes wie Büffel, Lachs, gereiften Cheddar oder Baba Ghanoush (Auberginenpaste) bestellen können. Und natürlich die köstliche hauseigene „Splitz“-Sauce.

2. Webers, Orillia, Ontario
1963 eröffnete Burger-Institution: Obwohl es in the middle of nowhere liegt (am Lake Simcoe, 140 Kilometer nördlich von Toronto), stehen die Leute hier regelmäßig Schlange für einen der auf Holzkohle gegrillten Burger.

3. M:brgr, Montréal, Québec
Die Provinz ist nicht nur sprachlich, sondern auch kulinarisch eng mit Frankreich verbandelt. Und so ist der kanadische Gourmet nicht überrascht, auf seinem Burger Kobe-Rind, Spargel, Trüffel-Carpacchio oder Foie Gras serviert zu bekommen. Und dazu Fritten aus Süßkartoffeln.

4. Mrs. Mikes, Winnipeg, Manitoba
Macht von außen nicht viel her, brät aber bereits seit 1969 Burger in gleichbleibend hervorragender Qualität. Dazu gibt’s dickflüssige Milchshakes die so gut schmecken wie früher.

5. Peter’s Drive In, Calgary, Alberta
Das Geheimnis liegt in der Frische: Bestes, direkt verarbeitetes Fleisch aus Alberta, frisch gebackene Hamburgerbrötchen und BBQ-Sauce nach hauseigenem Geheimrezept.

6. The Works, Ottawa, Ontario
Sowohl die Burger als auch das Restaurant selbst sind mehrfach ausgezeichnet, inzwischen gibt es sieben Ableger alleine in der Hauptstadt. Das Geheimnis: Rund 70 verschiedene Toppings. Für Vegetarier gibt’s sogar Bratlinge aus Portobello-Pilz.

7. Darrell’s Restaurant, Halifax, Nova Scotia
Der vegetarische Burger gewinnt regelmäßig den „Best-of-Food“-Award, noch beliebter ist nur noch der „Peanut Butter Burger“: er macht offenbar so süchtig, dass es Leute geben soll, die ihn als Geburtstagstorte bestellen…

8. The Burger’s Priest, Toronto, Ontario
Burger-Bräterei für Puristen: Frische Zutaten (die Bratlinge werden täglich vor Ort zubereitet), aber reduziert auf die Klassiker, inklusive dem weichen Burgerbrötchen. Einzige Ausnahme: das Geheimmenü – ein Burger zwischen zwei überbackenen Käsesandwiches.

Aber wie das so ist mit Hitlisten: Sie können nur subjektiv und unvollständig sein. Wenn ich da an den riesigen, saftigen Burger vom freilaufenden Büffel denke, den ich in einem unscheinbaren Restaurant in den Badlands von Alberta gegessen habe…

Mai 10
Themen
Natur
Reisen

Campen mit Dinosauriern 1

Spaziergang in den zerklüfteten Badlands von Alberta

Die Badlands von Alberta: fast erwartet man einen lebenden Dinosaurier (c) Travel Alberta

Typisch für die Badlands im Südosten von Alberta: Canyons mit faszinierend geschichtetem Gestein, ehemalige Kohlebergwerke – und Dinosaurier! Die spektakulären prähistorischen Fossilienfunde katapultierten die Region in die globale Oberliga für Archäologen und Paläontologen und bescherte ihr mit dem Royal Tyrell: Ein Museum, das Touristen aus aller Welt anlockt.

Überall in den Badlands wurden Fossilien gefunden – die meisten jedoch im Dinosaur Provincial Park bei Brooks (eine Stadt mit 14.000 Einwohnern auf halbem Wege zwischen Calgary und der östlichen Grenze Albertas zur Provinz Saskatchewan), der seit 1979 zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Auf organisierten Exkursionen können Besucher die Landschaft und Fundstellen aus nächster Nähe kennen lernen. Ein Ausflugsziel ist dabei das sogenannte Centrosaurus Bone Bed – es ist so groß wie zwei Tennisplätze und Forscher vermuten, dass hier die Überreste von bis zu 1.000 dieser Urzeitriesen liegen.

Von Mai bis Oktober können Besucher hier auf einem neu eröffneten Campingplatz nächtigen: Die luxuriösen Segeltuchzelte direkt am Red Deer River bieten neben einem schönen Ausblick allerlei Komfort wie ein Doppelbett mit Matratze, ein ausziehbares Sofa für Zwei, einen Esstisch,  Kühlschrank und Liegestühle.

Und wenn Sie bislang dachten, die Arbeit von Archäologen sei langweilig, schauen Sie sich doch mal dieses Video an: klick.

Apr 24
Themen
Natur

Banff: Tipp für Radler 1

Ein Fahrrad und eine Bank aus recyceltem Holz: In der Lobby finden sich die Themen des Hotels

Ein Fahrrad und eine Bank aus Recyclingholz: Lobby des The Juniper

Das The Juniper Hotel in Banff ist ein echter Tipp für Radfahrer: Inhaber Peter Poole ist selbst ein Radfan, weshalb er dort eine SB-Fahrradwerkstatt eingerichtet hat, die allen Gästen des Hauses offensteht. Außerdem hat das Hotel einen Fahrradverleih und die Mitarbeiter geben gerne Tipps für Tagesausflüge sowie auch für längere Touren.

Das Hotel liegt direkt oberhalb des Trans Canada Highways, ein kleines Stück außerhalb von Banff, am Fuß des 2512 Meter hohen Mount Norquay. Ebenfalls interessant: Das Hotel wurde mit recyceltem Holz und Natursteinen renoviert und bezieht Ökostrom. Außerdem bemüht sich Poole um gute Beziehungen zu den First Nations, deren Vorfahren den Ort, an dem heute das Hotel steht, bereits vor einigen tausend Jahren als Rastplatz nutzten.

Juniper Way & Mt. Norquay Rd, Banff, Alberta, Tel. 403-762-2281, E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Weitere Infos unter: www.thejuniper.com.

Mrz 01
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Natur
Reisen

Stairway to Heaven 3

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Was man auf gar keinen Fall machen sollte: Lake Louise an einem Sonntag Nachmittag im August besichtigen. Als wir die schmale Straße entlangfahren, die vom Icefields Parkway hinunter zum See führt, haben wir schon so eine Ahnung: Links und rechts entlang der Straße parken Stoßstange an Stoßstange Autos, gerade noch so passen die Campervans daran vorbei. Unten am See dann: Schwitzende Autofahrer, die auf dem riesigen, bis zum Anschlag gefüllten Parkplatz ihre Runden drehen. Reisebusse, die Menschentrauben auf dem Wendekreis vor dem Fairmont Schlosshotel ausspucken. Gewusel in dessen riesiger Lobby, die mit schweren Wandteppichen und großen Kronleuchtern aus Massivholz dekoriert ist. Menschen posieren, Kameras surren, blitz, blitz, blitz. Gedränge auch an jener Stelle unten am See, von der aus man das berühmte Postkartenmotiv mit dem pittoresken Berggipfel im Hintergrund fotografieren kann. Eine ältere Amerikanerin ruft entzückt: „Schau, was für ein hübsches Motiv!“, rückt noch einmal ihren Strohhut zurecht und lässt sich – „Cheese!“ – vor See und Berggipfel fotografieren. Dann macht sie Platz für die Nächsten.

In den Rocky Mountains von Alberta wartet praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“

Es ist der letzte Tag unseres langen Wochenendes, an dem wir die Gegend zwischen Banff und Jasper erkunden, und wir bedauern unser schlechtes Timing gerade zum Abschluss unserer Tour. Natürlich kommen zu den internationalen Touristen, die in den Sommermonaten Urlaub in diesem spektakulär schönen Teil der Rockies machen, an den Wochenenden auch noch Ausflügler aus Alberta und British Columbia. Zum Moraine Lake, der noch mal 13 Kilometer weiter am Ende des „Valley Of The Ten Peaks“ liegt, werden wir nicht mal vorgelassen: „Wegen Überfüllung geschlossen“, erklärt uns ein Ranger, der freundlicherweise die Schlange stehenden Autos entlang läuft und bei jedem Fahrer anklopft. Wie lang die Wartezeit sei, könne er leider nicht abschätzen. Einige Autos, auch wir, wenden daraufhin auf der schmalen Fahrbahn und fahren zurück. Von Calgary aus, wo wir gerade für ein paar Monate leben, ist es zum Glück nicht weit, wir werden sicher wiederkommen. Denn der 1884 Meter hoch gelegene Moraine Lake ist schon ein besonders´schöner Ort und das will etwas heißen in den Rocky Mountains von Alberta, wo praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“ wartet. In einem milchigen Smaragdgrün liegt der See da, umgeben von zehn Berggipfeln, die selbst im Sommer weiß überpudert sind, und wenn die Sonne darauf scheint, beginnt dieser intensive Farbton zu leuchten.

Umgeben von all diesen Menschen scheint der gestrige Morgen plötzlich unglaublich weit weg. Bei Sonnenaufgang standen wir, am anderen Ende des Icefields Parkway, in beinahe völliger Einsamkeit am Angel Glacier. Mit ein bisschen umsichtigem Timing hat man selbst in der Hochsaison die Naturschönheiten entlang dieser´beliebten Route für sich, das haben wir in den letzten Tagen erfolgreich ausprobiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

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