Sie möchten an dieser Stelle Ihren Banner sehen? Werben Sie auf Faszination-Kanada.com

Archiv für das Schlagwort: Bison

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba 0

Im dritten Teil unserer kleinen Serie über die Tiere und Pflanzen in den Flaggen und Wappen der kanadischen Provinzen und Territorien stellen wir euch die Prärie-Provinz Manitoba vor. Der Wahlspruch der Provinz lautet: Gloriosus et Liber („Glorreich und frei“)

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Die Flagge von Manitoba.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Das Wappen (Coat of Arms) von Manitoba.

Das Wappen Manitobas zeigt im Schildhaupt das rote Georgskreuz als Symbol Englands. Der goldene Helm ist ein Symbol für die Souveränität Manitobas in der Kanadischen Konföderation. Das dreiteilige Postament, auf dem das Wapenschild steht zeigt von rechts nach links ein goldenes Weizenfeld, eine Wiese mit Kuhschellen und einen Nadelwald.

Die Tiere im Wappen sind der Bison und der Biber.

Der Bison

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Der Präriebison.

Der Amerikanische Bison ist ein in Nordamerika vorkommendes Wildrind und zugleich das größte Landsäugetier der Region. Der Präriebison kommt in den Graslandschaften der nordamerikanischen Prärien vor, der Waldbison in Waldgegenden. Die Tiere sind Wiederkäuer, die Süß- und Sauergräser im langsamen Grasen aufnehmen.
Bisonkühe und Kälber leben in Herden bis zu 50 Tiere, die Bullen sind Einzelgänger oder leben in kleinen Gruppen. Nur in der Brunft zwischen Juli und August sind die Bullen bei den Kühen. Die Kälber kommen im April und Mai auf die Welt und werden nach der Geburt bis zu sechs Monaten gesäugt.

Vor Ankunft der europäischen Siedler grasten Millionen von Prärie- und Waldbisons in den Prärie- und Waldregionen Nordamerikas. Exzessive Bejagung, auch um den First Nations die Lebensgrundlage zu entziehen, brachten die Art an den Rand des Aussterbens.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Das imposante Tier kommt heute in einer Population von etwa 30.000 Tieren wild vor. Die Art gilt weiterhin als gefährdet. Zuchtmaßnahmen sollen den Artenschutz erhalten. Das Bison wird auch zur Fleischgewinnung gezüchtet, das zarte Fleisch gewinnt auch in Europa zunehmend Fans.

Beim Bison gibt es einen großen Unterschied in Größe und Gewicht bei Bullen und Kühen. Während ein geschlechtsreifer Bulle 900 Kilogramm auf die Waage bringen kann, sind es bei den ausgewachsenen Kühen ein Gewicht zwischen 310 und 550 Kilogramm. Die Schulterhöhe liegt bei Bullen zwischen 1,67 und 1,86 Metern, bei Kühen zwischen 1,52 und 1,57 Metern.

Der Biber

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Der Biber.

Biber sind hochentwickelte Säugetiere, sie sind nach den Capybaras die zweitgrößten lebenden Nagetiere der Erde.
Der Nordamerikanische Biber wird 90 bis 120 Zentimeter lang (einschließlich Schwanz), er erreicht dabei ein Gewicht von 17 bis 32 Kilogramm. Biber können in freier Wildbahn bis zu 12 Jahre alt werden.
Der Kanadische Biber ist auch heute noch weit verbreitet. Intensive Jagd konnte die Population nicht nachhaltig stören. Teilweise darf das Tier heute wieder mit Fallen bejagt werden.
Das ansonsten beliebte Tier kann in der Forstwirtschaft und am Rand von Kulturland Schäden durch das Benagen und Fällen von Bäumen anrichten, durch die aufgestauten Wasser an Biberburgen können Überschwemmungsschäden und Unterspülungen entstehen.

Weitere Tiere im Wappen Manitobas sind das Einhorn und der Schimmel als Schildhalter.

Auf dem Wappen zu finden ist die offizielle Blume der Provinz, die Kuhschelle.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Die Kuhschelle, auch Küchenschelle genannt.

Die Kuhschelle oder Küchenschelle ist eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse. Wie alle Hahnenfußgewächse enthalten auch die Kuhschellen das sehr giftige Protoanemonin (Anemonol).

Der Frühjahrsblüher ist in Nordamerika und Eurasien beheimatet. Die hübsch blühenden Pflanzen sind ausdauernd krautige Pflanzen.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 3 Manitoba

Jan 09
Themen
Natur

Highway in die Eiszeit – Auf nach Alaska ! 0

Auf dem Highway in die Eiszeit, mit dieser dreiteiligen Dokumentation entführen Ernst Arendt und Hans Schweiger die Zuschauer in die Weiten Alaskas.
Einmal mehr mit ihrem schön berühmten Unimog-Wohnmobil unterwegs, geht es einmal durch den Sommer und den Winter der nordischen Regionen.

Die Sendetermine

Foto: Arendt/Schweiger

Foto: Arendt/Schweiger

Di. 12.01.2016   BR 14:15h Highway in die Eiszeit (1) – Auf nach Alaska!
Mi. 13.01.2016   BR 14:15h Highway in die Eiszeit (2) – Zum Kalten Ende Alaskas
Do. 14.01.2016  BR 14:15h Highway in die Eiszeit (3) – Sommer auf Eis
Di. 02.02.2016   3sat 16:15h Highway in die Eiszeit (1) – Auf nach Alaska!
Di. 02.02.2016   3sat 17:00h Highway in die Eiszeit (2) – Zum Kalten Ende Alaskas
Di. 02.02.2016   3sat 17:45h Highway in die Eiszeit (3) – Sommer auf Eis

Teil 1

Begegnungen mit Bisons, hier eine Mutter mit ihrem Kalb. Foto: Arendt/Schweiger

Begegnungen mit Bisons, hier eine Mutter mit ihrem Kalb. Foto: Arendt/Schweiger


Der Alaska Highway
ist in den USA eine Legende:  2300 km durch die Wildnis Nordamerikas. Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen die Zuschauer mit nach Alaska, auf eine Reise durch traumhafte, nordische Landschaft voller Tierleben. Sommer und Winter waren die beiden in ihrem Unimog-Wohnmobil unterwegs und mussten den Highway mit Bison, Caribou und Bären teilen. Wildtiere nutzen die Schneise durch die Wälder für ihre Wanderungen, grasen am Straßenrand oder säugen ihre Jungen. Vögel brüten unter den Brücken. Im Winter ist mit dem Auto nur unterwegs, wer unbedingt muss. Aber einsame verschneite Strecken, flackernde Nordlichter, eiskalte Nächte, urige Raststätten, Schneestürme und immer wieder Begegnungen mit Wildtieren sind einzigartige Erlebnisse.

Im Unimog-Wohnmobil in den Weiten Alaskas unterwegs. Übernachten unterm Nordlicht. Foto: Arendt/Schweiger

Im Unimog-Wohnmobil in den Weiten Alaskas unterwegs. Übernachten unterm Nordlicht. Foto: Arendt/Schweiger

Begleiten sie Ernst Arendt und Hans Schweiger auf eine ganz besondere Reise durch Alaska.

Teil 2

Zum kalten Ende Alaskas – Der Dalton Highway im Winter. Er gilt unter den LKW-Fahrern als die ultimative Herausforderung. Von Fairbanks nach Norden zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay führt die Versorgungsstraße entlang der berühmten Alaska-Pipeline. Schneestürme, eisglatte Steigungen und Einsamkeit fürchten die Truck Driver.

Urtümliche Tiere der nordischen Regionen, die Moschusochsen. Foto: Arendt/Schweiger

Urtümliche Tiere der nordischen Regionen, die Moschusochsen. Foto: Arendt/Schweiger

Nirgendwo kommt man in Alaska mit dem Auto so tief in die Arktis, nirgendwo ist man so weit weg von der nächsten Werkstätte. Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen uns mit durch winterliche Wildnis, immer auf der Suche nach Tieren. Mit Arktisausrüstung und ihrem Unimog-Wohnmobil als winterfeste Unterkunft, waren sie hautnah dabei, haben unter Moschusochsen, Eisfüchsen und Schneehühnern gelebt. Die beiden haben in Kälte und Winterstürmen ausgeharrt und immer wieder gestaunt, wie Tiere unter diesen Bedingungen überleben können.

Der hohe Norden Alaskas fordert Mensch und Technik. Foto: Arendt/Schweiger

Der hohe Norden Alaskas fordert Mensch und Technik. Foto: Arendt/Schweiger

Sobald die Schneestürme nachlassen, ziehen Carbou, Gänseschwärme und sogar Kleinvögel in den noch verschneiten Norden.

Die Cariboos müssen sich durch den harten Winter Alaskas kämpfen. Foto: Arendt/Schweiger

Die Cariboos müssen sich durch den harten Winter Alaskas kämpfen. Foto: Arendt/Schweiger

Kommen sie mit Arendt/Schweiger zum kalten Ende Alaskas.

Teil 3

Sommer auf Eis – Der Dalton Highway gilt auch im Sommer als eine Herausforderung. Nördlich von Fairbanks führt die raue Schotterstraße 670 km in die hohe Arktis zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay.

Viel fressen, schnell wachsen und gesund bleiben, dann werden auch diese Kleinen für einige Jahre durch die Weiten Alaskas ziehen. Foto: Arendt/Schweiger

Viel fressen, schnell wachsen und gesund bleiben, dann werden auch diese Kleinen für einige Jahre durch die Weiten Alaskas ziehen. Foto: Arendt/Schweiger

Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen uns mit auf eine erlebnisreiche Reise über das Brooksgebirge, in den kurzen arktischen Sommer.

Für zwei Monate geben Eis und Schnee das Land frei. Jedoch nur die Oberfläche der arktischen Tundra taut auf, darunter bleibt das Land eisstarr gefroren. Auf dieser dünnen Kruste über dem Permafrost pulst dann üppiges Leben, die arktische Tundra wird zum Blumengarten.

Mit dem Bär auf Du und Du. Foto: Arendt/Schweiger

Mit dem Bär auf Du und Du. Foto: Arendt/Schweiger

Grosse Herden Moschusochsen und Caribou mit ihren Jungen hatten Arendt/Schweiger vor der Kamera. Grizzlybären und Erdhörnchen filmten sie rund um ihr Lager. Die beiden haben viel zu erzählen, zum Beispiel von einem Schneehuhn, das unbedingt auf dem Unimog der beiden sitzen und singen wollte oder von Mückenschwärmen, die Mensch und Tier plagen.

Seit vielen Jahren ein treuer Begleiter auf den Reisen, das Unimog-Wohnmobil. Foto: Arendt/Schweiger

Seit vielen Jahren ein treuer Begleiter auf den Reisen, das Unimog-Wohnmobil. Foto: Arendt/Schweiger

Kommen Sie mit Arendt/Schweiger in die Fülle des Arktischen Sommers, es gibt viel zu erleben.

360°Faszination Kanada bedankt sich bei Ernst Arendt und Hans Schweiger für die Unterstützung zu diesem Post, die schriftlichen Informationen und die Bilder.

Weitere Informationen zu den Autoren:

http://www.tierevorderkamera.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Arendt

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Schweiger

QR Code Business Card