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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 7+8/2017, 21. Februar 2017

  • Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland
  • Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander
  • „70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow
  • Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland

Als erster kanadischer Premierminister hat Justin Trudeau Mitte Februar vor dem Europäischen Parlament in Straßburg gesprochen und während dieser Rede seine Freude über das Ja des Parlaments zum kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA geäußert. Dies sei erst der Anfang, sagte Trudeau, das Beste komme noch für Kanada und die Europäische Union.

Das Parlament in Straßburg hatte nur einen Tag vor Trudeaus Besuch den Weg für CETA endgültig freigemacht. 408 Abgeordnete stimmten für, 254 gegen den Vertrag, der letzten Oktober von den EU-Staaten und der kanadischen Regierung unterzeichnet worden war. Weite Teile des Abkommens treten bereits im Herbst in Kraft.

Bereits im Vorfeld seiner Reise hatte Trudeau CETA als „das fortschrittlichste Abkommen, das Kanada oder die EU jemals ausgehandelt haben“ bezeichnet. Es setze „einen hohen Standard für zukünftige Freihandelsabkommen“.

In Berlin traf der Kanadier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit dem scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck zusammen. Merkel und Trudeau sprachen über das Handelsabkommen CETA, den Ukraine-Konflikt und den Druck, den die Trump-Regierung gerade auf die Nato ausübt. Der kanadische Premierminister stattete auch dem Holocaust-Mahnmal in der Innenstadt einen Besuch ab. Mit einer Kranzniederlegung gedachte er der sechs Millionen Juden Europas, die während der NS-Zeit von den Nazis und ihren Schergen umgebracht worden waren.

In Begleitung der Kanzlerin legte Trudeau anschließend auf dem Breitscheidplatz eine Rose zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 nieder. Von Berlin aus reiste Trudeau nach Hamburg weiter, wo er mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und weiteren Vertretern der Länder zusammentraf. Am Abend war der Kanadier ausländischer Ehrengast des traditionsreichen Matthiae-Mahls, bei dem sowohl er als auch der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eine Rede hielten. Zuvor hatte sich Trudeau ins Goldene Buch der Hansestadt eingetragen.

Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander

Als wichtig für Wohlstand und Sicherheit und als Modell für den Rest der Welt hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau im Anschluss an sein Treffen mit Donald Trump die Partnerschaft zwischen Kanada und den USA bezeichnet.

Die beiden Staatschefs waren Mitte Februar in Washington zu einem ersten offiziellen Treffen zusammengekommen. Auf der Agenda standen unter anderem der bilaterale und internationale Handel sowie die Sicherheitspolitik.

Trudeau und Trump nahmen nach ihrem Gespräch an einem Runden Tisch weiblicher Führungskräfte teil, während dessen sie die Bildung eines kanadisch-US-amerikanischen Rates für mehr weibliche Unternehmerinnen und Führungskräften bekanntgaben.

„70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow

Im zweiwöchigen Rhythmus bietet der Internet-Radio-Sender ByteFM Freitags das einstündige Programm „Candadian Content“ an, das sich „zu 70 Prozent“ mit kanadischer Musik und weiteren Inhalten aus Kanada beschäftigt. Moderator Fabian Ebelling, der einst Musiksendungen für ein kanadisches Campusradio machte, verfolgt nach wie vor, was sich in kleineren, lokalen Musikszenen in Kanada so tut und hat daraus eine Sendung entwickelt. https://www.byte.fm/sendungen/canadian-content/

Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein

Das Krankenhaus Ottawa hat in Zusammenarbeit mit der Universität Ottawa das erste 3D-Druck-Programm für medizinische Anwendungen in Kanada eröffnet. Es soll vor allem bei komplexen Operationen helfen.

Das in Kanada eingesetzte Verfahren hat sich international bewährt. In den USA beispielsweise werden zur Vorbereitung auf Herzoperationen 3D-Modelle von Herzklappen ausgedruckt. Die gezieltere Vorbereitung soll sowohl den Patienten zu Gute kommen als auch die Operationskosten senken.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

22. Februar – Berlin – Québec-Stammtisch im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Ab 19 Uhr.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

März – Köln, Leipzig, Hamburg, Berlin – Canadian Blast Spring Tour. Mit „Poor Nameless Boy“ aus Regina in Saskatchewan; Declan O’Donovan aus Whitehorse in Yukon und USS aus Toronto in Ontario. 17.03. Köln – Stereo Wonderland; 18.03. Leipzig – Noch Besser Leben; 20.03. Hamburg – Kukuun; 21.03. Berlin – Auster Club

17. März – Bonn – Rheinisches Canadian-Maple-Table Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Rheinland. Restaurant Bundeshäuschen, Oberkasseler Ufer 4, 53227 Bonn

18. März – Düsseldorf – Ice Cidre & Wine-Tasting. Ab 16 Uhr werden im Stilwerk, Grünstraße 15 in Düsseldorf Produkte der einzigen kanadischen Aussteller Domaine Félibre und Burrowing Owl verkostet. Eintritt: 5 Euro

23. März – Dresden – Maple Meeting. Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden. Ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an Karin und Karl wird gebeten(E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz).

26. März – Ahrweiler – Ahrkreisstaffellauf mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/vV3BT

31. März bis 2. April – Köln – Kanada bei der Abenteuer Welt http://www.kanadatreff.com/fIltz

4. April – Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/aSwsW

6. April – Düsseldorf – KANADATREFF: Building Bridges and Making Friends – Begegnung mit Kanada. Um 19 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 5+6/2017, 7. Februar 2017

  • Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland
  • EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu
  • Mehrere Kanadier für Oscars nominiert
  • Kanadische Post ehrt Black-History-Month
  • Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin
  • Montréal erhält beheizbare Gehwege
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland

Der frühere Außenminister von Kanada, Stéphane Dion, wird kanadischer Botschafter für die EU und Deutschland. Er soll in Europa eine zentrale Rolle bei der Förderung kanadischer Interessen spielen, die Aktivitäten der kanadischen Vertretungen in Europa harmonisieren und den Premierminister strategisch beraten, hieß es Ende Januar aus Ottawa.

„Stéphanes Engagement für Kanada ist nahezu beispielslos“, erklärte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau. Er sei ihm dankbar, dass er diese wichtige Rolle ausfüllen werde.

EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu

Kurz vor der Abstimmung des EU-Parlaments über das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU, CETA, hat der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments dem Vertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. 25 Abgeordnete sprachen sich für CETA aus, 15 dagegen, ein Abgeordneter enthielt sich der Stimme. Damit hat der Handelsausschuss sich klar für ein zustimmendes Votum ausgesprochen.

Das Freihandelsabkommen CETA war nach rund siebenjähriger Verhandlungsdauer im Oktober 2016 von Kanada und der EU unterzeichnet worden. Nun muss der Vertrag noch von den 28 Mitgliedsstaaten der EU ratifiziert werden. Das Abkommen soll allerdings unabhängig davon so schnell wie möglich in Kraft treten und lediglich jene Teile ausgespart werden, die von der Zustimmung der 28 Mitgliedsparlamenten abhängig sind.

Mehrere Kanadier für Oscars nominiert

Für die begehrteste Auszeichnung der Filmbranche, die Oscars, sind dieses Jahr auch einige Kanadier nominiert. Ryan Gosling ist für seine Rolle in „La La Land“ aufgestellt; insgesamt ist das Muscial für 14 Oscars nominiert. Regisseur Denis Villeneuve geht mit seiner Regiearbeit für „Arrival“ ins Rennen – auch für diesen Film ist es nicht die einzige Nominierung: er ist in insgesamt acht Kategorien gelistet.

Um einen Oscar als besten Animationskurzfilm konkurriert der Film „„Blind Vaysha“ des Montréaler Filmemachers Theodore Ushev. Weitere Animationsfilm aus Kanada sind „Pear Cider and Cigarettes“ von Robert Valley und der Pixar-Film „Piper“, dessen Drehbuch der Kanadier Alan Barillaro geschrieben hat.

Die Oscars werden Ende dieses Monats, am 26. Februar, vergeben.

Kanadische Post ehrt Black-History-Month

Die kanadische Post hat Anfang Februar, zu Beginn des Black-History-Month, der in vielen Ländern der Welt begangen wird, eine Briefmarke herausgegeben, die an den ersten Schwarzen erinnert, der offiziell seinen Fuß in das spätere Kanada gesetzt hat. Der Beniner Mathieu da Costa war von französischen Entdeckern als Übersetzer angeheuert worden. Bezeugt ist seine Reise nach Kanada in Begleitung von Pierre Dugua 1608, auch wenn da Costa möglicherweise schon vor diesem Zeitpunkt in Kanada gewesen war. Seine Sprachkenntnisse hat sich da Costa wahrscheinlich im Kontakt mit europäischen Handlungsreisenden in Benin angeeignet, es heißt, er hätte Niederländisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und ein bisschen Baskisch gesprochen.

Die Briefmarke zu Ehren da Costas ist nicht die einzige Anerkennung, die das offizielle Kanada dem Black-History-Month zollt. In einer Erklärung ehrte Premierminister Justin Trudeau den Beitrag schwarzer Kanadier für das Land. Dabei hob er besonders die kanadische schwarze Geschäftsfrau Viola Desmond hervor, die sich 1946 geweigert hatte, das ausschließlich Weißen vorbehaltene Parkett eines Kinos in New Glasgow in Nova Scotia zu verlassen und sich mit einem Platz auf dem Rang zufriedenzugeben. Sie wurde verhaftet, musste die Nacht im Gefängnis verbringen und wurde anschließend für eine geringfügige Verletzung der Steuergesetzgebung für schuldig befunden (der Parkettplatz war unwesentlich teurer als der Rangplatz, die nicht gezahlte Differenz wurde ihr angelastet). Dass sie sich anschließend gegen diese Ungerechtigkeit wehrte, gilt als ein Mitauslöser für die schwarze Bürgerrechtsbewegung in Kanada. Ihr Beitrag für die Gleichberechtigung brachte Viola Desmond einen Platz auf dem kanadischen Zehn-Dollar-Schein ein.

In seiner Erklärung mahnte Trudeau seine Landsleute, den Mut der schwarzen Kanadier im Angesicht der Intoleranz nie zu vergessen. „Vielfalt ist unsere größte Stärke“, sagte der Premierminister, „und wir müssen weiter daran arbeiten, dass unser Land Gleichheit und gleiche Chancen für alle bietet“.

Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin

Während der Berlinale veranstaltet die Botschaft von Kanada mehrere Events im Botschaftsgebäude am Leipziger Platz.

Am 9. Februar wird die Mehrkanal-Audioinstallation “Lago” von Joshua Bonnetta im Marshall-McLuhan-Salon vorgestellt. Die Einführung startet um 17.45 Uhr. Der Marshall-McLuhan-Salon ist von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr zugänglich.

Am 16. Februar um 16 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die internationale Filmkritikerinnen und Kuratorinnen zusammenbringt. Gezeigt wird während der Veranstaltung mit dem Titel „Notes on Cinema #47“ der Kurzfilm „The Crying Conch“ von Vincent Toi. Die Beteiligten sollen die Schönheit des Films jenseits des roten Teppichs diskutieren. Es diskutieren: Wenke Husmann, Kulturredakteurin bei ZEIT ONLINE, Andréa Picard, Filmkritikerin mit regelmäßigen Beiträgen im Cinema-Scope-Magazine und Kuratorin bei dem Toronto International Film Festival. Moderiert wird die Diskussion von Maike Mia Höhne, Kuratorin der Berlinale Shorts Sektion. Ort: Canada Room der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei, ein gültiger Lichtbildausweis wird für den Zutritt zur Botschaft benötigt.

In der Reihe Berlinale NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema bietet die Botschaft von Kanada zwei Podiumsdiskussionen und zwei Filmvorführungen an, die jeweils in der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz stattfinden. Am Montag, den 13. Februar, findet von 14.00 bis 15.30 Uhr die Podiumsdiskussion “Indigenous Cinema and the Mainstream” statt. Indigene Produzenten und Vertreter nationaler Filminstitutionen beleuchten die Unterschiede zwischen dem indigenen Kino und der Mainstream-Filmindustrie. Im Anschluss werden in “Reel Kanata V” Kurzfilme kanadischer Indigener gezeigt.

Die zwei Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 15. Februar, ebenfalls von 14.00 bis 15.30 Uhr statt, in der es um „Circumpolar Indigenous Storytelling – Co-Production in the Far North” geht. Vorgestellt wird die Initiative „The Arctic Film Circle“, an dem neun Teilnehmer aus fünf indigenen Regionen der Arktis beteiligt waren (Sámpi, Grönland, Nunavut, Northwest Territories, Alaska), die fünf Kurzfilme zu ein und derselben Geschichte produziert haben. Im Anschluss an die Diksussion werden von 15.30 bis 16.30 Uhr Filme der Initiative gezeigt.

Montréal erhält beheizbare Gehwege

Die Winter in Montréal sind lang und kalt – und vor allem schneereich. Damit sich auch ältere Montréaler auf den wichtigsten Straßen der Innenstadt sicher fühlen, sollen in den kommenden vier Jahren mehr als zwei Kilometer der Fußgängerwege so umgebaut werden, dass sie beheizt werden können. Damit soll verhindert werden, dass auf diesen Strecken Schnee liegenbleibt oder Nässe überfriert.

Begonnen werden sollen die Arbeiten in der Innenstadt, auf der Ste-Catherine Street, die mitten durch den Business-Distrikt läuft. Der erste Abschnitt wird ein fast 700 Meter langes Stück umfassen, das den Asphalt im Winter auf rund drei Grad Celsius aufheizt.

Gehwege zu beheizen, ist keine neue Erfindung. In Skandinavien und auch in Japan werden in vielen Städten wichtige Fußgängerwege und Plätze durch unterirdisch verlegte Heizungsrohre schnee- und eisfrei freigehalten. In spätestens vier Jahren soll es auch in Montréal so weit sein.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung

Auch nach Abschluss der transmediale finden noch eine Reihe von Veranstaltungen von und mit kanadischen Künstlern, Theoretikern und Musikern statt:

Keeley Haftner
Ausstellung: On the Far Side of the Marchlands
Bis zum 26. März, Donnerstags bis Montags 13:00-19:00 Uhr. Schering-Stiftung

Exkursion: Imaginaries
Darsha Hewitt
Talk: Always More, Always Less – An Introduction to Imaginaries of Media
Mittwoch, 8. Februar, 15:00-15:30. Virchow / Hörsaal

Exkursion: Interventions
Baruch Gottlieb & Dmytri Kleiner
Telekommunist International – Workshops
Samstag, 18. Februar, 11:00-15:00, ver.di
Telekommunist International – Delegate’s Assembly
Samstag, 18. Februar, 19:30-21:00, ver.di

Exkursion: Ecologies
Jamie Allen
Workshop by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 11:00-15:00, silent green Kulturquartier
Talks, Installations and Performances by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 16:00-22:00, silent green Kulturquartier

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

8. Februar – Berlin – „Das Lied der Lieder – Das Hohelied des Leonard Cohen“. Vortrag mit Medien und Diskussion mit Dr. Andreas Jacke, Musikkritiker und Filmwissenschaftler. Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin. Beginn ist 19.30 Uhr. Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt und für DKG-Mitglieder 6,50 Euro. Urania-Mitglieder zahlen 4,50 Euro, Schüler und Studenten 3,- Euro.

17. bis 19. Februar – Grainau – 38. Konferenz der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprechenden Ländern (GKS). Thema: Neue Perspektiven auf Suburbia.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 3+4/2017 0

 

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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 3+4/2017, 24. Januar 2017

  • Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis
  • Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails
  • Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis

Rosalie Abella, Richterin an Kanadas Oberstem Gerichtshof, dem Supreme Court, wird von der Northwestern Pritzker School of Law in Chicago mit einem Menschenrechtspreis „für ihren Mut im Angesicht des Elends“ ausgezeichnet.

Die 70-jährige Juristin hat im Laufe ihres Lebens bereits zwanzig Ehrentitel und mehrere Preise für ihr Werk erhalten. Die neue Ehrung wird ihr für ihren Einsatz für die Menschenrechte verliehen. Sie habe sich für alle Kanadier stark gemacht, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Ethnie oder ihrer Lebenssituation, erklärte David Scheffer, Direktor des Internationalen Menschenrechtszentrums an der Pritzker School of Law.

Abella war die erste jüdische Frau und mit 29 die jüngste Person, die jemals in Kanada zur Richterin ernannt wurde. Auch im Supreme Court war die Tochter zweier Holocaust-Überlebender die erste Frau jüdischen Glaubens.

Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails

British Columbia lockt Touristen mit spektakulärer Natur – die kanadische Provinz lockt aber auch mit einem ganz besonderen Angebot: Mit ihren Ale Trails. In British Columbia gibt es eine mehr als hundertjährige Brauereitradition, heute sind es mehr als hundert Betriebe, die aus Hopfen und Malz ihr Bier brauen.

Wer demnächst einen Natururlaub in British Columbias plant und sich für die Craft Breweries interessiert, der sollte einen Blick auf die Webseite www.BCAleTrail.ca werfen: Dort werden insgesamt sieben „Ale Trails“ beschrieben, die durch umwerfende Natur und an der ein oder anderen Brauerei vorbeiführt.

Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor

„Back Home: A Music Nova Scotia Podcast“ heißt ein Podcast, der die einmalige Chance bietet, Künstler aus dieser kanadischen Provinz kennenzulernen. Der Podcast und weitere Inhalte sind auf diversen Social-Media-Kanälen zu finden:
http://musicnovascotia.ca/podcast
– iTunes: https://itunes.apple.com/ca/podcast/back-home-music-nova-scotia/id974018830
– XML Feed: http://musicnovascotia.ca/podcast.xml
– Android App: https://play.google.com/store/apps/details    id=com.musicnovascotia.android.scotia&hl=en
– Stitcher: http://www.stitcher.com/podcast/back-home-mns
– YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCWFlMUr-WNObZ6Nq0iPiykg
– Facebook: https://www.facebook.com/BackHomeMNS
– Twitter: https://twitter.com/BackHomeMNS
– Instagram: https://www.instagram.com/backhomemns

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotions-Stipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

25. Januar – Berlin – Neujahrsempfang und Vortrag von Klaus Prömpers: „Europa-Nordamerika: Kanada im Wandel, 1 Jahr Regierung Justin Trudeau“. Anwesend sein wird auch die Botschafterin Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ort: Arnecke Sibeth Rechtsanwälte, Kurfürstendamm 54/55, 10707 Berlin. Nichtmitglieder der DKG zahlen 10 Euro. Anmeldung über E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

27. Januar – Canada-Day bei den Berliner Eisbären! Die Karten für das Spiel gegen Red Bull München gibt es mit einem Preisvorteil von 25 Prozent: Zwei Karten für 98 Euro, buchbar über Alexandra Knoll, Manager Premium Sales Telefon: +49 30 / 97 18 40-42 E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 1+2/2017, 10. Januar 2017

  • Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada
  • Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt
  • Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne
  • Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada

Eine Internetleitung von mindestens 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload gilt laut Regulierungsbehörde in Kanada ab sofort als Grundversorgung für alle Haushalte. Alle Bürger hätten einen Anspruch auf eine derartige Breitbandverbindung, erklärte Behördenchef Jean-Pierre Blais von der Canadian Radio-Television and Telecommunications Commission (CRTC) Ende Dezember.

In den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren soll diese Anforderung im ganzen Land umgesetzt werden. Derzeit haben zwei Millionen Haushalte in Kanada – das betrifft rund 18 Prozent der Bevölkerung – einen langsameren Zugang als die Regulierungsbehörde fordert. Bis 2021 soll dieser Anteil auf zehn Prozent sinken.

Erreicht werden soll dies unter anderem mit einem Fond, der über die nächsten fünf Jahre 750 Millionen Dollar für die Breitbandversorgung bereitstellen wird.

Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt

Nur einen Tag vor Heiligabend kam die gute Nachricht: Ein in Kanada entwickelter Ebola-Impfstoff scheint wirksam zu sein. Als „fast 100-prozentig“ wirksam bezeichnete eine Expertin der Weltgesundheitsorganisation WHO das Mittel, mit dem im vergangenen Jahr in Guinea in Westafrika 6.000 Menschen geimpft wurden. Nicht einer davon sei an Ebola erkrankt, wogegen 23 nicht geimpfte Guineer sich mit Ebola infiziert hätten.

Für viele afrikanische Länder könnte der neue Impfstoff, der 2018 auf den Markt kommen soll, Segen bedeuten. Während der letzten großen Ebola-Epidemie in Westafrika, die im Dezember 2013 in Guinea ausbrach und sich über Sierra Leone und Liberia bis nach Mali, Nigeria und Senegal erstreckte, starben von den fast 30.000 Infizierten mehr als 11.300.

Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne

Nachdem der kanadische Hersteller Blackberry aus dem Smartphone-Geschäft ausgestiegen ist, rechnet der zwischenzeitlich schwer angeschlagene Konzern mit einer raschen Erholung. Im September hatte Blackberry angekündigt, selbst keine Geräte mehr entwickeln zu wollen; die Blackberrys hatten nicht mehr mit Androidgeräten und iPhones mithalten können. Inzwischen weiß man, dass ein großer Teil der Blackberry-Smartphones zukünftig vom chinesischen Hersteller TCL gebaut werden.

Blackberrys Umsatz fiel allerdings im letzten Quartal erneut zurück, der Verlust des Konzerns wuchs innerhalb eines Jahres von 89 auf 117 Millionen Dollar. Mit der neuen Konzentration auf das Software-Geschäft unter dem neuen Konzernchef John Chen will man im noch bis Ende Februar 2017 laufenden Geschäftsjahr allerdings – auf bereinigter Basis – einen Gewinn einfahren.

Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt

Forscher der University of Rochester haben eine bisher unbekannte prähistorische Vogelart entdeckt, die vor 90 Millionen Jahren die – heutige – kanadische Arktis bevölkert hat. Damals herrschte dort ein Klima, das mit den klimatischen Verhältnissen des heutigen Nordens von Florida zu vergleiche ist.

Das Vogelfossil aus Nunavut gehört zu den ältesten, die je so hoch im Norden gefunden wurden. Es handelt sich den Forschern zufolge um eine Art Mischung zwischen einer großen Möwe und einem Tauchvogel wie zum Beispiel dem Kormoran. Allerdings hatte der Vogel wahrscheinlich Zähne. Die neue Art wurde auf den Namen Tingmiatornis arctica getauft. „Tingmiat“ heißt in der Sprache der Inuit „die, die fliegen“.

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotionsstipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

 

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße“.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 51+52/2016, 20. Dezember 2016

  • Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an
  • Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
  • Kanada bei PISA-Test weit vorn
  • Franklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie
  • Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Frohe Weihnachten
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an

Im laufenden Aussöhnungsprozess zwischen der kanadischen Obrigkeit und der indigenen Bevölkerung des Landes hat Premierminister Justin Trudeau Mitte Dezember die nächsten Schritte angekündigt. Zuerst einmal soll ein bilateraler Mechanismus zwischen der Regierung und der Versammlung der First Nations und weiterer Ureinwohnergruppen und Räten verstetigt werden. Jedes Jahr soll es eine Versammlung geben, während der man sich über gemeinsame Werte und den Fortschritt des Prozesses verständigen will.

Darüber hinaus will Trudeau ein provisorisches Direktorengremium einrichten, das Empfehlungen für einen nationalen Versöhnungsrat machen soll. Drittens soll die Arbeit des National Centre for Truth and Reconciliation an der Universität von Manitoba mit zehn Millionen Dollar unterstützt werden. Dort wird das Unrecht aufgearbeitet, dass den Ureinwohnern durch die Internatspolitik zugefügt wurde. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert und bis in die 1990er Jahre hinein wurden in diesen Schulen Kinder von Ureinwohnern untergebracht und von ihren Eltern ferngehalten.

Trudeau schloss seine Ankündigung mit den Worten: „Es muss noch viel mehr getan werden, aber ich glaube daran, dass wir einen großen Schritt auf die Erneuerung unseres Verhältnisses mit den Ureinwohnern gegangen sind.“

Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der kanadische Politikwissenschaftler Laurence McFalls ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet worden. McFalls ist einer der Sprecher des deutschen-kanadischen Graduiertenkollegs Diversity der Universitäten Trier, der Universität des Saarlandes und der Universität von Montréal.

McFalls wurde für seinen langjährigen Einsatz für die Deutschland- und DDR-Forschung in Kanada geehrt. So hat er beispielsweise an der Universität von Montréal zur Institutionalisierung der Deutschlandstudien beigetragen und sich in den letzten 25 Jahren an vielen bi- und trinationalen Kooperationen beteiligt.

Kanada bei PISA-Test weit vorn

Bei PISA-Test haben kanadische Schüler sowohl in den Naturwissenschaften als auch in Mathematik und im Lese-Vergleich gut abgeschnitten. Der Schwerpunkt der aktuellen Studie, die von der OECD alle drei Jahre in 72 Ländern abgehalten wird, lag auf den Naturwissenschaften.

Hinter Singapur, Japan und Estland schaffte es Kanada auf den vierten Platz. Beim Lesen platzierte sich Kanada sogar hinter Singapur auf Rand zwei, in Mathematik auf Platz sieben.

Während die kanadischen Mädchen und Jungen bei den Naturwissenschaften gleich gut abschnitten, waren Jungen in Mathematik ein bisschen besser als die Mädchen, die wiederum besser lesen konnten.

eFranklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie

Möglicherweise waren es doch nicht die Konservendosen, die die Mannschaft der letzten Franklin-Expedition ins Verderben stürzte. Seit mehr als 30 Jahren ging die Wissenschaft davon aus, dass die letzten Überlebenden der ins Eis eingeschlossenen Franklin-Schiffe an Bleivergiftungen gestorben waren, die von den mit Blei versiegelten Konservendosen stammte. Blei schädigt das zentrale Nervensystem, was als Erklärung für das merkwürdige Verhalten der Schiffsbesatzungen kurz vor ihrem Tod herangezogen worden war.

Nun aber hat eine Gruppe kanadischer Forscher eine andere Theorie entwickelt, bei der Blei zwar auch eine Rolle spielt, nicht aber die Konservendosen, die bisher als Auslöser der Vergiftung herhalten mussten. Geleitet wurden die Untersuchungen von Dr. Jennie Christensen, Gründerin von TrichAnalytics, einem Unternehmen, das Umwelteinflüsse in Gewebeproben analysiert, in Zusammenarbeit mit der Universität von Saskatchewan, der Universität von Victoria und der Universität von Ottawa.

Die Forscher setzten verschiedene Untersuchungsmethoden ein, darunter die Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse, die Laserablation und die Isotopenanalyse. Untersuchungsgegenstand war ein Daumennagel des Mannschaftsmitglieds John Hartnell, der mit zwei weiteren Seeleuten auf Beechey Island erfroren war. Nägel und Haare eines Menschen speichern während ihres Wachstums Informationen über die Nährstoffversorgung; das oberste Ende des Nagels kann daher Auskunft über einen länger zurückliegenden Zeitraum geben, während der untere Teil am Rand der Nagelhaut erst kürzlich gewachsen ist und somit nur ganz neue Informationen in sich trägt.

Überraschenderweise konnten die Forscher zwar – im gesamten Nagel – eine Bleibelastung nachweisen – die jedoch für die damaligen Verhältnisse in einem völlig normalen und vor allem konstanten Rahmen lag. Nur im untersten Stück, in dem ganz neuen Teil also, ließ sich eine erhöhte Konzentration nachweisen. Dass auch in den Gewebeproben der Leichen, die vor mehr als 30 Jahren untersucht worden waren, extreme Bleikonzentrationen nachgewiesen wurden, begründen die Kanadier damit, dass die Knochen der Seeleute kurz vorm Verhungern das lebenslang gespeicherte Blei ins Gewebe und damit auch in den Nagel abgaben. Das erklärt allerdings nicht die Vergiftungserscheinungen und das dadurch ausgelöste merkwürdige Verhalten der Seeleute, von denen auch alte Inuiterzählungen berichten.

Das könnte aber auch durch einen bereits lange vor der Reise bestehenden akuten Zinkmangel ausgelöst worden sein, so die Forscher. Das Mineral Zink wird vom Körper für den Vitamin-A-Stoffwechsel benötigt. Vitamin A wiederum ist unerlässlich für das Immunsystem. Ohne ausreichend Vitamin A kann der Körper Infektionskrankheiten nicht mehr abwehren. Gleichzeitig führt ein Zink-Mangel zu seltsamen Verhalten, das mit dem bei einer Bleivergiftung verwechselt werden kann. Insofern gehen die Forscher eher davon aus, dass John Hartnell und mit ihm wohlmöglich auch andere Seeleute der Franklin-Expedition nicht an einer Bleivergiftung durch die Konservendosen starben, sondern, geschwächt durch den Zinkmangel und mit ihm einhergehenden Infektionen, verhungerten.

Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen

Saskatoon, Calgary und Winnipeg sind die gesündesten von zehn kanadischen Städten. Sie wurden vom Conference Board of Canada jeweils mit den kanadischen Äquivalent einer 1, einem A, ausgezeichnet.

Auch wenn die kanadischen Städte ungefähr einen gleichen Lebensstandard aufwiesen, gäbe es doch leichte Unterschiede, die für diese Wertung gesorgt haben, hieß es von Seiten des Conference Boards. Ausschlaggebend waren die Zufriedenheit mit dem Leben in der entsprechenden Stadt, die Gesundheit der Bevölkerung, ihr gesunder Lebenswandel und der Zugang zu medizinischen Dienstleistungen.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Frohe Weihnachten

Der Kanada-Newsletter wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Anfang Januar melden wir uns zurück.

Termine

5. Januar 2017 – Hamburg – Neujahrsempfang des MapleTable® im Restaurang Blockbräu. Ab 18 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

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