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Archiv für das Schlagwort: British Columbia

Die Wildnis von British Columbia auf dem Hundeschlitten erleben 0

Hundeschlitten ©CC BY 2.0

Hundeschlitten ©CC BY 2.0

Wer den Winter in British Columbia verbringt, der sollte sich eine Hundeschlittenfahrt durch die kanadische Wildnis auf keinen Fall entgehen lassen. Ein tolles und unvergleichliches Erlebnis inmitten der winterlichen Natur. Viele Resorts und Veranstalter in British Columbia bieten Hundeschlitten- und unvergessliche Backcountry Touren an. Fast lautlos gleiten die Schlitten dabei durch die grandiose Winterlandschaft und über die schneebedeckten Trails, während die Huskies ihr Bestes geben. (mehr …)

Wussten Sie, … 0

Straßenschild TransCanadaHighway - Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Straßenschild TransCanadaHighway – Foto: Wikipedia/gemeinfrei

dass der Trans-Canada-Highway über 7604km lang ist und nach der „Transsibirischen Straße“ in Russland und dem Highway 1 in Australien die drittlängste Straßenverbindung der Welt ist. Zwar wurde der TransCanadaHighway schon 1962 eröffnet, er war aber erst 1970 fertiggestellt. Inzwischen ist der TCH fast komplett vierspurig und kreuzungsfrei ausgebaut.

Straßenbeginn: Victoria(♁48° 25′ N, 123° 22′ W), Straßenende: St. Johns(♁47° 37′ N, 52° 41′ W). Verlauf des TCH durch folgende Provinzen: British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario, Québec, New Brunswick, Nova Scotia, Neufundland und Labrador. Es gibt keine offizielle Kilometrierung, deshalb gibt es sowohl in St. Johns als auch in Victoria eine „1. Meile“.

Informationen unter: http://transcanadahighway.com/

Der TransCanadaHighway mit Verzweigungen von St. Johns/Neufundland und Labrador und Victoria/B.C. - Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Der TransCanadaHighway mit Verzweigungen von St. Johns/Neufundland und Labrador und Victoria/B.C. – Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Dez 18
Themen
Natur
Reisen

Orca Baby-Boom bei den südlichen Orcas von British Columbia 0

Orca Babyboom setzt sich im Nordwestlichen Pazifik fort

In der J Pod Schwertwal-Gruppe der Strait of Georgia ist ein neues Baby geboren. Damit hat sich die Anzahl der Geburten auf acht erhöht. Das US-amerikanischen Center for Whale Research sagte, das Kalb - bezeichnet als J54 - ist ein Nachkommen der Mutter J28 und ein Geschwister des weiblichen Kalbes J54. Auf dem Bild sind Mutter J28 und Kalb J54 abgebildet. Foto: Dave Ellifrit, Center for Whale Research

In der J Pod Schwertwal-Gruppe der Strait of Georgia ist ein neues Baby geboren. Damit hat sich die Anzahl der Geburten auf acht erhöht. Das US-amerikanischen Center for Whale Research sagte, das Kalb – bezeichnet als J54 – ist ein Nachkommen der Mutter J28 und ein Geschwister des weiblichen Kalbes J54. Auf dem Bild sind Mutter J28 und Kalb J54 abgebildet.
Foto: Dave Ellifrit, Center for Whale Research

Mit der Geburt von J54 ist die Anzahl der Geburten in der sogenannten „J Pod Gruppe“ auf acht angewachsen. Das Kalb ist ein Nachkommen von Mutter J28 und ein Geschwister eines weiblichen, im Jahr 2009 geborenen Kalbes. Damit erhöht sich die Gesamtpopulation der Orcas in den südlichen Gewässern auf 84 Tiere. Nach Auskunft der Forscher sind seit 1977 sind nicht so viele Orca Babies auf die Welt gekommen,
damals waren es neun. Aufgrund der hohen Sterblichkeits-Rate bei Neugeborenen und Kälbern dürften im Durchschnitt drei Kälber überleben. Die Sterblichkeit richtet sich auch nach dem Aufkommen an Lachsen im Heimatgebiet der „J Pod Gruppe“ und anderer Herden.
Das Kalb J54 wurde zum ersten Mal am 1. Dezember von Walbeobachtern vor der San Juan Insel gesichtet. Es dürfte wohl drei Wochen alt sein, das Geschlecht des kleinen Orca ist noch nicht bekannt.

Originaltext und Bild veröffentlicht und © Copyright: Tiffany CRAWFORD/Vancouver Sun
http://www.vancouversun.com/

Weitere Informationen zu den Orcas:

Bill Reid (*1920 +1998) Killer Whale (1986), Bronze-Skulptur mit dunkelgrüner Patina auf Bronze-Basis. Diese Skulptur ist im Royal British Columbia Museum ausgestellt. Foto: flickr/Ahisgett

Bill Reid (*1920 +1998) Killer Whale (1986), Bronze-Skulptur mit dunkelgrüner Patina auf Bronze-Basis.
Diese Skulptur ist im Royal British Columbia Museum ausgestellt.
Foto: flickr/Ahisgett

Der Schwertwal (Orcinus orca) ist eine Art der Wale aus der Familie der Delfine (Delphinidae). Er wird auch Orca oder – zur Abgrenzung vom Kleinen Schwertwal (Pseudorca crassidens) – Großer Schwertwal genannt; eine alte deutsche Bezeichnung lautet Butskopf. Die Namen Killerwal und Mörderwal wurden den Tieren von Walfängern gegeben und nehmen Bezug auf die oft brutal anmutenden Jagdmethoden dieser Raubwale. Die Art ist weltweit verbreitet, bewohnt jedoch bevorzugt küstennahe Gewässer in höheren Breiten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertwal

Unterwegs im Kokanee Glacier Provincial Park, BC 0

Kokanee Glacier Provincial Park ©CutOffTies via CC BY-SA 3.0

Kokanee Glacier Provincial Park ©CutOffTies via CC BY-SA 3.0

Der Kokanee Glacier Provincial Park besteht seit 1922 und gehört damit zu den ältesten Parks in British Columbia. Inmitten der Selkirk Mountains der westlichen Kootenay Region erstreckt er sich über mehr als 320 Quadratkilometer und liegt fast ausschließlich auf einer Höhe von etwa 1800 Metern und darüber. Benannt wurde der Park nach einem der zwei großen sich hier erstreckenden Gletscher, Kokanee und Woodbury, die mehr als 30 alpine Seen speisen. Ein wildes, spektakuläres Juwel mit schroffen Bergen, glitzernden Seen und dunklen Wäldern. (mehr …)

Mrz 23
Themen
Natur

British Columbia – Winter in der Wildnis 0

© Lischewski

© Lischewski

Von Nicole Lischewski
„Da will ein Elch über das Eis!“ Chris zeigt aus dem Fenster unserer Blockhütte. Der See ist noch nicht lange zugefroren, das ist doch viel zu riskant? Ich springe vom Sofa auf. Aber tatsächlich: Unten am Ufer steht eine Elchkuh, die unschlüssig das Eis testet. Ein Bein vor, dann das nächste, vorsichtiges Rutschen. Stehenbleiben. Sie wirkt wie die vierbeinige Version eines ungelenken Schlittschuhläufers. Sehnsüchtig blickt sie zum anderen Ufer, das fast den ganzen November im Eisnebel versteckt gewesen war. Jetzt ist es sichtbar, da der Tagish Lake seit dem Gefrieren nicht mehr in der Kälte dampft. Noch ein Schritt, ein überlegendes Schnuppern am Eis. Die langen Ohren drehen sich grübelnd.

Ich beiße mir auf die Lippen: „Meinst du, das trägt sie schon?“, frage ich Chris. Ich beobachte nervös, wie sich das Tier einen weiteren, vorischtigen Schritt vorwagt, immer wieder unsicher um sich schaut, und dann – große Scheiben Eis schleudern plötzlich senkrecht empor, Klumpen von Schneematsch und Wasser spritzen hoch, wo eben noch der Elch stand. Etwas Dunkles, Braunes taucht panisch auf und nieder. Kopf und Vorderbeine bäumen sich aus dem Wasser, als das schwere Tier versucht, sich zurück aufs Eis zu schieben. Aber es bricht, und die Elchkuh geht erneut unter. „Die schafft das nicht, wir müssen was tun!“ Chris läuft vor dem Fenster auf und ab. Meine Gedanken überschlagen sich: Mit der Axt das Eis in Richtung Ufer zertrümmern, sodass die Elchkuh an Land schwimmen kann? Oder ein Seil um sie binden und sie mit dem Schneemobil herausziehen. Aber wenn sie in ihrer Panik noch weiter weg vom Ufer gerät? Oder einen von uns ernst verletzt? Schnelle Hilfe gibt es hier draußen weder für uns noch für Tiere. Entweder, man hält in einer Notsituation die Stunden durch, bis ein Rettungshubschrauber kommt, oder man stirbt.

Mehr lest ihr in der Ausgabe 1/2015 von 360° Kanada, die ihr hier bestellen könnt: http://360grad-medienshop.de/360-Kanada-1_2015

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