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Archiv für das Schlagwort: British Columbia

Sep 16
Themen
Reisen

Der „Terry Fox Run“ in Victoria, BC 1

Terry Fox? Wer war Terry Fox? Und was hat er mit dem Laufsport zu tun?

Die Geschichte gleicht leider der eines modernen Helden und endet doch tragisch, nicht ohne ein Lichtblick für alle Krebserkrankten zu sein und ihnen Hoffnung zu geben.

Terry Fox war ein kanadischer Leichtathlet der vor allem durch seinen nach ihm benannte Laufreihe postum Ruhm erlangte. Terry Fox erkrankte früh an Knochenkrebs und verlor noch in jungen Jahren sein rechtes Bein knapp oberhalb des Knies. Im Krankenhaus musste er viel Leid und Trauer mit ansehen und erleben. Er jedoch ließ sich nicht entmutigen und entwickelte die Idee, quer durch Kanada zu laufen, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln. Sein erklärtes Ziel war, täglich 42 km, sprich einen Marathon zu laufen.

Nachdem er über 5000 km vorbereitend gelaufen war, startete er seinen „Marathon of Hope“ von St. John’s, Neufundland, bis nach Victoria, British Columbia. Leider konnte er diesen nie zu Ende laufen, da er diesen nach 5373 km in der Nähe von Thunder Bay, Ontario aufgrund seines starken Krebsleidens (Lungenkrebs) vorzeitig beenden musste.

Am 28. Juni 1981 starb er im Alter von 22 Jahren an dieser Krankheit.

Seine Läufe jedoch haben überlebt und erfreuen sich in Kanada und auch darüber hinaus einer großen Beliebtheit. Es ist mit Freude zu berichten, dass weiterhin Geld für seine Krebsforschung gesammelt wird. Allein in der Provinz British Columbia finden in diesem Jahr über 119 Laufveranstaltungen statt.

So auch u.a. in diesem Jahr am 16. September in Victoria, BC, bei dem unser Gründer und Ideengeber Tobias Barth über die 10 km mit dabei sein wird.

 

Jul 26
Themen
Reisen

Port Edward: Historische Fischkonservenfabrik und Museumsdorf 0

Die North Pacific Cannery in Port Edward, BC (c) Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Die North Pacific Cannery in Port Edward, BC (c) Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Die weit im Norden, am Ende des Glacier Highway gelegenen Zwillingsorte Stewart, BC, und Hyder, Alaska, die Bärenbeobachtungen am Fish Creek und eine Fahrt am Salmon Glacier entlang liegen hinter uns. Genauso wie ein paar gemütliche und entspannte Tage bei unseren kanadischen Freunden in Terrace, die dort in einem liebevoll restaurierten, roten Holzhaus aus dem Jahr 1922 eine kleine Bed & Breakfast Pension betreiben. Patty, die Hausherrin, hat uns mal wieder mit ihren feinsten selbstgemachten Keksen, Kuchen und Marmeladen verwöhnt, und die Angel- und Bootsausflüge mit Randy an den Skeena River sind schon legendär. Denn was könnte leckerer sein, als den eigenen, selbstgefangenen Rotlachs (sockeye) kaltgeräuchert im Kreise lieber Menschen zu genießen? Da fällt der Abschied nicht leicht, denn wer weiß schon so genau, wann es das nächste Mal mit einem Wiedersehen klappt?

Unsere Reise durch British Columbia geht weiter, und der Yellowhead Highway #16 wird uns in der kommenden Zeit stetig nach Westen führen – über Prince Rupert (auf Kaien Island gelegen) bis auf die Queen Charlotte Islands (Haida Gwaii). Aber da wir Prince Rupert bereits kennen, die Übernachtung im Hotel nahe des Fährterminals gebucht ist und unsere Fähre nach Haida Gwaii erst am nächsten Tag in See stechen wird, beschließen wir spontan, Port Edward und der nahe gelegenen, historischen Fischkonservenfabrik mit Museumsdorf einen Besuch abzustatten, um Neues zu entdecken und ein wenig tiefer in die Historie der Region einzutauchen.

Schon mal etwas von Port Edward gehört?

Port Edward, wo um alles in der Welt liegt eigentlich Port Edward? Ganz einfach, man verlässt kurz vor Kaien Island den Yellowhead Highway #16. Port Edward befindet sich etwa 15 Kilometer südlich von Prince Rupert und gute 130 Kilometer westlich von Terrace an der nordpazifischen Küste und im Einzugsgebiet der Skeena River-Mündung. Zugegeben, der nach Albert Edward beziehungsweise König Eduard VII. (von 1901 bis 1910 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland) benannte Ort liegt nicht unbedingt auf den üblichen Touristenpfaden durch British Columbia und gehört aufgrund fehlender größerer Attraktionen definitiv nicht zu den typisch klassischen, allseits bekannten Anlaufpunkten im Westen Kanadas.

Viele lassen das winzige Städtchen links liegen, wobei die Bezeichnung Städtchen bei ungefähr 557 ständigen Einwohnern doch ein wenig übertrieben scheint. Dabei kann die kleine, beschauliche, wahrlich ruhige Siedlung auf eine beachtliche industrielle Geschichte zurückblicken, geprägt vom Fischfang (vorzugsweise Lachs), dessen Verarbeitung sowie Verpackung in den zahlreichen Konservenfabriken.

Port Edward repräsentierte bis in die 1960er-Jahre hinein eine der größten Fisch und Meeresfrüchte verarbeitenden Regionen des Nordens, wovon immer noch zahlreiche Industriegebäude zeugen. Und auch in der heutigen Zeit ist die Fischerei neben dem Forst- und Waldbetrieb weiterhin ein nicht zu vernachlässigendes Standbein der regionalen Ökonomie. Heute gehört selbstverständlich auch der Tourismus zu den Hauptwirtschaftsfaktoren und wichtigsten Einnahmequellen.

Den vollständigen Artikel von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard und viele weitere Beiträge aus den Ressorts Travel & Outdoors, Emigration & Working Holidays, Culture & Lifestyle lesen Sie in der neuen Ausgabe von 360° Kanada (Nr. 3/2012). Ab 14. Juni im Zeitschriftenhandel erhältlich oder unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz (als Printmagazin oder PDF).

Elvis lebt! … in Penticton, BC, und Collingwood, Ontario 0

Sie sind Fan des King of Rock’n’Roll, aber Ihr Partner möchte nicht in Memphis, Tennessee, sondern Kanada Urlaub machen? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie!

In Penticton, British Columbia, findet vom 22.-24. Juni 2012 bereits zum 11. Mal das Penticton Elvis Festival statt – und wird wieder Fans von nah und fern anlocken. Neben Live-Musik, die in die Hüfte geht, und Elvis-Doppelgängern in weißen Glitzeranzügen, mit Tolle und Megakoteletten werden auch Menschen erwartet, die den King kannten oder deren Leben von ihm berührt wurden. Highlight ist der Ultimate Elvis Tribute Artist Contest – dieses mitreißende Video vom vergangenen Jahr gibt einen kleinen Vorgeschmack.

Und wer danach noch nicht genug hat, reist weiter nach Ontario zum Collingwood Elvis Festival: Vom 26. bis 29. Juli findet dort „das größte Festival dieser Art“ statt, zu dem über 120 Imitatoren des King und wieder tausende von Fans erwartet werden (von denen sich einige in mindestens ebenso gewagte Outfits und Perücken werfen). In Collingwood treten die stimmgewaltigen und hüftelastischen Elvis-Doubles nicht nur gegeneinander an, es gibt auch eine „Vegas style“ Show und eine große Parade durch den Ort, bei der die Kings live auf ihren Wagen singen.

Mehr zu den beiden Events unter collingwoodelvisfestival.com und www.pentictonelvisfestival.com.

 

Apr 21
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Reisen

Traumstadt Vancouver: Flanieren am Coal Harbour 1

Vancouver im 360-Grad-Panorama

Vancouver im 360-Grad-Panorama (c) Jörg Albrecht

von Jörg Albrecht

Die Coal Harbour Promenade in Vancouver, British Columbia, gehört zu einer der schönsten Citypromenaden auf dem nordamerikanischen Kontinent. Beginnend im Stanley Park und als unmittelbare Verlängerung des Seawall schlängelt sich der gepflasterte Spazier- und Radweg direkt am Ufer entlang. Flankiert von gläsernen Wolkenkratzern und ausgedehnten Parkflächen bietet sich dem Spaziergänger ein fantastischer Blick auf das Burrard Inlet und die North Shore Mountains.

360° Panorama-Aufnahmen von Vancouvers schönster Flaniermeile zeigen wir Ihnen in der aktuellen 360° Kanada – ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz bestellen.

Apr 15
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Natur
Reisen

Ungezähmt und frei: die Wildpferde am Taseko Lake 5

Die Leitstute sorgt für Ordnung in der Herde

Die Leitstute sorgt für Ordnung in der Herde (c) Kiki Kaltwasser

von Kiki Kaltwasser

Wenn man von Williams Lake, einer Kleinstadt, circa 250 Kilometer südlich von Prince George, British Columbia, gelegen, auf dem Highway 20 in Richtung Westen fährt, kommt man nach fast 90 Kilometern zu einem kleinen Restaurant names Leese Corner. Kurz davor führt eine Straße in Richtung Taseko Lake. Dass es von hier aus immer noch zwei Stunden Fahrt sind, kann ich mir nicht ganz vorstellen. Aber Siegfried Reuter, der deutsche Auswanderer, der mich in Vancouver am Flughafen abgeholt hat, versichert mir, dass wir viele wunderschöne Ausblicke auf der langen Fahrt zu seiner Lodge haben würden.

Der gebürtige Bayer wanderte als Teenager bereits vor 32 Jahren aus. Seine Mutter verliebte sich in einen Kanadier und so kamen sie nach BC. In den ersten Jahren betrieb die Familie eine Guest Ranch und bot mit sechs Haflingern Packtrips an. Seit über zehn Jahren nun führt Siegfried sehr erfolgreich mit seiner eigenen Familie eine Guest Lodge am Taseko Lake, weit draußen in den südlichen Chilcotin Mountains. Mit Reittrips auf den dreißig Pferden, die als Reit- und Packtiere genutzt werden, wird den Gästen ein atemberaubender Einblick in Täler und auf Seen in der Umgebung geboten. Für Fotografen und andere nichtreitende Naturfreunde bietet Siegfried geführte Wanderungen an.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

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