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Archiv für das Schlagwort: Canada

Savour Canada: Kopfsalat mit Blaubeeren und Camembert 0

Auch wenn sich der Winter noch ein bisschen wehrt, das Frühjahr steht in den Startlöchern. Dieser Salat mit den kleinen frechen Früchtchen aus Kanada umrahmt jedes Essen, ob vom Grill oder aus der Pfanne.

Savour Canada: Kopfsalat mit Blaubeeren und Camembert

Savour Canada – Kopfsalat mit Blaubeeren und Camembert.. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Kopfsalat mit Blaubeeren und Camembert

Zutaten für 4 Personen

400 g gemischter, geputzter Kopfsalat (z.B. Römersalat, Lollo Bianco, Friséesalat)
200 g Kirschtomaten
1 Bio-Orange
2 TL Öl
1 Prise Salz
1/2 TL geschroteter rosa Pfeffer
1 Prise Zucker
150 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
150 g Camembert

Zubereitung

Kopfsalat abbrausen und trocken schleudern. Kirschtomaten abspülen. Eine beschichtete Pfanne trocken erhitzen und die Tomaten darin scharf anbraten, auf einen Teller geben. Orange abspülen, die Schale mit einem Zestenreißer abziehen (oder abreiben), den Saft auspressen. Orangensaft mit Öl, Salz, Pfeffer, Zucker und der Orangenschale verrühren.
Aufgetaute Blaubeeren mit der Marinade mischen. Camembert in Stücke schneiden. Kopfsalat zusammen mit den Tomaten und den Camembertstücken anrichten. Die Blaubeeren mit der Marinade darüber verteilen.

Nährwerte

Pro Portion ca.
Energie: 247 kcal / 1032 kJ
Eiweiß: 8,6 g
Fett: 20,6 g
Kohlenhydrate: 6,5 g
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Tipp: Dazu ein frisches, knackiges Baguette reichen.

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce 0

Die kleinen blauen Früchtchen aus Kanada sind der Renner, wenn es um leckere Gerichte geht. Dieses Gericht eignet sich hervorragend als leckere Vorspeise oder als Snack zu vielen Gelegenheiten.

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Savour Canada – Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce. Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Zutaten für 4 Personen

Blaubeersauce:
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Schalotte
1 TL Öl
150 ml Blaubeersaft (aus dem Glas)
40 g Crunchy Erdnusscreme
250 g wilde Blaubeeren aus Kanada (aus dem Glas)
1 gestrichener TL Speisestärke
1 Prise Salz

Satés:
2 doppelte Hähnchenbrustfilets
Salz, Pfeffer
1/2 TL Chinagewürz
1 EL Öl

Zubereitung

Ingwer und Schalotte schälen und fein würfeln. Öl erhitzen. Ingwer und Schalotte darin kurz andünsten. Blaubeersaft und Erdnusscreme einrühren, aufkochen und die abgetropften wilden Blaubeeren zugeben. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser verrühren und in die Blaubeeren einrühren. Einmal gut aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Hähnchenbrustfilets längs in dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Chinagewürz würzen. Die Hähnchenstreifen ziehharmonikaartig auf leicht geölte Holzspieße stecken. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Spieße darin von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Zusammen mit der Blaubeersauce anrichten.

Tipp

Wer die Blaubeer-Erdnuss-Sauce scharf würzen möchte, schmeckt sie zusätzlich mit Sambal Oelek oder geschrotetem Chili ab.

Nährwerte

Pro Portion ca.

Energie: 282 kcal / 1176 kJ
Eiweiß: 33,2 g
Fett: 10,4 g
Kohlenhydrate: 12 g

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Savour Canada: Hähnchensatés mit Blaubeer-Erdnuss-Sauce

Leckere wilde Früchtchen. Foto: Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Savour Canada: Wild Blueberries of North America 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses Gericht passt zu vielen Gelegenheiten, ob solo, ob bei einem Buffet oder einfach als leckeres Fingerfood.

Tandoori-Chicken mit Linsen-Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Wild Blueberries of North America

Savour Canada – Tandoori-Chicken mit Linsen-Blaubeer-Sauce – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen (4 Gläser)

Blaubeer-Feigen-Marmelade:
600 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
500 g Gelierzucker 2:1
3 frische Feigen (ca. 400 g)
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange

Tandoori-Chicken-Sticks:
600 g Hähnchenbrustfilet
1 Beutel Tandoori Tikka (indische Würz-Marinade)
50 g fettarmer Joghurt
1 EL Öl
Salz
Holzspießchen

Für die Sauce:
25 g rote Linsen
100 ml Wasser
4 EL Blaubeer-Feigen-Marmelade
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1-2 Stiele Koriander

Zubereitung

Tiefgefrorene Blaubeeren mit Gelierzucker in einem Topf mischen. Feigen abspülen, klein schneiden und mit der Orangenschale zu den Blaubeeren geben. Nach Packungsanweisung eine Marmelade kochen und in Gläser füllen.
Hähnchenbrust in mundgerechte Würfel schneiden. Tandoori Tikka mit Joghurt verrühren und mit dem Fleisch mischen. Abgedeckt mindestens 1 Stunde marinieren.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hähnchenwürfel aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen und im heißen Öl ringsum ca. 5-6 Minuten braten. Salzen und auf Holzspießchen stecken.
Linsen mit Wasser angießen und zugedeckt 3-4 Minuten weich kochen. Marmelade einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander abbrausen, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Unter die Sauce rühren. Die Chicken-Sticks mit der Linsen-Blaubeer-Sauce zusammen anrichten.

Nährwerte

Pro Glas Blaubeer-Feigen Marmelade ca.:
Energie: 632 kcal / 2649 kJ
Eiweiß: 2,2 g
Fett: 1,4 g
Kohlenhydrate: 149 g

Pro Portion Tandoori-Chicken ca.:
Energie: 251 kcal / 1047 kJ
Eiweiß: 37,4 g
Fett: 4 g
Kohlenhydrate: 15 g
Zubereitungszeit

15 Minuten für die Marmelade + ca. 30 Minuten für die Chicken-Sticks + Wartezeit

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 5+6/2017, 7. Februar 2017

  • Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland
  • EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu
  • Mehrere Kanadier für Oscars nominiert
  • Kanadische Post ehrt Black-History-Month
  • Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin
  • Montréal erhält beheizbare Gehwege
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland

Der frühere Außenminister von Kanada, Stéphane Dion, wird kanadischer Botschafter für die EU und Deutschland. Er soll in Europa eine zentrale Rolle bei der Förderung kanadischer Interessen spielen, die Aktivitäten der kanadischen Vertretungen in Europa harmonisieren und den Premierminister strategisch beraten, hieß es Ende Januar aus Ottawa.

„Stéphanes Engagement für Kanada ist nahezu beispielslos“, erklärte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau. Er sei ihm dankbar, dass er diese wichtige Rolle ausfüllen werde.

EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu

Kurz vor der Abstimmung des EU-Parlaments über das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU, CETA, hat der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments dem Vertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. 25 Abgeordnete sprachen sich für CETA aus, 15 dagegen, ein Abgeordneter enthielt sich der Stimme. Damit hat der Handelsausschuss sich klar für ein zustimmendes Votum ausgesprochen.

Das Freihandelsabkommen CETA war nach rund siebenjähriger Verhandlungsdauer im Oktober 2016 von Kanada und der EU unterzeichnet worden. Nun muss der Vertrag noch von den 28 Mitgliedsstaaten der EU ratifiziert werden. Das Abkommen soll allerdings unabhängig davon so schnell wie möglich in Kraft treten und lediglich jene Teile ausgespart werden, die von der Zustimmung der 28 Mitgliedsparlamenten abhängig sind.

Mehrere Kanadier für Oscars nominiert

Für die begehrteste Auszeichnung der Filmbranche, die Oscars, sind dieses Jahr auch einige Kanadier nominiert. Ryan Gosling ist für seine Rolle in „La La Land“ aufgestellt; insgesamt ist das Muscial für 14 Oscars nominiert. Regisseur Denis Villeneuve geht mit seiner Regiearbeit für „Arrival“ ins Rennen – auch für diesen Film ist es nicht die einzige Nominierung: er ist in insgesamt acht Kategorien gelistet.

Um einen Oscar als besten Animationskurzfilm konkurriert der Film „„Blind Vaysha“ des Montréaler Filmemachers Theodore Ushev. Weitere Animationsfilm aus Kanada sind „Pear Cider and Cigarettes“ von Robert Valley und der Pixar-Film „Piper“, dessen Drehbuch der Kanadier Alan Barillaro geschrieben hat.

Die Oscars werden Ende dieses Monats, am 26. Februar, vergeben.

Kanadische Post ehrt Black-History-Month

Die kanadische Post hat Anfang Februar, zu Beginn des Black-History-Month, der in vielen Ländern der Welt begangen wird, eine Briefmarke herausgegeben, die an den ersten Schwarzen erinnert, der offiziell seinen Fuß in das spätere Kanada gesetzt hat. Der Beniner Mathieu da Costa war von französischen Entdeckern als Übersetzer angeheuert worden. Bezeugt ist seine Reise nach Kanada in Begleitung von Pierre Dugua 1608, auch wenn da Costa möglicherweise schon vor diesem Zeitpunkt in Kanada gewesen war. Seine Sprachkenntnisse hat sich da Costa wahrscheinlich im Kontakt mit europäischen Handlungsreisenden in Benin angeeignet, es heißt, er hätte Niederländisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und ein bisschen Baskisch gesprochen.

Die Briefmarke zu Ehren da Costas ist nicht die einzige Anerkennung, die das offizielle Kanada dem Black-History-Month zollt. In einer Erklärung ehrte Premierminister Justin Trudeau den Beitrag schwarzer Kanadier für das Land. Dabei hob er besonders die kanadische schwarze Geschäftsfrau Viola Desmond hervor, die sich 1946 geweigert hatte, das ausschließlich Weißen vorbehaltene Parkett eines Kinos in New Glasgow in Nova Scotia zu verlassen und sich mit einem Platz auf dem Rang zufriedenzugeben. Sie wurde verhaftet, musste die Nacht im Gefängnis verbringen und wurde anschließend für eine geringfügige Verletzung der Steuergesetzgebung für schuldig befunden (der Parkettplatz war unwesentlich teurer als der Rangplatz, die nicht gezahlte Differenz wurde ihr angelastet). Dass sie sich anschließend gegen diese Ungerechtigkeit wehrte, gilt als ein Mitauslöser für die schwarze Bürgerrechtsbewegung in Kanada. Ihr Beitrag für die Gleichberechtigung brachte Viola Desmond einen Platz auf dem kanadischen Zehn-Dollar-Schein ein.

In seiner Erklärung mahnte Trudeau seine Landsleute, den Mut der schwarzen Kanadier im Angesicht der Intoleranz nie zu vergessen. „Vielfalt ist unsere größte Stärke“, sagte der Premierminister, „und wir müssen weiter daran arbeiten, dass unser Land Gleichheit und gleiche Chancen für alle bietet“.

Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin

Während der Berlinale veranstaltet die Botschaft von Kanada mehrere Events im Botschaftsgebäude am Leipziger Platz.

Am 9. Februar wird die Mehrkanal-Audioinstallation “Lago” von Joshua Bonnetta im Marshall-McLuhan-Salon vorgestellt. Die Einführung startet um 17.45 Uhr. Der Marshall-McLuhan-Salon ist von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr zugänglich.

Am 16. Februar um 16 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die internationale Filmkritikerinnen und Kuratorinnen zusammenbringt. Gezeigt wird während der Veranstaltung mit dem Titel „Notes on Cinema #47“ der Kurzfilm „The Crying Conch“ von Vincent Toi. Die Beteiligten sollen die Schönheit des Films jenseits des roten Teppichs diskutieren. Es diskutieren: Wenke Husmann, Kulturredakteurin bei ZEIT ONLINE, Andréa Picard, Filmkritikerin mit regelmäßigen Beiträgen im Cinema-Scope-Magazine und Kuratorin bei dem Toronto International Film Festival. Moderiert wird die Diskussion von Maike Mia Höhne, Kuratorin der Berlinale Shorts Sektion. Ort: Canada Room der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei, ein gültiger Lichtbildausweis wird für den Zutritt zur Botschaft benötigt.

In der Reihe Berlinale NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema bietet die Botschaft von Kanada zwei Podiumsdiskussionen und zwei Filmvorführungen an, die jeweils in der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz stattfinden. Am Montag, den 13. Februar, findet von 14.00 bis 15.30 Uhr die Podiumsdiskussion “Indigenous Cinema and the Mainstream” statt. Indigene Produzenten und Vertreter nationaler Filminstitutionen beleuchten die Unterschiede zwischen dem indigenen Kino und der Mainstream-Filmindustrie. Im Anschluss werden in “Reel Kanata V” Kurzfilme kanadischer Indigener gezeigt.

Die zwei Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 15. Februar, ebenfalls von 14.00 bis 15.30 Uhr statt, in der es um „Circumpolar Indigenous Storytelling – Co-Production in the Far North” geht. Vorgestellt wird die Initiative „The Arctic Film Circle“, an dem neun Teilnehmer aus fünf indigenen Regionen der Arktis beteiligt waren (Sámpi, Grönland, Nunavut, Northwest Territories, Alaska), die fünf Kurzfilme zu ein und derselben Geschichte produziert haben. Im Anschluss an die Diksussion werden von 15.30 bis 16.30 Uhr Filme der Initiative gezeigt.

Montréal erhält beheizbare Gehwege

Die Winter in Montréal sind lang und kalt – und vor allem schneereich. Damit sich auch ältere Montréaler auf den wichtigsten Straßen der Innenstadt sicher fühlen, sollen in den kommenden vier Jahren mehr als zwei Kilometer der Fußgängerwege so umgebaut werden, dass sie beheizt werden können. Damit soll verhindert werden, dass auf diesen Strecken Schnee liegenbleibt oder Nässe überfriert.

Begonnen werden sollen die Arbeiten in der Innenstadt, auf der Ste-Catherine Street, die mitten durch den Business-Distrikt läuft. Der erste Abschnitt wird ein fast 700 Meter langes Stück umfassen, das den Asphalt im Winter auf rund drei Grad Celsius aufheizt.

Gehwege zu beheizen, ist keine neue Erfindung. In Skandinavien und auch in Japan werden in vielen Städten wichtige Fußgängerwege und Plätze durch unterirdisch verlegte Heizungsrohre schnee- und eisfrei freigehalten. In spätestens vier Jahren soll es auch in Montréal so weit sein.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung

Auch nach Abschluss der transmediale finden noch eine Reihe von Veranstaltungen von und mit kanadischen Künstlern, Theoretikern und Musikern statt:

Keeley Haftner
Ausstellung: On the Far Side of the Marchlands
Bis zum 26. März, Donnerstags bis Montags 13:00-19:00 Uhr. Schering-Stiftung

Exkursion: Imaginaries
Darsha Hewitt
Talk: Always More, Always Less – An Introduction to Imaginaries of Media
Mittwoch, 8. Februar, 15:00-15:30. Virchow / Hörsaal

Exkursion: Interventions
Baruch Gottlieb & Dmytri Kleiner
Telekommunist International – Workshops
Samstag, 18. Februar, 11:00-15:00, ver.di
Telekommunist International – Delegate’s Assembly
Samstag, 18. Februar, 19:30-21:00, ver.di

Exkursion: Ecologies
Jamie Allen
Workshop by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 11:00-15:00, silent green Kulturquartier
Talks, Installations and Performances by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 16:00-22:00, silent green Kulturquartier

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

8. Februar – Berlin – „Das Lied der Lieder – Das Hohelied des Leonard Cohen“. Vortrag mit Medien und Diskussion mit Dr. Andreas Jacke, Musikkritiker und Filmwissenschaftler. Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin. Beginn ist 19.30 Uhr. Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt und für DKG-Mitglieder 6,50 Euro. Urania-Mitglieder zahlen 4,50 Euro, Schüler und Studenten 3,- Euro.

17. bis 19. Februar – Grainau – 38. Konferenz der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprechenden Ländern (GKS). Thema: Neue Perspektiven auf Suburbia.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia 0

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie über die Tiere und Pflanzen in den Flaggen und Wappen der kanadischen Provinzen und Territorien stellen wir euch die Pazifik-Provinz British Columbia vor.

Der Wahlspruch der Provinz lautet: Splendor sine occasu („Pracht ohne Einschränkung“)

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia

Die Flagge von British Columbia.

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia

Das Wappen (Coat of Arms) von British Columbia.

Im Wappenschild British Columbias findet sich der Union Jack, der die Verbundenheit der Provinz mit der britischen Monarchie symbolisiert. Darunter zeigen die aufgehende Sonne und die weiß-blauen Wellen die Lage der Provinz zwischen Pazifik und Rocky Mountains.

Schildhalter sind zwei Tiere, eines kommt auf Vancouver Island vor, das andere auf dem Festland.

Der Wapiti von Vancouver Island:

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia

Wapiti-Herde. Foto: Glen Smart/U.S. Fish and Widlife Service

Der Wapiti (in der Sprache der Shawnee-Indianer „weißes Hinterteil“) gehört zur Familie der Hirsche. Die nordamerikanischen Wapitis werden auch Elk genannt. Die Tiere sind als Unterart des Rothirsches größer als europäische Rothirsche.
Die nach dem Elch (nordamerikanisch Moose) zweitgrößte Hirschart in Nordamerika haben Schulterhöhen zwischen 75 Zentimetern und 1,5 Metern. Sie wiegen zwischen 230 und 450 Kilogramm. Die Geweihe messen zwischen einem und 1,5 Metern.
Der Rocky-Mountain-Wapiti besiedelt die kanadischen Provinzen Britisch Columbia und Alberta. Die Gesamtpopulation in Nordamerika wird auf 750.000 Tiere geschätzt.

Das Dickhornschaf vom Festland:

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia

Dickhornschaf im Banff Nationalpark. Foto: H.Sels/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Das Dickhornschaf lebt als wildes Tier im westlichen Nordamerika. Das Tier hat eine Schulterhöhe von 80 bis 100 Zentimeter und wiegt je nach Geschlecht und Lebensraum zwischen 35 und 140 Kilogramm.

Sowohl männliche als auch weibliche Dickhornschafe tragen Hörner, die Weibchen säbelartig nach hinten, die Männchen einmal über die Ohren gedreht. Bei älteren Tieren findet man sogar eine zweite Drehung. Die massiven Hörner erstrecken sich bis zu 80 Zentimeter und wiegen bis zu 14 Kilogramm.

Die tagaktiven Gebirgsbewohner sind gut an das Leben in den Bergen angepasst. Sie können exzellent klettern, aber auch gut schwimmen. Die Tiere leben geschlechtergetrennt in Gruppen, die im Sommer zehn, im Winter bis zu 100 Tiere umfassen können. Die Nahrung dieser Tiere besteht vorwiegend aus Gräsern. Daneben fressen sie auch Kräuter und andere Pflanzen.

Den Pflanzen-Part im Wappen bildet der Hartriegel ab:

Die Wappentiere und Pflanzen der Provinzen und Territorien – Teil 2 British Columbia

Der Nuttalls Blüten-Hartriegel. Foto. Walter Siegmund/GNU Free Documentation License 1.2

Der Nuttalls Blüten-Hartriegel wächst in den feuchten Nadelwäldern an der Pazifikküste Nordamerikas.  Der kleine, laubwerfende Baum wird wegen seiner Blütenpracht kultiviert. Die langen Äste können bis zu 30 Meter lang werden.
Der Blütenstand besteht aus einer Dolde mit vielen winzigen Einzelblüten. Die Früchte, die sich aus den Blüten bilden, sind kleine, rote Beeren, die gerne von Vögeln und kleinen Säugetieren gefressen werden. Durch das Ausscheiden der in den Beeren enthaltenen Kerne sorgen die Tiere für die Verbreitung der Pflanze.

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