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Archiv für das Schlagwort: Canada

Okt 14
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Die Niagara-Fälle – ein Naturwunder der besonderen Art 0

Sie gehören zu den größten Wasserfällen der Erde und sie begeistern jedes Jahr Millionen Besucher, die Niagara-Fälle. Der Niagara-Fluss, der den Eriesee und den Ontariosee verbindet stürzt an dieser Stelle über drei Fälle in die Tiefe. Der Fluss gehört gemessen an seiner Länge von nur 57 Kilometern zu den wasserreichsten der Erde. Die Entstehung der Fälle ist einer geologischen Besonderheit in der Region zu verdanken.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das geologische Profil der Niagara Fälle. Schema: © Baedeker

Es begann vor über 12.000 Jahren als am Ende der letzten Eiszeit die Großen Seen, die Great Lakes entstanden. Fünf unterschiedlich große Seen, alle mit einander verbunden, bilden ein so riesiges Süßwassersytem, dass sogar Gezeiten bemerkbar sind.
Als Überlauf zwischen Erie- und Ontariosee entstand der Niagara-Fluss. Durch die Besonderheit des Gesteins, weicher Schieferstein liegt unter einer harten Schicht von Dolomit und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses entstanden in erdgeschichtlich sehr kurzen Zeit die Niagara-Fälle.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das Profil der Großen Seen mit den Niagara Fällen zwischen Erie- und Ontariosee.

Die Kraft des Wassers wusch den weichen Schieferstein aus, bis das darüber liegende harte Gestein einbrach. So bewegten sich die Fälle pro Jahr um einen Meter zurück in Richtung Eriesee, bis heute sind es elf Kilometer, die sich die Fälle vom Ufer des Ontariosees entfernt haben. Nördlich der heutigen Niagarafälle fraß sich das Wasser innerhalb weniger Stunden durch extrem weiches Gestein, die Whirlpool Rapids enstanden. An dieser Stelle ändert der Niagara-River seine Flussrichtung um ca. 90° von Nord-West nach Nord-Ost und bildet dabei ein annähernd kreisförmiges Wirbelbecken, den Whirlpool. Die Whirlpool Rapids des Niagara-River mit bis zu 10,7 Metern Wassertiefe und einer Fließgeschwindigkeit von 35 km/h gehören zu den wildesten, beeindruckendsten und gefährlichsten Wildwassern der Welt (Kategorie 6).

Zurück zu den Niagara-Fällen, eigentlich die eigentlich drei Fälle sind. Geteilt durch Goat-Island fällt der Fluss auf US-amerikanischer Seite über die American-Falls und dem Bridal Veil, dem kleinen Brautschleier-Fall. Eigentlich sind die American-Falls zwei Meter höher als die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite. Ein gigantischer Felssturz verringerte die Fallhöhe jedoch auf 21 Meter. Die American-Falls sind 328 Meter breit, der kanadische Nachbar stolze 675 Meter. Die Horseshoe-Falls sind derzeit 54 Meter hoch. Nicht die Größe der Fälle machen sie zu einer Attraktion, es sind die Massen an Wasser, die über ihre Kante stürzen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

American Falls und Breidal Veil. Foto: apr

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Horseshoe-Falls mit Maid of the Mist-Boot. Foto: apr

Allerdings, so wie die Indianer die Niagara-Fälle sahen, als mystischer Ort, als überwältigendes Naturschauspiel, so sieht es heute nicht mehr aus. Pater Louis Hennepin, der als erster Weißer 1678 die Fälle sah, sank noch überwältigt auf die Knie. Heute sind die Fälle, die pro Jahr über 14 Millionen Besucher, darunter viele Honeymooner anlocken, von Hotels, Casinos, Museen und allerlei touristischen Attraktionen eingekreist, nachdem bereits im Jahr 1800 die touristische Erschließung begann. Seit 1846 fahren die „Maid of the Mist“-Boote auf dem Fluss zu den Fällen. Sowohl Kanada als auch die USA haben die Niagara-Fälle zu Naturparks deklariert, UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Fälle bis heute nicht.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Beeindruckende Wassermassen. Foto: apr

Seit den 1950er Jahren werden dem Fluss oberhalb der Fälle große Mengen an Wasser (bis zu 4.500 Kubikmeter pro Sekunde) für die Gewinnung elektrischer Energie abgezweigt. Insgesamt 2,5 Megawatt können die Kraftwerke mit dem Flusswasser erzeugen. Trotz geringeren Wassers, dass über die Fälle geht, bleiben die Niagara-Fälle ein besonderes Schauspiel. Positiver Nebeneffekt, die Fälle wandern nur noch ungefähr vier Zentimeter pro Jahr in Richtung Eriesee. Nachdem die Niagara-Fälle den gleichnamigen Fluss unschiffbar machten, wurde 1932 mit der Eröffnung des knapp 44 Kilometer langen Wellandkanals ein durchgehender Schifffahrtsweg vom Mississippi bis zum Atlantik geschaffen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Whirlpool mit Spanish Aerocar. Foto: apr

Beiderseits der Fälle sind die Schwesterstädte Niagara Falls entstanden, die kanadische Schwester hat 82.000 Einwohner, die auf US-Seite 54.000. Bekannt wurde Niagara Falls im Staat New York insbesondere durch den Marilyn Monroe Film „Niagara“.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Welland-Kanal. Foto: apr

Rund um die beiden Städte finden sich insbesondere auf kanadischer Seite interessante Orte, die es zu entdecken gilt. Botanische Gärten, der Marine Park und wer sehr guten kanadischen Wein genießen will, die Niagara Peninsula, ein großes Obst- und Weinanbaugebiet. Dem Fluss entlang fahren kann man über den Niagara-Parkway.

Die Entstehung der Fälle, ihre Geschichte kann man bei der Journey behind the Falls erleben.

http://www.niagaraparks.com/niagara-falls-attractions/journey-behind-the-falls.html

Die Internetseiten der Schwesterstädte Niagara Falls Ontario und New York:

www.niagarafalls.ca

www.niagarafallsusa.org

Die Seite der Maid of the Mist-Boote (deutsch):

http://www.maidofthemist.com/de/the-maid-experience/maid-history/

 

 

 

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II. 0

Ein weiterer Höhepunkt der royalen Reise in den Yukon. Heute Vormittag (Ortszeit) haben der Herzog und die Herzogin von Cambridge das MacBride Museum in Whitehorse besucht. Damit folgten sie den Spuren der Queen, die gemeinsam mit ihrem Mann im Jahr 1959 das heute im Museum enthaltene Telegraphenamt besuchte.

Am heutigen Mittwoch, 28. September standen für das königliche Paar weitere Termine an. Die Royals haben die Schönheiten des Yukon kennen gelernt. Mit dem Besuch des MacBride Museum und dem darin enthaltenen Telegraphenamt folgte das junge Paar den Spuren von Königin Elisabeth II. und ihrem Ehemann, Prinz Phillip, die Whitehorse im Jahr 1959 besuchten.

Das Team von Faszination Kanada war hautnah bei der Visite in Whitehorse dabei. Unsere Bilder zeigen das sympathische Paar bei der Ankunft vor dem Museum, dem Bad in Menge und Szenen aus den Straßen von Whitehorse.

© alle Bilder: Beatrix Goltz

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

 

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

 

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

William und Kate in Whitehorse auf den Spuren von Queen Elisabeth II.

Hier noch eine kleine Rückblende in das Jahr 1959:

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 30+31/2016, 26. Juli 2016

  • Alberta: Regierung setzt Umweltpanel ein
  • LGBTI I: Kanadische Regierung unterstützt LGBTI-Community
  • LGBTI II: British Columbia stärkt LGBTI-Rechte
  • Global Pluralism Award ausgeschrieben
  • Fettzellen lassen Krebszellen wachsen – Bewegung hilft
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • In eigener Sache: Der Kanada-Newsletter macht Sommerpause
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Alberta: Regierung setzt Umweltpanel ein

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Vertreter der Ölindustrie, von Umweltorganisationen und indigenen Gemeinden im kanadischen Alberta werden ein Panel bilden, um herauszufinden, wie und ob Ölsand dazu beitragen könnte, die Umweltziele des Landes zu erreichen und die Treibhausgasemissionen zu senken. Das wurde Mitte Juli bekannt.

Die Regierung der ölsandverarbeitenden Provinz Alberta setzt das Panel ein, um die Industrie darin zu unterstützen, zur Einsparung von 100 Megatonnen Kohlendioxidemissionen beizutragen. Die Ölsandindustrie verursacht rund ein Viertel der jährlichen Treibhausgase der Provinz Alberta.

Das Panel wird sich aber nicht nur mit den Kohlendioxidemissionen beschäftigen, sondern auch weitere Umweltaspekte in den Blick nehmen. So wird bei der Bitumenextraktion aus den Ölsanden eine Unmenge an Wasser verbraucht und Rückstände auf großen Landflächen abgelagert, die sich als tödliche Fallen für Zugvögel erwiesen haben. Auch diese Probleme sollen begutachtet werden.

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LGBTI I: Kanadische Regierung unterstützt LGBTI-Community

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Die Parlamentarische Staatssekretärin im Außenministerium, Pamela Goldsmith-Jones, hat an der LGBTI-Menschenrechtskonferenz in Montevideo, Uruguay, teilgenommen. Damit drückte die kanadische Regierung auch die große Bedeutung aus, die die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie Trans- und Intersexuellen in der kanadischen Politik einnehmen.

Kanada unterstützt seit langem schon die Rechte der LGBTI-Community. In den 1960er Jahre begann die Entkriminalisierung der Homosexualität in der kanadischen Gesellschaft; in der kandadischen Rechts- und Freiheitscharta von 1982 wurde die Gleichberechtigung festgeschrieben. Seit 2005 sind gleichgeschlechtliche Ehen in Kanada erlaubt, und erst vor kurzem wurde die gesetzliche Verankerung der Rechte und des Schutzes von Transgenderpersonen angekündigt.

Die Konferenz in Montevideo ist das vierte und bislang größte internationale Treffen zu LGBTI-Rechten. Vertreter aus 25 Ländern und mehr als 100 Menschenrechtler werden sich über die weitere Stärkung ihrer Rechte verständigen.

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LGBTI II: British Columbia stärkt LGBTI-Rechte

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Die kanadische Provinz British Columbia wird die geltende Menschenrechtsgesetzgebung der Provinz um den expliziten Schutz von Transgenderpersonen ergänzen. Das gab die Justizministerin der Provinz, Suzanne Anton, Ende Juli bekannt. British Columbia reiht sich damit ein in die derzeit sieben Provinzen und einem Territorium, die ihre Regularien bereits entsprechend geändert haben.

Die Gesetzesänderung wird Transgenderpersonen vor Diskriminierung schützen. Zum Beispiel darf ein Arbeitgeber eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter nicht mehr kündigen, nur weil er oder sie transgender ist. Auch Mietverträge dürfen aus diesem Grund nicht mehr abgelehnt werden.

Spencer Chandra Herbert, Mitglied der Provinzregierung, erklärte, diese Ankündigung sei zwar um Jahre überfällig, aber er sehe es dennoch als Sieg an. „Es ist richtig, das zu tun“, sagte Herbert.

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Global Pluralism Award ausgeschrieben

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Das Global Centre for Pluralism hat die Einrichtung eines neuen Preises bekanntgegeben. Der Global Pluralism Award soll 2017 zum ersten Mal vergeben werden. Geehrt werden damit Persönlichkeiten, zivilrechtliche Organisationen, Unternehmen, Akademiker oder Regierung, die sich für ein diverses und inklusives, friedliches und produktives Zusammenleben weltweit einsetzen. Bis zum 31. August 2016 können Vorschläge für insgesamt drei Preisträger eingereicht werden: http://award.pluralism.ca/

Die Jury wird ein internationales, unabhängiges Gremium sein, der der ehemalige Premierminister von Kanada, Joe Clark vorsteht. Die Preise sind mit 50.000 kanadischen Dollar dotiert.

Das Global Centre for Pluralism wurde auf Anregung des Aga Khan von der kanadischen Regierung mit Sitz in Ottawa gegründet. Ziel des Zentrums ist es, Diversität weltweit anzuerkennen und den gegenseitigen Respekt zu fördern. Dazu unterstützt es unter anderem den Wissensaustausch, um die Unterschiede zwischen Menschen verstehen und schätzen zu lernen.

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Fettzellen lassen Krebszellen wachsen – Bewegung hilft

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Eine neue Studie der York-Universität in Toronto legt nahe, dass Fettzellen eine Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen. Die Vermutung, dass es zwischen Fettleibigkeit und insbesondere Brustkrebs gibt, ist nicht neu, doch Forschern war bislang nicht klar, inwieweit diese Fettzellen sich auf den Krebs auswirken. Allerdings ist wissenschaftlicher Fakt, dass Fettzellen mehr als 400 verschiedene Hormone produzieren und im Körper verstreuen.

In einer Studie haben die Forscher nun herausgefunden, dass die Fettzellen fetter Mäuse Brustkrebs wachsen lassen und sich zellverändernd auswirken. Bei schlanken Mäuse dagegen wurde das Krebszellenwachstum nicht angeregt. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass schon ein geringer Bewegungsaufwand der zerstörerischen Kraft der Fettzellen entgegensteuern kann – selbst dann, wenn die Mäuse durch die Bewegung noch nicht einmal schlanker geworden sind. Wenn die Mäuse ein intensiveres Bewegungstraining absolvierten, war der Effekt noch größer.

Die Forscher schließen daraus, dass Brustkrebspatientinnen wohlmöglich durch Training das Wachstum der Krebszellen beeinflussen könnten. Es könnte sogar sein, dass Sport einen präventiven Effekt hätte. Zuerst aber wollen die Forscher ihre Studien fortführen.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

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In eigener Sache: Der Kanada-Newsletter macht Sommerpause

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Die Redaktion des Kanada-Newsletters verabschiedet sich mit dieser Ausgabe in eine kurze Sommerpause. Wir melden uns in der letzten Augustwoche zurück. Bis dahin wünschen wir allen Leserinnen und Lesern eine entspannte Zeit.

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Termine

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27. Juli – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Oranium-Corner Berlin, Oranienburgerstraße 33/34, 10117 Berlin-Mitte. Das Event auf Facebook https://www.facebook.com/events/540282349493289

und WordPress: http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

5. August – Mannheim – KANADATREFF im Alten Bahnhof, Dammstr. 2-4, 68169 Mannheim. Beginn ist um 18 Uhr! Anmeldung unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

27. August – Düsseldorf – KANADATREFF FAMILY Summer Party im Restaurant Krevets, Steinkaul 3, 40589 Düsseldorf. Anmeldung bis zum 20. August 2016 über XING und Facebook sowie die Eventseite.

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Kunst aus Kanada in Deutschland

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Im Juli und August ist in Deutschland wieder viel Kunst aus Kanada zu sehen. Noch bis 18. September läuft die 9. Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst. Mit dabei sind Julien Ceccaldi, Shawn Maximo und John Rafman. Verschiedene Orte in Berlin. http://www.bb9.berlinbiennale.de

Bis zum 7. August ist die Einzelausstellung von Elif Saydam in Nürnberg zu sehen. Kunstverein Nürnberg, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg. http://www.kunstvereinnuernberg.de

Rafael Lozano-Hemmer stellt bis zum 28. August in Basel aus. Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein / Basel. http://www.hek.ch

Bis zum 18. September läuft eine Gruppenausstellung mit Chris Hadfield, Jeremy Shaw und Jon Rafman in Zürich. Verschiedene Orte in Zürich. http://www.manifesta.org

Das Studio for Propositional Cinema ist noch bis zum 14. August 2016 in Bonn zu sehen. Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn. http://www.bonner-kunstverein.de.

Folgende Ausstellungen laufen bereits:

Larissa Fassler ist seit dem 15. April und noch bis zum 4. September in Darmstadt in einer Doppelausstellung zu sehen im Hessischen Landesmuseum – Galerie der Schader-Stiftung, Goethestr. 1
64285 Darmstadt. http://www.hlmd.de

Janet Cardiff und George Bures Miller stellen in Wolfsburg Unlimited. Eine Stadt als Weltlabor bis zum 11. September aus. Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum 


BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Canada Day – Kanada feiert seinen 149. Geburtstag 0

Canada Day - Kanada feiert seinen 149. Geburtstag

Foto: shutterstock

In ganz Kanada wird heute der Nationalfeiertag des Landes begangen

Es ist der Geburtstag des Landes Kanada, der 1. Juli. Im Jahr 1867 wurde Kanada offiziell als Bundesstaat des britischen Commonwealth durch den British North America Act gegründet. 1879 wurde der 1. Juli offiziell zum Feiertag, dem Dominion Day erklärt.
Am 27. Oktober 1982 wurde der Name in Canada Day geändert.

Canada Day - Kanada feiert seinen 149. Geburtstag

Auch die Snowbirds zeigen am Canada Day ihr Können. Foto: Naimi Grondin/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en

Der Canada Day wird heute in allen Provinzen gefeiert. Es ist ein arbeitsfreier Tag, den die Kanadier zum Relaxen nutzen oder an einer der vielen Aktivitäten und Festen im ganzen Land teilzunehmen.
In Neufundland und Labrador wird der 1. Juli auch als Gedenktag in Erinnerung an die großen Verluste des Royal Newfoundland Regiments während der Schlacht an der Somme im Ersten Weltkrieg gefeiert.

http://globalnews.ca/news/2793683/a-loss-of-innocence-newfoundland-marks-100-years-since-the-somme/?sf30089290=1

Paraden, Luftwaffen- und Marineshows runden die Feiern ab, es gibt auch viele Feuerwerke und Musikkonzerte.

Ganz Kanada freut sich auf die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Gründung des Landes. Es wird ein besonderer Geburtstag und Canada Day 2017 werden, mit vielen besonderen Feiern, freiem Eintritt in die Nationalpark und anderen Attraktionen des Landes.

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 26+27/2016, 28. Juni 2016

  • Nach dem Brexit: Kanada will Beziehungen zur EU und zu Großbritannien ausbauen
  • Louise Arbour erhält Preis für Engagement für Rechtsstaatlichkeit
  • Kanadische Nationalhymne soll Frauen einschließen
  • Durchbruch bei MS? Ärzte aus Ottawa heilen 24 Patienten
  • Global Pluralism Award ausgeschrieben
  • Margaret Atwood erhält PEN-Pinter-Preis 2016
  • Deutsch-Kanadisches Fest in Potsdam am 16. Juli
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Nach dem Brexit: Kanada will Beziehungen zur EU und zu Großbritannien ausbauen

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Kanada wird nach dem Brexit seine Verbindungen sowohl zur Europäischen Union als auch zu Großbritannien weiter ausbauen. Das sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau nach der Volksabstimmung in Großbritannien, bei der sich am 23. Juni 2016 für viele unerwartet eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU ausgesprochen hatte.

Die Briten hätten beschlossen, die EU zu verlassen, so Trudeau. Großbritannien und die EU seien wichtige strategische Partner für Kanada. „Wir werden auch weiterhin unsere Verbindungen mit beiden Parteien ausbauen, während sie eine neue Beziehung schmieden.“

An den bisherigen britischen Premierminister David Cameron, der nach dem Volksentscheid sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, gewandt, sagte Trudeau: „Im Namen aller Kanadier danke ich ihm dafür, dass er ein so enger Verbündeter und ein so guter Freund unseres Landes war. Wir wünschen ihm alles Gute.“

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Louise Arbour erhält Preis für Engagement für Rechtsstaatlichkeit

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Die kanadische Juristin Louise Arbour ist dieses Jahr mit dem Tang-Preis für Rechtsstaatlichkeit (Tang Prize for Rule of Law) ausgezeichnet worden. Arbour wurde ausgewählt, um ihre Rolle und ihren nachhaltigen Beitrag für die internationale Strafjustiz und den Schutz von Menschenrechten zu würdigen. Betont wurde ihr Einsatz für die Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit im In- und Ausland und auch, dass Arbour sich dafür eingesetzt habe, die „Grenzen der Freiheit für Alle“ auszuweiten.

Arbour hat sich als Juristin stets für die Wahrung der Menschenrechte eingesetzt. Ab 1996 war sie Chefanklägerin der beiden Ad-hoc-Tribunale für die Verfolgung schwerer Verbrechen während der Jugoslawienkriege (ICTY) und des Völkermords in Ruanda (ICTR). In einer Nachschau bezeichnete Arbour diese Aufgaben als „Pionierarbeit“. Damals sei die internationale Gerichtsbarkeit noch ganz neu und angreifbar gewesen.

1999 wechselte Arbour an den Obersten Gerichtshof von Kanada. Von 2004 bis 2008 übernahm sie den Posten der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, nachdem ihr Vorgänger Sérgio Vieira de Mello im Sommer 2003 bei einem Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad ums Leben gekommen war.

Der Tang-Preis wurde 2012 vom taiwanesischen Geschäftsmann Samuel Yin gestiftet. Er zeichnet wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Leistungen aus und wird in den Kategorien Nachhaltige Entwicklung, biopharmazeutische Forschung, Sinologie und Rechtsstaatlichkeit vergeben. Dotiert ist der Preis mit rund einer Million Euro. Bis zu zehn Millionen Euro kommen noch hinzu, mit denen fünf Jahre lang ein vom Preisträger vorgeschlagenes Projekt finanziert wird.

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Kanadische Nationalhymne soll Frauen einschließen

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Ein „bedeutendes Zeichen für die Gleichberechtigung“ hat der kanadische Premierminister Justin Trudeau die Entscheidung des kanadischen Parlaments bezeichnet, die kanadische Nationalhymne zu ändern. Es geht um die zweite Zeile der Hymne, in der es heißt: „True patriot love in all thy sons command“, was sich als „Wahre patriotische Liebe in all deinen Söhnen erwecke“ übersetzen lässt.

Der Abgeordnete Mauril Bélanger hatte Ende Mai einen Gesetzesentwurf für eine eine geschlechtsneutrale Version der Hymne vorgelegt. Bélanger, der unter Amytropher Lateralsklerose, einer Erkrankung des motorischen Nervensystems leidet, konnte seine Rede zum Gesetzesvorschlag nur noch über eine Sprachausgabesoftware auf seinem iPad mitteilen. Die Änderung von lediglich zwei Worten, hieß es darin, „gibt Kanada eine inklusive Hymne, die anerkenne, wer wir waren und wer wir als Land geworden sind“.

Bélangers Gesetz wurde mit der liberalen Mehrheit im Parlament angenommen. Die betreffende Zeile soll von nun an „True patriot love in all of us“ lauten. Die Zustimmung des Senats für die Hymnenänderung gilt als sicher.

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Durchbruch bei MS? Ärzte aus Ottawa heilen 24 Patienten

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In Kanada ist es Forschern erstmals gelungen, Patienten von Multiple Sklerose (MS) zu heilen. MS ist eine bislang unheilbare Autoimmunkrankheit, bei der die Immunzellen des Körpers die Nervenzellen angreifen und so Entzündungen im Gehirn und Rückenmark auslösen. MS verläuft in Schüben, und die Schädigungen der Nervenfasern lösen unter anderem Muskelschwäche, Lähmungen oder Sehschäden aus.

Hier setzten die Forscher des Ottawa Hospital Research Institutes an. Sie entnahmen den Patienten vor Beginn der Therapie blutbildende Stammzellen. Anschließend zerstörten sie mit einer Chemotherapie das Immunsystem ihrer Probanden, wobei auch die Immunzellen zerstört wurden, die bei MS-Patienten die Nervenzellen angreifen. Der Eingriff ist allerdings eine Radikaltherapie und nicht ungefährlich, da die Patienten in dieser Zeit vollkommen ungeschützt gegen Infektionen sind und von ihrer Außenwelt vollständig isoliert werden müssen.

Anschließend bauten die Ärzte das Immunsystem durch die zuvor entnommenen Knochenmarkszellen wieder auf – mit Immunzellen, die sich nicht mehr gegen den eigenen Körper wandten. Die Ärzte aus Ottawa betonten allerdings, dass diese Behandlung nur bei Patienten im Frühstadium einer besonders aggressiven und schnell fortschreitenden Form der MS angewandt werden sollte, da es eine Radikaltherapie mit schweren Nebenwirkungen und Risiken sei. Für die 24 in Ottawa behandelten Patienten hat es sich allerdings gelohnt: Sie sind bis heute entzündungsfrei und leiden seither nicht mehr unter neuen MS-Schüben, bei vielen hat sich der Zustand gegenüber früher verbessert.

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Global Pluralism Award ausgeschrieben

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Das Global Centre for Pluralism hat die Einrichtung eines neuen Preises bekanntgegeben. Der Global Pluralism Award soll 2017 zum ersten Mal vergeben werden. Geehrt werden damit Persönlichkeiten, zivilrechtliche Organisationen, Unternehmen, Akademiker oder Regierung, die sich für ein diverses und inklusives, friedliches und produktives Zusammenleben weltweit einsetzen. Bis zum 31. August 2016 können Vorschläge für insgesamt drei Preisträger eingereicht werden: http://award.pluralism.ca/

Die Jury wird ein internationales, unabhängiges Gremium sein, der der ehemalige Premierminister von Kanada, Joe Clark vorsteht. Die Preise sind mit 50.000 kanadischen Dollar dotiert.

Das Global Centre for Pluralism wurde auf Anregung des Aga Khan von der kanadischen Regierung mit Sitz in Ottawa gegründet. Ziel des Zentrums ist es, Diversität weltweit anzuerkennen und den gegenseitigen Respekt zu fördern. Dazu unterstützt es unter anderem den Wissensaustausch, um die Unterschiede zwischen Menschen verstehen und schätzen zu lernen.

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Margaret Atwood erhält PEN-Pinter-Preis 2016

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Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ist Mitte Juni in London mit dem PEN-Pinter-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Die 76-Jährige wurde mit diesem Preis für ihr politisches und umweltbezogenes Engagement ausgezeichnet. Der Preis selbst wurde 2009 zur Erinnerung an den Dramatiker Harold Pinter ins Leben gerufen. Pinter hatte 2005 den Literaturnobelpreis gewonnen und war 2008 gestorben.

Margaret Atwood kann auf eine ganze Reihe von wichtigen Preisen für ihre Werke zurückblicken. Bekannt wurde sie mit dem Roman „Der Report der Magd“ (The Handmaid’s Tale), für den sie 1985 den prestigereichen Governor General’s Award for Fiction erhielt und der 1990 von Volker Schlöndorff unter dem Titel „Die Geschichte der Dienerin“ verfilmt wurde. Schon 1981 hatte sie den kanadischen Molson Prize erhalten.

Für ihren Roman „Der blinde Mörder“ (The Blind Assassin) wurde Atwood gleich mit zwei Preise geehrt: 2000 mit dem Booker Prize und 2001 mit dem Hammett Prize. 2008 erhielt sie in Spanien den Prinz-von-Asturien-Preis für ihr Lebenswerk, 2009 für die gleiche Leistung den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.

Letztes Jahr war Atwood die erste Autorin, für einen unveröffentlichten Text für das Future-Library-Projekt der Künstlerin Katie Paterson beisteuerte. Jedes Jahr kommen weitere Texte verschiedener Autoren hinzu, die bis zum Jahr 2114 ungelesen in einer Bibliothek in Oslo verwahrt werden.

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Deutsch-Kanadisches Fest in Potsdam am 16. Juli

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Das Jahrestreffen der Deutsch-Kanadische Gesellschaft findet in diesem Sommer in Potsdam statt.

Am Samstag, den 16. Juli, heißt es für alle Kanada-Fans „Brandenburg meets Canada“ auf den Great Lakes von Potsdam. Die Inselrundfahrt mit der MS Belvedere ist der Höhepunkt des diesjährigen Jahrestreffens. Abfahrt ist pünktlich um 19.00 Uhr (Lange Brücke, 14467 Potsdam, vor dem Mercure Hotel) und die Rückkehr an gleicher Stelle zwischen 23.00 und 23:30 Uhr.

Das Programm an Bord beinhaltet einen Sektempfang, Musik mit DJ Oliverum, Begrüßung durch Vorstand der DKG und die Botschaft von Kanada sowie ein Dinner-Buffet. Der Preis beträgt EUR 75 (ohne Getränke), bzw. EUR 40 für Studierende.

Freuen Sie sich auf einen anregenden Abend, Gespräche über Kanada und eine Rundfahrt über neun brandenburgische Seen mit Durchfahrt der berühmten Glienicker Brücke.

Es gibt noch einige wenige Restkarten. Anmeldung bei der Geschäftsstelle der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG) unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz bzw. telefonisch unter 0221 2576781.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  •  Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

 

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Termine

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1. Juli – Hamburg – Canada Day mit der Botschafterin von Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ab 19:00 Uhr im Hamburger Segel-Club, mit einem Barbecue, der Band „Little Country Gentlemen“ und den Bergedorf Boloties. Verbindlicher Anmeldung bis zum 24.06.2016 unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

3. Juli – Düsseldorf – Canada Day Party 2016. Der Kanadatreff feiert den Canada Day mit einem BBQ. Mit Live-Musik, Spielen und einer Tombola. Gefeiert wird bei der TG 1881 im Südpark in Düsseldorf. Die Tickets kosten 28 Euro / Person, für Kinder bis einschleßlich sechs Jahre werden 14 Euro berechnet. Die Tickets sind limitiert und können hier erworben werden: http://kanadatreff.us12.list-manage.com/track/click?u=6692ed987303ff4003979f451&id=e8f5588972&e=dbf4ce27a7

3. Juli 2016 in Wien – Canada Day in Vienna – Picnic 2016 http://www.kanadatreff.com/events/canada-day-in-vienna-picnic-2016/

5. Juli 2016 in Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/events/dkg-maple-table-bergisch-land-6/

13. Juli – Berlin – Québec-Stammtisch Berlin im Kochatelier Ratatouille, Ackerstraße 2, 10115 Berlin. Ab 19.30 Uhr wird gekocht und anschließend gegessen. Achtung: Eine Anmeldung ist dringend erforderlich, die Plätze sind begrenzt. www.ratatouille-berlin.de/en/reservation.php


15. bis 17. Juli – Potsdam – Jahrestreffen der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/events/dkg-jahrestreffen-in-potsdam/

16. Juli – Stuttgart – KANADATREFF in Stuttgart. TC BBQ, Emil-Kiemlen-Weg 53, 70376 Stuttgart ab 17:30 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

5. August – Mannheim – KANADATREFF im Alten Bahnhof, Dammstr. 2-4, 68169 Mannheim. Beginn ist um 18 Uhr! Anmeldung unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

27. August – Düsseldorf – KANADATREFF FAMILY Summer Party im Restaurant Krevets, Steinkaul 3, 40589 Düsseldorf. Anmeldung bis zum 20. August 2016 über XING und Facebook sowie die Eventseite.

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Kunst aus Kanada in Deutschland

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Im Juni und Juli ist in Deutschland wieder viel Kunst aus Kanada zu sehen. Noch bis 18. September läuft die 9. Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst. Mit dabei sind Julien Ceccaldi, Shawn Maximo und John Rafman. Verschiedene Orte in Berlin. http://www.bb9.berlinbiennale.de

Bis zum 7. August ist die Einzelausstellung von Elif Saydam in Nürnberg zu sehen. Kunstverein Nürnberg, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg. http://www.kunstvereinnuernberg.de

Jeremy Shaw stellt bis zum 10. Juli in der König Galerie, St. Agnes, Alexandrinenstraße 118 – 121, 10969 Berlin aus. http://www.koeniggalerie.com

Rafael Lozano-Hemmer stellt bis zum 28. August in Basel aus. Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein / Basel. http://www.hek.ch

Bis zum 18. September läuft eine Gruppenausstellung mit Chris Hadfield, Jeremy Shaw und Jon Rafman in Zürich. Verschiedene Orte in Zürich. http://www.manifesta.org

Das Studio for Propositional Cinema ist vom 01.07 bis 14.08.2016 in Bonn zu sehen. Eröffnet wird am 1. Juli um 19 Uhr. Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn. http://www.bonner-kunstverein.de.

Folgende Ausstellungen laufen bereits:

Marcel Dzama. A Flower of Evil. Noch bis 02.07.2016. Sies + Höke Galerie, Poststraße 3, 40213 Düsseldorf, http://www.sieshoeke.com

Stan Douglas, The Secret Agent. Noch bis zum 10.07.2016. Salzburger Kunstverein ,
Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg. http://www.salzburger-kunstverein.at

Jeff Wall NOKIA 3710 in einer Einzelausstellung noch bis zum 03.07.2016. Studio for Propositional Cinema, Ackerstraße 24, 40233 Düsseldorf. http://www.studioforpropositionalcinema.com

Larissa Fassler ist seit dem 15. April und noch bis zum 4. September in Darmstadt in einer Doppelausstellung zu sehen im Hessischen Landesmuseum – Galerie der Schader-Stiftung, Goethestr. 1
64285 Darmstadt. http://www.hlmd.de

Janet Cardiff und George Bures Miller stellen in Wolfsburg Unlimited. Eine Stadt als Weltlabor bis zum 11. September aus. Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

 

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Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
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