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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 26+27/2016, 28. Juni 2016

  • Nach dem Brexit: Kanada will Beziehungen zur EU und zu Großbritannien ausbauen
  • Louise Arbour erhält Preis für Engagement für Rechtsstaatlichkeit
  • Kanadische Nationalhymne soll Frauen einschließen
  • Durchbruch bei MS? Ärzte aus Ottawa heilen 24 Patienten
  • Global Pluralism Award ausgeschrieben
  • Margaret Atwood erhält PEN-Pinter-Preis 2016
  • Deutsch-Kanadisches Fest in Potsdam am 16. Juli
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Nach dem Brexit: Kanada will Beziehungen zur EU und zu Großbritannien ausbauen

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Kanada wird nach dem Brexit seine Verbindungen sowohl zur Europäischen Union als auch zu Großbritannien weiter ausbauen. Das sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau nach der Volksabstimmung in Großbritannien, bei der sich am 23. Juni 2016 für viele unerwartet eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU ausgesprochen hatte.

Die Briten hätten beschlossen, die EU zu verlassen, so Trudeau. Großbritannien und die EU seien wichtige strategische Partner für Kanada. „Wir werden auch weiterhin unsere Verbindungen mit beiden Parteien ausbauen, während sie eine neue Beziehung schmieden.“

An den bisherigen britischen Premierminister David Cameron, der nach dem Volksentscheid sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, gewandt, sagte Trudeau: „Im Namen aller Kanadier danke ich ihm dafür, dass er ein so enger Verbündeter und ein so guter Freund unseres Landes war. Wir wünschen ihm alles Gute.“

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Louise Arbour erhält Preis für Engagement für Rechtsstaatlichkeit

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Die kanadische Juristin Louise Arbour ist dieses Jahr mit dem Tang-Preis für Rechtsstaatlichkeit (Tang Prize for Rule of Law) ausgezeichnet worden. Arbour wurde ausgewählt, um ihre Rolle und ihren nachhaltigen Beitrag für die internationale Strafjustiz und den Schutz von Menschenrechten zu würdigen. Betont wurde ihr Einsatz für die Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit im In- und Ausland und auch, dass Arbour sich dafür eingesetzt habe, die „Grenzen der Freiheit für Alle“ auszuweiten.

Arbour hat sich als Juristin stets für die Wahrung der Menschenrechte eingesetzt. Ab 1996 war sie Chefanklägerin der beiden Ad-hoc-Tribunale für die Verfolgung schwerer Verbrechen während der Jugoslawienkriege (ICTY) und des Völkermords in Ruanda (ICTR). In einer Nachschau bezeichnete Arbour diese Aufgaben als „Pionierarbeit“. Damals sei die internationale Gerichtsbarkeit noch ganz neu und angreifbar gewesen.

1999 wechselte Arbour an den Obersten Gerichtshof von Kanada. Von 2004 bis 2008 übernahm sie den Posten der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, nachdem ihr Vorgänger Sérgio Vieira de Mello im Sommer 2003 bei einem Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad ums Leben gekommen war.

Der Tang-Preis wurde 2012 vom taiwanesischen Geschäftsmann Samuel Yin gestiftet. Er zeichnet wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Leistungen aus und wird in den Kategorien Nachhaltige Entwicklung, biopharmazeutische Forschung, Sinologie und Rechtsstaatlichkeit vergeben. Dotiert ist der Preis mit rund einer Million Euro. Bis zu zehn Millionen Euro kommen noch hinzu, mit denen fünf Jahre lang ein vom Preisträger vorgeschlagenes Projekt finanziert wird.

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Kanadische Nationalhymne soll Frauen einschließen

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Ein „bedeutendes Zeichen für die Gleichberechtigung“ hat der kanadische Premierminister Justin Trudeau die Entscheidung des kanadischen Parlaments bezeichnet, die kanadische Nationalhymne zu ändern. Es geht um die zweite Zeile der Hymne, in der es heißt: „True patriot love in all thy sons command“, was sich als „Wahre patriotische Liebe in all deinen Söhnen erwecke“ übersetzen lässt.

Der Abgeordnete Mauril Bélanger hatte Ende Mai einen Gesetzesentwurf für eine eine geschlechtsneutrale Version der Hymne vorgelegt. Bélanger, der unter Amytropher Lateralsklerose, einer Erkrankung des motorischen Nervensystems leidet, konnte seine Rede zum Gesetzesvorschlag nur noch über eine Sprachausgabesoftware auf seinem iPad mitteilen. Die Änderung von lediglich zwei Worten, hieß es darin, „gibt Kanada eine inklusive Hymne, die anerkenne, wer wir waren und wer wir als Land geworden sind“.

Bélangers Gesetz wurde mit der liberalen Mehrheit im Parlament angenommen. Die betreffende Zeile soll von nun an „True patriot love in all of us“ lauten. Die Zustimmung des Senats für die Hymnenänderung gilt als sicher.

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Durchbruch bei MS? Ärzte aus Ottawa heilen 24 Patienten

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In Kanada ist es Forschern erstmals gelungen, Patienten von Multiple Sklerose (MS) zu heilen. MS ist eine bislang unheilbare Autoimmunkrankheit, bei der die Immunzellen des Körpers die Nervenzellen angreifen und so Entzündungen im Gehirn und Rückenmark auslösen. MS verläuft in Schüben, und die Schädigungen der Nervenfasern lösen unter anderem Muskelschwäche, Lähmungen oder Sehschäden aus.

Hier setzten die Forscher des Ottawa Hospital Research Institutes an. Sie entnahmen den Patienten vor Beginn der Therapie blutbildende Stammzellen. Anschließend zerstörten sie mit einer Chemotherapie das Immunsystem ihrer Probanden, wobei auch die Immunzellen zerstört wurden, die bei MS-Patienten die Nervenzellen angreifen. Der Eingriff ist allerdings eine Radikaltherapie und nicht ungefährlich, da die Patienten in dieser Zeit vollkommen ungeschützt gegen Infektionen sind und von ihrer Außenwelt vollständig isoliert werden müssen.

Anschließend bauten die Ärzte das Immunsystem durch die zuvor entnommenen Knochenmarkszellen wieder auf – mit Immunzellen, die sich nicht mehr gegen den eigenen Körper wandten. Die Ärzte aus Ottawa betonten allerdings, dass diese Behandlung nur bei Patienten im Frühstadium einer besonders aggressiven und schnell fortschreitenden Form der MS angewandt werden sollte, da es eine Radikaltherapie mit schweren Nebenwirkungen und Risiken sei. Für die 24 in Ottawa behandelten Patienten hat es sich allerdings gelohnt: Sie sind bis heute entzündungsfrei und leiden seither nicht mehr unter neuen MS-Schüben, bei vielen hat sich der Zustand gegenüber früher verbessert.

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Global Pluralism Award ausgeschrieben

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Das Global Centre for Pluralism hat die Einrichtung eines neuen Preises bekanntgegeben. Der Global Pluralism Award soll 2017 zum ersten Mal vergeben werden. Geehrt werden damit Persönlichkeiten, zivilrechtliche Organisationen, Unternehmen, Akademiker oder Regierung, die sich für ein diverses und inklusives, friedliches und produktives Zusammenleben weltweit einsetzen. Bis zum 31. August 2016 können Vorschläge für insgesamt drei Preisträger eingereicht werden: http://award.pluralism.ca/

Die Jury wird ein internationales, unabhängiges Gremium sein, der der ehemalige Premierminister von Kanada, Joe Clark vorsteht. Die Preise sind mit 50.000 kanadischen Dollar dotiert.

Das Global Centre for Pluralism wurde auf Anregung des Aga Khan von der kanadischen Regierung mit Sitz in Ottawa gegründet. Ziel des Zentrums ist es, Diversität weltweit anzuerkennen und den gegenseitigen Respekt zu fördern. Dazu unterstützt es unter anderem den Wissensaustausch, um die Unterschiede zwischen Menschen verstehen und schätzen zu lernen.

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Margaret Atwood erhält PEN-Pinter-Preis 2016

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Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ist Mitte Juni in London mit dem PEN-Pinter-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Die 76-Jährige wurde mit diesem Preis für ihr politisches und umweltbezogenes Engagement ausgezeichnet. Der Preis selbst wurde 2009 zur Erinnerung an den Dramatiker Harold Pinter ins Leben gerufen. Pinter hatte 2005 den Literaturnobelpreis gewonnen und war 2008 gestorben.

Margaret Atwood kann auf eine ganze Reihe von wichtigen Preisen für ihre Werke zurückblicken. Bekannt wurde sie mit dem Roman „Der Report der Magd“ (The Handmaid’s Tale), für den sie 1985 den prestigereichen Governor General’s Award for Fiction erhielt und der 1990 von Volker Schlöndorff unter dem Titel „Die Geschichte der Dienerin“ verfilmt wurde. Schon 1981 hatte sie den kanadischen Molson Prize erhalten.

Für ihren Roman „Der blinde Mörder“ (The Blind Assassin) wurde Atwood gleich mit zwei Preise geehrt: 2000 mit dem Booker Prize und 2001 mit dem Hammett Prize. 2008 erhielt sie in Spanien den Prinz-von-Asturien-Preis für ihr Lebenswerk, 2009 für die gleiche Leistung den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.

Letztes Jahr war Atwood die erste Autorin, für einen unveröffentlichten Text für das Future-Library-Projekt der Künstlerin Katie Paterson beisteuerte. Jedes Jahr kommen weitere Texte verschiedener Autoren hinzu, die bis zum Jahr 2114 ungelesen in einer Bibliothek in Oslo verwahrt werden.

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Deutsch-Kanadisches Fest in Potsdam am 16. Juli

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Das Jahrestreffen der Deutsch-Kanadische Gesellschaft findet in diesem Sommer in Potsdam statt.

Am Samstag, den 16. Juli, heißt es für alle Kanada-Fans „Brandenburg meets Canada“ auf den Great Lakes von Potsdam. Die Inselrundfahrt mit der MS Belvedere ist der Höhepunkt des diesjährigen Jahrestreffens. Abfahrt ist pünktlich um 19.00 Uhr (Lange Brücke, 14467 Potsdam, vor dem Mercure Hotel) und die Rückkehr an gleicher Stelle zwischen 23.00 und 23:30 Uhr.

Das Programm an Bord beinhaltet einen Sektempfang, Musik mit DJ Oliverum, Begrüßung durch Vorstand der DKG und die Botschaft von Kanada sowie ein Dinner-Buffet. Der Preis beträgt EUR 75 (ohne Getränke), bzw. EUR 40 für Studierende.

Freuen Sie sich auf einen anregenden Abend, Gespräche über Kanada und eine Rundfahrt über neun brandenburgische Seen mit Durchfahrt der berühmten Glienicker Brücke.

Es gibt noch einige wenige Restkarten. Anmeldung bei der Geschäftsstelle der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG) unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz bzw. telefonisch unter 0221 2576781.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  •  Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

 

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Termine

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1. Juli – Hamburg – Canada Day mit der Botschafterin von Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ab 19:00 Uhr im Hamburger Segel-Club, mit einem Barbecue, der Band „Little Country Gentlemen“ und den Bergedorf Boloties. Verbindlicher Anmeldung bis zum 24.06.2016 unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

3. Juli – Düsseldorf – Canada Day Party 2016. Der Kanadatreff feiert den Canada Day mit einem BBQ. Mit Live-Musik, Spielen und einer Tombola. Gefeiert wird bei der TG 1881 im Südpark in Düsseldorf. Die Tickets kosten 28 Euro / Person, für Kinder bis einschleßlich sechs Jahre werden 14 Euro berechnet. Die Tickets sind limitiert und können hier erworben werden: http://kanadatreff.us12.list-manage.com/track/click?u=6692ed987303ff4003979f451&id=e8f5588972&e=dbf4ce27a7

3. Juli 2016 in Wien – Canada Day in Vienna – Picnic 2016 http://www.kanadatreff.com/events/canada-day-in-vienna-picnic-2016/

5. Juli 2016 in Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/events/dkg-maple-table-bergisch-land-6/

13. Juli – Berlin – Québec-Stammtisch Berlin im Kochatelier Ratatouille, Ackerstraße 2, 10115 Berlin. Ab 19.30 Uhr wird gekocht und anschließend gegessen. Achtung: Eine Anmeldung ist dringend erforderlich, die Plätze sind begrenzt. www.ratatouille-berlin.de/en/reservation.php


15. bis 17. Juli – Potsdam – Jahrestreffen der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/events/dkg-jahrestreffen-in-potsdam/

16. Juli – Stuttgart – KANADATREFF in Stuttgart. TC BBQ, Emil-Kiemlen-Weg 53, 70376 Stuttgart ab 17:30 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

5. August – Mannheim – KANADATREFF im Alten Bahnhof, Dammstr. 2-4, 68169 Mannheim. Beginn ist um 18 Uhr! Anmeldung unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

27. August – Düsseldorf – KANADATREFF FAMILY Summer Party im Restaurant Krevets, Steinkaul 3, 40589 Düsseldorf. Anmeldung bis zum 20. August 2016 über XING und Facebook sowie die Eventseite.

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Kunst aus Kanada in Deutschland

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Im Juni und Juli ist in Deutschland wieder viel Kunst aus Kanada zu sehen. Noch bis 18. September läuft die 9. Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst. Mit dabei sind Julien Ceccaldi, Shawn Maximo und John Rafman. Verschiedene Orte in Berlin. http://www.bb9.berlinbiennale.de

Bis zum 7. August ist die Einzelausstellung von Elif Saydam in Nürnberg zu sehen. Kunstverein Nürnberg, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg. http://www.kunstvereinnuernberg.de

Jeremy Shaw stellt bis zum 10. Juli in der König Galerie, St. Agnes, Alexandrinenstraße 118 – 121, 10969 Berlin aus. http://www.koeniggalerie.com

Rafael Lozano-Hemmer stellt bis zum 28. August in Basel aus. Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein / Basel. http://www.hek.ch

Bis zum 18. September läuft eine Gruppenausstellung mit Chris Hadfield, Jeremy Shaw und Jon Rafman in Zürich. Verschiedene Orte in Zürich. http://www.manifesta.org

Das Studio for Propositional Cinema ist vom 01.07 bis 14.08.2016 in Bonn zu sehen. Eröffnet wird am 1. Juli um 19 Uhr. Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn. http://www.bonner-kunstverein.de.

Folgende Ausstellungen laufen bereits:

Marcel Dzama. A Flower of Evil. Noch bis 02.07.2016. Sies + Höke Galerie, Poststraße 3, 40213 Düsseldorf, http://www.sieshoeke.com

Stan Douglas, The Secret Agent. Noch bis zum 10.07.2016. Salzburger Kunstverein ,
Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg. http://www.salzburger-kunstverein.at

Jeff Wall NOKIA 3710 in einer Einzelausstellung noch bis zum 03.07.2016. Studio for Propositional Cinema, Ackerstraße 24, 40233 Düsseldorf. http://www.studioforpropositionalcinema.com

Larissa Fassler ist seit dem 15. April und noch bis zum 4. September in Darmstadt in einer Doppelausstellung zu sehen im Hessischen Landesmuseum – Galerie der Schader-Stiftung, Goethestr. 1
64285 Darmstadt. http://www.hlmd.de

Janet Cardiff und George Bures Miller stellen in Wolfsburg Unlimited. Eine Stadt als Weltlabor bis zum 11. September aus. Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

 

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Jun 05
Themen
Reisen

Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg 0

Stilvolles Ambiente im frisch renovierten The Forks Market

Rund 2,8 Millionen kanadische Dollar wurden in den letzten Monaten in die Renovierung der Food Hall des beliebten The Forks Market investiert. Die durch einen Innenhof und Brücken verbundenen ehemaligen Pferdeställe aus dem frühen 20. Jahrhundert liefern seit langem ein unverwechselbares Einkaufserlebnis an Winnipegs National Historic Site The Forks. In den Geschäften und Boutiquen des The Forks Market werden neben Waren des täglichen Bedarfs auch Souvenirs und lokale Handwerkskunst angeboten, darunter eine Fülle indigener Artefakte.

Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg

Die neue Food Hall im The Forks Market. Foto: John Medina c/o The Forks Market

Auch das kulinarische Sortiment im The Forks Market steht seit jeher für echtes Gaumenerlebnis aus frischen Zutaten. Vom Gourmet-Käse über Bio-Backwaren und Wein ist für jeden das Richtige dabei. Die kürzlich renovierte Food Hall verstärkt mit ihrem stilvollen Look aus viel Holz und extravaganten Lampenkonstruktionen das Wohlfühl-Ambiente. Eine perfekte Ergänzung ist auch der neue „Craft Beer and Wine Kiosk“ an dem zukünftig eine sorgfältig zusammengestellte und saisonal variierende Auswahl an Weinen und frisch gezapftem Bier angeboten wird. Neben lokalen Produkten – Manitobas Bierbrauereien wachsen stetig – stehen auch internationale Getränke auf der Karte, darunter Erdinger Weißbier und ein Grüner Veltliner aus dem österreichischen Kremstal.

Weitere Infos unter The Forks.

First Nations Kultur zum Reinbeißen 0

First Nations Kultur zum Reinbeißen – Bison Burger mit Auszeichnung im Wanuskewin Heritage Park

Das Restaurant des Wanuskewin Heritage Park zählt laut Food Network’s Great Canadian Cookbook zu den 12 schmackhaftesten indigenen Restaurants in ganz Kanada. Traditionelle Komponenten der First Nations Küche werden hier mit moderner Esskultur verbunden. Auf der Speisekarte steht neben Bison Burger und Kaninchen-Pastete auch frisch gebackenes Bannock – das traditionelle Fladenbrot der Ureinwohner.

First Nations Kultur zum Reinbeißen

Wanuskewin Heritage Park bei Saskatoon (Foto: Tourism Saskatoon &Nick Biblow)

Der Wanuskewin Heritage Park liegt nördlich von Saskatoon am Rande der Prärie am Zusammenfluss von Opimihaw Creek und South Saskatchewan River. Seit mehr als 6.000 Jahren versammelten sich an diesem Ort die nördlichen Prärieindianer, um gemeinsam zur Jagd zu gehen. Heute werden Besucher hier von den Nachfahren der First Nations mitgenommen auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Bei Tanz-Darbietungen, Ausstellungen indianischer Kunst, Mitmach-Programmen und Tipi Camps gibt es authentische First Nations Kultur zum Anfassen. Beim Storytelling werden traditionelle Geschichten erzählt, die von den Stammesältesten von Generation zu Generation weitergetragen wurden. Mit etwas Glück kann man bei einem Spaziergang durch das 145 ha große Parkgelände archäologische Ausgrabungen beobachten. Der Park gehört zu Kanadas National Historic Sites.

Weitere Infos unter www.wanuskewin.com und www.tourismsaskatchewan.com.

Icelandair fliegt ab sofort nach Montreal 0

Icelandair fliegt ab sofort nach Montreal

Auf nach Quebec! Mit dem offiziellen Erstflug am 19. Mai 2016 baut die isländische Airline Icelandair ihr Streckennetz weiter aus und fliegt ab sofort bis 8. November via Keflavik (KEF) in Island in die kanadische Stadt Montreal (YUL) in Quebec. Damit bedient Icelandair insgesamt 16 Destinationen in Nordamerika – fünf davon in Kanada. Passagiere aus Frankfurt, München, Hamburg, Zürich und Genf steigen in Island bequem und schnell zu ihren Anschlussflügen in die zweitgrößte Stadt Quebecs um.

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair setzt auch 2016 ihren stetigen Wachstumskurs fort: Neustes Ziel im Portfolio der Airline ist Montreal. Die Stadt im kanadischen Quebec wird vorerst saisonal bis 8. November jeweils an den Wochentagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit ab Keflavik in Island beträgt insgesamt fünf Stunden. Reisende aus Frankfurt, München, Hamburg, Zürich und Genf erreichen Quebec in den drei Serviceklassen Economy, Economy Comfort und Saga Class mit Zwischenstopp in Island. Dabei profitieren Passagiere aus Deutschland und der Schweiz von schnellen Anschlussflügen mit einer kurzen Umsteigezeit von 60 bis 90 Minuten in Island.

Icelandair fliegt ab sofort nach Montreal

Icelandair-CEO Birkir Holm Gudnason mit offiziellen Vertretern aus Montreal. Foto: Icelandair

Bereits seit 1937 gilt Icelandair mit ihrem Konzept, Nordamerika und Europa über Island miteinander zu verbinden, als Pionier der Luftfahrt. Auch heute setzt die isländische Airline neben modernen Flugzeugen und Annehmlichkeiten wie individuellem Entertainmentsystem, Gate2Gate-Wifi und großzügiger Beinfreiheit weiterhin auf den Ausbau ihrer Destinationen und bedient mehr Ziele als jemals zuvor. Auf ihren Nordamerikastrecken bietet Icelandair großzügige Freigepäckregelungen, etwa 2 x 23 Kilogramm bereits in der Economy Class. Reisende aus Nordamerika können in Island bereits besonders schnell und bequem in das Schengengebiet einreisen. Zudem bietet die Airline die Möglichkeit, einen Stopover bis zu sieben Nächten auf Island einzulegen, ohne dass sich der Flugpreis erhöht – und somit zwei Destinationen auf einer Reise zu entdecken.

Icelandair fliegt ab sofort nach Montreal

Erstflug einer Maschine der Icelandair nach Montreal. Foto: Icelandair

Neben Quebec bedient Icelandair ganzjährig die USA- und Kanada-Ziele Boston, Chicago-ORD, Denver, Edmonton, Minneapolis, New York JFK und Newark, Seattle, Toronto und Washington D.C. sowie in den Sommermonaten Orlando, Portland, Vancouver, Halifax, Montreal und Anchorage.

Weitere Informationen zum Angebot von Icelandair sowie Buchungsmöglichkeiten finden Interessierte auf www.icelandair.de.

Hintergrund Icelandair

Die isländische Airline Icelandair bietet ganzjährig Nonstop-Flüge ab Frankfurt am Main und München sowie saisonale Verbindungen ab Hamburg, Zürich und Genf nach Island und weiter in die USA und nach Kanada. Passagiere kommen in den Genuss einer Flotte mit drei Serviceklassen und moderner Kabinenausstattung mit individuellem Entertainmentsystem. Die Nordamerika-Strecken punkten durch kurze Umsteigezeiten, 2 x 23 Kilogramm Freigepäck sowie der Möglichkeit zum Stopover in Island ohne Flugaufpreis. Kurzreisen nach Island ergänzen das Angebot. Icelandair blickt auf über 75 Jahre Flugerfahrung zurück und verfügt aktuell mit Verbindungen zu 43 Zielen, davon 16 in den USA und Kanada, über das umfangreichste Streckennetz seit Bestehen der Airline. www.icelandair.de

Mai 24
Themen
Natur

T.Rex „Scotty“ wird Wahrzeichen Saskatchewans 0

T.Rex „Scotty“ wird Wahrzeichen Saskatchewans: Die Menschen in Saskatchewan haben gewählt: Der größte Dinosaurier der Region, T.Rex „Scotty“, wird Wahrzeichen der Provinz. Das Auswahlverfahren der „Provincial Fossil Campaign“ wurde vom Ministerium für Parks, Kultur und Sport in Zusammenarbeit mit dem Royal Saskatchewan Museum durchgeführt.
Insgesamt wurden seit November 2015 14.208 Stimmen abgegeben, von denen 35% auf „Scotty“ fielen. „Mein besonderer Dank gilt den Bürgern, die unsere Kampagne unterstützt haben sowie dem Royal Saskatchewan Museum“, so Mark Docherty, Minister für Parks, Kultur und Sport. „T.Rex „Scotty“ ist der erste und einzige Dinosaurier in ganz Kanada, der zum Symbol einer Provinz ernannt wurde und wird ein wunderbares Wahrzeichen Saskatchewans sein.“

Mittlerweile bilden „Scottys“ Überreste eines der am vollständigsten erhaltenen T.Rex-Skelette weltweit.

T.Rex „Scotty“ wird Wahrzeichen Saskatchewans

T.Rex Scotty.
Foto: Tourism Saskatchewan & Paul Austring

Erste Knochenfragmente des 65 Millionen Jahre alten Tyrannosaurus Rex wurden im Jahr 1991 in der Region rund um das hügelige Frenchman River Valley nahe dem Städtchen Eastend im Südwesten Saskatchewans gefunden. Die Region ist seit langem als „Dino-Friedhof“ bekannt. Vor zwei Milliarden Jahren war die Landschaft hier von tropischen Riesenwäldern, hohen Bergen, Vulkanen und einem gigantischen Binnenmeer geprägt und bot damit beste Lebensbedingungen für die damaligen Land- und Meerestiere. Im Laufe der Jahrmillionen haben sich hier daher enorme Fossilienfunde angesammelt. Im Jahr 1994 begannen die Paläontologen des Royal Saskatchewan Museums mit den Ausgrabungen von „Scotty“. Über 6.000 Personen besuchten in diesem Jahr die Grabungsstätte. Mittlerweile bilden „Scottys“ Überreste eines der am vollständigsten erhaltenen T.Rex-Skelette weltweit. Im Jahr 2013 wurden die Knochen des Dinos in Ontario nachgebildet und zu einem vollständig montierten Skelett mit stolzen 6 m Höhe und 12 m Länge zusammengebaut, das heute im T.Rex Discovery Centre in Eastend begutachtet werden kann.

Weitere Infos unter

TPCS-0190_RSM_Gov_Logo_CMYK

 

 

 

www.royalsaskmuseum.ca sowie www.tourismsaskatchewan.com.

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