Sie möchten an dieser Stelle Ihren Banner sehen? Werben Sie auf Faszination-Kanada.com

Archiv für das Schlagwort: Canada

Savour Canada: Pancakes mit Orangen-Blaubeer-Sauce 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Dessert krönt ein gutes Essen, es kann aber auch als Hauptgericht genossen werden.

Pancakes mit Orangen-Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Pancakes mit Orangen-Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Pancakes mit Orangen-Blaubeer-Sauce – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

Pancakes:
200 g Mehl
50 g Maisstärke
1 Msp. Backpulver
Salz
1 EL Zucker
200 ml Milch
3 Eier (M)
2 EL Butterschmalz zum Backen

Außerdem:
300 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
2 Orangen (davon 1 unbehandelt)
4 EL Zucker
2 TL Speisestärke

Zubereitung

Mehl mit Maisstärke, Backpulver, 1 Prise Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Milch und Eier unterrühren. Den Teig 30 Minuten ausquellen lassen.
In der Zwischenzeit Blaubeeren antauen lassen. Die Schale der unbehandelten Orange abreiben. Beide Orangen auspressen. 3 EL Zucker in einem kleinen Topf hellbraun karamellisieren. Orangensaft (ca. 125 ml), Orangenschale und Blaubeeren zugeben und unter Rühren aufkochen, dabei den Karamell lösen. Mit dem übrigen Zucker abschmecken. Stärke mit wenig kaltem Wasser verrühren, unter die Blaubeeren rühren, einmal aufkochen und auskühlen lassen.
Teig durchrühren. In wenig heißem Butterschmalz kleine Pancakes backen. Die Pancakes mit der Orangen-Blaubeer-Sauce zusammen anrichten.

Zubereitungszeit

30 Minuten + Wartezeit

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 455 kcal / 1906 kJ
Eiweiß: 12,7 g
Fett: 12,4 g
Kohlenhydrate: 71

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit Basmatireis.

Entenbrust mit Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce

Savour Canada: Entenbrust mit Blaubeer-Sauce – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

1 walnussgroßes Stück Ingwer
4 EL Mirin (aus dem Asienbedarf)
4 EL Sojasauce
2 EL Zucker
Cayennepfeffer
2 Entenbrustfilets
1 EL Öl
300 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
4 EL Blaubeersaft
100 ml Entenfond (aus dem Glas)
2 TL Speisestärke
1 Prise Salz
200 g grüner Thaispargel

Zubereitung

Ingwer schälen und fein hacken. Mirin, Sojasauce und Zucker 5 Minuten köcheln lassen. Mit Cayennepfeffer würzen. Abkühlen lassen. Entenbrüste mit der Marinade einreiben. Abgedeckt ca. 1-2 Stunden marinieren lassen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Entenbrüste leicht trocken tupfen. Entenbrüste von beiden Seiten kurz anbraten. Mit der Hautseite nach oben in eine feuerfeste Form legen. Pfanne für die Blaubeersauce beiseite stellen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft: 180 Grad) ca. 15 Minuten braten.
Blaubeeren in die Pfanne geben und unter Rühren auftauen. Übrige Marinade und Entenfond zugeben und aufkochen. Stärke mit wenig kaltem Wasser verquirlen. In die Sauce einrühren und einmal aufkochen. Mit 1 Prise Salz abschmecken.
Entenbrust vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen. Thaispargel abspülen, die Enden abschneiden und in Salzwasser 3-5 Minuten garen. Spargel abgießen. Entenbrust aufschneiden und zusammen mit der Blaubeersauce und dem Spargel anrichten.

Zubereitungszeit

30 Minuten + Marinierzeit

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 335 kcal / 1402 kJ
Eiweiß: 35,7 g
Fett: 13 g
Kohlenhydrate: 16 g

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit einem Baguette oder Salzkartoffeln.

Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce - leckeres zur Winterzeit

Savour Canada: Kasseler mit Blaubeer-Calvados-Sauce – leckeres zur Winterzeit – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

750 g ausgelöster Kasselerrücken
1 EL Ingwermarmelade
1-2 TL Sojasauce
2 Radicchio (ca. 400 g)
2 rote Zwiebeln
1 EL Öl
Salz, Pfeffer
400 ml Bratenfond (aus dem Glas)
150 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
1 EL Speisestärke
2-3 EL Calvados
1 Prise Zucker
nach Belieben Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

Kasseler auf die Fettpfanne des Backofens setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft 180 Grad) 15 Minuten braten. Hitze auf 180 Grad (Gas: Stufe 2-3, Umluft: 160 Grad) herunterschalten. Marmelade mit Sojasauce verrühren, den Braten damit bepinseln und weitere 20-25 Minuten braten.
Radicchio putzen, abspülen und vierteln. Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden. Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin anbraten. Radicchio zugeben und 3-4 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen.
Kasseler von der Fettpfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Bratensatz mit Bratenfond lösen, durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Blaubeeren zugeben und 2-3 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Stärke mit Calvados verrühren und in die Sauce einrühren. Unter Rühren einmal aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Kasseler in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Radicchio und der Sauce anrichten. Nach Belieben mit Petersilie garniert anrichten.

Zubereitungszeit

45 Minuten

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 374 kcal / 1561 kJ
Eiweiß: 34,1 g
Fett: 18,5 g
Kohlenhydrate: 13,2 g

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen 0

Trinkwasserkonzerne wie Nestlé & Co. sollen weniger Flaschen abfüllen dürfen

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Foto: © Bottled Water von Daniel Orth/https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Es klingt schon fast zynisch, dass Trinkwasserkonzerne in allen Regionen der Welt billigst Grundwasser abzapfen und in Flaschen abfüllen, die dann teuer zu bezahlen sind. Diese Situation hat in manchen Gegenden schon dazu geführt, dass Haushalte auf die Verwendung von Flaschenwasser angewiesen sind. Die kanadische Provinz Ontario will nun offenbar mit einem zweijährigen Moratorium gegensteuern.

Genau 3,71 unschlagbare Kanadische Dollar (circa 2,50 Euro) zahlen Trinkwasserkonzerne in der kanadischen Provinz für abgezapftes Grundwasser – pro eine Million Liter Wasser! Schaut man dann in das Regal eines Lebensmittelgeschäftes, bekommt man ungefähr 24 0,5 Liter Flaschen für denselben Preis zurück. Gegen dieses Vorgehen von Nestlé & Co. regt sich nun in den betroffenen Regionen Widerstand, zumal auch in Ontario Gegenden von zunehmender, auch den Grundwasserspiegel betreffenden Trockenphasen betroffen sind.

Die Provinzregierung Ontarios erwägt nun ein zweijähriges Moratorium für die Erschließung neuer Quellen und verschärfte Regeln für die Entnahme des Wassers. Das könnte für die Konzerne bedeuten, dass sie in Zukunft weniger Grundwasser in Flaschen abfüllen dürfen, oder in Trockenzeiten gar keines mehr.

Dieses Moratorium würde auch Bedenken der Bevölkerung betroffener Gebiete aufnehmen. So gab es in einer Kleinstadt im September Proteste, als Nestlé eine Grundwasserquelle kaufte, die eigentlich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde dient. Tritt das Moratorium in Kraft, dürfte in den kommenden zwei Jahren kein Wasser abgefüllt werden.
„Angesichts eines sich wandelnden Klimas und insbesondere der Folgen von Dürre und Bevölkerungswachstum, möchten wir mit der Bevölkerung von Ontario zusammen arbeiten um sicherzustellen, dass wir diese lebenswichtigen Ressource richtig schützen“, sagte Glen Murray, Ontarios Umwelt- und Klimawandelminster, laut der Zeitung The Guardian. Mit dem Stopp der Abfüllpläne würde sich die Provinzregierung auch mehr Zeit geben, die Grundwasserbestände und den Zustand des Grundwassers eingehend und detailliert zu erforschen.

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Label der Nestlé Trinkwassersparte. Foto: http://logos.wikia.com/wiki/Pure_Life

Auch sollen die Lizenzen für die Grundwasserentnahme reglementiert werden. So sollen die Fördergenehmigungen auf fünf statt bisher zehn Jahre befristet werden. Ob der Entnahmepreis als Regulator dienen soll, steht noch nicht fest, nach wie vor zahlen Konzerne 3, 71 can$ pro eine Million Liter entnommenem Wasser. Auch sollen Konzerne gesetzlich zur Reduktion der Entnahmemenge im Falle einer Dürrezeit gezwungen werden.

Noch bis zum 1. Dezember können sich Bürger Ontarios zum Vorschlag des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel (Ministry of the Environment and Climate Change, MOECC), äußern, ihn kommentieren, bewerten oder hinterfragen. Alle Meinungsäußerungen werden laut Ministerium „als Teil des Entscheidungsfindungsprozesses berücksichtigt“.

„Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“

Auch in Ontarios Provinzregierung scheint es ein Umdenken in der Grundwasserfrage gegenüber den Trinkwasserkonzernen zu geben. „Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“, sagte Ontarios Premier Kathleen Wynne (Liberale) dem Guardian zufolge.

Wir werden die Entwicklung in dieser wichtigen Frage weiter verfolgen.

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot 0

Einer der verehrtesten und produktivsten Visionäre starb mit 82 Jahren in
Los Angeles – Ein Nachruf

Eine besondere Stimme des 20. und 21. Jahrhunderts ist verstummt. Leonard Cohen, kanadischer Dichter, Sänger und Songwriter ist im Alter von 82 Jahren Los Angeles Verstorben. Sony Music Canada teilte mit: „Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songschreiber und Künstler Leonard Cohen gestorben ist. Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionär verloren.“

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot

Leonard Cohen. Foto: Rama/http://www.cecill.info/licences/Licence_CeCILL_V2-en.html

Leonard Cohen ist am 21. September 1934 in Montreal als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie geboren. Schon bald wurde seine lyrische und musikalische Ader sichtbar, Cohen lernte Gitarre spielen und trat in Cafés und Clubs auf. Aber die erste Passion gehörte zunächst dem Schreiben von Gedichten und Romanen. So wurde er 2011 mit dem spanischen Prinz-von-Asturien-Preis für Literatur.
Leonard Cohen war Träger des „Order of Canada“, der höchsten an Zivilpersonen verliehenen Auszeichnung an Menschen, die sich dem Motto „Desiderantes meliorem patriam“ („die ein besseres Vaterland begehren“) verschrieben haben. Québec zeichnete Cohen mit dem „Ordre national du Québec“, dem höchsten Zivilorden der Provinz aus.

1967 begann die Karriere Leonard Cohens als Folksänger und Songwriter. Es entstanden Lieder wie „Suzanne“ und „Chelsea Hotel No. 2“, ein Lied über seine Beziehung mit Janis Joplin. Weitere Lieder, die ihn weltberühmt machten, wie „Hallelujah und „So long Marianne“, folgten.

Viele seiner Lieder gelten als moderne Klassiker.

Cohen hat zuletzt in Los Angeles in der Nähe seiner Kinder gelebt. Der Kanadier hatte erst im letzten Monat sein nunmehr letztes Album „You Want It Darker“ herausgebracht. In seinen letzten Songs hatte sich der Sänger mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander gesetzt. In einem Interview im Magazin New Yorker hatte er jüngst angedeutet, dass er sich dem Sterben nah fühle.

„Ich bin bereit, zu sterben. Ich hoffe nur, es wird nicht zu ungemütlich. Das ist es dann auch schon für mich.“

Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter Leonard Cohen ist tot

Leonard Cohen. Foto: Rama/http://www.cecill.info/licences/Licence_CeCILL_V2-en.html

„Nur Bob Dylan hat einen tief greifenderen Einfluss auf seine Generation gehabt und vielleicht nur Paul Simon und seine Landsfrau Joni Mitchell waren auf einer Stufe mit ihm als Songpoet“, urteilte das Musikmagazin Rolling Stone. Die New York Times würdigte Cohen als „einen der bedeutendsten Songschreiber unserer Zeit“.

Hier die zehn Lieder Leonard Cohens für die Ewigkeit:

  • „Suzanne“ (1967)
  • „Bird On The Wire“ (1969)
  • „Famous Blue Raincoat“ (1971)
  • „Lover Lover Lover“ (1974)
  • „Hallelujah“ (1984)
  • „I’m Your Man“ (1988)
  • „You Want It Darker“ (2016)
  • „First We Take Manhattan“ (1988)
  • „So Long, Marianne“ (1967)
  • „Chelsea Hotel No. 2“ (1974)

Hier zwei seiner berühmten Songs auf Video:

QR Code Business Card