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Archiv für das Schlagwort: Jasper

Der Maligne Canyon im Winter: Wie wär’s einmal mit einem Icewalk? 0

Maligne Canyon im Winter © ChrisStubbs (Eigenes Werk) [GFDL]

Maligne Canyon im Winter © ChrisStubbs (Eigenes Werk) [GFDL]

Nur 10 Fahrminuten von Jasper entfernt liegt der berühmte Maligne Canyon, der tiefste Canyon im Jasper National Park. Und nicht nur im Sommer entfaltet er seine ganze verzaubernde Schönheit. Auch oder gerade in den Wintermonaten strahlt der Canyon eine ganz eigene Magie aus. Wenn der Grund des Canyons gefroren ist, die Wasserfälle in eisiger Eleganz erstarrt sind und natürliche, glitzernde Eisskulpturen die Fantasie anregen. Ein eindrucksvolles Erlebnis. (mehr …)

Mai 05
Themen
Reisen

Glacier Skywalk begrüßt Besucher 1

Glacier Skywalk - From Below

Glacier Skywalk – From Below – (c)glacierskywalk

Neue Attraktion in den kanadischen Rockies eröffnet – Glacier Skywalk

„Ich kann nicht glauben, dass ich das mache“, rief Megan Logan, als sie den Handlauf umklammerte und mutig auf die Glasboden-Plattform des neuen Glacier Skywalk trat. Die Australierin, mit Freunden in Alberta unterwegs, war eine der erste Besucherinnen der am 1. Mai 2014 eröffneten Attraktion am Columbia Glacier Icefield. „Ich dachte nicht, dass es so hoch ist, die Bäume unter uns sehen so klein aus.“

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Mrz 01
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Natur
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Stairway to Heaven 3

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Was man auf gar keinen Fall machen sollte: Lake Louise an einem Sonntag Nachmittag im August besichtigen. Als wir die schmale Straße entlangfahren, die vom Icefields Parkway hinunter zum See führt, haben wir schon so eine Ahnung: Links und rechts entlang der Straße parken Stoßstange an Stoßstange Autos, gerade noch so passen die Campervans daran vorbei. Unten am See dann: Schwitzende Autofahrer, die auf dem riesigen, bis zum Anschlag gefüllten Parkplatz ihre Runden drehen. Reisebusse, die Menschentrauben auf dem Wendekreis vor dem Fairmont Schlosshotel ausspucken. Gewusel in dessen riesiger Lobby, die mit schweren Wandteppichen und großen Kronleuchtern aus Massivholz dekoriert ist. Menschen posieren, Kameras surren, blitz, blitz, blitz. Gedränge auch an jener Stelle unten am See, von der aus man das berühmte Postkartenmotiv mit dem pittoresken Berggipfel im Hintergrund fotografieren kann. Eine ältere Amerikanerin ruft entzückt: „Schau, was für ein hübsches Motiv!“, rückt noch einmal ihren Strohhut zurecht und lässt sich – „Cheese!“ – vor See und Berggipfel fotografieren. Dann macht sie Platz für die Nächsten.

In den Rocky Mountains von Alberta wartet praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“

Es ist der letzte Tag unseres langen Wochenendes, an dem wir die Gegend zwischen Banff und Jasper erkunden, und wir bedauern unser schlechtes Timing gerade zum Abschluss unserer Tour. Natürlich kommen zu den internationalen Touristen, die in den Sommermonaten Urlaub in diesem spektakulär schönen Teil der Rockies machen, an den Wochenenden auch noch Ausflügler aus Alberta und British Columbia. Zum Moraine Lake, der noch mal 13 Kilometer weiter am Ende des „Valley Of The Ten Peaks“ liegt, werden wir nicht mal vorgelassen: „Wegen Überfüllung geschlossen“, erklärt uns ein Ranger, der freundlicherweise die Schlange stehenden Autos entlang läuft und bei jedem Fahrer anklopft. Wie lang die Wartezeit sei, könne er leider nicht abschätzen. Einige Autos, auch wir, wenden daraufhin auf der schmalen Fahrbahn und fahren zurück. Von Calgary aus, wo wir gerade für ein paar Monate leben, ist es zum Glück nicht weit, wir werden sicher wiederkommen. Denn der 1884 Meter hoch gelegene Moraine Lake ist schon ein besonders´schöner Ort und das will etwas heißen in den Rocky Mountains von Alberta, wo praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“ wartet. In einem milchigen Smaragdgrün liegt der See da, umgeben von zehn Berggipfeln, die selbst im Sommer weiß überpudert sind, und wenn die Sonne darauf scheint, beginnt dieser intensive Farbton zu leuchten.

Umgeben von all diesen Menschen scheint der gestrige Morgen plötzlich unglaublich weit weg. Bei Sonnenaufgang standen wir, am anderen Ende des Icefields Parkway, in beinahe völliger Einsamkeit am Angel Glacier. Mit ein bisschen umsichtigem Timing hat man selbst in der Hochsaison die Naturschönheiten entlang dieser´beliebten Route für sich, das haben wir in den letzten Tagen erfolgreich ausprobiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

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