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Archiv für das Schlagwort: Kanada

Savour Canada: Wild Blueberries of North America 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kommenden Grillsaison.
Es begleitet köstliche Fleisch-, Geflügel- oder Fischgerichte, schmeckt aber
ebenso köstlich als alleiniges Gericht.

Mediterrane Blaubeer-Paprika

Savour Canada: Wild Blueberries of North America

Savour Canada – Mediterrane Blaubeer-Paprika – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen:
4 mittelgroße, gelbe Paprika
1 kleine Zucchini
150 g Tomaten
50 g Champignons
100 g Schafskäse
1 Knoblauchzehe
1 TL Thymian
½ TL Rosmarin
1 Ei
70 g Crème fraîche
200 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
100 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
1. Von den Paprika die Deckel abschneiden und aushöhlen. Blaubeeren auftauen und abtropfen lassen. Gemüse klein gewürfelt in eine Schüssel geben und Schafskäse darüber krümeln. Anschließend mit Thymian, Rosmarin, gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

2. Ei und Crème fraîche verquirlen, mit ¾ der Blaubeeren vermengen. Die Mischung in die Paprika füllen, gewürfeltes Gemüse und Schafskäse hinzufügen und restliche Blaubeeren darauf verteilen. Anschließend den Paprika-Deckel aufsetzen und das Ganze in eine feuerfeste Form setzen. Etwas Wasser angießen und bei 175 °C Umluft 60 Minuten im Backofen garen.

Tipp: Sollte die Paprika zu dunkel werden, diese mit Alufolie bedecken.

Zubereitungszeit: 20 Minuten
Garzeit: 60 Minuten

Nährwerte pro Portion ca.:
Energie 303 kcal / 1270 kJ, Kohlenhydrate 10,2 g , Eiweiß 16,0 g, Fett 22,0 g

Mit freundlicher Genehmigung:
Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Savour Canada: Wild Blueberries of North America

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

http://www.wildeblaubeeren.de/
http://www.wildblueberries.com/

Mrz 18
Themen
Natur

Die Kanada-Gans – Ein Nationaltier Kanadas 0

Sie ist eines der Nationaltiere Kanadas, ziert Briefmarken und Münzen. Die Rede ist von der Kanada-Gans (Branta canadensis). Diese Vogelart aus der Familie der Entenvögel gilt als die weltweit am häufigsten vorkommende Gans. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wurde sie schon früh auch in Europa angesiedelt.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Kanada-Gans. Foto: Tobias Barth

Bereits im Jahr 1678 wurden die ersten Tiere in einem englischen Park ausgesetzt und haben sich bis heute efolgreich gehalten und vermehrt. Später wurden auch in Schweden Tiere eingebürgert. Sie haben sich bis heute auf mehr als 10.000 Brutpaare vermehrt. Zum Überwintern ziehen die Kurzstreckenzugvögel nach Südschweden, sie haben sich aber auch schon in die Niederlande und nach Deutschland aufgemacht. Auch hier sieht man die staatlichen Tiere vermehrt. Da die Kanada-Gans größer ist als die in Europa beheimatete Graugans, dominiert sie, dort wo sie auftritt. Allerdings verpaaren sich Kanada-Gänse auch mit Graugänsen. Die aus dieser Verpaarung entstehenden Hybriden sind jedoch selbst meist unfruchtbar.

In Kanada künden die Kanada-Gänse mit ihrem Zug in der charakteristischen V-Formation den Wechsel der Jahreszeiten an.

Bei der Kanada-Gans sind die Männchen (Ganter oder Gänserich) gleich befiedert wie die Weibchen. Sie haben einen schwarzen Kopf und Hals mit einem ausgedehnten weißen Kinnband. Die schwarze Halsbefiederung grenzt sich scharf von der grau gefärbten Brust ab. Füße und Schnabel sind schwarz. Die Kanada-Gans ist ist ungefähr 90 bis 100 Zentimeter lang, die Flügelspannweit beträgt zwischen 160 und 175 Zentimeter. Ganter wiegen zwischen 3,5 und 6,5 Kilo, die Gänse zwischen 3 und 5,5 Kilo. Das Daunenkleid der Küken (Gössel) hat einen gelblichen bis grüngelblichen Farbton. Jungvögel weisen die gleiche Befiederung auf wie erwachsene Tiere. Je nach Verbreitungsgebiet ist die Kanada-Gans in Unterarten unterteilt, diese variieren in Größe und Färbung.
Im zweiten oder dritten Lebensjahr finden Paare zusammen, die überwiegend monogam leben, viele Paare bleiben ein Leben lang zusammen.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Eine Kanada-Gans Familie im Welland-Kanal bei St. Catharines, Ontario. Foto: Alfred Pradel

Nach der Paarung legt die Gans in der Regel zwischen fünf und sechs cremeweiße Eier, die ausschließlich sie bebrütet. Der Ganter hält sich in dieser Zeit nahe des einfachen Nestes auf. Nach ungefähr 28 Tagen schlüpfen die jungen Gänse. Sie sind Nestflüchter, die nach 60 bis 70 Tagen flugfähig sind. Der Ganter verteidigt die Gössel, er ist während dieser Zeit sehr aggressiv, insbesondere gegen Artgenossen. Ungefähr fünf Tage nach dem Schlüpfen der Jungen beginnt bei den Alttieren die Mauser, die während dieser Zeit flugunfähig sind.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

So gestreckt erreichen die Gänse Futter in bis zu 75 Zentimeter Wassertiefe. Foto: Alfred Pradel

Die Kanada-Gans ist jagdbares Wild, allerdings verändert die Jagd weder in Nordamerika noch in Europa oder anderen Verbreitungsgebiete die Population, die stetig wächst.

Die Kanada-Gans bietet beträchtliches Konfliktpotential.

In der Landwirtschaft können einfallende Gänseschwärme erhebliche Schäden anrichten, sowohl durch den Fraß als auch durch den Gänsetritt, die Verdichtung des Bodens. Auch in den Öko-Systemen richten die Kanada-Gänse Schäden an. Die große Fäkalienmenge, die sie hinterlassen verschmutzen Parks, Wege und eutrophieren Gewässer. Durch ihre hohe Aggressivität vertreiben sie andere Wasservögel von Brutplätzen, Parks können über längere Zeit für Menschen unbegehbar sein.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Kanada-Gänse am Wellandkanal, Ontario. Foto: Alfred Pradel

Auch für den Flugverkehr stellen die großen Vögel eine Gefahr dar. Bekanntestes Beispiel ist die Notwasserung des US-Airways-Fluges 1549. Der Airbus A320 musst nachdem mehrere Kanadagänse in die Triebwerke gerieten und diese ausfielen, im Hudson-River notwassern.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Die notgewasserte A320 des US-Airways-Fluges 1549 im Hudson-River. Foto: Greg L/https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Kanada-Gans Steckbrief

Die Kanada-Gans ziert auch Münzen. Royal Canadian Mint

Die Kanada-Gans ziert auch Münzen. Royal Canadian Mint

Wissenschaftlicher Name: Branta canadensis
Familie: Entenvögel
Englischer Name: Canada Goose
Vorkommen: Amerika, Kanada, Asien, Europa
Lebensraum: Feuchtbiotope, Seen, Flüsse, Teiche, Sümpfe mit angrenzenden Wiesen
Größe: 90 bis 110 Zentimeter
Gewicht: Männchen ca. 3,5 bis 6,5 Kilo, Weibchen 3 bis 5,5 Kilo
Flügelspannweite: ca. 160 bis 175 Zentimeter
Brut: 1 Jahresbrut
Brutzeit: April bis Juni
Brutplatz: Boden
Anzahl der Eier: 4-6 (bis zu 10)
Brutdauer: 28 Tage
Nestlingsdauer: Nestflüchter
Nahrung: Gras, Sämereien, Wasserpflanzen
Alter: Lebenserwartung bis 25 Jahre, die älteste dokumentierte Kanada-Gans wurde in Gefangenschaft 33 Jahre alt
Liste der Feinde: Mensch, Adler, Hund, Fuchs, Möwe, Waschbär, Habicht, Uhu, Kojote

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Foto: Alfred Pradel

 

„Kanada – der Traum vom Leben in wilder Natur“ 0

ZDF-„planet e.“ durchstreift den Banff-Nationalpark

"Kanada - der Traum vom Leben in wilder Natur"

Imposante Berge und glasklare Seen sind die Markenzeichen von Kanadas ältestem Nationalpark, dem Banff-Nationalpark. Foto: obs/ZDF/ZDF / Bernd Zühlke, Michael Klek

Probelauf auf dem neuen Sendeplatz: Bevor die Umwelt-Doku-Reihe „planet e.“ ab dem 8. Mai 2016 immer sonntags um 16.30 Uhr im ZDF zu sehen ist, lockt sie auf dem Sendeplatz bereits am Sonntag, 20. März 2016, 16.35 Uhr, mit „Kanada – der Traum vom Leben in wilder Natur“. Der Film von Jochen Schliessler und Nanje de Jong-Teuscher nimmt die atemberaubenden Landschaften im ältesten Nationalpark Kanadas in den Blick.

Wenn weit im Westen Kanadas die Schneeschmelze beginnt, ist anderswo längst Sommer. Die Wildnis zieht Ranger, Wissenschaftler und Buschpiloten ebenso an wie Frauen mit jeder Menge Idealismus. Sie haben sich den Banff-Nationalpark zur ihrer Lebensaufgabe gemacht.

Im Wilden Westen Kanadas stießen Arbeiter 1885 beim Bau der Eisenbahn auf schwefelhaltige Quellen. Dieser Zufallsfund markierte die Stunde Null des Banff-Nationalparks. Der Eisenbahnmagnat William Van Horne beschloss, die Quelle und die einzigartige Schönheit der sie umgebenden Bergwelt für die Menschheit zu erhalten – so entstand einer der ältesten Nationalparks der Welt.

Heute ist der Banff-Nationalpark UNESCO-Welterbe und zieht mit magischen Orten wie dem Lake Louise und dem Icefields Parkway Besucher aus aller Welt in seinen Bann. Für den Erhalt dieses Naturschauspiels kämpfen Wissenschaftler aus aller Welt. Einer von ihnen kommt aus Deutschland: Fernab der Touristenrouten erforscht der Wildbiologe Holger Bohm die Wanderwege der Wapiti-Hirsche. Die „planet e.“-Dokumentation bleibt aber nicht allein im Banff-Nationalpark, sondern erkundet zudem den Kluane-Nationalpark im Nordwesten Kanadas.

Seit 2011 geht „planet e.“ immer sonntags gegen 14.45 Uhr in intensiven Dokumentationen aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund. Ab dem 8. Mai 2016 wechselt das Format auf den Sendeplatz sonntags um 16.30 Uhr. An den vier Sonntagen im April (3., 10, 17. und 24. April) sowie am 1. Mai 2016 sind die „planet e.“-Dokumentationen noch gegen 14.45 Uhr im ZDF zu sehen.

Weitere Informationen zum Banff National Park finden sie hier.

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada — Canada News im

Kanada-Newsletter 11+12/2016, 15. März 2016

  • Trudeau gibt neue Klimaschutz-Initiativen bekannt
  • Geschlechtergerechtigkeit Kernwert Kanadas
  • Neuer Kaufhof-Besitzer HBC will investieren
  • Brain Prize für Wissenschaftler der University of Toronto
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • IRTG schreibt Post-Doc-Stelle in deutsch-kanadischem Forschungsprogramm aus
  • Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Trudeau gibt neue Klimaschutz-Initiativen bekannt

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Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat Anfang März zwei neue Initiativen zur Klimapolitik angekündigt. Der kanadische Städtebund, die Federation of Canadian Municipalities (FCM), erhält 75 Millionen Dollar, die auf lokaler Ebene eingesetzt werden sollen, um die Treibhausgasemissonen zu senken und die Widerstandsfähigkeit der Kommunen gegen den Klimawandel zu erhöhen.

Weitere 50 Millionen stellt die kanadische Regierung für die Verbesserung von Gebäude- und Infrastrukturbestimmungen in Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel bereit. Dabei geht es vor allem darum, die Lebensdauer von Infrastrukturprojekten wie Brücken, Gebäuden und Wasser- und Abwasseranlagen zu verlängern. Die Bestimmungen sind auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ausgerichtet.

Die Investitionen, so Trudeau, werden zukünftige Architekten mit Richtlinien, Standards und Daten ausstatten, die sie benötigten, um die kanadischen Gemeinden und die kanadische Industrie gegen den Klimawandel zu rüsten.

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Geschlechtergerechtigkeit Kernwert Kanadas

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Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Kernwerten Kanadas. Am Internationalen Frauentag zeigte Kanadas Premierminister Justin Trudeau erneut, dass er überzeugter Feminist ist. In einem Editorial für die kanadische Zeitung Globe and Mail erklärte Trudeau, dass seine feministische Überzeugung zu seiner Identität gehöre und dass seine Frau und er ihre gemeinsamen Kinder mit diesen Werten erziehen würden. „Immer noch wird viel zu vielen Frauen und Mädchen Bildung vorenthalten, sie werden zu frühen Ehen gezwungen oder verdienen viel weniger als ihre männlichen Kollegen“, schrieb Trudeau.

Geschlechtergerechtigkeit ist für Trudeau sowohl eine Selbstverständlichkeit als auch eine Herzensangelegenheit. Auf die Frage, warum es ihm so wichtig gewesen sei, dass sein Kabinett mit gleich vielen Frauen wie Männern besetzt sei, hatte er nach der Wahl nur geantwortet: „Weil wir das Jahr 2015 haben!“ In der Globe and Mail schrieb er, er habe ein Zeichen setzen wollen für die Gesellschaft, und er forderte jeden Einzelnen auf, sich ebenfalls auf persönlicher und beruflicher Ebene für die Gleichheit der Geschlechter einzusetzen.

Pünktlich zum Internationalen Frauentag am 8. März setzte auch der Premierminister ein weiteres Zeichen seiner Regierung und stellte, gemeinsam mit mehreren Kabinettsmitgliedern und bekannten Frauen, eine neue Ein-Dollar-Münze – einen Looney – vor, der das Wahlrecht für Frauen feiert. Die Münze zeigt eine Frau, die in Begleitung ihrer Tochter ihrem Stimmzettel in eine Wahlurne wirft. Manitoba war 1916 die erste kanadische Provinz, die das aktive und passive Wahlrecht für Frauen einführte.

Ebenfalls vorgestellt wurde eine Briefmarke zur Feier des Frauenwahlrechts. Darüber hinaus soll 2018 eine Dollarnote mit dem Bild einer Frau in Umlauf gehen. Welche Frau auf dem Geldschein geehrt werden soll, werden die Kanadier bis dahin selbst mitbestimmen können.

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Neuer Kaufhof-Besitzer HBC will investieren

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Eine Milliarde Euro will der neue Kaufhof-Besitzer aus Kanada, die Hudson’s Bay Company (HBC), in den kommenden Jahren in die deutsche Warenhauskette investieren. Ausgebaut werden soll vor allem das Online-Geschäft, aber auch die Filialen sollen in den nächsten fünf bis sieben Jahren modernisiert werden. HBC-Chef Jerry Storch sagte, dass Warenhausunternehmen überall auf der Welt viel zu lange viel zu wenig investiert hätten und manche Kaufhäuser – wie ihre Kunden – in die Jahre gekommen seien. Mit manchen Umbauarbeiten solle daher schon im Frühjahr begonnen werden; erste Ergebnisse seien im Herbst zu erwarten.

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Brain Prize für Wissenschaftler der University of Toronto

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Graham Collingridge, Leiter der Physiology an der University of Toronto, hat für seine Forschung über das Gedächtnis den sogenannten „Nobelpreis der Neurowissenschaften“ erhalten. Der mit einer Million Euro dotierte Preis wird von der Grete Lundbeck European Brain Research Foundation in Kopenhagen vergeben. Teilen muss sich Collingridge seinen preis mit dem Engländer Tim Bliss und dem Schotten Richard Morris.

Ihre gemeinsame Arbeit habe das Verständnis darüber, wie Erinnerungen funktionieren, geformt und behalten werden oder verloren gehen revolutioniert, hieß es in der Begründung. Die Forschungen der Wissenschaftler basieren auf einem Mechanismus des Gehirns, der Langzeit-Potenzierung genannt wird und sozusagen die Speicherkarte des Gehirns ist. Sie konnten nachweisen, dass das Gedächtnis gestärkt werden kann, wenn man die Verbindungen zwischen zwei Nervenzellen, die Synapsen, im Hippocampus – das ist der älteste Teil des Gehirns – stimuliert. Für die weitere Forschung zur Behandlung von Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer könnten diese Ergebnisse wichtig sein.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

· Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.

· Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.

· Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.

· Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen derzeit noch keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Nach wie vor gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer für die Einreise nach Kanada, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

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IRTG schreibt Post-Doc-Stelle in deutsch-kanadischem Forschungsprogramm aus

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Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte International Research Training Group (IRTG) „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“ (Trier, Montréal, Saarbrücken), hat eine Postdoktorandenstelle (TVL 13, 50%) an der Universität Trier oder an der Universität des Saarlands ausgeschrieben. Die Stelle kann sofort angetreten werden und ist bis zum 30. September 2017 befristet. Eine Verlängerung um weitere 18 Monate ist möglich und hängt von der weiteren Förderung durch die DFG ab.

Die International Research Training Group (IRTG) „Diversity“ ist ein deutsch-kanadisches Postdoc-Programm der Uni Trier, der Universität des Saarlands und der Université de Montréal. Geforscht wird auf dem Feld Diversity, Multikulturalismus und Transnationalismus.

Die Bewerbungen können bis zum 15. April 2016 eingereicht werden. Weitere Informationen und Details: http://irtg-diversity.com/index.php?page=now-and-upcoming&article=163

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Praktikantenprogramme der Kanadischen Botschaft

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Die Botschaft von Kanada bietet über das ganze Jahr mehrere Praktikantenstellen in diversen Abteilungen an: Kultur, Medien, Öffentlichkeitsarbeit und akademische Beziehungen, Politik, Wirtschaft- und Finanzwesen. Die Praktika dauern drei Monate (Vollzeit) und laufen, in der Regel, von Januar bis März, von April bis Juni und von Juli bis September und von Oktober bis Dezember. Alle Praktika werden mit 450 Euro monatlich vergütet.

Die Praktika richten sich an Bachelor- oder Masterabsolventen mit geeigneten Studienfächern sowie ersten praktischen Erfahrungen.Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind in der Regel für alle Praktika unabdingbar.

Die konkreten Anforderungen, Inhalte und Bewerbungsmodalitäten der verschiedenen Bereiche sind auf unserer Homepage www.kanada.de unter Praktika zu finden.

Noch können sich Interessenten für Praktika im Jahr 2016 bewerben.

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Termine

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16. März – Tübingen – Gerd Braune stellt im Rahmen der Ausstellung „Kanadas Arktis“ sein Buch „Die Arktis – Porträt einer Weltregion“ vor. 20.15 Uhr, Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstraße 3, 72070 Tübingen

18. März – Leipzig – Gerd Braune präsentiert auf der Leipziger Buchmesse sein Buch „Die Arktis – Porträt einer Weltregion“. 12 Uhr im Sachbuchforum, Halle 3/ E211, Messe-Allee 1.

21. März – Berlin – Der Deutsch-Kanadische Business Club lädt ein zum Stammtisch mit einem Vortrag des Cryptografen und IT-Vorstand Tony Yustein zum Thema „Apple vs. FBI“. 19 Uhr im Midtown Grill des Berlin Marriott Hotel, Inge-Beisheim-Platz 1, 10785 Berlin.

22. März – Berlin – Gerd Braune stellt in der Berliner Urania sein Buch „Die Arktis – Porträt einer Weltregion“. 19.30 Uhr in der URANIA BERLIN, An der Urania 17, 10787 Berlin.

8. April – Bonn – Die Deutsch-kanadische Gesellschaft lädt zum rheinischen Canadian Maple Table ein. Ab 19 Uhr im Restaurant Bundeshäuschen. Anmeldungen sind noch bis zum 29. März möglich unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Weitere Informationen: http://www.dkg-online.de/the-events/5106/dkg-maple-table-treff/?lang=de

Noch bis zum 15. April – Tübingen – Fotoausstellung „Canada’s Arctic: Vibrant and Thriving“. In Partnerschaft mit der Royal Canadian Geographical Society und in Kooperation mit der Botschaft von Kanada, der German Canadian Trade Alliance, Canadian Geographic, Leica Boutique Foto Walter Tübingen, The Royal Canadian Geographical Society, Hotel und Restaurant Schloss Weitenburg zeigt das Deutsch-Amerikanische Institut Tübingen Fotos aus dem kanadischen Norden. Jeweils Dienstags bis Freitags 9-18 Uhr. Karlstraße 3, 72072 Tübingen
KUNST AUS KANADA IN DEUTSCHLAND

Noch bis 24. März – Berlin – Normand Rajotte „Empreintes“ in einer Doppelausstellung. Alfred-Ehrhardt-Stiftung, Auguststraße 75, 10117 Berlin. www.alfred-ehrhardt-stiftung.de

30. März – Berlin – Lesung von Anna Szaflarski aus ihrem Buch „Letters to the Editors“. 18 bis 22 Uhr im Ashley Berlin, Oranienstraße 37, 10999 Berlin, www.ashleyberlin.de

Noch bis 2. April – Berlin – Jon Rafman „Dreaming Mirrors Dreaming Screens“. Gruppenausstellung. Sprüth Magers Berlin, Oranienburger Straße 18, 10178 Berlin. www.spruethmagers.com

Noch bis 9. April – München – Doppelausstellung von AA Bronson mit Keith Boadwee „Plaid“. Deborah Schamoni, Mauerkircherstraße 186, 1925 München 
www.deborahschamoni.com

Noch bis 10. April – Hamburg – Melanie Gilligan mit „Fluidity“. Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg. www.kunstverein.de

Noch bis 23. April – München – Retrospektive von Rodney Graham. Sammlung Goetz, Oberföhringer Straße 103, 81925 München. www.sammlung-goetz.de

Noch bis 1. Mai – Münster – Jon Rafman in einer Einzelausstellung. Westfälischer Kunstverein, Rothenburg 30, 48143 Münster. www.westfaelischer-kunstverein.de

VORSCHAU

8. April – Bonn – MapleTable der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft ab 19 Uhr im Bonner „Bundeshäuschen“. Oberkasseler Ufer 4. Anmeldung bis zum 29. März über E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

10. April – Düsseldorf – „MEETUP FOR CANADIANS“. Alle Kanadierinnen und Kanadier und natürlich auch alle diejenigen mit einer doppelten kanadischen Staatsbürgerschaft sind herzlich eingeladen, sich bei einem sonntäglichen Brunch im Eigelstein im Düsseldorfer Medienhafen (Hammer Straße) untereinander auszutauschen und kennenzulernen. Der Brunch kostet 17,90 Euro / Person. Die Bezahlung erfolgt vor Ort. Anschließend besteht zum Beispiel die Möglichkeit an einer Bootsrundfahrt auf dem Rhein mit der Weißen Flotte. Anmeldungen über http://www.kanadatreff.com/events/meetup-for-canadians-kickoff-in-duesseldorf/. Anmeldeschluss ist der 3. April 2016!

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)
Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

Mrz 15
Themen
Natur

Bay of Fundy: Elephant Rock an den Hopewell Rocks kollabiert 0

Eine der bekanntesten Naturlandschaft in New Brunswick hat sich für immer verändert. Der Elephant Rock, einer der berühmten Felsen der Hopewell Rock ist am gestrigen Montag in zwei Hälften zerfallen.

Bay of Fundy: Elephant Rock an den Hopewell Rocks kollabiert

Die Erosionskräfte der Gezeiten, des Windes und des Regens haben gesiegt. Am Elephant Rock sind 100 bis 200 Tonnen Gestein abgestürzt. Foto: Hopewell Rocks Park

Der Elephant Rock ist eine der am meisten fotografierten Felsformationen am Ufer der Bay of Fundy. Beamte von Parks Canada sagten nach eine ersten Begutachtung, dass etwa 100 bis 200 Tonnen Gestein abgestürzt sind. „Irgendwann nach der Flut am Montagmorgen ging ein erheblicher Teil des Elephant Rock ab. Wir haben die Passage vorerst geschlossen“, sagte Kevin Snair vom Informationszentrum an den Hopewell Rocks. Die Felsformationen an der Bay of Fundy locken in jedem Jahr tausende von Besucher an.

Traurig, aber demütig

Die Blumentopf-Felsen, wie sie auch genannt werden, wurden von den Kräften der höchsten Gezeiten der Welt geschaffen. Die Zeit, die Gezeiten und der Wind haben die Hopewell Rocks aus den Klippen geschnitzt. Den Elementen der Natur ausgesetzt, wird die Formation irgendwann wieder vergehen. Insbesondere in der Frühjahrszeit, wenn Wasser in Ritzen eindringt, die Tage warm und die Nächte frostig sind, kann Gestein abgehen, verändern sich die Felsformationen.

Bay of Fundy: Elephant Rock an den Hopewell Rocks kollabiert

Dieses Foto zeigt, wie drastisch der Unterschied zwischen Ebbe und Flut der Bucht von Fundy an den Hopewell Rocks ist. (Kevin Snair)

„Es ist sicherlich traurig für uns, wenn wir eine der Formationen verlieren, aber es ist auch spannend, den Lauf der Zeit, die Kräfte der Natur zu beobachten, da sind wir demütig“, sagt Kevin Snair. „Der Park verändert sich durch Vorkommnisse wie am Elephant Rock, diese Entwicklung ist vorgegeben.“  Der Elephant Rock ist einer von 17 stehenden Formationen in der Bay of Fundy. Die Felsen gehören zum Rocks Provincial Park, der 1958 eröffnet wurde. Bei Niedrigwasser können die Felsen vom Meeresboden aus besichtigt werden.

Weitere Informationen hier.

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