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Archiv für das Schlagwort: Labrador

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador 0

Der St.Georgs-Tag erinnert an das Leben des heiligen St. Georg, einem römischen Soldaten und christlichem Märtyrer. Der St. Georgs-Tag ist ein Provinz-Feiertag in Neufundland und Labrador. Er wird jedes Jahr an dem Montag gefeiert, der dem 23. April am nächsten ist, in diesem Jahr am heutigen 25. April 2016. 2017 findet der St. Georgs-Tag am 24. April statt.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Der heilige Georg tötet den Drachen.

Viele Menschen erinnern sich heute an die Leistungen und das Opfer zu seinen Lebzeiten. Viele Menschen in der Provinz nutzen das durch den freien Montag verlängerte Wochenende auch für Aktivitäten, mit der Familie oder mit Freunden.
Das öffentliche Leben in der Provinz hat Pause, denn es ist im öffentlichen Dienst ein bezahlter Feiertag. Auch die meisten Schulen sind geschlossen.

Der heilige Georg ist vermutlich in Kappadokien geboren, er war Soldat und stieg bis in die Leibwache des Kaiser Diokletian auf. Als bekennender Christ erlitt er der Überlieferung nach unter diesem Kaiser am 23. April 303 in Lydda oder Nikomedoa das Martyrium.
Bekannt ist der Hl. Georg als Drachentöter. Der Legende nach rettete er eine jungfräuliche Königstochter vor einem Drachen, indem er ihn tötet. Nach dem Erschlagen der Bestie ist das Volk befreit und es lässt sich taufen. Die christliche Taufe ist der eigentlich Inhalt der Legende.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Das Georgskreuz, Flagge Englands.

Das bekannteste Symbol zu Ehren des heiligen Georg ist das Georgskreuz. Es ist ein rotes Kreuz auf weissem Grund. Es ist die Nationalflagge Englands und findet sich im Union Jack, der Flagge Großbritanniens wieder. Bekannt ist auch der Georgsorden, der in vielen Ländern verliehen wird.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Der Georgsorden Großbritanniens. Foto: Robert Prummel/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Jul 29
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Reisen

Baskische Walstation in Labrador: Neues Weltkulturerbe in Kanada 0

Baskische Walstation in Labrador: Neues Weltkulturerbe in Kanada

Kanada hat ein weiteres Weltkulturerbe. Im Juni erklärte das World Heritage Committee der UNESCO eine baskische Walstation in Labrador zum 17. Weltkulturerbe in Kanada. In der Begründung hieß es, die Red Bay Basque Whaling Station, in der es schon im 16. Jahrhundert eine rege Wal-Industrie gab, sei das früheste, vollständigste und am besten erhalten Beispiel für die europäische Walfang-Tradition.
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Mai 12
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Reisen

Wo die Geister wohnen: Torngat, Labrador entdecken 0

Die Torngat Mountains

Die Torngat Mountains

Von Margo Pfeiff

Zerklüftete Gipfel ragen über weite Täler, wo Karibus auf der Tundra weiden und Eisbären an der  Küste jagen. Zwergwale spielen zwischen Eisbergen in Fjorden, die aus uralten Gletschern geformt wurden. Überreste von Grassodenhäusern und 5.000 Jahre alten Grabstätten fügen sich in eine weite, großartige Landschaft, von den einheimischen Inuit Torngait genannt: „Ort der Geister“. Heute bildet die Torngat Mountains Bergkette von Nord-Labrador auf über 9.700 qkm einen der neuesten Nationalparks von Kanada.

Die Gegend ist wild und abgelegen, schwer zu erreichen. Am besten bereisen Sie die Torngats an Bord eines komfortablen Cruise North Clipper Adventurer: von Grönland aus an der Küste von Labrador entlang bis nach Neufundland. Oder Sie kreuzen auf der Arctic Kingdom M/V Cape Race von Nunavut nach Nain, Labrador. Der Tiefsee-Fischdampfer für 10 Passagiere wurde in eine Expeditionsyacht nach Art eines alten Trampschiffes umgebaut. Die Reise geht vorbei an 900 m hohen Klippen, die wie natürlich geformte Kathedralen ins Meer stürzen.

Abenteuerlustige starten vom Sommer-Besucherzentrum am Sagalek Fjord, an der Südgrenze des Nationalparks gelegen. Die sub-arktischen Sommer sind zwar kurz, aber die Tage sehr lang: perfekt für Wildniswanderungen (begleitet von Eisbärenwächtern), Bergsteigen und Kajak fahren. Entdecken Sie die Torngats zu Fuß bei der 60 km und fünf Tage langen Helikopter-Wanderung von Adventure Canada, geleitet vom kanadischen Abenteurer und Fotograf Mike Beedell.
Wenn Sie tiefer in dieses letzte Grenzland und die Heimat der Inuit eintauchen wollen, können Sie sich, zusammen mit einer kleinen, exklusiven Gruppe, an der Torngat Mountains Base Camp and Research Station zu einem selten lehrreichen Abenteuer aufmachen. Hier werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die kanadische Arktis erforscht. In Begleitung von Parks Canada Führern und Eisbärenwächtern wandern Sie durch Tundrawiesen, vorbei an Wasserfällen. Mit dem Helikopter überfliegen Sie dramatische Fjordlandschaften, auf der Suche nach Polarfüchsen, Karibus und Eisbären oder fahren mit einem Fischerboot durch die weiten Fjorde. Abends geht es weiter mit Präsentationen von internationalen Forschern zu Themen wie Meeresökologie oder Archäologie. Der Außenposten dient auch als Inuit Basislager: Hier können Sie Inuit Älteste treffen und mehr über ihre traditionelle Lebensweise erfahren. Lassen Sie sich am Lagerfeuer von ihren Geschichten über den geheimnisvollen Geist des Norden inspirieren.

Mrz 29
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iPhone App für Neufundland und Labrador 0

Tourism Newfoundland and Labrador präsentiert eine neue App: Mit Neuigkeiten, Blogs, Karten und einer Suchfunktion hilft sie Reisenden ihren Weg durch Neufundland und Labrador zu finden und herauszufinden, welche Festivals wann stattfinden und wo man am besten Eisberge und Wale beobachten kann. Detail-Information über die Features der App: www.newfoundlandlabrador.com/planyourtrip/mobileapp
Neufundland & Labrador App Download: https://itunes.apple.com/us/app/newfoundland-labrador-travel/id534308354?ls=1&mt=8

Was man in Kanada 2013 unbedingt besucht haben sollte 4

Verbergen Geheimnisse: die endlosen Graslandschaften Saskatchewans  (c) Tourism Saskatchewan

Verbergen Geheimnisse: die endlosen Graslandschaften Saskatchewans (c) Tourism Saskatchewan

Reader’s Digest hat das Unmögliche geschafft, nämlich eine Top-10-Liste der Orte erstellt, die man 2013 in Kanada besuchen sollte. Fest steht: Es gibt mit Sicherheit noch sehr viel mehr, was man im zweitgrößten Land der Erde unbedingt sehen möchte. Doch unter den zehn Empfehlungen des Magazins sind einige überraschende Vorschläge:

1. Festival of Speed am Lac La Biche, Alberta
Das Rennen findet hier nicht auf einer schnöden Straße oder in einer Arena statt, sondern auf einem zugefrorenen See! Die Teilnehmer fahren auf Schneemobilen, Quadbikes und sogar Autos und Motorrädern mit Beiwagen um die Wette – oder vielmehr: rutschen und schlittern. Wer selbst den Geschwindigkeitsrausch spüren möchte, hat dazu in der Kategorie „charity race“ die Chance“
Wann? Am 2. und 3. März
Wo? http://goo.gl/maps/yOjaT
Mehr dazu: http://www.classicwheels.org/festival.htm

2. Great Northern Arts Festival, Inuvik, N.W.T
Das Festival findet zu jener Zeit statt, wenn hier, hoch im kanadischen Norden, die Sonne nie hinter dem Horizont verschwindet. Weiße Nächte wird dieses Spektakel auch genannt. In diesem Jahr präsentieren die besten Künstler Kanadas hier bereits zum 25. Mal Bildende und Performance Künstler ihre Arbeit. In Workshops kann man außerdem Techniken erlernen, die bereits die First Nations verwendeten.
Wann? Vom 13.-21. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/H5YOX
Mehr dazu: http://www.gnaf.org

3. Spatsizi Plateau Wilderness Park, B.C.
Das Gelände im wilden Norden von B.C. ist nur per Flugzeug (ab Smithers) erreichbar und wird von einer Familie verwaltet. Besucher können hier auf uralten Wildpfaden reiten, die imposanten Berge erwandern und in einsamen Tälern Wildblumen und Tiere entdecken oder beim Fliegenfischen die Welt um sich herum vergessen. Nach den Abenteuern des Tages erwartet sie die gemütliche Spatsizi Lodge.
Wann? Im Juli und August
Wo? http://goo.gl/maps/8T3Dv
Mehr dazu: http://www.spatsizi.com

4. Discovery Day Celebrations, Dawson City, Yukon
Im August 1896 änderte sich das Leben in Dawson City über Nacht: Damals wurde im örtlichen Fluss Gold gefunden und kurz darauf enterten Tausende Glücksritter das beschauliche Örtchen. Jedes Jahr im August erinnert sich die – mit rund 1300 Einwohnern inzwischen wieder überschaubare Stadt – dieser verrückten Epoche und feiert ihre Geschichte mit einer historischen Straßenparade, einem Kunstfestival, einem Golfwettbewerb und einem 10-Kilometer-Wettlauf. Und natürlich können Besucher hier selbst ihr Glück beim Goldschürfen versuchen. Dicke Nuggets mag es in den Flüssen nicht mehr geben – aber angesichts der in den letzten Jahren enorm gestiegenen Goldpreise ist der Yukon inzwischen wieder sehr attraktiv für professionelle Schürfer.
Wann? 16.-19. August
Wo? http://goo.gl/maps/xtzaA
Mehr dazu: http://travelyukon.com

5. The French Fry Capital of the World, Florenceville-Bristol, New Brunswick
Jedes Jahr im Juli feiert das hübsche Städtchen ein eher unscheinbares, dafür umso vielseitigeres und wichtiges Nahrungsmittel: die Kartoffel. Denn in Florenceville-Bristol steht die Originalfabrik des größten Pommes-Herstellers der Welt. Und so können sich die Besucher im Pommes-von-Hand-Schneiden oder beim Kartoffeldruck probieren und natürlich alle nur erdenklichen Erdäpfelgerichte probieren, von der Fritte bis zum Kartoffel-Nachtisch.
Wann? am 13. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/3EvpL
Mehr dazu: http://www.florencevillebristol.ca/html/fesivalsevents.html

6. Torngat Mountains National Park, Labrador
Kanadas 42. (und bislang jüngster) Nationalpark vereint auf 9.700 Quadratkilomtern nun geschützter Fläche Fjorde und Buchten, schroffe Berge, Gletscher und einsame Täler. Hier leben Seelöwen, Eisbären und Karibus und bereits seit tausenden von Jahren ist es die Heimat der Inuit, die der Besucher hier nun hautnah kennenlernen kann.
Wann? Das Basislager am Eingang des Parks ist von Mitte Juli bis Anfang September geöffnet
Wo? http://goo.gl/maps/iDW3t
Mehr dazu: http://www.torngatbasecamp.com/home/base_camp.htm
Und in unserem Blog!

7.  Lobster Carnival, Pictou, Nova Scotia
Frischer wird er kaum noch, der Hummer, der an der Küste der Provinz gefangen wird. Seit 1934 feiert Pictou, ein kleiner Küstenort, das Ende der Fangsaison mit einem Festschmaus. Neben Lobster satt gibt es Livemusik, eine Parade samt Rummelplatz, Pferderennen und eine Oldtimer-Autoshow.
Wann? 5.-7. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/yKPmb
Mehr dazu: http://pictoulobstercarnival.ca

8. Big Muddy Badlands, Saskatchewan
Da behaupte noch mal jemand, die Provinz mit den endlosen Grassteppen sei langweilig! Auch wenn der Name, der übersetzt „großes, schlammiges Ödland“ bedeutet, etwas anderes suggeriert: Die Region, die an die USA grenzt, hat eine aufregende Vergangenheit. Noch im 19. Jahrhundert versteckten sich hier Outlaws in geheimen Höhlen und tiefen Schluchten und im Schatten einer 70 Meter hohen Felsformation namens Castle Butte liegen für die First Nations spirituell bedeutsame Orte.
Wann? Touren ab Coronach können von Mai bis September gebucht werden.
Wo? http://goo.gl/maps/n9gLi
Mehr dazu: www.townofcoronach.com/tours-badlands.html

9. Kanadas berühmtestes U-Boot, Québec
33 Jahre lang war dieses Boot auf den Weltmeeren unterwegs, es ist damit das älteste U-Boot in der kanadischen Geschichte. Und das einzige, das Besuchern offen steht. Die können an Bord nicht nur hautnah das Leben der Crew an Bord nachempfinden, sondern sich in Pointe-au-Père, an der Mündung des mächtigen St. Lawrence Stroms, auch über 200 Jahre maritime kanadische Geschichte informieren. Unter anderem gibt es auf dem Gelände einen historischen Leuchtturm und einen Pavillon, der die tragische Geschichte der 1914 gesunkenen Empress of Ireland erzählt, bei der 1012 Menschen ums Leben kamen – bis heute das schwerste maritime Unglück in der Geschichte des Landes.
Wann? Geöffnet vom 8.6.-6.10. jeweils 9-18 Uhr; für Gruppen nach vorheriger Anmeldung vom 1. Mai bis 31. Oktober.
Wo? http://goo.gl/maps/CAKQz
Mehr dazu: http://www.shmp.qc.ca/indexen.html

10. Tall Ships Challenge, Ontario
Anlässlich des 200. Jubiläums der „Great Lakes Battle“ auf dem Eriesee besuchen die majestätischen Segler in diesem Jahr alle fünf Great Lakes. Besucher können sie in den Häfen von Brockville, Toronto, Hamilton, Port Dalhousie, Collingwood, Owen Sound, Penetanguishine, Midland, Discovery Harbour, and Sault Ste. Marie (alle Ontario) sowie in einigen US-Hafenstädten bewundern – vom Ufer aus oder, noch besser, an Bord eines kleineren Cruisers. Drum herum gibt es ein buntes Programm, das sich von Stadt zu Stadt unterscheidet.
Wann? Mitte Juni bis Ende September.
Wo? http://goo.gl/maps/rLaSQ
Mehr dazu: http://www.sailtraining.org/tallships/2013greatlakes/index.php

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