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Archiv für das Schlagwort: Lake Louise

Johnston Canyon – die bekannteste Schlucht im Banff National Park 0

Johnston Canyon

Johnston Canyon © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Zwischen Lake Louise und dem Städtchen Banff liegt mitten im Banff National Park, Alberta, der Johnston Canyon. Er ist sehr einfach über den landschaftlich schönen Bow Valley Parkway zu erreichen, der auf knapp 50 Kilometern parallel zum Trans-Canada Highway verläuft. Hinter der Johnston Canyon Lodge beginnt der beliebte Wanderweg und führt nach 1,1 Kilometern zu den Lower Falls, einem 10 Meter hohen Wasserfall. (mehr …)

Jan 10
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20 Jahre Ice Magic Festival 0

20 Jahre Ice Magic Festival

20 Jahre Ice Magic Festival

Vom 17. – 26. Januar 2014 findet zum zwanzigsten Mal das Ice Magic Festival statt, das Eisskulpturen-Festival am Lake Louise im Banff National Park in den kanadischen Rocky Mountains. Der Banff Nationalpark wurde übrigens schon 1885 gegründet und ist der älteste – und wohl auch bekannteste – Nationalparks Kanadas. Er ist sogar der drittälteste Nationalpark der Welt. (mehr …)

Eis, Eis, Baby 1

Schloss aus Eis am Lake Louise

(c) Banff Lake Louise Tourism

Es gibt Menschen, die möchten es im Winter am liebsten wie die Bären machen: Sich in ihre Höhle zurückziehen und erst wieder heraus kommen, wenn der Frühling und die Sonne zurück sind. Was will man auch da draußen, wo es kalt und die meiste Zeit dunkel ist?

In Edmonton, Alberta, am Fuße der Rocky Mountains gelegen, hatte man eine sehr viel bessere Idee: Dort wird der Winter gefeiert – mit Modeveranstaltungen, Architektur und Design, Parties und Festivals. Eines davon ist das Ice on Whyte, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert: In einem Park im Stadtteil Strathcona schaffen Bildhauer aus Eis nicht nur Skulpturen, sondern ganze Traumlandschaften, in denen sich die Besucher bewegen können. Natürlich darf eine Eisbahn nicht fehlen und für die Kids gibt es sogar Rutschen aus Eis. Während des zehntägigen Events gibt es auf dem Gelände jede Menge Veranstaltungen statt – vom Kaffeedosen-Curling über einen Fotowettbewerb bis zum Karaokeabend. Mehr als warme Kleidung braucht es da nicht mehr, um der Winterstarre zu entkommen.

Noch märchenhafter ist das, was die Künstler am Lake Louise aus dem Eis schnitzen. Vor der Kulisse des berühmten Victoria-Gletschers treten bereits zum 19. Mal die besten Eisbildhauer der Welt gegeneinander an. Ihre Aufgabe: Aus jeweils 15 Eisblöcken, die je 135 Kilo schwer sind, innerhalb von 34 Stunden eine über zwei Meter hohe Skulptur zu erschaffen. Das Motto in diesem Jahr lautet „Carve a Song“, schnitze ein Lied. Während des Wettbewerb, der am Wochenende vom 18. bis 20. Januar stattfindet, dürfen Besucher den Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen. Tagsüber hallt das Hämmern, Hobeln und Sägen über den zugefrorenen See, der sich vor dem The Fairmont Chateau Lake Louise erstreckt, aber am Abend werden die glitzernden Figuren mit speziellen Installationen so angeleuchtet, dass sie  zum Leben zu erwachen scheinen. Magisch.

Je nach Wetterlage sind die Eisskulpturen bis in den März hinein zu bewundern. Und am 26. und 27. Januar können sich dann kreative Kids von den Profis inspirieren lassen: Beim Little Chippers Weekend dürfen sie sich in der Kunst des Eisschnitzens ausprobieren (unter der Anleitung von Experten) und beim Schlittschuhlaufen und Eis-Minigolf austoben.

Mrz 01
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Stairway to Heaven 3

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Was man auf gar keinen Fall machen sollte: Lake Louise an einem Sonntag Nachmittag im August besichtigen. Als wir die schmale Straße entlangfahren, die vom Icefields Parkway hinunter zum See führt, haben wir schon so eine Ahnung: Links und rechts entlang der Straße parken Stoßstange an Stoßstange Autos, gerade noch so passen die Campervans daran vorbei. Unten am See dann: Schwitzende Autofahrer, die auf dem riesigen, bis zum Anschlag gefüllten Parkplatz ihre Runden drehen. Reisebusse, die Menschentrauben auf dem Wendekreis vor dem Fairmont Schlosshotel ausspucken. Gewusel in dessen riesiger Lobby, die mit schweren Wandteppichen und großen Kronleuchtern aus Massivholz dekoriert ist. Menschen posieren, Kameras surren, blitz, blitz, blitz. Gedränge auch an jener Stelle unten am See, von der aus man das berühmte Postkartenmotiv mit dem pittoresken Berggipfel im Hintergrund fotografieren kann. Eine ältere Amerikanerin ruft entzückt: „Schau, was für ein hübsches Motiv!“, rückt noch einmal ihren Strohhut zurecht und lässt sich – „Cheese!“ – vor See und Berggipfel fotografieren. Dann macht sie Platz für die Nächsten.

In den Rocky Mountains von Alberta wartet praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“

Es ist der letzte Tag unseres langen Wochenendes, an dem wir die Gegend zwischen Banff und Jasper erkunden, und wir bedauern unser schlechtes Timing gerade zum Abschluss unserer Tour. Natürlich kommen zu den internationalen Touristen, die in den Sommermonaten Urlaub in diesem spektakulär schönen Teil der Rockies machen, an den Wochenenden auch noch Ausflügler aus Alberta und British Columbia. Zum Moraine Lake, der noch mal 13 Kilometer weiter am Ende des „Valley Of The Ten Peaks“ liegt, werden wir nicht mal vorgelassen: „Wegen Überfüllung geschlossen“, erklärt uns ein Ranger, der freundlicherweise die Schlange stehenden Autos entlang läuft und bei jedem Fahrer anklopft. Wie lang die Wartezeit sei, könne er leider nicht abschätzen. Einige Autos, auch wir, wenden daraufhin auf der schmalen Fahrbahn und fahren zurück. Von Calgary aus, wo wir gerade für ein paar Monate leben, ist es zum Glück nicht weit, wir werden sicher wiederkommen. Denn der 1884 Meter hoch gelegene Moraine Lake ist schon ein besonders´schöner Ort und das will etwas heißen in den Rocky Mountains von Alberta, wo praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“ wartet. In einem milchigen Smaragdgrün liegt der See da, umgeben von zehn Berggipfeln, die selbst im Sommer weiß überpudert sind, und wenn die Sonne darauf scheint, beginnt dieser intensive Farbton zu leuchten.

Umgeben von all diesen Menschen scheint der gestrige Morgen plötzlich unglaublich weit weg. Bei Sonnenaufgang standen wir, am anderen Ende des Icefields Parkway, in beinahe völliger Einsamkeit am Angel Glacier. Mit ein bisschen umsichtigem Timing hat man selbst in der Hochsaison die Naturschönheiten entlang dieser´beliebten Route für sich, das haben wir in den letzten Tagen erfolgreich ausprobiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

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