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Archiv für das Schlagwort: Moraine Lake

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick 0

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick: Keine Frage, der Moraine Lake im Banff National Park, Alberta, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und damit auch zu den berühmtesten Motiven Westkanadas, wenn nicht ganz Kanadas. Wohl so ziemlich jeder, der den Westen dieses großartigen Landes schon einmal bereist hat, hat hier zumindest einen Foto-Zwischenstopp eingelegt, um das grandiose Landschaftspanorama aufzunehmen.
Denn wer könnte sich schon dieser Bergszenerie und dem smaragdgrünen bis türkisblauen durch Gletscher gespeisten Wassers des Sees entziehen? Ganz in der Nähe des nicht minder bekannten Lake Louise aber nur halb so groß, schmiegt sich der vielleicht umso malerische Moraine Lake in das Valley of the Ten Peaks.

Auf dem etwa 300 Meter langen Rockpile Trail gelangt man auf eine Moräne (Top of the Rockpile), von der man den meistfotografierten Ausblick auf den See genießen kann. Ein unbezahlbarer Blick! Und dabei war genau diese Aussicht von 1969 bis 1979 auf der kanadischen 20-Dollar-Note abgebildet.

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick

Foto: Moraine Lake © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Weitere Informationen unter: http://banffandbeyond.com/the-lake-with-the-twenty-dollar-view-moraine-lake

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Mrz 01
Themen
Natur
Reisen

Stairway to Heaven 3

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Blick über den Icefields Parkway von einer Klippe bei den Sunwapta Falls (c) Julia Schoon

Was man auf gar keinen Fall machen sollte: Lake Louise an einem Sonntag Nachmittag im August besichtigen. Als wir die schmale Straße entlangfahren, die vom Icefields Parkway hinunter zum See führt, haben wir schon so eine Ahnung: Links und rechts entlang der Straße parken Stoßstange an Stoßstange Autos, gerade noch so passen die Campervans daran vorbei. Unten am See dann: Schwitzende Autofahrer, die auf dem riesigen, bis zum Anschlag gefüllten Parkplatz ihre Runden drehen. Reisebusse, die Menschentrauben auf dem Wendekreis vor dem Fairmont Schlosshotel ausspucken. Gewusel in dessen riesiger Lobby, die mit schweren Wandteppichen und großen Kronleuchtern aus Massivholz dekoriert ist. Menschen posieren, Kameras surren, blitz, blitz, blitz. Gedränge auch an jener Stelle unten am See, von der aus man das berühmte Postkartenmotiv mit dem pittoresken Berggipfel im Hintergrund fotografieren kann. Eine ältere Amerikanerin ruft entzückt: „Schau, was für ein hübsches Motiv!“, rückt noch einmal ihren Strohhut zurecht und lässt sich – „Cheese!“ – vor See und Berggipfel fotografieren. Dann macht sie Platz für die Nächsten.

In den Rocky Mountains von Alberta wartet praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“

Es ist der letzte Tag unseres langen Wochenendes, an dem wir die Gegend zwischen Banff und Jasper erkunden, und wir bedauern unser schlechtes Timing gerade zum Abschluss unserer Tour. Natürlich kommen zu den internationalen Touristen, die in den Sommermonaten Urlaub in diesem spektakulär schönen Teil der Rockies machen, an den Wochenenden auch noch Ausflügler aus Alberta und British Columbia. Zum Moraine Lake, der noch mal 13 Kilometer weiter am Ende des „Valley Of The Ten Peaks“ liegt, werden wir nicht mal vorgelassen: „Wegen Überfüllung geschlossen“, erklärt uns ein Ranger, der freundlicherweise die Schlange stehenden Autos entlang läuft und bei jedem Fahrer anklopft. Wie lang die Wartezeit sei, könne er leider nicht abschätzen. Einige Autos, auch wir, wenden daraufhin auf der schmalen Fahrbahn und fahren zurück. Von Calgary aus, wo wir gerade für ein paar Monate leben, ist es zum Glück nicht weit, wir werden sicher wiederkommen. Denn der 1884 Meter hoch gelegene Moraine Lake ist schon ein besonders´schöner Ort und das will etwas heißen in den Rocky Mountains von Alberta, wo praktisch hinter jeder Wegbiegung ein „Ahh!“ und „Oooh!“ wartet. In einem milchigen Smaragdgrün liegt der See da, umgeben von zehn Berggipfeln, die selbst im Sommer weiß überpudert sind, und wenn die Sonne darauf scheint, beginnt dieser intensive Farbton zu leuchten.

Umgeben von all diesen Menschen scheint der gestrige Morgen plötzlich unglaublich weit weg. Bei Sonnenaufgang standen wir, am anderen Ende des Icefields Parkway, in beinahe völliger Einsamkeit am Angel Glacier. Mit ein bisschen umsichtigem Timing hat man selbst in der Hochsaison die Naturschönheiten entlang dieser´beliebten Route für sich, das haben wir in den letzten Tagen erfolgreich ausprobiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

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