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Archiv für das Schlagwort: Natur

Mrz 18
Themen
Natur

Die Kanada-Gans – Ein Nationaltier Kanadas 0

Sie ist eines der Nationaltiere Kanadas, ziert Briefmarken und Münzen. Die Rede ist von der Kanada-Gans (Branta canadensis). Diese Vogelart aus der Familie der Entenvögel gilt als die weltweit am häufigsten vorkommende Gans. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wurde sie schon früh auch in Europa angesiedelt.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Kanada-Gans. Foto: Tobias Barth

Bereits im Jahr 1678 wurden die ersten Tiere in einem englischen Park ausgesetzt und haben sich bis heute efolgreich gehalten und vermehrt. Später wurden auch in Schweden Tiere eingebürgert. Sie haben sich bis heute auf mehr als 10.000 Brutpaare vermehrt. Zum Überwintern ziehen die Kurzstreckenzugvögel nach Südschweden, sie haben sich aber auch schon in die Niederlande und nach Deutschland aufgemacht. Auch hier sieht man die staatlichen Tiere vermehrt. Da die Kanada-Gans größer ist als die in Europa beheimatete Graugans, dominiert sie, dort wo sie auftritt. Allerdings verpaaren sich Kanada-Gänse auch mit Graugänsen. Die aus dieser Verpaarung entstehenden Hybriden sind jedoch selbst meist unfruchtbar.

In Kanada künden die Kanada-Gänse mit ihrem Zug in der charakteristischen V-Formation den Wechsel der Jahreszeiten an.

Bei der Kanada-Gans sind die Männchen (Ganter oder Gänserich) gleich befiedert wie die Weibchen. Sie haben einen schwarzen Kopf und Hals mit einem ausgedehnten weißen Kinnband. Die schwarze Halsbefiederung grenzt sich scharf von der grau gefärbten Brust ab. Füße und Schnabel sind schwarz. Die Kanada-Gans ist ist ungefähr 90 bis 100 Zentimeter lang, die Flügelspannweit beträgt zwischen 160 und 175 Zentimeter. Ganter wiegen zwischen 3,5 und 6,5 Kilo, die Gänse zwischen 3 und 5,5 Kilo. Das Daunenkleid der Küken (Gössel) hat einen gelblichen bis grüngelblichen Farbton. Jungvögel weisen die gleiche Befiederung auf wie erwachsene Tiere. Je nach Verbreitungsgebiet ist die Kanada-Gans in Unterarten unterteilt, diese variieren in Größe und Färbung.
Im zweiten oder dritten Lebensjahr finden Paare zusammen, die überwiegend monogam leben, viele Paare bleiben ein Leben lang zusammen.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Eine Kanada-Gans Familie im Welland-Kanal bei St. Catharines, Ontario. Foto: Alfred Pradel

Nach der Paarung legt die Gans in der Regel zwischen fünf und sechs cremeweiße Eier, die ausschließlich sie bebrütet. Der Ganter hält sich in dieser Zeit nahe des einfachen Nestes auf. Nach ungefähr 28 Tagen schlüpfen die jungen Gänse. Sie sind Nestflüchter, die nach 60 bis 70 Tagen flugfähig sind. Der Ganter verteidigt die Gössel, er ist während dieser Zeit sehr aggressiv, insbesondere gegen Artgenossen. Ungefähr fünf Tage nach dem Schlüpfen der Jungen beginnt bei den Alttieren die Mauser, die während dieser Zeit flugunfähig sind.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

So gestreckt erreichen die Gänse Futter in bis zu 75 Zentimeter Wassertiefe. Foto: Alfred Pradel

Die Kanada-Gans ist jagdbares Wild, allerdings verändert die Jagd weder in Nordamerika noch in Europa oder anderen Verbreitungsgebiete die Population, die stetig wächst.

Die Kanada-Gans bietet beträchtliches Konfliktpotential.

In der Landwirtschaft können einfallende Gänseschwärme erhebliche Schäden anrichten, sowohl durch den Fraß als auch durch den Gänsetritt, die Verdichtung des Bodens. Auch in den Öko-Systemen richten die Kanada-Gänse Schäden an. Die große Fäkalienmenge, die sie hinterlassen verschmutzen Parks, Wege und eutrophieren Gewässer. Durch ihre hohe Aggressivität vertreiben sie andere Wasservögel von Brutplätzen, Parks können über längere Zeit für Menschen unbegehbar sein.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Kanada-Gänse am Wellandkanal, Ontario. Foto: Alfred Pradel

Auch für den Flugverkehr stellen die großen Vögel eine Gefahr dar. Bekanntestes Beispiel ist die Notwasserung des US-Airways-Fluges 1549. Der Airbus A320 musst nachdem mehrere Kanadagänse in die Triebwerke gerieten und diese ausfielen, im Hudson-River notwassern.

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Die notgewasserte A320 des US-Airways-Fluges 1549 im Hudson-River. Foto: Greg L/https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Kanada-Gans Steckbrief

Die Kanada-Gans ziert auch Münzen. Royal Canadian Mint

Die Kanada-Gans ziert auch Münzen. Royal Canadian Mint

Wissenschaftlicher Name: Branta canadensis
Familie: Entenvögel
Englischer Name: Canada Goose
Vorkommen: Amerika, Kanada, Asien, Europa
Lebensraum: Feuchtbiotope, Seen, Flüsse, Teiche, Sümpfe mit angrenzenden Wiesen
Größe: 90 bis 110 Zentimeter
Gewicht: Männchen ca. 3,5 bis 6,5 Kilo, Weibchen 3 bis 5,5 Kilo
Flügelspannweite: ca. 160 bis 175 Zentimeter
Brut: 1 Jahresbrut
Brutzeit: April bis Juni
Brutplatz: Boden
Anzahl der Eier: 4-6 (bis zu 10)
Brutdauer: 28 Tage
Nestlingsdauer: Nestflüchter
Nahrung: Gras, Sämereien, Wasserpflanzen
Alter: Lebenserwartung bis 25 Jahre, die älteste dokumentierte Kanada-Gans wurde in Gefangenschaft 33 Jahre alt
Liste der Feinde: Mensch, Adler, Hund, Fuchs, Möwe, Waschbär, Habicht, Uhu, Kojote

Die Kanada-Gans - Ein Nationaltier Kanadas

Foto: Alfred Pradel

 

Feb 24
Themen
Natur

Narcisse, Manitoba – das geheimnisvolle Treffen der Strumpfbandnattern 0

Narcisse, Manitoba

Das Zentrum an den Höhlen der Strumpfbandnatter Höhlen. Foto: Wikipedia – https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Narcisse, Manitoba: Jedes Jahr im Frühling ist es soweit. In der Nähe des Ortes verlassen zehntausende von rotseitigen Strumpfbandnattern die als Winterquartier genutzten Höhlen. Aufgewärmt von den Sonnenstrahlen überkommen dann die Kaltblüter schnell die Frühlingsgefühle, sie sind bereit zur Paarung. Dieses spektakuläre Ritual
dauert in der Regel zwischen einer und drei Wochen. Es ist zwischen Ende April und Anfang Mai, je nach Wetterlage sehr gut zu beobachten. Zunächst kommen die männlichen Schlangen, ihnen folgen die größeren Weibchen.

Narcisse, Manitoba

Von April bis Mai und dann wieder im September wimmelt es an den Höhlen der Strumpfbandnattern von Narcisse. Foto: gov.mb.ca

Bald ist jedes Weibchen von vielen, oftmals hundert Schlangenmännchen umgeben, es gibt einen sprichtwörtlichen kanadischen Schlangen-Salat. Jeder will seine Gene an die nächste Generation der rotseitigen Strumpfbandnattern weitergeben.
Es gibt vier Höhlen in der Nähe von Narcisse, Manitoba, die die Tiere verlassen und in die sie im Herbst wieder zurückkehren. Zur Beobachtung sind die Höhlen mit einem drei Kilometer langen, selbstführenden Lehrpfad verbunden. Obwohl die Strumpfbandnatter harmlose Schlangen sind, wird auch zum Schutz der Tiere empfohlen, sie von den Beobachtungsplattformen aus zu beobachten und zu fotografieren.
Um zu den Höhlen zu gelangen, muss man dem Highway #17 sechs Kilometer nördlich von Narcisse folgen.

Narcisse, Manitoba

Die Höhlen sind gut zu finden. Karte: gov.mb.ca

Am Parkplatz bei den Höhlen findet man Informationstafeln und Waschräume, allerdings gibt es keine Servicestelle für Essen und Trinken. Dies und andere Erfrischungen muss der Besucher des schlängelnden Spektakels selbst mitbringen.

Weitere Informationen:

Auf der Internetseite zu den Schlangenhöhlen wird die Aktivität der Schlangen, die je nach Wetterlage in Zeit und Dauer variieren kann, angezeigt. Es empfiehlt sich ein Blick, bevor man zu den Höhlen aufbricht.
Im Frühling sind die letzten April- und die ersten Maiwochen die beste Zeit, die Strumpfbandnattern zu beobachten da sie in dieser Zeit mit sich selbst und der Paarung beschäftigt sind. Die größte Aktivität ist meistens am Muttertagswochenende zu beobachten.
Im Herbst kehren die rotseitigen Strumpfbandnattern an die Höhlen zurück um die Winteruhe anzutreten. Dies ist meist Anfang September der Fall. Vor den Höhlen bleiben sie im warmen Herbstsonnenwetter aktiv und für die Besucher sichtbar, bis kühles,nasses Herbstwetter sie in den Untergrund zwingt.

Für alle, die die Höhlen einmal besuchen wollen hier ein Video zur Einstimmung.

Informationen der Provinz Manitoba zu den Schlangenhöhlen in Narcisse:

http://www.gov.mb.ca/conservation/wildlife/spmon/narsnakes/snakes_status.html

 

Jun 20
Themen
Natur
Reisen

Rouge National Urban Park GTA 0

Der erste und größte Stadt-Nationalpark Kanadas entsteht
in Greater Toronto Area

Über 5.000 Hektar wird der Rouge National Urban Park groß werden, der größte, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbare Stadt-Nationalpark der Welt. An der Rouge River Wasserscheide zwischen Markham und Toronto gelegen, wird der Park zu einem Anziehungspunkt für viele Menschen werden.

Gesamtübersicht Rouge National Urban Park – RP_Governance_Review_Map

Der Rouge National Urban Park erstreckt sich von den Ufern des Ontario-Sees bis zur post-glazialen Oak Ridges Moraines in der Region York. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Leona Aglukkaq, Umweltministerin und Ministerin für Parks Kanada hat am 13. Juni 2014 das Gesetz für die Schaffung des Rouge National Urban Park in der Greater Toronto Area eingebracht. Mit der Einbringung dieses historischen Gesetzes baut Kanada weiter an seiner weltweiten „Marktführerschaft“ im Naturschutz.

Viele Helfer arbeiteten am Entstehen des Rouge Park mit. (Credit: rougepark)

Viele Helfer arbeiteten am Entstehen des Rouge Park mit. (Credit: rougepark)

Mit dem Rouge National Urban Park, dem Stadt-Nationalpark werden innerhalb einer Autostunde 20 Prozent der gesamten kanadischen Bevölkerung erreicht, sieben Millionen Menschen können die Natur und die damit verbundenen Freizeitaktivitäten innerhalb dieses Radius in Anspruch nehmen.

(Credit: rougepark)

(Credit: rougepark)

Der Park, der einem strengen Schutz unterliegt, kann mit imposanten Zahlen aufwarten, so ist der Park 33 mal größer als der Hyde-Park in London, 16 mal größer als der New Yorker Central-Park und dreizehn mal größer als der Stanley Park in Vancouver.

Der Rouge National Urban Park präsentiert eine beeindruckende Vielfalt, so:

762 Pflanzenarten, davon sechs seltene nationale und 92 seltene regionale Arten.
225 Vogelarten, davon fünf national seltene Brutvögel und vier andere Brutvögel von besonderer Bedeutung, es gibt auch einige Arten seltener und gefährdeter Zugvögel.
55 Fischarten, davon zwei national bedrohte Arten.
27 Säugetierarten, davon regional seltene Arten.
19 Reptilien- und Amphibienarten, auch hier einige selten auftretende Arten.

Viele Pflanzen- und Tierarten bevölkern den Rouge National Urban Park (Credit: rougepark)

Viele Pflanzen- und Tierarten bevölkern den Rouge National Urban Park (Credit: rougepark)

Der Rouge National Urban Park bindet mehrere Stadtparks und Strandparks in Markham, Richmond Hill und Toronto ein, vielfältige Aktivitäten sind im urbanen Raum möglich.

„Wild in the City“
Aktivitäten im größten Stadt-Nationalpark der Welt:
Wandern – schöne Wander- und Spazierwege durch schöne Landschaften und Strände im urbanen Bereich laden ein.
Wanderkarte – Rouge_Park_trail_map_and_visitor_code

Camping im Glen Rouge Campground
Schlafen unter den Sternen am Rande der Stadt. Campingplätze, ob groß oder klein, für Zelt oder Wohnmobil.
Der Glen Rouge Campground ist bequem von der Autobahn aus und mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen.
Auf dem Campingplatz finden sich ein Kinderspielplatz, Duschen, Waschräume und eine Wäscherei. Ebenso finden die Camper einen Grill und Feuerstellen.
Der Campingplatz und seine Einrichtungen sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Kanufahren – ist am Rouge Beach in Richtung Ontario-See möglich.

Schwimmen – im Rouge Park im Ontario-See möglich, oder einfach am Strand relaxen.

Angeln – Es sind saisonale Fanglizenzen der Provinz Ontario zu erwerben. http://www.mnr.gov.on.ca/MNR/fishing/

Fotografieren – Im Rouge National Urban Park finden sie vielfältige Motive, von der Entenfamilie über wild vermooste Baumstümpfe bis zu den farbenfrohen Schmetterlingen. Wildblumen zeigen sich ebenso in voller Pracht wie der Monarchfalter und verschiedene Libellenarten. Auf verschiedenen Trail haben sie herrliche Ausblicke für
schönste Fotos.

Vielfältige Tier- und Pflanzenarten laden den Fotografen ein. (Credit: Peter Money-rougepark)

Vielfältige Tier- und Pflanzenarten laden den Fotografen ein. (Credit: Peter Money-rougepark)

Picknick – im Park finden sie mehrere Bereiche für Picknick auch mit größeren Gruppen, so im Milne Park in Markham mit bis zu 100 Plätzen, im Phyllis Rawlinson Park in Richmond Hill mit 150 Plätzen und in Bruce Mill, Whitchurch-Stouffville, hier stehen Plätze für bis zu 350 Personen zur Verfügung.

Weitere Informationen: http://www.rougepark.com/

 

 

Apr 27
Themen
Natur
Reisen

„Heartland“ im IMAX-Kino Winnipeg 0

Wer einmal kopfüber in den Spirit von Manitoba eintauchen möchte, kann dies im IMAX-Kino in Winnipeg tun: Der Film „Heartland“ nimmt den Zuschauer unter anderem mit auf eine wilde Raftingfahrt im Kanu und auf ein heißes Planwagen-Rennen. Die wunderbaren Landschaftsaufnahmen und Portraits von Menschen, die es wagten, in der unendlich weiten und manchmal gnadenlosen Natur Manitobas ein neues Leben zu beginnen, berühren. Am besten schaut man sich den Film zu Beginn seines Urlaubs an – damit man danach beginnen kann, das auf der Leinwand Gesehene zumindest teilweise in Wirklichkeit zu erleben.

Feb 06
Themen
Reisen

10 Gründe jetzt nach Kanada zu reisen 5

Übersetzung des Artikels 10 Reasons to Visit Canada Now von Julie Ovenell-Carter

1. Größer ist wirklich besser

Kanu auf kanadischem See

Kanu auf kanadischem See (© Julie Ovenell-Carter)

Wie groß ist Kanada? So groß: flächenmäßig ist es das zweitgrößte Land der Welt, aber die gesamten Einwohner – und noch einige mehr – würden in den Staat Kalifornien passen. Das bedeutet, es gibt immer genügend Parkplätze in unseren reichlich vorhandenen Nationalparks. Und du musst auch nicht acht Monate auf eine Reservierung in einem angesagten, neuen Restaurant warten. Selbst unsere Weltstädte – Toronto, Montreal und Vancouver – bieten eine Menge Bewegungsfreiheit. Denn man sollte nicht mit Fremden ins Schwitzen kommen – außer natürlich man will es.

2. Du willst es, solange du noch kannst

Kanadische Flagge auf Fähre

Kanadische Flagge auf Fähre (© Julie Ovenell-Carter)

Hey, die Löffel-Listen – mit Dingen, die man tun möchte, bevor man den Löffel abgibt – sind lang und das Leben ist kurz. Was steht auf deiner Wunschliste? Mit Belugas schnorcheln? In einem Leuchtturm übernachten? Auf Bergen vom olympischen Kaliber Ski fahren? Eine Kreuzfahrt auf der Inside Passage? Sich an den Spirit Bear heranschleichen? Heiraten, wo auch Filmstars „Ja, ich will“ sagen? Kanada hält all deine größten Reiseträume, die es verspricht.

3. Regenbögen sind romantisch

Mit Henna bemalte Hände

Mit Henna bemalte Hände (© Julie Ovenell-Carter)

Kanada heißt Neuankömmlinge willkommen, seit die Ureinwohner im 18. Jahrhundert die ersten Forscher aus Europa begrüßten. Tatsächlich wurden wir zu so etwas wie einem Vorbild für kulturelle Koexistenz: der Rest der Welt blickt immer auf das Land nördlich des 49. Breitengrades für eine Lektion in Toleranz und Vielfalt. (Und abgesehen von den moralischen Gründen: die Mischung sorgt auf jeden Fall für tolles ethnisches Essen und Festivals.) Kanada interessiert sich nicht sonderlich für deine Hauptfarbe oder in welche Richtung dein sexueller Kompass zeigt. Homo- oder Heterosexuell, Baseballkappe, Burka, braun, weiß – sogar Republikaner: du bist hier willkommen.

4. Quebec ist heiß

Teenager in Quebec

Teenager in Quebec (© Julie Ovenell-Carter)

Französisch ist die Sprache der Liebe und Quebec, la belle province – auf der rechten Seite der Landkarte genau über New York – ist Kanadas wahres Zentrum der Romantik. Stell es dir ein bisschen wie Europa vor, nur ohne den hohen Flugpreis und die Attitüde. C’est magnifique. (Französisch-Kanada ist ein super Ort, um Babys zu machen. Aber sind sie einmal da, übertrifft nichts Tofino an der wilden Westküste, wenn es um einen tollen Familienurlaub geht.)

5. Essen ist ein Aphrodisiakum

Essen am Strand

Essen am Strand (© Julie Ovenell-Carter)

Menschen, die Essen kennen, kennen Kanada. Es ist wieder diese Sache mit der Vielfalt: wähl eine Kultur, wähl eine Küche, wähl einen Gewinner. An einem Abend kannst du afghanisches Palao futtern und belgische Schokolade am Nächsten und von da aus kannst du dich weiter durch das geografische Alphabet durcharbeiten. Fisch und Meeresfrüchte? Vorhanden. Slow Food? Absolut! Kein Wunder, dass Kanada die besten Köche der Welt anzieht: Conde Nast erklärte vor kurzem, unser chinesisches Essen sei sogar besser als das in China.

6. Vom Alkohol ganz zu schweigen

"Cornucopia" in Whistler

"Cornucopia" in Whistler (© Julie Ovenell-Carter)

Möchten Sie gerne Wein dazu? Unsere Weingüter sind gut und werden immer besser; manche können sogar schon Napa Valley Konkurrenz machen. Wenn du mehr der Typ bist, der gleich zur Sache kommt, dann findest du mit unserem hervorragenden Victoria Gin, oder den Iceberg und Crystal Head Wodkas genau wonach du suchst…

7. Dein Herz soll richtig klopfen

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder (© Travel Alberta)

Frag einfach die Olympioniken von 2010: wenn du nach einem Adrenalinstoß suchst, dann bist du hier an der richtigen Adresse. Wildwasserrafting; Eisklettern; Heliskiing; Wandern im Hinterland: all das findest du hier – und oft nur ein paar Stunden von einer Stadt entfernt.

8. Winter heißt nur: mehr Klamotten zum Ausziehen

Eislaufen im Rideau Canal

Eislaufen im Rideau Canal (© Ottawa Tourism)

Kanada hat wunderschöne Schultern. Frühling und Herbst sind ohne Frage die schönsten (und günstigsten) Jahreszeiten, um das Land zu besuchen. Und keiner feiert Sommer so, wie ein Kanadier (na gut, vielleicht die Schweden). Aber der Winter – der Winter gehört uns. Von Quebecs Carnaval bis zum Schlittenhundrennen Yukon Quest, von Whistler Mountain bis zum Rideau Canal: wir sprechen fließend Schnee. Und es wäre uns eine Freude, auch dir die Sprache des Winters beizubringen.

9. Wir sind billig, aber nicht leicht zu haben

Tacostand

Tacostand (© Julie Ovenell-Carter)

Hast du mal nachgeschaut, was ein Euro in Kanada zurzeit wert ist? Oder sogar ein angeschlagener US Dollar? Natürlich kostet der Flug hierher einiges, aber wenn du einmal kanadischen Boden unter den Füßen hast, wirst du merken, dass dir dein Reisebudget länger reicht als gedacht. Es gibt Unterkünfte, die zu jedem Geschmack und Geldbeutel passen – Herbergen, Frühstückspensionen und Luxushotels – und die Möglichkeiten für das Abendessen durchlaufen das ganze Spektrum vom billigen Lokal bis zum Silberlöffel.

10. Insgeheim wärst du doch auch gerne Kanadier, eh?

Dieses YouTube Video sagt im Grunde alles:

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