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Archiv für das Schlagwort: Neufundland

Nov 21
Themen
Natur

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier 0

Der große Arbeits- und Wasserhund begeistert durch angeborene Charakterzüge

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Schon ganz klein ein Großer, der Neufundländer.

Der Neufundländer bezeugt die lange zurück liegende Besiedelungsgeschichte des Nordosten Kanadas. In der imposanten Hunderasse spiegeln sich neben den einheimischen Hunderasse der Eingeborenen auch die um das Jahr 1100 mit den Wikingern angesiedelten großen schwarzen Bärenhunden. Europäische Fischer brachten weitere Rassen mit auf das Festland, die an der Gestaltung und Auffrischung der Rassen mitwirkten.

Allerdings war der Neufundländer schon zu Zeiten der Kolonisation um das Jahr 1610 herum als eigenständige Rasse geboren. Die imposante Größe, seine kräftige Bemuskelung haben es dem Neufundländer gestattet, an Land schwere Lasten zu ziehen und dabei die extremen klimatischen Bedingungen zu ertragen. Auch als Wasser- und Rettungshund trotzt er den Gefahren des Meeres. Der Neufundländer ist als Rasse von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt. Der Hund kommt ist in den Farben Schwarz, Weiss-Schwarz und Braun zugelassen.

In der FCI sind die Farben wie folgt beschrieben:

Schwarz: Die herkömmliche Farbe des Neufundländers ist schwarz. Der Farbton soll so einheitlich wie möglich sein, aber ein leichter Schimmer wie von Sonnenbrand istzulässig. Weisse Abzeichen an der Brust, an den Zehen und / oder an der Spitze der Rute sind erlaubt.
Weiss-schwarz: Diese Varietät ist für die Rasse von historischer Bedeutung. Zu bevorzugen sind ein schwarzer Kopf mit weisser Belsse, die sich bis zum Fang hin erstreckt, ein schwarzer Sattel mit gleichmässigen Abzeichen und eine schwarze Kruppe mit schwarzer Oberseite der Rute. Alles Übrige muss weiss sein und darf ein Minimum an Tüpfelung aufweisen. Aus den weiss-schwarzen Neufundländern ist im 20.. Jahrhundert die eigenständige Hunderasse „Landseer“ entstanden.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Ein enger Verwandter des weiss-schwarzen Neufundländers, der Landseer. Foto unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Braun: Diese Farbe geht von schokoladenfarben bis zu bronzefarben. Weisse Abzeichen sind an der Brust, auf den Zehen und / oder an der Spitze der Rute zulässig.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Auch mit braunem Fell eine stattliche Erscheinung. Foto: Peter Ludes / https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2

Der Neufundländer ist ein stattlicher Hund, kein Zwingerhund und kein Hund für eine kleine Wohnung. Die Widerristhöhe beträgt bei erwachsenen Rüden im Durchschnitt 71 Zentimeter, bei Hündinnen 66. Ein erwachsener Rüde wiegt im Durchschnitt 68 Kilogramm, eine Hündin 54. Die freundlichen, wunderhübschen Tiere, wahre Kanadier werden ungefähr 10 Jahre alt. Er gilt als freundlich, ausgeglichen und ruhig. Aggresivität und scheues Verhalten werden als Fehler im Rassestandard bezeichnet.

Der Neufundländer, ein sympathisch-zottliger Kanadier

Die großen Hunde, wahre Kanadier lieben die Wasserarbeit.

Der Neufundländer ist ein Fischer- und Rettungshund, er verfügt über eine ausgeprägte Wasserpassion. Der Hund besitzt eine hohe Intelligenz, er muss also beschäftigt werden. Er ist kein Tier für bequeme Schönwettermenschen. Auch ist der Neufundländer kein Diener seines Herrn, vielmehr ist er eine der wenigen Hunderassen, die in der Lage sind selbständig zu handeln, was viele belegte Menschenrettungen aus dem Wasser, aber auch an Land, bezeugen.
Der Neufundländer ist ein wahrer Familienhund, der bei seinen Menschen sein will. Er ist im Umgang mit Kindern ein sehr geduldiger Hund, ein Freund, der immer an der Seite ist.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador 0

Der St.Georgs-Tag erinnert an das Leben des heiligen St. Georg, einem römischen Soldaten und christlichem Märtyrer. Der St. Georgs-Tag ist ein Provinz-Feiertag in Neufundland und Labrador. Er wird jedes Jahr an dem Montag gefeiert, der dem 23. April am nächsten ist, in diesem Jahr am heutigen 25. April 2016. 2017 findet der St. Georgs-Tag am 24. April statt.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Der heilige Georg tötet den Drachen.

Viele Menschen erinnern sich heute an die Leistungen und das Opfer zu seinen Lebzeiten. Viele Menschen in der Provinz nutzen das durch den freien Montag verlängerte Wochenende auch für Aktivitäten, mit der Familie oder mit Freunden.
Das öffentliche Leben in der Provinz hat Pause, denn es ist im öffentlichen Dienst ein bezahlter Feiertag. Auch die meisten Schulen sind geschlossen.

Der heilige Georg ist vermutlich in Kappadokien geboren, er war Soldat und stieg bis in die Leibwache des Kaiser Diokletian auf. Als bekennender Christ erlitt er der Überlieferung nach unter diesem Kaiser am 23. April 303 in Lydda oder Nikomedoa das Martyrium.
Bekannt ist der Hl. Georg als Drachentöter. Der Legende nach rettete er eine jungfräuliche Königstochter vor einem Drachen, indem er ihn tötet. Nach dem Erschlagen der Bestie ist das Volk befreit und es lässt sich taufen. Die christliche Taufe ist der eigentlich Inhalt der Legende.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Das Georgskreuz, Flagge Englands.

Das bekannteste Symbol zu Ehren des heiligen Georg ist das Georgskreuz. Es ist ein rotes Kreuz auf weissem Grund. Es ist die Nationalflagge Englands und findet sich im Union Jack, der Flagge Großbritanniens wieder. Bekannt ist auch der Georgsorden, der in vielen Ländern verliehen wird.

St.Georgs-Tag in Neufundland und Labrador

Der Georgsorden Großbritanniens. Foto: Robert Prummel/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Mrz 11
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Reisen

Percé – Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet 0

Percé - Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Das Stadtwappen von Percé

Percé – Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Es ist ein besonderer Ort, Percé in der kanadischen Provinz Québec im Osten der Halbinsel Gaspésie gelegen. Die Nachbarprovinz Neufundland vor Augen mündet hier der mächtige St. Lorenz-Strom in den St. Lorenz-Golf und somit in den Atlantik.

Wahrzeichen des Ortes ist der bei Ebbe zu Fuß erreichbare 88 m hohe und 438 m lange Kalksteinfelsen Rocher Percé.

Der Felsen ist jedoch derzeit aufgrund massiver Felsabbrüche nahezu vollständig gesperrt. Der Zugang auf die Besucherplattform ist jedoch möglich.
Percé ist als Tourismusort Ausgangspunkt für viele Unternehmungen, seien es Walbeobachtungsfahrten oder eine Exkursion zur nahegelegenen Vogelinsel Bonaventure. Die dort heimische Basstölpelkolonie umfasst ungefähr 50.000 Tiere und ist damit die größte Basstölpelkolonie Amerikas.

Percé - Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Die größte Basstölpel-Population Amerikas findet sich auf der Insel Bonaventure. Foto: bodoklecksel/GFDL

Aber ein Urlaub in Percé bietet noch viel mehr. Fahrten mit dem Seekajak, eine Hummerfangexkursion mit einem phantastischen Seafood-Essen, wer möchte sich das entgehen lassen? Sporttauchen im Meer vor der Hafenstadt? Kein Problem, ob allein oder mit einem Tauchguide, es wird spannend. Im Sommer Baden, oder am Strand nach Achat und Jaspis suchen. Vielfältige Aktivitäten sind im Osten Québecs möglich.

Percé - Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Natur pur in Percé auf der Gaspesie-Halbinsel.

Für Freunde historischer Gebäude bietet Percé einen Rundgang zu architektonischen Gebäudeschönheiten des 19. und 20. Jahrhunderts an. Es kann gewandert werden, Radfahrer kommen auf ihre Kosten. Wie wäre es mit einem Hubschrauberrundflug?
Im Winter warten Motorschlitten und Hundeschlitten auf den Urlauber. Abenteuer pur.
Aber auch die Höhepunkte für Seele, Geist und Magen fehlen nicht. Nach einem ausgiebigen Wellness-Erlebnis laden Restaurants zum kulinarischen Verwöhnen ein.

Percé - Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Der Rocher-Percé ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar.

Weitere Informationen:

Die Internetseite der Stadt: http://www.rocherperce.com/

Die Karte von Percé:

PERCE_geographie

Percé und die Halbinsel Gaspesie sind auch ein Paradies für Wanderer:

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Eine Rundwanderung zu den historischen, architektonischen Sehenswürdigkeiten:

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Percé - Wo der St. Lorenz-Strom im Atlantik verschwindet

Perce, aus der Luft gesehen.

Mrz 29
Themen
Reisen

iPhone App für Neufundland und Labrador 0

Tourism Newfoundland and Labrador präsentiert eine neue App: Mit Neuigkeiten, Blogs, Karten und einer Suchfunktion hilft sie Reisenden ihren Weg durch Neufundland und Labrador zu finden und herauszufinden, welche Festivals wann stattfinden und wo man am besten Eisberge und Wale beobachten kann. Detail-Information über die Features der App: www.newfoundlandlabrador.com/planyourtrip/mobileapp
Neufundland & Labrador App Download: https://itunes.apple.com/us/app/newfoundland-labrador-travel/id534308354?ls=1&mt=8

Zum Kreischen: der neufundländische Lieblingsdrink 2

(c) fb-page Screech Rum

 

Es war einmal ein florierender Handel zwischen Neufundland und Jamaika: Die Insel im Nordatlantik produzierte gesalzenen Fisch (der auf diese Weise haltbar wurde – und Karriere als jamaikanisches Nationalgericht machte) und ihr karibisches Pendant feinsten hochprozentigen Rum, der es wiederum zum traditionellen Getränk der „Newfs“ brachte. Und weil die Fischer im Nordatlantik hart im Nehmen waren (und so ein alkoholisches Getränk bei rauher See auch schön warm hält), dachten sie nicht daran, ihr Lieblingsgetränk zu verdünnen, sondern tranken ihn so wie er war.

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein hatte der Rum keinen Namen. Das sollte sich jedoch ändern, als während des Zweiten Weltkriegs Amerikaner in Neufundland stationiert wurden.

Der Legende zufolge wurde ein Offizier von einem Newf zu einem After-Dinner-Drink eingeladen. Dem Beispiel des Gastgebers folgend, kippte der Amerikaner den Rum sorglos auf ex. Als er wieder Luft bekam, soll er einen so markerschütternden Schrei ausgestoßen haben, dass die Nachbarn alarmiert herbeigelaufen kamen und fragten, was um Himmels Willen denn dieses Kreischen verursacht habe. „“The screech?”, soll der Gastgeber geantwortet haben, „‘Tis the rum, me son.” (Das Kreischen? Das ist der Rum, mein Sohn).

Seitdem heißt der neufundländische Rum „Screech“ – und hat mittlerweile auch Fans außerhalb Kanadas. Ein Glück, dass Jedermann offizieller „Newfoundland Screecher“ werden darf: Die ziemlich lustige Anleitung, wie diese Zeremonie abzulaufen hat, finden Sie hier: www.screechrum.com/screechin

Um an eine Flasche des legendären Rums zu kommen, bleibt allerdings nur eines: Nach Neufundland reisen. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der mit Screech aromatisierte Kaffee von Jumping Bean, der online auch von Deutschland aus bestellt werden kann.

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