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Archiv für das Schlagwort: Ontario

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen 0

Trinkwasserkonzerne wie Nestlé & Co. sollen weniger Flaschen abfüllen dürfen

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Foto: © Bottled Water von Daniel Orth/https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Es klingt schon fast zynisch, dass Trinkwasserkonzerne in allen Regionen der Welt billigst Grundwasser abzapfen und in Flaschen abfüllen, die dann teuer zu bezahlen sind. Diese Situation hat in manchen Gegenden schon dazu geführt, dass Haushalte auf die Verwendung von Flaschenwasser angewiesen sind. Die kanadische Provinz Ontario will nun offenbar mit einem zweijährigen Moratorium gegensteuern.

Genau 3,71 unschlagbare Kanadische Dollar (circa 2,50 Euro) zahlen Trinkwasserkonzerne in der kanadischen Provinz für abgezapftes Grundwasser – pro eine Million Liter Wasser! Schaut man dann in das Regal eines Lebensmittelgeschäftes, bekommt man ungefähr 24 0,5 Liter Flaschen für denselben Preis zurück. Gegen dieses Vorgehen von Nestlé & Co. regt sich nun in den betroffenen Regionen Widerstand, zumal auch in Ontario Gegenden von zunehmender, auch den Grundwasserspiegel betreffenden Trockenphasen betroffen sind.

Die Provinzregierung Ontarios erwägt nun ein zweijähriges Moratorium für die Erschließung neuer Quellen und verschärfte Regeln für die Entnahme des Wassers. Das könnte für die Konzerne bedeuten, dass sie in Zukunft weniger Grundwasser in Flaschen abfüllen dürfen, oder in Trockenzeiten gar keines mehr.

Dieses Moratorium würde auch Bedenken der Bevölkerung betroffener Gebiete aufnehmen. So gab es in einer Kleinstadt im September Proteste, als Nestlé eine Grundwasserquelle kaufte, die eigentlich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde dient. Tritt das Moratorium in Kraft, dürfte in den kommenden zwei Jahren kein Wasser abgefüllt werden.
„Angesichts eines sich wandelnden Klimas und insbesondere der Folgen von Dürre und Bevölkerungswachstum, möchten wir mit der Bevölkerung von Ontario zusammen arbeiten um sicherzustellen, dass wir diese lebenswichtigen Ressource richtig schützen“, sagte Glen Murray, Ontarios Umwelt- und Klimawandelminster, laut der Zeitung The Guardian. Mit dem Stopp der Abfüllpläne würde sich die Provinzregierung auch mehr Zeit geben, die Grundwasserbestände und den Zustand des Grundwassers eingehend und detailliert zu erforschen.

Ontario will Grundwasserschutz vor Konzerninteressen stellen

Label der Nestlé Trinkwassersparte. Foto: http://logos.wikia.com/wiki/Pure_Life

Auch sollen die Lizenzen für die Grundwasserentnahme reglementiert werden. So sollen die Fördergenehmigungen auf fünf statt bisher zehn Jahre befristet werden. Ob der Entnahmepreis als Regulator dienen soll, steht noch nicht fest, nach wie vor zahlen Konzerne 3, 71 can$ pro eine Million Liter entnommenem Wasser. Auch sollen Konzerne gesetzlich zur Reduktion der Entnahmemenge im Falle einer Dürrezeit gezwungen werden.

Noch bis zum 1. Dezember können sich Bürger Ontarios zum Vorschlag des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel (Ministry of the Environment and Climate Change, MOECC), äußern, ihn kommentieren, bewerten oder hinterfragen. Alle Meinungsäußerungen werden laut Ministerium „als Teil des Entscheidungsfindungsprozesses berücksichtigt“.

„Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“

Auch in Ontarios Provinzregierung scheint es ein Umdenken in der Grundwasserfrage gegenüber den Trinkwasserkonzernen zu geben. „Vor dreißig Jahren hätten wir uns eine Branche, die Wasser nimmt und es in Plastikflaschen füllt, damit die Leute es herumtragen können, nicht vorstellen können“, sagte Ontarios Premier Kathleen Wynne (Liberale) dem Guardian zufolge.

Wir werden die Entwicklung in dieser wichtigen Frage weiter verfolgen.

Okt 14
Themen
Reisen

Die Niagara-Fälle – ein Naturwunder der besonderen Art 0

Sie gehören zu den größten Wasserfällen der Erde und sie begeistern jedes Jahr Millionen Besucher, die Niagara-Fälle. Der Niagara-Fluss, der den Eriesee und den Ontariosee verbindet stürzt an dieser Stelle über drei Fälle in die Tiefe. Der Fluss gehört gemessen an seiner Länge von nur 57 Kilometern zu den wasserreichsten der Erde. Die Entstehung der Fälle ist einer geologischen Besonderheit in der Region zu verdanken.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das geologische Profil der Niagara Fälle. Schema: © Baedeker

Es begann vor über 12.000 Jahren als am Ende der letzten Eiszeit die Großen Seen, die Great Lakes entstanden. Fünf unterschiedlich große Seen, alle mit einander verbunden, bilden ein so riesiges Süßwassersytem, dass sogar Gezeiten bemerkbar sind.
Als Überlauf zwischen Erie- und Ontariosee entstand der Niagara-Fluss. Durch die Besonderheit des Gesteins, weicher Schieferstein liegt unter einer harten Schicht von Dolomit und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses entstanden in erdgeschichtlich sehr kurzen Zeit die Niagara-Fälle.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das Profil der Großen Seen mit den Niagara Fällen zwischen Erie- und Ontariosee.

Die Kraft des Wassers wusch den weichen Schieferstein aus, bis das darüber liegende harte Gestein einbrach. So bewegten sich die Fälle pro Jahr um einen Meter zurück in Richtung Eriesee, bis heute sind es elf Kilometer, die sich die Fälle vom Ufer des Ontariosees entfernt haben. Nördlich der heutigen Niagarafälle fraß sich das Wasser innerhalb weniger Stunden durch extrem weiches Gestein, die Whirlpool Rapids enstanden. An dieser Stelle ändert der Niagara-River seine Flussrichtung um ca. 90° von Nord-West nach Nord-Ost und bildet dabei ein annähernd kreisförmiges Wirbelbecken, den Whirlpool. Die Whirlpool Rapids des Niagara-River mit bis zu 10,7 Metern Wassertiefe und einer Fließgeschwindigkeit von 35 km/h gehören zu den wildesten, beeindruckendsten und gefährlichsten Wildwassern der Welt (Kategorie 6).

Zurück zu den Niagara-Fällen, eigentlich die eigentlich drei Fälle sind. Geteilt durch Goat-Island fällt der Fluss auf US-amerikanischer Seite über die American-Falls und dem Bridal Veil, dem kleinen Brautschleier-Fall. Eigentlich sind die American-Falls zwei Meter höher als die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite. Ein gigantischer Felssturz verringerte die Fallhöhe jedoch auf 21 Meter. Die American-Falls sind 328 Meter breit, der kanadische Nachbar stolze 675 Meter. Die Horseshoe-Falls sind derzeit 54 Meter hoch. Nicht die Größe der Fälle machen sie zu einer Attraktion, es sind die Massen an Wasser, die über ihre Kante stürzen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

American Falls und Breidal Veil. Foto: apr

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Horseshoe-Falls mit Maid of the Mist-Boot. Foto: apr

Allerdings, so wie die Indianer die Niagara-Fälle sahen, als mystischer Ort, als überwältigendes Naturschauspiel, so sieht es heute nicht mehr aus. Pater Louis Hennepin, der als erster Weißer 1678 die Fälle sah, sank noch überwältigt auf die Knie. Heute sind die Fälle, die pro Jahr über 14 Millionen Besucher, darunter viele Honeymooner anlocken, von Hotels, Casinos, Museen und allerlei touristischen Attraktionen eingekreist, nachdem bereits im Jahr 1800 die touristische Erschließung begann. Seit 1846 fahren die „Maid of the Mist“-Boote auf dem Fluss zu den Fällen. Sowohl Kanada als auch die USA haben die Niagara-Fälle zu Naturparks deklariert, UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Fälle bis heute nicht.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Beeindruckende Wassermassen. Foto: apr

Seit den 1950er Jahren werden dem Fluss oberhalb der Fälle große Mengen an Wasser (bis zu 4.500 Kubikmeter pro Sekunde) für die Gewinnung elektrischer Energie abgezweigt. Insgesamt 2,5 Megawatt können die Kraftwerke mit dem Flusswasser erzeugen. Trotz geringeren Wassers, dass über die Fälle geht, bleiben die Niagara-Fälle ein besonderes Schauspiel. Positiver Nebeneffekt, die Fälle wandern nur noch ungefähr vier Zentimeter pro Jahr in Richtung Eriesee. Nachdem die Niagara-Fälle den gleichnamigen Fluss unschiffbar machten, wurde 1932 mit der Eröffnung des knapp 44 Kilometer langen Wellandkanals ein durchgehender Schifffahrtsweg vom Mississippi bis zum Atlantik geschaffen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Whirlpool mit Spanish Aerocar. Foto: apr

Beiderseits der Fälle sind die Schwesterstädte Niagara Falls entstanden, die kanadische Schwester hat 82.000 Einwohner, die auf US-Seite 54.000. Bekannt wurde Niagara Falls im Staat New York insbesondere durch den Marilyn Monroe Film „Niagara“.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Welland-Kanal. Foto: apr

Rund um die beiden Städte finden sich insbesondere auf kanadischer Seite interessante Orte, die es zu entdecken gilt. Botanische Gärten, der Marine Park und wer sehr guten kanadischen Wein genießen will, die Niagara Peninsula, ein großes Obst- und Weinanbaugebiet. Dem Fluss entlang fahren kann man über den Niagara-Parkway.

Die Entstehung der Fälle, ihre Geschichte kann man bei der Journey behind the Falls erleben.

http://www.niagaraparks.com/niagara-falls-attractions/journey-behind-the-falls.html

Die Internetseiten der Schwesterstädte Niagara Falls Ontario und New York:

www.niagarafalls.ca

www.niagarafallsusa.org

Die Seite der Maid of the Mist-Boote (deutsch):

http://www.maidofthemist.com/de/the-maid-experience/maid-history/

 

 

 

Apr 29
Themen
Reisen

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten 0

Die „anderen“ Naturparks Ontarios
Der Algonquin Provincial Park, der 1893 zum ersten Provinzpark ernannt wurde, und der Killarney Provincial Park sind zwei der wohl bekanntesten Naturparks der Provinz Ontario. Ihre Flora und Fauna faszinieren jedes Jahr Touristen, die hier Outdoor-Aktivitäten wie dem Kanu- und Kajakfahren, Wandern und Fischen nachgehen. Insgesamt gibt es über 100 Provinzparks in Ontario, die Besuchern zugänglich sind. Die Vielfalt der folgenden Naturschönheiten zeigt, dass kein Park dem Anderen gleicht.

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Algonquin Provincal Park. Foto: ImageOntario

Sleeping Giant: Seinen Namen verdankt der Sleeping Giant Provincial Park einer Legende der Ojibway. Nanabijou, der schlafende Riese, wurde in Stein verwandelt, als der geheime Standort einer Silbermine namens Silver Islet an „den weißen Mann“ offenbart wurde. Der Park verfügt über ein mehr als 80 Kilometer langes Netz an Wanderwegen und traumhafte Blicke auf den Lake Superior. Elche, Wölfe und Füchse sind hier ebenfalls zu beobachten. www.ontarioparks.com/park/sleepinggiant

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Ein traumhafter Blick über den Lake Superior am Sleeping Giant, Ontario. Foto: ImageOntario

Ouimet Canyon: 100 Meter führt die Felswand in die Tiefe, 150 Meter ist die Schlucht breit. Ein Pfad und ein Holzsteg verbinden zwei Aussichtsplattformen, die spektakuläre Blicke auf den Canyon eröffnen. Eine echte Besonderheit: Arktische Pflanzen, die eigentlich 1.000 Kilometer weiter nördlich beheimatet sind, überleben durch das einzigartige Umfeld am Fuß des Canyons. www.ontarioparks.com/park/ouimetcanyon

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Ouimet Canyon, Ontario. Foto: ImageOntario

Sandbanks: Sandstrände, soweit das Auge blickt, eine Süßwasserdünenformation, die in ihrer Größe weltweit einzigartig ist und eine Lage, die den Park zum Hotspot für Vogelbeobachtung macht – all das bietet Sandbanks am Lake Ontario. Das flache Wasser ist zudem ideal für Familien mit kleinen Kindern. Der Provincial Park ist außerdem ein optimaler Ausgangspunkt, um Prince Edward County zu erkunden. www.ontarioparks.com/park/sandbanks

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Sandbanks, Lake Ontario. Foto: ImageOntario

The Pinery: Das ganze Jahr über gleicht der The Pinery Provincial Park einem Abenteuerspielplatz. Auf 21 Quadratkilometern befinden sich seltener Baumbestand und hügelige Dünen – und ein Netz aus 10 Kilometern Wanderwegen, 14 Kilometer Fahrradpfaden und 38 Kilometer präparierten Skipisten. Mit dem Kanu, Paddelboot oder Kajak kann der Old Ausable Channel befahren werden. Am Ufer des Lake Huron schlängeln sich 10 Kilometer lange Sandstrände und auch die Artenvielfalt ist mit rund 800 Gefäßpflanzen und mehr als 300 Vogelarten beeindruckend. Ebenso wie der Sonnenuntergang, der laut National Geographic zu den 10 besten der Welt zählt. www.ontarioparks.com/park/thepinery

Lake Superior: Die Kulisse dieses Provinzparks ist eine bunte Mischung aus Klippen, Stränden, Flusstälern, Wasserfällen, Seen, den Algoma Hills und dem Farbspektakel im Herbst. Entlang der Küste des Lake Superior sind die Wander- und Paddelbedingungen erstklassig. Außerdem befinden sich hier die Agawa Rock Pictographs, 35 rötelfarbene Bilder, die sichtbar und – wenn der Lake Superior ruhig ist – zu Fuß erreichbar sind. www.ontarioparks.com/park/lakesuperior

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Thunder Bay, Lake Superior. Foto: ImageOntario

Apr 23
Themen
Reisen

Toronto blüht auf   0

Die Metropole lockt mit Festivals im Freien, Yoga im Aquarium und Jamie Olivers Restaurant-Start

Toronto steht in den Startlöchern für ein vibrierendes Jahr 2016 voller Events und neuer Attraktionen. Bereits im Frühling blüht die Stadt auf: Tierischen Spaß gibt’s im Zoo, Yoga mit Tropen-Feeling im Aquarium und Kunst- und Kulturfeste locken Besucher ins Freie. Bunt und lebendig geht es auch beim Pride-Festival zu, und zum Filmfest schmückt sich Kanadas größte Metropole wieder mit dem Glanz von Stars und Sternchen.

Blick auf Toronto vom Ontario-See aus.

Blick auf Toronto vom Ontario-See aus.

Tierischer Spaß: Was gibt’s Schöneres im Frühling, als durch den Zoo zu spazieren? Ein ganz besonderes Highlight in Toronto sind die ersten in Kanada geborenen Panda-Babys. Seite an Seite mit Mama-Panda erkunden sie ihr Terrain. Zu Ehren des Panda-Nachwuchses hat am 12. März der ganz neu etablierte Panda Club seine Türen geöffnet. Zudem ergänzen ein kleiner Eisbär und vier weiße Löwenbabys den tierischen Babyboom. torontozoo.com

Yoga in Ripley’s Aquarium:  Training in grandioser Kulisse bietet das Aquarium bis August 2016. Inmitten tropischen Flairs und mit Blick auf majestätische Stachelrochen im Wasser der Ray Bay wird garantiert keine Yoga-Übung zu anstrengend. ripleyaquariums.com

Das Geheimnis von Casa Loma lüften: Mit drei interaktiven Gruppenspiel-Events startet das Casa Loma in die Saison. In Kleingruppen können Akteure eine Aufgabe in 60 Minuten lösen. Die Storylines basieren auf historisch wahren Fakten. Die Spiele „King of the Bootleggers“, „Escape from the Tower“ und „Station M“ führen die Akteure in die Katakomben des Casa Loma Towers der 1920er Jahre, in ein Forschungszentrum der U-Boot-Marine der 1940er Jahre, oder in die Wirren der Nachkriegszeit. casaloma.ca

Das Filmfestival rollt den roten Teppich aus: Das Internationale Filmfestival (TIFF) sorgt vom 8. bis zum 18. September 2016 für Glamour in der Metropole und zieht Stars aus aller Welt an. Das Event hat sich seit seiner Premiere 1976 zum einflussreichsten Filmfest Nordamerikas entwickelt und zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen der Filmbranche sowie als Karrieresprungbrett für zukünftige Oscar-Anwärter. tiff.net

Pride für Weltoffenheit und Toleranz: Zum ersten Mal findet in Kanada ein „Pride Month“ statt. Mit einer großen Eröffnungsparty an Torontos City Hall starten am 1. Juni die Festivitäten der Lesben- und Schwulenbewegung, die ganz Toronto auf die Beine bringen und für Weltoffenheit und Toleranz werben sollen. Einen ganzen Monat dauern die Aktivitäten, Höhepunkt ist das Pride Festival vom 24. Juni bis 3. Juli, das zu den größten Gay-Pride-Festivals weltweit zählt. http://www.pridetoronto.com

Toronto - CN Tower.

Toronto – CN Tower.

Mitten in Torontos Innenstadt funkelt ein Juwel: Die neu eröffnete Northern Expressionist Art Gallery stellt eine einzigartige Verbindung zwischen Kunstobjekten kanadischer Eingeborener und zeitgenössischer Kunst her. Design aus dem 21. Jahrhundert trifft dabei auf Fotografien, die das Leben im hohen Norden zeigen. Hier werden erfahrene Kunstsammler ebenso fündig wie junge Kunstkenner und Liebhaber von Kanadas Norden. northernexpressionsart.ca

Spaß auf dem CN Tower.

Spaß auf dem CN Tower.

Kunst- und Fotografie-Festivals feiern Jubiläum: Das Luminato Festival, eines der besten Kunstfestivals Nordamerikas, feiert vom 10. bis 26. Juni zehntes Jubiläum. Nationale und internationale Künstler präsentieren an ungewöhnlichen Plätzen ungewöhnliche Kunst. In diesem Jahr wird Luminato die Hearn Generating Station, ein stillgelegtes Kraftwerk und eins der abenteuerlichsten Industriedenkmäler Torontos, in ein öffentliches Kunstzentrum mit Theater, Musik, Performances, Restaurants und Bars verwandeln. www.seetorontonow.com

Das Photography Festival, das größte Fotografie-Festival der Welt, feiert das 20. Jubiläum. Es zeigt im Mai Fotografien kanadischer und internationaler Künstler in 175 Locations in und um Toronto. scotiabankcontactphoto.com

Jazz international: Das TD Toronto Jazz Festival gehört zu den führenden Jazz-Festivals Nordamerikas und ist ein fester Termin nicht nur für Jazz-Fans, sondern auch für die großen Jazz-Persönlichkeiten der Welt. 1.500 Musiker grooven, swingen und jammen vom 24. Juni bis 3. Juli am Nathan Phillips Square auf 40 Bühnen. torontojazz.com

Food-Mania: Neu in Torontos Food-Szene ist Jamie Oliver. Seine kulinarischen Köstlichkeiten gibt’s ab sofort in seinem neuen Restaurant im Yorkdale Shopping Centre und in den Saks Fifth Avenue Stores. Und Torontos berühmte Kochbuchautorin Amy Rosen eröffnet ihren Zimtbrötchen-Shop, Rosen’s Cinnamon Buns. Gestaltet ist ihr Laden für kleine (Zimt-) Backwaren im Design einer traditionellen jüdischen Bäckerei aus Old Kensington. eatnorth.com

Shop till you drop: Square One eröffnet Luxus-Flügel, Nordstrom Flagship-Store! Das Einkaufszentrum Square One wurde um einen Luxus-Flügel erweitert, angeboten werden dort exklusive Marken wie Kate Spader New York, Stuart Weitzmann, Marc Cain, Ben Sherman, Rolex by Raffi Jewellers, Wolford und Michael Kors.  shopsquareone.com. Im Herbst 2016 zieht auch das Eaton Einkaufszentrum nach: Der erste von insgesamt drei Nordstrom-Läden eröffnet einen dreigeschossigen Flagship-Store. ca.nordstrom.com

Hockey-Weltmeisterschaft und Toronto Blue Jays sorgen für ausverkaufte Ränge: Vom 17. September bis zum 1. Oktober werden mehr als 150 Top-Spieler der National Hockey League (NHL) und aus über 15 Ländern um den Titel kämpfen. www.nhl.com
Am 8. April startet das Baseball-Team Blue Jays im Rogers Centre gegen die Boston Red Sox in die Saison. 2015 schafften die Blue Jays nach 22 Jahren das Comeback in die Playoffs. toronto.bluejays.mlb.com

Festival of Beer. Vom 22. bis 24. Juli präsentiert das Festival auf dem Bandshell Park Exhibition Place die reiche Geschichte der kanadischen Bierbraukunst – und über 300 Biersorten. beerlicious.ca.

Das Courtyard Marriott Toronto Downtown Hotel erstrahlt in neuem Glanz: Für 15 Millionen kanadische Dollar wurde das größte Courtyard Hotel der Welt neu gestaltet und feiert  im Mai 2016 die Neueröffnung. Moderne Zimmer bieten höchsten Komfort und versprechen entspannte Momente mit Blick über die Skyline. Auch die stylischen Bäder und exklusiven Marriott-Betten werden begeistern, zudem gibt’s WLan im ganzen Haus. marriott.com/yyzcy

Rogers Centre, Toronto.

Rogers Centre, Toronto.

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser: Der Bruce Peninsula National Park 0

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser: Im Süden Ontarios, nicht weit entfernt von der kleinen Gemeinde Tobermory, am nördlichen Ende der Bruce Peninsula, die in den Lake Huron hineinragt, befindet sich der gleichnamige 156 Quadratkilometer große Bruce Peninsula National Park.

Steile Felsen und blaues, kristallklares Wasser

Bruce Peninsula National Park. Foto: Wikimedia Commons

Hier schlägt jedes Wanderer- und Camperherz höher, denn die Waldgebiete, in denen Schwarzbären herumstreunen, die uralten Zedern, die dramatischen Klippen- und Felsenlandschaften aus Kalkstein, und der Blick auf das oft tiefblaue, kristallklare Wasser der Georgian Bay des Lake Huron sind atemberaubend schön.

Für jeden Naturbegeisterten ist hier etwas dabei. Im Park gibt es verschiedenste Trails in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hier verläuft auch der berühmte, fast 900 Kilometer lange Bruce Trail – immer entlang der geologisch interessanten Niagara-Schichtstufe – und endet im nahegelegenen Tobermory.

Der Bruce Trail ist der älteste und längste durchgehende Hiking Trail Kanadas. Wer in den Bruce Peninsula National Park kommt, der sollte sich eine Wanderung zu „The Grotto“ nicht entgehen lassen, einer Höhle, die über die Jahrhunderte durch andauernde Erosion, durch das stetige Schlagen der Wellen gegen die Felsen, entstand.

Weitere Informationen unter: www.pc.gc.ca/eng/pn-np/on/bruce/index.aspx

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

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