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Archiv für das Schlagwort: Quebec

Die Cider-Route: Auf kulinarischen Spuren der Apfelweinherstellung in der Region Montérégie 0

Die Cider-Route: Auf kulinarischen Spuren der Apfelweinherstellung in der Region Montérégie

Die Cider-Route: Auf kulinarischen Spuren der Apfelweinherstellung in der Region Montérégie ©flickr jfpilon

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de
Dass es in Frankfurt Äppelwoi in Bembeln gibt, ist allgemein bekannt, und auch französischer Cidre, z. B. aus der Normandie, erfreut sich großer Beliebtheit. Und dann wäre da noch Kanada, wo man sich landesweit mit allerlei einheimischen Cider-Produkten eindecken kann. Doch die Stars in der Cider-Szene sind die viel gepriesenen sowie innovativen Apfelweinsorten der Provinz Québec, insbesondere die Cider-Sorten, darunter auch Apfelweinsekt und Ice Cider, der Region Montérégie.

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Okt 18
Themen
Natur

Gipfelroute in der Provinz Québec: Ein wahrer Augenschmaus 0

Gipfelroute in der Provinz Québec: Ein wahrer Augenschmaus

Gipfelroute in der Provinz Québec: Ein wahrer Augenschmaus

Von Gipfeln zwischen 800 m und annähernd 1 200 m beherrscht, lädt die Gipfelroute Sie zum Entdecken der Berge des südlichen Québecs ein. In diesem wenig bekannten Teil der „Cantons-de-l’Est“ häufen sich die eindrucksvollen Panoramen, die den Blick auf eine vielfältige Natur mit sonnigen Hängen und bewaldeten Tälern freigeben, welche von tiefblauen Seen und urig aufragenden Bergkämmen aus Granit unterbrochen werden.  (mehr …)

Was man in Kanada 2013 unbedingt besucht haben sollte 4

Verbergen Geheimnisse: die endlosen Graslandschaften Saskatchewans  (c) Tourism Saskatchewan

Verbergen Geheimnisse: die endlosen Graslandschaften Saskatchewans (c) Tourism Saskatchewan

Reader’s Digest hat das Unmögliche geschafft, nämlich eine Top-10-Liste der Orte erstellt, die man 2013 in Kanada besuchen sollte. Fest steht: Es gibt mit Sicherheit noch sehr viel mehr, was man im zweitgrößten Land der Erde unbedingt sehen möchte. Doch unter den zehn Empfehlungen des Magazins sind einige überraschende Vorschläge:

1. Festival of Speed am Lac La Biche, Alberta
Das Rennen findet hier nicht auf einer schnöden Straße oder in einer Arena statt, sondern auf einem zugefrorenen See! Die Teilnehmer fahren auf Schneemobilen, Quadbikes und sogar Autos und Motorrädern mit Beiwagen um die Wette – oder vielmehr: rutschen und schlittern. Wer selbst den Geschwindigkeitsrausch spüren möchte, hat dazu in der Kategorie „charity race“ die Chance“
Wann? Am 2. und 3. März
Wo? http://goo.gl/maps/yOjaT
Mehr dazu: http://www.classicwheels.org/festival.htm

2. Great Northern Arts Festival, Inuvik, N.W.T
Das Festival findet zu jener Zeit statt, wenn hier, hoch im kanadischen Norden, die Sonne nie hinter dem Horizont verschwindet. Weiße Nächte wird dieses Spektakel auch genannt. In diesem Jahr präsentieren die besten Künstler Kanadas hier bereits zum 25. Mal Bildende und Performance Künstler ihre Arbeit. In Workshops kann man außerdem Techniken erlernen, die bereits die First Nations verwendeten.
Wann? Vom 13.-21. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/H5YOX
Mehr dazu: http://www.gnaf.org

3. Spatsizi Plateau Wilderness Park, B.C.
Das Gelände im wilden Norden von B.C. ist nur per Flugzeug (ab Smithers) erreichbar und wird von einer Familie verwaltet. Besucher können hier auf uralten Wildpfaden reiten, die imposanten Berge erwandern und in einsamen Tälern Wildblumen und Tiere entdecken oder beim Fliegenfischen die Welt um sich herum vergessen. Nach den Abenteuern des Tages erwartet sie die gemütliche Spatsizi Lodge.
Wann? Im Juli und August
Wo? http://goo.gl/maps/8T3Dv
Mehr dazu: http://www.spatsizi.com

4. Discovery Day Celebrations, Dawson City, Yukon
Im August 1896 änderte sich das Leben in Dawson City über Nacht: Damals wurde im örtlichen Fluss Gold gefunden und kurz darauf enterten Tausende Glücksritter das beschauliche Örtchen. Jedes Jahr im August erinnert sich die – mit rund 1300 Einwohnern inzwischen wieder überschaubare Stadt – dieser verrückten Epoche und feiert ihre Geschichte mit einer historischen Straßenparade, einem Kunstfestival, einem Golfwettbewerb und einem 10-Kilometer-Wettlauf. Und natürlich können Besucher hier selbst ihr Glück beim Goldschürfen versuchen. Dicke Nuggets mag es in den Flüssen nicht mehr geben – aber angesichts der in den letzten Jahren enorm gestiegenen Goldpreise ist der Yukon inzwischen wieder sehr attraktiv für professionelle Schürfer.
Wann? 16.-19. August
Wo? http://goo.gl/maps/xtzaA
Mehr dazu: http://travelyukon.com

5. The French Fry Capital of the World, Florenceville-Bristol, New Brunswick
Jedes Jahr im Juli feiert das hübsche Städtchen ein eher unscheinbares, dafür umso vielseitigeres und wichtiges Nahrungsmittel: die Kartoffel. Denn in Florenceville-Bristol steht die Originalfabrik des größten Pommes-Herstellers der Welt. Und so können sich die Besucher im Pommes-von-Hand-Schneiden oder beim Kartoffeldruck probieren und natürlich alle nur erdenklichen Erdäpfelgerichte probieren, von der Fritte bis zum Kartoffel-Nachtisch.
Wann? am 13. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/3EvpL
Mehr dazu: http://www.florencevillebristol.ca/html/fesivalsevents.html

6. Torngat Mountains National Park, Labrador
Kanadas 42. (und bislang jüngster) Nationalpark vereint auf 9.700 Quadratkilomtern nun geschützter Fläche Fjorde und Buchten, schroffe Berge, Gletscher und einsame Täler. Hier leben Seelöwen, Eisbären und Karibus und bereits seit tausenden von Jahren ist es die Heimat der Inuit, die der Besucher hier nun hautnah kennenlernen kann.
Wann? Das Basislager am Eingang des Parks ist von Mitte Juli bis Anfang September geöffnet
Wo? http://goo.gl/maps/iDW3t
Mehr dazu: http://www.torngatbasecamp.com/home/base_camp.htm
Und in unserem Blog!

7.  Lobster Carnival, Pictou, Nova Scotia
Frischer wird er kaum noch, der Hummer, der an der Küste der Provinz gefangen wird. Seit 1934 feiert Pictou, ein kleiner Küstenort, das Ende der Fangsaison mit einem Festschmaus. Neben Lobster satt gibt es Livemusik, eine Parade samt Rummelplatz, Pferderennen und eine Oldtimer-Autoshow.
Wann? 5.-7. Juli
Wo? http://goo.gl/maps/yKPmb
Mehr dazu: http://pictoulobstercarnival.ca

8. Big Muddy Badlands, Saskatchewan
Da behaupte noch mal jemand, die Provinz mit den endlosen Grassteppen sei langweilig! Auch wenn der Name, der übersetzt „großes, schlammiges Ödland“ bedeutet, etwas anderes suggeriert: Die Region, die an die USA grenzt, hat eine aufregende Vergangenheit. Noch im 19. Jahrhundert versteckten sich hier Outlaws in geheimen Höhlen und tiefen Schluchten und im Schatten einer 70 Meter hohen Felsformation namens Castle Butte liegen für die First Nations spirituell bedeutsame Orte.
Wann? Touren ab Coronach können von Mai bis September gebucht werden.
Wo? http://goo.gl/maps/n9gLi
Mehr dazu: www.townofcoronach.com/tours-badlands.html

9. Kanadas berühmtestes U-Boot, Québec
33 Jahre lang war dieses Boot auf den Weltmeeren unterwegs, es ist damit das älteste U-Boot in der kanadischen Geschichte. Und das einzige, das Besuchern offen steht. Die können an Bord nicht nur hautnah das Leben der Crew an Bord nachempfinden, sondern sich in Pointe-au-Père, an der Mündung des mächtigen St. Lawrence Stroms, auch über 200 Jahre maritime kanadische Geschichte informieren. Unter anderem gibt es auf dem Gelände einen historischen Leuchtturm und einen Pavillon, der die tragische Geschichte der 1914 gesunkenen Empress of Ireland erzählt, bei der 1012 Menschen ums Leben kamen – bis heute das schwerste maritime Unglück in der Geschichte des Landes.
Wann? Geöffnet vom 8.6.-6.10. jeweils 9-18 Uhr; für Gruppen nach vorheriger Anmeldung vom 1. Mai bis 31. Oktober.
Wo? http://goo.gl/maps/CAKQz
Mehr dazu: http://www.shmp.qc.ca/indexen.html

10. Tall Ships Challenge, Ontario
Anlässlich des 200. Jubiläums der „Great Lakes Battle“ auf dem Eriesee besuchen die majestätischen Segler in diesem Jahr alle fünf Great Lakes. Besucher können sie in den Häfen von Brockville, Toronto, Hamilton, Port Dalhousie, Collingwood, Owen Sound, Penetanguishine, Midland, Discovery Harbour, and Sault Ste. Marie (alle Ontario) sowie in einigen US-Hafenstädten bewundern – vom Ufer aus oder, noch besser, an Bord eines kleineren Cruisers. Drum herum gibt es ein buntes Programm, das sich von Stadt zu Stadt unterscheidet.
Wann? Mitte Juni bis Ende September.
Wo? http://goo.gl/maps/rLaSQ
Mehr dazu: http://www.sailtraining.org/tallships/2013greatlakes/index.php

Aug 01
Themen
Natur
Reisen

Québec: herbstliche Begegnungen in der kanadischen Wildnis 0

von Monika Hamberger

Das Feuer im offenen Kamin verbreitet eine angenehme Wärme. Betritt man das Foyer der Blockhaus-Lodge Sacacomie am gleichnamigen See, ist man von der Größe der Räume überwältigt. Wuchtige, goldfarbene Stämme bilden den Rahmen für das Haupthaus, wo sich unter anderem auch Andenkenladen, Restaurant und Bar befinden. Daran angeschlossen geht es über verschiedene Gänge zu den Zimmern, viele davon mit Seesicht und geräumigem Balkon. Eine Treppe führt nach unten zum See. Vereinzelt sieht man Kanus durch das Wasser gleiten, in denen Gäste die abendliche Stille genießen. Die rustikale Lodge befindet sich auf halber Strecke zwischen Montréal und Québec City, direkt angrenzend an das Naturschutzgebiet Mastigouche. Auch hier werden wie vielerorts in Kanada den Gästen Begegnungen mit kanadischen Wildtieren ermöglicht.

Während einer Exkursion erreichen wir ein Gebiet, das aus umgefallenen Bäumen, aufgestauten Tümpeln und üppigen Grasinseln besteht. Am Rande eines kleinen Sees verharren wir regungslos. Im Wasser rührt sich was. Ein behaarter Kopf mit kleinen Ohren pflügt durch den Weiher, der restliche Körper ist untergetaucht. Zielstrebig schwimmt das Tier an die Stelle, wo unser Guide Jaques einiges Laubwerk hinterließ.

Ein Biber, der sich von uns nicht stören lässt, macht sich über den frisch gepflückten Zweig her. Sein geräuschvolles Nagen hat die übrige Familie angelockt. Biber verändern eine Landschaft mit ihren Dammbauten, oftmals nicht zur Freude der Farmer. Hier im Naturschutzgebiet können sie ihrer Baulust freien Lauf lassen. Sie stauen Gewässer, damit sie während des Winters unter der Eisdecke in ihre Burgen schwimmen können. Noch nie konnten wir in der Wildnis einen frei lebenden Biber so eingehend beobachten und fotografieren. Mit viel Geduld und Ausdauer hat Jaques die sonst sehr scheuen Tiere an sich gewöhnt.

Abgesehen von den dichter bevölkerten Regionen entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, ist die ostkanadische Provinz eine weitgehend dünn besiedelte Wildnis mit zahlreichen Naturschutzgebieten. Direkt in den großen Strom mündet der Saguenay, der sich fjordartig erweitert und den riesigen Lac Saint-Jean entwässert.

Den vollständigen Artikel von Monika Hamberger und viele weitere Beiträge aus den Ressorts Travel & Outdoors, Emigration & Working Holidays, Culture & Lifestyle lesen Sie in der neuen Ausgabe von 360° Kanada (Nr. 3/2012). Ab 14. Juni im Zeitschriftenhandel erhältlich oder unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz (als Printmagazin oder PDF).

Diese besten Märkte Kanadas 4

Frau stöbert auf einem Markt in Vancouver

(c) CTC

Der Sommer ist da und damit auch endlich wieder die beste Saison, um über Floh- und Wochenmärkte zu schlendern. In Kanada kann man dabei zum Beispiel Mode aus Alberta entdecken, frisch geräucherten Fisch probieren und Mitbringsel kaufen, die weit mehr sind als typische Souvenirs. Das kanadische Online-Frauen-Magazine Chatelaine.com hat jetzt Märkten im ganzen Land empfohlen, die unbedingt einen Besuch wert sind:

  • Nelson, BC: Cottonwood Falls Market – „das Mini-Woodstock“. Jeden Samstag von 9:30 bis 15 Uhr (Mai-Okt). www.bcfarmersmarket.org/markets/marketdetails.asp?marketID=119
  • Victoria, BC: Bastion Square Public Market – Lokales Kunsthandwerk in historischer Atmosphäre. Donnerstags, Freitags und Samstags von 11-17:30 Uhr (Anfang Mai bis Ende Oktober). http://bastionsquare.ca/sunday-market-at-bastion-square
  • Calgary, Alberta: Market Collective – Mode, Musik & Design aus Alberta. Ein Wochenende pro Monat (Sa 10-18 und So 11-17 Uhr) > aktuelle Termine hier. http://marketcollective.ca/#/market
  • Saskatoon, Saskatchewan: Farmers Market at River Landing – „ein Fest für Foodies“, denn das Auswahlkriterium lautet: make it, bake it, grow it, sell it. Ganzjährig immer Mittwoch, Samstag und Sonntag. http://www.saskatoonfarmersmarket.com/aboutus.html
  • Guelph, Ontario: Aberfoyle Antique Market – „Schatzsuche auf Kanadas größtem Antikmarkt“. Jeden Sonntag, von Ende April bis Ende Oktober, plus eine special Saturday Show am 22. September. http://aberfoyle-antiques.com/
  • Toronto, Ontario:  Artscape Art Markets – „unsere tägliche Dosis Kunst gib uns heute“. Jedes Wochenende von 11 bis 18 Uhr (Mai bis September) im Distillery Historic District. http://torontoartscape.org/distillery-art-market
  • Lachute, Quebec: Lachute Farmers‘ Market, flea market and horse auction – für jeden was dabei! Ganzjährig am Dienstag (Haupttag) und Sonntag (etwas kleiner). www.lachutefarmersmarket.com
  • Hubbards, Nova Scotia: Hubbards Farmers‘ Market – „Gourmet-Picknick zum Mitnehmen“. Immer Samstags von 8 bis 12 Uhr (Mai bis Oktober). http://hubbardsbarn.org
  • Whitehorse, Yukon: Fireweek Community Market – für Ökos und solche, die es werden wollen. Jeden Donnerstagnachmittag (Mitte Mai bis Mitte September). http://fireweedmarket.yukonfood.com
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