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Archiv für das Schlagwort: Quebec

Die besten Hamburger Kanadas 2

Ein Gedicht zwischen zwei Brötchenhälften: gegrillter Schinken, Rindssalami, Gurke, geschmelzte Zwiebeln und AAA Rind (c) m:brgr

Ein Gedicht zwischen zwei Brötchenhälften: gegrillter Schinken, Rindssalami, Gurke, frittierte Zwiebeln und AAA Rind (c) m:brgr

Mit Ranglisten ist das immer so eine Sache: Wer kann schon wirklich von sich behaupten, alle Burgerbratereien Kanadas durchprobiert zu haben? Reader’s Digest hat es trotzdem gewagt und in einem Artikel „Canada’s 8 Greatest Burger Restaurants“ vorgestellt. Hier sind sie:

1. Splitz Grill, Whistler, BC
Hungrige Boarder und Skihasen lieben die üppigen Burger – und dass sie zwischen den Brötchenhälften auch Ausgefallenes wie Büffel, Lachs, gereiften Cheddar oder Baba Ghanoush (Auberginenpaste) bestellen können. Und natürlich die köstliche hauseigene „Splitz“-Sauce.

2. Webers, Orillia, Ontario
1963 eröffnete Burger-Institution: Obwohl es in the middle of nowhere liegt (am Lake Simcoe, 140 Kilometer nördlich von Toronto), stehen die Leute hier regelmäßig Schlange für einen der auf Holzkohle gegrillten Burger.

3. M:brgr, Montréal, Québec
Die Provinz ist nicht nur sprachlich, sondern auch kulinarisch eng mit Frankreich verbandelt. Und so ist der kanadische Gourmet nicht überrascht, auf seinem Burger Kobe-Rind, Spargel, Trüffel-Carpacchio oder Foie Gras serviert zu bekommen. Und dazu Fritten aus Süßkartoffeln.

4. Mrs. Mikes, Winnipeg, Manitoba
Macht von außen nicht viel her, brät aber bereits seit 1969 Burger in gleichbleibend hervorragender Qualität. Dazu gibt’s dickflüssige Milchshakes die so gut schmecken wie früher.

5. Peter’s Drive In, Calgary, Alberta
Das Geheimnis liegt in der Frische: Bestes, direkt verarbeitetes Fleisch aus Alberta, frisch gebackene Hamburgerbrötchen und BBQ-Sauce nach hauseigenem Geheimrezept.

6. The Works, Ottawa, Ontario
Sowohl die Burger als auch das Restaurant selbst sind mehrfach ausgezeichnet, inzwischen gibt es sieben Ableger alleine in der Hauptstadt. Das Geheimnis: Rund 70 verschiedene Toppings. Für Vegetarier gibt’s sogar Bratlinge aus Portobello-Pilz.

7. Darrell’s Restaurant, Halifax, Nova Scotia
Der vegetarische Burger gewinnt regelmäßig den „Best-of-Food“-Award, noch beliebter ist nur noch der „Peanut Butter Burger“: er macht offenbar so süchtig, dass es Leute geben soll, die ihn als Geburtstagstorte bestellen…

8. The Burger’s Priest, Toronto, Ontario
Burger-Bräterei für Puristen: Frische Zutaten (die Bratlinge werden täglich vor Ort zubereitet), aber reduziert auf die Klassiker, inklusive dem weichen Burgerbrötchen. Einzige Ausnahme: das Geheimmenü – ein Burger zwischen zwei überbackenen Käsesandwiches.

Aber wie das so ist mit Hitlisten: Sie können nur subjektiv und unvollständig sein. Wenn ich da an den riesigen, saftigen Burger vom freilaufenden Büffel denke, den ich in einem unscheinbaren Restaurant in den Badlands von Alberta gegessen habe…

Mai 14
Themen
Natur
Reisen

Mit dem Fahrrad durch Québec 1

Radfahren mit Panorama: Pause am Sankt-Lorenz-Strom

Auch für Radfahrer ein Genuss: Die Provinz Québec © Ministère du tourisme du québec

Kaum eine andere Stadt Nordamerikas lässt sich besser mit dem Rad erkunden als Montréal: Zwar braucht man ein bisschen Kondition, um auf die „Plateaus“ und Hügel hinaufzukommen, aber das Radwegenetz in Québecs Kreativ-Hauptstadt ist das größte des nördlichen Kontinents. Und während man sicher durch die charmanten Gässchen und aufregenden Boulevards cruist, kann man sich ganz darauf konzentrieren, Montréals Geheimisse zu entdecken.

Wer was das Entdecken angeht lieber auf Nummer sicher gehen will, kann sich aber auch einer geführten Tour anschließen – je nach Interesse führt die zum Beispiel an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei oder an den architektonisch spektakulärsten Gebäuden, auf die Formel 1-Rennstrecke Gilles Villeneuve (der Parcours kann mit dem Drahtesel befahren werden) oder quer durch die Märkte und Delikatessengeschäfte der Stadt. Es gibt übrigens auch Touren für Rollerblades-Fahrer! Weitere Infos (geführte Touren, Fahrradverleihe, eine Karte des Radwegenetzes)  unter www.caroulemontreal.com.

Auch die gesamte Provinz lässt sich mit dem Fahrrad entdecken: Die „Route Verte“ umfasst ein Wegenetz von mehr als 4.500 Kilometern, das sich von der Outaouais-Region im Westen bis in den Osten auf die Gaspésie-Halbinsel zieht. Die „Grüne Straße“ wird kontinuierlich ausgebaut: Erst im vergangenen Jahr wurde ein neuer Abschnitt in der Region Saguenay, etwa drei Autostunden nördlich von Québec City, eröffnet: 256 Kilometer fast durchgehend asphaltierter Fahrradweg führen rund um den Lac Saint-Jean und durch den Pointe-Taillon National Park und eröffnen ein ums andere Mal Panoramablicke über den See. Details unter www.veloroute-bleuets.qc.ca. Hübsch ist auch die rund 200 Kilometer lange Strecke „P’tit Train du Nord“: Die Tour führt entlang einer stillgelegten Eisenbahnlinie, durch Parks und hübsche Dörfer, in denen Cafés, Restaurants und Unterkunftsmöglichkeiten zum Verweilen einladen. Mehr unter www.laurentians.com/parclineaire.

Wer Québec per Rad entdecken möchte, findet auf www.routeverte.com bestimmt die passende Strecke und viele nützliche Informationen für die Reiseplanung.

Rezept aus Québec: Apfelkuchen mit Ahornsirup 2

Zwei Dinge sind untrennbar mit Québec verbunden: Ahornsirup (rund 90 Prozent der Produktion des ganzen Landes stammen aus der Provinz und rund 71 Prozent weltweit) sowie eine durch ihre französischen Wurzeln inspirierte Küche. Probieren Sie doch mal folgendes Rezept, wenn Sie Appetit auf Québec bekommen:

Zutaten:
Für den Boden 175g Mehl, 55g Butter, 3 EL Wasser und eine Prise Salz.
Für den Belag 250 ml Ahornsirup, 1 EL Butter, 125 ml hochendes Wasser, 4 EL Maisstärke, 60 ml kaltes Wasser und 6 geschälte Äpfel.

Zubereitung:
1. Die Zutaten für den Boden vermengen und in einer gefetteten Kuchenform verteilen.
2. In einem Topf das Wasser, die Butter und den Ahornsirup zum Kochen bringen. 2 Minuten kochen lassen.
3. Die Maisstärke im kalten Wasser lösen und zur Butter-Ahornsirup-Mischung hinzufügen.
4. Die Apfelspalten auf dem Kuchenboden verteilen und mit der flüssigen Mischung übergießen.
5. Den Kuchen bei 180°C für 30-45 Minuten backen.

Die Ahornsirup-Ernte hat begonnen 4

Im Frühling, wenn die oft meterhohen Schneedecken tauen und die Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen, beginnt die Ahornsirup-Saison. Ab etwa Mitte März, wenn die Tage schon wärmer werden, aber die Nächte noch kalt sind, steigt der Saft in den Bäumen. Der anfangs noch klare Saft wird abgezapft, in großen Eimern aufgefangen und anschließend zu Sirup eingekocht (hier gibt’s ein kleines Video dazu).

In Québec, der Provinz, aus der der Sirup traditionell stammt, kennt fast jeder jemanden, der einige Ahornbäume besitzt oder hat selbst welche in seinem Garten stehen. Und so ist das gemeinsame Sirup-Kochen im Frühling eine beliebte Wochenendbeschäftigung.

Wer als Tourist nun keine Einheimischen kennt, kann trotzdem zuschauen: In Quebec gibt es einige sogenannte „Sugar Shacks“, auf Französisch „Cabane à Sucre“ oder „Sucrerie“ genannt, die die Sirupernte zum Event gemacht haben.

Familie Leclerc aus Neuville bei Québec City beispielsweise lädt bereits seit 1951 vom 1. März bis 1. Mai auf ihren Hof, die Cabane Leclerc, ein, wo die Gäste auch Pferdekutsche fahren und quebecoise Küche probieren können.

Im „Le Chemin du Roy“ (ebenfalls nahe Québec City) kann sogar das ganze Jahr über eine Führung durch den „sugar shack“ bekommen, allerdings ist auch dieser natürlich nur während der Saison in Betrieb. Auch hier gibt es zusätzliches Programm: Schlittenfahrten, Live-Musik und Québecoise Küche.

Weitere Adressen finden Sie auf den Tourismusseiten von Québec City und der Provinz Québec.

Feb 06
Themen
Reisen

10 Gründe jetzt nach Kanada zu reisen 5

Übersetzung des Artikels 10 Reasons to Visit Canada Now von Julie Ovenell-Carter

1. Größer ist wirklich besser

Kanu auf kanadischem See

Kanu auf kanadischem See (© Julie Ovenell-Carter)

Wie groß ist Kanada? So groß: flächenmäßig ist es das zweitgrößte Land der Welt, aber die gesamten Einwohner – und noch einige mehr – würden in den Staat Kalifornien passen. Das bedeutet, es gibt immer genügend Parkplätze in unseren reichlich vorhandenen Nationalparks. Und du musst auch nicht acht Monate auf eine Reservierung in einem angesagten, neuen Restaurant warten. Selbst unsere Weltstädte – Toronto, Montreal und Vancouver – bieten eine Menge Bewegungsfreiheit. Denn man sollte nicht mit Fremden ins Schwitzen kommen – außer natürlich man will es.

2. Du willst es, solange du noch kannst

Kanadische Flagge auf Fähre

Kanadische Flagge auf Fähre (© Julie Ovenell-Carter)

Hey, die Löffel-Listen – mit Dingen, die man tun möchte, bevor man den Löffel abgibt – sind lang und das Leben ist kurz. Was steht auf deiner Wunschliste? Mit Belugas schnorcheln? In einem Leuchtturm übernachten? Auf Bergen vom olympischen Kaliber Ski fahren? Eine Kreuzfahrt auf der Inside Passage? Sich an den Spirit Bear heranschleichen? Heiraten, wo auch Filmstars „Ja, ich will“ sagen? Kanada hält all deine größten Reiseträume, die es verspricht.

3. Regenbögen sind romantisch

Mit Henna bemalte Hände

Mit Henna bemalte Hände (© Julie Ovenell-Carter)

Kanada heißt Neuankömmlinge willkommen, seit die Ureinwohner im 18. Jahrhundert die ersten Forscher aus Europa begrüßten. Tatsächlich wurden wir zu so etwas wie einem Vorbild für kulturelle Koexistenz: der Rest der Welt blickt immer auf das Land nördlich des 49. Breitengrades für eine Lektion in Toleranz und Vielfalt. (Und abgesehen von den moralischen Gründen: die Mischung sorgt auf jeden Fall für tolles ethnisches Essen und Festivals.) Kanada interessiert sich nicht sonderlich für deine Hauptfarbe oder in welche Richtung dein sexueller Kompass zeigt. Homo- oder Heterosexuell, Baseballkappe, Burka, braun, weiß – sogar Republikaner: du bist hier willkommen.

4. Quebec ist heiß

Teenager in Quebec

Teenager in Quebec (© Julie Ovenell-Carter)

Französisch ist die Sprache der Liebe und Quebec, la belle province – auf der rechten Seite der Landkarte genau über New York – ist Kanadas wahres Zentrum der Romantik. Stell es dir ein bisschen wie Europa vor, nur ohne den hohen Flugpreis und die Attitüde. C’est magnifique. (Französisch-Kanada ist ein super Ort, um Babys zu machen. Aber sind sie einmal da, übertrifft nichts Tofino an der wilden Westküste, wenn es um einen tollen Familienurlaub geht.)

5. Essen ist ein Aphrodisiakum

Essen am Strand

Essen am Strand (© Julie Ovenell-Carter)

Menschen, die Essen kennen, kennen Kanada. Es ist wieder diese Sache mit der Vielfalt: wähl eine Kultur, wähl eine Küche, wähl einen Gewinner. An einem Abend kannst du afghanisches Palao futtern und belgische Schokolade am Nächsten und von da aus kannst du dich weiter durch das geografische Alphabet durcharbeiten. Fisch und Meeresfrüchte? Vorhanden. Slow Food? Absolut! Kein Wunder, dass Kanada die besten Köche der Welt anzieht: Conde Nast erklärte vor kurzem, unser chinesisches Essen sei sogar besser als das in China.

6. Vom Alkohol ganz zu schweigen

"Cornucopia" in Whistler

"Cornucopia" in Whistler (© Julie Ovenell-Carter)

Möchten Sie gerne Wein dazu? Unsere Weingüter sind gut und werden immer besser; manche können sogar schon Napa Valley Konkurrenz machen. Wenn du mehr der Typ bist, der gleich zur Sache kommt, dann findest du mit unserem hervorragenden Victoria Gin, oder den Iceberg und Crystal Head Wodkas genau wonach du suchst…

7. Dein Herz soll richtig klopfen

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder (© Travel Alberta)

Frag einfach die Olympioniken von 2010: wenn du nach einem Adrenalinstoß suchst, dann bist du hier an der richtigen Adresse. Wildwasserrafting; Eisklettern; Heliskiing; Wandern im Hinterland: all das findest du hier – und oft nur ein paar Stunden von einer Stadt entfernt.

8. Winter heißt nur: mehr Klamotten zum Ausziehen

Eislaufen im Rideau Canal

Eislaufen im Rideau Canal (© Ottawa Tourism)

Kanada hat wunderschöne Schultern. Frühling und Herbst sind ohne Frage die schönsten (und günstigsten) Jahreszeiten, um das Land zu besuchen. Und keiner feiert Sommer so, wie ein Kanadier (na gut, vielleicht die Schweden). Aber der Winter – der Winter gehört uns. Von Quebecs Carnaval bis zum Schlittenhundrennen Yukon Quest, von Whistler Mountain bis zum Rideau Canal: wir sprechen fließend Schnee. Und es wäre uns eine Freude, auch dir die Sprache des Winters beizubringen.

9. Wir sind billig, aber nicht leicht zu haben

Tacostand

Tacostand (© Julie Ovenell-Carter)

Hast du mal nachgeschaut, was ein Euro in Kanada zurzeit wert ist? Oder sogar ein angeschlagener US Dollar? Natürlich kostet der Flug hierher einiges, aber wenn du einmal kanadischen Boden unter den Füßen hast, wirst du merken, dass dir dein Reisebudget länger reicht als gedacht. Es gibt Unterkünfte, die zu jedem Geschmack und Geldbeutel passen – Herbergen, Frühstückspensionen und Luxushotels – und die Möglichkeiten für das Abendessen durchlaufen das ganze Spektrum vom billigen Lokal bis zum Silberlöffel.

10. Insgeheim wärst du doch auch gerne Kanadier, eh?

Dieses YouTube Video sagt im Grunde alles:

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