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Archiv für das Schlagwort: Rocky Mountains

Work & Travel – Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden 0

Work & Travel – Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden – Eine Saison als „Work and Traveller“ in Sun Peaks

Wie viele andere Work and Traveller auch, hat es mich zum Winteranfang in die Berge gezogen. Als begeisterte Snowboarderin hat mir schon die Vorstellung auf eine komplette Wintersaison auf der Piste Gänsehaut bereitet, es führte für mich definitiv kein Weg daran vorbei. So habe ich bereits kurz nach meiner Ankunft in Kanada die Augen offen gehalten und Bewerbungen in die Skigebiete von BC und Alberta geschickt. Nach einem ersten erfolgreichen Skype-Interview (Ich war zu der Zeit auf Vancouver Island) hatte ich dann auch schon im September den Job im Sun Peaks Resort in trockenen Tüchern.

Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden

Chrystal Chairlift am Tod Mountain.

Grundsätzlich macht es Sinn, sich schon zum Ende des Sommers mit den Skigebieten hier und Bewerbungen auseinander zu setzen, wenn man einen guten Job finden möchte. Ich hatte so sogar ein paar Auswahlmöglichkeiten, von denen mir die Konditionen im zweitgrößten Skigebiet Kanadas am meisten zugesagt haben.
Bis zu meinem ersten Arbeitstag am 04.Dezember habe ich noch eine grandiose Zeit in Vancouver, BC generell und Edmonton verbracht und mich schon fast an das Stadtleben gewöhnt. Da war die Umstellung auf ein paar Monate auf dem Berg doch eine gewisse Herausforderung. Sun Peaks liegt auf einer Höhe von etwa 1200 Metern und knapp 60 Kilometer entfernt von Kamloops, dem nächstgelegenen Versorgungszentrum. Mal eben einkaufen gehen, wie es in der Stadt so schön möglich war, ist also nicht drin. Es gibt hier oben zwar einen kleinen Supermarket, der aber durch geringe Auswahl und teils deutlich übertriebene Preise nur für Notfälle geeignet ist. Stattdessen muss man sich hier Mitfahrgelegenheiten suchen, um möglichst alle zwei Wochen mal in die Stadt fahren zu können. Dank Facebook, netten Kollegen und einer blühenden Dorfgemeinschaft hier oben funktioniert das zum Glück fast reibungslos.

Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden

Village Walkway, die Fußgängerzone im winterlichen Gewand.

Als Housekeeper arbeite ich fünf Tage die Woche von halb zehn bis etwa sechs Uhr, je nachdem, wie busy es ist. Natürlich ist es kein Traumjob, anderer Leute Ferienwohnungen sauber zu machen, aber für eine Saison lang ist es locker auszuhalten. Nebenbei ist es nun mal ein Job, den man als Work and Traveller recht leicht bekommt, da kaum Erfahrungswerte gefragt sind. Meine Kollegen sind fast ausschließlich Australier/innen und Deutsche, grundsätzlich machen vor allem Australier wohl zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung hier oben aus. Ebenso sind außergewöhnlich viele der Gäste hier oben Australier, welche besonders den Powder und die vielfältigen Abfahrten zu schätzen wissen.

Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden

Ausblick von „Gil’s Traverse“ Backcountrygebiet am Tod Mountain.

Auch mir gefällt hier ganz besonders der Schnee an den nicht allzu seltenen Powder Days, erst recht auf den Backcountry/Off-Piste Abfahrten, die es hier zu Hauf gibt. Abgesehen vom Snowboarden bin ich mit den Kollegen auch schon Schlittschuhgefahren, habe eine Schneeschuhwanderung gemacht und mir ein Hockeyspiel der Kamloops Blazers angeschaut. Man hat hier ebenso die Möglichkeit eine Schlittenhundefahrt oder eine Schneemobiltour zu buchen. Trotz der Abgeschiedenheit ist es also durchaus ein Ort, an dem man eine gewisse Zeit oder gleich eine ganze Saison genießen kann.
Mehr Infos über das Skigebiet auf www.sunpeaksresort.com

Vier Monate lang Housekeeping und Snowboarden

Ausblick an einer double black diamond Piste am Tod Mountain.

Mehr Berichte unter: www.mapleleaftracks.wordpress.com

Text und Fotos © Patricia Holdschlag

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick 0

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick: Keine Frage, der Moraine Lake im Banff National Park, Alberta, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und damit auch zu den berühmtesten Motiven Westkanadas, wenn nicht ganz Kanadas. Wohl so ziemlich jeder, der den Westen dieses großartigen Landes schon einmal bereist hat, hat hier zumindest einen Foto-Zwischenstopp eingelegt, um das grandiose Landschaftspanorama aufzunehmen.
Denn wer könnte sich schon dieser Bergszenerie und dem smaragdgrünen bis türkisblauen durch Gletscher gespeisten Wassers des Sees entziehen? Ganz in der Nähe des nicht minder bekannten Lake Louise aber nur halb so groß, schmiegt sich der vielleicht umso malerische Moraine Lake in das Valley of the Ten Peaks.

Auf dem etwa 300 Meter langen Rockpile Trail gelangt man auf eine Moräne (Top of the Rockpile), von der man den meistfotografierten Ausblick auf den See genießen kann. Ein unbezahlbarer Blick! Und dabei war genau diese Aussicht von 1969 bis 1979 auf der kanadischen 20-Dollar-Note abgebildet.

Moraine Lake: Der See mit dem unbezahlbaren 20-Dollar-Blick

Foto: Moraine Lake © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Weitere Informationen unter: http://banffandbeyond.com/the-lake-with-the-twenty-dollar-view-moraine-lake

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Dez 21
Themen
Reisen

Echte Abenteuer im Schnee: Warum Kanada für Skifahrer ein Superlativ ist 0

Abgesteckte Pisten, Gedrängel am Skilift, Alkohol und Gegröle beim Après-Ski – was für viele Skifahrer in Europa zum Winterurlaub einfach dazu gehört, sucht man in Kanada vergeblich. Gerade deshalb sind die Skigebiete in den Rocky Mountains ein Geheimtipp für echte Schneefans.

Heliskiing - Foto:Darryns-CommonWikimedia

Heliskiing – Foto:Darryns-CommonWikimedia

Warum nur die Piste, wenn man den ganzen Berg haben kann?

Sie heißen Big White, Silver Star oder Kicking Horse. Auch wenn die Auswahl in Kanada an Skigebieten längst nicht so groß ist wie in den Alpen, sind die Pisten an sich dort groß. Um nicht zu sagen riesig. Denn in Kanada bestehen die Skigebiete nicht nur aus abgesteckten Hängen, die man nur in Ausnahmefällen verlassen darf. In den kanadischen Rocky Mountains wird gleich der gesamte Berg zum Skigebiet. Hier sind Abfahrten auch durch Wälder, zwischen Bäumen oder durch Rinnen am Pistenrand möglich. Hier erfahren Sie mehr über Kanadas Skigebiete und ihre Eigenheiten.

Man muss sich nicht mit Hunderten anderen Skifahrern in eine Schlange für den Sessellift einreihen oder auf der Piste aufpassen, dass man niemanden an- oder überfährt. In den meisten Arealen hat man den Berg für sich allein und kann den Winterzauber auf sich wirken lassen.

„Champagne Powder“ macht die Abfahrt einzigartig

Einen großen Teil trägt dazu der kanadische Schnee bei. Der ultrafeine Pulverschnee ist trocken und leicht – ideale Bedingungen für eine Abfahrt wie auf Wolken. Mit Kunstschnee ist der „Champagne Powder“ (so wird er unter Kennern bezeichnet) nicht vergleichbar. Und den hat Kanada auch gar nicht nötig: Bis zu zehn Meter Neuschnee fallen hier pro Jahr. Schneesicherheit ist also immer gegeben. Die beste Zeit, um ins Winterwunderland Kanada zu reisen, ist von November bis Mai. Dann kann es auf den Pisten bis zu minus 30 Grad haben.

Wer als Skifahrer immer noch nicht überzeugt ist, für den Winterurlaub über den Atlantik zu fliegen, um jeden Winkel der Berge auf Skiern zu erkunden und seine ganz eigene Abfahrtsstrecke zu planen, ohne auf Massen von Touristen zu stoßen, der wird spätestens bei einem Schneeabenteuer der ganz anderen Art schwach werden…

Das Nonplusultra: Heliskiing

Das Heliskiing ist die Krönung jeder Skisafari. Nur in der Provinz British Columbia, wie zum Beispiel in diesem Gebiet, ist dieses Wagnis erlaubt. Mit einem Helikopter fliegt man weit weg von jeglicher Zivilisation, um sich auf unberührte Berge und Gletscher zu begeben und einzigartige Abfahrten inmitten der abgeschiedenen Natur zu erleben.

Für Profis und Anfänger

Solch ein Freeride-Erlebnis ist erfahrenen Skifahrern vorbehalten. Anfänger finden in den kanadischen Skischulen und auf den Übungspisten genügend Möglichkeiten, sich auf zwei Brettern im Schnee auszuprobieren. Und selbst wenn einem die Laune mal so gar nicht nach Skifahren steht, kann man den Tag mit einer Schneeschuhwanderung oder einer Hundeschlittentour verbringen. Die Freizeitgestaltung in Kanadas Skigebieten ist auch ohne Après-Ski-Partys alles andere als eintönig.

Der Peyto Lake: Ein touristisches Muss am Icefields Parkway 2

Sonnenaufgang über dem Peyto Lake © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Sonnenaufgang über dem Peyto Lake © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Im Banff National Park, inmitten der kanadischen Rocky Mountains, direkt am Icefields Parkway, zwischen Lake Louise und Jasper, liegt der Peyto Lake, der wohl mit zu einem der meistfotografierten Seen Kanadas gehört. Eine kurze Stichstraße vom Icefields Parkway führt und zu einem gut ausgebauten Parkplatz. Von dort aus leitet ein kurzer Trail den Besucher zum Bow Summit Lookout, von dem man einen prächtigen Blick auf den im tiefen Türkis strahlenden Peyto Lake, einem Gletschersee, genießen kann. (mehr …)

Mai 05
Themen
Reisen

Glacier Skywalk begrüßt Besucher 1

Glacier Skywalk - From Below

Glacier Skywalk – From Below – (c)glacierskywalk

Neue Attraktion in den kanadischen Rockies eröffnet – Glacier Skywalk

„Ich kann nicht glauben, dass ich das mache“, rief Megan Logan, als sie den Handlauf umklammerte und mutig auf die Glasboden-Plattform des neuen Glacier Skywalk trat. Die Australierin, mit Freunden in Alberta unterwegs, war eine der erste Besucherinnen der am 1. Mai 2014 eröffneten Attraktion am Columbia Glacier Icefield. „Ich dachte nicht, dass es so hoch ist, die Bäume unter uns sehen so klein aus.“

(mehr …)

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