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Archiv für das Schlagwort: Totempfähle

Native-Art trifft Street-Art – Haida und Graffiti 0

Native-Art trifft Street-Art – Haida und Graffiti, der kanadische Künstler Corey Bulpitt mischt Kunst der Haida First Nation mit modernen Elementen der Street-Art und des Graffiti. Ausstellungseröffnung in Vancouver in der Bill Reid Gallerie.

Die Haida sind eines der 600 First Nation Völker in Kanada. Ihr Besiedlungsgebiet erstreckt sich in British Columbia insbesondere auf die Haida Gwaii Inseln (früher Queen Charlotte Islands) und in den USA auf das südöstliche Alaska.
Die Haida waren ein gefürchtetes Kriegervolk und sehr gute Seefahrer. Eine Pockenepidemie im Jahr 1862 reduzierte die Anzahl der Haidas drastisch. Viele Dörfer wurden entvölkert. Heute leben noch 2.000 Haidas, bekannt sind insbesondere ihre imposanten Totempfähle.

Ganz neue Wege gehen junge Haida, die ihre native Kunst mit modernen Elementen, so dem Graffiti vermischen. In Vancouver wurde nun eine Austellung eröffnet, bis zum 14. September kann man die besonderen Kunstwerke noch sehen. Eine besondere Werkschau, die sich der Vancouver Besucher nicht entgehen lassen sollte. Einer der bekanntesten  Haida-Künstler war Bill Reid (*12. Januar 1920 in Victoria; † 13. März 1998). Seine bekanntesten Werke sind zwei große Bronzeskulpturen, deren eine in der kanadischen Botschaft in Washington, D.C. steht, die andere im Flughafen von Vancouver. Erstere, in Schwarz gestaltet, wurde unter dem Namen The Spirit of Haida Gwaii, der Geist der Queen-Charlotte-Inseln, die in der Sprache der Haida Haida Gwaii heißen, bekannt, letztere als The Jade Canoe, das Jade-Kanu, ein grünes Kunstwerk.
Die kanadische 20-Dollar-Note trägt heute ein Abbild des Spirit of Haida Gwaii.

www.vancouverinside.com berichtet:

Verpassen sie nicht die Chance, Kunst der Haida. wie sie sie noch nie gesehen haben, zu erleben. Die monumentalen Werke von Haida-Graffiti-Künstler Corey Bulpitt sind in der Innenstadt von Vancouver in der Bill Reid Gallerie zu sehen. Die am 5. Juni diesen Jahres eröffnete Akos-Ausstellung zeigt die Verschmelzung der Hip-Hop-Kultur, hier insbesondere Strassenkunst und Graffiti mit der traditionellen Haida-Kultur.

Der Haida-Künstler Corey Bulpitt vor einem seiner Werke, die Graffiti und Street-Art mit der traditionellen Haida-Kunst verbinden.  (Foto:   Native Northwest)

Der Haida-Künstler Corey Bulpitt vor einem seiner Werke, die Graffiti und Street-Art mit der traditionellen Haida-Kunst verbinden. (Foto: Native Northwest)

 

Corey Bulpitt ist Mitglied des Naikan-Fluss-Clans der Haida First Nation, aufgewachsen ist er in der Umgebung von Vancouver. Nach dem Studium an der Kunsthochschule Langley im Nordwesten von B.C. kehrte Bulpitt nach Haida Gwaii zurück, um  bei einem traditionellen Holzschnitzer in die Lehre zu gehen. Corey Bulpitts meisterhafte Schnitzereien, darunter ein 20 Fuss grosses Totem machten den Künstler weithin bekannt.
Am meisten Aufmerksamkeit hat ihm jedoch die Zugehörigkeit zur Beat-Bewegung gebracht, die Hip-Hop Kultur mit der traditionellen Kultur der First Nations vermischt. Die nun gezeigte Ausstellung verbindet verschiedene Kunstformen, vom Graffiti-Wandbild bis zu aus Skateboards geschnitzten Skulpturen.

Beat-Nation by Corey Bulpitt. (Foto: Indian Country Today Media Network)

Beat-Nation by Corey Bulpitt. (Foto: Indian Country Today Media Network)

Die Akos-Ausstellung von Corey Bulpitt läuft noch bis zum 14. September in der Bill Reid Gallerie der Kunst der Nordwestküste.
Die Adresse ist 639 Hornby Street. Ein Besuch lohnt sich.

Street Art mit Corey Bulpitt. (Foto: moa.ubc.ca)

Street Art mit Corey Bulpitt. (Foto: moa.ubc.ca)

Credits: http://www.insidevancouver.ca/

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