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Archiv für das Schlagwort: Urlaub

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017 0

Ein Jahr Reisen und Arbeiten mit dem WHV

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Viel Glück bei der Verlosung eines Working Holiday Visums für Kanada 2017.

Bereits seit dem vergangenen Montag, 17. Oktober 2017 ist der Pool für die Bewerbung um die Vergabe eines Working Holiday Visum (WHV) für Kanada für das Jahr 2017 geöffnet.
Wie im Jahr 2016 von der kanadischen Regierung begonnen, werden auch die WHV für das Jahr 2017 nicht nach dem System „wer zuerst kommt, malt zuerst“, sondern in einem Losverfahren vergeben.
Mit dem WHV können junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren Kanada, das Land, seine Menschen, Landschaften und Städte hautnah erleben. Ist das WHV vergeben, kann sich der Inhaber bis zu einem Jahr im Land aufhalten, Reisen und mit Arbeiten, zum Beispiel auf einer Farm das nötige Urlaubsgeld verdienen.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Mit dem WHV arbeiten, zum Beispiel auf einer Weinfarm in Ontario oder BC. Foto: apr

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Es gilt schnell zu sein, denn in den vergangenen Jahren wurden jeweils 4200 Visas an Deutsche vergeben. Ob sich die Ausnahme 2016, in diesem Jahr wurden nochmals 1000 Visas nachgeschoben, also 5200 vergeben, nochmals wiederholt, ist nicht sicher. Auf jeden Fall holt Kanada in der Beliebtheit der WHV-Anträge weltweit auf und rangiert hinter der Nummer eins, Australien an zweiter Stelle.

Work and Travel mit dem Working Holiday Visum Kanada 2017

Natürlich Land, Menschen, Landschaften und Städte kennenlernen. Foto: apr

Für die Beantragung des Working Holiday Visum benötigt man folgende Unterlagen:

  • einen gültigen Reisepass, der mindestens ein Tag länger gültig ist als die geplante Reisedauer
  • eine gültige Kreditkarte zur Zahlung des Visa. Die Gebühren betragen derzeit 250 CAD, umgerechnet ungefähr 172 Euro.
  • ein englischer Lebenslauf nach der IEC-Vorlage
  • ein Passfoto
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als 3 Monate alt ist. Dies kann im Rathaus der Wohnortgemeinde beantragt werden

Informationen zum Working Holiday Visum gibt es hier: (alle Informationen in englischer Sprache)

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/eligibility.asp?country=de&cat=wh

Hier wird das Visum auch beantragt, der Fragebogen ausgefüllt. Eine Anleitung zum Vervollständigen des IEC-Profiles (Bewerberprofil) findet man hier:

http://www.cic.gc.ca/english/work/iec/submit-profile.asp

Ist es dann geschafft, die Mitteilung über die Zusage gekommen, dann kann man mit dem WHV für ein Jahr nach Kanada einreisen, wenn man:

  • deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und einen Wohnsitz in Deutschland hat
  • zwischen 18 und 35 Jahre alt ist
  • einen gültigen Reisepass hat
  • finanzielle Mittel in Höhe von 2500 Can$ nachweisen kann
  • ein Rückflugticket nachweist, oder die Mittel, dass man ein solches erwerben kann

Wenn es in der ersten Runde nicht klappt, nicht verzagen, das Profil, die Bewerbung bleibt im Pool, bis das gesamte Kontingent für deutsche Antragsteller ausgeschöpft ist.

Wie ein Jahr in Kanada mit dem WHV aussehen kann, das hat Larissa Schrader in ihrem Blog wunderschön dokumentiert:  http://larissaschrader.wixsite.com/larissagoestocanada

Neue Einreiseregelung für Kanada

Seit 2016 gilt für eine neue Einreiseregelungen für Kanada, das die elektronische Einreiseerlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) eingeführt hat. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf.
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Weitere interessante und wichtige Informationen zum WHV Kanada findet man hier:

http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-kanada.php

Faszination Kanada wünscht allen jungen Menschen, die sich für ein Working Holiday Visum für das Jahr 2017 bewerben, VIEL GLÜCK.

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News

Neu­ig­kei­ten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 30+31/2016, 26. Juli 2016

  • Alberta: Regierung setzt Umweltpanel ein
  • LGBTI I: Kanadische Regierung unterstützt LGBTI-Community
  • LGBTI II: British Columbia stärkt LGBTI-Rechte
  • Global Pluralism Award ausgeschrieben
  • Fettzellen lassen Krebszellen wachsen – Bewegung hilft
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • In eigener Sache: Der Kanada-Newsletter macht Sommerpause
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

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Alberta: Regierung setzt Umweltpanel ein

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Vertreter der Ölindustrie, von Umweltorganisationen und indigenen Gemeinden im kanadischen Alberta werden ein Panel bilden, um herauszufinden, wie und ob Ölsand dazu beitragen könnte, die Umweltziele des Landes zu erreichen und die Treibhausgasemissionen zu senken. Das wurde Mitte Juli bekannt.

Die Regierung der ölsandverarbeitenden Provinz Alberta setzt das Panel ein, um die Industrie darin zu unterstützen, zur Einsparung von 100 Megatonnen Kohlendioxidemissionen beizutragen. Die Ölsandindustrie verursacht rund ein Viertel der jährlichen Treibhausgase der Provinz Alberta.

Das Panel wird sich aber nicht nur mit den Kohlendioxidemissionen beschäftigen, sondern auch weitere Umweltaspekte in den Blick nehmen. So wird bei der Bitumenextraktion aus den Ölsanden eine Unmenge an Wasser verbraucht und Rückstände auf großen Landflächen abgelagert, die sich als tödliche Fallen für Zugvögel erwiesen haben. Auch diese Probleme sollen begutachtet werden.

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LGBTI I: Kanadische Regierung unterstützt LGBTI-Community

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Die Parlamentarische Staatssekretärin im Außenministerium, Pamela Goldsmith-Jones, hat an der LGBTI-Menschenrechtskonferenz in Montevideo, Uruguay, teilgenommen. Damit drückte die kanadische Regierung auch die große Bedeutung aus, die die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie Trans- und Intersexuellen in der kanadischen Politik einnehmen.

Kanada unterstützt seit langem schon die Rechte der LGBTI-Community. In den 1960er Jahre begann die Entkriminalisierung der Homosexualität in der kanadischen Gesellschaft; in der kandadischen Rechts- und Freiheitscharta von 1982 wurde die Gleichberechtigung festgeschrieben. Seit 2005 sind gleichgeschlechtliche Ehen in Kanada erlaubt, und erst vor kurzem wurde die gesetzliche Verankerung der Rechte und des Schutzes von Transgenderpersonen angekündigt.

Die Konferenz in Montevideo ist das vierte und bislang größte internationale Treffen zu LGBTI-Rechten. Vertreter aus 25 Ländern und mehr als 100 Menschenrechtler werden sich über die weitere Stärkung ihrer Rechte verständigen.

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LGBTI II: British Columbia stärkt LGBTI-Rechte

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Die kanadische Provinz British Columbia wird die geltende Menschenrechtsgesetzgebung der Provinz um den expliziten Schutz von Transgenderpersonen ergänzen. Das gab die Justizministerin der Provinz, Suzanne Anton, Ende Juli bekannt. British Columbia reiht sich damit ein in die derzeit sieben Provinzen und einem Territorium, die ihre Regularien bereits entsprechend geändert haben.

Die Gesetzesänderung wird Transgenderpersonen vor Diskriminierung schützen. Zum Beispiel darf ein Arbeitgeber eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter nicht mehr kündigen, nur weil er oder sie transgender ist. Auch Mietverträge dürfen aus diesem Grund nicht mehr abgelehnt werden.

Spencer Chandra Herbert, Mitglied der Provinzregierung, erklärte, diese Ankündigung sei zwar um Jahre überfällig, aber er sehe es dennoch als Sieg an. „Es ist richtig, das zu tun“, sagte Herbert.

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Global Pluralism Award ausgeschrieben

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Das Global Centre for Pluralism hat die Einrichtung eines neuen Preises bekanntgegeben. Der Global Pluralism Award soll 2017 zum ersten Mal vergeben werden. Geehrt werden damit Persönlichkeiten, zivilrechtliche Organisationen, Unternehmen, Akademiker oder Regierung, die sich für ein diverses und inklusives, friedliches und produktives Zusammenleben weltweit einsetzen. Bis zum 31. August 2016 können Vorschläge für insgesamt drei Preisträger eingereicht werden: http://award.pluralism.ca/

Die Jury wird ein internationales, unabhängiges Gremium sein, der der ehemalige Premierminister von Kanada, Joe Clark vorsteht. Die Preise sind mit 50.000 kanadischen Dollar dotiert.

Das Global Centre for Pluralism wurde auf Anregung des Aga Khan von der kanadischen Regierung mit Sitz in Ottawa gegründet. Ziel des Zentrums ist es, Diversität weltweit anzuerkennen und den gegenseitigen Respekt zu fördern. Dazu unterstützt es unter anderem den Wissensaustausch, um die Unterschiede zwischen Menschen verstehen und schätzen zu lernen.

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Fettzellen lassen Krebszellen wachsen – Bewegung hilft

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Eine neue Studie der York-Universität in Toronto legt nahe, dass Fettzellen eine Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen. Die Vermutung, dass es zwischen Fettleibigkeit und insbesondere Brustkrebs gibt, ist nicht neu, doch Forschern war bislang nicht klar, inwieweit diese Fettzellen sich auf den Krebs auswirken. Allerdings ist wissenschaftlicher Fakt, dass Fettzellen mehr als 400 verschiedene Hormone produzieren und im Körper verstreuen.

In einer Studie haben die Forscher nun herausgefunden, dass die Fettzellen fetter Mäuse Brustkrebs wachsen lassen und sich zellverändernd auswirken. Bei schlanken Mäuse dagegen wurde das Krebszellenwachstum nicht angeregt. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass schon ein geringer Bewegungsaufwand der zerstörerischen Kraft der Fettzellen entgegensteuern kann – selbst dann, wenn die Mäuse durch die Bewegung noch nicht einmal schlanker geworden sind. Wenn die Mäuse ein intensiveres Bewegungstraining absolvierten, war der Effekt noch größer.

Die Forscher schließen daraus, dass Brustkrebspatientinnen wohlmöglich durch Training das Wachstum der Krebszellen beeinflussen könnten. Es könnte sogar sein, dass Sport einen präventiven Effekt hätte. Zuerst aber wollen die Forscher ihre Studien fortführen.

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eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

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Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

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In eigener Sache: Der Kanada-Newsletter macht Sommerpause

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Die Redaktion des Kanada-Newsletters verabschiedet sich mit dieser Ausgabe in eine kurze Sommerpause. Wir melden uns in der letzten Augustwoche zurück. Bis dahin wünschen wir allen Leserinnen und Lesern eine entspannte Zeit.

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Termine

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27. Juli – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Oranium-Corner Berlin, Oranienburgerstraße 33/34, 10117 Berlin-Mitte. Das Event auf Facebook https://www.facebook.com/events/540282349493289

und WordPress: http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

5. August – Mannheim – KANADATREFF im Alten Bahnhof, Dammstr. 2-4, 68169 Mannheim. Beginn ist um 18 Uhr! Anmeldung unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

27. August – Düsseldorf – KANADATREFF FAMILY Summer Party im Restaurant Krevets, Steinkaul 3, 40589 Düsseldorf. Anmeldung bis zum 20. August 2016 über XING und Facebook sowie die Eventseite.

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Kunst aus Kanada in Deutschland

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Im Juli und August ist in Deutschland wieder viel Kunst aus Kanada zu sehen. Noch bis 18. September läuft die 9. Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst. Mit dabei sind Julien Ceccaldi, Shawn Maximo und John Rafman. Verschiedene Orte in Berlin. http://www.bb9.berlinbiennale.de

Bis zum 7. August ist die Einzelausstellung von Elif Saydam in Nürnberg zu sehen. Kunstverein Nürnberg, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg. http://www.kunstvereinnuernberg.de

Rafael Lozano-Hemmer stellt bis zum 28. August in Basel aus. Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein / Basel. http://www.hek.ch

Bis zum 18. September läuft eine Gruppenausstellung mit Chris Hadfield, Jeremy Shaw und Jon Rafman in Zürich. Verschiedene Orte in Zürich. http://www.manifesta.org

Das Studio for Propositional Cinema ist noch bis zum 14. August 2016 in Bonn zu sehen. Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn. http://www.bonner-kunstverein.de.

Folgende Ausstellungen laufen bereits:

Larissa Fassler ist seit dem 15. April und noch bis zum 4. September in Darmstadt in einer Doppelausstellung zu sehen im Hessischen Landesmuseum – Galerie der Schader-Stiftung, Goethestr. 1
64285 Darmstadt. http://www.hlmd.de

Janet Cardiff und George Bures Miller stellen in Wolfsburg Unlimited. Eine Stadt als Weltlabor bis zum 11. September aus. Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum 


BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen

Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), 
Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17, 10117 Berlin 
Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Jul 25
Themen
Reisen

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA 0

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA. Für viele Europäer reisen jedes Jahr nach Nordamerika in den Urlaub. Als Reiseziele sind Kanada und die USA schon seit vielen Jahren beliebt.
Viele Urlauber denken jedoch nicht daran, dass die Preise für Nahrungsmittel und in Restaurants als auch die Trinkgelder für die Servicekräfte anders als in Europa berechnet werden. Hier ein paar Tipps:

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA

Preise in Supermärkten und Restaurants

Grundsätzlich gilt folgendes: sämtliche Preise in Supermärkten und Restaurants in Kanada und den USA sind immer OHNE Steuer. Die hinzu zu rechnenden Steuern sind von Provinz zu Provinz unterschiedlich. In British Columbia zum Beispiel kommen auf die Nettopreise noch 12% Steuern drauf. Im Yukon dagegen nur 5%. Alaska, der 49. Bundesstaat der USA, hat teilweise gar keine Steuern.

Trinkgeld im Restaurant

In Europa ist es fast überall üblich, dass die Preise in Restaurants immer inklusive Bedienung und Service sind und man zusätzlich noch ein kleines Trinkgeld gibt. In Kanada und den USA hingegen verhält es sich anders. Hier sind Trinkgelder für Bedienung und Service bei Einzelpersonen oder kleinen Gruppen nicht im Preis enthalten.

In Restaurants in Kanada zahlt man üblicherweise 15% Trinkgeld an die Servicekraft. In Ausnahmefällen, wenn der Service außergewöhnlich gut war, auch 20%.
Bei Gruppen ab 6 Personen wird das Trinkgeld meist schon auf der Rechnung mit aufgeschlagen und ausgewiesen. In den USA gelten 18% als normal, bei Gruppen verhält es sich gleich.

Trinkgeld für Reiseleiter und Tour Guides

Oftmals werden Trinkgelder für Reiseleiter oder Tour Guides, die einen teilweise mehrere Tage und Wochen begleiten, vergessen oder stark unterschätzt.
Hier gilt folgende Faustregel: 10 kanadische Dollar / 5-8 US-Dollar pro Tag und Person sind üblich und bei entsprechender Reiseleitung auch angebracht. Hier darf man keinesfalls unterschätzen, wie viel Aufwand ein Reiseleiter betreibt, um einer Gruppe einen unvergesslichen Urlaub zu gestalten und zu bieten.

Wichtig für alle Trinkgelder ist folgendes: In Kanada und den USA sind die Trinkgelder ein Bestandteil des Gehalts der Servicekräfte und Reiseführer. Daher ist es umso wichtiger, sich entsprechend zu „bedanken.“

Hier findet ihr weitere Informationen und die aktuellen Steuersätze in den einzelnen Provinzen: http://www.canadabusiness.ca/eng/page/2651/

Feb 06
Themen
Reisen

10 Gründe jetzt nach Kanada zu reisen 5

Übersetzung des Artikels 10 Reasons to Visit Canada Now von Julie Ovenell-Carter

1. Größer ist wirklich besser

Kanu auf kanadischem See

Kanu auf kanadischem See (© Julie Ovenell-Carter)

Wie groß ist Kanada? So groß: flächenmäßig ist es das zweitgrößte Land der Welt, aber die gesamten Einwohner – und noch einige mehr – würden in den Staat Kalifornien passen. Das bedeutet, es gibt immer genügend Parkplätze in unseren reichlich vorhandenen Nationalparks. Und du musst auch nicht acht Monate auf eine Reservierung in einem angesagten, neuen Restaurant warten. Selbst unsere Weltstädte – Toronto, Montreal und Vancouver – bieten eine Menge Bewegungsfreiheit. Denn man sollte nicht mit Fremden ins Schwitzen kommen – außer natürlich man will es.

2. Du willst es, solange du noch kannst

Kanadische Flagge auf Fähre

Kanadische Flagge auf Fähre (© Julie Ovenell-Carter)

Hey, die Löffel-Listen – mit Dingen, die man tun möchte, bevor man den Löffel abgibt – sind lang und das Leben ist kurz. Was steht auf deiner Wunschliste? Mit Belugas schnorcheln? In einem Leuchtturm übernachten? Auf Bergen vom olympischen Kaliber Ski fahren? Eine Kreuzfahrt auf der Inside Passage? Sich an den Spirit Bear heranschleichen? Heiraten, wo auch Filmstars „Ja, ich will“ sagen? Kanada hält all deine größten Reiseträume, die es verspricht.

3. Regenbögen sind romantisch

Mit Henna bemalte Hände

Mit Henna bemalte Hände (© Julie Ovenell-Carter)

Kanada heißt Neuankömmlinge willkommen, seit die Ureinwohner im 18. Jahrhundert die ersten Forscher aus Europa begrüßten. Tatsächlich wurden wir zu so etwas wie einem Vorbild für kulturelle Koexistenz: der Rest der Welt blickt immer auf das Land nördlich des 49. Breitengrades für eine Lektion in Toleranz und Vielfalt. (Und abgesehen von den moralischen Gründen: die Mischung sorgt auf jeden Fall für tolles ethnisches Essen und Festivals.) Kanada interessiert sich nicht sonderlich für deine Hauptfarbe oder in welche Richtung dein sexueller Kompass zeigt. Homo- oder Heterosexuell, Baseballkappe, Burka, braun, weiß – sogar Republikaner: du bist hier willkommen.

4. Quebec ist heiß

Teenager in Quebec

Teenager in Quebec (© Julie Ovenell-Carter)

Französisch ist die Sprache der Liebe und Quebec, la belle province – auf der rechten Seite der Landkarte genau über New York – ist Kanadas wahres Zentrum der Romantik. Stell es dir ein bisschen wie Europa vor, nur ohne den hohen Flugpreis und die Attitüde. C’est magnifique. (Französisch-Kanada ist ein super Ort, um Babys zu machen. Aber sind sie einmal da, übertrifft nichts Tofino an der wilden Westküste, wenn es um einen tollen Familienurlaub geht.)

5. Essen ist ein Aphrodisiakum

Essen am Strand

Essen am Strand (© Julie Ovenell-Carter)

Menschen, die Essen kennen, kennen Kanada. Es ist wieder diese Sache mit der Vielfalt: wähl eine Kultur, wähl eine Küche, wähl einen Gewinner. An einem Abend kannst du afghanisches Palao futtern und belgische Schokolade am Nächsten und von da aus kannst du dich weiter durch das geografische Alphabet durcharbeiten. Fisch und Meeresfrüchte? Vorhanden. Slow Food? Absolut! Kein Wunder, dass Kanada die besten Köche der Welt anzieht: Conde Nast erklärte vor kurzem, unser chinesisches Essen sei sogar besser als das in China.

6. Vom Alkohol ganz zu schweigen

"Cornucopia" in Whistler

"Cornucopia" in Whistler (© Julie Ovenell-Carter)

Möchten Sie gerne Wein dazu? Unsere Weingüter sind gut und werden immer besser; manche können sogar schon Napa Valley Konkurrenz machen. Wenn du mehr der Typ bist, der gleich zur Sache kommt, dann findest du mit unserem hervorragenden Victoria Gin, oder den Iceberg und Crystal Head Wodkas genau wonach du suchst…

7. Dein Herz soll richtig klopfen

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder

Abfahrt im Tiefschnee, Champagne Powder (© Travel Alberta)

Frag einfach die Olympioniken von 2010: wenn du nach einem Adrenalinstoß suchst, dann bist du hier an der richtigen Adresse. Wildwasserrafting; Eisklettern; Heliskiing; Wandern im Hinterland: all das findest du hier – und oft nur ein paar Stunden von einer Stadt entfernt.

8. Winter heißt nur: mehr Klamotten zum Ausziehen

Eislaufen im Rideau Canal

Eislaufen im Rideau Canal (© Ottawa Tourism)

Kanada hat wunderschöne Schultern. Frühling und Herbst sind ohne Frage die schönsten (und günstigsten) Jahreszeiten, um das Land zu besuchen. Und keiner feiert Sommer so, wie ein Kanadier (na gut, vielleicht die Schweden). Aber der Winter – der Winter gehört uns. Von Quebecs Carnaval bis zum Schlittenhundrennen Yukon Quest, von Whistler Mountain bis zum Rideau Canal: wir sprechen fließend Schnee. Und es wäre uns eine Freude, auch dir die Sprache des Winters beizubringen.

9. Wir sind billig, aber nicht leicht zu haben

Tacostand

Tacostand (© Julie Ovenell-Carter)

Hast du mal nachgeschaut, was ein Euro in Kanada zurzeit wert ist? Oder sogar ein angeschlagener US Dollar? Natürlich kostet der Flug hierher einiges, aber wenn du einmal kanadischen Boden unter den Füßen hast, wirst du merken, dass dir dein Reisebudget länger reicht als gedacht. Es gibt Unterkünfte, die zu jedem Geschmack und Geldbeutel passen – Herbergen, Frühstückspensionen und Luxushotels – und die Möglichkeiten für das Abendessen durchlaufen das ganze Spektrum vom billigen Lokal bis zum Silberlöffel.

10. Insgeheim wärst du doch auch gerne Kanadier, eh?

Dieses YouTube Video sagt im Grunde alles:

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