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Archiv für das Schlagwort: Wandern

Sep 19
Themen
Reisen

Abgelegene Wildnis – ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss 0

Cabin Abenteuer im Yukon Territory bei Timberlane Wilderness Adventures

Wer einmal ein besonderes Abenteuer erleben will, dem kann man nur eine geraume Zeit im Yukon Territory empfehlen. Der Urlauber findet eine absolut abgelegene Wildnis, die keine Kompromisse zulässt und doch eine familiäre Umgebung vor. Wo man dies alles findet? Bei Kelly und Heather Hougen und ihren Cabins der Timberlane Wilderness Adventures. Beide sind im Yukon geboren und aufgewachsen, kennen und lieben die Umgebung, in denen ein urbaner Mensch zurück zur Natur kehren kann.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Winterlicher Blick auf die Lodge von Kelly und Heather Hougen. Foto: T.Barth

Einen Tag bevor das Cabin Abenteuer begann, kamen wir in Whitehorse an. Nach einer Nacht im Hotel vor Ort holte uns Kelly persönlich ab. Auf ging’s, rund eine Stunde Fahrzeit in Richtung Haines Junction am Alaska Highway. Aber, dann waren wir immer noch nicht da. Es geht noch ungefähr 16 Kilometer weit in die Wildnis zu den Cabins. Im Winter kommt man mit dem Skidoo bei Kelly und Heather an, im Sommer mit dem Quad. Noch besser, aber kostspieliger geht’s direkt mit dem Wasserflugzeug von Whitehorse an den See. Das kostet dann 500 Can$ pro Person. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, einmal die Umgebung aus der Luft zu erkunden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Herzlich Willkommen bei Timberlane Wilderness Adventures. Foto: T.Barth

Bei uns ist es Winter, zu 95 Prozent fuhren wir mit dem Skidoo durch traumhafte Wälder. Es ging auf und ab, alle Konzentration war auf das Fahrzeug fokusiert. Aber es war spannend und machte Spaß auf mehr. Angekommen bei den Cabins, erkundeten wir das erste Mal die Umgebung. Wir entdeckten das Private Cabin, das von Kelly und Heather und ihrer Familie bewohnt wird. Hier gab es für die Gäste Leckeres zu Essen, auf Wunsch gibt es bei den Beiden Vollverpflegung. Im Sommer kann man sich selbst verpflegen, zum Beispiel mit leckerem Fisch aus dem See. Ein Kühlschrank sowie eine kleine Küche mit Gasherd sind vorhanden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Die Cabins sind gemütlich eingerichtet und ausgestattet. Foto: T.Barth

Auch das Cabin selbst verspricht für einen verwöhnten Menschen Abenteuer, es wird mit Holz beheizt, fließend kaltes Wasser gibt’s im Sommer, sonst holt man sich sein Wasser aus dem See. Im Winter gibt es das Naß erst, nachdem man ein Loch in’s Eis gebohrt hat. Will heißen, wir haben uns ein Loch gebohrt und
schön freigehalten.
Zwei Queensize-Betten und zwei Einzelbetten laden im Cabin bis zu sechs Personen ein. Wir waren angekommen in einer wunderschönen Umgebung, wir genossen die Stille und die Ruhe auf der Cabin-Lodge, die im Jahr 2012 gestartet ist. Kelly und Heather haben aber schon vorher über Jahre hinweg Gäste bei sich privat aufgenommen.

Bei unserem Wintertrip sind wir am zweiten Tag zu einem Skidoo-Trip aufgebrochen, der uns zu einem schönen Aussichtspunkt gebracht hat. Von hier aus konnten wir Bisons, Elche und Dallschafe beobachten und fotografieren. Mittags und Abends verbrachten wir gemeinsam am Lagerfeuer. Heather, eine First Nation kann wunderbare Geschichten aus und über den Yukon erzählen, dazu genossen wir einen kleinen Snack. Die erlebten Eindrücke gingen so tief, dass wir gerne die Ruhezeit am Mittag annahmen. Es musste erst alles verarbeitet werden, was wir fernab der Zivilisation erleben. Abends genossen wir ein leckeres Dinner, auch hier ging der Gesprächsstoff nie aus.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Abenteuer ist im Sommer und im Winter garantiert. Foto: T.Barth

Kelly und Heather freuen sich, dass immer mehr junge Menschen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren das Cabin Abenteuer erleben wollen. Sie suchen eine persönliche Herausforderung, sind aber mit einem Boot, mit Angeln und Handtüchern sowie anderen Annehmlichkeiten bestens versorgt. Aber, was wollen die Besucher den in der Wildnis erleben? „Im Winter natürlich zuerst die fasziniernden Nordlichter, dann das Abenteuer Skidoo“, erzählt Kelly, „und wer still sitzen kann, und das gegebenenfalls sehr lange, der geht auch mal zum Eisfischen auf den See.“
Im Sommmer lädt ebenfalls der herrliche See ein, zum Angeln, Boot oder Kanu fahren. Auch gilt es die umliegenden Wälder und die Umgebung zu erkunden, Pilze und Beeren zu sammeln. Es ist ein besonderes Abenteuer, dass man bei Kelly und Heather erleben kann. Und man kann deren Motto bei Timberline Wilderness Adventures Ltd. in sich aufnehmen und verinnerlichen, „comfortable wilderness living at its finest.“

Mehr Informationen gibt’s unter:

www.timberlineyukon.com

Im Banff National Park liegt das Paradies 0

Banff National Park Giant Steps © Zeitlupe (Diskussion)

Banff National Park Giant Steps © Zeitlupe (Diskussion)

Der deutsche Schriftsteller Josef Hofmiller sagte einmal: „Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.“ Recht hat er! Denn das Wandern tut bekanntlich Körper und Geist gut, und im Banff National Park bietet sich dafür eine ganz besondere Gelegenheit, denn hier spaziert der geneigte Wanderer direkt ins Paradies, ganz in der Nähe von Lake Louise. (mehr …)

Marsch, Marsch auf Vancouver Island 1

„Ich laufe nach Gold River, wenn Du nach Tahsis läufst!“ Mit dieser Herausforderung, die Bill Lore, der damalige Bürgermeister des kleinen Ortes Tahsis auf Vancouver Island, aussprach, fing alles an. Der Kollege nahm die Wette an und beide marschierten 63,5 Kilometer für einen guten Zweck. Rund 5000 Dollar sammelten sie damals.

Seitdem hat der inzwischen vom Lions Club organisierte „Great Walk“ den Ruf erworben, der härteste Walkathon in Nordamerika zu sein. Jedes Jahr nehmen mehr Teilnehmer die Herausforderung an – 2011 waren es 148 im Alter von 11 bis 82 Jahren! Über eine Million Dollar wurden über die Jahre auf diesem Wege für wohltätige Zwecke gesammelt.

In diesem Jahr findet der „große Marsch“ am 2. Juni statt.

Mai 14
Themen
Natur
Reisen

Öko-Tourismus in Manitoba: Entdeckungstouren für Hobby-Forscher 3

Wenn Sie auf Ihrer Reise in Kanada nicht nur die Natur genießen, sondern sie auch auf umweltfreundliche Art und Weise näher erkunden möchten, dann sei Ihnen das mehrfach preisgekrönte Oak Hammock Marsh Interpretive Centre in Manitoba ans Herz gelegt. Rund ums Jahr werden dort geführte Touren angeboten, die ganz unterschiedliche Interessen ansprechen.

Dort kann man beispielsweise Wissenschaftler dabei unterstützen, Daten von bestimmten Fischarten, Fröschen oder Insekten zu sammeln. Im Winter kann man mit einem Spurenleser hinaus in die tief verschneite Landschaft gehen und lernen, die Spuren von Tieren zu entschlüsseln. Wunderbar auch die Schneeschuhwanderung durch die dann zugefrorenen Marschen. Noch besser können kleine und große Hobbyforscher dieses Ökosystem jedoch zur wärmeren Jahreszeit erkunden: per Kanu oder auf einer Wanderung und begleitet von einem fachkundigen Guide. Während der Vogelwanderung ist die Gegend um das Interpretive Centre auch ein beliebter Rastort der Zugvögel.

Neben den Touren werden Workshops wie Schnitzen oder Geocaching angeboten und Events, die sich nach den Jahreszeiten richten. An einem Wochenende im Juli dreht sich beispielsweise alles um die Drachenfliege – von Safaris bis zum Bastelwettbewerb – und am Aboriginal Day können Gäste sich einen Tag in die Lebenswelt der kanadischen Ureinwohner versetzen.

Das gesamte Programm finden Sie auf der Website des Oak Hammock Marsh Interpretive Centre: http://www.oakhammockmarsh.ca/activities/programs/index.html

Feb 13
Themen
Natur
Reisen

Schneeschuhwandern auf der Bruce Peninsula 2

Snowshoe Bruce Peninsula

Wanderung mit Ausblick: auf der Bruce Peninsula (c) Explore The Bruce

Im Sommer meint man auf der Bruce Peninsula oft am Meer, ja gar in der Karibik zu sein – so leuchtend blau ist das Wasser des Huron-Sees, das sich an den Stränden bricht, und so weit entfernt das andere Ufer. Für einen phantastischen Ausblick sorgt eine unglaubliche, hunderte Kilometer lange Klippe („Niagara Escarpment“ genannt), die an der Spitze der Bruce Peninsula beginnt und sich bis zu den  Niagarafällen erstreckt und noch weiter in die USA). Auf ihr entlang führt ein Wanderweg, der immer wieder Panoramablicke über den fünftgrößten See der Welt ermöglicht. Hin und wieder führen Trampelpfade hinunter ans Wasser, entlang des Weges liegen auch einige sehenswerte Grotten.

Das Tolle an der Bruce Peninsula: Sie liegt nur drei Autostunden von Toronto entfernt – aber die meisten Touristen machen lieber einen Ausflug in die andere Richtung, zu den weltberühmten Wasserfällen. So hat man die Halbinsel selbst im Sommer fast für sich. Und im Winter trifft man praktisch nur Einheimische, die hier noch ein bisschen gemütlicher und freundlicher zu sein scheinen.

Ein guter Grund für einen Tagesausflug von Toronto aus: eine Schneeschuhwanderung! Explore the Bruce hat eine Broschüre herausgegeben, die es Individualtouristen leicht macht, die schönsten Flecken zu entdecken: Sie empfiehlt die fünf schönsten Wanderrouten und die besten Restaurants für danach und listet auch Schneeschuhverleihe. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Und wer danach feststellt, dass er mehr als nur einen Tagesausflug auf die Bruce Peninsula machen möchte: Es werden auch B&Bs und Hotels empfohlen.

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