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Archiv für das Thema: Essen & Trinken

Savour Canada: Hähnchen-Blaubeer-Chili – leckeres aus Canada 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur kalten Herbst- und Winterzeit, der Chilli wärmt.
Servieren sie das Gericht zum Beispiel mit Wildreis aus Kanada.

Hähnchen-Blaubeer-Chili

Savour Canada: Hähnchen-Blaubeer-Chili - leckeres aus Canada

Savour Canada: Hähnchen-Blaubeer-Chili – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen

130 g Zwiebeln
600 g Hähnchenschenkel, filetiert
3 EL Pflanzenöl
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1 TL Koriander, gemahlen
2 TL Cumin, gemahlen
800 g Tomaten in Stücken (aus der Dose)
2 TL Balsamessig
4 Stückchen Schokolade, zartbitter
400 g Kidneybohnen (aus der Dose)
300 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
Salz, Pfeffer
Chilipulver
1 Bund Koriandergrün

Zubereitung

1. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilischote vom Stielansatz und Kernen befreien und fein würfeln. Die Zwiebelstreifen mit 1 EL Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchenfleisch von allen Seiten anbraten. Knoblauch, Chili, Koriander und Cumin zugeben und 1 Minute mitbraten. Das Hähnchen zu den Zwiebeln geben. Tomaten sowie die klein gehackte Schokolade zugeben. Bei kleiner Hitze 30 Minuten garen. Alles über Nacht durchziehen lassen.

2. Kidneybohnen zugeben und erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und je nach gewünschter Schärfe, mit Chilipulver abschmecken. Zum Schluss die tiefgefrorenen Blaubeeren unterrühren und erhitzen. Mit dem klein geschnittenen Koriandergrün garnieren.

Zubereitungszeit

50 Minuten + mind. 3 Std. Ruhezeit

Nährwerte

Pro Portion ca.:
Energie: 437 kcal / 1830 kJ
Kohlenhydrate: 17,2 g
Eiweiß: 34,5 g
Fett: 25,4 g

Tipp

Tragen Sie bei der Verarbeitung von Chilischoten Einweghandschuhe.

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary 0

Der kanadische Kult-Cocktail ist zu unrecht außerhalb des Landes weitgehend unbekannt

Es war in Alberta im Jahr 1969. Walter Chell, Gastronomon und Leiter eines neuen italienischen Restaurants im Calgary Inn (heute das Westin Hotel), wollte seinen Gästen zur Eröffnung eine besondere Spezialität servieren. Er kreierte einen Cocktail ähnlich der Bloody Mary. Der Caesar Cocktail oder Bloody Caesar war geboren. Wer nach dem Lesen des Artikels auf den Geschmack kommt, die Grundzutat Clamato gibt es jetzt in „Mein-Kanada-Shop.com“ zu kaufen.

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Ein besonderer Cocktail aus Kanada, der Caesar. Foto: cookincanuck.com.

Allerdings verwendete Chell keinen normalen Tomatensaft, sondern Clamato, eine Mischung aus Tomaten- und Muschelbrühe. Diese Mischung macht den Caesar Cocktail besonders würzig. Weitere Zutaten sind Wodka, Worcestershire-Sauce, Gewürze und eine scharfe Sosse, zum Beispiel Tabasco. Serviert wird der Coacktail in einem mit Selleriesalz umrandeten Glas mit Eis, einer Stange Staudensellerie und einer Limettenspalte.

350 Millionen des in Kanada sehr beliebten Cocktails werden jedes Jahr serviert, wobei das Mischungsverhältnis Wodka zu Clamato variieren kann. Leider bleibt der tolle Cocktail mit dem besonderen Geschmack bis heute ein kanadischer Geheimtipp, in anderen Ländern ist er praktisch unbekannt.

Inspiriert zu der Mischung Tomatensaft und Muschelbrühe wurde der aus Italien stammende Walter Chell durch Spaghetti Vongole, von sich ebenfalls Tomatensosse und Muscheln finden. Er dachte sich, dass diese Mischung auch in einem Getränk gut schmecken könnte. Seiner italienischen Abstammung verdankt der Cocktail auch seinen Namen, Caesar.

Den Namen Bloody Caesar verdankt der Cocktail einem Engländer, Stammgast im Calgary Inn, der nach einigen Verkostungen ausrief, „das ist ein verdammt guter blutiger Cäsar“. LAut Walter Chell lief das besondere Getränk sofort sehr gut an. Zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 wurde sogar eine Petition gestartet, den Caesar Cocktail zum Nationalen Getränk zu erklären und der damalige Bürgermeister von Calgary, Dave Bronconnier erklärte den 13. Mai 2009 zum „Caesar Tag“ der Stadt.

Außerhalb Kanadas ist der Caesar praktisch unbekannt. In den Vereinigten Staaten ist er in der Regel nur an Bars entlang der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten erhältlich. Das liegt vielfach daran, dass man Clamato selten außerhalb Kanadas kaufen kann. Oftmals überwiegt das Bedenken, dass die Muschelbrühe das Getränk zu stark dominiert und man greift zur Bloody Mary. Zu unrecht eigentlich.

Zur Geschichte des Clamato

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Clamato, eine Grundzutat des Caesar Cocktail. Foto: Mein-Kanada-Shop.

Clamato, eine Mischung aus Tomatensaft und Muschelbrühe wurde 1966 von Mott’s, einem US-amerikanischen Safthersteller (gehört heute zur Dr Pepper Snapple Group) entwickelt. Bis 1969 lief das Geschäft mehr schlecht als recht, aber mit der Entwicklung des Caesar Cocktail durch Walter Chell und die entsprechende Vermarktung zogen auch die Verkäufe von Clamato an. Clamato wird in erster Linie als Grundlage für alkoholische Mischgetränke verwendet. Die größten Absatzmärkte sind Kanada und Mexiko. Obwohl in den USA hergestellt, wird das Getränk dort weniger verkauft.
Mott’s hält organisiert jährlich den „Best Caesar in Town“ Wettbewerb. Dieser ist Bestandteil des Prince Edward Island International Shellfish Festival. Als Varianten gibt es Caesars mit Ahornsirup, oder mit Speck aromatisierten Wodka.

Solltet ihr jetzt auf den Geschmack gekommen sein, neugierig auf den besonderen Cocktail, dann könnt ihr die Grundzutat Clamato hier einkaufen.

Und hier gibt es das Rezept für den Caesar Cocktail, die Zutaten beziehen sich auf vier Cocktails. Wer nur einen oder zwei Cocktails zubereitent, die Zutatenliste entsprechend teilen.

The Caesar Cocktail, aka the Canadian Bloody Mary
Das Rezept stammt von Cookin Canuck. http://www.cookincanuck.com

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Zutaten:

Selleriesalz zum Garnieren der Gläser
1 Limette, in 4 Spalten geschnitten
Eiswürfel
180 ml Vodka
950 ml Clamato
Worcestershire Sosse
Tabasco
4 Stangen Staudensellerie
optional: mit Piment gefüllte Oliven

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Das Besondere probieren? Wie wär’s mit dem 1969 kreierten Caesar Cocktail aus Kanada. Foto: cookincanuck.com.

Zubereitung:

Selleriesalz auf eine Platte streuen. Den Rand des Cocktailglases mit einer Limettenspalte anfeuchten, dann in das Selleriesalz eintauchen. Eiswürfel in das Glas füllen, darauf den Wodka gießen. Zum Schluss mit Clamato auffüllen. Worcestershire Sosse und Tabasco sowie Gewürze wie Pfeffer dazu, Menge nach Wunsch. Den Cocktail aufrühren. Das Glas mit einer Limettenspalte und einer Stange Staudensellerie, optional einer mit Piment gefüllten Olive garnieren.

Servieren. Wohl bekomms.

Caesar Cocktail, oder die kanadische Bloody Mary

Sieht das nicht köstlich aus? Foto: cookincanuck.com

Clamato und andere tolle Artikel aus Kanada gibt’s bei:

https://www.mein-kanada-shop.com/

Savour Canada: Hüftsteak mit Kürbis-Blaubeer-Gemüse 0

29Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Dieses leckere Gericht passt zur herbstlichen Kürbissaison.
Servieren sie das Hüftsteak mit einem leckeren Kartoffelgratin.

Hüftsteak mit Kürbis-Blaubeer-Gemüse

Savour Canada: Hüftsteak mit Kürbis-Blaubeer-Gemüse

Savour Canada – Pfeffer-Hueftsteak mit Kuerbis-Blaubeer-Gemuese – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 4 Personen:
400 g Hokaido-Kürbis (geschält, ohne Kerne)
1 rote Zwiebel
2 EL Öl
einige Thymianzweige
100 ml Gemüsefond (aus dem Glas)
Salz, Pfeffer
6 getrocknete Tomaten
100 g wilde Blaubeeren aus Kanada (tiefgefroren)
1 Prise Zucker
Außerdem:
4 Hüftsteaks (à 180 g)
1 EL Öl
2 EL Butter
1 TL grob geschroteter Pfeffer

Zubereitung:
1. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel pellen und in Spalten schneiden. Öl in einem Topf (oder einer Pfanne) erhitzen. Kürbis und Zwiebel darin anbraten. Thymianzweige zugeben. Nach und nach den Gemüsefond angießen und den Kürbis in ca. 12-15 Minuten nicht zu weich garen. Mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Tomaten klein schneiden und zusammen mit den tiefgefrorenen Blaubeeren untermischen. Blaubeeren solange erwärmen, bis sie aufgetaut sind. Gemüse mit Zucker abschmecken.
2. Hüftsteaks in einer beschichteten Pfanne im heißen Öl von beiden Seiten scharf anbraten. Hitze reduzieren und die Hüftsteaks pro Seite etwa 2-3 Minuten braten. Butter dazu geben und zerlassen. Mit Pfeffer und etwas Salz würzen und die Steaks damit beschöpfen. Zusammen mit dem Kürbis-Blaubeer-Gemüse anrichten.

Dazu Kartoffelgratin reichen.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Nährwertangaben pro Portion:
Energie: 362 kcal / 1518 kJ
Fett: 19,2 g
Kohlenhydrate: 8 g
Eiweiß: 38,9 g

Tipp:
Für ein Kartoffelgratin eine flache, feuerfeste Form ausbuttern und hauchdünne Kartoffelscheiben (ca. 600-700 g Kartoffeln) hineingeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Schlagsahne begießen, sodass die Kartoffelscheiben gerade bedeckt sind. Im vorgeheizten Backofen bei 180-200 Grad (Gas: Stufe 3, Umluft: 160-180 Grad) ca. 35-40 Minuten backen.

Savour Canada: Blaubeer-Muffins, ein leckerer Genuss 0

Savour Canada: Leckere Wilde Blaubeeren aus Kanada krönen viele Gerichte.
Die leckeren Blaubeer-Muffins krönen jeden Kindergeburtstag, jede Kaffeetafel.
Ein leckerer, luftiger Genuss für Feinschmecker

Blaubeer-Muffins

Savour Canada: Blaubeer-Muffins, ein leckerer Genuss

Savour Canada – Blaubeer-Muffins – Foto: Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Zutaten für 12 Stück:
2 Eier (M)
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
1 Messerspitze Salz
200 g Joghurt, 1,5 % Fett
60 g neutrales Pflanzenöl
250 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Wilde Blaubeeren aus Kanada

Zubereitung:
1. Eier mit Zucker, Vanillinzucker, Zitronenschale und Salz in einer Schüssel verrühren. Zügig Joghurt und Öl unterrühren.
2. Mehl mit Backpulver mischen und unter die Eimasse mengen, dabei nicht zu viel rühren. Blaubeeren untermischen.
3. Papierbackförmchen in die Mulden eines Muffinblechs setzen. Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas: Stufe 3-4, Umluft: 180 Grad) ca. 25-30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: ca. 1 ½ Stunden
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Nährwertangaben pro Stück:
Energie: 200 kcal / 838 kJ
Fett: 6,6 g
Kohlenhydrate: 30 g
Eiweiß: 4,3 g

Mit freundlicher Genehmigung:
Wild Blueberry Association of North America (WBANA)

Moderne First Nations Küche in Winnipeg, Feast Café Bistro 0

Moderne First Nations Küche in Winnipeg, Feast Café Bistro. Als eines von bisher nur wenigen indigenen Restaurants in ganz Kanada öffnete das neue Feast Café Bistro vor kurzem seine Tore in Winnipegs West End.

Moderne First Nations Küche in Winnipeg, Feast Café Bistro

Foto: Feast Café Bistro

Mit großer Leidenschaft ist Besitzerin Christa Bruneau-Guenther vom Stamm der Peguis First Nations hier am Werk. Neben ihrer Begeisterung fürs Kochen indigener Rezepturen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder mit der Kunst und Kultur der Ureinwohner zu verbinden. „Essen bedeutet für mich, dass Freunde und Familien zusammensitzen, das Brot teilen und sich mit der Erde verbunden fühlen“, betont die Gastronomin. Der nachhaltige Anbau von Nahrungsmitteln und das Handeln nach dem Motto „Living off the land“ ist seit jeher ein unerschütterlicher Teil der indigenen Identität. „Wir ernten, kochen und essen mit guter Absicht. Wir zollen den Pflanzen und Tieren Respekt, von denen wir unsere Nahrung erhalten. Wenn wir zusammen essen, ehren wir unsere Beziehungen zueinander, wahren unsere Vergangenheit und teilen unsere Geschichten. Wir werden geistig, körperlich und spirituell ernährt.“

Bruneau-Guenther‘s Speisekarte zeigt eine inspirierende Zusammenstellung traditioneller First Nations Gerichte gespickt mit Elementen moderner Esskultur. Neben Speisen wie dem Feast House Salat oder dem mit frischem Bisonfleisch gefüllten Tipi Taco sind auch verschiedene Pizzen und Burger auf Bannock-Basis im Angebot – dem traditionellen Fladenbrot der Ureinwohner.

Weitere Infos unter http://www.feastcafebistro.com.

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