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Archiv für das Thema: Media & Events

Die neun spannendsten Fragen an …… Musher Olaf Thurau 0

Der gelebte Traum „Abenteuer Yukon“ mit Frau und 35 Schlittenhunden 

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Musher Olaf Thurau mit seiner Frau Diana, die Hunde sind ihr Lebensmittelpunkt. Foto: Tobias Barth

Olaf Thurau und seine Frau Diana wohnen seit sieben Jahren ungefähr 50 Kilometer von Whitehorse entfernt in den Weiten des Yukon. Bereits in Deutschland besaßen die beiden neun Siberian Huskies. In Kanada angekommen kamen nach und nach weitere Hunde, überwiegend Siberian und Alaskan Huskies dazu. Nebenbei entwickelte sich Olaf Thurau zum Musher. Inzwischen halten die beiden, ursprünglich aus Bremerhaven kommend, 35 Tiere auf ihrer kleinen Hundefarm.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Hunde und Musher müssen ein gutes, in sich verwachsenes Team sein, um die Herausforderungen eines Quests bestehen zu können. Foto: Tobias Barth

Der heute 53-jährige hat als Musher viel von Sebastian Schnuelle, dem Yukon-Quest Sieger 2009 und Zweitplatzierten beim Iditarod im selben Jahr, gelernt. Ein Hundeschlittenrennen selbst stellt an Mensch und Tier höchste Ansprüche. Die Herausforderungen auf dem Trail sind groß, die Versorgung von Mensch und Tier muss selbst bei Temperatur von minus 50 Grad und tiefer gewährleistet sein. Problem mit Hunden muss der Musher an Ort und Stelle behandeln und wenn möglich beseitigen. Insgesamt sind Rennen in der polaren Region ein Hobby mit Risiken. Deshalb ist es wichtig, schon vor den Rennen wichtige Informationen zu erhalten.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

In jedem Winkel der Hundefarm spürt man die innige Zuneigung zwischen Mensch und Tier. Foto: Tobias Barth

Olaf selbst fährt mehrere kleine Hundeschlittenrennen im Jahr. Der Quest300 ist für ihn das Highlight der Saison. Der Quest300 hat eine Distanz von 300 Meilen, der YukonQuest 1000. Der Quest300 startet jährlich wechselnd in Whitehorse/Yukon oder in Fairbanks/Alaska. Beim Quest300 sind zwölf Hunde angespannt, beim YukonQuest 14. Der Musher nahm 2013 zum ersten Mal am Q300 teil. Drei weitere folgten 2015, 2016 und nun in diesem Jahr. Die tiefste Temperatur, die er während des Trails gemessen hat, lag 2015 bei minus 52 Grad Celsius.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau nach dem Quest300

Olaf Thurau lebt den Traum von Freiheit im Yukon, gemeinsam mit seiner Frau und seinen Hunden. Foto: Tobias Barth

Tobias von Faszination Kanada hat Olaf Thurau nach dem Quest300 interviewt.

Frage: Wie würdest Du Deine Teilnahme beim diesjährigen Quest 300 bewerten?

Olaf: Aus meiner Sicht habe ich das mir selbst gesteckte Ziel beim diesjährigen Quest300 nicht erreicht. Wir gingen in diesem Jahr mit jungen Hunden an den Start. Wir hatten es uns zum Ziel gesetzt, den Hunden viel beizubringen und gemeinsam mit ihnen soweit wie möglich zu kommen. Leider haben wir es nur bis zum ersten Checkpoint geschafft, da sich ein Hund verletzt hat. Im Großen und Ganzen muss ich sagen: Ziel verfehlt.

F: Mit welchen Zielen geht man in ein solches Rennen?

A: Es gibt unterschiedliche Ziele, jeder Musher verfolgt ein anderes. Die meisten gehen nicht an den Start um zu gewinnen. Viele nutzen den Q300, um junge Hunde zu trainieren, um sie an Rennen heranzuführen. Es kommt immer darauf an, was man bei den einzelnen Rennen erreichen möchte. Mein Ziel war möglichst weit zu kommen und den jungen Hunden möglichst viel beizubringen. Am besten das volle Team über die Ziellinie zu bringen. Nur das ist leider nur sehr selten möglich.

F: Hast Du schon mal beim YukonQuest mitgemacht beziehungsweise ist der Quest mit seinen 1000 Meilen ein Ziel für Dich?

A: Nein, bisher bin ich beim YukonQuest noch nicht an den Start gegangen. Das Ziel ist es aber, den Quest zu fahren. Bisher waren weder das Hundeteam noch ich so weit, den Quest mitzufahren. Inzwischen sind wir so weit, dass wir daran denken können. Jedoch sind, bevor an einen Start zu denken ist, einige persönliche und gesundheitliche Herausforderungen zu meistern.

F: Wie sieht die Vorbereitung für Mensch und Tier aus und wie lange muss man sich vorbereiten, um solche einen Trail zu meistern?

A: Die Vorbereitungen sehen immer gleich aus, egal ob für ein kleines, lokales Rennen oder den Q300 oder gar den YukonQuest. Im Sommer versuchen wir so oft wie möglich die Hunde frei laufen zu lassen, raus aus dem Zwinger. Je nach Temperatur versuchen wir, zwei bis dreimal in der Woche ein kurzes Training durchzuziehen. Temperaturen über fünf Grad sind jedoch zum Rennen nicht mehr geeignet. Ideal sind Temperaturen zwischen minus 15 und minus 20 Grad. Wichtig ist, dass die Hunde viel in Bewegung bleiben, damit Herz und Lunge aktiv sind und die Hunde die Kondition nicht verlieren. Teilweise rennen wir im Spätsommer in der Nacht, wenn die Temperaturen stark fallen, meist abends nach der Arbeit. Die Hunde laufen in der Nacht auch besser als tagsüber. Im Sommer spannen wir die Hunde vor ein Quad. Die Hunde müssen dabei auch gegen die Motorbremse ziehen, da das Quad im Leerlauf zu ziehen für sie viel zu leicht wäre. Teilweise müssen wir auch im Winter auf das Quad zurückgreifen, da wir hier in sehr trockenen Regionen sind und in den letzten Jahren oft wenig Schnee lag.

F: Welche Hunderassen spannst Du vor das Quad oder den Schlitten?       

A: Im Großen und Ganzen halten wir reinrassige Siberian und Alaskan Huskies. Der Alaskan Husky ist leider nicht als eigene reinrassige Hunderasse anerkannt, sie ist auf Schnelligkeit, Leistung und Ausdauer getrimmt. Die Alaskans sind die schnellsten Hunde für Langstrecken, bei Sprints werden oftmals für Hundeschlittenrennen trainierte Jagdhunde eingesetzt.

Die neun spannendensten Fragen an …… Musher Olaf Thurau

Ein Blick zum Dahinschmelzen, geht auch bei Schlittenhunden, die harte Arbeit gewohnt sind. Foto: Tobias Barth

F: Was fressen die Hunde während dem Rennen?

A: Fleisch, Fleisch und Fett. Huhn, Schwein und Rind. Viel Fett wegen der Kalorien, die die Hunde während eines Rennens verbrauchen, bis zu 15.000 pro Tag. Allerdings bekommen die Hunde das Fett nicht während des Rennens, da es zu sehr im Magen liegt und die Hunde belasten würde. Bei den Checkpoints bekommen die Hunde warmes Futter. Teilweise füttern wir sogenannte „Wet-Snacks“, eingeweichtes Hundefutter, das im Schnee ausgelegt wird. Mit dem Futter nehmen die Hunde dann auch Flüssigkeit durch den Schnee auf. Als Snack gibt es auch hin und wieder Bacon-Röllchen. Man lernt bei jedem Rennen dazu, denn wir Musher schauen uns gegenseitig auf den „Teller“.

F: Wie lange kann man einen Hund für solche harten Rennen einsetzen? Wann heißt es für das Tier Abschied zu nehmen vom Hundeschlitten?

A: Man kann die Hunde bereits mit einem Jahr einsetzen. Mental fit für größere Rennen sind die Hunde mit zweieinhalb, drei Jahren. Dann halten sie die Herausforderungen auch durch. Mit acht Jahren geht es dann in den wohlverdienten Hunderuhestand. Allerdings gibt es Tiere, die laufen auch noch mit zehn Jahren noch mit großer Freude, und es gibt Hunde die haben schon früher keine Lust mehr. Ist wie beim Menschen, jeder Hund ist anders.

F: Wie sieht die Verpflegung und die Bekleidung des Mushers aus?

A: Im Checkpoint isst man das, was angeboten wird. Auf den Trails etwas, was man im Wasserbad für das Hundefutter schnell warm machen kann. Ich nehme Bockwurst, Nudeln und anderes, was gut zu vakumieren ist. Ich esse dann immer nebenbei, während ich meine Hunde füttere. Als Musher auf dem Trail hast du immer Hunger und du nimmst selbst bei kurzen Rennen einiges ab.

Bei der Kleidung ziehe ich alles an, was warmhält. Wichtig ist nur, dass man direkt etwas auf der Haut trägt, das den Schweiß wegtransportier, das ist lebenswichtig. Man schwitzt als Musher auch bei minus 40 Grad und wenn man die Oberjacke auszieht, ist sie innen total gefroren, man kann dann den Schweiß als Eis abschütteln. Bei der Oberbekleidung kommen High-End Synthetik und Daunen zum Einsatz. Bei den Socken Wolle, die wärmt auch im nassen Zustand. Ausziehen, auswringen, wieder anziehen, passt.
Ein großes Problem ist, die Hände, die Finger warm zu halten. Ich ziehe große, dicke Fäustlinge an. Wenn es zu kalt ist, nutze ich auch noch Handwärmer. Oberstes Gebot ist, die Hände dürfe nie nass werden. Bei jeder Pause, wenn nach den Hunden geschaut wird, werden die Handschuhe gewechselt, die Hände abgetrocknet. Gott sei Dank hatte ich bisher nur leichte Kälteverbrennungen an den Fingerspitzen und der Nasenspitze. Von größeren Gefrierbränden blieb ich bisher verschont.

F: Wie sieht der Alltag auf Deiner Hundefarm aus? Wie oft werden die Hunde bewegt? Was machen die Hunde, wenn es im Sommer sehr warm ist?

A: Nach dem Aufstehen machen wir die Zwinger und die Hundehütten sauber. Dann erst frühstücken wir und machen uns auf zur Arbeit. Nach dem Feierabend füttern wir die Hunde und machen nochmals sauber. Dann lassen wir die Hunde, wenn es möglich ist, frei laufen. Am Ende des Tages gehe ich nochmals durch die Zwinger und jeder Hund erhält eine Streicheleinheit. An den Wochenenden werden die Hunde angespannt, je nach Wetterlage. Im Sommer weniger, im Winter mehr.              

Vielen Dank für das interessante Interview, herzlichen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg mit euren großartigen, wunderschönen Hunden.

Info

Olaf Thurau und seine Diana leben in der Wildnis des Yukons auf einem kleinen Grundstück in einer Cabin ohne Stromanschluss. Direkt am Haus sind in einem großen ‚Zwinger‘ die Hunde untergebracht. Beide verdienen die Brötchen für ihr tolles, anspruchsvolles Hobby in der Hauptstadt des Yukons, in Whitehorse.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Thema:

http://www.yukonquest.com/about

http://www.yukonquest.info/_musher_thurau.shtml

„Die vielen Namen der Liebe“ – Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy 0

Die Botschaft von Kanada in Berlin stellt am 16. März gemeinsam mit der in Montreal lebenden Autorin das neue Buch vor

"Die vielen Namen der Liebe" - Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy

Die kanadische Buchautorin Kim Thúy. Foto: © Rafal Maslow

Was ist Heimat, was bedeutet Fremde, wie wird etwas Vertrautes fremd und das Fremde vertraut? Davon und von der Suche nach der eigenen Identität im Spannungsfeld zweier Kulturen erzählt der dritte Roman ‚Vi‘ der kanadischen Autorin Kim Thùy, der im März unter dem Titel ‚Die vielen Namen der Liebe‘ beim Verlag Antje Kunstmann, München, erscheint. Die Autorin wird bei ihrer Lesereise durch Deutschland von der Botschaft von Kanada unterstützt. Am 16. März 2017 ist sie um 16 Uhr zu Gast in der Botschaft.

Über das Buch

"Die vielen Namen der Liebe" - Eine Lesung und Diskussion mit Kim Thúy

Vi ist der Name eines jungen Mädchens, welches während des Vietnamkriegs mit ihrer Mutter und ihren drei Brüdern flieht. Sie ist acht Jahre alt, als sie in einem Flüchtlingslager in Malaysia landet und schließlich in Kanada neu beginnt. Erst als erwachsene Frau kehrt sie für eine Weile nach Vietnam zurück, in ein Land, das ihr nach so vielen Jahren fremd geworden ist. Umso stärker ist die Gegenwart der Erinnerungen: an die abgöttische Liebe der Mutter zu ihrem Mann, den sie im entscheidenden Moment zurücklässt, um die Kinder zu retten. An Ha, deren kluge und elegante Freundin, die Vi ermuntert, sich aus der Tradition zu lösen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und an der Geschmack der Sehnsucht, der in all den liebevoll zubereiteten Mahlzeiten der Mutter immer präsent war. Von dieser Sehnsucht und von den vielen Formen der Liebe erzählt Kim Thúy poetisch und anschaulich: „Mein Vorname Vi kündet von der Absicht meiner Eltern, ›die Kleinste zu beschützen‹. Wörtlich übersetzt heiße ich ›winzige Kostbarkeit‹“ – und eine Kostbarkeit ist dieser Roman der Erinnerung an eine fremde Heimat, an Flucht und Ankunft, an Familie und Tradition. Und an die Freiheit, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Die Botschaft von Kanada unterstützt Kim Thúys Lesereise durch Deutschland und freut sich, die Autorin zu einer Veranstaltung in der Botschaft begrüßen zu können. Kim Thúy wird aus dem Roman ‚Vi‘ lesen und Fragen des Publikums beantworten. Die Übersetzerin Brigitte Große wird aus der deutschen Veröffentlichung lesen und die Veranstaltung moderieren.

Die Lesung ist öffentlich. Wir empfehlen sie insbesondere Französisch Studierenden, LehrerInnen und Lehramt Studierenden mit Fokus auf Fremdsprachen. Französisch Kurse sind herzlich eingeladen, sich vorab anzumelden.

Die Veranstaltung findet auf Französisch mit deutscher Übersetzung statt. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind limitiert, deswegen bittet die Botschaft um vorherige Registrierung bis zum 13. März 2017 über den unten stehenden Link. Bitte planen Sie genug Zeit für die Sicherheitsüberprüfung am Eingang ein. Die Autorin signiert im Anschluss. Beginn: 16 Uhr Einlass: ab 15.30 Uhr

Adresse: Botschaft von Kanada in Berlin
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
S/U Potsdamer Platz

Das Buch

Kim Thúy
Die vielen Namen der Liebe
erschienen im Verlag Antje Kunstmann GmbH

144 Seiten
lieferbar ab 08.03.2017
Preis in Deutschland 18,00 Euro

Übersetzt von Andrea Alvermann, Brigitte Große
ISBN 978-3-95614-168-3

http://www.kunstmann.de

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 7+8/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 7+8/2017, 21. Februar 2017

  • Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland
  • Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander
  • „70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow
  • Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Justin Trudeau besucht Europa und Deutschland

Als erster kanadischer Premierminister hat Justin Trudeau Mitte Februar vor dem Europäischen Parlament in Straßburg gesprochen und während dieser Rede seine Freude über das Ja des Parlaments zum kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA geäußert. Dies sei erst der Anfang, sagte Trudeau, das Beste komme noch für Kanada und die Europäische Union.

Das Parlament in Straßburg hatte nur einen Tag vor Trudeaus Besuch den Weg für CETA endgültig freigemacht. 408 Abgeordnete stimmten für, 254 gegen den Vertrag, der letzten Oktober von den EU-Staaten und der kanadischen Regierung unterzeichnet worden war. Weite Teile des Abkommens treten bereits im Herbst in Kraft.

Bereits im Vorfeld seiner Reise hatte Trudeau CETA als „das fortschrittlichste Abkommen, das Kanada oder die EU jemals ausgehandelt haben“ bezeichnet. Es setze „einen hohen Standard für zukünftige Freihandelsabkommen“.

In Berlin traf der Kanadier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit dem scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck zusammen. Merkel und Trudeau sprachen über das Handelsabkommen CETA, den Ukraine-Konflikt und den Druck, den die Trump-Regierung gerade auf die Nato ausübt. Der kanadische Premierminister stattete auch dem Holocaust-Mahnmal in der Innenstadt einen Besuch ab. Mit einer Kranzniederlegung gedachte er der sechs Millionen Juden Europas, die während der NS-Zeit von den Nazis und ihren Schergen umgebracht worden waren.

In Begleitung der Kanzlerin legte Trudeau anschließend auf dem Breitscheidplatz eine Rose zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 nieder. Von Berlin aus reiste Trudeau nach Hamburg weiter, wo er mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und weiteren Vertretern der Länder zusammentraf. Am Abend war der Kanadier ausländischer Ehrengast des traditionsreichen Matthiae-Mahls, bei dem sowohl er als auch der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eine Rede hielten. Zuvor hatte sich Trudeau ins Goldene Buch der Hansestadt eingetragen.

Trump und Trudeau treffen in Washington aufeinander

Als wichtig für Wohlstand und Sicherheit und als Modell für den Rest der Welt hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau im Anschluss an sein Treffen mit Donald Trump die Partnerschaft zwischen Kanada und den USA bezeichnet.

Die beiden Staatschefs waren Mitte Februar in Washington zu einem ersten offiziellen Treffen zusammengekommen. Auf der Agenda standen unter anderem der bilaterale und internationale Handel sowie die Sicherheitspolitik.

Trudeau und Trump nahmen nach ihrem Gespräch an einem Runden Tisch weiblicher Führungskräfte teil, während dessen sie die Bildung eines kanadisch-US-amerikanischen Rates für mehr weibliche Unternehmerinnen und Führungskräften bekanntgaben.

„70 Prozent Musik“ aus Kanada in Internet-Radioshow

Im zweiwöchigen Rhythmus bietet der Internet-Radio-Sender ByteFM Freitags das einstündige Programm „Candadian Content“ an, das sich „zu 70 Prozent“ mit kanadischer Musik und weiteren Inhalten aus Kanada beschäftigt. Moderator Fabian Ebelling, der einst Musiksendungen für ein kanadisches Campusradio machte, verfolgt nach wie vor, was sich in kleineren, lokalen Musikszenen in Kanada so tut und hat daraus eine Sendung entwickelt. https://www.byte.fm/sendungen/canadian-content/

Krankenhaus Ottawa setzt 3D-Drucker zur OP-Vorbereitung ein

Das Krankenhaus Ottawa hat in Zusammenarbeit mit der Universität Ottawa das erste 3D-Druck-Programm für medizinische Anwendungen in Kanada eröffnet. Es soll vor allem bei komplexen Operationen helfen.

Das in Kanada eingesetzte Verfahren hat sich international bewährt. In den USA beispielsweise werden zur Vorbereitung auf Herzoperationen 3D-Modelle von Herzklappen ausgedruckt. Die gezieltere Vorbereitung soll sowohl den Patienten zu Gute kommen als auch die Operationskosten senken.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

22. Februar – Berlin – Québec-Stammtisch im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Ab 19 Uhr.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

März – Köln, Leipzig, Hamburg, Berlin – Canadian Blast Spring Tour. Mit „Poor Nameless Boy“ aus Regina in Saskatchewan; Declan O’Donovan aus Whitehorse in Yukon und USS aus Toronto in Ontario. 17.03. Köln – Stereo Wonderland; 18.03. Leipzig – Noch Besser Leben; 20.03. Hamburg – Kukuun; 21.03. Berlin – Auster Club

17. März – Bonn – Rheinisches Canadian-Maple-Table Dinner der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Rheinland. Restaurant Bundeshäuschen, Oberkasseler Ufer 4, 53227 Bonn

18. März – Düsseldorf – Ice Cidre & Wine-Tasting. Ab 16 Uhr werden im Stilwerk, Grünstraße 15 in Düsseldorf Produkte der einzigen kanadischen Aussteller Domaine Félibre und Burrowing Owl verkostet. Eintritt: 5 Euro

23. März – Dresden – Maple Meeting. Kurfürstenschänke, An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden. Ab 18:30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an Karin und Karl wird gebeten(E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz).

26. März – Ahrweiler – Ahrkreisstaffellauf mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. http://www.kanadatreff.com/vV3BT

31. März bis 2. April – Köln – Kanada bei der Abenteuer Welt http://www.kanadatreff.com/fIltz

4. April – Remscheid – DKG Maple Table Bergisch Land http://www.kanadatreff.com/aSwsW

6. April – Düsseldorf – KANADATREFF: Building Bridges and Making Friends – Begegnung mit Kanada. Um 19 Uhr. Anmeldung per E-Mail E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 5+6/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 5+6/2017, 7. Februar 2017

  • Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland
  • EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu
  • Mehrere Kanadier für Oscars nominiert
  • Kanadische Post ehrt Black-History-Month
  • Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin
  • Montréal erhält beheizbare Gehwege
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Stéphane Dion wird Botschafter für die EU und Deutschland

Der frühere Außenminister von Kanada, Stéphane Dion, wird kanadischer Botschafter für die EU und Deutschland. Er soll in Europa eine zentrale Rolle bei der Förderung kanadischer Interessen spielen, die Aktivitäten der kanadischen Vertretungen in Europa harmonisieren und den Premierminister strategisch beraten, hieß es Ende Januar aus Ottawa.

„Stéphanes Engagement für Kanada ist nahezu beispielslos“, erklärte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau. Er sei ihm dankbar, dass er diese wichtige Rolle ausfüllen werde.

EU-Handelsausschuss stimmt CETA zu

Kurz vor der Abstimmung des EU-Parlaments über das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU, CETA, hat der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments dem Vertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. 25 Abgeordnete sprachen sich für CETA aus, 15 dagegen, ein Abgeordneter enthielt sich der Stimme. Damit hat der Handelsausschuss sich klar für ein zustimmendes Votum ausgesprochen.

Das Freihandelsabkommen CETA war nach rund siebenjähriger Verhandlungsdauer im Oktober 2016 von Kanada und der EU unterzeichnet worden. Nun muss der Vertrag noch von den 28 Mitgliedsstaaten der EU ratifiziert werden. Das Abkommen soll allerdings unabhängig davon so schnell wie möglich in Kraft treten und lediglich jene Teile ausgespart werden, die von der Zustimmung der 28 Mitgliedsparlamenten abhängig sind.

Mehrere Kanadier für Oscars nominiert

Für die begehrteste Auszeichnung der Filmbranche, die Oscars, sind dieses Jahr auch einige Kanadier nominiert. Ryan Gosling ist für seine Rolle in „La La Land“ aufgestellt; insgesamt ist das Muscial für 14 Oscars nominiert. Regisseur Denis Villeneuve geht mit seiner Regiearbeit für „Arrival“ ins Rennen – auch für diesen Film ist es nicht die einzige Nominierung: er ist in insgesamt acht Kategorien gelistet.

Um einen Oscar als besten Animationskurzfilm konkurriert der Film „„Blind Vaysha“ des Montréaler Filmemachers Theodore Ushev. Weitere Animationsfilm aus Kanada sind „Pear Cider and Cigarettes“ von Robert Valley und der Pixar-Film „Piper“, dessen Drehbuch der Kanadier Alan Barillaro geschrieben hat.

Die Oscars werden Ende dieses Monats, am 26. Februar, vergeben.

Kanadische Post ehrt Black-History-Month

Die kanadische Post hat Anfang Februar, zu Beginn des Black-History-Month, der in vielen Ländern der Welt begangen wird, eine Briefmarke herausgegeben, die an den ersten Schwarzen erinnert, der offiziell seinen Fuß in das spätere Kanada gesetzt hat. Der Beniner Mathieu da Costa war von französischen Entdeckern als Übersetzer angeheuert worden. Bezeugt ist seine Reise nach Kanada in Begleitung von Pierre Dugua 1608, auch wenn da Costa möglicherweise schon vor diesem Zeitpunkt in Kanada gewesen war. Seine Sprachkenntnisse hat sich da Costa wahrscheinlich im Kontakt mit europäischen Handlungsreisenden in Benin angeeignet, es heißt, er hätte Niederländisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und ein bisschen Baskisch gesprochen.

Die Briefmarke zu Ehren da Costas ist nicht die einzige Anerkennung, die das offizielle Kanada dem Black-History-Month zollt. In einer Erklärung ehrte Premierminister Justin Trudeau den Beitrag schwarzer Kanadier für das Land. Dabei hob er besonders die kanadische schwarze Geschäftsfrau Viola Desmond hervor, die sich 1946 geweigert hatte, das ausschließlich Weißen vorbehaltene Parkett eines Kinos in New Glasgow in Nova Scotia zu verlassen und sich mit einem Platz auf dem Rang zufriedenzugeben. Sie wurde verhaftet, musste die Nacht im Gefängnis verbringen und wurde anschließend für eine geringfügige Verletzung der Steuergesetzgebung für schuldig befunden (der Parkettplatz war unwesentlich teurer als der Rangplatz, die nicht gezahlte Differenz wurde ihr angelastet). Dass sie sich anschließend gegen diese Ungerechtigkeit wehrte, gilt als ein Mitauslöser für die schwarze Bürgerrechtsbewegung in Kanada. Ihr Beitrag für die Gleichberechtigung brachte Viola Desmond einen Platz auf dem kanadischen Zehn-Dollar-Schein ein.

In seiner Erklärung mahnte Trudeau seine Landsleute, den Mut der schwarzen Kanadier im Angesicht der Intoleranz nie zu vergessen. „Vielfalt ist unsere größte Stärke“, sagte der Premierminister, „und wir müssen weiter daran arbeiten, dass unser Land Gleichheit und gleiche Chancen für alle bietet“.

Berlinale – Aktivitäten der Botschaft in Berlin

Während der Berlinale veranstaltet die Botschaft von Kanada mehrere Events im Botschaftsgebäude am Leipziger Platz.

Am 9. Februar wird die Mehrkanal-Audioinstallation “Lago” von Joshua Bonnetta im Marshall-McLuhan-Salon vorgestellt. Die Einführung startet um 17.45 Uhr. Der Marshall-McLuhan-Salon ist von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr zugänglich.

Am 16. Februar um 16 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die internationale Filmkritikerinnen und Kuratorinnen zusammenbringt. Gezeigt wird während der Veranstaltung mit dem Titel „Notes on Cinema #47“ der Kurzfilm „The Crying Conch“ von Vincent Toi. Die Beteiligten sollen die Schönheit des Films jenseits des roten Teppichs diskutieren. Es diskutieren: Wenke Husmann, Kulturredakteurin bei ZEIT ONLINE, Andréa Picard, Filmkritikerin mit regelmäßigen Beiträgen im Cinema-Scope-Magazine und Kuratorin bei dem Toronto International Film Festival. Moderiert wird die Diskussion von Maike Mia Höhne, Kuratorin der Berlinale Shorts Sektion. Ort: Canada Room der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei, ein gültiger Lichtbildausweis wird für den Zutritt zur Botschaft benötigt.

In der Reihe Berlinale NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema bietet die Botschaft von Kanada zwei Podiumsdiskussionen und zwei Filmvorführungen an, die jeweils in der Botschaft von Kanada am Leipziger Platz stattfinden. Am Montag, den 13. Februar, findet von 14.00 bis 15.30 Uhr die Podiumsdiskussion “Indigenous Cinema and the Mainstream” statt. Indigene Produzenten und Vertreter nationaler Filminstitutionen beleuchten die Unterschiede zwischen dem indigenen Kino und der Mainstream-Filmindustrie. Im Anschluss werden in “Reel Kanata V” Kurzfilme kanadischer Indigener gezeigt.

Die zwei Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 15. Februar, ebenfalls von 14.00 bis 15.30 Uhr statt, in der es um „Circumpolar Indigenous Storytelling – Co-Production in the Far North” geht. Vorgestellt wird die Initiative „The Arctic Film Circle“, an dem neun Teilnehmer aus fünf indigenen Regionen der Arktis beteiligt waren (Sámpi, Grönland, Nunavut, Northwest Territories, Alaska), die fünf Kurzfilme zu ein und derselben Geschichte produziert haben. Im Anschluss an die Diksussion werden von 15.30 bis 16.30 Uhr Filme der Initiative gezeigt.

Montréal erhält beheizbare Gehwege

Die Winter in Montréal sind lang und kalt – und vor allem schneereich. Damit sich auch ältere Montréaler auf den wichtigsten Straßen der Innenstadt sicher fühlen, sollen in den kommenden vier Jahren mehr als zwei Kilometer der Fußgängerwege so umgebaut werden, dass sie beheizt werden können. Damit soll verhindert werden, dass auf diesen Strecken Schnee liegenbleibt oder Nässe überfriert.

Begonnen werden sollen die Arbeiten in der Innenstadt, auf der Ste-Catherine Street, die mitten durch den Business-Distrikt läuft. Der erste Abschnitt wird ein fast 700 Meter langes Stück umfassen, das den Asphalt im Winter auf rund drei Grad Celsius aufheizt.

Gehwege zu beheizen, ist keine neue Erfindung. In Skandinavien und auch in Japan werden in vielen Städten wichtige Fußgängerwege und Plätze durch unterirdisch verlegte Heizungsrohre schnee- und eisfrei freigehalten. In spätestens vier Jahren soll es auch in Montréal so weit sein.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

Nach transmediale-Abschluss: Veranstaltungen mit kanadischer Beteiligung

Auch nach Abschluss der transmediale finden noch eine Reihe von Veranstaltungen von und mit kanadischen Künstlern, Theoretikern und Musikern statt:

Keeley Haftner
Ausstellung: On the Far Side of the Marchlands
Bis zum 26. März, Donnerstags bis Montags 13:00-19:00 Uhr. Schering-Stiftung

Exkursion: Imaginaries
Darsha Hewitt
Talk: Always More, Always Less – An Introduction to Imaginaries of Media
Mittwoch, 8. Februar, 15:00-15:30. Virchow / Hörsaal

Exkursion: Interventions
Baruch Gottlieb & Dmytri Kleiner
Telekommunist International – Workshops
Samstag, 18. Februar, 11:00-15:00, ver.di
Telekommunist International – Delegate’s Assembly
Samstag, 18. Februar, 19:30-21:00, ver.di

Exkursion: Ecologies
Jamie Allen
Workshop by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 11:00-15:00, silent green Kulturquartier
Talks, Installations and Performances by Shift Register and Mycelium Network Society
Freitag, 24. Februar, 16:00-22:00, silent green Kulturquartier

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdfAntragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

8. Februar – Berlin – „Das Lied der Lieder – Das Hohelied des Leonard Cohen“. Vortrag mit Medien und Diskussion mit Dr. Andreas Jacke, Musikkritiker und Filmwissenschaftler. Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin. Beginn ist 19.30 Uhr. Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt und für DKG-Mitglieder 6,50 Euro. Urania-Mitglieder zahlen 4,50 Euro, Schüler und Studenten 3,- Euro.

17. bis 19. Februar – Grainau – 38. Konferenz der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprechenden Ländern (GKS). Thema: Neue Perspektiven auf Suburbia.

2. März – Hamburg – MapleTable® ab 19:00 Uhr im Deichgraf, Deichstr. 23, Nähe Rödingsmarkt. Mit Live-Music von Morgan Finlay.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 3+4/2017 0

 

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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 3+4/2017, 24. Januar 2017

  • Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis
  • Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails
  • Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis

Rosalie Abella, Richterin an Kanadas Oberstem Gerichtshof, dem Supreme Court, wird von der Northwestern Pritzker School of Law in Chicago mit einem Menschenrechtspreis „für ihren Mut im Angesicht des Elends“ ausgezeichnet.

Die 70-jährige Juristin hat im Laufe ihres Lebens bereits zwanzig Ehrentitel und mehrere Preise für ihr Werk erhalten. Die neue Ehrung wird ihr für ihren Einsatz für die Menschenrechte verliehen. Sie habe sich für alle Kanadier stark gemacht, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Ethnie oder ihrer Lebenssituation, erklärte David Scheffer, Direktor des Internationalen Menschenrechtszentrums an der Pritzker School of Law.

Abella war die erste jüdische Frau und mit 29 die jüngste Person, die jemals in Kanada zur Richterin ernannt wurde. Auch im Supreme Court war die Tochter zweier Holocaust-Überlebender die erste Frau jüdischen Glaubens.

Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails

British Columbia lockt Touristen mit spektakulärer Natur – die kanadische Provinz lockt aber auch mit einem ganz besonderen Angebot: Mit ihren Ale Trails. In British Columbia gibt es eine mehr als hundertjährige Brauereitradition, heute sind es mehr als hundert Betriebe, die aus Hopfen und Malz ihr Bier brauen.

Wer demnächst einen Natururlaub in British Columbias plant und sich für die Craft Breweries interessiert, der sollte einen Blick auf die Webseite www.BCAleTrail.ca werfen: Dort werden insgesamt sieben „Ale Trails“ beschrieben, die durch umwerfende Natur und an der ein oder anderen Brauerei vorbeiführt.

Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor

„Back Home: A Music Nova Scotia Podcast“ heißt ein Podcast, der die einmalige Chance bietet, Künstler aus dieser kanadischen Provinz kennenzulernen. Der Podcast und weitere Inhalte sind auf diversen Social-Media-Kanälen zu finden:
http://musicnovascotia.ca/podcast
– iTunes: https://itunes.apple.com/ca/podcast/back-home-music-nova-scotia/id974018830
– XML Feed: http://musicnovascotia.ca/podcast.xml
– Android App: https://play.google.com/store/apps/details    id=com.musicnovascotia.android.scotia&hl=en
– Stitcher: http://www.stitcher.com/podcast/back-home-mns
– YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCWFlMUr-WNObZ6Nq0iPiykg
– Facebook: https://www.facebook.com/BackHomeMNS
– Twitter: https://twitter.com/BackHomeMNS
– Instagram: https://www.instagram.com/backhomemns

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotions-Stipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

25. Januar – Berlin – Neujahrsempfang und Vortrag von Klaus Prömpers: „Europa-Nordamerika: Kanada im Wandel, 1 Jahr Regierung Justin Trudeau“. Anwesend sein wird auch die Botschafterin Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ort: Arnecke Sibeth Rechtsanwälte, Kurfürstendamm 54/55, 10707 Berlin. Nichtmitglieder der DKG zahlen 10 Euro. Anmeldung über E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

27. Januar – Canada-Day bei den Berliner Eisbären! Die Karten für das Spiel gegen Red Bull München gibt es mit einem Preisvorteil von 25 Prozent: Zwei Karten für 98 Euro, buchbar über Alexandra Knoll, Manager Premium Sales Telefon: +49 30 / 97 18 40-42 E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

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Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

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