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Archiv für das Thema: Media & Events

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 3+4/2017 0

 

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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 3+4/2017, 24. Januar 2017

  • Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis
  • Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails
  • Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Kanadische Juristin erhält Menschenrechtspreis

Rosalie Abella, Richterin an Kanadas Oberstem Gerichtshof, dem Supreme Court, wird von der Northwestern Pritzker School of Law in Chicago mit einem Menschenrechtspreis „für ihren Mut im Angesicht des Elends“ ausgezeichnet.

Die 70-jährige Juristin hat im Laufe ihres Lebens bereits zwanzig Ehrentitel und mehrere Preise für ihr Werk erhalten. Die neue Ehrung wird ihr für ihren Einsatz für die Menschenrechte verliehen. Sie habe sich für alle Kanadier stark gemacht, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Ethnie oder ihrer Lebenssituation, erklärte David Scheffer, Direktor des Internationalen Menschenrechtszentrums an der Pritzker School of Law.

Abella war die erste jüdische Frau und mit 29 die jüngste Person, die jemals in Kanada zur Richterin ernannt wurde. Auch im Supreme Court war die Tochter zweier Holocaust-Überlebender die erste Frau jüdischen Glaubens.

Wandern und genießen auf British Columbias Ale Trails

British Columbia lockt Touristen mit spektakulärer Natur – die kanadische Provinz lockt aber auch mit einem ganz besonderen Angebot: Mit ihren Ale Trails. In British Columbia gibt es eine mehr als hundertjährige Brauereitradition, heute sind es mehr als hundert Betriebe, die aus Hopfen und Malz ihr Bier brauen.

Wer demnächst einen Natururlaub in British Columbias plant und sich für die Craft Breweries interessiert, der sollte einen Blick auf die Webseite www.BCAleTrail.ca werfen: Dort werden insgesamt sieben „Ale Trails“ beschrieben, die durch umwerfende Natur und an der ein oder anderen Brauerei vorbeiführt.

Podcast stellt Künstler aus Nova Scotia vor

„Back Home: A Music Nova Scotia Podcast“ heißt ein Podcast, der die einmalige Chance bietet, Künstler aus dieser kanadischen Provinz kennenzulernen. Der Podcast und weitere Inhalte sind auf diversen Social-Media-Kanälen zu finden:
http://musicnovascotia.ca/podcast
– iTunes: https://itunes.apple.com/ca/podcast/back-home-music-nova-scotia/id974018830
– XML Feed: http://musicnovascotia.ca/podcast.xml
– Android App: https://play.google.com/store/apps/details    id=com.musicnovascotia.android.scotia&hl=en
– Stitcher: http://www.stitcher.com/podcast/back-home-mns
– YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCWFlMUr-WNObZ6Nq0iPiykg
– Facebook: https://www.facebook.com/BackHomeMNS
– Twitter: https://twitter.com/BackHomeMNS
– Instagram: https://www.instagram.com/backhomemns

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotions-Stipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

25. Januar – Berlin – Neujahrsempfang und Vortrag von Klaus Prömpers: „Europa-Nordamerika: Kanada im Wandel, 1 Jahr Regierung Justin Trudeau“. Anwesend sein wird auch die Botschafterin Kanada in Deutschland, Marie Gervais-Vidricaire. Ort: Arnecke Sibeth Rechtsanwälte, Kurfürstendamm 54/55, 10707 Berlin. Nichtmitglieder der DKG zahlen 10 Euro. Anmeldung über E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

27. Januar – Canada-Day bei den Berliner Eisbären! Die Karten für das Spiel gegen Red Bull München gibt es mit einem Preisvorteil von 25 Prozent: Zwei Karten für 98 Euro, buchbar über Alexandra Knoll, Manager Premium Sales Telefon: +49 30 / 97 18 40-42 E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

RCMP meets Oschtalb 0

Die Oschtalb Ruassgugga tragen die Uniformen der berühmten kanadischen Staatspolizei und präsentieren das Land, das in diesem Jahr seinen
150. Geburtstag feiert, musikalisch.

RCMP meets Oschtalb

RCMP meets Oschtalb – Die Oschtalb Ruassgugga in der Uniform der berühmten kanadischen Staatspolizei. Foto: Peter Strobel.

Alle zwei Jahre statten sich die Oschtalb Ruassgugga, die im Jahr 1978 nach dem Vorbild der Gruppen der Basler Fasnet gegründet wurden, mit einem neuen Häs aus.

Häs bedeutet, neben dem Kostüm, oftmals in Form einer Uniform gibt es auch eine Maske. Bei einem Herbst-Probenwochenende wurde im Jahr 2014 beschlossen, den Vorschlag von Marc Strobel, einem Gründungsmitglied der Gruppe umzusetzen und die berühmte kanadische Staatspolizei, die Royal Canadian Mounted Police darzustellen. Kostüme nähen war angesagt und die Larven, die Masken gestalten, was in Lörrach passierte.

Und was die Oschtalb Ruassgugga im Jahr des 150. Geburtstag präsentierten, das würde sicherlich auch viele Menschen in Kanada begeistern. Die schrägen Musiker präsentieren die „königliche kanadische berittene Polizei“, die RCMP in liebevoller und authentischer Weise. Dabei haben sie natürlich nicht die Einsatzuniform an, sondern die Paradeuniform, die nur zu besonderen Anlässen wie dem Musical Ride getragen wird.
Und die musikalischen Mounties von der Ostalb werden von niemandem anderes angeführt, als ihrer königlichen Hoheit, Queen Elisabeth II. Was wiederum vollkommen richtig ist, ist Kanada doch als Mitglied des Commonwealth of Nations eine parlamentarische Monarchie mit der Queen als Staatsoberhaupt. Unter der Maske der Queen steckt Pirmin Heusel, der Dirigent der Oschtalb Ruassgugga.

RCMP meets Oschtalb

Als Dirigentin konnte niemand anderes als Ihre Königliche Hoheit, Queen Elisabeth II. gewonnen werden. Foto: Peter Strobel.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Häs, das wir in den Jahren 2017 und 2018 tragen, das Land Kanada und seine berühmten Mounties mit schräger Musik präsentieren dürfen. Wir sind sicher, dass unser Auftritt auch den Kanadiern viel Spaß bereiten würde“, sagt Jochen Gerber, Vorsitzender der Oschtalb Ruassgugga anlässlich der Vorstellung der neuen Uniform der Guggenkapelle. „Den Mounties wird nachgesagt, dass sie höflich, aber auch stoisch sind, wenn es darum geht, üble Menschen zu fangen. Höflich und stoisch, das passt auch zu den Oschtalb Ruassgugga.“ Die werden nun in der fünften Jahreszeit, dem Fasching an vielen Orten auftreten und sich dabei wieder sicherlich viele Sympathien erwerben.

Ein besonderer Auftritt ist beim 34. Internationalen Guggenmusiktreffen am 18. und 19. Februar in Schwäbisch Gmünd im Herzen des Ostalbkreises. Dort werden die Oschtalb-Mounties sich gemeinsam mit über 800 Musikern aus Deutschland, der Schweiz und aus Liechtenstein und mit tausenden Gästen aus Nah und Fern der Schrägtonmusik widmen.

RCMP meets Oschtalb

Die Oschtalb Mounties ohne Larve, die sympathischen Musikerinnen und Musiker der Ruassgugga. Foto: Peter Strobel.

Weitere Informationen:

Alle Kanada-Fans, die die Oschtalb-„Mounties“-Ruassgugga live erleben und mit ihnen feiern wollen finden hier Informationen zum 34. Internationalen Guggenmusiktreffen.

Die Oschtalb Ruassgugga stellen sich hier vor:
RCMP meets Oschtalb

Die Vorbilder

RCMP meets Oschtalb

Was für ein begeisternder Anblick. Ein RCMP beim Musical Ride. Foto: NIkki/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP), französisch Gendarmerie royale du Canada (GRC), im Volksmund „Mounties“ genannt, ist die nationale Polizei Kanadas. Sie ist dem Ministerium für Öffentliche Sicherheit (Public Safety Canada) unterstellt. Als Bundespolizei arbeitet die RCMP mit kanadischen Sicherheitsbehörden und ausländischen Behörden eng zusammen.

RCMP meets Oschtalb

Ein Mountie in Einsatzuniform. Foto: http://www.flickr.com/people/2010observers/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en

Vorläufer der RCMP war die 1873 gegründete, legendäre North West Mounted Police (NWMP), die Recht und Ordnung in die damaligen Nordwest-Territorien bringen sollte. 1920 wurde die NWMP mit der in den östlichen Provinzen tätigen Dominion Police zusammengelegt und in RCMP umbenannt. Seitdem nimmt sie in ganz Kanada ihre Aufgabe, die Durchsetzung des Bundesrechts, wahr.

Seit 1974 leisten auch Frauen Dienst bei der kanadischen Staatspolizei. Das Trainings-Camp der Polizei befindet sich in Regina, Saskatchewan. Hier befindet sich ein Museum mit Shop und es finden Führungen statt.

RCMP meets Oschtalb

Dienst nicht nur hoch zu Pferd, sondern in modernen Fahrzeugen.

Weitere Informationen zur RCMP findet ihr hier.

 

 

150 Jahre Kanada – Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa 0

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Happy Birthday Kanada heißt es in Ottawa ganze zwölf Monate lang. Kanadas Hauptstadt ist das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jubiläum, zahlreiche Feste, Ausstellungen und Performances füllen 2017 den Eventkalender.

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Neben der besonderen Feier zum Canada Day am 1. Juli auf dem Parliament Hill wird einer der Höhepunkte das Picnic on the Bridge sein. Am 2. Juli begegnen sich zum ersten Mal in der Geschichte Kanadas die beiden am Ottawa-River gegenüber liegenden Städte Ottawa und Gatineau zum Picknick auf der Alexandra Bridge – und die ganze Welt ist dazu eingeladen. Für das richtige Ambiente wird die Brücke mit Wiese ausgelegt und mit einem grasgrünen Lichthimmel illuminiert.

Leider ist dieses Event bereits ausverkauft.

Weitere Höhepunkte sind unter anderem:

3. bis 4. März – Red Bull Crashed Ice

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Ice Cross Downhill ist die schnellste Sportart auf den Schlittschuh-Kufen. Mit bis zu 50 Stundenkilometern geht’s durch den anspruchsvollen Parcour.

Ende Juni bis September – Kontinuum

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Nehmt an einem futuristischen Underground-Erlebnis der besonderen Art teil.

1. Juli – C-150 Party

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Am 1. Juli feiern Ottawa 2017 und CIBC im Shaw Centre – Canada’s Meeting Place eine Geburtstags-Party der besonderen Art.

Ende September – Anfang November – Magnificence of Chaudière Falls

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Entdeckt eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Ottawas und taucht an den Chaudière-Fällen in die Kultur der First Nations ein. Im Herbst sind die Fälle besonders beleuchtet und eine Klanginstallation führt in das Algonquin-Erbe der Region.
Die beeindruckende Hommage wird von Ottawa 2017 mit der weltberühmten Produktionsfirma „Moment Factory“ sowie den lokalen First Nations, Metis und Inuit-Gemeinschaften produziert.

Damit man immer auf dem Laufenden bleibt, kann man sich eine Ottawa 2017 App herunterladen:

150 Jahre Kanada - Das Zentrum der Geburtstagsfeiern: Ottawa

Die App gibt es für Android- und Apple-Geräte

https://itunes.apple.com/app/id1178125011

https://play.google.com/store/apps/details?id=bell.ottawa2017

 

 

Alle Bilder und Informationen © http://www.ottawa2017.ca/

 

 

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 1+2/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 1+2/2017, 10. Januar 2017

  • Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada
  • Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt
  • Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne
  • Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt
  • Promotionsstipendien an der FU
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Schnelles Internet ist Grundversorgung in Kanada

Eine Internetleitung von mindestens 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload gilt laut Regulierungsbehörde in Kanada ab sofort als Grundversorgung für alle Haushalte. Alle Bürger hätten einen Anspruch auf eine derartige Breitbandverbindung, erklärte Behördenchef Jean-Pierre Blais von der Canadian Radio-Television and Telecommunications Commission (CRTC) Ende Dezember.

In den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren soll diese Anforderung im ganzen Land umgesetzt werden. Derzeit haben zwei Millionen Haushalte in Kanada – das betrifft rund 18 Prozent der Bevölkerung – einen langsameren Zugang als die Regulierungsbehörde fordert. Bis 2021 soll dieser Anteil auf zehn Prozent sinken.

Erreicht werden soll dies unter anderem mit einem Fond, der über die nächsten fünf Jahre 750 Millionen Dollar für die Breitbandversorgung bereitstellen wird.

Kanadischer Ebola-Impfstoff wirkt

Nur einen Tag vor Heiligabend kam die gute Nachricht: Ein in Kanada entwickelter Ebola-Impfstoff scheint wirksam zu sein. Als „fast 100-prozentig“ wirksam bezeichnete eine Expertin der Weltgesundheitsorganisation WHO das Mittel, mit dem im vergangenen Jahr in Guinea in Westafrika 6.000 Menschen geimpft wurden. Nicht einer davon sei an Ebola erkrankt, wogegen 23 nicht geimpfte Guineer sich mit Ebola infiziert hätten.

Für viele afrikanische Länder könnte der neue Impfstoff, der 2018 auf den Markt kommen soll, Segen bedeuten. Während der letzten großen Ebola-Epidemie in Westafrika, die im Dezember 2013 in Guinea ausbrach und sich über Sierra Leone und Liberia bis nach Mali, Nigeria und Senegal erstreckte, starben von den fast 30.000 Infizierten mehr als 11.300.

Blackberry erwartet nach Smartphone-Ausstieg wieder Gewinne

Nachdem der kanadische Hersteller Blackberry aus dem Smartphone-Geschäft ausgestiegen ist, rechnet der zwischenzeitlich schwer angeschlagene Konzern mit einer raschen Erholung. Im September hatte Blackberry angekündigt, selbst keine Geräte mehr entwickeln zu wollen; die Blackberrys hatten nicht mehr mit Androidgeräten und iPhones mithalten können. Inzwischen weiß man, dass ein großer Teil der Blackberry-Smartphones zukünftig vom chinesischen Hersteller TCL gebaut werden.

Blackberrys Umsatz fiel allerdings im letzten Quartal erneut zurück, der Verlust des Konzerns wuchs innerhalb eines Jahres von 89 auf 117 Millionen Dollar. Mit der neuen Konzentration auf das Software-Geschäft unter dem neuen Konzernchef John Chen will man im noch bis Ende Februar 2017 laufenden Geschäftsjahr allerdings – auf bereinigter Basis – einen Gewinn einfahren.

Neue prähistorische Vogelart in Nunavut entdeckt

Forscher der University of Rochester haben eine bisher unbekannte prähistorische Vogelart entdeckt, die vor 90 Millionen Jahren die – heutige – kanadische Arktis bevölkert hat. Damals herrschte dort ein Klima, das mit den klimatischen Verhältnissen des heutigen Nordens von Florida zu vergleiche ist.

Das Vogelfossil aus Nunavut gehört zu den ältesten, die je so hoch im Norden gefunden wurden. Es handelt sich den Forschern zufolge um eine Art Mischung zwischen einer großen Möwe und einem Tauchvogel wie zum Beispiel dem Kormoran. Allerdings hatte der Vogel wahrscheinlich Zähne. Die neue Art wurde auf den Namen Tingmiatornis arctica getauft. „Tingmiat“ heißt in der Sprache der Inuit „die, die fliegen“.

Promotionsstipendien an der FU

Die Graduate School of North American Studies (GSNAS) der Freien der Freien Universität Berlin bietet vom 1. Oktober 2017 an zehn Promotionsstipendien. Bewerben können sich Studierende, die eine Promotion in American oder Canadian Studies in einer der folgenden Disziplinen anstreben:

– Geschichte
– Kulturwissenschaft
– Literaturwissenschaft
– Politikwissenschaft
– Soziologie
– Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Website des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin: http://www.jfki.fu-berlin.de/graduateschool/application/index.html oder auf Facebook unter http://bit.ly/2iPb4P2 . Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

 

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf

Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

24. Januar – Berlin – Québec-Stammtisch ab 19 Uhr im Café Orange, Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/712912648870392 und auf WordPress http://quebecberlin.wordpress.com/termine/

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße“.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum

BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016 0

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 51+52/2016

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 51+52/2016, 20. Dezember 2016

  • Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an
  • Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
  • Kanada bei PISA-Test weit vorn
  • Franklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie
  • Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen
  • University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Frohe Weihnachten
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Trudeau kündigt nächste Schritte im Aussöhnungsprozess mit Ureinwohnern an

Im laufenden Aussöhnungsprozess zwischen der kanadischen Obrigkeit und der indigenen Bevölkerung des Landes hat Premierminister Justin Trudeau Mitte Dezember die nächsten Schritte angekündigt. Zuerst einmal soll ein bilateraler Mechanismus zwischen der Regierung und der Versammlung der First Nations und weiterer Ureinwohnergruppen und Räten verstetigt werden. Jedes Jahr soll es eine Versammlung geben, während der man sich über gemeinsame Werte und den Fortschritt des Prozesses verständigen will.

Darüber hinaus will Trudeau ein provisorisches Direktorengremium einrichten, das Empfehlungen für einen nationalen Versöhnungsrat machen soll. Drittens soll die Arbeit des National Centre for Truth and Reconciliation an der Universität von Manitoba mit zehn Millionen Dollar unterstützt werden. Dort wird das Unrecht aufgearbeitet, dass den Ureinwohnern durch die Internatspolitik zugefügt wurde. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert und bis in die 1990er Jahre hinein wurden in diesen Schulen Kinder von Ureinwohnern untergebracht und von ihren Eltern ferngehalten.

Trudeau schloss seine Ankündigung mit den Worten: „Es muss noch viel mehr getan werden, aber ich glaube daran, dass wir einen großen Schritt auf die Erneuerung unseres Verhältnisses mit den Ureinwohnern gegangen sind.“

Kanadier McFalls mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der kanadische Politikwissenschaftler Laurence McFalls ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet worden. McFalls ist einer der Sprecher des deutschen-kanadischen Graduiertenkollegs Diversity der Universitäten Trier, der Universität des Saarlandes und der Universität von Montréal.

McFalls wurde für seinen langjährigen Einsatz für die Deutschland- und DDR-Forschung in Kanada geehrt. So hat er beispielsweise an der Universität von Montréal zur Institutionalisierung der Deutschlandstudien beigetragen und sich in den letzten 25 Jahren an vielen bi- und trinationalen Kooperationen beteiligt.

Kanada bei PISA-Test weit vorn

Bei PISA-Test haben kanadische Schüler sowohl in den Naturwissenschaften als auch in Mathematik und im Lese-Vergleich gut abgeschnitten. Der Schwerpunkt der aktuellen Studie, die von der OECD alle drei Jahre in 72 Ländern abgehalten wird, lag auf den Naturwissenschaften.

Hinter Singapur, Japan und Estland schaffte es Kanada auf den vierten Platz. Beim Lesen platzierte sich Kanada sogar hinter Singapur auf Rand zwei, in Mathematik auf Platz sieben.

Während die kanadischen Mädchen und Jungen bei den Naturwissenschaften gleich gut abschnitten, waren Jungen in Mathematik ein bisschen besser als die Mädchen, die wiederum besser lesen konnten.

eFranklin-Expedition: Forscher enthüllen neue Theorie

Möglicherweise waren es doch nicht die Konservendosen, die die Mannschaft der letzten Franklin-Expedition ins Verderben stürzte. Seit mehr als 30 Jahren ging die Wissenschaft davon aus, dass die letzten Überlebenden der ins Eis eingeschlossenen Franklin-Schiffe an Bleivergiftungen gestorben waren, die von den mit Blei versiegelten Konservendosen stammte. Blei schädigt das zentrale Nervensystem, was als Erklärung für das merkwürdige Verhalten der Schiffsbesatzungen kurz vor ihrem Tod herangezogen worden war.

Nun aber hat eine Gruppe kanadischer Forscher eine andere Theorie entwickelt, bei der Blei zwar auch eine Rolle spielt, nicht aber die Konservendosen, die bisher als Auslöser der Vergiftung herhalten mussten. Geleitet wurden die Untersuchungen von Dr. Jennie Christensen, Gründerin von TrichAnalytics, einem Unternehmen, das Umwelteinflüsse in Gewebeproben analysiert, in Zusammenarbeit mit der Universität von Saskatchewan, der Universität von Victoria und der Universität von Ottawa.

Die Forscher setzten verschiedene Untersuchungsmethoden ein, darunter die Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse, die Laserablation und die Isotopenanalyse. Untersuchungsgegenstand war ein Daumennagel des Mannschaftsmitglieds John Hartnell, der mit zwei weiteren Seeleuten auf Beechey Island erfroren war. Nägel und Haare eines Menschen speichern während ihres Wachstums Informationen über die Nährstoffversorgung; das oberste Ende des Nagels kann daher Auskunft über einen länger zurückliegenden Zeitraum geben, während der untere Teil am Rand der Nagelhaut erst kürzlich gewachsen ist und somit nur ganz neue Informationen in sich trägt.

Überraschenderweise konnten die Forscher zwar – im gesamten Nagel – eine Bleibelastung nachweisen – die jedoch für die damaligen Verhältnisse in einem völlig normalen und vor allem konstanten Rahmen lag. Nur im untersten Stück, in dem ganz neuen Teil also, ließ sich eine erhöhte Konzentration nachweisen. Dass auch in den Gewebeproben der Leichen, die vor mehr als 30 Jahren untersucht worden waren, extreme Bleikonzentrationen nachgewiesen wurden, begründen die Kanadier damit, dass die Knochen der Seeleute kurz vorm Verhungern das lebenslang gespeicherte Blei ins Gewebe und damit auch in den Nagel abgaben. Das erklärt allerdings nicht die Vergiftungserscheinungen und das dadurch ausgelöste merkwürdige Verhalten der Seeleute, von denen auch alte Inuiterzählungen berichten.

Das könnte aber auch durch einen bereits lange vor der Reise bestehenden akuten Zinkmangel ausgelöst worden sein, so die Forscher. Das Mineral Zink wird vom Körper für den Vitamin-A-Stoffwechsel benötigt. Vitamin A wiederum ist unerlässlich für das Immunsystem. Ohne ausreichend Vitamin A kann der Körper Infektionskrankheiten nicht mehr abwehren. Gleichzeitig führt ein Zink-Mangel zu seltsamen Verhalten, das mit dem bei einer Bleivergiftung verwechselt werden kann. Insofern gehen die Forscher eher davon aus, dass John Hartnell und mit ihm wohlmöglich auch andere Seeleute der Franklin-Expedition nicht an einer Bleivergiftung durch die Konservendosen starben, sondern, geschwächt durch den Zinkmangel und mit ihm einhergehenden Infektionen, verhungerten.

Die gesündesten Städte Kanadas liegen im Westen

Saskatoon, Calgary und Winnipeg sind die gesündesten von zehn kanadischen Städten. Sie wurden vom Conference Board of Canada jeweils mit den kanadischen Äquivalent einer 1, einem A, ausgezeichnet.

Auch wenn die kanadischen Städte ungefähr einen gleichen Lebensstandard aufwiesen, gäbe es doch leichte Unterschiede, die für diese Wertung gesorgt haben, hieß es von Seiten des Conference Boards. Ausschlaggebend waren die Zufriedenheit mit dem Leben in der entsprechenden Stadt, die Gesundheit der Bevölkerung, ihr gesunder Lebenswandel und der Zugang zu medizinischen Dienstleistungen.

University of Winnipeg: Stipendien für Deutsch-Kanadische Studien

Die University of Winnipeg gehört zu den führenden Universitäten in Kanada mit einem Lehrstuhl in deutsch-kanadischen Studien. Der Schwerpunkt der akademischen Forschung und Lehre liegt dabei in der Geschichts- und Literaturwissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs bei deutsch-kanadischen Forschungsvorhaben zu unterstützen, vergibt die Universität mehrere Stipendien im Rahmen der „German-Canadian Studies Fellowship Competition“.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.uwinnipeg.ca/german-canadian/fellowships.html.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Frohe Weihnachten

Der Kanada-Newsletter wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Anfang Januar melden wir uns zurück.

Termine

5. Januar 2017 – Hamburg – Neujahrsempfang des MapleTable® im Restaurang Blockbräu. Ab 18 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße.

Studio for Propositional Cinema. In Advance of a Shipwreck. Einzelausstellung noch bis 08.01.2017. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Grabbeplatz 4. http://www.kunstverein-duesseldorf.de

Douglas Coupland. Bit Rot. Einzelausstellung noch bis 8.01.2017. Museum Villa Stuck. Prinzregentenstraße 60. 91675 München. http://www.villastuck.de

Marcel Dzama. Bühnenreif / 1. Akt (1900 – 2016). Gruppenausstellung noch bis 23.04.2017. Arp Museum Rolandseck. Hans-Arp-Allee 1. http://arpmuseum.org

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121 Internet: http://www.kanada-info.de, http://www.kanada.de, http://www.canada.de

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