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Archiv für das Thema: Natur

Apr 12
Themen
Natur
Reisen

Zu Besuch bei Künstlern auf Salt Spring Island 1

Salt Spring Island Luftaufnahme

Inspirierend, nicht nur für Künstler: Salt Spring Island (c) Tourism BC/ Russ Heinl

Zwischen Vancouver und Vancouver Island liegt eine kleine Insel, die sich zu einem Refugium für Kreative entwickelt hat: Salt Spring Island. Vielleicht liegt es am Sonnenschein, an der traumhaften Küstenlandschaft oder einfach am beschaulichen Lebensstil – aber schauen Sie doch einfach selbst nach.

In mehr als 40 Ateliers und Werkstätten dürfen Besucher den Künstlern bei der Arbeit zusehen und bekommen so gleichzeitig einen Einblick in das Leben der Kreativen. Auch der kulinarische Genuss kommt hierbei nicht zu kurz: Neben dem samstäglichen Wochenmarkt gibt es auch Weingüter, Käsereien und Bäckereien, die einen Besuch wert sind.

Eine übersichtliche Karte, die bei der Planung der Studio- und Inseltour hilft, kann man hier herunterladen. Mehr über die Insel unter www.saltspringstudiotour.com.

Mrz 29
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Natur
Reisen

Wo Bär und Elch sich gute Nacht sagen: Luxus-Unterkunft in BC 1

Rustikal ist ein treffender und häufig verwendeter Ausdruck für den Lebensstil in der Region Cariboo Chilcotin Coast. Also nahmen sich die Kroekers vor, genau das Gegenteil zu tun. „Viele der Bed & Breakfasts hier in der Gegend sind im Blockhütten-Stil“, sagt Deborah, deren Ehemann Vance sowohl das Wohnhaus als auch die Einzimmer-Suite im Sheridan Lake Bed and Breakfast gebaut hat. „Wir wollten unseren Gästen die Abgeschiedenheit eines privaten Sees, Luxus und Komfort bieten.“

Im Oktober 2010 fand die Eröffnung statt. Die sechs Autostunden nordöstlich von Vancouver gelegene Fünf-Sterne-Suite mit Kingsize-Bett verfügt über einen eigenen Eingang, ein zusätzliches Schlaf-Loft, einen Kamin, eine voll ausgestattete Küchenzeile, eine Badewanne und eine geräumige Terrasse am See.

Am Privatdock stehen im Sommer Kanus, Kajaks und ein Ruderboot für Ausflüge in die vielfältige Natur und Tierwelt bereit. Im Winter wenn der See zufriert kommen die Gäste sogar in den Genuss einer exklusiven Schlittschuhbahn; auch Schneemobil- oder Skilanglauftouren sind beliebte Aktivitäten in den kalten Monaten. Ganz in der Nähe des B&B liegt Timothy Mountain, der Skiberg der Region.

http://www.naturesdoorstep.com

Mrz 28
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Natur
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Per Fahrrad von Toronto nach Halifax 1

Idyllisch: Zeltplatz am See auf der Radtour von Toronto nach Halifax

7250 Kilometer mit dem Fahrrad durch grandiose Natur (c) Reinhard Pantke

Bei Reinhard Pantke steht die letzte Etappe an: Er radelt durch Ontario, Québec, New Brunswick und Nova Scotia. Nach 7250 Kilometern hat er sein letztes Ziel, Halifax, erreicht.

Die große Einsamkeit von Northern Ontario liegt erstmal hinter mir. Der Verkehr nimmt ab Sault Ste Marie merklich zu, da dort mehrere Highways zusammenlaufen und gebündelt auf dem Trans Canada Highway nach Osten führen. Anfangs ist der Highway sogar vierspurig, später wird er zweispurig. Da es keinen Seitenstreifen zum Radeln gibt, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn die Wohnwagen mit hauchdünnem Abstand passieren.

Die Landschaft hat sich verändert: Erstmal seit dem Verlassen der Prärie sehe ich wieder Kühe und Schafe auf den Wiesen. Die ersten Getreidefelder seit ich weiß nicht wie vielen Kilometern! Viele Farmhäuser sehen wesentlich älter aus als noch vor ein paar Kilometern, wahrscheinlich war die Ostseite des Lake Superior lange Zeit eine Siedlungsgrenze, die man nicht überschritt.

Am Morgen bietet mir ein Amerikaner einen kurzen Bootsausflug an. Am Ufer des North Channel liegen unzählige Anwesen, die man nur mit dem Boot erreichen kann. Die teils riesigen Häuser werden zumeist von reichen Amerikanern als Feriendomizil genutzt. Das Boot prescht zeitweise mit über 70 Stundenkilometern übers Wasser, mein Gastgeber scheint es sichtlich genießen, sein Power-Boot vorzuführen. Ich bin froh, dass er sich auskennt, denn aus dem Wasser ragen kaum sichtbar unzählige Felsen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz.

Mrz 24
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Natur
Reisen

Reise zum Ende des Eises 1

Eisberg an der Treibeiskante

Eisberg an der Treibeiskante (c) Tourism Nunavut

„Sinaaq“ – so nennen die Inuit, Ureinwohner in Kanadas nördlichstem Territorium Nunavut, in ihrer Sprache Inuktitut einen Ort, der uns Europäern fremder nicht sein könnte: die arktische Treibeiskante. Hier, wo das offene Meer in jedem Frühjahr auf die sich zurückziehenden festen Eismassen des zugefrorenen Meeres trifft, befindet sich das wohl dynamischste und vielseitigste Ökosystem der Erde.

Wenn die Tage in Nunavut ab April wieder länger und die Temperaturen milder werden, vollzieht sich in der Arktis ein faszinierendes Phänomen, das täglich wechselnde bizarre Landschaftsformen ausbildet. Den Ort des Geschehens bezeichnen die Inuit mit „Sinaaq“, im Englischen spricht man von „Floe Edge“. Eine „floe“ ist eine im Meer treibende flache Eisscholle aus Salzwasser, die ein stattliches Ausmaß von bis zu zehn Kilometer Breite erreichen kann. Als Treibeis hebt und senkt sie sich mit den Gezeiten und reist mit den Meeresströmungen und arktischen Winden durch den eisigen Ozean. Erst in Küstennähe wird diese Riesen-Eisscholle durch festes Eis ausgebremst, das mit der Landmasse verbunden ist. Sie dockt sich ans Land oder den flachen Meeresboden an. Die Treibeiskante entsteht. Das Aufbrechen und Auftürmen des schmelzenden Eises kreiert jeden Tag ein neues aufregendes Landschaftsbild, bis der Prozess Ende Juni abgeschlossen ist.

„Line of Life“ – auch so wird die Treibeiskante manchmal genannt. Nichts ist treffender als diese Bezeichnung! Denn von April bis Juli sammelt sich die Tierwelt der Arktis entlang der Treibeiskante. Die Tiere warten in Scharen darauf, dass das Eis schmilzt und den Weg frei macht zu den reichhaltigen Futterstellen in den Meeresbuchten und zerklüfteten Fjorden der arktischen Küste Nunavuts.

Die Gewässer um Baffin und Bylot Island enthalten die reichhaltigste Verbreitung maritimer Säugetiere in der östlichen Arktis. Walrösser und Seehunde tauchen auf, um sich im Sonnenschein zu wärmen, kleine und große Eisbären wandern umher oder genießen ein Bad im Meer. Direkt vor der Küste tummeln sich quasi zum Greifen nah Heerscharen von weißen Belugawalen, seltenen Grönlandwalen und Narwalen, die in Milne Inlet ihre Jungen zur Welt bringen. Millionen arktischer Zugvögel sind unterwegs zu ihren Sommernistplätzen. Ein Zwischenstopp an der Treibeiskante verspricht ihnen Leckereien, die bei der Seehundjagd der Eisbären übrig geblieben sind. Ferngläser und Kamera nicht vergessen: Dem überwältigten Besucher eröffnet sich ein reichhaltiges und vielseitiges Ökosystem, das wie kein anderes zu extensiven Tierbeobachtungen einlädt.

Doch die Treibeiskante ist auch Stätte eines weiteren Naturschauspiels. Wenn das Eis aufbricht, kommen sie langsam angeschwommen – die Eisberge. Als weiße Gipfel treiben sie auf kristallblauem Meer. Beachtlich und gefährlich zugleich, denn nur ein Achtel ihrer Masse ist über dem Wasser zu sehen. Aus Schneeflocken geboren, die vor 10.000 bis 15.000 Jahren auf die Erde fielen, sind sie heute wahre Kunstwerke der Natur, die von den tosenden Wellen des Meeres, Strömungen und pfeifenden Winden geformt wurden. Die gesamte Ostküste Baffin Islands von Pond Inlet bis Qikiqtarjuaq gleicht einer einzigen Eisberg-Galerie, die weltweit einmalig ist. Den ganzen Sommer über dauert die Wanderung der schimmernden Giganten. Die Treibeiskante ist spektakulär, mystisch – und gefährlich. Man sollte sie daher nicht auf eigene Faust aufsuchen.

Geführte Tierbeobachtungs-Touren entlang wunderschöner Berg-Szenerien, geschäftiger Vogelkolonien und treibender Eisberge starten in vielen Gemeinden Nunavuts, zum Beispiel Clyde River, Coral Harbour, Igloolik, Iqaluit, Pond Inlet oder Qikiqtarjuaq. Erfahrene Reiseführer aus der Region, die sich bestens mit den Gezeiten, Wetterkonditionen und dem sich permanent verändernden Zustand des Eises auskennen, sorgen für die Sicherheit der Besucher. Gleichzeitig können die professionellen Naturforscher und ortsansässigen Inuit mit viel Wissen über Natur- und Kulturerbe Nunavuts begeistern.

Touren zur Treibeiskante können als eintägiger Ausflug oder als mehrtägige Exkursion auf dem Eis mit Übernachtung in Zelten gebucht werden. Wild, gemütlich und unvergesslich. Gereist wird mit dem Hundeschlitten oder dem Boot, mit Schneemobil oder dem traditionellen Qamutiik, einem arktischen Schlitten, der von einem Schneemobil gezogen wird. Für die ganz erprobten Abenteurer werden Expeditionen angeboten, bei denen Teilstrecken auf Skiern oder im Sea-Kayak zurückgelegt werden. Oft wird bei einer Treibeiskanten-Tour ein traditioneller Lunch gereicht: Arktischer Saibling mit Bannock – ein traditionelle Fladenbrot der Inuit – und Tee aus dem kristallklaren Wasser eines Eisberges.

Herzlich willkommen in Nunavut!

www.nunavuttourism.com

Mrz 22
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Natur
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Prince Edward Island per Drahtesel 2

Radfahrer auf Prince Edward Island

Für jeden Geschmack etwas: Radwege auf Prince Edward Island (c) www.tourismpei.com

Die Provinz ganz im Osten des Landes hat eine für kanadische Verhältnisse sehr überschaubare Größe: mit einer Fläche von fünfeinhalb tausend Quadratkilometern ist sie ein gutes Stück kleiner als Korsika oder Kreta. Das und die Tatsache, dass es auf Prince Edward Island ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz gibt, sind gleich zwei gute Gründe, sich per Drahtesel auf Entdeckungsreise zu wagen. Ein weiterer: Man ist mittendrin in der Natur!

In jedem Jahr bringt Tourism Prince Edward Island eine aktualisierte Rad-Broschüre heraus, in der das Radwegenetz inklusive neu angelegter Routen sowie alle Herbergen entlang des Weges vorgestellt werden, die am „Cyclists Welcome Program“ teilnehmen.

  • Der Confederation Trail beispielsweise ist Teil des TransCanada Trails und führt einmal quer über die Insel, 350 Kilometer weit, von Tignish nach Elmira.
  • Auf insgesamt 16 Scenic Heritage Roads lässt sich Prince Edward Island erleben, wie es früher einmal war.
  • Radsportler, die die Herausforderung suchen, haben sicherlich auf den sechs Demonstration Woodlots auf der Insel ihren Spaß.

Weitere Informationen zum Radfahren auf Prince Edward Island unter www.tourismpei.com/pei-cycling

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