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Archiv für das Thema: Reisen

Dez 22
Themen
Reisen

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar 0

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Camping im Banff-National-Park? Ab Januar sind Plätze reservierbar. Foto: Parks-Canada

Ab Januar 2017 können alle Campingplätze in den kanadischen Nationalparks für den Zeitraum zwischen April 2017 und März 2018 bereits vor Reiseantritt online reserviert werden. Dieser neu eingerichtete Service informiert sowohl über die Öffnungszeiten als auch Verfügbarkeiten der jeweiligen Plätze.

Damit haben im neuen Jahr alle begeisterten Campingurlauber die Möglichkeit, ihre persönliche Reiseroute mit den jeweils bevorzugten Orten fest zu planen und rechtzeitig zu buchen. http://www.pc.gc.ca/eng/voyage-travel/reserve.aspx

In der westkanadischen Provinz Alberta wird das Reservierungssystem in den Nationalparks an den folgenden Tagen freigeschaltet:

  • Jasper National Park: 10. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Banff National Park: 11. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Waterton Lakes National Park: 12. Januar (16 Uhr MEZ)
  • Elk Island National Park: 12. Januar (16 Uhr MEZ)

2017 feiert Kanada 150 Jahre Unabhängigkeit. Anlässlich dieses Jubiläums haben Reisende freien Eintritt in alle Nationalparks. In Alberta liegen die folgenden fünf: Banff National Park, Jasper National Park, Waterton Lakes National Park, Wood Buffalo National Park und Elk Island National Park.

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Ein besonderes Camping-Erlebnis. Ein Blick auf die Rampart Mountains im Jasper National Park. Foto: Parks Canada/L. Neufeld

Besucher können vorab einen kostenlosen 2017 Parks Canada Discovery Pass online bestellen; pro Fahrzeug ist nur ein Pass erforderlich. http://bit.ly/2gsid98

Informationen: Alberta, die Heimat der Kanadischen Rocky Mountains, ist die viertgrößte Provinz Kanadas mit einem Gebiet von insgesamt 661.185 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von 4,1 Millionen Einwohnern. Alberta befindet sich im kanadischen Westen und ist eine der reichsten Provinzen des Landes. Mit der Kultur der First Nations, den UNESCO-Welterbestätten – Dinosaur Provincial Park, Head-Smashed-In Buffalo Jump, Banff-Jasper National Parks, Waterton Lakes National Park und Wood Buffalo National Park – sowie den Weltstädten Calgary und Edmonton ist Alberta das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel.

Campingplätze in den Nationalparks ab Januar 2017 reservierbar

Camping, Lagerfeuer, Zeit für gegrillte Marshmallows. Foto: Parks-Canada/Ryan Bray

Alberta ist über die internationalen Flughäfen von Calgary undEdmonton erreichbar. Reiseplaner und Broschüren der Provinz stehen auf der Website von Travel Alberta unter https://www.travelalberta.com/de/plan-your-trip/vacation-guides/ zum Download zur Verfügung.

 

Dez 10
Themen
Reisen

LAST CHANCE – Die Iceroad an den arktischen Ozean – ein Erlebnis der besonderen Art 0

Eine „Faszination Kanada“ Leserreise

Die aus Dokumentarfilmen und Fernsehen (Iceroad-Truckers) bekannte Iceroad, die Inuvik und Tuktuyaktuk(Nordwest Territorien, Kanada) verbindet, wird es ab 2018 nicht mehr geben. Eine auf Permafrost gebaute, ganzjährig befahrbare Straße, wird ab dem Frühjahr 2017 ihren Platz einnehmen.
Die letzte Chance, dieses beeindruckende und unvergessliche Erlebnis hautnah mitzuerleben, bietet sich in diesem Winter 2016/2017. Um das vergängliche und letztmalig gebotene Abenteuer Iceroad zu erleben, bieten wir ihnen 11 Tage voller Spannung und Abwechslung, voller WOW-Erlebnisse, faszinierender Landschaften und Abenteuer pur.

Tobias Barth, Gründer und Ideengeber von Faszination-Kanada.com, dem größten deutschsprachigen Kanada-Blog, seit kurzem wohnhaft in Whitehorse, Yukon, Kanada, wird Ihnen die Eisstraße und Ihre Geschichte nahebringen. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen.

Ihr Reiseverlauf

Tag 1 – 17. März 2017 – Ankunft in Whitehorse

Tobias, ihr Tourguide, holt sie am Flughafen ab und bringt sie ins Hotel. Bereits auf dem Weg von Flughafen zum Hotel wird er ihnen einiges über Whitehorse, den Yukon und über das kommende Abenteuer erzählen können. Im Hotel lernen sie bei einer Vorbesprechung alle Teilnehmer der Tour kennen (max. 10 Personen). Ihr erfahrender Tourguide wird mit ihnen über den Reiseverlauf sprechen und sie auf das Iceroad-Abenteuer vorbereiten.
Unterkunft: Hotel in Whitehorse

Tag 2 – 18. März 2017 – Fahrt nach Dawson City

Am Morgen brechen wir schon früh auf und starten unsere Fahrt nach Dawson City. Dawson war bis zum Ende der 1950er Jahre nur im Sommer mit einem Raddampfer auf dem Yukon River erreichbar. Heute führt der Klondike Highway (ca. 550km) in die einst größte Stadt westlich von Winnipeg und nördlich von San Francisco.
Unterwegs halten wir immer wieder an, sei es, um einen Kaffee zu trinken, um Fotos zu machen oder um sich die Füße zu vertreten. Auf dem Weg Richtung Norden kommen wir an kleinen Indianersiedlungen, wie Carmacks, Pelly Crossing und Steward Crossing, vorbei. Nachdem wir die Hälfte der Strecke geschafft haben, blicken wir auf die “Five Finger Rapids”, die Stromschnellen, die vielen Schiffen und Booten im Goldrausch zum Verhängnis wurden. In Dawson City angekommen haben wir die Möglichkeit, die sonst staubige und lebhafte Stadt von ihrer ruhigen Seite kennenzulernen.
Unterkunft: Hotel in Dawson

Tag 3 – 19. März 2017 – Dawson City

Dawson City hatte einst über 50.000 Einwohner, der größte Teil davon war auf das Gold scharf. Hier spielte das Leben, hier schrieben Robert Service und Jack London eindrucksvolle Literatur.
Wir verbringen heute viel Zeit in und um Dawson, besuchen die Robert Service und Jack London Cabin und genießen die frische Luft bei einem Spaziergang auf dem zugefrorenen Yukon River. Am Abend, nach einem ausgedehnten Abendessen, halten wir Ausschau nach den Nordlichtern, die bei entsprechendem Wetter vielleicht zu sehen sind.
Unterkunft: Hotel in Dawson

Tag 4 – 20. März 2017 – Dawson City nach Eagle Plains

Wir starten bereits sehr früh am morgen, da wir eine lange, beeindruckende Strecke vor uns haben. Der Dempster Highway beginnt ungefähr 40 Kilometer südlich von Dawson und bringt uns nach circa 770 Kilometer Fahrtstrecke nach Inuvik. Auf dieser im Sommer nur geschotterten Straße gibt es eine Tankstelle – ziemlich in der Mitte in Eagle Plains. Auf dem Weg zu dem Tankstopp, der mit einem Hotel verbunden ist, werden wir traumhafte Aussichten genießen können und viele Eindrücke erhalten.
Schon nach 1,5 Stunden erreichen wir die Tombstone Mountains. Dieser Anblick ist atemberaubend. Oft können Sie Wildtiere wie Füchse, Wölfe oder Caribous am Straßenrand beobachten. Auch Schneehühner kreuzen ab und zu unseren Weg. Wenn wir nach einigen Stunden voller beeindruckender Erlebnisse in Eagle Plains ankommen, freuen wir uns über ein warmes Zimmer und ein deftiges Abendessen.
Unterkunft: Hotel in Eagle Plains

Tag 5 – 21. März 2017 – Eagle Plains nach Inuvik

Nachdem wir gemeinsam Frühstück haben, verlassen wir Eagle Plains in Richtung Inuvik. Der zweite Teil des Dempster Highways bringt uns direkt zum Polarkreis, wo wir einen Fotostopp machen und uns diesen Augenblick mit einer Flasche Sekt versüßen. Kurz danach verlassen wir den Yukon in die Northwest Territories, wo wir Bergketten überwinden, zwei Eisbrücken über den Peel River und Mackenzie River überqueren um dann nach Fort McPherson kommen. Diese Indianersiedlung beherbergt eine historischen Handelspunkt der Hudson Bay. Zudem wurde hier die berühmte „Lost Patrol“ gefunden, über die sie im Reiseverlauf sicherlich das eine oder andere hören werden. In Inuvik (Ort der Menschen) angekommen, checken wir in unser Hotel ein und sprechen über die Erlebnisse des Tages. Zudem steigt die Spannung deutlich an, da der nächste Tag das absolute Highlight für uns bereithält.
Unterkunft: Hotel in Inuvik

Tag 6 – 22. März 2017 – Eagle Plains nach Tuktuyaktuk – Die Eisstraße

Die Iceroad, die aus Film- und Fernsehen berühmte Eisstraße, beginnt direkt in Inuvik und führt über das Flussdelta des Mackenzie Rivers nach Tuktuyaktuk, an den arktischen Ozean. Auf dem Weg nach Tuktuyaktuk begegnen uns Trucks, die meist Rohstoffe aus dem hohen Norden in südlichere Gefilde transportieren. Auf der Iceroad halten wir immer wieder an, um diesen einmaligen Tag bis ins Mark zu genießen.
Nicht weit von Tuktuyaktuk entfernt, sehen wir die ersten „Pingos“. Dies sind „kleine“ Berge aus Eis, die aus dem Permafrost über viele Jahre entstehen. Der größte dieser ist über 100m hoch!
Ein Einheimischer der hiesigen Inuits führt uns durch die Stadt und zeigt uns die interessantesten Dinge. Unter anderem besuchen wir auch den Gemeindekühlschrank, den Community Deep Freezer, der ein zu früheren Zeiten zehn Meter in den Permafrost gegrabener Tiefkühlschrank ist. Hier wurde einst Wal- und Robbenfleisch und andere verderbliche Waren gelagert. Den Abend verbringen wir bei einer einheimischen Familie, um einen tieferen Eindruck in das Leben der Menschem am arktischen Ozean zu bekommen.
Unterkunft: B&B in Tuktuyaktuk

Tag 7 – 23. März 2017 – Tuktuyaktuk nach Inuvik

Nach dem Frühstück geht es zurück auf die Eisstraße. Sie können dieses Erlebnis nochmals genießen und intensiv erleben – letztmalig und einmalig wird es unvergesslich bleiben! Der Nachmittag steht in Inuvik zur freien Verfügung. Hier gibt es die Möglichkeit, ein ganz besonderes Erlebnis mitzunehmen, mit dem Hundeschlitten fahren. Diese Erfahrung sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen.
Unterkunft: Hotel in Inuvik

Tag 8 – 24. März 2017 – Inuvik nach Eagle Plains

Auf unserem Rückweg in Richtung Süden befahren wir erneut den Dempster Highway, die Eisbrücken über die zwei großen Flüsse. Dabei können wir die Landschaft ein weiteres mal genießen. Eagle Plains bietet uns erneut Unterkunft.
Unterkunft: Hotel in Eagle Plains

Tag 9 – 25. März 2017 – Eagle Plains nach Dawson City

Es geht weiter auf dem Weg zurück in die Zivilisation – Dawson City ist nach dem wiederholt beeindruckenden Weg, vorbei an den Tombstone Mountains, unser Ziel. Eine weitere und erneute Chance, den Goldrausch ganz nah zu erleben. Auch die Nordlichter lassen wir wieder nicht aus den Augen.
Unterkunft: Hotel in Dawson City

Tag 10 – 26. März 2017 – Dawson City nach Whitehorse

Von Dawson City geht es heute wieder nach Whitehorse. Zuvor schauen wir uns jedoch noch die verschneiten Goldfelder an. Unter anderem machen wir einen Fotostopp an der Dredge No.4, einer riesigen Goldsuchmaschine, die bis in die späten 60er Jahre im Dienst war. Auch besuchen wir den Discovery Claim, in dem 1896 das erste Gold gefunden wurde, und damit der berühmte Klondike Goldrausch ausgelöst wurde.
Unterkunft: Hotel in Whitehorse

Tag 11 – 27. März 2017 – Rückflug oder Weiterreise

Heute heisst es wieder Abschied nehmen. Abschied nehmen von einer der eindrucksvollsten Reisen ihres Lebens. Die Iceroad ist nun Vergangenheit. Nicht nur für sie, auch für alle anderen gibt es vorerst keine Chance mehr, diese Erfahrung zu machen. Gratulation!

Ihr Tourguide Tobias bringt Sie zum Flughafen und verabschiedet sich von Ihnen.

Termin: 17. – 27. März 2017
Reisebüro / Veranstalter: Canada Dream Tours (http://www.kanadareise.de)

Gruppengröße: 7-10 Teilnehmer

Leistungen

  • 11 Tage Tour ab / bis Whitehorse
  • 10 Hotel-Übernachtungen im Doppelzimmer (zweckmäßig eingerichtete Hotels bis Hotels der Mittelklasse)
  • Professionelle deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise
  • Alle Transporte im beheizten Maxivan
  • Polarkreis Zeremonie
  • Notfallausrüstung (Erste-Hilfe Ausrüstung, Satelliten-Telefon)
  • Stadtrundfahrt in Whitehorse und Dawson City
  • Flughafentransfers in Whitehorse

Preis pro Person im DZ: EUR 2690.- zzgl. Flug
EZ Aufschlag: EUR 950.-

Buchbar auf Anfrage unter E-Mail Adresse versteckt zum Spamschutz oder
Telefon 07402-9109052

Nicht inbegriffen

  • Verpflegung
  • Persönliche Extras
  • Trinkgelder

Hinweis!
Kurzfristige (wetterbedingte) Änderungen im Reiseverlauf sind möglich und liegen im Ermessen des Tour-Guides.

Dez 03
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Reisen

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada 0

Auf dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway beginnt die letzte Winterbauzeit

Mit dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway werden die Bewohner der nördlichen Region an die wirtschaftliche und soziale Entwicklung angeschlossen. Dieses bedeutende Projekt soll Wachstum und eine bessere Lebensqualität für die Bewohner bringen.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Die Bauarbeiten auf dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway gehen in die letzte Phase.

Nun beginnt der letzte Bauabschnitt, die letzten 3,5 Kilometer Autobahn mit zwei Brücken und acht Düker werden gebaut. Im Sommer folgen dann noch die Abbösschungen und letzte Oberflächenarbeiten, dann kann die Straße der Öffentlichkeit übergeben werden. Der 137 Kilometer lange Inuvik Tuktoyaktuk Highway ist die erste kanadische Allwetter-Autobahn an den Arktischen Ozean.

Allerdings verschwindet dann ein besonderes Bauwerk, das in TV-Sendungen berühmt wurde, die Iceroad. Wer kennt sie nicht, die furchtlosen Iceroad-Trucker, die ihre großen Gefährte über zugefrorene Gewässer in von Inuvik nach Tuktoyaktuk und zurück fahren.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Diese Szenen auf der Iceroad wird es bald nicht mehr geben, der Inuvik Tuktoyaktuk Highway ersetzt zukünftig die Eisstraße.

Für alle, die dieses Abenteuer „Iceroad“ nochmals erleben wollen, bieten wir in Kürze eine Reise entlang der nördlichen Eisstraße in Kanada an. Tobias Barth, Gründer von Faszination Kanada wird sie auf einer spannenden Reise entlang der Iceroad begleiten und betreuen.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Tobias Barth, Gründer von Faszination Kanada wird sie auf einer Reise entlang der Iceroad begleiten und betreuen.

Okt 21
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Reisen

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler 0

Die Skiparadiese eröffnen mit Openings die Skisaison 2016/2017

„Winter in Kanada“, wer kennt ihn nicht, den Evergreen, den Elisa Gabbai im Original gesungen hat. Und in der Tat, der Winter 2016/2017 steht im Traumland vor der Tür, die Skigebiete erwarten mit Openings ihre Gäste. Skifahren in Kanada ist ein besonderer Traum, der Champagne Powder lässt jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Nachfolgend stellen wir euch die bekanntesten Skigebiete Kanadas vor. Darüber hinaus gibt es im ganzen Land schöne Skiresorts.
Wir wünschen allen Skifahrern, die sich in das weiße Paradies Kanada begeben „Ski Heil“.

Big White Ski Resort
Skigebiet Big White – Traumhafter Champagner Powder und Sonnenschein im größten Skigebiet Kanadas

Big White ist ein herrliches, noch nicht sehr bekanntes Skigebiet, das sich im Norden des Okanagan Tales in der kanadischen Provinz British Columbia befindet. Das Ski Resort Big White in den Rocky Mountains ist der Favorit der Kanadier und zählt laut Ski Canada Magazin zu den drei qualitativ besten Skigebieten der Welt.

Charakteristisch für dieses Skigebiet ist die harmonische Bergwelt (bis 2400 Meter) mit einer faszinierenden Weite. Eine pulvrige Schneehöhe von sieben Metern, modernste Liftanlagen („New Snow Ghost Express“) und angenehme durchschnittliche Tagestemperaturen von minus 2 Grad machen das Big White Ski Resort zu einem Skiparadies für Familien, Genußskifahrer und Freerider. Neben zahlreichen leichten bis mittelschweren Pisten gibt es auch herausfordernde, rasante Abfahrten („The Cliff“) für Skiprofis. Das „Ski in-Ski out“ des Big White Resort hat den angenehmen Vorteil, dass alle Einrichtungen zu Fuß erreichbar sind.

Das große Opening in Big White beginnt am 24. November.

Weitere Informationen: http://www.bigwhite.com/

 

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.bigwhite.com/

Kicking Horse Mountain Resort
Skiabenteuer im hochalpinen Pulverschnee

Das Kicking Horse Mountain Resort liegt zehn Kilometer außerhalb der Stadt Golden in der Provinz British Columbia (Westkanada). Gerne hätten die einheimischen Skiprofis den herrlich leichten und trockenen Tiefschnee für sich behalten. Aber das Skigebiet an den Osthängen der Purcell Montains entwickelte sich von der kleinen „Whitetooth Area“ zu einem Traum-Skigelände mit „Super Bowl“ und einer hervorragenden Schneequalität. Das 2.756 Hektar große Kicking Horse Mountain Resort besitzt mit 1260 Metern den drittgrößten Höhenunterschied der kanadischen Skigebiete.

Beliebt ist die Hochgeschwindigkeits-Gondel, der „Golden Eagle Express“, der diese Höhendifferenz innerhalb von zwölf Minuten überwindet. Auf 2350 Meter Höhe befindet sich das höchst gelegene kanadische Bergrestaurant „Eagle’s Eye“, von dem die Gäste einen fantastischen Ausblick auf die schneebedeckte Hochgebirgslandschaft haben. Wenn auch immer mehr Familien sich für das Kicking Horse Mountain Resort mit seinen vielseitigen (Unterkunfts-) Möglichkeiten begeistern, die meisten Pisten sind sogenannte „schwarze Pisten“. Skiexperten und Profi-Snowboarder schwärmen von dem abenteuerlichen und noch nicht überlaufenen Kicking Horse Mountain Resort.

Die offizielle Eröffnung der Wintersaison 2016/2017 findet am Freitag, 9. Dezember statt.

Weitere Informationen: http://kickinghorseresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://kickinghorseresort.com/

Lake Louise Ski Area
Größtes Skigebiet in den Rocky Mountains

Mitten im beeindruckenden Banff Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in Kanada, liegt Lake Louise. Dieses kleine Dorf in der Provinz Alberta liegt etwa 45 Kilometer von Banff selbst entfernt. In der Region um den Lake Louise befindet sich eines der schönsten Skigebiete der Welt.

Auf 139 Pisten können Skifahrer und Snowboarder am Lake Louise ihrem Sport nachgehen. 25% der Pisten sind für Anfänger, 45% für durchschnittliche und 30% für fortgeschrittene Fahrer ausgelegt. Deswegen ist das Skigebiet auch gut für Familien und Gruppen mit unterschiedlichem Fahrniveau geeignet. Alle Strecken sind auch für Snowboardfahrer zugelassen. Die längste Piste misst acht Kilometer. Das gesamte Skigebiet umfasst 17 Quadratkilometer und liegt in bis zu 2,637 Metern Höhe. Mit neun Lifts kann diese Distanz überwunden werden, drei davon sind so genannte „High-Speed-Lifts“ und befördern die Sportler in beeindruckender Geschwindigkeit nach oben. Wem das dennoch zu lange dauert, kann sich auch für das „Heliskiing“ entscheiden. Dabei wird der Skifahrer mit einem Helikopter auf den Berg gebracht und kann dort im unberührten Tiefschnee fahren.

Die Lake Louise Abfahrt ist seit einigen Jahren wieder fester Bestandteil des World Cups. Sie gehört zu den Top 5 der schnellsten Strecken. Während einige Stellen technische Herausforderungen bieten, sind viele Teile flüssig zu fahren und auch einige Sprünge hat diese Abfahrt zu bieten. Eine optimale Linienführung ist besonders dann wichtig, wenn es mit einem Sprung in ein Waldstück übergeht. Der Schluss bietet optimale Bedingungen zum Gleiten. Neben den klassischen Wintersportarten kann im Skigebiet von Lake Louise zum Beispiel auch Schlittschuh gelaufen oder eine Fahrt im Hundeschlitten gewagt werden.

Das große Skiopening in der Lake Louise Ski Area startet am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skilouise.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skilouise.com/

Revelstoke Mountain Resort
Skigebiet Revelstoke (Kanada) – ein Paradies für Heliskiing im Pulverschnee

Das Revelstoke Mountain Resort (RMR) wurde im Jahr 2007 an den Westhängen des Mackenzies im Südosten des kanadischen Bundesstaates British Columbia eröffnet. Mit 52 Pisten und herrlich trockenem Pulverschnee („Champagner Powder“) bietet Revelstoke ein Skierlebnis der Superklasse. Etwa sechs Kilometer südöstlich des Städtchens Revelstoke beginnt mit dem Selkirh-Gebirge eine fantastische Skiregion für mehr oder weniger extreme Tiefschneefahrer (Freerider) und Snowboarder. Die Wintersportler gelangen mit einer Achter-Gondel auf den fast 2460 Meter hohen Gipfel des Mount Mackenzie. Zu den besonderen Attraktionen des sich im schnellen Aufbau befindlichen Skigebietes sind die Helikopter unterstützten Skitouren durch die weiße kanadische Wildnis.

Die Skisaison dauert in Revelstoke Mountain von Dezember bis April. Dabei können durchaus Schneehöhen von bis zu 18 Metern vom Himmel fallen. Als beste Urlaubszeit gilt die Zeit von Januar bis Ende März. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Winter minus 5 Grad Celsius. Es kann aber auch vorkommen, bei minus 20 Grad Celsius von der Berghütte aus zur Abfahrt zu starten.

Im Revelstoke Mountain Resort startet die Saison am 3. Dezember.

Weitere Informationen: http://www.revelstokemountainresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Ski Marmot Basin
Faszinierende Schneewelt

Der Marmot Basin nahe Jasper liegt in den kanadischen Rocky Mountains in der Provinz Alberta. Vom Calgary Airport ist Jasper etwa 430km entfernt, vom bekannten Skiort Banff ca. 250km. Reist man über Banff an, erlebt man schon auf dem Weg (über den bekannten Icefields Parkway) nach Jasper die grandiose Natur. Marmot Basin bietet Ski- und Snowboardvergnügen mitten im Jasper Nationalpark.

Das Skigebiet Marmot Basin erstreckt sich über eine Fläche von 678 ha. Hier finden sich 84 km präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade sowie diverse Tiefschneevarianten. Die meisten Pisten sind im mittleren Schwierigkeitsgrad (rote Pisten), jedoch findet auch der versierte Skiläufer seinen Spaß. Die „Charleys Bowl“ hat fast 50 Grad Hangneigung, aber auch „Dupres Bowl“ und „Dupres Chutes“ bietet einige Runs. Buckelpisten bietet die „Caribou Ridge.“ Das Skigebiet erstreckt sich auf einer Höhe von knapp 1700 m bis über 2600 m. Schneesicherheit mit herrlichem Pulverschnee, wie überall in den Rocky Mountains, ist von Anfang November bis Ende April gegeben.

Skiopening im Ski Marmot Basin ist am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skimarmot.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skimarmot.com

Sun Peaks Ski Resort
Skigebiet Sun Peaks – Ein junges Top-Resort mit drei Skibergen

Strahlendes Winterwetter, blauer Himmel und ein herrlich pulvriger Schnee – dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um das relativ neue, aber bereits drittgrößte Ski Resort von Westkanada. Die 117 Abfahrten sind von den drei Bergen der Kootenay Rockies, dem 3100 Meter hohen Tod Mountain (benannt nach dem Pelzhändler John Tod), dem Sundance Mountain und dem Mount Morrissey umgeben. Das Skifahren in den Rocky Mountains hat auf begeisterte Skifahrer eine magnetische Wirkung. Sun Peaks Resort bietet eine fantastische Landschaft, abwechslungsreiche Pisten verschiedener Schwiergkeitsgrade, Heliskiing und für Snowboarder Terrain Parks von hoher Qualität. Ein weiteres Plus ist das komfortable „Skin in /Ski out“, von dem mit Auszeichnung versehenen gemütlichen Bergdorf ausgehend. Auch das Winterleben rund um das Skifahren, mit gutem Après Ski und Nachtleben sowie hoher Kinderfreundlichkeit, ist im Skigebiet Sun Peaks fantastisch.

Die Skipisten sind mit ein bis zwei Liftfahrten vom idyllischen Ortskern aus zu erreichen. Dann befinden sich die Skifahrer und Snowboarder in einer tief verschneiten Winterlandschaft mit einem bei durchschnittlich minus 5 bis minus 10 Grad Celsius wunderbar leichtem Pulverschnee. Die jährliche Schneehöhe beträgt fünf Meter. Die neun modernen Liftanlagen lassen keine Warteschlangen aufkommen. Die Wintersaison erstreckt sich vom November bis in den April hinein. Die längste Abfahrt mit 8 Kilometern, durchsetzt mit Buckel- und Tiefschneepisten, ist ein besonderes Skivergnügen.

Das Sun Peaks Resort besitzt mit 881 Metern den größten Höhenunterschied zwischen Gipfelhöhe (2.080m) und Liftbasis (1.199 Metern) von allen Skigebieten in ganz British Columbia. Das bedeutet herrlich lange Abfahrten in einem Gebiet mit 2000 Sonnenstunden. Die trockene Luft ermöglicht die tollen Schneeverhältnisse, den sogenannten „Champagner Powder.“ Die Pisten eignen sich für Skifahrer verschiedenen Könnens. Für Skianfänger gibt es in Sun Peaks 33 Prozent leichte Pisten (blaue Markierung), 56 Prozent der Abfahrten eignen sich für Fortgeschrittene (rot) und 11 Prozent beinhalten anspruchsvolle schwarze Formationen für die Skiprofis.

Das zweitgrößte Skiresort öffnet für die Wintersaison am 19. November.

Weitere Informationen: http://www.sunpeaksresort.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: www.sunpeaksresort.com

Sunshine Village Ski and Snowboard Resort Banff

Kanada besitzt nicht nur unbeschreiblich schöne Naturlandschaften, sondern auch schneesichere Skigebiete von Weltklasse. Dazu gehört das Skigebiet Banff Sunshine Village der Region Alberta in den kanadischen Rocky Mountains, inmitten eines herrlichen Nationalparks. Es handelt sich dabei um ein endloses Skiterrain im Herzen der weißen, alpinen Wildnis mit einem beeindruckenden Gebirgs-Panorama. Banff Sunshine Village bietet von Mitte November bis fast Ende Mai die längste Skisaison sowie seit über 75 Jahren ein Tief- und Pulverschnee-Dorado für Ski- und Snowboardfahrer. Das Skigebiet liegt in einer Höhe von 1658 bis 2730 Metern und verfügt über 3000 Hektar Skipiste und 80 Kilometer Abfahrtsstrecke verschiedener Schwierigkeitsgrade. Den Skifahrer erwarten mehr als neun Meter natürlicher Schnee, High-Speed Lifte und ein lebendiges Après-Ski.

Internationale Bekanntheit erlangte die Skiregion Banff Sunshine Village im Zuge der Olympischen Winterspiele im Jahre 1988 in der Nähe von Calgary. Von der hervorragenden Schneequalität profitieren auch die Profi-Skifahrer (Nicht-Olympiateilnehmer) mit ihren rasanten Abfahrten sowie die Anfänger des Skisports. Das Skigebiet bietet 18 Kilometer Skipiste der leichteren Kategorie (blaue Markierung), 25 Kilometer mittelschwere Pisten (rote Markierung) und 37 Kilometer Abfahrten mit einem hohen Schwierigkeitsgrad (schwarze Piste) sowie eine Rennstrecke und einen Funpark. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem ortskundigen Ski-Guide oder mittels Ski-Safari die verschiedenen Ski-Areale kennenzulernen. Den Aufstieg erleichtern eine Gondelbahn, mehrere (Hochgeschwindigkeits-) lifte und zwei Schlepplifte. Mit dem Tri-Area Skipass erwirbt man die Berechtigung, in allen drei Banff-Skigebiete (Sunshine Village, Mount Norquay und Lake Louise) die Lifte zu benutzen und die Pisten hinab zu wedeln. Das in den Rocky Mountains herrschende trockene Klima sorgt für wunderbare Schnee- und Abfahrtsbedingungen. Eine der steilsten Abfahrten in den Rocky Mountains ist der sogenannte „Delirium Drive“ mit einem durchschnittlichen Gefälle von 39 Grad. Manche Pistenabschnitte können sogar bis zu 50 Grad Gefälle besitzen.

Skiopening ist am 11. November.

Mehr Informationen: http://www.skibanff.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.skibanff.com/

Whistler Blackcomb
Facettenreiche Pisten und eisblaue Gletscher

Whistler Blackcomb war offizielles Skigebiet der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Vancouver 2010. Das mehrfach zur „Number One“ der nordamerikanischen Ski-Resorts gekürte Whistler Blackcomb Mountain liegt in der kanadischen Provinz British Columbia, an der Pazifikküste in Kanadas Westen. Skifahrer aus aller Welt sind begeistert von der Vielfalt der Gebirgslandschaft im größten Skigebietes von Nordamerika sowie den langen Pisten mit unterschiedlichen Herausforderungen an die Technik der Skifahrer. Während Whistler Mountain Resort mit Abfahrten mit einer Länge von bis zu 11 Kilometern für alle Könnerstufen und den Familien-Skiurlaub geeignet ist, ist Blackcomb ein Adrenalin-Dorado für sportliche und versierte Skifahrer. Mit den Blackcomb Helikoptern und zertifizieren Heliskiing-Guides man die atemberaubenden Gletscher-Areale und unberührten Tiefschneegebieten der küstennahen Gebirgsketten (Coast Mountains) erfahren.

Die faszinierendsten und schneesichersten Pisten Kanadas liegen in den Coast Mountains, in den Wintersportorten rund um Vancouver. Dazu zählt das weiter östlich gelegene Whistler, eines der bedeutensten Skiorte. Der Einfluss des arktischen Klimas sorgt für die Schneesicherheit und den Pulverschnee. Der Schnee ist allerdings nicht immer so „pulvrig“ wie in anderen Skiregionen Kanadas, aber eine Wonne für Tiefschnee-Fahrer. Die Wintersaison in Whistler Blackcomb dauert von Dezember bis Mai. Beim Blackcomb Resort handelt es sich auch um ein Sommerskigebiet, in dem bis in den Juni hinein auf dem weiten, offenen Gletscher das Skifahren und Snowboarden möglich ist.

Whistler Blackcomb eröffnet seine Wintersaison am 24. November.

Weitere Informationen: https://www.whistlerblackcomb.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.whistlerblackcomb.com

 

Okt 14
Themen
Reisen

Die Niagara-Fälle – ein Naturwunder der besonderen Art 0

Sie gehören zu den größten Wasserfällen der Erde und sie begeistern jedes Jahr Millionen Besucher, die Niagara-Fälle. Der Niagara-Fluss, der den Eriesee und den Ontariosee verbindet stürzt an dieser Stelle über drei Fälle in die Tiefe. Der Fluss gehört gemessen an seiner Länge von nur 57 Kilometern zu den wasserreichsten der Erde. Die Entstehung der Fälle ist einer geologischen Besonderheit in der Region zu verdanken.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das geologische Profil der Niagara Fälle. Schema: © Baedeker

Es begann vor über 12.000 Jahren als am Ende der letzten Eiszeit die Großen Seen, die Great Lakes entstanden. Fünf unterschiedlich große Seen, alle mit einander verbunden, bilden ein so riesiges Süßwassersytem, dass sogar Gezeiten bemerkbar sind.
Als Überlauf zwischen Erie- und Ontariosee entstand der Niagara-Fluss. Durch die Besonderheit des Gesteins, weicher Schieferstein liegt unter einer harten Schicht von Dolomit und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses entstanden in erdgeschichtlich sehr kurzen Zeit die Niagara-Fälle.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das Profil der Großen Seen mit den Niagara Fällen zwischen Erie- und Ontariosee.

Die Kraft des Wassers wusch den weichen Schieferstein aus, bis das darüber liegende harte Gestein einbrach. So bewegten sich die Fälle pro Jahr um einen Meter zurück in Richtung Eriesee, bis heute sind es elf Kilometer, die sich die Fälle vom Ufer des Ontariosees entfernt haben. Nördlich der heutigen Niagarafälle fraß sich das Wasser innerhalb weniger Stunden durch extrem weiches Gestein, die Whirlpool Rapids enstanden. An dieser Stelle ändert der Niagara-River seine Flussrichtung um ca. 90° von Nord-West nach Nord-Ost und bildet dabei ein annähernd kreisförmiges Wirbelbecken, den Whirlpool. Die Whirlpool Rapids des Niagara-River mit bis zu 10,7 Metern Wassertiefe und einer Fließgeschwindigkeit von 35 km/h gehören zu den wildesten, beeindruckendsten und gefährlichsten Wildwassern der Welt (Kategorie 6).

Zurück zu den Niagara-Fällen, eigentlich die eigentlich drei Fälle sind. Geteilt durch Goat-Island fällt der Fluss auf US-amerikanischer Seite über die American-Falls und dem Bridal Veil, dem kleinen Brautschleier-Fall. Eigentlich sind die American-Falls zwei Meter höher als die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite. Ein gigantischer Felssturz verringerte die Fallhöhe jedoch auf 21 Meter. Die American-Falls sind 328 Meter breit, der kanadische Nachbar stolze 675 Meter. Die Horseshoe-Falls sind derzeit 54 Meter hoch. Nicht die Größe der Fälle machen sie zu einer Attraktion, es sind die Massen an Wasser, die über ihre Kante stürzen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

American Falls und Breidal Veil. Foto: apr

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Horseshoe-Falls mit Maid of the Mist-Boot. Foto: apr

Allerdings, so wie die Indianer die Niagara-Fälle sahen, als mystischer Ort, als überwältigendes Naturschauspiel, so sieht es heute nicht mehr aus. Pater Louis Hennepin, der als erster Weißer 1678 die Fälle sah, sank noch überwältigt auf die Knie. Heute sind die Fälle, die pro Jahr über 14 Millionen Besucher, darunter viele Honeymooner anlocken, von Hotels, Casinos, Museen und allerlei touristischen Attraktionen eingekreist, nachdem bereits im Jahr 1800 die touristische Erschließung begann. Seit 1846 fahren die „Maid of the Mist“-Boote auf dem Fluss zu den Fällen. Sowohl Kanada als auch die USA haben die Niagara-Fälle zu Naturparks deklariert, UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Fälle bis heute nicht.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Beeindruckende Wassermassen. Foto: apr

Seit den 1950er Jahren werden dem Fluss oberhalb der Fälle große Mengen an Wasser (bis zu 4.500 Kubikmeter pro Sekunde) für die Gewinnung elektrischer Energie abgezweigt. Insgesamt 2,5 Megawatt können die Kraftwerke mit dem Flusswasser erzeugen. Trotz geringeren Wassers, dass über die Fälle geht, bleiben die Niagara-Fälle ein besonderes Schauspiel. Positiver Nebeneffekt, die Fälle wandern nur noch ungefähr vier Zentimeter pro Jahr in Richtung Eriesee. Nachdem die Niagara-Fälle den gleichnamigen Fluss unschiffbar machten, wurde 1932 mit der Eröffnung des knapp 44 Kilometer langen Wellandkanals ein durchgehender Schifffahrtsweg vom Mississippi bis zum Atlantik geschaffen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Whirlpool mit Spanish Aerocar. Foto: apr

Beiderseits der Fälle sind die Schwesterstädte Niagara Falls entstanden, die kanadische Schwester hat 82.000 Einwohner, die auf US-Seite 54.000. Bekannt wurde Niagara Falls im Staat New York insbesondere durch den Marilyn Monroe Film „Niagara“.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Welland-Kanal. Foto: apr

Rund um die beiden Städte finden sich insbesondere auf kanadischer Seite interessante Orte, die es zu entdecken gilt. Botanische Gärten, der Marine Park und wer sehr guten kanadischen Wein genießen will, die Niagara Peninsula, ein großes Obst- und Weinanbaugebiet. Dem Fluss entlang fahren kann man über den Niagara-Parkway.

Die Entstehung der Fälle, ihre Geschichte kann man bei der Journey behind the Falls erleben.

http://www.niagaraparks.com/niagara-falls-attractions/journey-behind-the-falls.html

Die Internetseiten der Schwesterstädte Niagara Falls Ontario und New York:

www.niagarafalls.ca

www.niagarafallsusa.org

Die Seite der Maid of the Mist-Boote (deutsch):

http://www.maidofthemist.com/de/the-maid-experience/maid-history/

 

 

 

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