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Archiv für das Thema: Reisen

Dez 03
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Reisen

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada 0

Auf dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway beginnt die letzte Winterbauzeit

Mit dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway werden die Bewohner der nördlichen Region an die wirtschaftliche und soziale Entwicklung angeschlossen. Dieses bedeutende Projekt soll Wachstum und eine bessere Lebensqualität für die Bewohner bringen.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Die Bauarbeiten auf dem Inuvik Tuktoyaktuk Highway gehen in die letzte Phase.

Nun beginnt der letzte Bauabschnitt, die letzten 3,5 Kilometer Autobahn mit zwei Brücken und acht Düker werden gebaut. Im Sommer folgen dann noch die Abbösschungen und letzte Oberflächenarbeiten, dann kann die Straße der Öffentlichkeit übergeben werden. Der 137 Kilometer lange Inuvik Tuktoyaktuk Highway ist die erste kanadische Allwetter-Autobahn an den Arktischen Ozean.

Allerdings verschwindet dann ein besonderes Bauwerk, das in TV-Sendungen berühmt wurde, die Iceroad. Wer kennt sie nicht, die furchtlosen Iceroad-Trucker, die ihre großen Gefährte über zugefrorene Gewässer in von Inuvik nach Tuktoyaktuk und zurück fahren.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Diese Szenen auf der Iceroad wird es bald nicht mehr geben, der Inuvik Tuktoyaktuk Highway ersetzt zukünftig die Eisstraße.

Für alle, die dieses Abenteuer „Iceroad“ nochmals erleben wollen, bieten wir in Kürze eine Reise entlang der nördlichen Eisstraße in Kanada an. Tobias Barth, Gründer von Faszination Kanada wird sie auf einer spannenden Reise entlang der Iceroad begleiten und betreuen.

Die letzte Chance für das Abenteuer Iceroad in Kanada

Tobias Barth, Gründer von Faszination Kanada wird sie auf einer Reise entlang der Iceroad begleiten und betreuen.

Okt 21
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Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler 0

Die Skiparadiese eröffnen mit Openings die Skisaison 2016/2017

„Winter in Kanada“, wer kennt ihn nicht, den Evergreen, den Elisa Gabbai im Original gesungen hat. Und in der Tat, der Winter 2016/2017 steht im Traumland vor der Tür, die Skigebiete erwarten mit Openings ihre Gäste. Skifahren in Kanada ist ein besonderer Traum, der Champagne Powder lässt jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Whistler Blackcomb am 18. Oktober 2016. Foto: Mitch Winton//www.whistlerblackcomb.com

Nachfolgend stellen wir euch die bekanntesten Skigebiete Kanadas vor. Darüber hinaus gibt es im ganzen Land schöne Skiresorts.
Wir wünschen allen Skifahrern, die sich in das weiße Paradies Kanada begeben „Ski Heil“.

Big White Ski Resort
Skigebiet Big White – Traumhafter Champagner Powder und Sonnenschein im größten Skigebiet Kanadas

Big White ist ein herrliches, noch nicht sehr bekanntes Skigebiet, das sich im Norden des Okanagan Tales in der kanadischen Provinz British Columbia befindet. Das Ski Resort Big White in den Rocky Mountains ist der Favorit der Kanadier und zählt laut Ski Canada Magazin zu den drei qualitativ besten Skigebieten der Welt.

Charakteristisch für dieses Skigebiet ist die harmonische Bergwelt (bis 2400 Meter) mit einer faszinierenden Weite. Eine pulvrige Schneehöhe von sieben Metern, modernste Liftanlagen („New Snow Ghost Express“) und angenehme durchschnittliche Tagestemperaturen von minus 2 Grad machen das Big White Ski Resort zu einem Skiparadies für Familien, Genußskifahrer und Freerider. Neben zahlreichen leichten bis mittelschweren Pisten gibt es auch herausfordernde, rasante Abfahrten („The Cliff“) für Skiprofis. Das „Ski in-Ski out“ des Big White Resort hat den angenehmen Vorteil, dass alle Einrichtungen zu Fuß erreichbar sind.

Das große Opening in Big White beginnt am 24. November.

Weitere Informationen: http://www.bigwhite.com/

 

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.bigwhite.com/

Kicking Horse Mountain Resort
Skiabenteuer im hochalpinen Pulverschnee

Das Kicking Horse Mountain Resort liegt zehn Kilometer außerhalb der Stadt Golden in der Provinz British Columbia (Westkanada). Gerne hätten die einheimischen Skiprofis den herrlich leichten und trockenen Tiefschnee für sich behalten. Aber das Skigebiet an den Osthängen der Purcell Montains entwickelte sich von der kleinen „Whitetooth Area“ zu einem Traum-Skigelände mit „Super Bowl“ und einer hervorragenden Schneequalität. Das 2.756 Hektar große Kicking Horse Mountain Resort besitzt mit 1260 Metern den drittgrößten Höhenunterschied der kanadischen Skigebiete.

Beliebt ist die Hochgeschwindigkeits-Gondel, der „Golden Eagle Express“, der diese Höhendifferenz innerhalb von zwölf Minuten überwindet. Auf 2350 Meter Höhe befindet sich das höchst gelegene kanadische Bergrestaurant „Eagle’s Eye“, von dem die Gäste einen fantastischen Ausblick auf die schneebedeckte Hochgebirgslandschaft haben. Wenn auch immer mehr Familien sich für das Kicking Horse Mountain Resort mit seinen vielseitigen (Unterkunfts-) Möglichkeiten begeistern, die meisten Pisten sind sogenannte „schwarze Pisten“. Skiexperten und Profi-Snowboarder schwärmen von dem abenteuerlichen und noch nicht überlaufenen Kicking Horse Mountain Resort.

Die offizielle Eröffnung der Wintersaison 2016/2017 findet am Freitag, 9. Dezember statt.

Weitere Informationen: http://kickinghorseresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://kickinghorseresort.com/

Lake Louise Ski Area
Größtes Skigebiet in den Rocky Mountains

Mitten im beeindruckenden Banff Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in Kanada, liegt Lake Louise. Dieses kleine Dorf in der Provinz Alberta liegt etwa 45 Kilometer von Banff selbst entfernt. In der Region um den Lake Louise befindet sich eines der schönsten Skigebiete der Welt.

Auf 139 Pisten können Skifahrer und Snowboarder am Lake Louise ihrem Sport nachgehen. 25% der Pisten sind für Anfänger, 45% für durchschnittliche und 30% für fortgeschrittene Fahrer ausgelegt. Deswegen ist das Skigebiet auch gut für Familien und Gruppen mit unterschiedlichem Fahrniveau geeignet. Alle Strecken sind auch für Snowboardfahrer zugelassen. Die längste Piste misst acht Kilometer. Das gesamte Skigebiet umfasst 17 Quadratkilometer und liegt in bis zu 2,637 Metern Höhe. Mit neun Lifts kann diese Distanz überwunden werden, drei davon sind so genannte „High-Speed-Lifts“ und befördern die Sportler in beeindruckender Geschwindigkeit nach oben. Wem das dennoch zu lange dauert, kann sich auch für das „Heliskiing“ entscheiden. Dabei wird der Skifahrer mit einem Helikopter auf den Berg gebracht und kann dort im unberührten Tiefschnee fahren.

Die Lake Louise Abfahrt ist seit einigen Jahren wieder fester Bestandteil des World Cups. Sie gehört zu den Top 5 der schnellsten Strecken. Während einige Stellen technische Herausforderungen bieten, sind viele Teile flüssig zu fahren und auch einige Sprünge hat diese Abfahrt zu bieten. Eine optimale Linienführung ist besonders dann wichtig, wenn es mit einem Sprung in ein Waldstück übergeht. Der Schluss bietet optimale Bedingungen zum Gleiten. Neben den klassischen Wintersportarten kann im Skigebiet von Lake Louise zum Beispiel auch Schlittschuh gelaufen oder eine Fahrt im Hundeschlitten gewagt werden.

Das große Skiopening in der Lake Louise Ski Area startet am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skilouise.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skilouise.com/

Revelstoke Mountain Resort
Skigebiet Revelstoke (Kanada) – ein Paradies für Heliskiing im Pulverschnee

Das Revelstoke Mountain Resort (RMR) wurde im Jahr 2007 an den Westhängen des Mackenzies im Südosten des kanadischen Bundesstaates British Columbia eröffnet. Mit 52 Pisten und herrlich trockenem Pulverschnee („Champagner Powder“) bietet Revelstoke ein Skierlebnis der Superklasse. Etwa sechs Kilometer südöstlich des Städtchens Revelstoke beginnt mit dem Selkirh-Gebirge eine fantastische Skiregion für mehr oder weniger extreme Tiefschneefahrer (Freerider) und Snowboarder. Die Wintersportler gelangen mit einer Achter-Gondel auf den fast 2460 Meter hohen Gipfel des Mount Mackenzie. Zu den besonderen Attraktionen des sich im schnellen Aufbau befindlichen Skigebietes sind die Helikopter unterstützten Skitouren durch die weiße kanadische Wildnis.

Die Skisaison dauert in Revelstoke Mountain von Dezember bis April. Dabei können durchaus Schneehöhen von bis zu 18 Metern vom Himmel fallen. Als beste Urlaubszeit gilt die Zeit von Januar bis Ende März. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Winter minus 5 Grad Celsius. Es kann aber auch vorkommen, bei minus 20 Grad Celsius von der Berghütte aus zur Abfahrt zu starten.

Im Revelstoke Mountain Resort startet die Saison am 3. Dezember.

Weitere Informationen: http://www.revelstokemountainresort.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Ski Marmot Basin
Faszinierende Schneewelt

Der Marmot Basin nahe Jasper liegt in den kanadischen Rocky Mountains in der Provinz Alberta. Vom Calgary Airport ist Jasper etwa 430km entfernt, vom bekannten Skiort Banff ca. 250km. Reist man über Banff an, erlebt man schon auf dem Weg (über den bekannten Icefields Parkway) nach Jasper die grandiose Natur. Marmot Basin bietet Ski- und Snowboardvergnügen mitten im Jasper Nationalpark.

Das Skigebiet Marmot Basin erstreckt sich über eine Fläche von 678 ha. Hier finden sich 84 km präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade sowie diverse Tiefschneevarianten. Die meisten Pisten sind im mittleren Schwierigkeitsgrad (rote Pisten), jedoch findet auch der versierte Skiläufer seinen Spaß. Die „Charleys Bowl“ hat fast 50 Grad Hangneigung, aber auch „Dupres Bowl“ und „Dupres Chutes“ bietet einige Runs. Buckelpisten bietet die „Caribou Ridge.“ Das Skigebiet erstreckt sich auf einer Höhe von knapp 1700 m bis über 2600 m. Schneesicherheit mit herrlichem Pulverschnee, wie überall in den Rocky Mountains, ist von Anfang November bis Ende April gegeben.

Skiopening im Ski Marmot Basin ist am 11. November.

Weitere Informationen: https://www.skimarmot.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.skimarmot.com

Sun Peaks Ski Resort
Skigebiet Sun Peaks – Ein junges Top-Resort mit drei Skibergen

Strahlendes Winterwetter, blauer Himmel und ein herrlich pulvriger Schnee – dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um das relativ neue, aber bereits drittgrößte Ski Resort von Westkanada. Die 117 Abfahrten sind von den drei Bergen der Kootenay Rockies, dem 3100 Meter hohen Tod Mountain (benannt nach dem Pelzhändler John Tod), dem Sundance Mountain und dem Mount Morrissey umgeben. Das Skifahren in den Rocky Mountains hat auf begeisterte Skifahrer eine magnetische Wirkung. Sun Peaks Resort bietet eine fantastische Landschaft, abwechslungsreiche Pisten verschiedener Schwiergkeitsgrade, Heliskiing und für Snowboarder Terrain Parks von hoher Qualität. Ein weiteres Plus ist das komfortable „Skin in /Ski out“, von dem mit Auszeichnung versehenen gemütlichen Bergdorf ausgehend. Auch das Winterleben rund um das Skifahren, mit gutem Après Ski und Nachtleben sowie hoher Kinderfreundlichkeit, ist im Skigebiet Sun Peaks fantastisch.

Die Skipisten sind mit ein bis zwei Liftfahrten vom idyllischen Ortskern aus zu erreichen. Dann befinden sich die Skifahrer und Snowboarder in einer tief verschneiten Winterlandschaft mit einem bei durchschnittlich minus 5 bis minus 10 Grad Celsius wunderbar leichtem Pulverschnee. Die jährliche Schneehöhe beträgt fünf Meter. Die neun modernen Liftanlagen lassen keine Warteschlangen aufkommen. Die Wintersaison erstreckt sich vom November bis in den April hinein. Die längste Abfahrt mit 8 Kilometern, durchsetzt mit Buckel- und Tiefschneepisten, ist ein besonderes Skivergnügen.

Das Sun Peaks Resort besitzt mit 881 Metern den größten Höhenunterschied zwischen Gipfelhöhe (2.080m) und Liftbasis (1.199 Metern) von allen Skigebieten in ganz British Columbia. Das bedeutet herrlich lange Abfahrten in einem Gebiet mit 2000 Sonnenstunden. Die trockene Luft ermöglicht die tollen Schneeverhältnisse, den sogenannten „Champagner Powder.“ Die Pisten eignen sich für Skifahrer verschiedenen Könnens. Für Skianfänger gibt es in Sun Peaks 33 Prozent leichte Pisten (blaue Markierung), 56 Prozent der Abfahrten eignen sich für Fortgeschrittene (rot) und 11 Prozent beinhalten anspruchsvolle schwarze Formationen für die Skiprofis.

Das zweitgrößte Skiresort öffnet für die Wintersaison am 19. November.

Weitere Informationen: http://www.sunpeaksresort.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: www.sunpeaksresort.com

Sunshine Village Ski and Snowboard Resort Banff

Kanada besitzt nicht nur unbeschreiblich schöne Naturlandschaften, sondern auch schneesichere Skigebiete von Weltklasse. Dazu gehört das Skigebiet Banff Sunshine Village der Region Alberta in den kanadischen Rocky Mountains, inmitten eines herrlichen Nationalparks. Es handelt sich dabei um ein endloses Skiterrain im Herzen der weißen, alpinen Wildnis mit einem beeindruckenden Gebirgs-Panorama. Banff Sunshine Village bietet von Mitte November bis fast Ende Mai die längste Skisaison sowie seit über 75 Jahren ein Tief- und Pulverschnee-Dorado für Ski- und Snowboardfahrer. Das Skigebiet liegt in einer Höhe von 1658 bis 2730 Metern und verfügt über 3000 Hektar Skipiste und 80 Kilometer Abfahrtsstrecke verschiedener Schwierigkeitsgrade. Den Skifahrer erwarten mehr als neun Meter natürlicher Schnee, High-Speed Lifte und ein lebendiges Après-Ski.

Internationale Bekanntheit erlangte die Skiregion Banff Sunshine Village im Zuge der Olympischen Winterspiele im Jahre 1988 in der Nähe von Calgary. Von der hervorragenden Schneequalität profitieren auch die Profi-Skifahrer (Nicht-Olympiateilnehmer) mit ihren rasanten Abfahrten sowie die Anfänger des Skisports. Das Skigebiet bietet 18 Kilometer Skipiste der leichteren Kategorie (blaue Markierung), 25 Kilometer mittelschwere Pisten (rote Markierung) und 37 Kilometer Abfahrten mit einem hohen Schwierigkeitsgrad (schwarze Piste) sowie eine Rennstrecke und einen Funpark. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem ortskundigen Ski-Guide oder mittels Ski-Safari die verschiedenen Ski-Areale kennenzulernen. Den Aufstieg erleichtern eine Gondelbahn, mehrere (Hochgeschwindigkeits-) lifte und zwei Schlepplifte. Mit dem Tri-Area Skipass erwirbt man die Berechtigung, in allen drei Banff-Skigebiete (Sunshine Village, Mount Norquay und Lake Louise) die Lifte zu benutzen und die Pisten hinab zu wedeln. Das in den Rocky Mountains herrschende trockene Klima sorgt für wunderbare Schnee- und Abfahrtsbedingungen. Eine der steilsten Abfahrten in den Rocky Mountains ist der sogenannte „Delirium Drive“ mit einem durchschnittlichen Gefälle von 39 Grad. Manche Pistenabschnitte können sogar bis zu 50 Grad Gefälle besitzen.

Skiopening ist am 11. November.

Mehr Informationen: http://www.skibanff.com/

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: http://www.skibanff.com/

Whistler Blackcomb
Facettenreiche Pisten und eisblaue Gletscher

Whistler Blackcomb war offizielles Skigebiet der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Vancouver 2010. Das mehrfach zur „Number One“ der nordamerikanischen Ski-Resorts gekürte Whistler Blackcomb Mountain liegt in der kanadischen Provinz British Columbia, an der Pazifikküste in Kanadas Westen. Skifahrer aus aller Welt sind begeistert von der Vielfalt der Gebirgslandschaft im größten Skigebietes von Nordamerika sowie den langen Pisten mit unterschiedlichen Herausforderungen an die Technik der Skifahrer. Während Whistler Mountain Resort mit Abfahrten mit einer Länge von bis zu 11 Kilometern für alle Könnerstufen und den Familien-Skiurlaub geeignet ist, ist Blackcomb ein Adrenalin-Dorado für sportliche und versierte Skifahrer. Mit den Blackcomb Helikoptern und zertifizieren Heliskiing-Guides man die atemberaubenden Gletscher-Areale und unberührten Tiefschneegebieten der küstennahen Gebirgsketten (Coast Mountains) erfahren.

Die faszinierendsten und schneesichersten Pisten Kanadas liegen in den Coast Mountains, in den Wintersportorten rund um Vancouver. Dazu zählt das weiter östlich gelegene Whistler, eines der bedeutensten Skiorte. Der Einfluss des arktischen Klimas sorgt für die Schneesicherheit und den Pulverschnee. Der Schnee ist allerdings nicht immer so „pulvrig“ wie in anderen Skiregionen Kanadas, aber eine Wonne für Tiefschnee-Fahrer. Die Wintersaison in Whistler Blackcomb dauert von Dezember bis Mai. Beim Blackcomb Resort handelt es sich auch um ein Sommerskigebiet, in dem bis in den Juni hinein auf dem weiten, offenen Gletscher das Skifahren und Snowboarden möglich ist.

Whistler Blackcomb eröffnet seine Wintersaison am 24. November.

Weitere Informationen: https://www.whistlerblackcomb.com

Winter in Kanada – Ein Paradies für Wintersportler

Foto: https://www.whistlerblackcomb.com

 

Okt 14
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Reisen

Die Niagara-Fälle – ein Naturwunder der besonderen Art 0

Sie gehören zu den größten Wasserfällen der Erde und sie begeistern jedes Jahr Millionen Besucher, die Niagara-Fälle. Der Niagara-Fluss, der den Eriesee und den Ontariosee verbindet stürzt an dieser Stelle über drei Fälle in die Tiefe. Der Fluss gehört gemessen an seiner Länge von nur 57 Kilometern zu den wasserreichsten der Erde. Die Entstehung der Fälle ist einer geologischen Besonderheit in der Region zu verdanken.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das geologische Profil der Niagara Fälle. Schema: © Baedeker

Es begann vor über 12.000 Jahren als am Ende der letzten Eiszeit die Großen Seen, die Great Lakes entstanden. Fünf unterschiedlich große Seen, alle mit einander verbunden, bilden ein so riesiges Süßwassersytem, dass sogar Gezeiten bemerkbar sind.
Als Überlauf zwischen Erie- und Ontariosee entstand der Niagara-Fluss. Durch die Besonderheit des Gesteins, weicher Schieferstein liegt unter einer harten Schicht von Dolomit und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses entstanden in erdgeschichtlich sehr kurzen Zeit die Niagara-Fälle.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Das Profil der Großen Seen mit den Niagara Fällen zwischen Erie- und Ontariosee.

Die Kraft des Wassers wusch den weichen Schieferstein aus, bis das darüber liegende harte Gestein einbrach. So bewegten sich die Fälle pro Jahr um einen Meter zurück in Richtung Eriesee, bis heute sind es elf Kilometer, die sich die Fälle vom Ufer des Ontariosees entfernt haben. Nördlich der heutigen Niagarafälle fraß sich das Wasser innerhalb weniger Stunden durch extrem weiches Gestein, die Whirlpool Rapids enstanden. An dieser Stelle ändert der Niagara-River seine Flussrichtung um ca. 90° von Nord-West nach Nord-Ost und bildet dabei ein annähernd kreisförmiges Wirbelbecken, den Whirlpool. Die Whirlpool Rapids des Niagara-River mit bis zu 10,7 Metern Wassertiefe und einer Fließgeschwindigkeit von 35 km/h gehören zu den wildesten, beeindruckendsten und gefährlichsten Wildwassern der Welt (Kategorie 6).

Zurück zu den Niagara-Fällen, eigentlich die eigentlich drei Fälle sind. Geteilt durch Goat-Island fällt der Fluss auf US-amerikanischer Seite über die American-Falls und dem Bridal Veil, dem kleinen Brautschleier-Fall. Eigentlich sind die American-Falls zwei Meter höher als die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite. Ein gigantischer Felssturz verringerte die Fallhöhe jedoch auf 21 Meter. Die American-Falls sind 328 Meter breit, der kanadische Nachbar stolze 675 Meter. Die Horseshoe-Falls sind derzeit 54 Meter hoch. Nicht die Größe der Fälle machen sie zu einer Attraktion, es sind die Massen an Wasser, die über ihre Kante stürzen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

American Falls und Breidal Veil. Foto: apr

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Horseshoe-Falls mit Maid of the Mist-Boot. Foto: apr

Allerdings, so wie die Indianer die Niagara-Fälle sahen, als mystischer Ort, als überwältigendes Naturschauspiel, so sieht es heute nicht mehr aus. Pater Louis Hennepin, der als erster Weißer 1678 die Fälle sah, sank noch überwältigt auf die Knie. Heute sind die Fälle, die pro Jahr über 14 Millionen Besucher, darunter viele Honeymooner anlocken, von Hotels, Casinos, Museen und allerlei touristischen Attraktionen eingekreist, nachdem bereits im Jahr 1800 die touristische Erschließung begann. Seit 1846 fahren die „Maid of the Mist“-Boote auf dem Fluss zu den Fällen. Sowohl Kanada als auch die USA haben die Niagara-Fälle zu Naturparks deklariert, UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Fälle bis heute nicht.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Beeindruckende Wassermassen. Foto: apr

Seit den 1950er Jahren werden dem Fluss oberhalb der Fälle große Mengen an Wasser (bis zu 4.500 Kubikmeter pro Sekunde) für die Gewinnung elektrischer Energie abgezweigt. Insgesamt 2,5 Megawatt können die Kraftwerke mit dem Flusswasser erzeugen. Trotz geringeren Wassers, dass über die Fälle geht, bleiben die Niagara-Fälle ein besonderes Schauspiel. Positiver Nebeneffekt, die Fälle wandern nur noch ungefähr vier Zentimeter pro Jahr in Richtung Eriesee. Nachdem die Niagara-Fälle den gleichnamigen Fluss unschiffbar machten, wurde 1932 mit der Eröffnung des knapp 44 Kilometer langen Wellandkanals ein durchgehender Schifffahrtsweg vom Mississippi bis zum Atlantik geschaffen.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Whirlpool mit Spanish Aerocar. Foto: apr

Beiderseits der Fälle sind die Schwesterstädte Niagara Falls entstanden, die kanadische Schwester hat 82.000 Einwohner, die auf US-Seite 54.000. Bekannt wurde Niagara Falls im Staat New York insbesondere durch den Marilyn Monroe Film „Niagara“.

Die Niagara-Fälle - ein Naturwunder der besonderen Art

Welland-Kanal. Foto: apr

Rund um die beiden Städte finden sich insbesondere auf kanadischer Seite interessante Orte, die es zu entdecken gilt. Botanische Gärten, der Marine Park und wer sehr guten kanadischen Wein genießen will, die Niagara Peninsula, ein großes Obst- und Weinanbaugebiet. Dem Fluss entlang fahren kann man über den Niagara-Parkway.

Die Entstehung der Fälle, ihre Geschichte kann man bei der Journey behind the Falls erleben.

http://www.niagaraparks.com/niagara-falls-attractions/journey-behind-the-falls.html

Die Internetseiten der Schwesterstädte Niagara Falls Ontario und New York:

www.niagarafalls.ca

www.niagarafallsusa.org

Die Seite der Maid of the Mist-Boote (deutsch):

http://www.maidofthemist.com/de/the-maid-experience/maid-history/

 

 

 

Sep 25
Themen
Reisen

Head-Smashed-In Buffalo Jump – historische Jagdstätte der Blackfeet 0

Der historische, traditionelle Jagdplatz ist einer der spannendsten 
UNESCO Weltkulturerbe-Stätten des amerikanischen Kontinents

Head-Smashed-In Buffalo Jump – Der Abgrund der Bisons
Der „Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons“ erinnert an einen Ort, an dem sich vor vielen vielen Jahren Kanadas Ureinwohner und die Bisons das Land teilten. Lange bevor die First Nations rund um den Head-Smashed-In Buffalo Jump das Pferd, geschweige denn das Gewehr als Jagdbegleiter kannten, nutzten sie eine andere Jagdtechnik. Diese bestand darin, durch eine geschickte Führung der Herde, die Tiere über eine Klippe stürzen zu lassen.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Ein Blick auf den Head-Smashed-In Buffalo Jump. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

„Head-Smashed- In Buffalo Jump“ zeigt als einer der ältesten und besterhaltenen Jagdplätze in Nordamerika in beeindruckender Weise, wie diese Jagdtechnik funktioniert hat. Noch heute forscht die Wissenschaft intensiv, um alle Rätsel dieser anspruchsvollen Jagdweise zu entschlüsseln. Die Provinz Alberta, fast 200 schnurgerade Kilometer südlich von Calgary liegt die Stätte, an der sich Kanadas Ureinwohner und die Bisons das Land teilten. Vor der Kulisse der Rocky Mountains dehnt sich die Hochebene der Great Plains. Weideland so weit das Auge reicht. Heute ist die Provinz Alberta  Heimat der Rancher und Farmer, früher der First Nation und Millionen von Bisons.

Durch diese Form der Jagd war das Überleben eines Stammes über Tage und Wochen gesichert

Bereits heute weiss man einiges über den Ablauf einer Jagd, die durchaus ritualisiert war. So begann die Jagd mit einer spirituellen Zeremonie, den Büffeltänzen. Männer und Frauen gingen durch detaillierte Rituale, um eine gute, sicher und erfolgreiche Jagd sicherzustellen. Während der Zeremonie schickte der Medizinmann „Büffel-Runners“ aus, die die Bisonherde ausfindig machten.Die Büffel-Runners waren die jungen Männer des Stammes, in der Lage ausdauernd zu laufen und der Herde zu folgen. Die Büffeltänze wurden solange durchgeführt, bis Späher das Nahen einer Herde meldeten.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Real wirkende Szenen im Dokumentations-Center des UNESCO Weltkulturerbe Head-Smashed-In Buffalo Jump. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

In genauer Kenntnis der Verhaltensweise der Bisons versuchten die Büffelläufer unter Tierhäute versteckt, die Tiere in Richtung der Klippen zu locken. Dabei waren die Wege so raffiniert V-förmig ausgelegt, dass eine mögliche Flucht der Tiere nur über die Klippen gehen konnten. Waren die Tiere nahe genug an der Klippenkante, tauchten weitere Stammesmitglieder auf, die winkend und schreiend die Tiere weiter antrieben. Die ersten Bisons versuchten meist noch an der Klippen-Kante zu stoppen, es war jedoch vergebens, die nachfolgenden Tiere überrannten sie, so dass die Bisons wie Lemminge in den Tod stürzten.
Bei einem Besuch des sicherlich interessantesten First-Nation Museum in Kanada zeigte Native Stan Knowlton dem Team von Faszination Kanada die noch heute sichtbaren Spuren der frühen Jagd auf die damaligen, millionenfach umherwandernden Herrscher der Prärie, die Bisons. Es war ein besonderes Gefühl an dieser historischen Stätte zu sein, fast konnte man das Trampeln und Schnauben der vielköpfigen Bisonherden erahnen.

Alles vom Bison wurde verwertet, vom Fleisch über die Knochen bis zum Kot

Doch zurück zur Jagd an dem Platz, an dem die hier beheimateten Blackfeet bereits vor rund 6000 Jahren Bisons gejagt haben. Das Tier, um das sich das Denken der Blackfeet gedreht hat, denn es versorgte die Menschen mit Nahrung und Rohstoffen für Gegenstände des täglichen Lebens. Alles wurde von einem gejagten Bison, fast zwei Meter hoch, bis zu vier Meter lang und etwa eine Tonne schwer, verwertet. Es war eine mühsame und gefährliche Jagd, die in der Form des Klippensturzes bis nach 1750 praktiziert wurde. Dann wurde das Bison zu Pferd, mit Pfeil und Bogen und später mit Musketen und Gewehren gejagt.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Head-Smashed-In Buffalo Jump, Jagdstätte und Lebensquell für viele Blackfeet. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

Nach dem Sturz über die Klippen waren viele Bisons nur betäubt oder verwundet. Am Fuß der Klippe warteten deshalb Jäger, die die Tiere töteten. Die Blackfeet glaubten, dass entweichende Tiere andere Herden vor der tödlichen Gefahr warnen könnten. War das Jagdglück hold, dann wurde ein Bison, der einen Stamm mit bis zu 300 Mitgliedern einen Tag ernährte komplett ausgebeutet. Das Fleisch wurde durch Trocknung und Räucherung haltbar gemacht. Das Leder wurde für Kleidung und Zelte verwendet, gegerbt wurde es mit Hilfe der Hirne der Bisons. Rippen wurden zu Griffen für Waffen, die Schulterblätter wurde als Hacken und Schaufeln verwendet. Aus den Hörnern fertigten die Stammesmitglieder Pfeilspitzen oder Gefäße für Kräuter. Tabaksbeutel wurden aus den Blasen der Tiere gefertigt. Der Darm wurde zur Bogensehne, die Hufe und das Fett zu Leim. Und zu guter letzt wurde der Kot der Bisons in der baumarmen Prärie als Brennmaterial eingesetzt. Wie die Jagd, war auch die Verteilung des Bisons genau geregelt. Vor der Verwertung wurden die Götter mit bestimmten Zeremonien besänftigt und es wurde ihnen gedankt.

Head-Smashed-In Buffalo Jump ist unter Hunderten die besterhaltene Jagdstätte an einer Klippe in Nordamerika

Seinen Namen verdankt „Head-Smashed-In“ einer Legende und nicht den getöteten Bisons, wie manche denken mögen. Ein junger Blackfeet-Krieger wollte die herabstürzenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Er stellte sich ganz eng an die Wand der Klippe, die Bisons stürzten vor ihm in die Tiefe. An diesem Tag freilich war die auf die Klippen getriebene Herde größer als sonst. Immer mehr stürzten herab und erdrückten den jungen Mann an dem steilen Fels. Die Blackfeet nannten die Stelle „Estipah-Sikikini-Kots“, übersetzt heißt dies, „where he got his head smashed in“, „wo sein Schädel zerschmettert wurde“.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Am Dokumentations-Center werden die uralten Büffeltänze von den Blackfeet aufgeführt. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

Der Jagdplatz wurde von Archäologen über Jahre erforscht, vermessen und durch Grabungen ausgewertet. In den bis zu elf Meter hohen Aufschüttungen wurden zahlreiche Bisonknochen, Waffen, Steine, Werkzeuge und Keramik gefunden. Der Erforschung der Klippe hat ergeben, dass sie bis in die 1850er Jahre zur Jagd genutzt wurde. Die Ausgrabungen wurden zum Schutz und Erhalt wieder zugeschüttet, die Szenerie wurde im Dokumentationszentrum von „Head-Smashed-In“ nachgebaut. Im Jahr 1981 wurde „Head-Smashed-In“ von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Ein Tipi, früher standen hunderte in den Plains Albertas. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

Beiden Hauptdarstellern in diesem Bericht erging es ab der Mitte des 19. Jahrhunderts schlecht. Die „First Nation People“ wurden 1877 in Reservate umgesiedelt. Etwa 12.000 Blackfeet von einstmals 350.000 leben heute im Süden der Provinz Alberta. Viele von ihnen besannen sich in den letzten Jahren auf ihre kulturellen Traditionen und manche leben auch wieder von den Bisons.

Fast ausgerottet ist der Bison heute ein gefragtes Zuchttier

Lebten in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch 50 Millionen Bisons in den Plains, waren sie Anfang des 20. Jahrhunderts fast völlig ausgerottet. Die weißen Eroberer organisierten das Töten um den Eingeborenen die Wirtschaftsgrundlage zu entziehen, ihren Widerstand zu brechen und sie zu kontrollieren. Für das Abschießen eines Tieres wurde eine Prämie von 50 Cent bezahlt. Nachgewiesen wurde der Abschuss mit einem abgeschnittenen Ohr des Tieres. Heute zahlen Rancher wieder hohe Preise für ein Kalb, seit einigen Jahren werden wieder vermehrt Bisons sowohl in Kanada als auch den USA gezüchtet. Stammlinien kanadischer Bisons finden sich auch auf Farmen in Deutschland, da das Fleisch der Tiere mittlerweile auch hier sehr begehrt ist.

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Geschichte hautnah erleben, das Dokumentations-Center hat für Kinder eine lebendige Erlebniswelt erschaffen. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

Zahlen, Daten & Fakten zum Head-Smashed-In Buffalo Jump

Kulturdenkmal: Buffalo Jump Complex, ein Steilhang der zur Treibjagd genutzt wurde
UNESCO-Ernennung:
1981
vermutlich um 8000 v. Chr. erste Siedlung
vermutlich bereits um 5400 v. Chr. sicherlich aber um 3500 v. Chr.
erste gemeinschaftliche Treibjagden und Nutzung des Steilhanges durch Prärieindianer, Funde von Fossilien und Artefakten aus dieser Zeit vorhanden
1797 – 
sechswöchiger Besuch von Peter Fidler, einem Händler der Hudsons’s Bay Company, der Zeuge eines Bisonsturzes von 250 Bisons wurde
1850 – 
vermutlich Ende der traditionellen Bisonjagd
1874 – 
Beginn europäischer Besiedlung
1881 – 
Präriebisonherden auf ungefähr 1000 Tiere reduziert
1938 – 
erste archäologische Untersuchungen
1968 – 
Head-Smashed-In Buffalo Jump Complex durch die kanadische Regierung zur                  National Historic Site erklärt
1981 – Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe

Copyrightvermerk für Zahlen, Daten & Fakten
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 – 2010

Head-Smashed-In Buffalo Jump - historische Jagdstätte der Blackfeet

Vielfältiges Leben auf den Klippen. Foto: Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site

Informationen zur National Historic Site – http://history.alberta.ca/headsmashedin/

Informationen im Video

Sep 19
Themen
Reisen

Abgelegene Wildnis – ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss 0

Cabin Abenteuer im Yukon Territory bei Timberlane Wilderness Adventures

Wer einmal ein besonderes Abenteuer erleben will, dem kann man nur eine geraume Zeit im Yukon Territory empfehlen. Der Urlauber findet eine absolut abgelegene Wildnis, die keine Kompromisse zulässt und doch eine familiäre Umgebung vor. Wo man dies alles findet? Bei Kelly und Heather Hougen und ihren Cabins der Timberlane Wilderness Adventures. Beide sind im Yukon geboren und aufgewachsen, kennen und lieben die Umgebung, in denen ein urbaner Mensch zurück zur Natur kehren kann.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Winterlicher Blick auf die Lodge von Kelly und Heather Hougen. Foto: T.Barth

Einen Tag bevor das Cabin Abenteuer begann, kamen wir in Whitehorse an. Nach einer Nacht im Hotel vor Ort holte uns Kelly persönlich ab. Auf ging’s, rund eine Stunde Fahrzeit in Richtung Haines Junction am Alaska Highway. Aber, dann waren wir immer noch nicht da. Es geht noch ungefähr 16 Kilometer weit in die Wildnis zu den Cabins. Im Winter kommt man mit dem Skidoo bei Kelly und Heather an, im Sommer mit dem Quad. Noch besser, aber kostspieliger geht’s direkt mit dem Wasserflugzeug von Whitehorse an den See. Das kostet dann 500 Can$ pro Person. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, einmal die Umgebung aus der Luft zu erkunden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Herzlich Willkommen bei Timberlane Wilderness Adventures. Foto: T.Barth

Bei uns ist es Winter, zu 95 Prozent fuhren wir mit dem Skidoo durch traumhafte Wälder. Es ging auf und ab, alle Konzentration war auf das Fahrzeug fokusiert. Aber es war spannend und machte Spaß auf mehr. Angekommen bei den Cabins, erkundeten wir das erste Mal die Umgebung. Wir entdeckten das Private Cabin, das von Kelly und Heather und ihrer Familie bewohnt wird. Hier gab es für die Gäste Leckeres zu Essen, auf Wunsch gibt es bei den Beiden Vollverpflegung. Im Sommer kann man sich selbst verpflegen, zum Beispiel mit leckerem Fisch aus dem See. Ein Kühlschrank sowie eine kleine Küche mit Gasherd sind vorhanden.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Die Cabins sind gemütlich eingerichtet und ausgestattet. Foto: T.Barth

Auch das Cabin selbst verspricht für einen verwöhnten Menschen Abenteuer, es wird mit Holz beheizt, fließend kaltes Wasser gibt’s im Sommer, sonst holt man sich sein Wasser aus dem See. Im Winter gibt es das Naß erst, nachdem man ein Loch in’s Eis gebohrt hat. Will heißen, wir haben uns ein Loch gebohrt und
schön freigehalten.
Zwei Queensize-Betten und zwei Einzelbetten laden im Cabin bis zu sechs Personen ein. Wir waren angekommen in einer wunderschönen Umgebung, wir genossen die Stille und die Ruhe auf der Cabin-Lodge, die im Jahr 2012 gestartet ist. Kelly und Heather haben aber schon vorher über Jahre hinweg Gäste bei sich privat aufgenommen.

Bei unserem Wintertrip sind wir am zweiten Tag zu einem Skidoo-Trip aufgebrochen, der uns zu einem schönen Aussichtspunkt gebracht hat. Von hier aus konnten wir Bisons, Elche und Dallschafe beobachten und fotografieren. Mittags und Abends verbrachten wir gemeinsam am Lagerfeuer. Heather, eine First Nation kann wunderbare Geschichten aus und über den Yukon erzählen, dazu genossen wir einen kleinen Snack. Die erlebten Eindrücke gingen so tief, dass wir gerne die Ruhezeit am Mittag annahmen. Es musste erst alles verarbeitet werden, was wir fernab der Zivilisation erleben. Abends genossen wir ein leckeres Dinner, auch hier ging der Gesprächsstoff nie aus.

Abgelegene Wildnis - ohne Kompromisse, aber mit Familienanschluss

Abenteuer ist im Sommer und im Winter garantiert. Foto: T.Barth

Kelly und Heather freuen sich, dass immer mehr junge Menschen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren das Cabin Abenteuer erleben wollen. Sie suchen eine persönliche Herausforderung, sind aber mit einem Boot, mit Angeln und Handtüchern sowie anderen Annehmlichkeiten bestens versorgt. Aber, was wollen die Besucher den in der Wildnis erleben? „Im Winter natürlich zuerst die fasziniernden Nordlichter, dann das Abenteuer Skidoo“, erzählt Kelly, „und wer still sitzen kann, und das gegebenenfalls sehr lange, der geht auch mal zum Eisfischen auf den See.“
Im Sommmer lädt ebenfalls der herrliche See ein, zum Angeln, Boot oder Kanu fahren. Auch gilt es die umliegenden Wälder und die Umgebung zu erkunden, Pilze und Beeren zu sammeln. Es ist ein besonderes Abenteuer, dass man bei Kelly und Heather erleben kann. Und man kann deren Motto bei Timberline Wilderness Adventures Ltd. in sich aufnehmen und verinnerlichen, „comfortable wilderness living at its finest.“

Mehr Informationen gibt’s unter:

www.timberlineyukon.com

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