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Archiv für das Thema: Reisen

Im hohen Norden: Der Sylvia Grinnell Territorial Park, Nunavut 0

Sylvia Grinnell Territorial Park ©Sebastian Kasten

Sylvia Grinnell Territorial Park ©Sebastian Kasten

Die Hauptstadt von Nunavut ist Iqaluit (früherer Name bis 1987 Frobisher Bay), und sie ist mit knapp 7000 Einwohnern auch der größte Ort des Territoriums. Gegründet wurde Iqaluit, was in Inuktitut so viel bedeutet wie „Ort mit viel Fisch“, im Jahre 1942. Doch bereits seit rund 4000 Jahren sind hier die Vorfahren der heutigen Inuit ansässig. Wer tiefer in die historische und archäologische Geschichte eintauchen möchte, der kann dies im Nunatta Sunakkutanngit Museum tun. Das Unikkaarvik-Besucherzentrum bietet zudem Sammlungen ausgesuchter Inuit-Kunst. Und auch die anglikanische Kirche in Form eines Iglus gehört zu den Sehenswürdigkeiten. Nur einen Kilometer vom Stadtzentrum Iqaluits entfernt und leicht zu erreichen befindet sich der Sylvia Grinnell Territorial Park, der älteste Park des Territoriums, der sich entlang des mäandernden Sylvia Grinnell Rivers erstreckt. Und schon ist der Reisende wieder in der großartigen Weite der faszinierenden Tundra-Landschaft des kanadischen Nordens. Trails laden zum Wandern und Entdecken ein. Der Fluss bietet gute Gelegenheiten, Arktischen Saibling zu fangen, an den Wasserfällen lässt sich hervorragend picknicken, und der Park bietet Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung.

Weitere Informationen unter: www.nunavuttourism.com/parks-special-places/territorial-parks/sylvia-grinnell

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Mrz 26
Themen
Reisen

Winter-Abenteuer in Kanada – Hundeschlitten, Snowmobiling und die Ice Road nach Tuktoyaktuk 0

Ice Road Inuvik nach Tuktoyaktuk

Ice Road Inuvik nach Tuktoyaktuk

Im Winter gibt es in Kanada viel zu erleben. Neben den zahlreichen in Schnee gehüllten Landschaften, den vielen Skigebieten in BC, Alberta und Quebec gibt es noch viele andere Dinge, die den Abenteuerfaktor stark nach oben treiben.

Dazu zählen u.a.

– Dog Sledding – Hundeschlitten fahren
– Snowmobiling – Schneemobil oder Motorschlitten fahren
– Ice Roads – Eisstraßen

… um nur einige zu nennen.

Wir werden Euch ab kommenden Freitag von genau diesen Abenteuern berichten.

Starten werden wir am Freitag morgen mit einer Hundeschlittenfahrt bei Whitehorse. Danach, am Nachmittag, geht es mit dem Snowmobile auf die „Piste“.

Am Samstag beginnt dann aber das eigentliche Abenteuer – die Eisstraße von Inuvik nach Tuktoyaktuk.
Die mehrtägige Fahrt führt uns zuerst in die Goldgräberstadt Dawson City. Über Eagle Plains, einer einsamen Tankstelle mit Motel, fahren wir den Dempster Highway bis nach Inuvik, überqueren dabei den Arctic Circle (Polarkreis).
Zuletzt geht es von Inuvik über die Ice Road nach Tuktoyaktuk.

Mehr wird vorerst nicht verraten – Updates gibt es via Facebook, Twitter, G+ und hier im Blog!

Für Eishockey-Fans: Die Hockey Hall of Fame in Toronto 0

Hockey Hall of Fame ©Ian Muttoo [CC BY-SA 2.0

Hockey Hall of Fame ©Ian Muttoo [CC BY-SA 2.0

Kanada gilt als „Mutterland“ des Eishockeys. Ja, Kanada ist eine Eishockey-Nation, daran besteht kein Zweifel. Eishockey ist Nationalsport, und die Kanadier lieben diesen Sport und spielen oder verfolgen ihn mit großer Leidenschaft! Da verwundert es nicht, dass die internationale Hockey Hall of Fame (HHOF) bereits im Jahre 1943 gegründet wurde, um die besten Eishockeyspieler zu ehren. Seit 1993 ist die HHOF in einem Gebäude an der Ecke Yonge Street/Front Street in Downtown Toronto, ganz in der Nähe der Union Station und nicht weit entfernt vom CN Tower – dem Wahrzeichen der Stadt – untergebracht. Neben der HHOF befindet sich hier auch ein Eishockeymuseum mit Ausstellungsstücken der berühmtesten Spieler und Teams. Beleuchtet wird außerdem die Geschichte der National Hockey League, und es werden die zu vergebenden NHL-Awards inklusive des Stanley Cups – dem wichtigsten Eishockeypokal der Welt – gezeigt. Nicht nur für Fans der Heimmannschaft, die Toronto Maple Leafs, sondern für alle, die eine Schwäche für Eishockey haben, ein Muss. Die Hockey Hall of Fame und das angrenzende Museum sind 362 Tage im Jahr geöffnet. Erwachsene zahlen 18,00 CAD, Senioren 14,00 CAD, Kinder und Jugendliche 12,00 CAD, für Kinder unter drei Jahren ist der Eintritt frei. Viel Spaß!

Weitere Informationen unter: www.hhof.com

Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de

Mrz 19
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Reisen

World Jade Symposium – Ich entferne, was nicht dazu gehört 0

© Heinold

© Heinold

Von Annegret Heinold
2011 gab es zum ersten Mal das „World Jade Symposium“, einen Wettbewerb, bei dem 50 Schnitzer aus aller Welt ein Kunstwerk einreichten, das sie aus einem 3 x 2 x 1 Zoll großen Jadestück schnitzten. Der Sieger war Chris Dobranski, ein Kanadier mit deutschen Wurzeln.

Chris Dobranski sagt, als Erklärung dazu, wie seine Skulpturen entstehen: „Ich entferne, was nicht dahin gehört“. Und wenn er eine Figur in der Hand hält, und auf das zeigt, was entfernt werden muss, versteht man sofort, was er meint. Er entfernt das, was nicht dahin gehört, so gut, dass er 2011 den ersten Preis auf dem World Jade Symposium gewann und somit zur Zeit der weltbeste Schnitzer für Jade ist. Er gewann mit seiner Skulptur „Dreamspeaker“. Einer Figur aus Jade, Opal, Achat, Koralle und Holz. Sie stellt einen Raben dar, in einen Mantel gehüllt, der in seinen Krallen die Instrumente eines sogenannten Dreamspeakers hält. In der einen Kralle hält er eine Dechsel, ein Werkzeug, das zum Schnitzen von Totempfählen verwendet wird. Und in der anderen Kralle hält er eine Rassel, wie sie bei den traditionellen Tänzen der Ureinwohner benutzt wird.

Wie kommt man auf so eine Figur? Wie kommt Chris Dobranski überhaupt zu seinen Skulpturen? Wir stehen in seiner Werkstatt in Tahsis, dem kleinen Dorf an der Westküste auf Vancouver Island, in dem Chris jetzt lebt und arbeitet. Hier hat er seine Geräte, mit denen er die Steine bearbeitet. Eine große Schleifmaschine, Bohrmaschinen, Feilen. Ein ganzes Basement voller Geräte, ein ganzes Haus voller Steine. Hier lagern die Steine, Geweihe, Hölzer, aus denen die nächsten Kunstwerke entstehen werden. Der Brocken Jade, den er als Preis auf dem World Jade Symposium gewann. Zwei große Geweihe, die ihm jemand geschenkt hat, und aus denen er jetzt als Auftrag für einen Kunden zwei überdimensionale Cribbage-Spielfelder schnitzen wird. Auf dem Tisch steht ein kleiner Eisbär aus Quarz, daneben liegt eine Platte aus Marmor, auf die er den Eisbären montieren wird, wenn er fertig ist. Die Fußstapfen sind schon eingeschliffen, es wird aussehen, als ob der Eisbär über den schwarzen Marmor läuft. Während Chris mir seine Werkstatt zeigt, frage ich ihn, wie er zum Schnitzen gekommen ist.

Mehr lest ihr in der Ausgabe 1/2015 von 360° Kanada, die ihr hier bestellen könnt: http://360grad-medienshop.de/360-Kanada-1_2015

Mrz 16
Themen
Reisen

Sunny Sunday im Sun Peaks Resort 0

Panorama Sun Peaks Resort

Panorama Sun Peaks Resort

Sun Peaks Resort ist ein idyllisches Skigebiet am Fuße der Rocky Mountains in der Nähe von Kamloops.

1961 wurde der erste Sessellift und die erste Lodge eröffnet. 1992 wurde das bis zu diesem Zeitpunkt genannte „Tod Mountain“ Skigebiet von einer japanischen Telefongesellschaft aufgekauft und sukzessive ausgebaut.

Das Skigebiet „Sun Peaks Resort“ zählt seit 2014/2015 als das zweitgrößte Skigebiet in Kanada.

Wir hatten uns entschieden, unsere Fahrt von Vancouver nach Sun Peaks am Freitag Abend zu starten. Die insgesamt 420km, die es zurückzulegen gilt, schafft man in kanadisch gemütlichen fünf Stunden.
Gegen 22 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft, die Sun Peaks Lodge, die mit 9 Doppelzimmern mit je einem King-Size Bett und 34 Doppelzimmern mit je zwei Queen-Size Betten zu den guten Hotels im Resort zählt. Die Lage der Lodge könnte nicht besser sein. Man kann direkt vom Hotel auf die Piste starten (ski in, ski out).
Die Lodge beheimatet auch ein Steakhouse, dass mit bestem AAA-Beef einen schönen Skitag abschließt.

Sun Peaks "Downtown"

Sun Peaks „Downtown“

Sun Peaks sehen wir erst am Samstag morgen in seiner Pracht. Das kleine Dorf wirkt malerisch, Gemeinsamkeiten mit Bergdörfern in Österreich oder der Schweiz scheinen nicht zufällig zu sein.
Der Weg zu den Skiliften auf die drei Berge im Skigebiet ist mit den Skiern in unter einer Minute zu erreichen. Es sind ausschließlich Sessel- und Schlepplifte, die uns in die weiße Pracht bringen. Bemerkenswert ist, dass in Sun Peaks keinerlei Schneekanonen zu finden sind. Dies ist auch deutlich zu spüren, da es keine Eisplatten auf den Pisten gibt, die man sonst in den „künstlichen“ Skigebieten zu Hauf hat. Insgesamt sind die Pisten gut präpariert, auch die Schwierigkeitsgrade sind gut verteilt. Sun Peaks ist ein Skigebiet für Anfänger und Fortgeschrittene. Aber auch die richtig guten Skifahrer kommen aufgrund der zahlreichen „black diamond“ und „double black diamond“ Pisten auf ihre Kosten.
Die längste Abfahrt „5 Mile“ ist stolze acht Kilometer lang und macht durchaus Spaß, da man nahezu keine „Ziehwege“ hat.

Kanadische Flagge im Sun Peaks Resort

Kanadische Flagge im Sun Peaks Resort

Den ersten Skitag im Sun Peaks Resort beenden wir, als es komplett wolkig und der Schnee aufgrund der vorherrschenden Wärme etwas sulzig ist. Das Resort bietet einige Aprés Ski Möglichkeiten, die großen Zuspruch finden. Den Abend beenden wir mit einem Wiener Schnitzel in einem Restaurant von deutschen Einwanderern.

Der Sonntag beginnt mit purem Sonnenschein. Wir sind früh unterwegs um Fotos zu schießen und die unberührten Pisten zu befahren. Den Tag über sind wir nahezu alleine auf der Piste, Wartezeiten gibt es keine, obwohl es ein sonniger Sonntag ist und laut den Betreibern viele Besucher da sind. Es ist einfach der Wahnsinn!

Sun Peaks hat uns überzeugt. Mehr als jedes kanadisches Skigebiet zuvor. Die kurzen Wege, die unglaublich große Auswahl an Pisten, die Lage und die Tatsache, dass man keinerlei Wartezeiten hat, macht dieses Skigebiet zu unserem Favoriten.

Skipiste in Sun Peaks

Skipiste in Sun Peaks

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