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Archiv für das Thema: Reisen

Jul 25
Themen
Reisen

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA 0

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA. Für viele Europäer reisen jedes Jahr nach Nordamerika in den Urlaub. Als Reiseziele sind Kanada und die USA schon seit vielen Jahren beliebt.
Viele Urlauber denken jedoch nicht daran, dass die Preise für Nahrungsmittel und in Restaurants als auch die Trinkgelder für die Servicekräfte anders als in Europa berechnet werden. Hier ein paar Tipps:

Preise und Trinkgelder in Kanada und den USA

Preise in Supermärkten und Restaurants

Grundsätzlich gilt folgendes: sämtliche Preise in Supermärkten und Restaurants in Kanada und den USA sind immer OHNE Steuer. Die hinzu zu rechnenden Steuern sind von Provinz zu Provinz unterschiedlich. In British Columbia zum Beispiel kommen auf die Nettopreise noch 12% Steuern drauf. Im Yukon dagegen nur 5%. Alaska, der 49. Bundesstaat der USA, hat teilweise gar keine Steuern.

Trinkgeld im Restaurant

In Europa ist es fast überall üblich, dass die Preise in Restaurants immer inklusive Bedienung und Service sind und man zusätzlich noch ein kleines Trinkgeld gibt. In Kanada und den USA hingegen verhält es sich anders. Hier sind Trinkgelder für Bedienung und Service bei Einzelpersonen oder kleinen Gruppen nicht im Preis enthalten.

In Restaurants in Kanada zahlt man üblicherweise 15% Trinkgeld an die Servicekraft. In Ausnahmefällen, wenn der Service außergewöhnlich gut war, auch 20%.
Bei Gruppen ab 6 Personen wird das Trinkgeld meist schon auf der Rechnung mit aufgeschlagen und ausgewiesen. In den USA gelten 18% als normal, bei Gruppen verhält es sich gleich.

Trinkgeld für Reiseleiter und Tour Guides

Oftmals werden Trinkgelder für Reiseleiter oder Tour Guides, die einen teilweise mehrere Tage und Wochen begleiten, vergessen oder stark unterschätzt.
Hier gilt folgende Faustregel: 10 kanadische Dollar / 5-8 US-Dollar pro Tag und Person sind üblich und bei entsprechender Reiseleitung auch angebracht. Hier darf man keinesfalls unterschätzen, wie viel Aufwand ein Reiseleiter betreibt, um einer Gruppe einen unvergesslichen Urlaub zu gestalten und zu bieten.

Wichtig für alle Trinkgelder ist folgendes: In Kanada und den USA sind die Trinkgelder ein Bestandteil des Gehalts der Servicekräfte und Reiseführer. Daher ist es umso wichtiger, sich entsprechend zu „bedanken.“

Hier findet ihr weitere Informationen und die aktuellen Steuersätze in den einzelnen Provinzen: http://www.canadabusiness.ca/eng/page/2651/

Jun 05
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Reisen

Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg 0

Stilvolles Ambiente im frisch renovierten The Forks Market

Rund 2,8 Millionen kanadische Dollar wurden in den letzten Monaten in die Renovierung der Food Hall des beliebten The Forks Market investiert. Die durch einen Innenhof und Brücken verbundenen ehemaligen Pferdeställe aus dem frühen 20. Jahrhundert liefern seit langem ein unverwechselbares Einkaufserlebnis an Winnipegs National Historic Site The Forks. In den Geschäften und Boutiquen des The Forks Market werden neben Waren des täglichen Bedarfs auch Souvenirs und lokale Handwerkskunst angeboten, darunter eine Fülle indigener Artefakte.

Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg

Die neue Food Hall im The Forks Market. Foto: John Medina c/o The Forks Market

Auch das kulinarische Sortiment im The Forks Market steht seit jeher für echtes Gaumenerlebnis aus frischen Zutaten. Vom Gourmet-Käse über Bio-Backwaren und Wein ist für jeden das Richtige dabei. Die kürzlich renovierte Food Hall verstärkt mit ihrem stilvollen Look aus viel Holz und extravaganten Lampenkonstruktionen das Wohlfühl-Ambiente. Eine perfekte Ergänzung ist auch der neue „Craft Beer and Wine Kiosk“ an dem zukünftig eine sorgfältig zusammengestellte und saisonal variierende Auswahl an Weinen und frisch gezapftem Bier angeboten wird. Neben lokalen Produkten – Manitobas Bierbrauereien wachsen stetig – stehen auch internationale Getränke auf der Karte, darunter Erdinger Weißbier und ein Grüner Veltliner aus dem österreichischen Kremstal.

Weitere Infos unter The Forks.

Mai 04
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Reisen

Eisbären-Abenteuer auf historischen Pfaden 0

Parks Canada nimmt Gäste erstmals mit zur York Factory

Eisbären-Abenteuer auf historischen Pfaden

York-Factory-National-Historic-Site. Foto: Parks Canada

Bei der Reise „Adventure at the Edge of the Arctic: A Northern Iconic Experience“ nimmt Parks Canada seine Gäste mit auf Spurensuche entlang der Hudson Bay. Die Kleingruppe von maximal 8 Teilnehmern trifft im Juli 2016 in Churchill zusammen, um unter der Leitung fachkundiger Guides fünf Tage lang Flora und Fauna sowie historische Stätten der Region zu erkunden. Neben einem Besuch des historischen Prince of Wales Forts in der Nähe von Churchill und der Beobachtung von Belugawalen in der Mündung des Churchill River steht auch ein Exkurs zum Wapusk Nationalpark auf dem Programm. Bei Wanderungen durch die weite Tundralandschaft und die durch Eiszeit und Permafrost spektakulär geformte Küstenszenerie bleibt reichlich Zeit, um nach heimischen Pflanzen und Tieren Ausschau zu halten. Neben Schwarzbären, Wölfen oder Karibus sind im Wapusk Nationalpark auch Eisbären zu Hause. Vermutlich befinden sich im Gebiet des Parks die meisten Eisbären-Geburtshöhlen weltweit. Die ortskundigen Guides sorgen bei den Wanderungen für die notwendige Bären-Sicherheit.

Eisbären-Abenteuer auf historischen Pfaden

Begegnungen mit den Weißen Bären.

Erstmals beinhaltet die Reise von Parks Canada in diesem Jahr auch einen Abstecher zur rund 220 km südöstlich von Churchill gelegenen York Factory. Das ehemalige Hauptquartier der Hudson’s Bay Company war einst die Basis des Fellhandels zwischen den europäischen Einwanderern und den First Nations Kanadas. Heute befindet sich York Factory im Besitz der kanadischen Regierung und wird von Parks Canada als National Historic Site verwaltet. Die Holzbauten stammen aus dem Jahr 1831 und sind die ältesten und größten hölzernen Bauten Kanadas auf Permafrost-Boden. Sie stehen mitten im Lebensraum der Eisbären.

Weitere Informationen gibt es bei Parks Canada.

Mai 03
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Reisen

Ein Besuch bei Yukon Brewing 0

Yukon Brewing Shop

Yukon Brewing Shop

Yukon Brewing ist eine junge Brauerei. 1997 gegründet, halten sich Gründer und Braumeister an das deutsche Reinheitsgebot. Die Biere von Yukon Brewing enthalten keine Zusatzstoffe und werden nur mit Malz, Hopfen, Hefe und Wasser gebraut. Wie bei anderen Bieren auch bestimmt die Menge des zugegebenen Hopfens immer Geschmack, Aroma und die bittere Note des gebrauten Produktes.

Interessant ist, die Brauerei arbeitet auch mit wiederverwendbaren Flaschen, es gibt eine Flaschen-Putzmaschine, mit der die Flaschen bei 85°C unter Zugabe von Chemikalien sauber gewaschen werden. Alle ankommenden braunen Flaschen werden gewaschen und verwendet, auch wenn sie nicht aus der Yukon Brewing stammen. Weiße Flaschen und solche mit einer falschen Form werden ausgesondert und dem Recycling zugeführt. So verzeichnet die Yukon Brewing mit 97 Prozent Rückgaberate die höchste in Nordamerika.

Yukon Brewing - Hier wird der Whiskey gelagert

Yukon Brewing – Hier wird der Whiskey gelagert

In der Brauerei können derzeit bis zu
10.000 Dosen pro Tag abgefüllt werden.

Aber auch bei den Dosen gehen die Brauer innovativ vor, die Sechser- oder Zwölfergebinde werden von einem Dosenhalter zusammengehalten, der zu 96 Prozent aus recyceltem Material besteht und als Müll keine Wildtiere gefährdet. Diese Technologie ist zwar teurer als die konventionelle, aber der Schutz der Ressourcen gehört zur Philosophie der Brauerei. Derzeit können 10.000 Dosen am Tag abgefüllt werden.
Dreizehn Tanks stehen der Brauerei für die Fermentation des Bieres zur Verfügung, in weiteren Tanks wird das Bier zur Reife gelagert, bevor es abgefüllt wird.
Mit 67 Prozent Marktanteil gehört das Yukon Gold zum meistverkauften Bier im Yukon.

Yukon Brewing - Innovative 6-Pack-Halterung

Yukon Brewing – Innovative 6-Pack-Halterung

Mit einem Yukon Whiskey wurde ein
weiteres Standbein aufgebaut

Seit diesem Jahr gibt es von der Yukon Brewing Tochter Yukon Spirits einen Whisky im Sortiment. Am 13. Februar wurden nach 84 Monaten Lagerung die ersten 800 Flaschen abgefüllt. Innerhalb von sechseinhalb Stunden war diese erste Charge jedoch restlos ausverkauft. Nun lagern weitere 32.000 Liter Whisky in Fässern und reifen zu einem edlen Destillat. Gebrannt wird in einer Brennblase, die aus Deutschland stammt. Das Korn kommt zumeist aus Saskatoon/Saskatchewan, aber auch aus Deutschland und Großbritannien.

Connor (Yukon Brewing) und Tobias (360° Faszination Kanada) mit einer Flasche Whiskey

Connor (Yukon Brewing) und Tobias (360° Faszination Kanada) mit einer Flasche Whiskey

Wir haben Bob Baxter, dem CEO der Yukon Brewing sechs Fragen gestellt:

360° Faszination Kanada (F): Was macht das Brauen von Bier im Yukon so besonders?

Bob Baxter (A): Eindeutig das Wasser aus dem Yukon. Das macht unsere Biere so einzigartig. (Schmunzelt) ‚Wer weiss, wie das Bier mit anderen Wasser schmecken würde. Ich sage immer:’complex but trinkable‘ Wir machen nur das, was uns schmeckt. Teilweise verkosten wir auch Produkte anderer Brauereien und versuchen dann, unsere besser zu machen.“

F.: Welches eurer Biere ist dein persönlicher Favorit?

A.: Begonnen haben wir mit dem Yukon Gold, ein English Pale Ale und dem Yukon Red, einem Amber Ale, unsere Pioniere, die ich sehr gerne mag. Aber als Chef der Brauerei mag ich alle unsere Biere, es kommt aber auf meine Stimmung an, wann ich welche Sorte trinke. Ich liebe auf jeden Fall die Abwechslung.

F.: Wie viel Know how aus Deutschland steckt in Yukon Brewing?

A.: Ich denke, es ist das deutsche Reinheitsgebot, das wir in unseren Bieren umsetzen und das die Qualität der Biere stärkt. Unser Bier wird übrigens in der Yukon Bay des Zoos in Hannover verkauft.

F.: Was macht die Yukon Brewing so besonders?

A.: Wir haben zu Hause angefangen, unsere ersten Biere zu brauen. Wir sind von Haus aus Ingenieure, wir mussten uns alles beibringen, auch das Marketing. Aber aus der Privatbrauerei wurde eine Geschäftsidee, da es im Yukon keine Brauerei mehr gab. Die letzte Brauerei existierte zur Goldrausch-Zeit.

F.: Werden wir in Deutschland bald das Bier aus dem Yukon sehen?

A.: Wir leben hier im Yukon, am A… der Welt. Je länger das Bier in der Welt herumjettet, desto länger ist es in der Flasche und nicht mehr frisch. So lange die Transportwege so lang und teuer sind, sehen wir keine Möglichkeiten für den Export des Bieres zum Beispiel nach Deutschland. Unser Anspruch ist es, immer ein frisches Produkt anzubieten. Wir laden alle deutschen Kanada-Freunde ein, uns zu besuchen und das leckere Yukon Bier bei uns vor Ort zu genießen. Und vielleicht schaffen wir es ja bald, das Yukon Bier im Mein Kanada-Shop anzubieten.

F.: Wie kam’s zu der Idee mit dem Whiskey?

A.: Verschiedene Gedanken haben uns zum Thema Whisky und Spirituosen geführt. Es ist vorerst ein Hobby, denn der Whisky braucht eine lange Zeit zur Reife. Wir lagern unsere Whiskys in verschiedenen Fässern, probieren aus. Ein Whisky aus dem Yukon muss etwas besonderes sein. Unsere Philosophie lautet: „we tried to make a flavour statement with the whiskey“
Wir haben auch einen Gin probiert. Wir denken, es wird einen Yukon-Gin mit Kräutern aus der Natur unserer Heimat geben. Lasst euch überraschen.

Informationen über Yukon Brewing und deren Produkte gibt es hier: http://yukonbeer.com/

Yukon Brewing - Die Standard-Biere

Yukon Brewing – Die Standard-Biere

Apr 29
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Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten 0

Die „anderen“ Naturparks Ontarios
Der Algonquin Provincial Park, der 1893 zum ersten Provinzpark ernannt wurde, und der Killarney Provincial Park sind zwei der wohl bekanntesten Naturparks der Provinz Ontario. Ihre Flora und Fauna faszinieren jedes Jahr Touristen, die hier Outdoor-Aktivitäten wie dem Kanu- und Kajakfahren, Wandern und Fischen nachgehen. Insgesamt gibt es über 100 Provinzparks in Ontario, die Besuchern zugänglich sind. Die Vielfalt der folgenden Naturschönheiten zeigt, dass kein Park dem Anderen gleicht.

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Algonquin Provincal Park. Foto: ImageOntario

Sleeping Giant: Seinen Namen verdankt der Sleeping Giant Provincial Park einer Legende der Ojibway. Nanabijou, der schlafende Riese, wurde in Stein verwandelt, als der geheime Standort einer Silbermine namens Silver Islet an „den weißen Mann“ offenbart wurde. Der Park verfügt über ein mehr als 80 Kilometer langes Netz an Wanderwegen und traumhafte Blicke auf den Lake Superior. Elche, Wölfe und Füchse sind hier ebenfalls zu beobachten. www.ontarioparks.com/park/sleepinggiant

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Ein traumhafter Blick über den Lake Superior am Sleeping Giant, Ontario. Foto: ImageOntario

Ouimet Canyon: 100 Meter führt die Felswand in die Tiefe, 150 Meter ist die Schlucht breit. Ein Pfad und ein Holzsteg verbinden zwei Aussichtsplattformen, die spektakuläre Blicke auf den Canyon eröffnen. Eine echte Besonderheit: Arktische Pflanzen, die eigentlich 1.000 Kilometer weiter nördlich beheimatet sind, überleben durch das einzigartige Umfeld am Fuß des Canyons. www.ontarioparks.com/park/ouimetcanyon

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Ouimet Canyon, Ontario. Foto: ImageOntario

Sandbanks: Sandstrände, soweit das Auge blickt, eine Süßwasserdünenformation, die in ihrer Größe weltweit einzigartig ist und eine Lage, die den Park zum Hotspot für Vogelbeobachtung macht – all das bietet Sandbanks am Lake Ontario. Das flache Wasser ist zudem ideal für Familien mit kleinen Kindern. Der Provincial Park ist außerdem ein optimaler Ausgangspunkt, um Prince Edward County zu erkunden. www.ontarioparks.com/park/sandbanks

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Sandbanks, Lake Ontario. Foto: ImageOntario

The Pinery: Das ganze Jahr über gleicht der The Pinery Provincial Park einem Abenteuerspielplatz. Auf 21 Quadratkilometern befinden sich seltener Baumbestand und hügelige Dünen – und ein Netz aus 10 Kilometern Wanderwegen, 14 Kilometer Fahrradpfaden und 38 Kilometer präparierten Skipisten. Mit dem Kanu, Paddelboot oder Kajak kann der Old Ausable Channel befahren werden. Am Ufer des Lake Huron schlängeln sich 10 Kilometer lange Sandstrände und auch die Artenvielfalt ist mit rund 800 Gefäßpflanzen und mehr als 300 Vogelarten beeindruckend. Ebenso wie der Sonnenuntergang, der laut National Geographic zu den 10 besten der Welt zählt. www.ontarioparks.com/park/thepinery

Lake Superior: Die Kulisse dieses Provinzparks ist eine bunte Mischung aus Klippen, Stränden, Flusstälern, Wasserfällen, Seen, den Algoma Hills und dem Farbspektakel im Herbst. Entlang der Küste des Lake Superior sind die Wander- und Paddelbedingungen erstklassig. Außerdem befinden sich hier die Agawa Rock Pictographs, 35 rötelfarbene Bilder, die sichtbar und – wenn der Lake Superior ruhig ist – zu Fuß erreichbar sind. www.ontarioparks.com/park/lakesuperior

Die „anderen“ Naturparks Ontarios: Unbekannte Schönheiten

Thunder Bay, Lake Superior. Foto: ImageOntario

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