Sie möchten an dieser Stelle Ihren Banner sehen? Werben Sie auf Faszination-Kanada.com

Archiv für das Thema: Reisen

Aug 27
Themen
Natur
Reisen

Auf dem Yukon unterwegs – Ein Reisebericht 0

Sechs Deutsche erleben Kanadas Norden und den Yukon im Kanu

VON KAI DANGEL

Samstag, 9. August. Wir brechen auf! Sechs Deutsche wollen in drei Kanus den Norden Canadas erleben. Morgens um 10 Uhr werden wir von unserem Kanuverleih eingesammelt und zu Johnsons Crossing gebracht.

Tanja, Jo, Friedhelm, David, me, Robin

Das Kanu-Abenteuer Yukon beginnt. Das Team von links nach rechts: Tanja, Jo, Friedhelm, David, Kai und Robin.

Bis alles Material verpackt ist wird es 13 Uhr, dann endlich sitzen wir im Boot. Der Teslin River mündet nach ca. 150 km Luftlinie in den Yukon. Wir umfahren damit den ca. 50 km langen Lake Laberge, der mit bis zu zwei Meter hohen Wellen zum Albtraum eines jeden Paddlers werden kann.
Das meiste „Wildlife“ bekommen wir hier, auf dem Teslin River, zu sehen. Elche, darunter ein junger Bulle mit ansehlichem Geweih und einige Elchkühe mit ihren Kälbern, Biber, Stachelschweine, eine Otterfamilie, Haubentaucher, verschiedene, springende Fische, Enten, Wildgänse, Eulen, Raben, Falken, und die Könige der Lüfte: Weißkopfseeadler.
Die Bekanntschaft einiger Stechmücken dürfen wir ebenfalls machen. Tierspuren fanden wir am Flussufer zu Hauf und einmal zieht uns das durchdringende Geheule von Wölfen in den Bann.

Dem Ruf des Yukon folgen ........

Dem Ruf des Yukon folgen ……..

Landschaftlich macht der Teslin River auch einiges her. Im Vergleich mit den Flüssen der Heimat, wie beispielsweise unser schwäbischer Neckar, ist er schon einiges größer, obwohl er doch nur ein „kleiner“ Zubringer des Yukons ist. Im Vergleich zu letzterem sind die Schluchten hier und der Teslin River selbst geradezu eng.
Wir campen in der Wildnis, fischen Hecht, und haben jede Menge Proviant, welchen es vor den Bären in Sicherheit zu bringen gilt. Zwar bekommen wir einige Braunbären, auch Mamabären mit ihren Jungtieren, vom Fluss aus zu Gesicht, in den Camps selbst stattet uns glücklicherweise nie einer einen Besuch ab. Lediglich Eichhörnchen wecken uns das ein oder andere mal mit ihrem morgentlichen Geschrei und dem einen oder anderen Tannenzapfenbombardement unserer Zelte. Zweimal täglich gilt es Feuer zu machen. Gekocht wird stets mit Flusswasser und über offener Flamme…

.. am besten im Kanu.

.. am besten im Kanu.

Nach ca. 300 km geht es in den Yukon. Das Wasser wird kälter und die Fliessgeschwindigkeit nimmt von Süden nach Norden gelangend tendenziell zu. Der Yukon selbst fließt mit bis zu 10 Kilometer pro Stunde und lädt dadurch ein, auf dem Kanu die Füße hochzulegen, ein Buch zur Hand zu nehmen oder einfach nur das „Naturkino“ auf sich wirken zu lassen. Sandige Böschungen, felsige Ufer, endlose Waldgebiete – darunter auch verbrannte Flächen in der Größe einiger unserer deutschen Landkreise – und hügelhafte Erhebungen, die zum Erklimmen
einladen und damit grandiose Ausblicke versprechen. Endlose Weiten, saftige Grüns, Wald so fern das Auge reicht und keine Menschenseele weit und breit.

Traumhafte Landschaften.

Traumhafte Landschaften.

In Carmacks halten wir kurz, füllen etwas Proviant auf, und sind schon bald wieder froh auf dem Fluss sein zu dürfen – weg von der Zivilisation. Der Fluss wird noch breiter, die Täler offener, die Landschaft noch atemberaubender. Ab und zu regnet es ein klein wenig. Die Temperatur schwankt zwischen „oben ohne paddeln“ bis hin zu langer Unterwäsche und Daunenjacke tragen. Unter den Gefrierpunkt fällt sie glücklicherweise noch nicht, aber damit kann hier oben um diese Jahreszeit
bereits gerechnet werden.

Begegnungen am Flussufer.

Begegnungen am Flussufer.

Gut 700 km nach dem ersten Paddelstich erreichen wir Dawson City bereits nach zwölf Tagen. Im „Downtown Hotel“ werde ich noch überredet dem Club der „Sourtoe-Küsser“ beizutreten. Dafür muss man einen Hochprozentigen mit sich darin befindenden, abgefrorenen Zehen trinken; inklusive Berührung des Zehens mit den Lippen versteht sich. http://dawsoncity.ca/attraction/sourtoe-cocktail-club/

Runter damit, aber ohne den abgefrorenen Zeh.

Runter damit, aber ohne den abgefrorenen Zeh.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Rückweg nach Whitehorse. Die Kanus wurden in Dawson City zurückgelassen und nach spannenden zwölf Tagen Wildnis wartet die heiße Dusche auf ein gemütliches und langes Stelldichein.

http://kaiarrhea.blogspot.ca

Tolle Spots zum Fischen.

Tolle Spots zum Fischen.

Wunderbare Plätze für das abendliche Dinner.

Wunderbare Plätze für das abendliche Dinner.

Und das Spülen ging auch flott.

Und das Spülen ging auch flott.

Die Campgrounds waren herrlich.

Die Campgrounds waren herrlich.

Die Twelve-Finger-Rapids, eine imposante Kulisse am Fluss.

Die Five-Finger-Rapids, eine imposante Kulisse am Fluss.

08Panorama_Yukon

Das Kanu-Team: Robin, Kai, Tanja, David, Friedhelm and Jo.

Das Kanu-Team: Robin, Kai, Tanja, David, Friedhelm and Jo.

Pferde am Flussufer.

Pferde am Flussufer.

Ein Stachelschwein, schön auf Abstand.

Ein Stachelschwein, schön auf Abstand.

Eulen, Käuze, Adler waren stetige Begleiter auf der Tour.

Eulen, Käuze, Adler waren stetige Begleiter auf der Tour.

Der König der Lüfte, der Weisskopfseeadler.

Der König der Lüfte, der Weisskopfseeadler.

Blick auf den Yukon, der 3000 Kilometer durch herrliche Landschaft mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde fliesst.

Blick auf den Yukon, der 3000 Kilometer durch herrliche Landschaft mit einer maximalen Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde fliesst.

Wundervolle Talabschnitte am Flusslauf.

Wundervolle Talabschnitte am Flusslauf.

 

Sich stetig ändernde Sandbänke und Inseln prägen den Flusslauf.

Sich stetig ändernde Sandbänke und Inseln prägen den Flusslauf.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

 

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

Flussimpressionen.

 

Im Land der Riesenkürbisse: Windsor~West Hants Pumpkin Festival & Regatta 0

Windsor~West Hants Pumpkin Festival

Windsor~West Hants Pumpkin Festival © Verne Equinox

Die Kürbiszucht hat in Windsor, Nova Scotia, eine lange Tradition. Hier wachsen die Kürbisse bis auf Rekordgröße heran. Der Farmer und Kürbisplantagenbesitzer Howard Dill (*1934, †2008) schaffte es mehrfach mit seinen „Atlantic Giants“, einer Kürbissorte, die zu den größten der Welt zählt, ins Guinness-Buch der Rekorde. Kürbisse dieser aus den schwersten Sorten durch Kreuzung gezüchteten Art können ein Gewicht von über 800 Kilogramm erreichen. Und wie huldigt man in Kanada einem Gemüse am besten? Man richtet ein Festival mit Paraden und Wettbewerben aus! (mehr …)

Wandern im Schatten des mächtigen Mount Robson: Der Kinney Lake Trail 0

Mount Robson

Mount Robson © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Der Mount Robson Provincial Park in British Columbia ist vor allen Dingen durch seinen majestätischen, namensgebenden Berg Mount Robson und dem Berg Lake Trail bekannt. Der Mount Robson ist mit seinen 3954 Metern der höchste Berg der kanadischen Rockies und türmt sich – wenn er sich mal nicht in Wolken gehüllt hat, denn das tut er relativ häufig – weithin sichtbar auf. Der Yellowhead Highway führt direkt durch den Park, sodass man bereits von der Straße aus, die massive Südseite des Berges erblicken kann. (mehr …)

Magisches Haida Gwaii: Der Pesuta Shipwreck Trail und der wilde East Beach 0

Pesuta Shipwreck Trail

Pesuta Shipwreck Trail © Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard

Folgt man dem Yellowhead Highway 16 Richtung Norden, kommt man unweigerlich am kleinen Rastplatz hinter der Brücke über den Tlell River vorbei. Von hier aus startet eine herrliche Wanderung zum Schiffswrack der Pesuta, einer während eines heftigen Wintersturms im Dezember 1928 gestrandeten, 79 m langen Holz-Barkasse, von der der Bug des Schiffes am wilden East Beach verwittert. Der Pesuta Shipwreck Trail gehört zweifelsohne zu den populärsten, einfacheren Tageswanderwegen auf Graham Island und ist mit einer Gesamtstrecke von gut 10 Kilometern (hin und zurück), je nach Fitness und Ausdauer, in 4-6 Stunden zu bewältigen. (mehr …)

Aug 16
Themen
Natur
Reisen

Mit dem Kanu den Yukon erobern 0

Kai Dangel auf großer Tour – Von Whistler über den Mount Hood nach Dawson City

Kai vor seinem Friseurbesuch.

Kai vor seinem Friseurbesuch.

Sport ist schon immer sein Leben gewesen, vom Gerätturnen, Tennis, Fußball bis
zum Skifahren, der 26jährige Kai Dangel geniesst es, wenn er sich bewegen kann.
Dies am besten an der frischen Luft und in freier Natur. Wandern, Klettersteige,
Sportklettern, Kajak fahren, Klippen springen und surfen, oder Mountainbiken
stehen für den examinierten Sportwissenschaftler und Mathematiker ganz oben auf
der Aktivitätenlisten.

.... und nach dem Friseur.

…. und nach dem Friseur.

Für seinen Traum, ein Jahr lang Nordamerika zu bereisen, hat er früh angefangen
zu sparen, jede Mark, jeder Euro wurde auf die Seite gelegt, war Tennislehrer an
der Universität Tübingen, er arbeitete auf dem Bau, im Büro seines Schwagers.
Den letzten Winter hat er in Revelstoke verbracht. Im SameSun Hotel gelebt und
gearbeitet, hat das Snowboarden genossen.
Zurück in Whistler ging es nochmals für fünf Wochen aufs Snowboard. Nach einem
Abstecher an die Westküste der USA, auf den Mt. Hood, um im Juni nochmals snowboarden.

Freiheit geniessen.

Freiheit geniessen.

Vancouver Island wurde ausgiebig bereist, dann erfolgte die Anreise nach Whitehorse an den Yukon. Seit einer Woche ist er nun mit dem Kanu auf dem Fluss, Start war im Tessin River, der in den Yukon mündet. Über das kleine Städtchen Carmacks geht es Fluss abwärts bis nach Dawson City. Kai Dangel wird von seiner Tour berichten.

Having fun in Tofino.

Having fun in Tofino.

Kennedy Lake.

Kennedy Lake.

Leaving Vancouver Island.

Leaving Vancouver Island.

Hello Vancouver.

Hello Vancouver.

Schöne Kletterreviere.

Schöne Kletterreviere.

Bärige Begegnungen.

Bärige Begegnungen.

Wir freuen uns schon auf viele Bilder und spannende Eindrücke.

Photo Credits: Kai Dangel / http://www.kaiarrhea.blogspot.de/

 

QR Code Business Card